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Lokales - Kritisch beobachtet
Kritik am Wasserkonsortium Marina Alta: "300 E Sitzungsgeld für 10 Minuten"
Zu einem Streitpunkt zwischen PP- und PSOE-/Compromís-geführten Gemeinden scheint sich in den letzten Monaten des Jahres 2016 das erst vor zwei Jahren wiederbelebte Wasserkonsortium des Marina-Alta-Kreises entwickel zu haben. Während PP-Provinzchef und Konsortiums-Präsident César Sánchez der spanischen Presse zufolge kein Problem und das Konsortium "gut arbeiten" sieht ("Die Provinz hat über zwei Millionen Euro investiert, um die Wasserbedürfnisse der Gemeinden zu befriedigen") kritisierte PSOE-Bürgermeister José Chulvi aus Jávea, dass das Konsortium keine regionalen Lösungen beisteuere, ja von einem Etat von zwei Millionen Euro trotz des dritten extrem wasserarmen Sommers hintereinander einen Überschuss von 850.000 Euro ausgewiesen habe.
Und so enthielten sich bei der Abstimmung Ende Oktober über den Etat die Vertreter von PSOE und Compromís im Konsortium. Chulvi wies darauf hin, dass fast die Hälfte der knapp drei Dutzend Marina-Alta-Kommunen dem Gremium nicht angehören, darunter diejenigen mit dem meisten Wasser wie Pego, Vall d'Ebo, Vall de Laguar oder die Rectoría-Gemeinden.
Compromís-Politiker Gerard Fullana aus Jalón wies darauf hin, dass Sánchez für die zehn Minuten lange Sitzung Ende Oktober mit Technikern und seiner Kommunikations-Mannschaft angereist sei, in fünf offiziellen Fahrzeugen. Die teilnehmenden Politiker kassierten je 300 Euro Sitzungsgeld für die zehn Minuten - und von Fullana ist nicht überliefert, ob er zumindest erwägt hat, darauf zu verzichten...
-cgb-




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