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Land Valencia / Spanien
Der Arzt Carlos Mulet vom öffentlichen Centro de Salud in Gata de Gorgos hat eine App für Tablets und Smartphones entwickelt, die mit Hilfe eines optischen Pulsometers rund um die Uhr die Herzschlagsfrequenz kontrollieren kann. Die Verbindung findet über Bluetooth statt. Die neue App kann in Echtzeit der Person, die für die Kontrolle des Patienten zuständig ist, bei jedweder Anomalie ein Alarmsignal senden. Die Entwicklung dieser App war Bestandteil der Doktorarbeit des Arztes aus Gata de Gorgos, wurde über drei Jahre entwickelt und begleitet von klinischen Studien von 350 Patienten. Die App "Arrhytmial", bei deren Umsetzung die Valencianer Universitäten Jaime I und Politécnica mitgewirkt haben, ist gratis.
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Der spanische Wirtschaftsminister Luis de Guindos (PP) wird im Juni neuer Vizepräsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Dabei wog vor allem das Votum Deutschlands für die Wiederberufung eines Spaniers in die Spitze des europäischen Geldinistuts. Das EU-Parlament hatte dem irischen Gegenkandidaten von de Guindos den Vorzug geben wollen. Spanien hatte diesen Posten inmitten der Krise vor sechs Jahren abgeben müssen.
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Die Arbeitslosigkeit ist in der Provinz Alicante in den letzten 6 Jahren von über 29 auf 18 % gesunken, um fast 100.000 auf 163.000 Personen. Die Anzahl der Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum ebenfalls um 100.000, nämlich auf 740.000. Die Gewerkschaften geben jedoch zu bedenken, dass von 2012 bis 2017 der Prozentsatz der Teilzeitbeschäftigten von weniger als 16 auf 18 % geklettert sei. Ende 2007 hatte der "paro" bei weniger als 100.000 Menschen gelegen, die Teilzeitbeschäftigung bei 14 %.
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Die spanische Policía Nacional hat einen als "besonders gefährlichen" Algerier ausgewiesen und mit der Fähre über Almería in sein Heimatland überführt, der es unter zehn verschiedenen Identitäten in zehn Jahren auf 63 Verhaftungen gebracht hatte. Der Mann führte in Alicante eine Bande von Taschendieben und gewalttätigen Räubern und Einbrechern an. Auf dem Kommissariat in Alicante und dem Weg nach Almería mussten die Beamten ein ums andere Mal verhindern, dass sich der Auszuweisende selbst verletzte, um seine Abschiebung noch im letzten Moment zu verhindern. Dabei halfen ein Helm und ein Fixiergurt. Der Selbstverletzungstrick hatte in den letzten Jahren schon vier Mal geklappt.
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Die Polizei hat Anfang Februar 2018 in Calpe einen 72-jährigen Briten unter dem Vorwurf verhaftet, sich in den 80er Jahren an seinen 7 bis 15 Jahre alten Neffen und Nichten vergangen zu haben, wenn diese ihn waehrend der Ferien besuchten. Ihn erwartet eine Strafe bis zu 25 Jahre. Der Mann aus York wurde in die Auslieferungshaft nach Madrid gebracht. Die Kinder mussten seinerzeit etliche Jahre psychologisch betreut werden.
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Von mit Schwarzgeld aus dunklen Kanälen bezahlten Kommunal-Wahlkampfveranstaltungen in den Jahren 2007 und 2008 in Benissa und Teulada hat der ehemalige Partido-Popular-Landes-Vize Ricardo Costa vor dem spanischen Bundesgericht "Audiencia Nacional" berichtet. Wie schon vor ihm die an dem sogenannten "Gürtel"-Bestechungsskandal beteiligten Unternehmer Francisco Correa und Álvaro Pérez verspricht sich Costa von der Belastung seiner -ehemaligen- Partei ein milderes Strafmass. Jetzt geraten also auch die damaligen PP-Bürgermeister von Benissa, Juan Bautista Roselló (vor einem Jahr zurückgetreten, jetzt Berater des Provinzpräsidenten César Sánchez, PP) und José Ciscar (zwischenzeitlich Vizechef des Landes Valencia, jetzt Landtagsabgeordneter in Valencia und Präsident der PP der Provinz Alicante) in den Scheinwerfer.
Costa berichtete, so die spanische Presse, dass der frühere hohe Landesfunktionär David Serra aus Benissa 12.000 Euro aus schwarzen Kassen gezahlt habe und dass das Bestechungsnetzwerk "Gürtel" ein Wahlkampfmeeting für die Bundestagswahlen mit 16.000 Euro finanziert habe. Eine Wahlveranstaltung für die (von der Ciscar-PP mit absoluter Mehrheit gewonnenen) Kommunalwahlen 2007 stehe der Costa-Auflistung von Schwarzgeld-Finanzierung der Partido Popular mit 3.200 Euro zu Buche.
Serra steht auch in einem anderen Gerichtsverfahren um die korrupte valencianische PP unter juristischem Feuer: Er ist auch im Fall "Taula" beschuldigt, in dem einer der seinerzeit Verhafteten, der Eigentümer der Baufirma "Construcciones Francés" Aufträge vom Rathaus von Benissa erhielt.
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Im marinen Naturschutzgebiet "Cabo de San Antonio" von Dénia hat die Küstenwache Ende Januar zwei Männer mit über 160 frisch gefischten Seeigeln erwischt, fast einem "capazo" voll. Die Küstenwache, die sich das Land Valencia und die Stadt Dénia teilen, zeigte die beiden Männer an und warf die Tiere ins Meer zurück. Die strikten Fangeinschränkungen haben in den letzten Jahren die von unseren Küsten fast verschwundenen "erizos" in fast normale Bestandszahlen zurückkehren lassen.
Seeigel dürfen für gemässigten Verbrauch eingesammelt werden, aber es darf nicht nach ihnen getaucht werden. In Meeresschutzgebieten dürfen seit 1998 diese Tiere gar nicht eingesammelt werden.












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Die Wahl eines nicht anwesenden Kandidaten zum katalanischen Ministerpräsidenten hat das spanische Verfassungsgericht auf Antrag der Regierung von Madrid verboten. Auch legte es fest, dass Stimmen nicht delegiert werden dürfen. Darauf reichten die drei mit dem von Madrid abgesetzten Ministerpräsidenten Carles Puigdemont nach Brüssel geflohenen Ex-Abgeordneten ihren Rücktritt von ihren Listenplätzen ein, damit bei der Konstituierung des katalanischen Landtages am Dienstag, 30. Januar 2018, die nationalistische Mehrheit gewährleistet bleibt.
Puigdemont selbst liess offen, ob er selbst erscheinen will. Vorbedingung für seine Wahl zum Ministerpräsidenten durch den neuen Landtag sei die Genehmigung des für seinen Fall zuständigen Nationalrichters Llarena. Dem müsse er sich zunächst stellen, so das Tribunal Constitucional. Das könnte den flüchtigen und der Rebellion beschuldigten Puigdemont allerdings auch direkt ins Gefängnis bringen. Sein überraschendes Auftauchen im Parlament und seine -illegale- Wahl will die spanische Polizei auf jeden Fall verhindern, wenn Puigdemont und die Nationalisten diese effekthaschende Variante in Betracht ziehen.
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Die Nummer 2 der valencianischen Landes-Regierungspartei PP unter Ministerpräsident Francisco Camps, Ricardo Costa, hat im Rahmen der Bestechungs-Gerichtsverfahrens gestanden, dass sich die Partei während mehrerer Jahre und Wahlkämpfe im vergangenen Jahrzehnt illegal finanziert hat. Zuvor hatten die Protagonisten des Bestechungs-Konglomerats, Pérez und Correa zum Zwecke einer niedrigeren Bestrafung für sie selbst schliesslich die Camps-PP belastet und -fast- am Ende dieser Kette der PP-Vize Costa aus dem selben Grund dasselbe getan und Camps belastet.
Camps, der in einem der sogenannten "Gürtel"-Verfahren vor mehreren Jahren vom Vorwurf der Bestechlichkeit freigesprochen worden war, kritisierte postwendend den "Sinneswandel" Costas quasi auf der "Zielgeraden des Verfahrens".
Der valencianische Landtag sprach jetzt mit 60 Stimmen eine politische Verurteilung Camps´ aus, wobei sich seine Ex-Partei PP (28 Mandate) der Stimme mit der Begründung enthielt: "Wir können diese Sitzung nicht in ein Ehrentribunal verwandeln".
Der Antikorruption-Staatsanwalt kündigte an, noch einmal eine gerichtliche Untersuchung Camps in Erwägung ziehen zu wollen.
Der spanische Regierungs- und PP-Parteichef Mariano Rajoy wollte von einer eigenen Verantwortung an der korrumpierten valencianischen PP-Filiale des vergangenen Jahrzehnts und ihrer mit Betrug und grossen Mengen Unternehmer-Schwarzgeld (das mit öffentlichen Aufträgen vergolten wurde) erzielten Wahlsiege nichts wissen: Er habe von diesen Praktiken keine Kenntnis gehabt.
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