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Land Valencia / Spanien
Die spanische Regierungspartei Partido Popular steuert für die Wahlwiederholung im Juni auf eine leichte Verbesserung ihres Dezember-Wahlergebnisses auf vielleicht sogar über 30 % der (um von 73 auf 68 % Wahlbeteiligung) sinkenden Wählerstimmen. Auf dem 2. Platz würde sich der neuesten Wähler Umfrage für die Zeitung "El País" die neue Wahlkoalition "Unidos Podemos" etablieren, die jedoch ihre Dezember-Bestandteile von 21 % für Podemos und 4 % für Izquierda Unida nur auf 23 % "retten" kann.
Die PSOE würde der Umfrage zufolge für ihre gescheiterte Initiative zur Regierungsbildung nicht belohnt und von ihrem bislang schlechtesten Wahlergebnis von 21 noch einmal abrutschen, auf 20 %. Ciudadanos legt der Umfrage zufolge um anderthalb Prozent auf 15,5 zu.
Für eine Zweierkoalition mit absoluter Mehrheit und ohne die Notwendigkeit, sich von einer dritten Partei tolerieren zu lassen, stehen die Chancen erneut schlecht, unabhängig davon, dass im Falle einer Linkskoalition sich die PSOE möglicherweise an die Rolle des Juniorpartners würde gewöhnen müssen.
Keiner der vier Spitzenkandidaten liegt in der Wählergunst "über dem Strich", am niedrigsten wird ausgerechnet der amtierende PP-Ministerpräsident Mariano Rajoy mit -53 bewertet, gefolgt von Pedro Sánchez (PSOE) und Pablo Iglesias (Podemos) mit -43, während Albert Rivera noch einigermassen ungeschoren davon kommt, allerdings mit -11 erstmals einen negativen Wert erzielt.
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Die sogenannte "dispersión urbanística", die Verteilung der Immobilien in den Städten und Gemeinden zu einem grossen Teil auf Urbanisationen oder frei stehende Chalets erhöht die Ausgaben der Kommunen für ihre Grund-Dienstleistungen wie Wasser, Reinigung, Beleuchtung, Sicherheit und Transportwesen. Diese nicht ganz neue Erkenntnis stammt nicht von der Universidad Politécnica de Valencia (UPV), aber sie wurde jetzt durch eine zweieinhalbjährige Feldstudie der UPV von Urbanismus-Professor Eric Gielen an den Haushalten der 550 Kommunen des Landes Valencia mit Daten unterfüttert.
Ein ausgewachsenes Fünftel von ihnen sind urbanistisch ziemlich "zerfasert", ein Zehntel sehr, darunter Städte wie Dénia und Jávea.
Die Mehrausgaben für die Dienstleistungen in Aussenbezirken werden in der Studie mit 25 % angegeben, insgesamt wird der Mehraufwand mit 700 Millionen Euro im Land Valencia angegeben.
Allerdings gibt der Bericht über die Studie nicht an, ob diese den Mehrkosten die Mehreinnahmen durch höhere kommunale Immobiliensteuer IBI für die Chalets gegenüber den innerstädtischen Immobilien gegenübergestellt hat.
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In den Jahren der städtebaulichen Sünden und gleichzeitigen Missachtungen von Privateigentum vor allem an den Küsten des Landes Valencia drohte der Comunitat Valenciana der Entzug von Beihilfezahlungen durch die Europäische Union. Daran erinnerte jetzt die spanische Tageszeitung "Levante", die Gutachten von Untersuchungsausschüssen des EU-Parlaments gegen die von der Partido Popular verabschiedete Bodennutzungsgesetze LRAU und LUV zitierte. Nicht nur der "Zerstörung der Küste durch Beton und Zement" und den haarsträubenden Enteignungen im und durch das Land Valencia widmeten sich die EU-Gutachten, sondern kritisierten gleichzeitig die Passivität der spanischen Behörden.
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Die Gemeinde Benissa hat sich jetzt als eine von 300 Kommunen im Land Valencia der Forderung an die Regierung von Spanien nach einer gerechten Finanzierung für die Comunitat Valenciana angeschlossen. Das Finanzierungssystem müsse dringend reformiert werden, damit die Minderausstattung der Comunitat ein Ende habe und Valencia pro realem Einwohner das gleiche Geld erhalte wie die anderen Bundesländer von Spanien. Ausserdem müsse der Staat die zwischen 2002 und 2013 aufgelaufene "historische Schuld" von 12,5 Milliarden Euro endlich einlösen, ebenso wie das Investitionsdefizit, das gegenüber anderen Bundsländern bestehe.
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Für die von Europa vorgegebene Einhaltung des Defizitzieles beim spanischen Haushalt hat Ministerpräsident in einem Brief an EU-Kommissionspräsident Juncker um ein Jahr Aufschub gebeten. Für das laufende Jahr sieht die EU für Spanien ein Defizit von 3,9 % des Bruttosozialproduktes vor, für das kommende Jahr 3,1 %. Zur Vermeidung der wegen Verpassens der Vorgabe von 3 % fälligen Strafe habe Rajoy, so die Zeitung "Información", "zusätzlicihe Sparbemühungen" angeboten.
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Mit 51.500 Immobilienverkäufen im Jahr 2015 (ein Fünftel davon neue) belegte die Comunidad Valenciana hinter Andalusien, Katalonien und Madrid den vierten Rang. Bei den Immobilien-Transaktionen mit Ausländerbeteiligung bekleidete Valencia hinter den Balearen und den Kanaren den dritten Rang unter den 17 spanischen Bundesländern, so die Vereinigung "Registradores de la Propiedad". Unter den 51 spanischen Provinzen reihte sich Alicante mit knapp 27.000 Verkäufen an dritter und Valencia mit 18.000 an fünfter Stelle ein.
Verkäufe an Ausländer werden seit 2013 dadurch erleichtert, dass Spanien den Erwerb der Residencia jenen Ausländern ermöglicht, die eine Immobilie von mehr als 500.000 Euro kaufen. Jede 20. Immobilientransaktion des Jahres 2015 überstieg diesen Wert, in der Comunitat Valenciana allerdings nur 1,5 %. Der Anteil der Familien an den Immobilienkäufen (88 %) ist gegenüber dem der Firmen 2015 erneut gestiegen.
Der Preis für Geschäftslokale lag im Land Valencia mit 1.000 Euro pro Quadratmeter empfindlich unter dem spanischen Durchschnitt von 1.400 E/qm und lediglich höher als Murcia, Extremedura und Castilla La Mancha.
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Wenig Gras ist über die erst vor wenigen Monaten begrabenen Voruntersuchungen für mögliche Ölbohrungen vor der valencianischen Mittelmeerküste gewachsen, und jetzt müssen die Gegner der "sondeos petrolíferos" offenbar wieder die Klingen schärfen: Die spanische (Übergangs-)Regierung hat die ersten Umwelteinkünfte über ein neues Projekt für die Ölsuche bei Ibiza in Auftrag gegeben: mit der umstrittenen Technik der Druckluft-Kanonen, wie die Umweltschutz-Organisation "Aliança Mar Blava" mitgeteilt hat. Die Detonation verursachen im Meer Schallwellen von 10.000 bis 100.000 Mal der Stärke derer eines Flugzeugmotors.
Dieses Projekt "Medsalt 2" sei vom italienischen Instituto Nazionale di Oceanografia e di Geofisica Sperimentale in Triest beim spanischen Umweltministerium unter dem Vorwand der Suche nach "dem grössten und jüngsten Salzdepot" der Erde eingereicht worden, so Mar Blava.. Es wird wohl nicht lange dauern, bis sich der Widerstand gegen die Pläne in Wassertiefen von zwischen 100 und fast 3.000 Metern neu formiert. Experten gehen davon aus, dass die Auswirkungen der Schalluntersuchungen bis zur hiesigen Küste reichen und vor allem die mittlerweile in erheblicher Anzahl die Cabo-La-Nao-Route frequentierenden Wale (kommen von Italien und biegen kurz vor der hiesigen Küste links ab Richtung Süden) betreffen könnte. Die Vereinten Nationen haben 2005 die akustische Kontamination als "eine der fünf grössten Bedrohungen für die Meeressäugetiere und eine der zehn grössten überhaupt für die Ozeane" bestätigt.












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Ihren Titel als Landesmeister im Segeln-Matchrace haben am vorletzten April-Wochenende die Calper Lokalmatadoren Sven Stadel und Suso del Toro in einheimischen Gewässern erfolgreich verteidigt. Im Halbfinale setzte sich das Stadel-Team gegen das seines Calper Vereinskollegen von Rachel Graham vom ausrichtenden Club Náutico durch und im Finale gegen die Mannschaft von Axel Rodger aus Valencia, der im Halbfinale Héctor Vilanova vom Club Náutico Moraira besiegt hatte. Die Mannschaft von Elsa Schleissner hatte es nicht in die Finalrunden geschafft.
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8 Personen wurden verhaftet, als die Polizei einen Transport von 5 Tonnen Haschisch und 300 Kilo Marihuana von Málaga nach Holland auffliegen liess. 3 Drogenhändler wurden je in Málaga und Alicante und zwei in Frankreich festgenommen. Sechs Fahrzeuge sowie Gabelstapler, anderes Gerät und 30.000 Euro wurden sichergestellt. Die polizeilichen Nachforschungen begannen im November vergangenen Jahres. Ein mit 1,8 Tonnen Drogen beladener Transportlaster für legale Waren wurde an der französischen Grenze gestellt, der Rest der Droge in einer Industriehalle in Málaga sichergestellt. Die Operation wurde bereits im Januar abgeschlossen, aber erst jetzt bekannt gegeben.
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