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Calpe / Calp
Grössere Saladar-Bauhöhe soll Gebiet bei "Baños de la Reina" frei halten
Das Stadtparlament von Calpe hat die Höhenfreigabe für die geplanten Gebäude in der Saladar-Zone beschlossen, zwischen den Salinen und dem Barranco Pou Roig. Diese punktuelle Abänderung des Bebauungsplanes als Konzession an die Grundstücksbesitzer in der Nähe der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina" sei notwendig, um diese davon abzuhalten, ihr just von der höchsten spanischen Gerichtsbarkeit bestätigten Baurechte zwischen Hafen und Arenal-Strand wahrzunehmen.
Die Stadt hatte seit Jahren in dieser Angelegenheit auf Zeit gespielt, aber mit dem Urteil des Tribunal Supremo ist das Ende der Fahnenstange erreicht, die Eigentümer könnten, so das Ayuntamiento, jederzeit die Bauoption ziehen. Mit Erhöhung der Bauhöhe im Saladar habe man sie zum Verzicht darauf bewegt. Dabei wurde ausgehandelt, dass die schmalste Fassade der neuen Gebäude jeweils zum Meer weise, damit möglichst wenig Sichtblockade entsteht. Ausserdem sollen die notwendigen Parkplätze unterirdisch entstehen, damit Platz geschaffen werde für Grünzonen, Geschäfte und weitere Infrastruktur.
Die Opposition enthielt sich, weil sie sich für eine umfassende Revision des Flächennutzungsplanes PGOU einsetzt und nicht viel von punktuellen Abänderungen hält.



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