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80 Fälle in 3 Tagen: Dénia im Land nur hinter Provinzhauptstädten
Angst vor Touris, die Coronapandemie verschlimmern?
Rosemarie Schlaak, am 13.09.2020 um 11:49 Uhr
Hallo CORONA - Warner vor den Touris ! Im August kamen mehrere Leserbriefe die vor den kommenden Touri`s warnten. Die würden dann Ursache für die steigenden Infektionen sein ! ...... Nun sind die meisten Touristen aber wieder in ihre Heimatländer und die Erkrankungen nehmen „ trotzdem „ vermehrt zu ! .... Nun habe Ich ein ( übersetztes ) Interview vom August 2020 mit dem Bürgermeister von Denia gefunden. Dies ist für die Ursache der steigenden Infektionen sehr hilfreich :
Frage des Reporters : Was hat die Anzahl der Infektionen erhöht ?
Antwort des BM : Nun das war zu erwarten. Aber es ist nicht so , dass es hier gestiegen ist , es ist so : weil wir aus dem Mittelmeerraum sind , wie wir sind , und wir wirklich gerne ausgehen; uns bewegen, zusammenkommen,Dinge feiern .... und das hat uns zu dieser Situation geführt ....Bei den Ansteckungsfällen die wir haben , würde ich sagen , das 95% von Menschen aus Denia stammen. Sie sind nicht die Außenseiter die hier infiziert wurden und hier geblieben sind . Nein , die Infektionen stammen von Menschen hier.Wenn wir nachverfolgen würden, wo sie waren und was sie getan haben , wären wir vielleicht überrascht von den Ausbrüchen, die in Gruppen und in sozialen Fragen aufgetreten sind . Denn am Ende war das Nachtleben daswas die geringsten Probleme mit sich gebracht hat, auch weil es zu dieser Zeit geschlossen war. ALLW AUSBRÜCHE SIND SOZIAL, FAMILIÄR UND BERUFLICH ....... Deshalb dürfen wir den Tourismus , der weit davon entfernt ist , nicht beschuldigen! ...
Mein Kommentar hierzu : Es gibt leider auch viele Ausländer, Touristen die sich an keine Regeln - wie Steuervermeidung , Müllprobleme, Ruhestörungen, Verkehrsregeln usw. im Ausland halten ! In Leserbriefen und sonstigen Publikationen aber immer sehr schnell „ die Ausländer „ dafür verantwortlich zu machen - ist zu kurz gesprungen ! Es ist auch nicht gerade förderlich für die Gastfreundlichkeit , Image und die Touristikbranche ! Hausgemachte Probleme in Spanien - können auch Ausländer , Touristen nicht lösen ! Ich werbe weiterhin für ein tolerantes , rücksichtsvolles Miteinander zum Wohl „ aller Beteiligten „ im In & Ausland ....
Re: Angst vor Touris: Wo ist der Artikel?
Schmidt, am 14.09.2020 um 01:00 Uhr
Frau Schlaak, wo haben sie den Artikel gefunden und den Titel bitte.
Danke im Voraus!
Touris, Infektion, Erkrankungen und Gesundheitssystem
Helmut Jutzi, am 14.09.2020 um 00:49 Uhr
Ich wünschte, die Touris könnten wieder kommen. Sie sind ein wesentlicher Geldbringer unserer hiesigen Wirtschaft. Wer vor Touristen warnt, läßt diese Tatsache außer Acht und schwarze Schafe gibt es immer und überall. Ich zähle Warner vor Touristen eher zu den schwarzen Schafen, denn die haben nur ihre eigenes Interesse im Auge. Die, die vom Tourismus leben müssen, sind ihm egal. Das ist eine egoistische Einstellung, die ich ihm auch bei anderen Gelegenheiten unterstelle. ICH, ICH ICH! gilt für diese Leute immer.

Nehmen wir mal an, irgendwer, egal wer, verbreite den Virus. Ja und? Das ist nicht anders als beim Grippevirus und jeden Sommer so. Eine Ansteckung ist alles andere als eine Erkrankung. Eine Erkrankung, so übel wie die ist, ist nicht gleichbedeutend mit dem Tod. Während vor allem alte Risikopatienten bei Grippe- oder Covid-Erkrankung mit ihrem Ableben rechnen müssen, sterben im gleichen Zeitraum vielmehr Menschen, ob jung oder alt, an multiresistenten Bakterien. Nicht erfaßt wird die Zahl der Menschen, die, ruiniert, den Selbstmord suchen. Nicht bekannt sich auch die Menschen, die sterben, weil ihre Operation, ihre Behandlung ständig verschoben wird. Hören Sie sich doch mal um!

Falls Sie etwas Spanisch verstehen, lesen Sie doch mal im heutigen Xabiaaldia : "Opinión: La dificultad de las citas telefónicas médicas o la mala gestión de un servicio al ciudadano" (Meinung. Die Schwierigkeiten telefonischer Arzttermine oder die schlechte Betreuung für die Bürger) [https://xabiaaldia.com/opinion-la-dificultad-de-las-citas-telefonicas-medicas-o-la-mala-gestion-de-un-servicio-al-ciudadano/]

Dann bekommen Sie eine Ahnung davon, was Sie in Spanien krank macht oder umbringt. Vor Angst krank machen die ständigen Alarmierei und die Panikmache. Der Virus agiert bei Übertritt der Pyrenäen nicht plötzlich anders, der kennt keine Grenzen. Das Gesundheitssystem ändert sich. Genauso das Informationssystem.

Wer sich umfassend informiert, kann sehen, dass es in Schweden kein LockDown gab, keine Maskenpflicht gibt usw. Die leben normal weiter. Trotzdem gibt es keine Übersterblichkeit.

Interessant auch Deutschland, wo es nach mehreren Demonstrationen ohne Maske, in Berlin mit Hunderttausenden, kein Anstieg der Ansteckungen, geschweige der Krankheiten oder Todesfälle gibt. Da ist ja auch Weißrußland bezeichnend, die demonstrieren auch ohne Maske... und, was passiert?

Falls in Spanien die Lage prinipiell anders sein sollte, muß man doch genau prüfen, woran das liegen könnte. Die Lage in den Alters- und Pflegeheimen ist ja nur ein Teil der Erklärungen. Wenn man daran denkt, dass die Aufdeckung der wahren Ursachen dazu führen könnte, dass man von den Verantwortlichen Rechenschaft fordern könnte, dann kann man ahnen, dass "dort oben" niemand an einer Aufklärung interessiert ist. Lieber bindet man uns weiter einen Maulkorb um und verbreitet Alarmstimmung.

Bitte Touris, kommt wieder!