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Land Valencia / Spanien
Erneut hat die spanische Regierung in Madrid das Projekt für die Hochgeschwindigkeits-Zugverbindung (AVE) Alicante-Valencia verschoben. Sie wird frühestens in der nächsten Legislaturperiode in Angriff genommen, während 13 der 51 spanischen Provinzen bereits über eine AVE-Verbindung zwischen zwei Städten des selben Bundeslandes verfügen. 1,1 Millionen Tickets sind in den zwei Jahren seit Einweihung der AVE-Linien Madrid-Valencia/Alicante (die Strecke nach Alicante zweigt in Castilla La Mancha ab) bereits auf dieser Strecke verkauft worden.
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Der Sozialist Ximo Puig wurde am Freitag, 25. Juni 2015, mit den Stimmen seiner Partei, des Koalitionspartners Compromís und eines Teils der Stimmen der linken Formation Podemos, die sich nicht an der neuen Landesregierung beteiligt, zum neuen Präsidenten der Generalitat Valenciana gewählt. Damit löst der PSOE-Politiker nach 20 Jahren die Konservative Volkspartei an der Spitze des Landes Valencia ab.
Meist beachteter Punkt des Wahlplenums war jedoch der Beitrag der Ciudadanos-Politikerin Carolina Punset (bis zu den Wahlen Stadtätin in Altea). Sie zog viel Kritik auf sich, als sie zur künftigen Valenciano-Politik bemerkte, dass die Förderung der Landessprache ja sehr befriedigend sein könne, aber bei der Suche nach Arbeit nicht besonders nützlich.
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Um 40 % ist im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr im Land Valencia das Umsatzvolumen bei Grundstücksverkäufen auf knapp 50 Millionen Euro gestiegen. Kein Grund zur Euphorie allerdings, denn 2012 lag die Summe doppelt so hoch, im Jahr 2007 knapp unter 475 Millionen, 2004 über 650 Millionen Euro. Der Grund für den Zuwachs von 40 % ist schnell ausgemacht, wenn man sich den Zuwachs bei den verkauften Quadratmetern anschaut: Dieser lag nämlich bei 100 % auf 600.000. In der Provinz Castellón stieg die Zahl der verkauften Quadratmeter um knapp unter, in der Provinz Alicante knapp über 200 % (auf 250.000 qm), auf Werte von 2009.
Die Hälfte der Grundstücksoperationen fand in Kommunen zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnern statt, nur jede sechste in Städten über 50.000 Einwohner. Die gekauften Grundstücke waren zuletzt mit durchschnittlich 2.200 qm zu je 80 Euro nicht nur viel grösser weil 50 % billiger als im Vorjahr mit 1.300 qm zu je 120 E, sondern verständlicher Weise grösser auch als 2008 mit durchschnittlich 1.900 qm zu je 280 Euro.
Bei der Preisentwicklung, so Kenner der Szene, spielten in der Comunitat Valenciana zuletzt Grundstücksverkäufe zu extrem niedrigen Preisen durch die "Bad Bank" Sareb eine grosse Rolle.
In Spanien hat sich die Zahl der verkauften Quadratmeter Anfang 2015 gegenüber Anfang 2014 um mehr als 15 % auf 4 Millionen verringert, so die spanische Presse.
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Der Verband der Sparkassen (Funcas) sieht für die Jahre 2015 und 2015 ein Wirtschaftswachstum von 3,5 und 3 % für das Land Valencia voraus. Dabei sollen Industrie, Bau und Dienstleistungen die Motoren sein. Das Wirtschaftswachstum betrug im vergangenen Jahr 2,1 %. Parallel dazu soll die Arbeitslosigkeit um 4 und um 2,5 % auf 19 % sinken, in der Comunitat Valenciana etwas stärker als im spanischen Mittel, weil hier der Rückgang vieler Ausländer zu einem grösseren Bevölkerungsrückgang geführt hat. Für Spanien, wo das Wachstum etwas geringer ausfallen soll, sieht das Gutachten Rückgänge der Arbeitslosigkeit um 2x2 % für diese beiden Jahre voraus, so dass sie Ende 2016 bei 20 % liegen sollte. Aber zu einer Arbeitslosenquote von 8 %, wie sie vor der Krise bestand, werde Spanien erst im nächsten Jahrzehnt zurück finden.
Für das Haushaltsdefizit der öffentlichen Kassen geht Funcas für diese beiden Jahre von 4,6 und 3,4 % aus, jeweils ein halbes Prozent über den Stabilitätsvorgaben aus Brüssel. Die Verschuldungsquote werde deshalb Ende diesen Jahres knapp unter und Ende 2016 über 100 % des Staatshaushaltes liegen.
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Mit den Prädikaten "exzellent" oder "ausreichend" haben die EU-Kommission und die Europäische Umwelt-Agentur 97 % der ausgewiesenen Badezonen an den spanischen Küsten bewertet. Insgesamt wurde 2014 die Wasserqualität an 21.000 Badestellen an den Küsten und an inneren Gewässern in der Europäischen Union gemessen, knapp ein Zehntel davon in Spanien, in der Anzahl der Badezonen die Nummer 4 in Europa, hinter Italien, Frankreich und Deutschland.
98 % der Badezonen in Europa erfüllten die minimalen Qualitätsanforderungen. 83 % werden mit "exzellent" bewertet, Tendenz steigend. Die Qualität der inneren Gewässer (Flüsse und Seen) steht denen an den Küsten nach, sowohl in Spanien als auch in der restlichen EU.
An den Küsten erhielten alle Badezonen von Slowenien, Malta und Zypern die Wertung "ausgezeichnet", ebenso wie alle Binnengewässer-Badezonen von Luxemburg und Bulgarien. Deutschland erhielt für 92 % seiner 2.000 Binnengewässer-Badezonen dieses Prädikat, gegenüber 78 % der EU.
Die meisten "Durchfaller" hatten mit 3 % Frankreich und Spanien, allerdings hatte ein Land wie Rumänien zwar kein ungenügend, aber auch nur eine Quote von einem Fünftel "ausgezeichnet".

Kurz angemerkt:
Überhaupt muss ein Bericht, der in seiner Einleitung 95 % als ausreichend bezeichnet und wenige Sätze später von 2 % Nichterfüllern der Minimalstandards spricht, mit einer gewissen Vorsicht genossen werden. Ich habe bei der EU nach dem Verbleib der restlichen 3 % gefragt (denn eine 3. Option ausser erfüllen und nicht erfüllen gibt es ja wohl nicht), eine Antwort steht noch aus. -cgb-
Link zum EU-Bericht
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Der neue spanische König Felipe VI hat seiner Schwester, der Infanta Cristina de Borbón, ein nach nach seinem Amtsantritt den Titel "Duquesa de Palma" entzogen. Offenbar hatte die Infantin, die in mündlicher Verhandlung wegen ihrer Rolle in dem Skandal um die Finanzmachenschaften ihres Ehemannes Iñaki Urdangarín angeklagt wird, ein inoffizielles Ultimatum ihres Bruders verstreichen lassen, selbst auf den Titel zu verzichten. Nach Veröffentlichung des Titel-Entzuges sprach Cristinas Anwalt davon, dass die Infantin bereits Anfang Juni in einem Brief auf das Herzogtum von Palma verzichtet habe. Das Königshaus reagierte knapp: "Dieser Brief kam gestern per Fax an".
Jetzt ist noch die Frage der Thronfolge zu klären, in der Cristina die sechste Position einnimmt. Die Entscheidung, darauf zu verzichten, so das Königshaus, liege bei der Infantin. Als Felipe VI nach der Abdankung seines Vaters Juan Carlos I vor einem Jahr die Thronfolge antrat, definierte er die offizielle königliche Familie neu und schloss seine beiden Schwestern Elena und Cristina davon aus.
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Zum Welt-Umwelttag teilte die valencianische Trinkwasserfima "Hidraqua" mit, dass sie das Niveau der Kontamination um bis zu 80 % gesenkt habe. Hidraqua versorgt in 75 Städten und Gemeinden des Landes Valencia rund zwei Millionen Kunden. Dabei spielt neben der Einsparung von grossen Mengen Wassers durch Fernkontrolle und Sektorialisierung des Netzes, Ablesung aus der Distanz und frühzeitiges Entdecken von Leitungslecks eine zentrale Rolle der steigende Anteil wiederverwerteten geklärten Abwassers für Strassenreinigung und Gartenzwecke, derzeit rund 25 Millionen Kubikmeter.
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Die spanischen Arbeitsämter haben Ende Mai fast 120.000 Arbeitslose weniger verzeichnet als einen Monat zuvor. Ein weiteres gutes Datum sind die knapp 200.000 Menschen, die Ende Mai mehr in die Sozialversicherung einzahlten als zu Beginn des Monats. Ministerpräsident Mariano Rajoy (PP) wiederholte das Ziel, dass bis 2019 die Wirtschaftskrise endgültig Geschichte und wieder mehr als 20 Millionen Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt sein sollten.
Die Provinz Alicante ist mittlerweile die Nummer 3 unter den 51 in Spanien, was die Zahl der Empfänger der Anfang des Jahres eingeführten Langzeit-Arbeitslosenunterstützung angeht, nach Sevilla und Cádiz in Andalusien.
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Die Konservative Volkspartei PP startet in die neue Legislaturperiode, wie sie aus der alten hinausgegangen war: Die Polizei hat den Beauftragten der spanischen Regierung im Land Valencia, das politische Stehaufmännchen Serafín Castellanos, verhaftet, weil die Anti-Korruptions-Staatsanwaltschaft im Bestechlichkeit und Vorteilsnahme im Amt vorwirft. Castellanos, der mehrere Ministerämter in der Generalitat Valenciana bekleidete, bevor ihn Alberto Fabra vor einem Jahr in die Wüste schickte und er den Posten de "Delegado del Gobierno" übernahm, soll an mindestens einer öffentlichen Ausschreibung zu Gunsten einer Firma "nachgebessert" haben, deren Boss mit ihm Jagen ging, ihm dieses Hobby finanzieren half (z. B. das Gewehr kaufte und ihn einlud) und andere Geschenke machte und Vorteile im Wert von einer halben Million Euro verschaffte. Die fragwürdigen Vergabebedingungen werden nun genau zu klären sein.
Castellanos, der seine Unschuld beteuerte, wurde als Beschuldigter und unter Auflagen wieder freigelassen. Die Regierung entliess ihn aus seinem Amt, die PP setzte seine Mitgliedschaft aus.












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