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Jávea / Xàbia
Deutscher schaffte es nach Jávea: 30 Meilen im Rettungsboot
Den Tod vor Augen hatte ein 50-jähriger Deutscher gehabt, der am Dienstag Abend, 24. Oktober 2017, mit dem Rettungsboot seiner 30 Meilen vor dem Cabo de San Antonio gesunkenen 13-Meter-Yacht an der Küste von Jávea landete. Die Yacht aus Torrevieja war auf dem Weg von Ibiza Richtung Festland nach 20 Meilen um 4 Uhr morgens mit einem "nicht identifizierten Objekt" kollidiert und nach drei Stunden gesunken.
Mit dem ersten Tageslicht erahnte der erfahrene Einhand-Segler, der schon mehrfach den Atlantik überquert hat, den Montgó und setzte den Weg im Rettungsboot mit Wasser, Keksen, Sprit und Kompass ausgestattet fort. Aber er konnte nicht richtig Gas geben, so die spanische Presse, weil dann Wasser ins Boot lief. Ein Handelsschiff fuhr in 200 Metern Abstand vorbei, reagierte jedoch nicht auf drei von dem deutschen Schiffbrüchigen abgeschossene Leuchtraketen. Schliesslich schaffte er es nach zehn Stunden Hoffen, Bangen und Fürchten doch bis zum Hafen von Jávea, geleitet vom weithin sichtbaren Montgó und begünstigt von einem Tag ruhiger See.



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