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Zum Artikel:
Silvesternacht: viel Solidarität mit einem überfahrenen Schäferhund
Hund überfahren: verantwortungslose Besitzer anzeigen!
W.H., am 07.01.2019 um 15:55 Uhr
Wie immer, vorbildliches Verhalten der Guardia Civil, die ja wie erwähnt, gar nicht zuständig gewesen wäre.
Die Tierschützer, die Policia Local und die Tierärztin die einsprang, alle verdienen auch großen Dank.
Das Internet ist ja auch voll mit diesem Fall, aber mir fehlt bei der ganzen Geschichte etwas.
Warum läuft ein Schäferhund nachts auf der Strasse von Javea nach Jesus Pobre alleine herum. Die Besitzer, welche mittels Chip ermittelt werden konnten, waren überrascht und traurig als sie den Anruf bekamen. Haben die schon mal was Verantwortung für ein Tier gehört? Der Hund soll ja öfter ausgebüchst sein, was sind das für Menschen? Sie haben die Pflicht den Hund so zu verwahren, dass er nicht das Grundstück verlassen kann. Sie sind die Hauptschuldigen an dem Vorfall und hier sollte man eine Anzeige prüfen. Was wäre denn, wenn der Autofahrer ausgewichen und selbst zu Schaden gekommen wäre, er gegen eine Mauer gefahren wäre, oder in den Gegenverkehr? Entschuldigt natürlich nicht die feige Fahrerflucht.
Re: Bescheidene W.H.-Eigenpropaganda und: "Keine Berber in Europa, kein deutscher Pass mit Namen Güzgüz" - arische Leitkultur
W.H., am 14.01.2019 um 02:11 Uhr
Frau Härtel,
Sie müssen sich mal wieder über mich äußern, soviel Ehre treibt mir die Schamesröte ins Gesicht.
Ja was verbirgt sich denn hinter der eisernen Maske? Es ist ja schwierig über sich selbst ein Urteil zu fällen, aber sind sie beruhigt, es ist ein ganz großes Herz. Sie würden mich mögen, ich bin sicher, so wie alle die mich kennen.

Ich bin immer höflich, pünktlich, gewissenhaft, verantwortungsvoll und zuvorkommend. Man kann sich verlassen!
Ich helfe wenn ich kann, ich stehe auf wenn kein Stuhl mehr frei ist und mache Platz für Leute denen es schlechter geht, ich helfe Frauen mit Kinderwagen die Treppe rauf, ich fange Hunde von Nachbarn, damit diese nicht überfahren werden, ich spende schon mal einen größeren Betrag ans Tierheim, ohne mich hier feiern zu lassen, ich halte wenn ich Kinder sehe die überfahren werden könnten, ich helfe älteren Menschen wenn die ein Problem im Verkehr haben, alles ganz normal für mich!
Ein echter Arier halt, nicht eine Glatze mit Springerstiefeln, die hätten damals auch nicht überlebt.
Jemand der deutsche Leitkultur lebt, auch wenn es eine SPD Ministerin für Integration gab, die sagte, so was gibt es gar nicht. Woher sollte sie es auch wissen, ihre Eltern waren aus Anatolien.
Genau deshalb will ich diese Berber nicht in Europa, ich will nicht dass sie einen deutschen Pass haben, wenn sie Güzgüz heißen, es braucht mehr um einen deutschen Pass zu haben. Blut ist dicker als Tinte!
Einen schönen Tag noch Frau Härtel!

Anm. der Redaktion:
Das richtige Blut macht den besseren Menschen, den eines deutschen Passes würdigen Arier, natürlich. Ein ganz grosses Herz, wo nur das richtige Blut durchfliesst, na klar. Ganz nebenbei in der in diesem Forum beispiellosen Autopropaganda die bescheidene (auch eine deutsch-arische Sekundär-Primär-Wasimmer-Tugend?) Erwähnung der Nicht-Erwähnung von Tierheimspende, selbstverständlich. Die Härtel-Frage "was dahinter?" unzweifelhaft beantwortet. Keine Neonazi-Glatze. Sondern einer, der damals überlebt hätte, worauf es ja wohl ankommt.
Die "Berber", weil sie nicht-arisch (damit ist die Gut-böse-Frage ja vorab sauber geklärt) nicht nur aus Deutschland, sondern gleich aus Europa heraushalten (wenn Sie es zu sagen hätten, sogar rauswerfen?), denn am deutschen Wesen soll ja wenigstens Europa genesen, oder? Kein NEO-Nazi, W. H., natürlich nicht, sondern echte deutsch-arische Leitkultur. Der Jahre 1933 bis 1945. Die toleranz-, integrations- (und bestimmt auch feminazi-, gell?) -versiffte von heute führt sowieso bloss schnurstracks in den Untergrund des christlichen Abendlandes, nicht wahr?
Schönen Gruss, W. H. (aufrechtes Zum-eigenen-Klarnamen-Stehen gehört offenbar nicht zu Ihren deutschen Tugenden, aber das ist Ihre Entscheidung), schönen Gruss also nach gestern, in den Vogelschiss der deutschen Geschichte
Carl-Georg Boge, Hsg. costa-info.de

Re: Rechtsextrem, linksverseucht, zickig, nebenbei, weiter...
J.W. Härtel, am 12.01.2019 um 00:21 Uhr
Ich muss mich mal wieder zu W.H. äussern.

Eigentlich ist mir Denkweise garnicht mal unsympatisch, wenn sie nicht einige arge Fehler hätte.

Gottseidank haben wir hier, im Forum und auch sonst, "linksverseuchtes" Gedankengut. Man stelle sich vor, alle würden so denken wie die Rechtsextremen und dazu dürfen sie sich gerne zählen, denn mit konservativ hat das nichts mehr zu tun.

Feministisches Gedankengut scheint bei Ihnen alles zu sein, was Frauen sagen.
Zu ihren Gunsten kann man sagen, dass diese Triumpfirat Alexa, Susanne und noch eine "Dame" hier jedesmal mächtig rumzicken. Das kann schon nerven.

Ich würde gerne mal hinter hinter Ihre eiserne Maske sehen, was da wirklich so existiert. Aber das nur so nebenbei.

Weiter zicken!
Re: Hund überfahren: Auch in der Schweiz ist nicht alles so toll
W.H., am 11.01.2019 um 01:39 Uhr
Grüzi Frau Hafner!
Ich teile ihre Meinung im ersten Kommentar nicht, dass können sie ja hier lesen. Auch in der Schweiz ist nicht alles so toll, wie sie es hier darstellen. Ein Beispiel für sie.
Ich kam am 29.10.nachts im Valle de Joux an. Als ich am nächsten Morgen den Vorhang öffnete, mit Blick auf eine Weide, standen da 20 Jungstiere eingeschneit und ohne Unterstand. Das hätten sie sicher in Spanien kritisiert, in der Schweiz hat sich niemand dran gestört. Da kam den ganzen Tag keiner.

Sie schreiben:
"Wenn man keine Meinung haben darf, dann kann ja das Leserforum eigentlich eingestellt werden".
Da müssen sie sich dran gewöhnen, hier im Forum geht es einigen Personen vor allen Dingen um:

1) den ausgeschrieben Namen
2) 100% politcal correctnes
3) linksverseuchtes Gedankengut
4) feministisches Gedankengut
5) persönliche Beleidigungen

Es interessiert nicht was sie schreiben,
es muss sich nur mit ihrem Weltbild decken. Da muss man einfach drüber stehen.
Gerne werden deutsche oder schweizer Maßstäbe angelegt, was Sie Frau Haffner mit ihrem Kommentar zu den Corridas auch tun. Wir sind nicht in der Schweiz und auch nicht in Deutschland. Die Corridas gehören zu Spanien wie der Toro bravo, den es ohne Stierkampf nicht gebe. Ich könnte gut auch ohne Stierkämpfe leben, aber es geht mich als Ausländer nichts an. Ganz einfach!


Re: Hund überfahren - standardisierte Reaktionsweise erwünscht?
J. Hafner, am 10.01.2019 um 01:20 Uhr
Liebe Susanne - liebe Redaktion der Wochenpost.

Mein Artikel bezog sich sehr wohl auf diesen Artikel des angefahrenen Schäferhundes und explizit das, was er in mir für Gedanken und Gefühle ausgelöst hat beim Lesen. Hingegen zielt die Reaktion von Susanne ausschliesslich auf eine subjektive Empfindung auf mein Empfinden und tatsächlich und in keinster Weise auf den Artikel und die verschiedenen Akteure die darin vorkommen. Wenn man keine Meinung haben darf, dann kann ja das Leserforum eigentlich eingestellt werden. Wünschenswert wäre wenn dann eine Reaktion auf die Thematik der eingebrachten Punkte gewesen. Offensichtlich befremdet aber weder Susanne noch die Wochenpost das empathiebefreite Handeln der verschiedenen offiziellen Instanzen. Im Gegenteil. Die Redaktion findet es sei nicht artikelbezogen.. ähmm!?! ich frag mich demnach ob es aus Ihrer Sicht eine "standardisierte, stereotype" Reaktionsweise geben muss ? Die andere fragt sich, wieso ich Wochenpost lese… und nochmals ähmmm ?!? Ich nehme an Susanne kommt nicht aus Spanien. Vielleicht aus Deutschland - jedenfalls egal. Aber schauen Sie keine Sendungen mehr ihres Mutterlandes und haben u.U. eine andere Sicht aus Spanien heraus als ihre Landsleute? Es kann ja sein, dass ich Spanierin bin und heute in der Schweiz lebe und nach wie vor informiert sein will was in meiner Heimatregion passiert?!? Wie auch immer. Sie beide stützen jedenfalls eher meine Ansichten über Land und Leute als andersrum. Freuen würde mich, wenn beide sich vertieft ihre eigene persönliche Meinung zu diesem Sachverhalt machen würden und diese ebenso in diesem Leserforum kundtun. Mich würde jedenfalls ihre ganz persönliche Meinung zum Inhalt des Artikels sehr interessieren.
Re: Hund überfahren: Verallgemeinerung gegen Spanien schändlich
Susanne, am 09.01.2019 um 00:41 Uhr
Jaquelin Hafner: wenn Sie doch von Spanien nichts mehr wissen wollen (so verstehe ich Ihre Worte), warum lesen Sie dann noch die "costa-info.de"
Nebst Ihrem, doch für mich, all zu generalisiertem Schreiben, muss ich Sie, aus eigenen Erfahrungen, korrigieren; diese Verallgemeinerung Ihrerseits IST SCHÄNDLICH!

Anm. der Redaktion:
...und entspricht überhaupt nicht unserem Artikel, auf den sich der Leserbrief von Frau Hafner eigentlich bezog:
"Silvesternacht: viel Solidarität mit einem überfahrenen Schäferhund
06.01.2019
Eine Geschichte mit viel Solidarität für einen sterbenden Deutschen Schäferhund, der in der Silvesternacht 2018/19 an der Strasse von Jávea nach Jesús Pobre überfahren wurde, veröffentlichte einige Tage später die spanische Tageszeitung "Información". Der Autofahrer machte sich ohne anzuhalten vom Acker, ein nachfolgendes britisches Paar jedoch kümmerte sich um das Tier. Die Ortspolizei empfahl die Abgabe am (um 22 Uhr natürlich unbesetzten) Tierheim von Jávea. Der städtische Tierarzt teilte mit, er könne nicht kommen. Die Briten wollten das Tier nicht, wie empfohlen, am Tierheim anbinden, riefen die Guardia Civil und die Freiwilligen-Vereinigung RAMA (Rescate Animal de la Marina Alta).
Die (für Tiere nicht zuständigen) Guardias und zwei RAMA-"voluntarias", die von einer Silvesterfeier kamen, brachten das Tier auf die Wache. Dort stellte eine der Freiwilligen, die Tierärztin ist, fest, dass die Schäferhündin "Kora" wegen ihrer schweren inneren Verletzungen bald sterben würde, was kurz nach dem Jahreswechsel geschah - aber eben nicht allein. Ob das Tier dabei eine helfende Spritze erhielt, wurde nicht überliefert, wohl aber, dass der Hund nicht am Strassenrand oder vor den Toren des Tierheims zum Sterben allein gelassen wurde, sondern "bis zu seinem letzten Atemzug Zuspruch und Streicheleinheiten" erhielt."
Re: Hund überfahren: Kette Empathie befreiten Verhaltens
Jacqueline Hafner , am 08.01.2019 um 17:33 Uhr
Eine Kette völlig Empathie befreiten Verhaltens - bis auf das des britischen Paars. Diesem gebührt mein Dank und Respekt. Eine solche Schnur von Unzuständigkeit und des Nicht-Verantwortlich-Seins für mich typisch für das komplett unorganisierte und - wenn es um Tiere und deren Rechte geht - massiv rückständige Spanien! Ein solches Szenario ist hier - in der Schweiz lesend - undenkbar und ich bin froh in einem Land zu leben das bezüglich Tierwohl, Verhalten und deren Stellenwert in der Gesellschaft deutlich fortgeschrittener ist. Es sind solche Gründe, solches Verhalten und die Verweigerung - insbesondere der Politik - endlich umzudenken und Empathie anderen Spezies gegenüber vorzuleben (z.B. Verbot der Stierkämpfe, Corridas etc.) weshalb für mich Spanien den Charme und Reiz längst verloren hat. Spanien ist diesbezüglich in der Steinzeit hängen geblieben.