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Marina Salud fällt durch: Wartezeiten bis 24 Stunden in der Notaufnahme
Krankenhaus Denia: Unterschenkelthrombose nicht entdeckt
Reinhard Pilack, am 15.03.2017 um 10:25 Uhr
Ich war im Oktober wg.Thromboseverdacht in diesem Krankenhaus.Nach 4 Std.Wartezeit wurde ein Ultraschall an der Leiste durchgeführt ´,mit dem Befund: "Alles o.K".Da der Unterschenkel stark angeschwollen war,sollte ich mich zur Weiterbehandlung bei meinem Hausarzt melden.Im IMED wurde eine Thrombose im Unterschenkel festgestellt und behandelt!
Re: Krankenhaus - die Diagnose Problem der Aerzte allgemein (bf)
Bruno Froehlich, am 21.03.2017 um 08:10 Uhr
Die technischen Fortschritte der modernen Medizin sind enorm. Leider eine Tatsache, dass die Diagnosekompedtenz - trotz neuen Vernetzungsmoeglichkeiten - hinterher hinkt. Eine bedauerliche Bilanz die zum Beispiel die woechentliche Medizinsendung VISITE auf NDR immer wieder beweist.
Die Gruende sind vielseitiger Natur. Sie reichen von aeusserst kompizierten Krankhitsbildern, nicht selten der Entwicklung der Medizin, neuer Medikamente und unbekannten Allergien geschuldet. Eine der Hauptursachen scheint der Zeitmangel, die Rationalisierung, paradox mit wachsendem Administrativaufwand ! , zum Zweck von Kosdtenersparnis und der angestrebten Gewinnsteigerung. Ein Unding des Gesundheitswesens.
Es fehlt die Zeit auf den Patienten einzugehen, das Gespraech oft der Schluessel Ursachen zu entdecken ist ersetzt durch die schnelle Hand mit Kugelschreiber, dem ausfuellen des Rezeptzettels, zur Freude von Pharma und Apotheken. Fuer viele Patienten oft mit jahrelangem Leiden verbunden, das Leben und das gesamte Umfeld arg belastend.
Unermuedigkeit interessierter, neugieriger Aerzte fuehren oft zu "Zufaellen" und Erfolgen, bescheren neue Lebenssituation durch Behandlung, eine Operation, laesst aber auch fragen, warum war das nicht frueher moeglich.
Frau / Herr Berger liefert im Beitrag einen entscheidend wichtigen Hinweis. Fue alle muesste die ehrfurchtvolle, schweigende Haltung vor den weissen Kitteln vorbei sein. Der muendige Patient ist oft Teil der richtigen und helfenden Diagnose. Das passt nicht allen Doktoren, soll aber nicht davon abhalten alles zu fragen, bei unsicherem Gefuehl auch weitere Meinungen sich zu beschaffen.
Das von Berger geschilderte Beispiel beweist den Erfolg. Am Ende zur Freude aller. Mut zu eigenem Denken und Reden zahlt sich aus.
Re: Krankenhaus Denia: Sepsis und anderes mehr
Berger, am 20.03.2017 um 00:18 Uhr
Letztes Jahr im Marina Salud in Denia:

Nach Medikamentenschock Einlieferung mit Ambulanz...ging dort nach Tagen nicht besser sondern immer schlechter...auf eigenen Antrag Entlassung aus dem Krankenhaus...Wiedervorstellung in einem Monat dortens vereinbart...zu Hause ging es zunächst besser aber dann nach kurzer Zeit wieder schlechter...Notarzt mußte kommen...Durchsicht der Krankenhauspapiere brachte Sepsis an den Tag...auf die nötige Einnahme der Medikamente oder die Sepsis ist bei der Entlassung nicht hingewiesen worden...deshalb der gesundheitliche Absturz...gerade noch einmal davongekommen...
Fazit: Station für Inneres in Denia mangelhaft

Der Nachbar hatte einen Oberschenkelhalsbruch, der in Denia nicht erkannt wurde. Ich wies den aufnehmenden Arzt/Praktikanten o.ä. auf den Bruch, erkennbar auf dem Röntgenbild hin. Nach Rücksprache mit einem anderen Kollegen wurde der Bruch dann bestätigt und am selben Tag operiert. Die OP wurde sehr gut gemacht. Keine Probleme bis heute.
Fazit: Unfall-Chirurgie Denia sehr gut

Re: Krankenhaus Denia: Keine 10 Minuten gewartet (bf)
Bruno Froehlich, am 18.03.2017 um 01:43 Uhr
Januar 2017. Mehrere Stunden Blut im Urin. Habe keinen Hausarzt - war mit 81 noch nie im Spital, ausser mehrere Augenoperationen in CH und GR - und nun war es unvermeidlich. Erste Untersuchung in Pego (Centro salud), keine Wartezeit, kompetenter, sehr sympatischer Arzt und sein Entscheid nach einer Stunde, weiter nach Denia.
Dorthin nicht mehr mit Privatauto - eine Bekannte brachte mich ins Centro salud - sondern mit Ambulanz. Zuegige Fahrt ohne Blaulicht, gut betreut und unterhalten mit Beifahrer.
Ankunft Denia, schnelle Erledigung des Buerokram und anschliessend der Untersuchungsmarathon und Auswertung.
Nach etwa zwei Stunden, Start der Infusionen und erste aerztliche Einschaetzung eines Arztes, sie koennen wohl heute noch nach hause. Sie erhalten nun neues Blut.
Ueblicher Ablauf, immer puenktlich Nchschub Infusion und Blut. Keine weitere Infos, Infusion abgesetzt, ich dachte, bald gehts zuerueck nach Pego. Die Zeit zerrann, Pfleger und Pflegerinnen verrichteten ohne Kommentar ihre Arbeit.
Es wurde Abend, eingeliefert am spaeten Vormittag und ich wollte einen Bescheid, wie geht es weiter.
Um Gespraech mit Arzt gebeten, nach fuenf Minuten stand er am Bett und der Bescheid ; wir behalten sie diese Nacht bei uns.
Alles klar. Keine Schmerzen, ich konnte schlafen, nicht wie ein Murmeltier, dazu ist der Untersuchungsschragen zu unbequem ;-).
Mein Fazit : Rundum zufrieden und ich Skeptiker gegenueber Aerzten wie Spital fasste Vertrauen.
Wo Menschen arbeiten passieren Fehler. Meine Meinung, mit Gespraechen, nachfragen, ja bohren, sind diese zu minimieren. Die Auskunft, eine Nacht in Denia, das beruhigte mich. Aber ich musste mich drum bemuehen. Gracias por todos !