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Land Valencia / Spanien
Rekordausgaben von 18 Milliarden Euro tätigten im ersten Halbjahr 2015 die ausländischen Touristen in Spanien, vorneweg die Briten, in einigem Abstand gefolgt von den Deutschen. Das Wachstum bei den Ausgaben wird auf 4,5 % beziffert.
Für das Land Valencia erwartet die Landes-Tourismus-Agentur für den Sommer die Rekordzahl von 3,1 Millionen ausländischen Touristen und 7,6 Millionen aus Spanien. Die relative Bedeutung der spanischen Touristen steigt wieder an, nachdem die Jahre 2008 bis 2012 der einheimische Tourismus an der Costa Blanca und anderswo einen starken Einbruch erlebt hatte.
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Als das beste Quartal in etlichen Jahren spanischer Arbeitslosenstatistik nach der Erhebungsmethode EPA (Encuesta de la Población Activa) stellten sich die Monate April bis Juni 2015 dar: Die Arbeitslosigkeit ging um knapp 300.000 auf 5,15 Millionen zurück. Die Zahl der beschäftigten Personen stieg in diesem Zeitraum um über 400.000 (um 500.000 in den letzten 12 Monaten) auf 17,9 Millionen.
Die spanische Arbeitslosigkeit nach der EPA-Statistik liegt mit 22,5 % so niedrig wie seit 2011 nicht mehr. Die Zahl der Haushalte mit allen erwachsenen Mitgliedern "en paro" sank in diesen drei Monaten um 140.000 auf 1,65 Millionen. Die Anzahl der spanischen Haushalte, in denen alle Mitglieder arbeiten, kletterte in einem Jahr um fast 400.000, ebenso die Zahl der Vollzeitbeschäftigten seit April 2015, während die Zahl der Teilzeitbeschäftigten leicht zurückging.
Anfang Juli waren 15.000 junge Leute bis 25 Jahre weniger arbeitslos als ein Quartal zuvor, ihre Gesamtzahl beträgt 750.000, immerhin zum ersten Mal seit einigen Jahren (allerdings nur ganz leicht) unter 50 %.
Im Land Valencia ging laut EPA die Arbeitslosigkeit im zweiten Quartal 2015 um 30.000 Menschen zurück.
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Zum ersten Mal seit 2008 sind im Jahr 2014 mit 425.000 mehr Kinder geboren worden als Jahr zuvor, knapp 600 mehr 9 % pro tausend Einwohner. In den letzten fünf Jahren hatte es einen Rückgang von fast 20 % gegeben. Die stärksten Zuwächse gab es in Ceuta und Melilla ,ot 11 und 8 %, gefolgt von Canarias und Extremadura (jeweils + 30 %). Die stärksten Rückgänge gab es in Kantabrien (minus 5,5 %), Castilla La Macha (4,5 %) und La Rioja (2,5 %).
Die Zahl der Frauen im fruchtbaren Alter sag von 11,2 auf 11 Millionen, während die Zahl der Kinder pro Frau erstmals wieder wuchs, von 1,27 auf 1,32. Jedes sechste im vergangenen Jahr in Spanien geborene Kind hatte eine ausländische Mutter, ein etwas niedrigerer Wert als ein Jahr zuvor. Das Mutterschaftsalter stieg nur leicht auf knapp 32 Jahre an, die Spanierinnen bekommen ihre Kinder drei Jahre später als die Ausländerinnen.
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Einwanderer ohne Papiere können in Zukunft in der Comunidad Valenciana wieder kostenlos das öffentliche Gesundheitssystem nutzen. Diese Entscheidung traf die neue valencianische Landesregierung unter dem sozialistischen Ministerpräsidenten Ximo Puig (PSOE). Das betrifft nach Angaben aus Valencia rund 30.000 Menschen. Das Land fordert von der Bundesregierung von Spanien die Abschaffung des Dekrets von 2012, das die Gesundheitsversorgung für "sin papeles" einschränkte. Den illegalen Immigranten wird -wie den anderen Nutzern des Systems auch- über eine SIP-Karte ein Arzt am jeweilen kommunalen Gesundheitszentrum zugeteilt. Zugang zu den kostenlosen Leistungen des Systems und auch zu Krankenhausleistungen und Medikamenten haben jene "illegalen Einwanderer", die länger als 3 Monate in einer Stadt oder Gemeinde der Comunitat Valenciana angemeldet sind (empadronamiento) und nicht durch eine private Krankenversicherung oder öffentliche Versicherung eines anderen Landes abgedeckt sind.
2012 wurde die Zahl der durch das Bundes-Dekret von der Gesundheitsversorgung Ausgeschlossenen im Land Valencia auf 100.000 Menschen geschätzt. Viele sind zurückgegangen in ihre Länder, etliche haben auch ihre Situation in Spanien geklärt, so dass die Zahl der Betroffenen bei 30.000 liegen sollte, so die Generalitat. Einen Kompetenzkonflikt mit der Bundesregierung gebe es nicht.
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Nach einer Studie der Stiftung "Affinity" nahmen im vergangenen Jahr Tierschutzvereine in Spanien über 105.000 Hunde und fast 35.000 Katzen auf. Nur jedes sechste Tier ging zurück an einen vorherigen Eigentümer (obwohl mittlerweile 30 % der gefundenen/abgegebenen Hunde einen Mikrochip tragen, von den Katzen kaum welche), weniger als die Hälfte per Adoption an einen neuen. 12 % mussten getötet werden, der Rest lebt weiter im Tierheim. Entgegen landläufiger Meinung ("zu Weihnachten geschenkt, vor dem Sommerurlaub entsorgt") bleibt die Zahl der Tiere, die im Tierheim landen, über das Jahr relativ konstant, erhöht sich nicht signifikant im Sommer. Die genannten Gründe für das Aussetzen/Abgeben von Haustieren sind -obwohl kurioser Weise alle Einzelprozentwerte unter 20 liegen- vor allem wirtschaftliche, unerwünschter Nachwuchs, das Verhalten des Tieres und nachlassendes Interesse an dem Tier.
Ein Problem liegt der Stiftung daran, dass ein überaus grosser Anteil der Haustiere (43 % der Hunde) den Besitzern, die sie dann später loswerden wollen, geschenkt wurden.
Mehr als zwei Drittel der Tierheim-Tiere wurden auf der Strasse gefunden, 30 % wurden direkt ins Tierheim gebracht.
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In Spanien gibt es fast 1,5 Millionen Garcías. Zweihäufigster Familiennamen sind - mit 930.000 gleichauf- González, Rodríguez und Fernández, gefolgt von López (870.000), Martínez (840.000), Sánchez (820.000), Pérez (780.000) sowie, mit grösserem Abstand, Gómez und Martín mit je einer knappen halben Million und Jiménez mit fast 400.000.
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Pro Jahr ertrinken in Spanien 400 Menschen, rund 70 % davon an den Küsten und in Flüssen, nur rund zwei Dutzend in privaten und fast niemand in öffentlichen Schwimmbädern. Obwohl ein Grossteil der tödlichen Unfälle bei Grünen oder Gelben Flaggen geschehen und Männer über 60 Jahre betreffen, so die Behörden, müsse vor einer erhöhten Risikobereitschaft der Menschen beim Umgang mit dem Meer gewarnt werden.
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Die Arbeitslosigkeit ist in Spanien im Monat Juni zum 5. Mal hintereinander gesunken, diesmal um 95.000 auf 4,1 Millionen Personen. Das sind 450.000 weniger als vor einem Jahr. Allerdings fiel im Juni 2015 der Rückgang des "paro" geringer aus als in den drei Jahren zuvor. Die stärksten Rückgänge verzeichneten Katalonien, Madrid und Castilla y León.
Die einzahlenden Mitglieder der Seguridad Social nahmen um 35.000 auf etwas über 17,2 Millionen zu.












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Erneut hat die spanische Regierung in Madrid das Projekt für die Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung (AVE) Alicante-Valencia verschoben. Sie wird frühestens in der nächsten Legislaturperiode in Angriff genommen, während 13 der 51 spanischen Provinzen bereits über eine AVE-Verbindung zwischen zwei Städten des selben Bundeslandes verfügen. 1,1 Millionen Tickets sind in den zwei Jahren seit Einweihung der AVE-Linien Madrid-Valencia/Alicante (die Strecke nach Alicante zweigt in Castilla La Mancha ab) bereits auf dieser Strecke verkauft worden.
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