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Land Valencia / Spanien
Die Tierschützer-Versammlung von Benissa (Assemblea Animalista) hat nach einem Bericht der spanischen Presse das Land Valencia aufgefordert, nicht nur die jüngste Vergiftungswelle bei Benissa (20 tote Hunde, 27 überlebten, dazu tote Dachse Füchse, Katzen u.a) aufzuklären. Bei den an "strategisch zum ´Schutz von Jagdgebieten´ von Kennern des jeweiligen Geländes ausgelegten Giftködern, so die Tierschützer, handele es sich sogar um eine potentielle Gefahr für unterirdische Wassersysteme. Die "Assemblea" hat die Generalitat Valenciana zur Aussetzung der Jagd in den von Giftauslegung betroffenen Zonen aufgefordert. Mit der Serra de Bèrnia und El Ferrer waren sogar europäisch geschützte Gebiete betroffen.
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Wenige Tage nach einer Lebensmittelvergiftung von 40 Gästen eines Hotels in Jávea durch gekochte und tiefgefrorene galizische Muscheln der Marke "Estrella Polar" wurde ein Dutzend ähnlicher Fälle mit Muscheln der selben Firma in einem Hotel in Gandia bekannt. In Gandia musste niemand ins Krankenhaus, das Land Valencia verfügte die Entfernung des Produktes vom Markt, das bislang in der Comunitat Valenciana und in Navarra vertrieben worden war: mejillón media concha super; marca: Estrella Polar; lote: 010DOP-18; fecha de consumo preferente: 1/2020; fecha de fabricación: 19 de enero de 2018.
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Die spanische Flughafen-Verwaltungsgesellschaft AENA hat Empfehlungen des Internationalen Flughafen-Rates (ACI) und des spanischen Ombudsmannes "Defensor del Pueblo" aufgegriffen und sorgt dafür, dass es an den spanischen aeropuertos Flaschenwasser für einen Euro zu kaufen gibt. In 20 Lokalen an 7 Flughäfen ist die Vorgabe bereits umgesetzt, in 16 Lokalen an 5 weiteren, darunter Alicante-Elche, ist sie Bestandteil aktueller Neuausschreibungen. Geschäfte müssen 1/3-Liter-Flaschen für 1 Euro anbieten, Maschinen Halbliterflaschen für diesen Preis.
Dem mit Verbraucherbeschwerden zugeschütteten Ombudsmann hatte AENA zunächst einen Höchstpreis von 1,60 €uro zugesagt, diesen jedoch freiwillig auf 1 Euro gesenkt, so die spanische Presse.
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Mit der "Hypatia de Alejandría" hat die Dénianer Fährgesellschaft "Baleària" in einer italienischen Werft ihr erstes mit Naturgas betriebenes Fährschiff vom Stapel laufen lassen. Es soll ab Anfang 2019 bei den Balearen eingesetzt werden. Mit Gas wird ein Drittel der CO2-Emissionen eingespart und 85 % des Stickstoffoxyds, die von Schwefel sogar vollständig, so Firmenchef Adolfo Utor. Baleària investiert 200 Mio Euro in 2 identische hochmoderne energieeffiziente "Smart Ships" für den Mittelmeer-Verkehr: 190 m lang, Höchstgeschwindigkeit von 24 Knoten, Kapazität für 800 Personen, Platz für 200 Meter Ladung und 150 Fahrzeuge.
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Eine 28-jährige Porschefahrerin unter Cannabiseinfluss hat am Donnerstag, 5. April 2018, auf Mallorca eine neunköpfige deutsche Radfahrergruppe überfahren, die in einem Hotel in Cala Rajada wohnte. Eines der Opfer schwebt in Lebensgefahr, zwei wurden schwer verletzt. Die Fahrerin wurde verhaftet und nach ihrer Verweigerung eines Bluttests im Speichel positiv auf Cannabis getestet. Ihr wurden mehrere Delikte zur Last gelegt, aber die Fahrerin kam gegen Auflagen auf freien Fuss.
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Die Schulden des Landes Valencia sind 2017 auf über 46 Milliarden Euro geklettert, nach Katalonien mit fast 78 Mrd. € und vor Andalusien (34 Mrd) und Madrid (33 Mrd) der zweithöchste Wert in Spanien. Die "Big Four" vereinen nach Daten der Banco de España bei 60 % der Bevölkerung zwei Drittel der Schulden der 17 spanischen Bundesländer auf sich. Im Vergleich zum Bruttosozialprodukt belegt die Verschuldung der Comunitat Valenciana mit 42 % den ersten Platz, gefolgt von Castilla-La Mancha (36 %) und Katalonien (35 %). In dieser Rangfolge weisen das Baskenland, Madrid und Canarias mit 14, 15 und 16 % die besten Werte auf.
Dabei liegt bei der Verschuldung der Grossstädte in Spanien die Hauptstadt mit 3,4 Milliarden Euro weit vor Barcelona mit 0,8 Mrd, noch hinter Zaragoza (0,9), gefolgt von Valencia mit 0,5 Mrd.
Die Generalitat Valenciana hingegen sieht sich bei der Haushaltspolitik im Soll, sieht die chronische Unterfinanzierung aus Madrid als Ursache
dafür, dass die Landes-Haushaltsziele so schwer bis gar nicht zu erreichen seien. Trotzdem habe man mit einem Minus von 800 Mio Euro das 2017er-Defizit-Ziel von 0,60 % des PIB nur knapp verfehlt, so Landes-Finanzminister Vicent Soler, während das Defizit von Einnahmen gegenüber Ausgaben 2016 noch bei 1,6 Milliarden Euro (gleich 1,5 % des PIB) gelegen habe, nach einer Defizit-Reduzierung von 1 Milliarde Euro gegenüber 2015. Eine Minderung des Defizits auf weniger als ein Drittel (von 2,6 auf 0,8 Mrd. €) in zwei Jahren sei eine Leistung, die von Madrid nicht mit der Einlösung des "schriftlich gemachten Versprechens auf eine gerechte Finanzierung der Comunidad Autónoma Valenciana" honoriert worden sei.












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Die spanischen Staatsschulden wuchsen im Jahr 2017 um 37 Milliarden Euro, um 4 % bei Staatsverwaltung und Comunidades Autónomas. Dagegen senkten die spanischen Rathäuser ihre Verschuldung um 8 %. Insgesamt sank die Verschuldung der öffentlichen Körperschaften relativ zum Bruttosozialprodukt (PIB) im vergangenen Jahr von 98,5 auf 98,3 % des PIB. Ende 2016 lag die Verschuldungsquote bei 99 %.
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Um fast 4,5 % sind die durchschnittlichen Löhne und Gehälter in Spanien von 2010 bis 2017 gesunken, so eine Studie des Europäischen Gewerkschafts-Instituts (ETUI). Mit Abstand vorn in dieser Negativ-Statistik ist Griechenland mit 19 %, mit Abstand gefolgt von Zypern (10 %) sowie Portugal und Kroatien mit je rund 8 % und -gleichauf- Spanien und Italien. Auf Rang 7 folgt Grossbritannien mit einem Lohnverfall von 2,4 %, dahinter Belgien und Finnland mit einem Minus von jeweils einem Prozent.
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Die Benutzung der Autobahn AP-7 soll auch nach Auslaufen der Konzession Ende 2019 nicht kostenlos sein. Die spanische Regierung hat jetzt vorgeschlagen, einen Teil der Kosten zu übernehmen, wenn auch das Land Valencia sich daran beteiligt, so dass allenfalls eine Verbilligung der Tarife herauskommt, aber keine Freigabe der Benutzung.
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