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Land Valencia / Spanien
Mit 7.000 sank im vergangenen Jahr die Zahl Embargos wegen geplatzter Hypothekenkredite gegenüber 2018 um mehr als ein Fünftel. In mehr als 5.000 Fällen der Zwangsvollstreckung handelte es sich um die übliche Wohnung der Betroffenen. 60 % dieser zwangsvollstreckten Immobilien waren in den Jahren 2006 bis 2008 gekauft worden. Unter den 17 spanischen Bundesländern lagen Katalonien und die Comunidad Valenciana mit je 12.000 vorn, gefolgt von Andalusien, während am wenigsten in La Rioja (500), Baskenland und Navarra (170) zwangsvollstreckt wurde.












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Die neue linke spanische Regierungskoalition aus PSOE und Podemos leitet eine Senkung der Mehrwertsteuer IVA für tierärztliche Leistungen von 21 auf 10 % und bei Produkten für die Damen-Hygiene von 10 auf 4 %. Dagegen soll die IVA für Tabak und Wetthäuser erhöht werden, so die spanische Presse. Für "digitale Dienstleistungen" soll eine neue Gebühr "Tasa Google" und für finanzielle Transaktionen eine "Tasa Tobin" eingeführt werden.
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Jeder fünfte Infizierte mit dem Corona-Virus in der Comunitat Valenciana, also rund 340 Menschen bis zum vorletzten Märzwochenende 2020, stammen aus dem Gesundheitssektor. Etwa zwei Dutzend Seniorenheime verzeichneten etwa hundert Ansteckungen unter den Insassen und noch einmal halb so viele unter den Angestellten. Im Land Valencia gibt es bisher rund 1.600 (der spanienweit etwa 28.000) Corona-Patienten, in der Provinz Alicante 540, in den letzten 24 Stunden kamen hier 60 dazu, zehn Patienten starben in dieser Zeit in der Provinz. Hier ist die Seniorenresidenz DomusVi in Alcoy mit 70 registrierten Ansteckungen zwischen Anwohnern und Personal (150 befinden sich in Quarantäne) Epizentrum der Krankheit, in dem mehrere der Todesfälle angesiedelt sind.
In der Provinz haben sich bislang 17 Hotels den Gesundheitsbehörden als improvisierte Krankenhäuser für die Behandlung und vor allem Quarantäne von Corona-Patienten zur Verfügung gestellt.
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9 Tote wurden jetzt an einem Tag in der Comunitat Valenciana der Corona-Pandemie zugerechnet und fast 110 Neuansteckungen registriert. Davon entfielen gut 40 auf die Provinz Alicante, die bisher 13 dem Corona-Virus zugerechneten Todesfaelle in de Comunidad Valenciana allerdings wurden nicht nach Provinzen aufgeschluesselt, wie es andere Bundesländer Spaniens doch tun. Damit liegt das Land Valencia bei knapp 500 "aktiven" Corona-Faellen, waehrend in der Provinz Alicante fast 200 registriert wurden.
4 der bis Montag, 16. März 2020, in der Marina Alta registrierten Träger des Corona-Virus befinden sich in ihren Häusern, einer auf der Intensiv-Station des Kreiskrankenhauses.
Die von der spanischen Regierung verfuegte bedingte Ausgangssperre bleibt bis auf Weiteres bestehen, bevor eine Besserung eintritt, wird mit weiterem drastischen Anstieg der Zahlen gerechnet. Nur noch Supermärkte, Apotheken, Optiker, Orthopädie-Geschäfte, Tankstellen, Estancos, Friseure, Reinigungen, Tierläden und Technologie-Geschäfte dürfen geöffnet sein. In den Rathäusern werden nur noch ganz dringende Fälle persönlich behandelt, ansonsten gilt: telematische Verwaltung und Aussetzen der Fristen, Freizeitzonen und Strände sind zum Beispiel in Gemeinden wie Benitachell und Teulada-Moraira gesperrt, vor die Tür darf man nur noch für die notwendigsten Verrichtungen und allein, es sei denn zu Begleitung einer hilfsbedürftigen Person. Menschenansammlungen sind verboten.
In Denia wurden allein am Sonntag 200 Personen durch die Polizei identifiziert und eine Sanktion ausgesprochen, in Calpe waren es laut spanischer Presse mindestens drei und in Teulada-Moraira vier, darunter gegen die Teilnehmer an einer privaten Fiesta auf einer geschlossenen Terrasse und mehrere Schwimmer am Strand. Javea und Benitachell, so die Zeitung, beliessen es bisher bei Ermahnungen.
Die Beschränkungen gelten zunächst bis auf Weiteres, die meisten Rathäuser haben ihre Schliessung bis Ende März verkündet und ihre Kulturprogramme auch schon für April ausgesetzt, darunter das Mitja-Fava-Fest von Benitachell und auch das Patronatsfest Purissima Xiqueta von Benissa Ende April. Die Stadt Benissa bietet für hilfsbedürftige Menschen einen Einkaufs- und Fahrdienst an - dies allerdings nicht erst seit der Corona-Krise, aber jetzt wird speziell daran erinnert.
SUMA hat waehrend der von der Regierung verordneten Ausgehbeschränkung die anstehende Phase der "Freiwilligen Bezahlung" von kommunalen Steuern und Abgaben (vor allem Kfz-Steuer und Wassergebühren) ausgesetzt.
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Als gutes Geschäft für die Regierung des Landes Valencia haben Politiker der Landtragsfraktion der Oppositionspartei Ciudadanos den öffentlichen Hafen von Dénia für das Land Valencia bezeichnet. Einnahmen von 16 Millionen Euro in 4 Jahren stehen demnach Reinvestitionen von lediglich 600.000 Euro im gleichen Zeitraum gegenüber. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) forderte die Freigabe des Hafens als autonom, damit die Stadt ein Mitspracherecht in den Angelegenheiten des Hafens erhalte und dafür sorgen könne, dass die Investitionen sich erhöhen.
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Die mit den Unregelmässigkeiten im Finanzgebahren des ehemaligen PP-Ministerpräsidenten des Landes Valencia, Eduardo Zaplana, befassten Polizisten der Guardia Civil beschäftigen sich derzeit uner anderem mit zwei Zahlungen über je rund 300.000 Euro von Auslandskonten an seine Töchter in den Jahren 2016 und 2017. Es besteht der Verdacht, dass es sich um die "Repatriierung" von Kommissionen handeln könnte, die Zaplana in seiner Zeit als Landeschef eingestrichen haben könnte. Schon seit 2002 hatte offenbar Zaplana grosse Summen an seine Töchter überwiesen.
In einem Jahr kaufte eine von ihnen eine Wohnung in Madrid ohne nennenswerte Einkünfte auf der Steuererklärung in jenem Jahr; eine andere kaufte -ohne Einkünfte aus irgendwelcher Arbeit- sich in einem Jahr einen Porsche und andere Fahrzeuge, worauf sich die Polizei ihre Kontobewegungen genauer ansah, wie die spanische Presse berichtete.













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Frankreich hat den ehemaligen Chef der baskischen Terror-Gruppe ETA, David Pla, an Spanien ausgeliefert. Als der Ex-Terrorist sich polizeilichen Auflagen entsprechend auf der Wache von Hendaya meldete, wurde er verhaftet und dann in Erfüllung eines europäischen Haftbefehls an Spanien ausgeliefert.
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Mit knapp 28 Millionen entfielen 57 % der touristischen Übernachtungen des Jahres 2019 im Land Valencia auf die Costa Blanca, also die Provinz Alicante. Es kamen 2,5 % mehr Touristen, aber die Zahl der Hotel-Übernachtungen ging leicht zurück, weil die spanische Regierung das Förderprogramm für Seniorenreisen aussetzte. Zwei Millionen ausländische Besucher zeichneten 2019 für 9 Millionen Hotel-Übernachtungen an der Costa Blanca verantwortlich, so die regionale Vereinigung des Gastgewerbes, HOSBEC, in der spanischen Presse.
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