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Calpe / Calp
Stadt richtet Strände mit "Recycling"-Sand her
Calpes Tourismus-Stadtrat Jan van Parijs (PP) hält wenig von Steinbruch-Sand für Strände. Deshalb hat zu Ostern das Rathaus von Calpe seine von den Winterstürmen gebeutelten Strände mit Recycling-Sand aufgefüllt, mit solchem also, der über die Jahre beim täglichen Abfahren von Algen angefallen und gelagert worden ist. Dieser Sand wurde nun gefiltert und gereinigt und etliche Tonnen davon den Stränden La Fosa und Arenal zugeführt, wo sie besonders gelitten hatten. Damit wurde bis zum letzten Moment vor Ostern gewartet, damit nicht eventuelle neue Wetterkomplikationen die Neuauffüllungen gleich wieder wegschwemmen konnten. Ausserdem stehen dem Tourismusamt der Peñónstadt noch rund 5.000 Tonnen eigenen Sandes für spätere Auffüllungen zur Verfügung.

Anmerkung der Redaktion:
Tonnenweise über lange Zeit angefallener und gelagerter Recycling- und damit echter Strand-Sand ausgebracht - da brauchte keine staatliche Küstenverwaltung kommen, sondern hat das Tourismusamt der Stadt Calpe ein eigenes langfristiges Konzept sinnvoll umgesetzt. Glückwunsch, Jan van Parijs! Allerdings sah es zu Beginn der Osterwoche an manchen Stellen danach aus, dass man es mit der Installierung der Strand-Ausstattung im letzten Moment (damit kein Unwetter noch die Früchte der Arbeit zunichte machen solle) doch übertrieben haben könnte: geschäftiges Treiben, eine fast zwei Dutzend Mann starke städtische Arbeitsbrigade im Einsatz, weil, so die Kritik der sozialistischen Calper Opposition, die für 900.000 Euro unter Vertrag genommene Strandfirma ihre Hausarbeiten nicht gemacht habe. Der Privatisierungsschuss sei kräftig nach hinten losgegangen, so die PSOE.
In Richtung Bojenpolitik aber eine weitere lobende Anmerkung von mir in Richtung Tourismusamt Calpe, als begeisterter Winter-Schwimmer quasi in eigener Sache (aber nicht nur, von uns gibt es einige, die rund ums Jahr im Meer Strecken schwimmen, und es werden mehr, denn Wasser-Temperaturen, die nicht unter 14 Grad fallen, sind für Schwimmfreunde aus Nordeuropa beinahe Warmduscherei), gilt der Bojen-Politik: Vor den Calper Stränden bestand über den ganzen Winter eine Abtrennungs-Linie des Schwimmerbereichs fort, mit jeweils ein paar Bojen (ausreichend und Sicherheit verleihend, danke schön), die zum Sommer durch weitere ergänzt werden. Daran könnten sich die anderen Küstenstädte der Region mit Badestränden eine Scheibe abschneiden!
Carl-Georg Boge, Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST










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