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Wahl-Analysen: Cs wie FDP - grosse Klappe, nichts dahinter
Roswitha, am 02.05.2019 um 00:00 Uhr
Der Tag des Nachdenkens, d.h. der Tag vor den Wahlen, ist festgelegt im Ley Orgánico5/1985, de junio. Der Tag des Nachdenkens fängt am Tag vor den Wahlen um 0h00 an und endet am Wahltag nach Schließung der Wahllokale um 20h00.
Ob sich alle Parteien an die darin genannten Verbote halten?
- Wie kann es sein, dass alle Wahlkandidaten am Wahltag von 9h00 morgens bis um 20h00 abends,
zwar stumm wie ein Fisch, im Wahllokal herumlungern?
- Ist es erlaubt vorgefertigte Wahlumschläge nur mit der Liste der PP-Kandidaten an die
ausländischen Wähler mit dem Wahlprogramm zu verteilen mit der Bitte diesen am Wahltag
in die Wahlurne zu stecken? Werden dadurch nicht die Wähler manipuliert?
Ob die PP aus dem Wahldebakel endlich die richtigen Schlüsse ziehen wird?
Wahlhelfer wie José María Aznar, Mariano Rajoy, Pepe Ciscar machen die die PP nicht noch unglaubwürdiger?
Leider hat es viel zu lange gedauert bis die spanischen Wähler aufgewacht sind und sich gegen den „Francofilz“ zur Wehr setzten.
Bis zum 28.04.2019 war nichts davon zu merken; denn wie ist es möglich, dass immer wieder derselbe ausländische Kandidat auf der Wählerliste der PP steht, obwohl er eine Betrügerin im DCCB unterstützte, als diese deutschen Residenten unseriöse Verträge andrehen wollte?
Logischerweise muss man daraus folgern, dass das Aufstellen auf der Wahlliste eine Gefälligkeit an den Vorsitzenden der Orts- PP ist, oder? Wo bleibt da die Neutralität? Und vor allem wo bleibt die politische Verantwortung des ausländischen Ratsherrn? Wie kann man jahrelang als ausländischer Wahlhelfer ein System das offensichtlich sich mit Vetternwirtschaft, Kumpanei und Korruption über Wasser hält, unterstützen?
Anstatt eine demokratische und bürgerbezoge Politik zu betreiben, war das einzige Ziel der PP und Konsorten: „Die PSOE muss weg“.
Da diese Liste vom Ex-Bürgermeister C. immer noch bestimmt wird, wie 2015 anschaulich dokumentiert, nämlich getreu dem Motto:“ Aufgestellt und gewählt wird nur derjenige, der kommentarlos meine Ziele umsetzt.“
Ist es da verwunderlich, wenn die PP immer auf der Stelle tritt, immer das gleiche Strickmuster gepflegt wird, z.B. Immo-Makler, Bauunternehmer, etc. sind anstelle von Beamten, die dem Staat verpflichtet sind, im Gemeinderat? Was zur Folge hat, dass mitten in einer reizvollen Gegend nicht traditionelle, sondern hochmoderne Häuser entstehen und man sich auch nicht zu schade ist, jede Art von dubiosen Personen die spanische Staatsbürgerschaft anzubieten.
Aber hat man sich durch sein egozentrisches Verhalten inzwischen nicht selbst ins Abseits gestellt?
Die PP kann mit den jetzigen Parteivertretern keine Wahlen mehr gewinnen, daher wären auch die zuständigen Parteivertreter vor Ort gut beraten, die Initiative zu ergreifen und ihren Posten zur Verfügung zu stellen.
Parteien wie PP und C´s, die es billigend in Kauf nehmen mit einer utrarechten Partei (VOX) zu koalieren, sind nicht demokratisch und schon gar nicht regierungsfähig.
Meine Meinung ist, dass:
Die Partei der C`s sehr enttäuscht hat, Rivera hat einen gravierenden Fehler bei den Wahlen am 02.Dezember 2018 in Andalusien gemacht. Er hätte mit der PSOE koalieren sollen! Rivera betonte immer wieder wie demokratisch doch die C´s sei!. Wenn dem so wäre, hätte Rivera niemals zusammen mit der PP die VOX akzeptieren dürfen!
Sowohl bei der PP als bei der C´s bekommt man regelmäßig Magengrummeln, denn weder die eine noch die andere weiß, was Demokratie bedeutet. Für sie steht die eigene Karriere weit vor den Bedürfnissen der Bürger. Es ist traurig, dass die spanische Bevölkerung so lange hinters Licht geführt wurde, bis endlich auch der letzte begriffen hat, dass Franco schon lange tot ist.
Bei der C`s sehe ich viele Parallelen mit der FDP in Deutschland, d.h., große Klappe keinen Plan und nichts dahinter !
Meiner Meinung nach würde sich auch hervorragend als Koalitionspartner Pablo Iglesias eignen. In der zweiten TV-Debatte am 23.04.2019 zeigte sich Pablo Iglesias mit gemäßigter Tonart, konstruktiv, souverän, begleitet von Beharrlichkeit, Klarheit und überzeugt vom Ziel, mit der PSOE zusammenzuarbeiten. Er gab sich friedfertig und redlich, ruhig, gesprächsbereit, verbindlich und respektvoll als Schlichter/Vermittler bei der aufkommenden Diskussion zwischen den einzelnen Parteikandidaten.
Re: Mal nachlesen, wie es zum Bürgerkrieg kam
W.H., am 06.05.2019 um 00:33 Uhr
Herr Jutzi,
es gibt Punkte, da will VOX reformieren, bei anderen Punkten wollen sie gültiges Recht durchsetzen.
Sie können nicht die verschiedenen Punkte durcheinander würfeln und mir Manipulation vorwerfen.

Lesen sie mal in der Geschichte von Spanien nach, warum es zum Bürgerkrieg kam.
Lesen sie mal von den abscheulichen Verbrechen der Roten, die Leute wie Vieh abgeschlachtet haben, sie von Lastwagen am Cabo San Antonio ins Meer gekippt haben, lebend in tiefe Löcher geschmissen haben, usw. Alles vor dem Bürgerkrieg! Ich habe es mir von alten Spaniern erzählen lassen, die es miterlebt haben.

Franco hat das Morden der Roten mit einem Bürgerkrieg beendet und diese Niederlage haben sie bis heute nicht verkraftet.
Re: Wahl-Analysen: gegen Ahnungslosigkeit Platt-Bücher lesen
Jens, am 05.05.2019 um 00:01 Uhr
Leute Leute !
Wenn ihr alle so wenig in dem Thema wisst, solltet ihr mal Bücher Lesen.
Zb. Der Zuchtmeister von Ekart Plate
Sterben für die Freiheit von Ekart Plate
Spanien in Flammen von Ekart Plate.
Diese Bücher sind in deutsch verfasst, denn braucht ihr euch nicht mit der spanischen Sprache quälen !!!
Lesen Denken Aüßern.
Re: Analyse - Franco-Faschisten begannen Bürgerkrieg, nicht PSOE
Helmut Jutzi, am 04.05.2019 um 00:55 Uhr
Zunächst, Ihr Beitrag ist ziemlich manipulativ. Sie sagen, VOX sei für geltendes Recht, zählen dann aber auf, wo VOX das geltende Recht ändern will. Was denn nun, für geltendes Recht sein oder ändern wollen?

Um verdrehte Fakten handelt es sich aber spätestens dann, wenn sie behaupten, dass Roswitha eine Partei wählen wolle, die vor 80 Jahren den Bürgerkrieg angezettelt hätte. Offensichtlich ist Roswitha eine PSOE-Anhängerin und der Bürgerkrieg wurde von den Faschisten mit Franco begonnen, also gerade nicht von den Parteien, mit denen Roswitha offensichtlich sympathisiert.

Zu VOX kann ich nur sagen, dass eine Partei, die zusammen mit Leuten, die den Arm zum Faschistengruß erheben, demonstriert, mit Recht ultrarechts genannt werden kann. Tatsächlich will sie den katalanischen, baskischen etc. Nationalismus mit spanischem Nationalismus bekämpfen. Alle diese Nationalismen sind rechtsradikal (die ERC heißen nur Linke Republikaner, sie sind aber rechts und ihre Führer Rassisten) und wenn sie aufeinanderprallen, wird Gewalt herrschen. Ich kann das nicht gutheißen und will hier nicht auf jedes Detail eingehen.

Leider muß man in dieser absurden Situation anmerken, dass VOX die einzige Partei ist, die in Bezug auf die Sprachenpolitik in Spanien eine korrekte, tolerante und liberale Haltung einnimmt. Sie unterstützt beispielsweise die Forderung, dass die Eltern über die Unterrichtssprache ihrer Kinder entscheiden soll und nicht irgendeine Regierung.

Wirklisch schade, dass die anderen Parteien diese Forderung nicht unterstützen und frei nach der alten SED-Hymne: "Die Partei, die Partei hat immer Recht" uns vorschreiben wollen, welche Sprache wir zu benutzen haben und in welcher Sprache unserer Kinder unterrichtet werden müssen.

Aber klar, wo die anderen Parteien, ob recht, links oder sich links nennend Fehler machen, werden diese von den Rechtsradikalen ausgenutzt. Da muß man sich nicht wundern, sondern die eigene Politik korrigieren. Und zwar schleunigst!
Re: Wahl: Vox nicht ultrarechts, sondern für geltendes Recht
W.H., am 03.05.2019 um 00:04 Uhr
#Roswitha
Was bitte ist an VOX "ultrarechts"?
>Man will illegale Einwanderer abschieben. Gültiges Recht.
>Man will den Illegalen die Krankenversicherung entziehen, weil sie nie einbezahlt haben, korrekt.
>Man will illegale Einwanderung bekämpfen und nicht als Empfangskomitee auftreten. Denn das Wort Grenzschutz ist eine Floskel, es gibt keinen Schutz.
>Man will Traditionen beibehalten, wo ist das Problem.
>Man will die Abspaltung von Katalonien und damit die Teilung Spaniens verhindern, so wie es in der Constitucion steht, gültiges Recht.
>Man will den Missbrauch der durch die Ungleichheit (vor dem Gesetz) von Mann und Frau entstanden ist reformieren.
>Man will, dass sich die Leute in ihrem Haus verteidigen dürfen, ohne Knast zu riskieren. Ist ja schließlich ihr Haus.

Ja, wie sie schon sagen Roswitha, Franco ist tot und sie wollen eine Partei wählen, die eine 40 Jahre alte Leiche schänden möchte, um so 80 Jahre später doch noch den Bürgerkrieg zu gewinnen, den sie selbst angezettelt haben?