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Zum Artikel:
Zwei Radfahrer auf der N-332 totgefahren - 3 Trauertage in Jávea
Tote und schwer Verletzte Radfahrer Javea - krankes Zudröhnen
Susanne, am 10.05.2017 um 08:23 Uhr
Es ist einfach mehr wie traurig, dass es heute bald zum guten Ton gehört sich voll zu dröhnen und dann so ins Auto steigen. Grauenhaft ist es, dass deshalb gesunde Radfahrer zu Tode kommen oder schwer verletzt werden.
Diese Frau gehört in ein Arbeitslager und nicht ins Gefängnis, wo sie durchgefüttert wird und dann vieleicht noch psychologisch betreut wird, weil sie ja nichts dafür kann, da sie zugedöhnt war
Re: Tote Radfahrer: unangebrachter Befindlichkeiten-Austausch
Michael Grosshans, am 27.05.2017 um 11:01 Uhr
Es wirklich sehr, sehr schade, dass so viele Beiträge durch Bruno F. total zerredet werden und dann letztlich das eigentliche Thema nicht mehr erörtert wird. Die Rechtschreibung von ihm ist auch recht gewöhnungsbedürfig in Gross-/Kleinschreibung, sowie in der Setzung von Satzzeichen und sonstigen Rechtschreibfehlern. Daher sollte gerade er nicht Anderen raten, einen Deutschkurs zu besuchen. Ein Redakteur beherrscht die Rechtschreibung, oder er betont nicht, dass er ein Redakteur ist... Dass er jetzt nur noch mit kleinen Buchstaben schreiben will, macht das Lesen seiner wirklich nicht immer hilfreichen Kommentare noch viel schwieriger.
Ich gehöre zur bekennenden Opposition seiner permanenten Dauerkommentare und deren Rechtfertigung in fast allen Bereichen und bin gegen seine "Vorteilsstellung"!
Ich kann mir nur wünschen, dass zu jedem Thema nur Kommentare und Informationen eingestellt werden, die direkt mit dem Titel in Bezug stehen und nicht, wie so oft, in persönlichen Debatten ausarten, die allerdings nicht nur von Bruno F. provoziert werden... Für mich hat dies das Bild des permanenten Recht-haben-wollen. Das ist hier nicht angebracht, denn es geht in diesem Beitrag um den Tod von drei Radfahrern und nicht um Befindlichkeiten zwischen zwei oder drei (fast) Dauerschreibern, die das Forum ausnutzen, um sich mit richtigen oder falschen Argumenten zu bepflastern.
Re: herr boge : viel widerspruechliches (bf)
Bruno Froehlich, am 25.05.2017 um 14:37 Uhr
dem zirkus der rechtschreibreform gehe ich nun kuenftig aus dem weg mit konsequenter kleinschreibung. interessanter beitrag dazu : http://charakterziffer.github.io/kleinschreibung.html
zurueck zum wesentlichen : ihren widerspruechen in der redaktionellen einmischung.
die von zuchtmeister boge erteilte verfuegung titel mit (bf) zu zeichnen, erfuelle ich brav. meine (tipp) fehler, angeblich falsche zeichensetzung lassen sie durchlaufen. entspricht der logik keine lust und zeit zu haben fuer korrekturen, gilt ergo fuer alles was leser ihnen senden, sie veroeffentlichen.
stimmt, nicht der kluegste entschluss dem kindergarten doerr /bf als oberkindergaertner zeit und raum zu opfern. garniert mit alten hueten ueber spendendiskussion aus dem archiv ausgegraben, was noch zu erganzen von mir, von dem club praesidenten nie eine antwort auf persoenliche zeilen erhalten. die anspielung auf journalist, einer meiner vielen berufe in langem leben voellig aus dem zusammenhang gerissen in dieser radgeschichte.
drum grundsaetzlich dazu gesagt; ich betreute in zuerich zwei produkte dem ihren aehnlich, eines als redaktor, das andere in der gleichen rolle wie sie, von a bis z. gedruckt wurde in der druckerei der nzz, mit dem service des korrektorats. leserbriefe waren tabu, bis auf klar auszumachende tippfehler.
und damit sind wir bei der bemaengelung meiner beitraege. ein leserbrief ist ein leserbrief, auch ausdruck des persoenlichen schreibstil, hat mit journalismus nichts zu tun und erlaubt sich auch in der interpunktion abwechungen vom neuen duden, ist in manchem noch alter gewohnheit verhaftet, nur darauf achtend dass die gedanken in zeilen geformt auch einen sinn ergeben. das der grosse mangel beim zweizeiler von herrn doerr; drum meine reaktion.
dass ich fuer sie, einige ihrer kunden und leser ein rotes tuch bedeute, das macht mich irgendwie sprachlos. denn die recherchierten links zu den jeweiligen themen hat noch nie jemand als unpassend oder gar falsch geortet.
Sei's wie's will, ich lebte noch nie nach dem motto kuschen : logisch das kann niemals allen gefallen.
Re: Humor ist wenn man trotzdem lacht (bf)
Bruno Froehlich, am 24.05.2017 um 19:44 Uhr
Lieber michael dörr,

ihr Einwand zu serioeser Diskussion nach einem tragischen Ereignis, angestossen von ihnen mit arg verallgemeinerndem Kommentar mit wenig Sinn, Herr Haselberger und ich sollten besser im Garten jaeten reizt wirklich zum Widerspruch.
Garten habe ich nicht, wie es bei Herrn Haselberger steht, ich weiss es nicht. Falls sie Gartenbesitzer sind komme ich fuer guten Stundenlohn, Ansatz CH fuer ungelernte Gartenkraft 18 Sfr. und jaete bei ihnen, das Geld spende ich fuer einen guten Zweck.
Die freie Zeit die sie damit gewinnen koennten sie fuer einen Deutschkurs nutzen, denn so viele Fehler in zwei Zeilen eher rekordverdaechtig.
Uebrigens, es zwingt sie niemand die Radfahrbeitraege zu lesen. Oder hofften sie auf Verstaerkung fuer ihre Vorwuerfe an die Zweiradler ? Was solls, ich nehme ihr Problem mit leben und leben lassen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer mit Humor und behaupte mal frischfroehlich, Radfahrer sind vielleicht gluecklichere Menschen als Autofahrer die Spuke auf ihrer Blechhuelle fuerchten wie sie beklagen es zu erleben. Gute Fahr wuenscht ihnen
Bruno

Anmerkung der Redaktion:
Eine Anmerkung zu einer unsinnigen Antwort auf eine sinnfreie "Antwort" auf mehrere Leserbeiträge? Sicherlich nicht besonders klug von mir, aber:
1. Es reicht mir in diesem Fall das die Herkunft klarstellende (bf=Bruno Fröhlich) als Distanzierung von der Überschrift (bei bf-Überschriften lasse ich sogar die Rechtschreibe-/Zeichensetzungsfehler durchlaufen) nicht aus; Distanzierung von einer Überschrift, die sich fast noch unterhalb des Niveaus des von bf kritisierten Beitrages begibt, durchaus eine bemerkenswerte "Leistung". Immerhin entspricht die bf-Überschrift ungefähr dem Inhalt seines Beitrages. Dass bf sich, trotz der gemachten Erfahrungen (http://www.costa-info.de/cgi-bin/wopo/forum/forum.pl?start=0;mbid=1;;thread=13734) noch einmal -und sei es auch im Scherz- auf das glatte Eis der -potentiellen- Spendenankündigung begibt, ist bemerkenswert.
2. Mindestens ebenso bemerkenswert ist die bf-Anmerkung, mit der ich gefühlte 187 Mal Leser-Ansinnen im Stil "Raus mit dem Quaterkopp, der jede Diskussion mit Abschweifungen und Belanglosigkeiten zerredet" sein selbstverständliches Recht darauf in diesem Forum verteidigt habe: "Übrigens, es zwingt Sie/sie niemand ... zu lesen". Dass die unsinnigen und Dörr-Zeilen aus einem (bereits vorher im Thread) geäusserten Brass auf Radler kommt, erschliesst sich jedem Leser von selbst, sie werden durch die bf-"Antwort" lediglich aufgewertet.
3. Denn: Vorwürfe mangelhafter Rechtschreibung lasse ich normalerweise gar nicht erst durch, auch wenn sie in der Sache berechtigt sind. Allerdings sind auch die Zeiten der Korrekturen lange vorbei, denn diese Arbeit wäre kaum zu schaffen. Das bleibt den Leserbeiträgen vorbehalten, die es in unsere monatliche gedruckte Zeitung "WOCHENPOST" schaffen. Aber die öffentlich Empfehlung an einen "Gegner", einen Deutschkurs zu besuchen, niedergeschrieben durch jemanden, der sich als (ehemaliger) Journalist zu erkennen gegeben hat, ist argumentativ eher dünn, sehr dünn sogar. Und ein bisschen riskant, wenn dieser Steinwurf aus dem Glashaus heraus erfolgt: Es folgt die Wiederholung des Beitrages des (Ex-)Journalisten Bruno Fröhlich, um den einen oder anderen Rechtschreibfehler bereinigt, vor allem aber von etlichen Zeichensetzungsfehlern befreit...
Carl-Georg Boge, Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST

"Re: Humor ist, wenn man trotzdem lacht (bf)
Lieber michael dörr,
Ihr Einwand zu serioeser Diskussion nach einem tragischen Ereignis, angestossen von Ihnen mit arg verallgemeinerndem Kommentar mit wenig Sinn, Herr Haselberger und ich sollten besser im Garten jaeten, reizt wirklich zum Widerspruch.
Garten habe ich nicht, wie es bei Herrn Haselberger steht, ich weiss es nicht. Falls Sie Gartenbesitzer sind, komme ich fuer guten Stundenlohn, Ansatz CH fuer ungelernte Gartenkraft 18 Sfr., und jaete bei Ihnen, das Geld spende ich fuer einen guten Zweck.
Die freie Zeit, die Sie damit gewinnen, koennten Sie fuer einen Deutschkurs nutzen, denn so viele Fehler in zwei Zeilen: eher rekordverdaechtig.
Uebrigens, es zwingt Sie niemand die Radfahrbeitraege zu lesen. Oder hofften Sie auf Verstaerkung fuer ihre Vorwuerfe an die Zweiradler? Was soll's, ich nehme Ihr Problem mit leben und leben lassen unterschiedlicher Verkehrsteilnehmer mit Humor und behaupte mal frischfroehlich, Radfahrer sind vielleicht gluecklichere Menschen als Autofahrer, die Spucke (ich hatte erst gesucht, ob "Spuke" ein besonderes Wort aus der Schweiz ist, bis ich nach Blick in den ersten Dörr-Leserbrief auf die Lösung kam, cgb) auf ihrer Blechhuelle fuerchten, wie Sie beklagen es zu erleben. Gute Fahrt wuenscht Ihnen
Bruno"
Re: Tote Radfahrer Javea - geht zum Unkrautjäten in den Garten
michael dörr, am 24.05.2017 um 00:00 Uhr
das Forum wurde zu einem fröhlichen Hasselberg,Jungs, geht in euren Garten zum Unkrautjäten, da stöert ihr und werdet ihr am wenigsten gestört.
Gruß
michael
Re: Noch etwas fuer am Drahtesel Interessierte (bf)
Bruno Froehlich, am 23.05.2017 um 23:52 Uhr
Das Fahrrad, auch liebevoll Drahtesel genannt ist 200 Jahre alt, also dem Auto 75 Jahre voraus, seine Bedeutung wieder steigend in einigen Laendern und Staedten. Unter diesem Aspekt war die gestrige Sendung "plietsch", viel technische, geschichtliche und auch Sicherheitsinfos.

"Die einen wollen mit dem Fahrrad nur schnell von A nach B kommen, für die anderen ist es Lifestyleobjekt, Sportgerät oder Ausdruck der Persönlichkeit. Allein in Deutschland gibt es davon 72 Millionen Exemplare. Kein anderes Verkehrsmittel ist hierzulande so verbreitet." NDR

Zugang zum Video in der Mediathek : https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/plietsch/plietsch-Radfahren-gesund-oder-gefaehrlich,plietsch2850.html
Re: Ob Rad oder Auto, d a s Problem : Alkohol (bf)
Bruno Froehlich, am 23.05.2017 um 00:58 Uhr
Schlimme Schlagzeilen in der BaZ "Basñer Zeitung" :

" In der nordspanischen Stadt Carballo hat ein Schweizer am Samstag unter Alkoholeinfluss einen Polizisten überfahren. "

Bei solchen Ereignissen sind Diskussionen ueber Verhalten der Radfahrer,ob trainierend oder im gemuetlichen Radwandertempo unterwegs, der Sperrung von Bergstrassen, die ueberfluessige Ueberreaktion.

Ein grosser Feind der Sicherheit ist der Alkohol, die gesellschaftsfaehige Droge Nummer eins, unendlich viel Leid verursachend.
bazonline.ch/panorama/vermischtes/schweizer-faehrt-spanischen-polizisten-tot/story/17423583
Re: Radfahrer: Sehr guter Verhaltenskodex der DGT (bf)
Bruno Froehlich, am 21.05.2017 um 23:44 Uhr
Lieber Herr Haselberger,

ich weiss nicht welche Schulung fuer Radfahrer der Staat, die Polizei in Deutschland anbietet.
Das was die DGT - habe mir die Muehe genommen alles anzusehen und zu lesen - entspricht exakt dem Standard in der Schweiz, wo speziell ausgebildete Polizisten in Schulklassen von 6 - 10 jaehrigen Theorie und praktischen Fahrunterricht vemitteln.
Also Radfahrverbaende dichten sich nichts zusammen, sie orientieren sich an dem was die Polizei an den Zweiradnachwuchs vermittelt !

Es ist ihre Freiheit, sich auf die trainierenden "Guemmeler", egal ob Amateure oder Profis einzuschiessen. Mir erschliesst sich nicht was sie damit erreichen wollen und warum sie einen heiligen Zorn auf die Zweiradfahrer haben.
Die empfohlenen Regeln der DGT - es ist kein Gesetz - ich wuerde eher sagen ein Knigge fuer alle Radler, zum eigenen Schutz und der Nichtgefaehrdung aller Verkersteilnehmer, ist warscheinlich massgebend fuer die Gerichte bei einer Unfallbeurteilung. Dabei ist absolut unerheblich ob es sich um gemuetlich radelnde Touristen oder Guemmeler handelt, vollkommen vernachlaessigbar Amateure oder Profis. Da haben sie ein persoenliches Problem mit den sportlichen Radfahrern.

Etwas Positives hat ihr akribisches kritisieren, dank ihnen lernen einige Leute mehr den Rad - Kigge kennen. Danke. Wusste selbst auch nicht, dass das hinterwaeldlerische Spanien so etwas hat. Ironie aus.

Mein Vorschlag fuer ein neues, lohnenswertes Betaetigungsfeld fuer sie, Intervention bei den Schul-und Polizeibehoerden fuer verbesserte Kontrolle der Mofas, Roller und Motorraeder bezueglich Leistungssteigerung und Laermfrequenz.
Tempi innerorts, dass einem Angst und Bange wird, Dezibelpegel mancher Auspuffe nahe der Koerperverletzung.
Die Radfahrer schaffen es selten ueber 50 kmh, sind so leise . . .
Re: Radfahrer: bei starkem Verkehr in einer Reihe fahren
Walter Haselberger, am 21.05.2017 um 01:13 Uhr
Hier noch was die DGT zu dem Thema sagt.
Auch für Leute die kein Spanisch sprechen mit netten Bildchen.

https://web.ua.es/es/ecocampus/documentos/campanas/movilidad/conduccion-bicicletas.pdf

Besondere Aufmerksamkeit Seite 15.
Bei starkem Verkehr muss in einer Reihe gefahren werden.
Von trainierenden Profifahrern (wie erkenne ich ob es Profifahrer oder trainierende Amateure sind) ist nichts zu lesen, und basiert wohl eher auf Vermutungen. Wäre es so, die DGT würde es sicher erwähnen.
Was sich die verschiedenen Radsportvereine Europaweit zusammen dichten, ist rechtlich nicht verbindlich und interessiert nicht.

Re: Nebenstrassen in Berge : Haselberger's Sonderwuensche (bf)
Bruno Froehlich, am 21.05.2017 um 01:10 Uhr
Lieber Herr Haselberger,

in der Schweiz sagt man zu Personen mit kuenstlich hochgepuschten Problemen, mach doch kein Buero auf.

Ihr Vorschlag fuer Sonderregelung der Strassennutzung ist sowohl Bevormundung wie Bevorteilung mit programmiertem Streit, allein die Frage, wer bestimmt welche Strassen die Sonderregelung fuer Radfahrer "verdienen".

Dann noch Behauptungen es gaebe keine Radwege und Seitenstreifen. Ich habe keine Ahnung wo sie unterwegs sind. Auf meinen Fahrten mit dem Rolle im Raum Pego / Denia sehe ich einen Radweg von Pego nach Vergel, dann auf ganz vielen Strassen einen Randstreifen, den Radfahrer nutzen, wie auch ich mit dem Moto um den Autofahrern das Ueberholen zu erleichtern. Auf allen andern Strassen hilft nur Anstand und Ruecksichtnahme der Zweirad wie Vierradfahrer.
Die Polizei hat auch besseres zu tun als befristete Fahrverbote zu kontrollieren. Jede Nichtbeachtung der Vorschrift macht die Situation noch gefaehlicher, dden alle die unterwegs waehnen sich in truegerischer Sicherheit, denken nicht an gefaehrliche Begegnungen.

Abschliessend noch das ; fahren ohne Bewilligung ist keine spanische Spezialitaet, rund um den Globus gibt es Menschen die hoffen bei ihrem verbotenen Verhalten nicht erwischt zu werden.
Das "Paradies" das sie sich herbeisehnen gibt es schlicht nicht. In jedem Zweibeiner steckt auch ein Suender ;-) . Damit muesse wir alle leben, am besten mit moeglichst wenig Vorschriften, jedoch mit Respekt fuer unsere Gegenueber, auch auf der Strasse. Heisst, Radfahrer sind nicht per se schlechtere Menschen.
Re: Nebenstrassen in Berge wochenends bis 14h nur für Radfahrer
Walter Haselberger, am 20.05.2017 um 07:45 Uhr
Hallo Herr Härtel,
Sie werden es wahrscheinlich selbst gemerkt haben, so richtig hilfreich ist der Artikel aus dem Tagesspiegel nicht, unabhängig davon dass man deutsches Recht nicht einfach auf spanisches Recht übertragen kann.

Erster Absatz aus dem Tagesspiegel
>16 Fahrradfahrer, aber nur in Zweierreihe<, der sogenannte Pulk (Dreierreihe) ist verboten. Sehen wir hier täglich, das Bild in dem Link der GC zeigt es ganz genau, und das sind auch keine 16.

Zweiter Absatz
>Auf Fahrradstraßen<, haben wir so etwas hier?
Wie sind diese Straßen ausgeschildert?
>...... dass der Verkehr nicht behindert werden darf.< Da erübrigt sich jeder Kommentar, man muss nur mal am Wochenende auf Straße.
>In verkehrsberuhigten Zonen<, haben wir so etwas? Die N332 kann da nicht gemeint sein, und die Straßen die in die Berge abzweigen auch nicht.

Dritter Absatz
Auch das mit dem Abstand von 1,50 Mtr. ist schwer nachvollziehbar. Die Straßen in die Berge haben meistens nur 4 Mtr. Ein größerer Wagen wie ein Cayenne, Touareg, X6, oder Q7 ist 2 Mtr.breit, ein Mittelklassewagen 1,80 Mtr.
Zwei Fahrradfahrer nebeneinander mit etwas Abstand brauchen auch zwei Meter, wo nimmt der Autofahrer beim überholen dann die geforderten 1,5 Mtr. her?
Und dann noch zum Abschluß, >Auf Strecken mit Tempo 50 müssen Radfahrer grundsätzlich davon ausgehen, dass sie Autos behindern.< Siehe oben, Absatz 2, sie dürfen den Verkehr nicht behindern.

Der zweite Link RADRECHT hilft den Fahrradfahrern auch nicht wirklich.

Ich denke die Regeln für Fahrradfahrer sind in Deutschland erheblich strenger als hier. Wäre es hier so, wir hätten weniger Probleme.

Wie es hier ist weiß leider niemand so genau, die Einen sagen so, die Anderen so. Wie so oft in Spanien, man frägt zwei Leute und bekommt drei Antworten.

Wie auch immer und aus welchem Grund, wenn man nicht wirklich wirksame Wege findet, wird das sterben weiter gehen.
El Mundo hat ja gestern Maßnahmen der DGT verkündet welche stark an Aktionismus erinnern. So soll der Führerschein länger eingezogen werden, wenn jemand mit Alkohol oder Drogen erwischt wird. Ein wahrer Geistesblitz, denn die Fahrerin in Oliva hatte gar keinen Führerschein mehr. Genau wie unzählige andere Fahrer die trotzdem fahren. Wieder Andere haben keine Punkte mehr, und dürften den Führerschein gar nicht mehr haben. Hier gibt es teilweise ein Defizit bei der Benachrichtigung, denn viele wissen es gar nicht. Es stellt sich dann meistens bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle heraus, dass die Punkte aufgebraucht sind. Und die die es wissen geben den Schein freiwillig nicht ab. Wir sind eben nicht in Deutschland, wo die Polizei morgens um acht klingelt, und den Schein einzieht.

Mein Vorschlag, den ich schon in einem vorherigen Post gemacht habe wäre, einige Nebenstraßen in die Berge für den PKW-Verkehr am Wochenende bis 14 Uhr zu sperren. Dann können sich die Fahrradfahrer richtig austoben.

Gruß
Re: Radfahrer: Rechtssituation in Spanien wie in Deutschland
J.W.Härtel, am 19.05.2017 um 00:09 Uhr
Hallo Herr Haselberger,

abr sie können doch auch googeln, oder?

Hier zwei Links aus Deutschland, aber in Spanien ist es genauso.

http://www.tagesspiegel.de/mobil/fahrrad/recht-auf-ein-plaeuschchen-wann-ist-nebeneinander-radeln-erlaubt/12148590.html

http://www.rad-recht.de/rad-recht/rechtsirrtuemer/nebeneinander/

Wie sie es sich vorstellen können, wird das in spanischen Foren auch diskutiert, aber den Link von dort finde ich nicht mehr.
Re: Radfahrer: dürfen im Pulk fahren, sicher in Deutschland (bf)
Bruno Froehlich, am 19.05.2017 um 00:06 Uhr
Tja, Herr Haselberger, Sie sind schlecht informiert und auch noch zu bequem zu recherchieren.

Die Rad- und Triathlonszene ist international, entsprechend trainieren auch viele Auslaender in Spanien, das Wissen um Gesetzlage unterschiedlich, selbst habe ich nichts zu Spanien gefunden.

Nun schreiben Sie als Deutscher und es ergeht Ihnen wie vielen andern :

Jeder dritte Autofahrer ärgert sich über Rennradfahrer.
Aggressionen stehen an der Tagesordnung. Für Fahrten mit dem Rennrad gelten eigene Regeln - nur wenige Auto- und Radfahrer wissen darüber Bescheid. Zum Beispiel dürfen Rennradfahrer nebeneinander fahren.

"Die Konflikte entstehen oft aus Unwissenheit über die rechtlichen Bestimmungen.

Gerade was das Nebeneinanderfahren und die Benützung einer Radfahranlage angeht, gibt es in der Straßenverkehrsordnung eine klare Regelung", sagte Armin Kaltenegger, Leiter des Rechtsreferates im KfV. "Rennradfahrer dürfen im Zuge von Trainingsfahrten nebeneinander fahren, sofern der rechte Fahrstreifen nicht überschritten wird."

Die Trathleten veroeffentlichen einen eigenen Leitfaden.

"Radfahren in der Gruppe: So geht’s richtig!Triathleten sind Einzelkämpfer. Nicht nur im Rennen fahren sie auf sich alleine gestellt. Auch ihre Trainingskilometer absolvieren sie häufig für sich. An das Fahren in der Gruppe sind sie meist nicht gewöhnt. Ein nicht ganz ungefährlicher Faktor, wenn es dann doch einmal im Pulk auf die Straße geht. Wir haben die wichtigsten Verhaltensregeln für euch."

Alles weitere zum Thema in den beiden Links, denen ich meine Infos verdanke.

diepresse.com/home/panorama/oesterreich/582159/Jeder-dritte-Autofahrer-aergert-sich-ueber-Rennradfahrer

www.triathlon.de/radfahren-in-der-gruppe-so-gehts-richtig-69526.html
Re: Radfahrer: dürfen wohl nicht im Pulk fahren
Walter Haselberger, am 18.05.2017 um 02:03 Uhr
Herr und Frau Härtel,
Sie erbringen sicher noch den Beweis, wo steht dass trainierende Radfahrer im Pulk fahren dürfen. Irgendwo müssen sie das ja gelesen haben ?
Wenn Sie sich mal den Link ansehen den ich eingestellt habe können Sie leicht erkennen, dass die Guardia Civil das anders sieht. Sonst hätten sie diesen Pulk wahrscheinlich nicht anvisiert.
Aber vielleicht kennen die sich auch nicht so gut aus wie Sie.

Re: Radfahrer: Haselberger's boese Unterstellung (bf)
Bruno Froehlich, am 18.05.2017 um 01:59 Uhr
Herr Haselberger,

was haben Sie sich gedacht beim tippen des Kommentars, von Toten schreiben und Verfehlungen in den Raum stellen ? Lassen Sie bitte die Toten ruhen, die Angehoerigen und Freunde unbehelligt durch solche Zeilen trauern.

Auch Sie liefern ein Beispiel unzulaessiger Verallgemeinerung, das im Zusammenhang eines tragischen Ereignis.

Ihr Schlusssatz unterstellt Radfahrern in Rennndress gekleidet so zu trainieren, ihren Sport ausuebend um unerkannt vorsaetzlich den vierraedrig rollenden Verkehr zu stoeren.
Herr Haselberger, das ist unterste Schublade. Kein vernuenftiger radfahrender Mensch bringt sich mittels ihrer wirren Theorie selbst in Gefahr, "verkleidet" sich um kaum zu identifizieren zu sein. Eine Behauptung die absurd, denn, die zu begruessende Verkehrsueberwachung mit Helikopter und Kamera ist die Basis fuer das Gegenteil. Verwirrend sind nicht die Trikots, viel eher ihr Pauschalangriff auf Menschen auf dem Sattel von Rennraedern.
Der Gedanke gegenseitiger Ruecksichtnahme scheint ihnen fremd.

Meine Einschaetzung : Die Mehrheit trainierender Zweiradfahrer verhaelt sich im Interesse des Selbstschutz vernuenftig, wie im Gegenzug eine Minderheit am Steuer rasend sich und andere gefaehrdet.
Die weissen Schafe, radelnd oder droehnend, sind in Ueberzahl.
Re: Radfahrer: Guardia-Civil-Hubschrauber überwacht jetzt auch sie
Walter Haselberger, am 16.05.2017 um 00:00 Uhr
Herr Dörr,
auch wenn es an dieser Stelle vielleicht mehr um den Tod der Fahrradfahrer gehen sollte, als um die Verfehlungen dieser, es ist Besserung in Sicht.
Anbei ein Link, der Hubschrauber der Guardia Civil "PEGASUS" kümmert sich jetzt auch um die Vergehen der Radfahrer.
Für andere Teilnehmer am Straßenverkehr sind sie ja mangels Kennzeichen, und ihrer verwirrenden Kleidung mit den vielen Aufdrucken nicht zu unterscheiden, und auch nicht haftbar zu machen. Das nützen viele von ihnen aus.

http://www.planetatriatlon.com/helicoptero-la-guardia-civil-ha-empezado-multar-ciclistas/

Gruß
Re: Tote Radfahrer Javea - dürfen im Pulk fahren
J.W.Härtel, am 15.05.2017 um 00:52 Uhr
Hallo Herr Dörr,

nur zur Information, trainierende Radfahrer dürfen im Pulk fahren. Ausserdem sind es die Gemeinden die die Profis ins Land holen, da das ein gutes Geschaft ist.
Re: Tote Radfahrer - wirkliche Radrennfahrer fahren anders (bf)
Bruno Froehlich, am 15.05.2017 um 00:43 Uhr
Lieber michael dörr,

ich bin fast taeglich im Hinterland, dem beliebten Trainingsgebiet, Raum Denia - Pego, unterwegs und begegne den professionellen Trainingsgruppen auf schmal wie breiten Strassen, sehe und erlebe das Gegenteil von dem was Sie beschreiben.

Aufgereiht wie an einer Schnur, auf der rechten Strassenseite, Gruppen von vier bis zu zehn Fahrern im Schnellzugtempo unterwegs, Schnitt 45 Stundenkilometer, niemanden behindern, voll konzentriert und kaum Zeit gegen jemanden zu spucken.

Etwas anders die Fahrweise der Freizeit Rennfahrer, zu zweit oder in kleinen Gruppen, meist zu zweit nebeneinander, sich bei nicht sehr hoher Geschwindigkeit unterhaltend, mehr oder weniger auf den Verkehr achtend, jedoch mich noch nie behindert.

Sie fordern Veraenderung. Da haette ich einen Vorschlag als Rollerfahrer. Ueberholverbot beachten, selbst doppelte Linie schreckt nicht ab, wird es dann knapp oft sehr eng an mir vorbei und gefaehrlich nah wieder einbiegend. Da ich den Verkehr im Spiegel beobachte reagiere ich rechtzeitig und nehme etwas Gas weg. Radfahrer zwangen mich noch nie dazu !
Re: Tote Radfahrer - fast alle Radrennfahrer mehr als egoistisch
michael dörr, am 14.05.2017 um 00:14 Uhr
so tragisch wie dieser unfall auch sein mag, aber auch fast alle radrennfahrer vehalten sich meist mehr als egoistisch auf viel befahrenen strassen, es wird meist im pulk gefahren, die ganze strasse blockiert und das offt über mehrere kilometer,selbst ausländische teams nutzen spaniens strassen zu trainingzwecken und blockieren offt brutal den verkehr, von rechts fahren keine spur und ich wurde auch schon ans auto bespuckt. da sollte sich was ändern. nur mal so am rande bemerkt. wie gesagt dieser unfall ist tragisch,aber die radler provozieren schon ganz ordendlich, speziell im hinterland.
Re: Radfahrer Javea - weitere Beispiele für kranke Gesellschaft
W.Karger, am 13.05.2017 um 00:02 Uhr
Sehr geehrte Frau Kristine Olmedo Saez.
Sie beenden Ihre Zeilen mit der Frage:
Ist unsere Gesellschaft wirklich so krank ?
Ich kann diese Frage natürlich auch nicht exakt beantworten - aber ich zähle einmal einige Fakten auf, die eventuell die Anwort darauf geben könnten:
Der aktuelle Fall über den gerade schreiben.
Menschen schauen weg, wenn "vor Ihren Augen" andere Menschen oder auch Tiere ( sind eben keine Sache sondern Lebewesen ) misshandelt oder gequält werden. Äußern sich kritisch, wenn sie auf der Strasse von den Medien nach ihrer persönlichen Meinung zur derzeitigen Situation befragt werden - aber sie wählen dann genau die Parteien wieder, die für die angeprangerte Situaition seit vielen Jahren verantwortlich sind. Um es auf den Punkt zu bringen: Die Gesellschaft scheint wirklich so krank zu sein, denn sonst hätte die überwiegende Mehrheit die Möglichkeit schon mehrmals nicht verstreichen lassen, etwa sdaran zu ändern. Das ist leider ein Zustandsbericht, der nicht nur, aber in diesem grausam aktuellen Fall bei veränderter Situation hätte eventuell verhindert werden können ! Alle guten Menschen könnten wirklich etwas ändern - aber - sie tun es einfach nicht !! Das ist die Wahrheit für den aktuellen Fall und unglaublich viele andere Dinge des täglichen Lebens auch.
Re: Was dachte sich die CBN Redaktion bei diesem Text ? (bf)
Bruno Froehlich, am 11.05.2017 um 23:59 Uhr
Drei tote Radler

" Horrorunfall auf N-332 bei Oliva: Betrunkene Autofahrerin rast in Radsportgruppe aus Jávea. Drei Radsportler sterben, zwei werden schwer verletzt. Der schreckliche Unfall wühlt das ganze Land auf und macht wieder mal deutlich, wie gefährlich Radfahrer auf spanischen Straßen leben."

Was denken die costa-info Leser ueber eine derartige Vereinfachung wie auch Verallgemeinerung nach einem Unfall der auf Grund grobfahrlaessigen Handelns eines suechtigen Menschen geschah ?
Re: Grausamer Unfall - ja, Geselschaft ist krank (bf)
Bruno Froehlich, am 11.05.2017 um 09:14 Uhr
Liebe Kristina Olmedo Saez,

Ihre Fragezeichen ersetze ich mit !!! und der persoenlichen Ueberzeugung, ein Teil unserer Gesellschaft ist Verhaltensgestoert.

Ich meine damit einerseits die Frau, die mit ihrem Verhalten unfassbares Leid verursachte das alle Betroffenen fuer den Rest des Lebens begleiten wird.
Andererseits das Umfeld der Person (Familie, Freunde, Bekannte, Nachbarn)die, so scheint es zumindest, den Lebenswandel unbekuemmert oder gar nicht zur Kenntnis nahmen.

Fragen um Fragen. So auch, wie kommt es dazu, dass die Frau autofahren konnte, wusste niemand vom Fuehrerscheinentzug, konnte sie ihre Alkohol- und Drogensucht verstecken ? Was koennte der Staat unternehmen um so eine Tat (fast) auszuschliessen ? Verurteilt (quasi als Praevedntion) war die Frau, doch dann fehlte offensichtlich die Kontrolle. War der Polizei bekannt dass die zur Moerderin gewordene Frau weiter am Steuer eines Auto sass oder war es ein fuerchterlicher Einzelfall ?
Nochmals; Fragen ueber Fragen zum Verhalten der Gesellschaft im Umgamg mit Suechtigen die nicht nur sich selbst, sondern, wie das schockierende Ereignis beweist, auch die Gesellschaft gefaehrden.
Ist Egoismus, Wegschauen eine wachsende gesellschaftliche Bedrohung oder doch nur die Verkettung einer unfassbaren Tat einer kranken Frau in Javea ?
Auf jeden Fall ist es ein Weckruf um sich Gedanken darueber zu machen was jede/r Einzelne tun kann um vielleicht solches Grauen zu verhindern.
Re: Unverantwortlicher Unfall: Vorbelastete zerstört 5 Familien
Kristina Olmedo Saez, am 10.05.2017 um 08:25 Uhr
Es schreit einfach zum Himmel. Einer Person wird der Führerschein entzogen wegen Trunkenheit am Steuer. Zusätzlich eine weitere Verurteilung wegen Drogenhandel. Nichts, sie macht einfach fröhlich weiter. Sturzbetrunken und unter Drogen nimmt sie das Auto und fährt. Bis sie zwei Personen ermordet (jawohl, ermordet, Fahrlässigkeit klingt hier einfach lax) und drei andere schwerverletzt ins Krankenhaus befördert. 5 Familien zerstört, unzählige Angehörige und Freunde fassungslos. Ist unsere Gesellschaft wirklich so krank????????