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Benitachell / Benitatxell
Opposition will Regierungsgehälter senken - Femenía: unheilige Allianz
Die Opposition im Stadtparlament von Benitachell will den Stadträten der Regierungskoalition unter Bürgermeister Josep Femenía (RED) ihre Gehälter empfindlich kürzen. Es seien die höchsten je an Politiker in der Gemeinde bezahlten Gehälter (1.400 Euro netto). Die Partei Compromís, aus der Femenía ursprünglich stammt und die sich bereits in der letzten Legislaturperiode mit ihm überworfen hatte, begründet ihr Votum damit, dass die hauptamtlichen oder Teilzeit-Stadträte ihren Verpflichtungen nicht nachkommen und einige von ihnen "im Rathaus nicht zu sehen sind", wie die spanische Presse zitiert.
Bürgermeister Femenía hält dagegen und informierte die Landes-Parteileitung von "Compromís" in Valencia: In dieser Abstimmung stützen sich die Compromís-Abgeodneten auf das Votum der parteilosen Nieves García, die gleich zu Beginn der Legislaturperiode aus der PP-Fraktion geworfen wurde und gegen die demnächst ein Gerichtsverfahren wegen des Verdachts auf Betrugs eröffnet wird: Ihr wird vorgeworfen, bei irregulären Zahlungen von mehr als einer halben Million Euro mehrmals die Unterschrift des Gemeindesekretärs gefälscht zu haben.
Die Opposition hat in Benitachell die Mehrheit im Ortsparlament, seit vor einigen Monaten der PP-Abgeordnete Colomer die Regierungskoalition verliess.



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