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Schlechte Erfahrung mit Anwälten & Steuerberatern in Spanien
Heidi P., am 05.03.2019 um 00:08 Uhr
Warum kann man den Anwälten und Steuerberatern in Spanien nicht trauen?
Ich habe als Schweizerin vor 3 Jahren mein Haus in Moraira über meinen Steuerberater verkauft. Nachdem ich seine Schlussabrechnung erhalten habe, war ich mit seinen Abzügen nicht einverstanden und verlangte von ihm sämtliche Belege. Für den abgezogenen SUMA Betrag von über € 6'000,- hat mir der Steuerberater aber keine Belege zukommen lassen. Auch wollte er mir mit dem 3%-igen Abzug der Retencion an die Agencia Tributaria nicht weiterhelfen. Nach mehrmaligem Schreiben erhielt ich keine Antwort mehr von ihm, daraufhin mahnte ich ihn, dass ich mir einen Anwalt nehmen werde. Da hat er sich nur arrogant geäussert dass er sich darüber freue.

Ich habe mich dann vor 2 Jahren an einen Anwalt in Alicante gewendet in der Hoffnung, die Sache damit erledigen zu können. Der Anwalt bestätigte mir, dass der Steuerberater zu viel abgezogen hat und berechnete auch die Rückerstattung der Retencion. Nun warte ich seit 1 Jahr auf die versprochenen Guthaben. Leider geschieht auch hier nichts mehr, die Sekretärin vom Anwalt blockt schon beim Telefonanruf ab.

Das Ganze erweckt bei mir den Eindruck, dass man als Ausländer von den Spaniern ausgenutzt und hintergangen wird. Ich finde es traurig dass man nicht einmal mehr den Anwälten trauen kann. Vielleicht hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Re: Anwälte: Gute Erfahrungen mit RA Becker aus Dénia
Gisela Krischer, am 26.04.2019 um 00:54 Uhr
Herrn oder Frau Jauke:
Doch, es gibt ihn an der Costa, den Anwalt, der korrekt und klientenorientiert arbeitet. Es ist Herr Becker aus Denia (hier auch schon zu Wort gekommen). Zugegeben, sein Charme ist etwas spröde, aber der Mann weiß, was machbar ist und was nicht und kennt sich bestens mit dem spanischen Recht aus. Wir hatten ihn vor Jahren in 2 Fällen bemüht - es hat gedauert, aber schlussendlich sind wir in speziell einer verfahrenen Situation in jeder Hinsicht zu unserem Recht gekommen. Herr Becker allerdings arbeitet nur in bestimmten (Fach-) Bereichen.
Für Schmerzensgeldforderungen an eine Versicherung hatten wir ebenfalls einen Anwalt aus Denia - eine Empfehlung aus der Kanzlei Becker. Vielleicht kann man Ihnen dort weiterhelfen.
Re: Anwälte in Spanien: selbst mit Urteil geht man hier leer aus
W.H., am 25.04.2019 um 18:06 Uhr
#K.Jauke
Ich habe ihre Geschichte gelesen und bedaure was ihnen passiert ist.
Ich könnte einen Anwalt in Valencia nennen der wirklich gut ist und was wichtiger ist, großen Einfluss bei Gericht hat. Das ist in Spanien wichtig.
Es würde ihnen aber nichts nützen, denn selbst mit einem Urteil bekommen sie hier kein Geld. Ihr Gegner hat längst alles auf seine Frau und Kinder überschrieben, bei dieser Summe sowieso, und hat nichts mehr. So geht das hier und jeder weiß das. Hier zahlt niemand, außer das Honorar an die Anwälte und die Gerichtsgebühren. Von irgendwas müssen die ja leben, die haben auch Familie.
Vergessen sie ihr Geld, hier gibt's nichts zu holen. Sie ruinieren nur ihre Gesundheit, es lohnt nicht!
Re: Faule und korrupte Anwälte: Korrespondenzanwalt die Lösung?
Berger, am 25.04.2019 um 09:28 Uhr
Ich kann nur wiederholt bestätigen, hier in der Comunidad Valencia lediglich Anwälte angetroffen zu haben, deren primäres Ziel die persönliche Bereicherung und nicht die Interessenvertretung ihres Mandaten gewesen ist.
Vielleicht ist es besser zunächst einen
Anwalt in D zu beauftragen, der dann hier einen Korrespondenzanwalt beauftragt.
So ist der hiesige Anwalt unter einer fachlichen Kontrolle.
Rechtsschutzversicherungen zahlen übrigens auch den Korrespondenzanwalt.
Re: Unfall-Schmerzensgeldforderung - Anwälte brachten nichts hin
K. Jauke, am 24.04.2019 um 00:19 Uhr
Ich hatte in 2016 einen lt. Gerichtsurteil unverschuldeten schweren Verkehrsunfall.
Ich lag 9 Tage im Koma konnte dann aber gerettet werden. Anschliessend in Deutschland 2 Monate Krankenhaus + REHA.

Ich beauftragte den Anwalt Sch. in Alicante , meine Schmerzensgeldforderungen gegenüber de Versicherung durchzusetzen. Nachdem ich mich von einem span. bei Gericht als Gutachter zugelassenen Arzt habe nach Baremo begutachten lassen, ergab das Gutachten einen Schmerzensgeldbetrag von 178.000,-- €. Der Anwalt Sch. der sein Honorar prozentual von der Höhe des Streitwertes erhalten sollte, teilte mir nach Erhalt des Gutachten mit, er habe eigene Berechnungen angestellt und wolle nun mind. 300.000,-- € Schmerzensgeld geltend machen. Daraufhin wurde sein Mandat beendet. Sch. forderte allerdings den vollen Betrag als Honorar ohne etwas getan zu haben. Die war ca. Juni/juli 2017. Der nächste Anwalt wurde beauftragt und als Lehre aus dem Vorherigen wurde ein prozentuales Honorar auf Basis des an mich ausgezahlten Schmerzensgeldes vereinbart. Mandat wurde im Sept. 2017 erteilt. Sämtliche Gutachten, Arztberichte, Röntgenaufnahmen lagen dem Anwalt bis Okt. 2017 vor. Bis heute (23.04.2019) hat es dieser Anwalt aus Barcelona nicht geschafft, meine Schmerzensgeldforderung an die Versicherung zu stellen. Das einzige was er innerhalb dieser Zeit erledigt hat, war, einen Gutachtertermin mit dem Gutachter der gegnerischen Versicherung mit mir durchzuführen (Mai 2018) und nach seinen Angaben der Versicherung sämtliche meiner Gutachten zur Verfügung zu stellen.?
Eigentlich sollte er im Okt. 2017 anhand des für mich erstellten Gutachtens das Schmerzensgeld einfordern. Dann die Verhandlungen mit der Versicherung führen.
Hier zeigt sich ganz deutlich die Arbeitsmoral spanischer Anwälte. Wesentlich ist lediglich die Mandatsübertragung und anschliessende Rechnungsstellung (siehe Sch.)

Leider habe ich bisher von mienamden der mit Anwälten zu tun hatte, gehört, dass er mit deren Arbeit zufrieden war.
Falls hier jemand andere Erfahrungen gemacht hat, wäre es schön den Namen des Anwalts zu benennen.
Re: Anwälte in Spanien: schneeweisse Schafe sind selten
Ecky Ro, am 05.04.2019 um 03:46 Uhr
Und dennoch- es gibt sie, die Ausnahmen; die bestätigen auch die Regel. Nur - die Regel hierzulande ist verkehrte Welt.
Oft wird man beim Hauskauf auch noch im Notariat, wie soll ich das mal sagen - 'beraten'; unprofessionell, manchmal sogar in schluderigem Deutsch / Englisch -ich denke Donnerwetter; aber mein Spanisch reicht allemal, um den O-Text zu verstehen, in dessen Details der berüchtigte Teufel steckt.

Herrn Becker in Ehren- ich sehe sein haargenau selbes Gesicht ja seit gefühlten Jahrzehnten in Zeitungen (er hält sich wirklich jung).
Soll man annehmen, wer Reklame macht, muss gut sein? Hm, muss nicht unbedingt.

Ich habe mich auf die Empfehlung meines dt. Anwalt-Bruders & Notars verlassen und sein spanisches Pendant in einer Kanzlei gefunden: Ko-Vo mit allen Details, jede Basis- und Extrakosten aufgeführt, und auch Inhalte des Mandats genau wie beauftragt.
Das Ganze in deutsch und/oder spanisch.

Es geht - aber schneeweiße Schafe sind hier doch eher Seltenheit.
Re: Anwälte: sehen ihr Geld immer, Prozessgewinner eher selten
W.H., am 02.04.2019 um 00:02 Uhr
#Herr Becker
Netter Vergleich mit dem Onkologen!

Das Problem ist, dass die Anwälte sich meistens sehr gut kennen und sehr genau wissen wie die Sache ausgeht. Meistens wie das Hornberger Schießen.
Trotzdem wird geklagt, denn es gibt immer zwei Gewinner, die beiden Anwälte.
Durch das besondere spanische System, sind es aber nicht nur diese beiden Anwälte, sondern auch noch die anderen zwei Anwälte, welche die Anwälte vor Gericht vertreten. So hat man schnell die Kosten für vier Anwälte am Hals, plus Gerichtskosten, auch wenn man gar nicht verloren hat. Die Gerichte bestrafen die Kläger meistens mit den Kosten für die ganze Party. Wie kann man auch so unverschämt sein und für sein Recht vor Gericht gehen.

Wer einen Prozess gewinnt sieht trotzdem in den wenigsten Fällen Geld, wir haben auch seit zehn Jahren so ein schönes Urteil zu Hause, leider hat man uns keinen Rahmen dazu geschenkt, um es aufzuhängen.
Anwälte sehen ihr Geld dagegen immer, da sie sofort ein Embargo aufs Konto erwirken können.
Man kann den Leuten nur abraten zu klagen, aber dass ist natürlich nicht im Sinn von Anwälten und so wird weiterhin geklagt was das Zeug hält.
Das ist das eigentliche Problem, nicht die verbotenen Absprachen über Gebühren. Diese Preise sind ja kein Geheimnis und jeder Anwalt kennt sie.

Ich kenne Sie nicht Herr Becker und gebe ihnen auch keine Schuld daran, sie spielen halt in der Liga mit, weil es ihr Job ist.
Re: Anwälte-Honorare: Freie Marktwirtschaft nicht Planwirtschaft
Manfred, am 02.04.2019 um 00:01 Uhr
@ Berger:
Vorher informieren hilft!! Deutsche Anwälte können natürlich selbst ihr Honorar bestimmen und sind nicht zwingend an die Gebührenordnung gehalten. Wichtig bei Gerichtsverfahren ist es dann allerdings, dass das Honorar nicht unter Gebührenordnung liegt.
Solange die Honorare vorab genannt werden hat jeder die freie Wahl und das ist absolut legitim.
Ich selbst war Handwerker in Deutschland und den Quatsch vom vorgeschriebenen Lohn höre ich zum ersten Mal. Vermutlich kommen Sie aus der ehemaligen DDR, dort gab es statt freier Marktwirtschaft die s.g. Planwirtschaft!
Re: Anwälte Spanien: Kartellbehörde verbot Gebührenordnung
RA Niels Becker, am 31.03.2019 um 03:41 Uhr
Vielleicht ist es angezeigt, einmal darauf hinzuweisen, dass es in Spanien keine Gebührenordnung gibt, weil dies durch die Kartellbehörden verboten worden ist. Diese waren der Ansicht, dass verbindlich vorgeschriebene Anwaltshonorare eine verbotene Preisabsprache darstellen, die den Wettbewerb behindern und die Verbraucher benachteiligen. Es gibt nur eine unverbindliche "Orientierungsrichtlinie" der Anwaltskammer, die allerdings ebenfalls von der Kartellbehörde kritisch betrachtet wird.
Mandanten müssen sich VOR Beauftragung des Anwalts einen Kostenvorschlag geben lassen.
Ich spreche das in meiner Kanzlei von mir aus an, weil manchen das unangenehm ist. Wir bieten einen schriftlichen Mandatsvertrag an. Außerdem verrechnen wir das erste Beratungsgespräch vollständig bei einer weiteren Beauftragung. Das Honorar für das Beratungsgespräch nennt die Mitarbeiterin bereits vorab am Telefon.
Ich strebe überhaupt nicht an, der "billigste" Anwalt zu sein, versuche aber Kostentransparenz zu üben. Niemand würde sich den "billigsten" Onkologen aussuchen, wenn er an Krebs erkrankt, sondern den Arzt, von dem er sich die beste Hilfe verspricht. Warum sollte es beim Anwalt anders sein?
Vorsicht Falle! - Anwalt wollte das Doppelte der Gebührenordnung
Berger, am 30.03.2019 um 00:11 Uhr
@Spruth:
Ich sprach nicht von einem Vorschuß sondern von einer Gesamtforderung,
die beim RA von B. etwa zweieinhalb mal so hoch war wie von der Gebührenordnung vorgesehen.
Der wollte statt 895 Euro satte 2100!

Re: Anwälte: Gebührenordnung verpflichtend!
Berger, am 29.03.2019 um 02:30 Uhr
Die Gebührenordnung in D für Anwälte ist verpflichtend, um Abzocke von Mandanten zu verhindern.
Nimmt ein Anwalt mehr erfüllt er den Straftatbestand der Gebührenübererhebung.
Eine Ausnahme bildet der Strafprozeß in D. Für den gilt keine Gebührenordnung, das Honorar ist frei verhandelbar.
Ähnliches gibt es auch bei Handwerkern in D. Nimmt der zuviel, kann er wegen Betrug strafrechtlich belangt werden.
In Spanien ist scheinbar alles anders.
Nachdem was hier gepostet wurde scheint klar, dass es eine Unmenge schwarzer Schafe unter den Anwälten gibt, die Rechnungen ohne Maß / Beachtung der Gebührenordnung ausstellen oder gar nicht tätig werden, obwohl sie einen Vorschuß kassiert haben.
Insgesamt passt das Verhalten in den Kanon der hiesigen Politik und Wirtschaft. Wie der Herr, so´s Gescherr!
Re: Anwälte: bestimmen Vorschüsse zwischen 0 und 100 %
Reimer Spruth, am 29.03.2019 um 02:29 Uhr
Herr Berger, ohne Hintergrundwissen kann man keine zufriedene Antwort geben. Es gibt unterschiedliche RA-Gebühren für gleiche Sachverhalte. Z.B. gibt Vorschussgebühren von 0 - 100 %. Das bestimmt der Anwalt alleine. MfG
Re: Anwälte & Steuerberater: wem zu teuer, sucht sich anderen
Manfred, am 28.03.2019 um 04:23 Uhr
¿Abzocke? Mmmmhhh...
Die Rechtsanwaltsgebührenordnung ist doch nicht verpflichtend! Es kann doch jeder Rechtsanwalt in Rechnung stellen, was er will. Wieso kann sonst ein s.g. Staranwalt ein Stundenhonorar von über 600€ in Rechnung stellen. Wem das zu teuer ist sucht sich halt einen günstigeren Anwalt. Ist bei Handwerkern und anderen Dienstleistern auch nicht anders. Nur weil einer teurer oder günstiger als ein anderer Anwalt ist, muss er ja nicht besser oder schlechter arbeiten!
Manipulierte Urteile sind natürlich Abzocke, keine Frage!
Re: 2 Anwälte: 2.100 und 895 Euro für die selbe Leistung
Berger, am 25.03.2019 um 00:15 Uhr
@Spruth:
Dann erklären Sie doch einmal dieses:
Ein deutscher Anwalt aus Moraira (von B.)verlangt von einem Mandanten 2100 für eine Mandatsausübung.
Das erscheint dem Mandanten zu hoch, weshalb er einen anderen Anwalt konsultiert.
Dieser berechnet ihm 895 Euro für dieselbe Leistung.
Von B. wollte hier dem Anschein nach klar abzocken!
Re: Gebührenordnung unbekannt: unqualifizierte Beschuldigungen
Reimer Spruth, am 20.03.2019 um 00:43 Uhr
Wenn die Damen und Herren die Gebühren-Ordnung nicht kennen, sollte man mit unqualifizierten Beschuldigungen und Unterstellungen zurückhaltender sein.
Re: Schlechte Erfahrung mit Anwälten & Steuerberatern: Abzocker
Jürgen, am 16.03.2019 um 00:15 Uhr
Es gibt so viele SCHWARZE Schafe, einige in Javea, einen in Valencia. Diese wollten auch erst einmal Kohle, der Erste hat Nada bekommen! Der Zweite hat erst mal die Unterlagen studiert und dann nach 4 Wochen hatte er keine Zeit mehr und hat das Mandat einfach gekündigt!
Ich habe die Nase voll von diesen Abzockern
Re: Schlechte Erfahrung mit Anwälten: gute nennen!
Berger, am 13.03.2019 um 18:24 Uhr
Richtig - den Namen etc. können Sie ja hier posten.
Übrigens darf man auch schlechte Anwälte beim Namen nennen. Der Vorwurf sollte nur beweisbar sein.
Re: Erfahrung mit Anwälten: bitte gute nennen
F. Calamus, am 13.03.2019 um 01:39 Uhr
Re: Anwalt: manipulierte Urteile, um sich zu bereichern
Korf,R, am 08.03.2019 um 00:45 Uhr
Hallo, Herr Korf, können Sie mir den Namen des Anwalts nennen, der GUT gearbeitet hat ?
Mit freundlichen Grüßen F. Calamus
calamus@posteo.eu
Re: Hiesigen Anwälten nicht bewußt, Teil der Rechtspflege zu sein!
Berger, am 09.03.2019 um 00:00 Uhr
Die hier geschilderten schlechten Erfahrungen.
Verschiedenen Anwälte leisteten sich
- Gebührenabzocke (doppelt so hoher Satz
wie Gebührenordnung)
- Parteienverrat (Zeugen nicht benannt
und wichtige Beweise nicht ein-
gereicht um Prozeß zu verlieren)
- mutmaßlich vorsätzlich verlorene
Prozesse um Bestechungsgelder und
höhere Gebühren berechnen zu können
- Falschberatung um sinnlose Prozesse zu
führen
- mangelhafte Prozeßführung sodaß
sichere Prozesse verloren werden
etc. etc.
Die "Abogacia" hier wirkt wie eine Mafia-Organisation.
Jeder Anwalt will erst einmal 300 Euro schwarz bevor er überhaupt tätig wird. Die werden bei einer Mandatsaufnahme nicht verrechnet sondern separat einbehalten. Zum Vergleich: Eine Rechtsbratung kostet in D 150 Euro plus U.-Steuer, die bei Mandatsaufnahme verrechnet werden.
Verfahren werden in D streng nach Gebührenordnung abgerechnet. In Spanien nicht. Da scheinbar die Hintertür existiert, über angeblich besonders arbeitsintensive Tätigkeiten einen willkürlichen Satz an Gebühren zu nehmen. Klar scheint: Alle Verfahren sind besonders "arbeitsintensiv".
Im letzten Fall hat ein deutscher Anwalt aus ALC, Initialen T.G., gerade mehrere tausend Euro von einer Mandantin auf sein Konto umgeleitet und nach mehrmaligen Aufforderungen erst eine nicht nachvollziehbare Kostenaufstellung vorgelegt. Eine Rechnung allerdings bis heute nicht.
Es ist nicht erkennbar, dass sich hiesige Anwälte bewußt sind, Teil der Rechtspflege zu sein.
Re: Anwalt: manipulierte Urteile, um sich zu bereichern
Korf,R, am 08.03.2019 um 00:45 Uhr
Guten Tag Heidi P.,
auch wir haben die Erfahrung mit einen spanischen Anwalt in Alicante gemacht, Negativ.!!Der uns regelrecht abgezockt hat und Gerichtsurteile, der 1. und 2. Instanz manipuliert hat um sich zu bereichern.Nachdem wir das erkannt haben, haben wir einen seriösen und super Anwalt kennengelernt der das alles aufklärte.
Es ist bekannt und es wird immer gewarnt, das viele Anwälte unseriös sind und Menschen, insbesondere Deutsch abzocken- Vetternwirtschaft betreiben.Oder in eigenen Kanzleien weitere Anwälte zum Schein aktivieren. Aber nichts für Klienten an Arbeiten ausführen.
Re: Schlechte Erf.: beim Kauf abgezockt, obwohl gut vorbereitet
Bettina, am 07.03.2019 um 00:06 Uhr
Es tut mir sehr leid das sie betrogen wurden, leider ist das in Spanien keine Seltenheit. Bin auch aus Moraira und wurde beim Kauf abgezockt, obwohl ich gut vorbereitet war!! In unserer Urbanistation, sprich Verwaltung ist Abzocke an der Tagesordnung und trotz Anwalt und Gericht nicht zu stoppen. Es scheint eine Möglichkeit zu sein, skrupellos an Geld zu kommen und wir sind dort die Ausländer! Man darf sicher nicht alle über einen Kamm ziehen, aber aus Gesprächen von Eigentümern vor Ort, zeigt sich schon eine gewisse Regelmäßigkeit der Masche, die immer mit dem Kauf oder Verkauf, oder Verwaltung einer Immobilie zusammenhängt. Dort hat man natürlich alle Möglichkeiten, gib den Menschen Macht und sie werden sie nutzen. Das Jura Studium gehört in Spanien zu einem recht kurzen Studiengang und kann mit dem Studium in Deutschland nicht verglichen werden. Es gibt Aussagen von Spaniern, die Anwälte Abends in der Bar, bei Ihrem Glas Wein belauscht haben, wo sich die Herren Anwälte über die dummen Ausländern amüsieren, welche ihr Geld für "Gerechtigkeit" ausgeben!!!
Spanien Gerichte sind langsam und Urteile oft ungenau und führen meist zu gar nichts!! Sie haben also nicht ungerechtfertigt den Eindruck das Ausländer ausgenutzt werden!!
Re: Schlechte Erfahrung Anwälte/Steuerber.: auch mit Gerichten
Jürgen, am 06.03.2019 um 00:26 Uhr
Nicht nur Anwälte, sondern auch Gerichte, ich spreche aus eigener Erfahrung. Die Sachlage war eindeutig, aber das spanische Gericht gab deb Betrügern recht!
Re: Schlechte Erfahrung: verworren, gibt's notariellen Kaufvertrag?
Karl-Heinz, am 06.03.2019 um 00:23 Uhr
Ziemlich verworren. Die Retention zieht der Käufer vom Kaufpreis ab und muss sie an das Finanzamt abführen.Geht vom Kaufpreis ab. Der Verkäufer gibt eine Steuererklärung ab und bekommt entweder vom Finanzamt (Hacienda)Geld zurück oder bekommt eine Aufforderung zur Nachzahlung ( Steuer auf den Gewinn)
WENN der Verkäufer Geld zurückbekommt,dann nur vom Finanzamt (und auch nur wenn er eine Steuererklärung über den Hausverkauf abgegeben hat)
Gibt es da vielleicht ein Sprachproblem ?
Der Steuerberater hat das Haus doch nicht gekauft.War doch nur Vermittler. Sie haben vom Käufer den um die Retention reduzierten Kaufpreis erhalten und offensichtlich keine Steuererklärung abgegeben. Ich glaube mich zu erinnern,dass solche "Sünden" nach vier Jahren verjähren.Jetzt fehlt nur noch,dass es keinen notariellen Kaufvertrag gibt.