COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Calpe / Calp
Ex-PP-Stadtrat Roselló des Handels mit gefälschter Kunst verdächtig
Der ehemalige Calper PP-Stadtrat und Provinz-Abgeordnete Juan Roselló und seine Frau Amparo Femenía sind laut spanischer Presse des Handels mit gefälschten Kunstwerken verdächtig. Ihnen wird vorgeworfen, im Internet mit gefälschten Werken Alicantiner und Valencianer Künstler des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts zu handeln, wobei sie einen Gewinn von 330.000 Euro zu machen hofften, so die Zeitung "Información".
In Alicante ist gegen das Ehepaar das Verfahren der "Operación Brugal" anhängig, bei dem es um Betrug und Bestechung bei der Müllabfuhr im Umfang von mehreren Millionen Euro geht. Hier fordert die Staatsanwaltschaft für den Politiker 10 Jahre Gefängnis und 28 Jahre Ausschluss von öffentlichen Ämtern, für seine Frau zwei Jahre Haft. In diesem Verfahren werden für Calpes Ex-Bürgermeister Javier Morató 14 Jahre Gefängnis gefordert.
Ebenfalls anhängig gegen Roselló, der als einer der Exponenten der politischen Korruption in unserer Region im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends gilt: ein Verfahren wegen der möglichen Aneignung von einer Million Euro eines um mehr als eine Million Euro zu teuer angegebenen Projekts der Erneuerung von Wasserleitungen in Calpe.



zurück