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Koschyk Vorsitzender des Vereins für Auslands-Kulturbez.
Hartmut Koschyk MdB, am 12.01.2011 um 10:14 Uhr
Verein für deutsche
Kulturbeziehungen
im Ausland
12. Januar 2011
Pressemitteilung
des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA)
Parlamentarischer Staatssekretär Koschyk als Bundesvorsitzender des
Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland im Amt bestätigt

Der Verwaltungsrat des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland
(VDA) hat bei seiner Sitzung in Berlin den Parlamentarischen Staatssekretär
beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk, in seinem Amt als VDA-
Bundesvorsitzender bestätigt. Koschyk, der das Amt bereits seit 1994 ausübt,
dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und verwies auf die erfolgreiche
Arbeit des VDA in den zurückliegenden Jahren. Neben dem VDA-
Bundesvorsitzenden Koschyk wurden auch die weiteren Mitglieder des VDA-
Bundesvorstands in ihrem Amt bestätigt: Dr. Wolfgang Betz, Dr. Thomas
Darsow, Helmut Graff, Gerhard Landgraf, Dr. Tammo Luther, Gerhard Müller.
Zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats wurde Peter Iver Johannsen und zu
seinen Stellvertretern Prof. Dr. Hartmut Fröschle und Dr. Rolf Sauerzapf
wiedergewählt.
Der VDA besteht in diesem Jahr seit 130 Jahren und wurde 1881 als Allgemeiner
Deutscher Schulverein gegründet. Heute versteht sich der Verein für Deutsche
Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) als kultureller Mittler zwischen den in
aller Welt lebenden Deutschen und der alten Heimat, zu denen er vielfältige
Kontakte unterhält. Er ist Ansprechpartner und Kontaktstelle zugleich. Seine
Zielgruppe sind die rund 14 Millionen Auslandsdeutschen, die sich heute noch zu
ihrer deutschen Kultur und Muttersprache bekennen. Der VDA verfolgt keine
parteipolitischen Ziele und ist überkonfessionell. Er hat rund 10.000 Mitglieder
und Förderer in der Bundesrepublik Deutschland und im Ausland. Die Mitglieder
in den VDA-Landesverbänden pflegen vielfältige persönliche Kontakte zu
deutschsprachigen Gemeinschaften in aller Welt, wobei eine wichtige Aktivität
der VDA-Schüleraustausch ist, an dem jährlich rund 450 Jugendliche -
vorwiegend aus Chile, Brasilien, Argentinien, Paraguay, El Salvador, Namibia,
Rußland sowie Deutschland - teilnehmen.
Neben dem internationalen Jugendaustausch fördert der VDA auslandsdeutsche
Einrichtungen, wie Schulen, Kindergärten, Bibliotheken, Altenheime, Vereine,
unterstützt auslandsdeutsche Medien als Träger der deutschen Sprache und
Kultur, organisiert Begegnungsreisen zu den Auslandsdeutschen, veranstaltet
Kongresse, Seminare und Vorträge zur Verdeutlichung der Leistungen und
Anliegen auslandsdeutscher Gemeinschaften, gibt Publikationen heraus und
fördert wissenschaftliche Arbeiten. Die vereinseigene Zeitschrift „Globus“
beschäftigt sich thematisch vorrangig mit Fragen deutscher/deutschsprachiger
Gemeinschaften im Ausland. Der „Globus“ erscheint vierteljährlich in einer
Auflage von derzeit 6.000 Exemplaren. Ein guter Teil davon geht ins Ausland an
deutsche Vereine und Verbände, deutsche Schulen, Kirchengemeinden,
Kulturinstitute, Handelsmissionen und diplomatische Vertretungen sowie an über
400 Redaktionen deutschsprachiger Publikationen im Ausland.
Neben der Pflege der Deutschen Sprache und Kultur im Ausland, setzt sich der
Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) auch nachhaltig für
eine Festschreibung der deutschen Sprache ins Grundgesetz ein. Gemeinsam mit
dem Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) hatte der VDA im Sommer 2008 zu der
Unterschriftensammlung „Deutsch ins Grundgesetz“ aufgerufen. Die Unterzeichner
schlagen einen Zusatz in Artikel 22 des Grundgesetzes mit dem Wortlaut: „Die
Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.“ vor. Der Grundgesetzartikel 22 bestimmt
bereits Berlin zur Hauptstadt und die Farben der Bundesflagge.
Mehr als 46.000 Bürger hatten sich mit ihrer Unterschrift dafür ausgesprochen,
die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern. Im Zuge der
Berichterstattung der Bild-Zeitung haben weitere 30.000 Bürger die Aktion
unterstützt. Vertreter des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland
e.V. (VDA) und der Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) hatten am 9. November
2010 sechs Pakete mit den Unterschriften an Bundestagspräsident Norbert Lammert
übergeben. Dabei forderte der VDA, dass sich der Deutsche Bundestag mit dem
Thema beschäftigt. VDA-Bundesvorsitzender Koschyk: „Es entspricht der Bedeutung
der deutschen Sprache, dass sie neben den nationalen Symbolen Bundesflagge
und Hauptstadt in Artikel 22 des Grundgesetzes Verfassungsrang erhält. Nicht nur
18 europäische Länder haben den Passus über die Landessprache in die Verfassung
aufgenommen, sondern z.B. auch die Türkei und Korea. Wir Deutsche sollten uns
wieder auf die Gestaltungskraft unserer Sprache besinnen, die Voraussetzung
unserer kulturellen Identität ist. Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im
Ausland setzt sich seit Jahren für die Bewahrung der deutschen Sprache und Kultur
der im Ausland lebenden Deutschen und deutschen Gemeinschaften ein. Dadurch
erfahren wir stets aufs Neue die enorme Bindewirkung, die von der deutschen
Sprache für die eigene kulturelle Identität ausgeht. Die deutsche Sprache ist das
Bindeglied, das auch in Deutschland alle Teile unserer Gesellschaft zusammenhält.
Die Landessprache bietet die geistige Lebensgrundlage, um Kultur und Werte der
Gesellschaft zu verstehen und weiterzuentwickeln, auch in Verantwortung für
künftige Generationen. Ein nachhaltiges Mittel gegen deren Zerfall und zugleich ein
wichtiges Signal an alle, die aus anderen Ländern dieser Welt nach Deutschland
kommen, wäre zweifellos ein neuer Artikel 22 a im Grundgesetz: ́Die Sprache der
Bundesrepublik ist Deutsch!‘“
Auf Initiative von VDA und VDS ist gegenwärtig eine Petition beim Deutschen
Bundestag anhängig, deren Ziel, der deutschen Sprache Verfassungsrang
zukommen zu lassen, von zahlreichen Bundestagsabgeordneten unterstützt wird.
Bislang haben bereits mehrere tausend Bürger diese Petition mitgezeichnet.



Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA)
Kölnstraße 76
53757 Sankt Augustin
Telefon: 02241-21071
info@vda-globus.de
www.vda-globus.de


Bildunterschrift (von l.): Gerhard Landgraf, Gerhard Müller, Peter Iver Johannsen, Parl.
Staatssekretär Hartmut Koschyk, Helmut Graff, Dr. Wolfgang Betz, Dr. Tammo Luther
Dr. Thomas Darsow.


Re: Verein Auslands-Kulturbez. - Exkurs über deutsche Sprache
georg, am 13.01.2011 um 11:25 Uhr
Hoffendlich kommt nicht jemand auf die Idee in Deutschland und versteht unter das "Die Deutsche Sprache kommt in die Verfassung" wie es in Belgien geschehen ist wo gleich 3 Sprachen Französich, Niederländisch,Deutsch und ausserdem für das Sondergebiet Brüssel, nochmals zwei zusammendfassend, in der Belgischen Verfassung Artikel 4 stehen.Obwohl ich mehrsprachig erzogen wurde (Englisch,Deutsch,jetzt dazu noch Spanisch) kann ich Deutsch auch nach 60 Jahren üben immer noch nicht fehlerlos in Schrift und Sprache , trotdem bin ich immer wieder erstaunt, was wir oft glauben unter Deutsch zu verstehen,ich meine nicht die neuen Begriffe aus dem Englischen, ohne die wir in jedem Media-Markt verloren rumstehen würden, den nicht einmal das Wort Radio dürften wir hier aussprechen,die Deutsche Sprache sie ist gerade zu voll mit Grammatiken und Sprachlichenfeinheiten aus dem Griechischen,Lateinischen und sogar aus dem Arabischen.
Ich bin gespannt auf die Streichliste der nicht rein Deutschen Grammatik,mit den Duden dürfte die nicht anfangen den dort ist fast jedes zweite Wort betroffen mit einem Zusatz,wie aus dem Griechischen und was immer noch.Allein das Wort Grammatik muss ich hiermit streichen den irgendwie schafte es ins Deutsche Sprache,und ganz zu schweige was machen wir den Arabischen Zahlen,die sogar die Chinesen sang und klanglos übernommen haben.Man sieht, viele Sprachen die heutzutage als rein gelten haben sich durch Jahrtausende untereinander entwickelt,und das kann von mir aus so weiter gehen,wenn wir alle uns dadurch besser verstehen.
Nun gut freut sich der Spanier mit seiner etwas weniger angegriffen Kastilisch ,aber nicht zu früh gefreut Spanien,alles knabert schon zumindest hier in Spanien an dieser Sprache rum,siehe die Katalanen,Basken.Galizier.Trotdem Spanisch ist eine wirklich schöne Sprache, besonders in den Texten der Lieder und ihrer Musik, und mir lieber persönlich als die Caputschino Sprache (Italienisch).