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Zum Artikel:
Altstadt-Einbrecher verhaftet: zwei junge Männer
Beihilfe: Richter liess verhaftete Javea-Einbrecher sofort frei
W.H., am 08.03.2018 um 23:12 Uhr
Ja, toll!
Schade ist nur, der verblödetet Richter hat sie am nächsten Tag wieder laufen lassen. Sie waren schneller wieder in Javea, als die Streife die sie zum Gericht brachte. Es wird Zeit, dass Richter wegen Beihilfe verurteilt und ins Gefängnis gesteckt werden. Genau wie Hehler bestraft werden, schließlich fördern auch sie immer mehr Einbrüche.
Re: Javea-Einbrecher wegen Vergewaltigung verhaftet
W.H., am 18.03.2018 um 18:07 Uhr
Fortsetzung folgt!

Wie nicht anders zu erwarten gibt es Neuigkeiten von den beiden Moros. Einer der beiden Einbrecher wurde nur eine Woche nachdem der Richter ihn laufen ließ wieder verhaftet. Diesmal wegen Vergewaltigung. Die Frau war nicht in der Lage um Hilfe zu rufen, da sie ein Messer am Hals hatte. Gottseidank ist der Moro drei Spaniern aufgefallen, wie er der Frau nachstellte. Die riefen die Polizei, und Bingo!
Jetzt sitzt der Moro in U-Haft und wird auch nach der Verhandlung dort bleiben. Vergewaltigung wird hier hart bestraft.
Ich wundere mich nichts darüber gelesen zu haben, hier nicht und auch sonst nirgends.
Re: "Verblödeter" Richter möge Beleidiger adäquat antworten
Hans Peter Wittmann, am 18.03.2018 um 17:41 Uhr
Ich hoffe, dass der >>verblödete<< Richter sich beleidigt fühlt und dem W.H. eine adäquate Antwort erteilt.
Re: Javea-Einbrecher frei: Keiner war das erste Mal einbrechen
W.H., am 15.03.2018 um 00:24 Uhr
#Hans H.
Ihre Erklärungen sind richtig wenn man es nach der Gesetzeslage beurteilt.
Rechtsbeugung, also PREVARICACION, so weit würde ich nicht gehen. Das würde ja zum Beispiel eine vollendete Bestechung, also mit der Annahme von Schmiergeld sein. Das will ich den Richtern nicht unterstellen, glaube ich auch nicht.
Mir ging es bei der Beihilfe weniger um die Gesetzeslage, sondern mehr um den gesunden Menschenverstand. Wenn man Einbrecher nicht einsperrt und sie immer wieder laufen lässt, dann kommt das einer Einladung es immer wieder zu tun gleich. Dann hilft man den Einbrechern, leistet also Beihilfe, genau wie jemand der Tipps gibt wo was zu holen ist, oder jemand der Schmiere steht. So war das gemeint.

Ich kann Ihnen versichern, keiner der von der Polizei gefangen wurde, war das erste Mal einbrechen. Das sind alles Gewohnheitsverbrecher, aus dem Osten, aus Südamerika oder Moros. Natürlich auch "Spanier" einer gewissen Ethnie.

Die Gesetzeslage, welche unter den Sozialisten - besonders Zapatero - nochmals entschärft wurde, ist ein weiteres Problem. Wenn der Wert der geraubten Gegenstände 401,- Euro nicht übersteigt, wird der Dieb frei gesprochen. Wenn er dabei einen Schaden am Objekt von weiteren 3000,- Euro angerichtet hat, zählt das nicht.
So etwas kann einfach nicht sein.

In die selbe Kategorie gehören die von Herrn Berger schon früher angesprochenen Hausbesetzungen, gegen die man wehrlos ist. Hausbesetzer verteidigen ein illegal besetztes Haus vor ihrem rechtmäßigen Besitzer. Ein Unding in einem Rechtsstaat, da kann man sich nur an den Kopf greifen.

Wir müssen bedenken, wir haben im Moment eine rechte Regierung, sollten sich die Verhältnisse ändern und die Sozen, oder noch schlimmer die Kommunisten von Podemos dran kommen, dann können wir nur noch auswandern.

Man darf es ja nicht mehr sagen, ich tue es trotzdem, es gab hier Zeiten und die sind noch gar nicht so lange her, da konnte man die Türe ein Jahr offen stehen lassen und keiner ist rein gegangen. Das nenne ich einen Rechtsstaat. Verbrecher nennen es Diktatur.

Re: U-Haft: Wiederholungsgefahr und Verhältnismässigkeit
Hans H., am 14.03.2018 um 00:01 Uhr
Die Rechtslage dürfte in Spanien so sein wie
in Deutschland:

Nach § 112 Abs. 1 Satz 1 StPO sind für UHaft dringender Tatverdacht und ein Haftgrund erforderlich, wobei Wiederholungsgefahr ein Haftgrund ist.
N U R !!
darüber diskutieren die Leser
anderer Meinung.

Aber:
Satz 2 lautet: " Sie (= die UHaft ) darf nicht angeordnet werden, wenn sie zu der Bedeutung der Sache und der zu erwartenden Strafe....außer Verhältnis steht"

Sinn: Bei kleiner zu erwartender Strafe keine UHaft möglich. Bei der Überlastung der Gerichte und Gefängnisse auch in Spanien könnte sonst sehr leicht herauskommen, dass die UHaft länger dauert als die verhängte 'Strafe.
Ein Taschendieb kann nicht in UHaft,
auch kein normaler Einbrecher, wenn er nicht sehr oft eingebrochen hat.Davon steht im Fall aber nichts. Auch nicht vom Schadensumfang.
Der Richter muss bei der Haftprüfung immer die in etwa zu erwartende Strafe im Falle der Verurteilung im Sinn haben.

Das ist auch vernünftig.
Mir sagte zum Beispiel ein Mann der Guardia Civil, dass die Einbrecher die Gesetzeslage kennen und aus diesen Gründen Gewalt gegen Menschen vermeiden, was doch im Sinne der Bevölkerung ist. Mit Gewalt ist es Raub und daher ein viel schärferer Straftatbestand, bei dem automatisch UHaft möglich ist.


Also: Ruhig Luft holen, sachlich bleiben,
die Konsequenzen sehen.
Ich freue mich auch nicht über Einbrecher.
Aber einen zuverlässigen Rechtsstaat wollen wir doch alle.
Re: Javea-Einbrecher: Wiederholungsgefahr ist in D Haftgrund
Berger, am 13.03.2018 um 00:05 Uhr
Wiederholungsgefahr ist genauso ein Haftgrund in Deutschland
für Delikte wie Einbruch und gefährlicher Körperverletzung wie es die Fluchtgefahr und Verdunkelungsgefahr sind.
Vielleicht sollten Sie erst einmal die StPO
lesen anstatt hiesige Schreiber einfach abzuqualifizieren!
Re: Beihilfe: Richter sollten Ermessensspielraum mehr nutzen
W.H., am 12.03.2018 um 00:33 Uhr
#Karl-Heinz
Ich trinke keinen Alkohol und nehme auch keine Drogen, wahrscheinlich im Unterschied zu ihnen.
Jeder Richter hat einen Ermessensspielraum, und wenn so oft wie in Javea eingebrochen wird, die Polizei es leid ist immer die selben Leute einzufangen, dann muss ein Richter auch mal diesen Ermessensspielraum ausnützen.
Vor einem halben Jahr haben sie einen Einbrecher dem 80 Brüche nachgewiesen wurden, frei gelassen. Wenn sie das normal finden, dann tut es mir leid und lässt Rückschlüsse auf ihre Geisteshaltung zu.
Re: Beihilfe? - Wiederholungsgefahr reicht nicht für U-Haft
Hans. H, am 11.03.2018 um 00:27 Uhr
Fraglich wer hier "verblödet" ist.

Aussserdem ist Ihr Gedanke mit "Beihilfe"
ohne Rechtskenntnis. Wenn schon , denn schon Rechtsbeugung.
Auch spanische Richter müssen sich an das Gesetz halten, auch wenn Sie es nicht kennen , lieber/liebe W.H.
Das ist auch in Deutschland so.
U-Haft ist nur unter sehr scharfen Bedingungen möglich. Da reicht keineswegs
z.B. Wiederholungsgefahr.

Mein Rat : Lesen Sie das Gesetz und versuchen, es zu verstehen. Und auch die Konsequenzen. Lesen schützt bekanntlich
vor Unkenntnis

Uns schützt das Gesetz hier vor Tätern mit deftiger Gewaltanwendung gegen Personen (Raub). Das meiden die wie die Pest: Dann nämlich U-HAFT möglich !!

Re: Uninformiertes "Richter verblödet" zeigt gewisse Geisteshaltung
Karl-Heinz, am 10.03.2018 um 00:52 Uhr
Zu später Stunde und voll des guten Weines sollte W.H. besser den Mund halten und sich vorher informieren WARUM die Einbrecher nicht in Untersuchungsgefängnis gesteckt wurden.Die spanische Rechtspechung mag für uns manchmal schwierig zu verstehen sein aber einen Richter als verblödet zu bezeichnen, zeigt auch eine gewisse Geisteshaltung.
Re: Einbrecher freigelassen: Staat verletzt Sicherheitspflicht
Berger, am 09.03.2018 um 12:42 Uhr
Die haben sie wieder laufenlassen weil von denen nichts zu holen ist.
Anders bei Normalbürgern. Machst Du einen kleinen Fehler zahlst Du Dich dumm und dämlich.
Bei den zwei Einbrechern sind sicher die Haftgründe nicht ordentlich gewürdigt worden. Zum Beispiel die Wiederholungsgefahr.
Schlecht für die Motivation der Polizei die sie verhaftet und schlecht für die Allgemeinheit, die
den Gangstern schutzlos ausgeliefert ist.
Sicher ein Versagen des Staates in Bezug auf die Pflicht, für Sicherheit zu sorgen, wenn er schon das Gewaltmonopol für sich beansprucht.
So geht das hier nicht weiter, weil man langsam, auch in Hinblick auf die Hausbesetzungen, von weiteren Investitionen in Spanien abraten muß.