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Calpe / Calp
Spanische Presse: Gebäude bei Salinen dürfen höher werden als 50 Meter
Die Stadt Calpe will für neue Gebäude im Umfeld der Salinen, im Baugebiet "Saladar", in durch besondere architektonische Vorschläge motivierten Fällen (keine breiten Gebäude mit erheblichen Sichtbarrieren) die bisher gültige Maximalhöhe von 50 Metern für neue Edificios aufheben. Das berichtete die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza". Ausserdem sei geplant, die maximale Anzahl von Wohnungen zu erhöhen, in dem kleinere Wohneinheiten genehmigt werden sollen als bisher vorgesehen, so die Zeitung. Es fehle an Grund, um die Nachfrage nach Wohnungen zu decken, so die Begründung. Allerdings seien die "städtebaulichen Parameter des Baugebietes" einzuhalten.
Die Umweltschützer von ACEC wollen sich die städtischen Vorschläge genau ansehen, warnen vor möglicher Beeinträchtigung des Schutzgebietes Salinen. Sie warnen vor einer Weiterführung des vertikalen Modells, das Calpe innerhalb von 15 Jahren bis 2011 eine Verdoppelung der offiziellen Bevölkerung auf 30.000 gebracht hat.
Von Seiten der Stadt gibt es jedoch ein zusätzliches Argument für die Lockerung der Regeln im Saladar: Dort sollen Grundstückseigentümer der archäologischen Fundstelle "Baños de la Reina" zwischen Arenal-Strand und Hafen mit Baurechten entschädigt werden, damit sie nicht weiter auf ihren gerichtlich zugestandenen Baurechten an der Fundstelle bestehen und auf der anderen Seite das Rathaus von Calpe nicht die festgelegte millionenschweren Entschädigungen dafür bezahlen muss, dass bei den "Baños" nicht gebaut werden darf, obwohl es sich um ausgewiesenes Baugebiet handelt.



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