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Land Valencia / Spanien
5 Standorte in Spanien: Calpe soll bei Rettung der Steckmuschel helfen
Eines von 5 "Laboratorien" in Spanien, die sich im Auftrag des spanischen Umweltministeriums der Rettung der an der spanischen Mittelmeerküste vom Aussterben bedrohten Edlen Steckmuschel widmen sollen, ist das "IMEDMAR", das Instituto de Investigación en Medio Ambiente y Ciencia Marina von Calp. Das Ministerium hat die Rettung von rund 200 Exemplaren der "nacra" (Pinna nobilis) genehmigt, die im wesentlichen in Seegraswiesen beheimatet sind und eine wichtige Funktion als Lebensraumspender für weitere Arten ausüben. Eine Sporenerkrankung lässt die Lage der Steckmuschel im spanischen Mittelmeer als "katastrophal" erscheinen, so dass sie in dem Calper Institut der Universidad Católica von Valencia und in vier weiteren Meeres-Forschungszentren vor Infektionen geschützt "aufgezogen" werden, damit das genetische Material nicht verloren geht und so in Zukunft die Art wieder "in freier Wildbahn" überleben kann: Huelva, Murcia, Barcelona und das Oceanogràfic in València.
Zunächst werden an den katalanischen Küsten die Exemplare fürs Labor ausgewählt, damit trotz widriger Bedingungen auch eine natürliche Wieder-Vermehrung der Steckmuschel möglich bleibt, die bis über einen Meter lang, 50 Jahre alt und bis zu 60 Meter tief gefunden werden kann. Nur nördlich des Ebro-Deltas ist bisher die "Nacra" von dem vor Almería, Murcia, Alicante, Eivissa und Formentera beobachteten Massensterben der Art verschont geblieben.



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