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Land Valencia / Spanien
Im Entwicklungshilfe-Ministerium des Landes Valencia steht die Überprüfung von 550 Projekten im Umfang von mehr als 95 Millionen Euro noch aus. Der Uberprüfungsumfang umfasst die Jahre seit 2006. Das geht aus einem Bericht des neu geschaffenen Transparenz-Ministerium hervor. Mittlerweile ist der frühere Entwicklungshilfe-Minister Rafael Blasco (PP) längst -gemeinsam mit mehreren Mitarbeitern- wegen millionenschwerer Veruntreuung öffentlicher Gelder aus seinem Ministerium zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Weitere Prozesse stehen aus.
Das Land hat zudem Verwaltungsgerichts-Prozesse gegen mehrere Hilfsorganisationen verloren und musste 850.000 Euro zahlen.












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Die neue Regierung des Landes Valencia beziffert in einem Gutachten das Finanzierungsdefizit, das in den letzten zwölf Jahren die Bundesverwaltung gegenüber der Comunidad Valenciana "angehäuft" hat, auf 12,5 Milliarden Euro. Valencia werde seit Jahren stark benachteiligt, und es werde dringend Zeit, das Madrid seine "historischen Schulden" bei Valencia einlöse. Das im Jahr 2002 begonnene Finanzierungsmodell bedeute einen Bremsklotz für Wachstum und wirtschaftliches und soziales Gedeihen des Landes Valencia. Auch die konservativen Vorgängerregierungen in Valencia hatten in Madrid "Infrafinanzierung" beklagt, allerdings nicht in so eklatanter Form, wie jetzt die Unterschiede zu den anderen Bundesländern vorgerechnet werden.
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Das Land Valencia wurde im ersten Halbjahr von 3,6 Millionen Menschen aus dem Ausland besucht, 4 % mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Allein im Juli kamen 900.000 Ausländer in die Comunitat, 9 % mehr als im Juli 2014 und so viele wie in noch keinem Juli. Das laufende Jahr zeichnet sich als das beste bisher für den spanischen Tourismus ab: Bis Juli wurden 38 Millionen Besucher aus dem Ausland gezählt, 5 % mehr als im ersten Halbjahr 2014. Fast 30 % der Ausländer kamen aus Grossbritannien, das mit über 13 % einen starken Zuwachs verzeichnete, der jedoch nicht an den der Franzosen heranreichte (plus 25 %). Die Comunidad Valenciana verzeichnete ein Plus von 20 % bei den Franzosen.
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Heftige Regenfälle gab es am Mittwoch Morgen, 19. August 2015, im Süden der Provinz Valencia und bis in den Norden des Marina-Alta-Kreises der Provinz Alicante. In Tavernes de Valldigna und Gandía (Valencia) fielen innerhalb weniger Stunden 140 und 90 Liter pro Quadratmeter. In Oliva und in Pego gingen immerhin noch 30 Liter nieder, und auch in Dénia regnete es zum wiederholten Mal in wenigen Tagen, während es südlich des Montgó einmal mehr (zumindest bisher) trotz gegenteiliger Ankündigungen nur ein paar isolierte Tropfen Niedersclags an vereinzelten Stellen gab.
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Das Umweltamt des Landes Valencia arbeitet laut spanischer Presse an einem Plan für die Wiederherrichtung der am meisten abgenutzten und beschädigten Wanderwege auf dem Peñón de Ifach. Der Peñón ist vor einigen Monaten kurz vor dem Tunnel für die Besucher gesperrt worden, weil die Wege im oberen Bereich zum Teil nicht mehr sicher sind. Der Peñón ist der kleinste, aber mit jährlich über 120.000 Menschen meist besuchte Naturpark in der Comunitat Valenciana. Land Valencia und Stadt Calpe haben sich kürzlich darauf geeinigt, die Instanthaltung des "Parque Natural Penyal de Ifac" gemeinsam zu übernehmen.
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4.200 schwarze Arbeitsstellen kamen in den ersten beiden Jahren des im August 2013 eingeführten "Anzeigen-Briefkastens gegen die Schwarzarbeit" der spanischen Regierung ans Licht. Insgesamt leitete die Regierung 20.000 Inspektionen ein, von denen 13.000 abgeschlossen wurden. Dabei erlöste offiziellen Angaben zufolge die Seguridad Social 4,5 Millionen Euro nachzuzahlender Beiträge und Strafen von knapp 13 Millionen Euro. In seinem ersten Jahr brachte der Denunzierungsbriefkasten 1.500 unangemeldete Jobs ans Licht, im zweiten Jahr bereits zwei Drittel mehr, so die Arbeits- und Sozialministerin Fatima Banez (PP). Sie betonte, demjenigen,der Schwarzarbeit anzeige, absolute Anonymität.
Die Webadresse des Schwarzarbeits-Anzeigenbriefkastens:
http://www.empleo.gob.es/buzonfraude/
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Die Anzahl der Hochzeiten ist im Jahr 2014 in Spanien leicht angestiegen, auf knapp 160.000. Das Heiratsalter steigt weiterhin an, auf 37 Jahre für die Männer und 34 für die Frauen. Jede 50. Ehe ist mittlerweile homosexuell, während innerhalb eines Jahres der Anteil der Hochzeiten mit einem ausländischen Ehepartner von 18 auf 16 % gesunken ist.
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Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Neugeborenen in Spanien ist weiter angestiegen und ist mit 83 Jahren (Frauen: 86, Männer: 80) eine der höchsten in der Welt. Wer 65 Jahre alt wird, so das Statistische Bundesamt, den erwarten als Mann statistisch noch 19 weitere Lebensjahre, als Frau sogar 23. Die höchste Lebenserwartung besteht in Madrid, La Rioja und Castilla y León, die niedrigste in Andalusien, Ceuta und Melilla.
Die Zahl der Sterbefälle in Spanien kletterte 2014 auf knapp 400.000, aufgrund der zunehmenden Überalterung mit steigender Tendenz in fast allen Bundesländern, vor allem in Melilla, Canarias und Cantabria.
Allerdings nahm auch die Kindersterblichkeit gegenüber 2013 um 0,2 auf 2,9 Promille zu.
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Die Zahl der Delikte ist im ersten Halbjahr 2015 in der Comunitat Valenciana um 4,5 % auf 48 pro tausend Einwohner gefallen. In der Provinz Alicante liegt der Quotient mit 51 über dem der anderen Provinzen des Landes (45 in Castellón und 47 in Valencia). Der Anteil der aufgeklärten Delikte liegt bei 44 %, die Zahl der Verhafteten je tausend Straftaten bei 235.
Am stärksten ist die Zahl der Diebstähle in der Landwirtschaft und Einbrüche mit Gewaltanwendung und Gewaltandrohung zurückgegangen, dagegen die Anzahl der Morde stark gestiegen, in der Provinz Alicante von 7 auf 16.












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