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Benissa
Umgehungsstrasse: Eiszeit zwischen Ministern und Bürgermeister
Von einem gegenseitigen Affront gekennzeichnet war der formelle Spatenstich zur Wiederaufnahme des Umgehungsstrassen-Baus von Benissa durch die konservative Madrider Bundesregierung. Diese war mit "grosser Mannschaft" angereist, um den Beginn des mit 32 minus 3 Monaten veranschlagten 22-Millionen-Euro-Projektes zu verkünden: Regierungsvizepräsidentin Soraya Saenz de Santamaría (zweites Foto) und Infrastrukturminister Iñigo de la Serna (beide PP, wir berichteten).
Der aus einer linken Bürgerbewegungspartei stammende Benissaner Bürgermeister Abel Cardona (Reiniciem) schaffte es bei der Veranstaltung nicht einmal auf die Rednerliste - ein krasser Affront. Aber der blieb nichts schuldig und stufte kurzerhand den hohen Besuch zu einer "Nicht-Veranstaltung für das Ayuntamiento" herab: Nach dem jahrlangen Stop and Go zähle in puncto Umgehungsstrasse für Benissa nur noch die Verkündung ihrer Fertigstellung und Inbetriebnahme - Propagandageklingel auf dem Weg dahin werde man im Rathaus gepflegt zu ignorieren wissen, so Cardona.
Er stellte eine Verbindung her zwischen dem Aus der gescheiterten Vertragsfirma beim ersten Anlauf für die Umgehungsstrasse und dem PP-Bestechungsskandal "Gürtel". Cardona blieb dem Fomento-Minister de la Serna (erstes Foto) auch nicht den Verweis auf die mangelhafte Zugverbindung (in) der Marina Alta schuldig.







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