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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Entlaufene Kampfhunde aus Beniarbeig: Mann aus Els Poblets fast getötet
"Ich verdanke dem jungen Mann mein Leben, der sein Auto anhielt, die Hunde ablenkte und mich in sein Auto holte". So kommentierte der 69-jährige Andrés Ayuso aus Els Poblets-Barranquets den Angriff von drei der fünf Kampfhunde eines holländischen Residenten aus Beniarbeig, die zuvor einen 66-Jährigen in jenem Ort in seinem Orangenhain totgebissen hatten (wir berichteten). Die Tiere waren aus dem Tierheim entkommen, wohin die Polizei sie gebracht hatte, indem sie einen Käfig zerstörten.
Ayuso schilderte, dass die Todeshunde direkt auf ihn zukamen und sich in ihn verbissen, einer in den Arm, zwei in die Beine. Das hätte er nicht mehr lange durchgehalten. "Sie hätten mich umgebracht". Die beiden Männer fuhren zur Guardia Civil nach Vergel, um vor den Hunden zu warnen, und bald waren diese gefangen. Sie wurden am Montag auf Gerichtsanordnung getötet.

Kurz angemerkt:
Die Fragen nach dem Verhalten der Behörden werden nicht weniger. Wie konnten die gefährlichen Kampfhunde, die zu jenem Zeitpunkt bereits unter dem schnell durch Autopsie und Spurenabgleich bestätigten Verdacht standen, den alten Mann in Beniarbeig totgebissen zu haben, aus dem Tierheim entkommen? Warum wurde dann nicht sogleich eine grosse Verfolgungs- und Suchaktion (von Tierheimleuten und Polizei) gestartet, so dass die blutrünstigen Tiere keine zweite Chance auf einen gefährlichen Angriff bekommen hätten? All diese Details sind aufzuklären, vor allem aber, ob die Behörden von dem offenbar verrückten Niederländer in Beniarbeig mit seinen gefährlichen Kampfhunden und den fehlenden Papieren und Versicherungen und vorherigen Zwischenfällen wussten.
Carl-Georg Boge (Hsg. costa-info.de und WOCHENPOST)




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