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Zur Umfrage:
Teurer Schwund gemeldeter Einwohner. Jetzt will Rathaus Calpe mit Hausbesuchen Neu- und Wieder-Anmeldekampagne ausländischer Residenten (und Langzeiturlauber) befördern. Ihre Meinung?
Calpe Ausländerschwund: jetzt Hausbesuche... wohl eher umsonst
Berger, am 19.03.2017 um 22:25 Uhr
Ich gehe davon aus, das die angeblich dauerhaft in Calpe wohnenden Ausländer gar nicht da sind. Stehen die Calper Verantwortlichen dann vor verschlossenen Türen, merken sie das hoffentlich auch.
Da hilft dann nur sparen, sparen, sparen...
Re: Calpe: Spanier und Berger's Verallgemeinerungen (bf)
Bruno Froehlich, am 13.05.2017 um 23:59 Uhr
Die Italiener loben und die Spanier schlecht machen - was solls, so hat eben jeder seine Ansicht und persoenliche Sichtweise, die muss aber nicht immer mit der Realitaet uebereinstimmen.

Im Hinterkopf meine eigenen Italienerfahrungen, Venedig, Toskana, Lombardei, die Erinnerung an die teuren Espressi oder Menues mit etwas mehr als nur Pasta, sie schneiden schlecht ab im Vergleich zu Spanien. Auch was Sauberkeit betrifft und so suchte ich neugierig nach Meinungen, meine Eindruecke vielleicht relativierend oder ergaenzend. Gefunden das :

" Hi kaot,
weiß genau was Du meinst. Ich fand es auch immer sehr erschreckend wie heruntergekommen es zum Teil in Süditalien ist. Ich bedenke bei meiner Kritik natürlich auch immer dass der Süden ärmer ist als der Norden, aber es ist schon so viel Geld von Nord und EU nach Süd geflossen, und irgendwie sieht es immernoch aus wie in Afrika.
Ich vergleich immer Süditalien mit Südsanien, Andalusien ist ja ähnlich "arm" wie Kalabrien oder Sizilien, aber von der Sauberkeit, Infrastruktur und der öffentlichen Ordnung ist Andalusien deutlich weiter. Woran das liegt? Keine Ahnung, es irgendwie auf die Mentalität zu schieben klingt viel zu einfach.

Was mir aber schon auffällt ist dass z.B. die Menschen in Andalusien zum Teil mit großem Eifer ihr Örtchen "sauber" halten, es gehört dort schon fast zum gängigen Alltagsbild das morgens die spanischen "Omis" den Besen schwingen und die Strasse fegen, und alle Jahre wird das kleine alte Häuschen wieder mit neuer Farbe bestrichen. Ähnliches habe ich in Italien nicht gesehen, dort hofft man wohl ähnlich wie in Deutschland darauf dass der Staat das ganze richtet. Nur dieser ist dort zu schwach, die organisierte Kriminalität zu stark. Und die interessiert sich gerade für die Alltagssorgen der Bevölkerung kein Stück, höchstens für ein paar Urlaubsanlagen für Pauschaltouristen.

Aber sind alles Mutmassungen, auf jeden Fall gebe ich Dir recht, die Gegend dort ist schon erstmal für einen Mitteleuropäer "anders". Ich persönlich empfinde Italien eh nicht mehr als das Nonplusultra für Urlaube, das Preisverhältnis ist hoch (z.B. mit die teuersten Hotels in ganz Europa), aber die Leistung wird Jahr für Jahr dürftiger (kaputte Strassen, in die Jahre gekommene Hotelanlagen, heruntergekommene Orte). Da tun die Spanier z.B. schon mehr für ihre Touristen."
Quelle : www.holidaycheck.de/foren/italien-allgemein-54/calabrien-so-schoen-wie-sardinien--39864?page=2

Dann noch etwas zu Venedig.

"Die Preise für Gondelfahrten sind exorbitant und stehen in keinem Verhältnis zur Dienstleistung, die der Gondoliere liefert; Wenn man für eine halbe Stunde 60 € bezahlt, hat man bereits ein sehr gutes Angebot erwischt, aber zumeist sind die Preise deutlich höher. Dabei handelt es sich keineswegs um Fixpreise. Ich habe folgendes festgestellt: Bei der ersten Kontaktaufnahme erhält man ein Angebot das absolut überzogen ist; im Laufe eines Gespräches sinkt der Preis zum Teil bis auf zwei Drittel des ursprünglichen Preises. Wer solls den Gondolieres verbieten, dass sie mit einem hohen Preis anbieten und sich dann herunterhandeln lassen?
Während die Anfangspreise oft bei über 120 € für eine Dreiviertelstunde lagen, sanken auf diese Weise die Preise zum Teil bis auf 70 €, wobei ich auch diesen Preis noch für überzogen halte; Günstiger bekommt man eine Gondelfahrt in Venedig, wenn man vorher übers Internet bucht; Auf diese Weise ist eine 40-minütige Fahrt bereits ab 40 € erhältlich. Das leistet man sich doch gerne!"
Quelle : http://urlaube.info/Venedig/Gondelfahrt.

Fazit : Jede Verallgemeinerung fuehrt nicht ans Ziel, ist eher nah einer unueberlegten Verunglimpfung, daran aendern auch nachgeschobene Erklaerungsversuche nichts.
Selbst belegte Missstaende sind meist nur bedauerliche Einzelfaelle. Sicher gut diese zu veroeffentlichen, dann aber bitte ohne Rueckschluss auf Volk und Land.

Berger, mit dem zitierten Satz sind Sie schon wieder auf dem Beleidigungsweg, jedes weitere Wort ueber Diskriminierung unglaubwuerdig.

Spanier sind nicht besser oder schlechter als andere Menschen, also akzeptieren wir, die hier leben duerfen (was nicht selbstverstaendlich ist !) die Leute, die Politik so wie sie uns, unsere Politik respektieren.
Kritisieren so viel einfacher als besser machen.
Meine persoenliche Meinung, Sie rennen einem Paradies hinterher das nirgends zu finden ist.
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Re: Calpe: Spanier selbst Schuld am Ausländerschwund!
Berger, am 12.05.2017 um 00:00 Uhr
Ich würde niemals Russen, Italiener oder Polen so pauschal verunglimpfen wie es
angeblich Boges Meinung nach vorkommt.
Meine Äußerung auf jenes Niveau zu senken entbehrt jeder Grundlage. Speziell die Italiener sind in meinen Augen die besten Gastgeber in der EU. Mit denen können die hiesigen Townlords (egal ob von der PP oder einem linken Querkopfverein)und deren Volk nicht mithalten!
Meine Äußerung bezieht sich auf hiesige Mißstände in Calpe, für die explizit spanische Staatsangehörige verantwortlich sind.
Hinterfotzig sind das Angehen von Rentnern bzgl. deren Anwesenheit hier, Diskriminierung beim Parken auch was die Parkgebühren in Calpe angeht, übrigens soweit bekannt auch die Schwimmbadgebühren. Derartiger Regionalnationalismus ist in einigen Orten Spaniens bekannt, im Rest Europas nirgendwo. 2007, kurz vor dem Ausbruch der "Krise", hörte man von vor Schulden besoffenen Spaniern des öfteren "Fuera!" und wurde widerwillig in lokalen etc. bedient. Nach der Krise wurden diese dann aber zugegebener Maßen wieder freundlicher.
Ich halte die Formulierung "Der Spanier" absolut für angemessen und weise den Vorwurf zurück, jemanden pauschalisierend in eine bestimmte Ecke gestellt zu haben. Es sind nunmal "die Spanier" die hier für alles verantwortlich sind. Migranten oder Leute mit Migrationshintergrund aus dem Rest Europas sucht man wohl vergeblich im Parlament oder den Regierungen der Comunidades in Spanien. Über 30 Jahre in der EU und so ein schwaches Bild? Da will jemand keine Integration!
Re: Calpe Ausländerschwund: verdienen weder uns noch unser Geld!
Berger, am 11.05.2017 um 11:46 Uhr
Ich möchte noch die Meinung vieler hinzufügen:
Wer so hinterhältig und verschlagen mit seinen ausländischen Gästen / Residenten umgeht, wie der Spanier, verdient weder
deren physische Anwesenheit noch deren Geld! Wenn in Calpe gespart werden muß
ist das eine Folge von Arroganz und Aggressivität seitens des Ayto. gegenüber dem ausländischen Personenkreis dortens. Im übrigen kann man auf mehr freche Polizisten in Calpe verzichten, die Spanier im eingeschränkten Haltverbot unbegrenzt parken lassen, ausländischen Residenten aber androhen, sie abschleppen zu lassen, wenn sie ldgl. zum Ein- und Ausladen halten. Oder Bürger mit ausländischen Versicherungskennzeichen rechtswidrig anmachen.

Anmerkung der Redaktion:
Ich möchte noch meine Meinung hinzufügen, sicherlich viel unmassgeblicher als die von Berger, der sich ja als Vertreter vieler weiss (oder wähnt): DER Spanier hinterhältig und verschlagen im Umgang mit den Ausländern, die und deren Geld er nicht verdient? DER Pole an sich einnehmend im Umgang mit deutschen Autos? DER Italiener per se faul und mindestens mafiös angehaucht? DER Russ' marodierend auf dem Weg Richtung Westen, am besten mordend, brandschatzend, vergewaltigend und Wodka saufend? DER Araber ohne Ausnahme allenthalben mit Bomben unterm Gewand? Und DER Deutsche wahrscheinlich Weltmeister in allem?
Mit billigen Allgemeinplätzen und Plattitüden an Stelle konkreter und vielleicht sogar belegbarer Vorwürfe ist man ja auch besser beraten und kommt man am Stammtisch bestimmt weiter.
Solchen gequirlten Bärenquark unwidersprochen veröffentlichen, das ging in diesem Fall nicht, auch wenn ich es lästig finde. Wenn auch costa-info.de nicht für die in diesem Forum vertretenen Meinungen verantwortlich ist - aber Berger hat mit diesem "DER-Spanier"-Giftgespritze definitiv eine Grenze überschritten, die nicht ohne meine Antwort bleiben konnte. Meine Bitte, vielleicht etwas dreist formuliert, aber meiner Meinung nach der angemessene grobe Keil auf einen groben Klotz: Reissen Sie sich bitte am Riemen!
Was nämlich, selbst wenn es polizeiliche Ungerechtigkeiten und zweierlei Mass sowie falsche Verwendung von Steuergeldern von Ausländern (und Spaniern) geben sollte, weder DER SPANIER noch DER MENSCH verdient, sind niveaulose Allgemeinplätze, die Keile zwischen Kollektive treiben und anstatt zur notwendigen Benennung von Problemen höchstens zu deren Verdeckung beitragen und Trennungen vertiefen.
Carl-Georg Boge,
Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST, 11. Mai 2017

Re: Ausländerschw.: Niemand muss sich anmelden, der nicht da ist!
Berger, am 27.04.2017 um 12:56 Uhr
@Susanne
Entschuldigen Sie bitte Susanne-aber habe ich geschrieben man soll sich nicht anmelden? Ich habe vielmehr klar die Meinung vertreten, dass der Bürgermeister Einwohner in Calpe wähnt, die nicht da sind.
Beweise:
- dunkle Urbanisationen nachts
- leere Parkplätze in der City
- viele Geschäfte in Calpe die leer sind
und leer stehen
Andere hier sprachen das Model0 720 an etc. Vielleicht kann Herr Bürgermeister Sanchez ja, da mittlerweile im PP-Vorstand, einmal auf die Spitzen der Partei einwirken. Viele Rentner halten sich streng an die Regeln: Maximal ein halbes Jahr in Spanien, und danach wird das Geld woanders ausgegeben.
Niemand will sich kontrollieren lassen und dann auch noch verschlechtern. Die Leute stimmten mit den Füßen ab. "Jagd auf Rentner" war hier ja auch schon einmal irgendwann Thema.Kaum vorstellbar, dass Schäuble Kontrollmaßnahmen wie die spanische Regierung einführt, um zu schauen, ob der eine oder andere Rentner aus einem visafreien Staat nicht doch länger als ein halbes Jahr in Deutschland ist. Die hier haben sich mit ihrem Hang zum Übermaß alles selbst kaputtgemacht, so sieht das aus.
Re: Calpe ... Man muss man sich nicht ueberall anmelden ! (bf)
Bruno Froehlich, am 26.04.2017 um 20:30 Uhr
Hallo Susanne,

generalisierende Aussagen, die ganze Welt ueber ein Kamm geschert, die haben ihre Tuecken.
Im Hinterkopf hatte ich noch, irgendwann gelesen oder gehoert zu haben, USA kennt die Anmeldepflicht nicht. Also dank Internet kurz googeln und pruefen ob das stimmt.

Welche Ueberraschung, es gibt erstaunlicherweise mehrere Laender die eine Regelung wie sie D oder CH praktizieren eben gerade nicht kennen. Etwa Frankreich, Grossbritanien usw., der Link gibt exakte Auskunft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Melderegister
Re: Calpe Ausländerschwund: Überall muss man sich anmelden
Susanne, am 26.04.2017 um 00:32 Uhr
Also Herr Berger,
auf der ganzen Welt muss mann sich in der Wohgemeinde anmelden, oft hat man nur 2 Wochen Zeit dazu.
Ich kann nicht verstehen, WARUM dies hier anders sein soll, zumal dadurch keine Mehrkosten oder Sonstiges entsteht!
Grundstücksteuer/Zweitwohnsitzsteuer fällt ja auch ohne Anmeldung in der Gemeinde an!!!!
Re: Ausländerschwund: Rentner-Besteuerung und Modelo 720
H. Perez, am 23.03.2017 um 01:48 Uhr
Es wundert mich nicht, dass die hier lebenden Ausländer sich nicht mehr anmelden. Bei de hohen Steuerabgaben bei Rentnern , ganz zu schweigen vom Modell 720, halten sich die meisten gezielt zurück. Vielleicht sollte man einmal die Steuerpolitik überdenken.
Re: Ausländerschwund: Bürgermeister sieht potemkinsche Bürger!
Berger, am 23.03.2017 um 01:45 Uhr
@Ingo M
Weshalb müssen Sie mich leider enttäuschen?
Meine Aussage war nicht an eine Hoffnung geknüpft.
Ausnahmen bestätigen die Regel, Herr M.
Ich war gestern wieder in Calpe. Neben den nahezu doppelt so hohen Parkgebühren wie in Moraira ist mir wieder die Leere in der City und die zu vermietenden Ladenflächen aufgefallen.
Ich bleibe dabei bis zum Beweis des Gegenteils: Der Bürgermeister Calpes wähnt potemkinsche Bürger in seinem Ort.
Statt die zu suchen sollte er sich lieber konstruktiv mit den Vorschlägen der Transparenzkommission befassen, und die nicht lapidar abtun. Außerdem scheint er es versäumt zu haben, den Millionenschaden durch zu hohe Müllgebühren geltend zu machen. Wer so arbeitet, darf sich nicht wundern, wenn er irgendwann überschuldet ist.
Re: Calpe Ausländerschwund: nach Hausbesuch angemeldet
Ingo M., am 22.03.2017 um 01:32 Uhr
@Berger
Ich muss Sie leider enttäuschen. Eine junge Frau des Rathauses war letzte Woche bei uns am Tor, und wir mussten feststellen, das meine Frau hier nicht mehr gemeldet war, weil Sie sich nicht zwischenzeitlich gemeldet hatte.
Somit hat Calpe nun 1 Einwohnerin mehr. Und ich glaube das das bei vielen der Fall sein könnte.
Re: Hausbesuche Calpe Ausländerschwund: überlege mir Wegzug
Robert Zutter, am 22.03.2017 um 01:21 Uhr
Guten Tag Zusammen
Wenn Calpe es nicht einsieht mit immer noch höheren Bauten weniger und teureren Parkplätzen Fahradwege die nicht benutzt werden höhere Gebühren noch mehr Hindernisse diese Scheiss Hügel quer über die Strassen, ganze Urbanisationen mit Maroden verlöcherten Strassen,Restaurants und Geschäfte die nur noch zu vermieten sind, weil zu und da soll Calpe noch Attraktiv sein? Wir überlegen uns auch von hier wegzuziehen.