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Keine Koalition mit Podemos: Sánchez scheitert auch im 2. Anlauf
Wer ist schuld an 2. Wahlniederlage von Sánchez?
Fridolin, am 29.07.2019 um 02:24 Uhr
Dass Pedro Sánchez es auch im 2. Wahlgang nicht geschafft hatte, machte mich sehr traurig; denn nach wie vor halte ich Pedro Sánchez(PSOE)/ Pablo Iglesias (UP), für die Parteien, denen eine Regierung für alle Bürger in Spanien am ehesten zuzutrauen ist.
Aber wir sind ja in Spanien und da Pablo Iglesias und seine Partei (UP) sich zwar enthalten hatte aber nicht gegen Sánchez gestimmt hatte, besteht ja vielleicht noch die Hoffnung, dass es doch noch zu einem Bündnis kommen wird, damit den Spaniern eine Neuwahl erspart bleibt.
Bisher sieht es so aus; dass König Felipe VI, Pedro Sánchez noch eine Galgenfrist bis zum 23.09.2019 gegeben hat, um in der Zeit ein neues Bündnis mit irgendeiner Partei eingehen zu können. Erst danach wird bei Nichtzustandekommen einer Regierung es dann Neuwahlen geben.

Nun zur Schuldfrage, das ist nicht so einfach. Cesare Pavese Schriftsteller (1908/1950)wurde folgendermaßen in El País mit dem Satz zitiert: „ Ab dem 40.Lebensjahr ist jeder für sich selbst verantwortlich. Sánchez ist 47 Jahre alt und Iglesias ist 40 Jahre alt.“
Ferner sollte sich die Arbeitsgruppe von Sánchez und die von Iglesias erst einmal gegenseitig beschuldigt haben. Festzustehen scheint auch, dass die Podemos- Partei nicht den Hals voll kriegen konnte. Tatsächlich wollte Podemos eine Doppelregierung einführen. Die PSOE wäre dann nur für Sicherheit und Außenpolitik zuständig. Das verlangte Iglesias von der PSOE die eine ähnliche und lange Tradition wie die SPD in Deutschland hat.
Sánchez hat 124 und Iglesias 42 Sitze im Parlament. Laut Carmen Calvo, Vizepräsidentin der Regierung und verantwortlich für die Verhandlungen der PSOE mit Podemos um die Investidura von Pedro Sánchez machte Iglesias darauf aufmerksam, „dass man mit 42 Sitzen im Parlament keine FÜNF Ministerposten besetzen könne, dies sei völlig realitätsfremd“. „Der Ehrgeiz von der Podemos - Partei sei, die Regierung komplett zu übernehmen“. „Ferner bezichtigte Calvo Iglesias, gewissenlos zu sein und nicht realitätsbezogen zu handeln.“
Quellen: El País 25.07.2019, und la SER.
Schade für die wochenlangen Gespräche über eine Koalition die letztendlich nicht stattfand. Es bleibt zu hoffen, dass Sánchez mit seiner zurückhaltenden, zögernden Art Pablo Echenique (UP), verantwortlich für die Verhandlungen mit der PSOE, nicht auf die Palme gebracht hat.

Was hätten denn die Nieten in Nadelstreifen (U.Wickert) von der PP zu bieten? Haben z.B. Ex-Bürgermeister César Sánchez, Calpe, Ex-Bürgermeister Pepe Ciscar, Moraira und Ex- Bürgermeister Roselló, Benissa immer wieder selten unter Beweis gestellt, was sie unter Dienst am Bürger verstehen ? Ob Rivera, ( C´s) es ernst gemeint hatte, als er in den Medien schrieb, dass er Ciscar nicht unterstützen werde? Oder ob nach guter Rivera Manier doch jeglicher Unrat aufgesammelt wird, in der Hoffnung dass er Wähler bringt?

Leider hat heutzutage jedes Land seine Schwachstellen. Die Partei, die in Deutschland fast alles versaut ist die CSU. Es ist unglaublich, dass Andreas Scheuer (CSU) immer noch nicht seinen
Rücktritt angekündigt hat. Innenminister Horst Seehofer (CSU) werden wir auch noch bis 2021 ertragen müssen. Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft stellen seit 2005 auch die CSU: Horst Seehofer, Ilse Aigner, Hans Peter Friedrich, Christian Schmidt. Ab März 2018 ist Julia Klöckner ( CDU) im Amt. Das ganze Elend unserer Tiere haben wir diesen Personen in Zusammenarbeit mit den Lobbyisten und ihrer eigenen Unfähigkeit die Dinge in den Griff zu bekommen, zu verdanken!!
Re: Wahlniederlage Sánchez - hoffentlich Neuwahlen u. Besinnung
W.H., am 30.07.2019 um 00:34 Uhr
#Fridolin
Ich sagte es ja nach der Wahl hier im Forum, ein Pyrrhussieg von den Roten, damit können sie nichts anfangen.
Wichtig ist, wir wissen jetzt, Sanchez legt sich mit der ETA, den Separatisten und den Kommunisten ins Bett, ein skrupelloser Politiker dem es nur um seinen Posten und die Macht geht.
Schon fast zum schreien, die Lebensgefährtin von Iglesias UP, Montoro, sollte Vizepräsidentin werden. Diese unkultivierte Person hat in ihrem Leben einmal ein Jahr an der Kassa in einem Saturn Markt gesessen, sonst nichts! Was für ein Bild nach außen würde Spanien abgeben. Man muss sich schämen!
Iglesias wollte Finanzminister werden!
Die Ministerien für Kultur, Gesundheit und -Achtung- jetzt kommts ganz dick, Wohnungsbau sollten auch zu Podemos. Eine Partei die für die Hausbesetzungen in Spanien verantwortlich ist, soll sich um den sozialen Wohnungsbau kümmern? Wie, mit Enteignungen, so wie es eine kommunistische Partei vom Schlag UP für richtig hält.

Und das bedauern Sie, Herr Fridolin? Ich nicht, hoffentlich gibt es Neuwahlen und die Spanier begreifen diesmal, was sie wählen müssen wenn sie Besserung möchten.