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Benissa
Mit markanten Thesen: Stadt stösst Diskussion um Sexismus an
Mit markanten und bei einem Teil vor allem der männlichen Bevölkerung nicht leicht verdaulichen Thesen auf Plakaten im Stadtgebiet hat zum Internationalen Tag gegen häusliche Gewalt das von Reiniciem, PSOE und Compromís geführte Rathaus von Benissa die Diskussionen um "machistische Gewalt" angeschoben: "In den Puff gehen und das spassig finden ist machistische Gewalt" (gelbes Schild), "Die Nachbarin schreien hören und denken, das sind Angelegenheiten eines Paares, ist machistische Gewalt" (blaues Schild), "Eine Meinung über den Körper von Frauen äussern ist machistische Gewalt" (grünes Schild), "Denken, dass Zeichen von Zuneigung zwischen Männern Schwulenkrams sind, ist machistische Gewalt".
Die Frauen haben über dieses Thema genug geredet, so die zuständige Benissaner Gleichheits-Stadträtin Belén Ivars (Reiniciem), "jetzt müssen in diesem Kampf -gegen die machistische Gewalt- die Männer Position beziehen". Das Rathaus will die Aufmerksamkeit lenken auf die alltäglichen Mikromachismen und ihre Ausdrucksformen in der Alltagssprache. Es gehe darum, nicht den Frauen in dieser Frage die Verantwortung zuzuschieben.
In diesem Jahr, so Ivars, sei die Guardia Civil in Benissa gut ein Dutzend Mal wegen häuslicher Gewalt tätig geworden und seien 20 Frauen vom Rathaus juristisch beraten worden. An der Sekundarschule fanden zum 25. November Informationsvorträge und Rollenspiele statt (siehe 2. Foto und Fotoalbum), um frühzeitig auf Anzeichen und Gefahren von machistischer Rollenverteilung schon in Jugendbeziehungen hinzuweisen.
Fotoalbum vom Anti-Machismo-Aktionstag am Instituto von Benissa

Zum Youtube-Video Benissas über Mikromachismen

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