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Zur Umfrage:
Auf dem Berg "Mallada Verda" im Dreieck Benissa, Teulada, Gata ist ein Windenergie-Park mit neun 100-Meter-Türmen geplant. Was meinen Sie?
Windenergie-Anlagen: funktionieren nur dank Steuer-Förderung
peter, am 09.02.2021 um 19:29 Uhr
Wenn die Anlagen nicht Steuerlich gefördert würden würde sie keiner errichten.Bevor diese Anlagen sich amortisieren sind sie Schrott,abgesehen von den teuren Unterhaltskosten (Pacht des Grundstückes ect.)
Re: Windenergie-Anlagen: neue mit enormer Bodenversiegelung
Joe, am 07.03.2021 um 20:41 Uhr
Hallo Gregor,
Ich denke Sie haben eine nicht ganz zeitnahe Information.
Die Ressourceneffizienz bei alten kleineren Anlagen liegt tatsächlich bei 80-90%. Selbst die aus Glasfaserverstärktem Kunststoff bestehenden Flügel können z.B. als Brennstoff in der Zementindustrie verwendet werden. Der betonierte Turm kann zerkleinert werden und weiter verwendet werden. Stahl und Kupfer sind die wertvollsten Rohstoffe. Groß rechnen wird sich das für die Betreiber trotzdem nicht.
Viel anders sieht das mit den seit vielen Jahren gebauten, modernen und großen Windkraftanlagen aus. Meist benötigt eine solche Anlage ein Fundament mit knapp 3.800 Tonnen Stahlbeton. Die Oberflächenversieglung ist enorm. Der größte Problempunkt sind aber die Rotorblätter, die inzwischen aus Verbundstoffen aus Kohlefaser bestehen. Für diese Kohlefaser gibt es noch kein Recycling und schon überhaupt keine Entsorgungsmöglichkeit. Da diese Rotorblätter nicht entsorgt werden können, müssen sie aufwendig zerkleinert und gelagert werden, was hohe Kosten verursacht. Die Bodenversieglung muß nach geltendem Recht wieder rückgängig gemacht werden. Der Kostenaufwand bei der großen Fläche und der Menge an Beton ist sehr hoch. Alte Anlagen benötigten nur“ bis zu 900 Tonnen Stahlbeton.
Für die Tierwelt, insbesondere Vögel, sind die Windkraftanlagen eine Todesfalle.
Die zu schaffende Infrastruktur für die Zuwege um die Anlagen zum Bestimmungsort zu verbringen gehen zu Lasten der Umwelt, denn meist müssen die Anlagen auf Anhöhen errichtet werden, die derzeit bewaldet sind.
Die Auswirkungen auf uns Menschen ist ebenso ein umstrittener Punkt.
Also, bei der Information, kann man doch nicht wirklich ernsthaft begeistert sein vom möglichen Bau einer solchen Anlage in nächster Nachbarschaft oder überhaupt.
Re: Windenergie-Anlagen: nicht nur dank Steuer-Förderung effizient
Gregor, am 07.03.2021 um 00:14 Uhr
Das diese Anlagen nur funktionieren Dank steuerlicher Förderung ist nicht wahr. Sie werden hier auch nicht gefördert. Sie sind sehr efizient und produzieren, wenn sie an der richtigen Stelle stehen sehr viel Strom sehr günstig. Es rechnet sich problemlos diesen Strom zu Marktpreisen ins Netz zu geben.
Windenergie ist eine der saubersten und efizientesten Möglichkeiten umweltfreundlich Strom zu erzeugen. Es geht halt nur eine gewisse Menge, da man es nicht gut planen oder kontrollieren kann, wann der Strom erzeugt wird.
Ausserdem sind die Materialien so wertvoll, dass es sich am Ende der Lebenszeit immer rechnet die Anlagen abzubauen.
Re: Windenergie-Anlagen: Wie wäre es mit dem Cumbre?
gerhard s., am 06.03.2021 um 01:48 Uhr
wie wärs denn mit dem cumbre? der ist ja schon verschandelt und eine gewisse infrastruktur ist auch vorhanden. nun bleibt die frage ob genügend wind vorhanden ist.
Re: Windenergie-Anlagen: horizontale Windraeder effektiver
Sabina, am 03.03.2021 um 11:19 Uhr
Ich bin grundsätzlich dafür "Naturstrom" zu produzieren, habe aber vor Kurzem eine Reportage über die Windräder im TV gesehen. Dort wurde gesagt, dass, nach neuesten Erkenntnissen, horizontale Windräder viel effektiver seien und auch somit nicht so eine grosse Gefahr für Vögel wären.
Ich hoffe, dass falls wir Windräder bekämen, dann auch die neuen, "guten" installiert würden.
Dann frage ich mich auch, ob es nicht sinnvoller wäre Photovoltaikanlagen zu bauen, statt Windanlagen. Sonne haben wir ja satt. Aber ich habe wirklich keine Ahnung von der Materie.
Re: Windenergie-Anlagen: sind total umweltschädlich!
Kaiser, am 26.02.2021 um 00:01 Uhr
Windenergieanlagen verschandeln die Landwirtschaft, Solaranlagen nicht!
Die Windenergie ist inzwischen vom Solarstrom überholt worden!
Eine Windenergieanlage bauen stellt einen groben Eingriff in die Natur dar.
Es muß ein riesigen Fundament gegossen werden, Zuwegungen geschaffen.
Immer wieder werden Vögel von den Rotoren erschlagen. Dazu kommt die Verschandelung der Landschaft!
Solar ist dagegen einfacher aufzubauen,
die Paneele erschlagen keine Vögel!
Die Effizienz ist höher als bei Windanlagen. Es scheint auch öfter die Sonne hier als das ein Wind geht!
Re: Welche Anlagen funktionieren ohne Steuer-Förderung?
Patrick K. , am 25.02.2021 um 02:07 Uhr
Ich weiss nicht, ob das stimmt. Kommt natürlich drauf an, welche Steuern man erheben würde, wenn man nicht fördern würde. Aber ja klar. Welche Anlagen lohnen sich denn, wenn sie nicht gefördert werden? Atomkraft? Kohle? In Anbetracht der externen Kosten?
Re: Windenergie: funktioniert in Palm Springs, warum nicht in E?
George, am 23.02.2021 um 00:05 Uhr
In Suedkalifornien, bei Palm Springs, gibt es grosse Windenergie-Anlagen. Sie funktionieren anscheinend sehr gut und sollen sehr effizient sein. Wieso soll das nicht auch hier in Spanien gut gehen? Ist doch allemal besser als Atom-Strom oder Strom von Kohle.
Re: Windenergie-Anlagen: alle dafür, aber nicht in eigener Nähe
Wenzel Seiler, am 18.02.2021 um 00:24 Uhr
Alles wie immer: Alle sind für Maßnahmen gegen den Klimawandel, aber bitte nicht in meiner Umgebung!
Wir wären zwar in Benidoleig direkt betroffen, aber es ist doch nur eine Frage der Einstellung ob man Windgeneratoren als "Landschaftsverschandelung" betrachtet. Unseren Enkeln kaufen wir so ein lustiges Windrad als Spielzeug - ich finde Windmühlen ästhetischer als Strommasten; Autobahnen und Beton-Urbanisationen auf den Bergrücken. Wir wollen doch alle unseren Strom aus der Steckdose und langfristig geht es nicht billiger und umweltfreundlicher als mit Sonne und Wind!