Leserforum
Hier schreiben die "Leser" von costa-info.de
Stiertreiben im Hafen: 600-Kilo-Stier liess sein Leben
Kommentar abgeben600 Kilo Stier liess sein Leben: verachtenswerte Tierquälerei
Von: Berbel Puls
Datum: 05.09.2009
Zitat: Besonders beeindruckt, so die Zeitung "Las Provincias", zeigte sich von der grausamen Szene die Fiesta-Verantwortliche Pepa Chorro, Regierungsstadtrat für die Bürgermeisterpartei "Bloc". Zitat Ende
Tja - solange dann aber nichts gegen dieses grausame Treiben unternommen wird, werden wir wohl Jahr für Jahr wieder solche Berichte lesen. Für mich einfach unvorstellbar, wie lange sich solche Traditionen halten und kein Verantwortlicher etwas gegen diese unsägliche und verachtenswerte Tierquälerei unternimmt. Im Gegenteil - da pilgern selbst Politiker zu solchen Veranstaltungen und machen sich einen vergnüglichen Abend.
Tja - solange dann aber nichts gegen dieses grausame Treiben unternommen wird, werden wir wohl Jahr für Jahr wieder solche Berichte lesen. Für mich einfach unvorstellbar, wie lange sich solche Traditionen halten und kein Verantwortlicher etwas gegen diese unsägliche und verachtenswerte Tierquälerei unternimmt. Im Gegenteil - da pilgern selbst Politiker zu solchen Veranstaltungen und machen sich einen vergnüglichen Abend.
Re: Verachtenswerte Tierquälerei - Feuerkrone für Pepa Chorro?
Von: Andrea Rapolthy
Datum: 09.09.2009
Wie man sieht haben noch heute "Brot und Spiele" ihren festen Stand - natürlich nur in solchen Gemeinden, wo sich noch viel primitives Volk befindet, welches sich an solchen Tierquälereien belustigen kann. Vielleicht sollte man mal Pepa Chorro eine Feuerkrone aufsetzen. Ich habe selber miterlebt wie Juan Moragues sein jüngstes Kind auf den Armen in die in Javea aufgebaute Stierkampf-Arena getragen hat... wir haben damals gegen diese Stierkämpfe protestiert... wenn auch leise... weil nämlich die Spanier diesem Tun ein Ende bereiten müssen - Ausländer haben hier keine Stimme. Leider!
Andrea Rápolthy
Andrea Rápolthy
Re: Tierquälerei - archaische Sitten im "fortschrittlichen" Spanien
Von: Daniel Graf
Datum: 10.09.2009
Auch tja, diese Tierliquäler sollten sich lieber Wasserleitungen widmen. - Wie lange noch halten sich solche archaischen Sitten im ach so fortschrittlichen Spanien? Wie viele Generationen braucht es, bis Tiere als Kreaturen angenommen werden?
Re: Stiertreiben "Kultur"? - Veranstalter wg. Tierquälerei anzeigen
Von: Barbara Hoffmann
Datum: 10.09.2009
Nur massenweiser Protest aus der Bevölkerung wird dieser Tierquälerei ein Ende bereiten. Das hat nichts mit Tradition und Kultur zu tun. Es gibt ja auch keine Inquisition und Hexenverbrennung mehr, war ja auch mal "Kultur".
Spanien muss endlich die EU-Tierschutzrichtlinien umsetzen, dann wird dieser Spektakel und die Tierquälerei ebenso verboten wie Stierkämpfe und andere üble Praktiken. Man sollte die Veranstalter anzeigen wegen Tierquälerei... und auch die Stierhalter, die das mit ihren Tieren machen.
Spanien muss endlich die EU-Tierschutzrichtlinien umsetzen, dann wird dieser Spektakel und die Tierquälerei ebenso verboten wie Stierkämpfe und andere üble Praktiken. Man sollte die Veranstalter anzeigen wegen Tierquälerei... und auch die Stierhalter, die das mit ihren Tieren machen.
Re: Tierquälerei - Wir Ausländer müssen diese "Spiele" bestreiken
Von: Berbel Puls
Datum: 11.09.2009
Zitat: ...weil nämlich die Spanier diesem Tun ein Ende bereiten müssen - Ausländer haben hier keine Stimme... Zitat Ende
Aber wir - die Ausländer sind es doch, die diese Spiele bestreiken können. So lange es nach wie vor eine Gaudi für Touristen und Residenten? ist, die die Kasse der Veranstalter füllt, wird sich nichts ändern. Die Abstimmung hier steht aktuell bei: 76 % sprechen sich für ein Verbot aus. In der Online-Ausgabe der spanischen Zeitung "Provincias" waren es 60 %. Aber da scheint es wie bei Mc Donalds und der Bildzeitung zu sein: keiner geht dort zum Essen hin, kaum einer würde es zugeben dieses Schundblatt zu lesen - aber beide Unternehmen machen einen Riesenumsatz. Und wenn ich in der Umfrage lese, dass knapp 4 % sagen es ist mir egal dann frage ich mich, zu welchem Thema hat denn so ein Abstimmer überhaupt eine eigene Meinung? Auch so einen müsste man einmal einer Horde betrunkener Möchtegernhelden aussetzen.
Wenn sich eine so große Zahl gegen solche Veranstaltungen ausspricht, wäre mein Wunsch, dass solche Veranstaltungen gar nicht mehr beworben werden. Dieses wird nicht flächendeckend möglich sein aber es wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Berbel Puls
Aber wir - die Ausländer sind es doch, die diese Spiele bestreiken können. So lange es nach wie vor eine Gaudi für Touristen und Residenten? ist, die die Kasse der Veranstalter füllt, wird sich nichts ändern. Die Abstimmung hier steht aktuell bei: 76 % sprechen sich für ein Verbot aus. In der Online-Ausgabe der spanischen Zeitung "Provincias" waren es 60 %. Aber da scheint es wie bei Mc Donalds und der Bildzeitung zu sein: keiner geht dort zum Essen hin, kaum einer würde es zugeben dieses Schundblatt zu lesen - aber beide Unternehmen machen einen Riesenumsatz. Und wenn ich in der Umfrage lese, dass knapp 4 % sagen es ist mir egal dann frage ich mich, zu welchem Thema hat denn so ein Abstimmer überhaupt eine eigene Meinung? Auch so einen müsste man einmal einer Horde betrunkener Möchtegernhelden aussetzen.
Wenn sich eine so große Zahl gegen solche Veranstaltungen ausspricht, wäre mein Wunsch, dass solche Veranstaltungen gar nicht mehr beworben werden. Dieses wird nicht flächendeckend möglich sein aber es wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Berbel Puls
Re: Tierquälerei - Fiestaboss mit Feuerkugeln vor den Stieren?
Von: Rosmarie Hansbauer
Datum: 14.09.2009
Kaum zu glauben, aber hier in Spanien werden immer noch zur Volksbelustigung Tiere durch die Strassen getrieben - sie tun das nämlich nicht freiwillig. Dann fällt den Fiestavorsitzenden noch etwas ganz besonderes ein - Feuerkugeln auf die Hörner - toll! Daß dann halt mal so ein Tier dieses Procedere nicht überlebt - macht nichts. Dem Urheber dieser Idee mit den Feuerkugeln würde ich ans Herz legen - nächstes Jahr mit aufgesetzten Hörnern - natürlich mit den Feuerkugeln -vor den sicher wieder vorhanden Stieren laufen - da könnte man (Mann) doch seinen Mut beweisen.
Tradition hin oder her - dieses Spektakel ist wirklich nicht mehr zeitgerecht - oder?
Tradition hin oder her - dieses Spektakel ist wirklich nicht mehr zeitgerecht - oder?
Re: Tierquälerei: Dorf-Stiertreiben stoppen, echte Corridas nicht
Von: M. Arnoldi
Datum: 15.09.2009
Eigentlich hatte ich einen Kommentar vorbereitet auf diese ganzen Meinungen -aber ich möchte den Kommentar hier doch nicht veröffentlichen, da die meisten meiner "Vorredner/Vorschreiber" es doch nicht verstehen würden. Zu eingefahren ist ihre Denkweise. Ich hoffe allerdings, daß die Tierquälerei des Stiertreibens in den Dörfern u. kleinen Städten endlich eingestellt wird, hoffe aber auch, daß ich den richtigen Stierkampf, die Corrida, in den großen Arenen u. mit professionellen Toreros noch lange erleben darf.
Am 27.09.2009 ist José Tomás, z. Zt. die Nr. 1 unter den spanischen Toreros, im Rahmen der Fiesta de la Merce in Barcelona in der dortigen Stierkampfarena "Plaza Monumental" zu erleben. Die Veranstaltung ist ausverkauft - ich darf dabei sein.
Am 27.09.2009 ist José Tomás, z. Zt. die Nr. 1 unter den spanischen Toreros, im Rahmen der Fiesta de la Merce in Barcelona in der dortigen Stierkampfarena "Plaza Monumental" zu erleben. Die Veranstaltung ist ausverkauft - ich darf dabei sein.
Re: Tierquälerei warum schaust' denn zu? - bleib daheim!
Von: Holger
Datum: 28.01.2010
warum schaust denn zu? Bleib Daheim und friss weiter Schweine.
Re: Tierquälerei: dieses Land hat EU-Vorsitz!
Von: Picasso
Datum: 06.02.2010
...und dieses Dritte Welt Land hat jetzt den Vorsitz in der EU!!!
