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Land Valencia / Spanien
Spanien wird bei der Europäischen Zentralbank (EZB) 30 Milliarden Euro für Kredite beantragen, die vor allem an kleine und mittlere Firmen vergeben werden sollen. Das teilte Wirtschaftsminister Luís de Guindos mit, der zugleich für die spanische Wirtschaft ein Wachstum von 0,5 % im dritten Quartal 2014 ankündigte. Gleichzeitig mahnte de Guindos, der es nicht in die EU-Regierung von Jean-Claude Juncker schaffte -anders als der frühere spanische Landwirtschaftsminister Miguel Arias-Cañete-, dass das Wachstum noch schwach und wenig robust sei. Er glaube jedoch nicht an einen dritten Rückfall in eine europäische Rezession im Verlauf der Krise.
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Nach Zahlen der Zeitarbeitsfirma Randstad und des Nationalen Statistischen Institutes INE wurde im ersten Quartal 2014 unter den 17 spanischen Bundesländern in der Comunidad mit 131 Stunden pro Monat die wenigsten "effektiven Arbeitsstunden" geleistet, 4 % weniger als im Jahr 2008 (136,4). Das spanische Mittel liegt der Studie zufolge bei 135 "effektiven Wochenstunden", 1,2 % niedriger als vor sechs Jahren mit 136,7 Stunden/Monat. Die meisten "effektiven Stunden" werden der Untersuchung zufolge in Madrid (141 Stunden/Monat), Galicien und Castilla La Mancha (je 137) geleistet.
Am Tabellenende leisten Andalusien (131) und -kurioserweise- das Baskenland und Navarra den Valencianos Gesellschaft, sowie Aragón, Asturien und Castilla y León, alle mit 132 Stunden pro Monat, was zu gewisser Vorsicht im Umgang mit den Zahlen einlädt (Quelle: Las Provincias):
Land - 1. Quartal 2008 - Diff. 2008-14
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Andalucía 131,0 135,4 -3,20
Aragón 131,8 137,1 -3,90
Asturias 132,0 134,4 -1,80
Baleares 132,7 134,7 -1,50
Canarias 133,1 139,7 -4,70
Cantabria 134,0 138,0 -2,90
C. y León 131,8 136,0 -3,10
C.-La Mancha 137,0 137,9 -0,70
Cataluña 136,3 139,7 -2,40
C. Valenciana 131,0 136,4 -4,00
Extremadura 132,6 138,9 -4,50
Galicia 137,0 137,1 -0,10
Madrid 141,4 141,2 0,10
Murcia 134,0 136,3 -1,70
Navarra 131,9 132,4 -0,40
País Vasco 131,9 130,4 1,20
La Rioja 135,1 136,7 -1,20
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Nationaler Durchschnitt: 134,9 137,5 -1,9%

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Im Alter von 79 starb mit Emilio Botín überraschend der einflussreichste Banker in Spanien. Er leitete seit fast drei Jahrzehnten die Banco Santander und führte sie durch eine Politik grosser Fusionen und internationaler Expansion an die Spitze der spanischen und in die Nobeletage der globalen Bankenlandschaft. Santander, die in Spanien unter anderem Banesto und BCHA schluckte und unter anderem die Royal Bank of Scotland und die Abbey National Bank ihrer Gruppe zurechnet, ist nach Börsenwert die siebtgrösste Bank der Welt, nach Gewinnen sogar die Nummer 3.
Die Zeitschrift Forbes schätzt das Vermögen von Botín auf 1,1 Milliarden Dollar. Die juristischen Auseinandersetzungen, die sich für Botin aus der Leitung seiner Bank ergaben, gingen fast durchweg zu seinen Gunsten aus. Für die spanische Politik war Botin auch während der Regierungszeit des Sozialisten José Luís Zapatero ein wichtiger Ansprechpartner. In der Formel 1 ist die Banco Santander seit 2007 präsent, bis 2010 als Sponsor von McLaren-Mercedes seither und (bis 2017) Ferrari, das jetzt mit dem Rauswurf von Luca de Montezemolo die ersehnte Trendwende des Alonso-Rennstalls herbeiführen will.
Tochter Patricia, eines von sechs Botín-Kindern und Chefin von Santander UK, soll die Familientradition fortsetzen und wird nach Botins Grossvater, Vater und Botin selbst die vierte Santander-Präsidentin der Familie.
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Das Tourismuspatronat der Costa Blanca und die "La Fundación de Turismo de Benidorm" verstärken im Herbst noch einmal ihre Bemühungen um russische Touristen, bei denen es schon in diesem Sommer nach Auskunft der Flughafenverwaltung von Alicante Zuwächse von bis zu 32 % (im Juli, auf 28.000) gegeben hat. In Benidormer Hotels hat sich die russische Präsenz in der ersten Augusthälfte gegenüber dem Vorjahr auf 12.000 Übernachtungen verdoppelt.
Trotzdem ist Katalonien, das mit 60 % das grösste Stück vom russischen Tourismus-Kuchen bekommen hat. Dies zu ändern haben sich die Tourismus-Vertreter der Provinz Alicante vorgenommen: Sie nehmen vom 8. September bis 25. Oktober in anderthalb Monaten an vier Tourismus-Messen in Russland teil, darunter in Sankt Petersburg an der grössten russischen Reisemesse.
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Das spanische Erbschafts- und Schenkungssteuer-Gesetz verletzt das Europäische Recht. So urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof auf einen Einspruch der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2012 gegen das Gesetz. Das Urteil sieht die EU-Norm verletzt, weil das Gesetz den Nicht-Residenten nicht erlaube, von den Regionalregierungen angebotene Steuervorteile in Anspruch zu nehmen. Insofern werden Residenten und Nichtresidenten, die Immobilien in Spanien besitzen, nicht gleich behandelt, ebenso, wie eine Unterscheidung gemacht werde zwischen Residenten, die eine Immobilie in Spanien besitzen und solche, die eine im Ausland ihr eigen nennen.
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Die spanische Wirtschaft ist von Juli 2013 bis Juni 2014 um 1,2 % gewachsen, im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,5 %. Damit hat die spanische Wirtschaft zum ersten Mal in den letzten drei Jahren über einen Zeitraum von einem Jahr zugelegt. Für das Jahr 2014 geht Wirtschaftsminister Luis de Guindos von einem Wachstum von 1,5 % aus. Der Verbrauch der Privathaushalte ist zu einem wesentlichen Teil dafür verantwortlich, legt seit mehr als einem Jahr von Quartal zu Quartal zu.
Die Inflationsrate war zuletzt negativ, die Preise gingen im Durchschnitt um ein halbes Prozent zurück.
Das spanische Parlament verabschiedete ein Massnahmenpaket zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums, darunter die Teilprivatisierung der Flughafenverwaltung (AENA) und Vergünstigungen für Unternehmer, die Arbeitslose unter 25 Jahren einstellen.












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Eine wichtige Änderung bringt das neue Städtebaugesetz des Landes Valencia für alle Freunde und Feinde des Schwarzbaus und der Bauprojekte, die sich nicht an die genehmigten Parameter halten: Der Zeitraum, während dessen die Bausünden amtlich verfolgt werden können, wird von bisher vier auf 15 Jahre angehoben. Die Stadt Alicante betonte, dass die Fristerweiterung sich auf die ab jetzt vorgenommenen Bebauungen beziehe, nicht auf die bereits durchgeführten, so die spanische Presse.
Allerdings gilt die Fristerweiterung nur für die schweren Fälle. "Multas", Strafzahlungen also für kleinere Vergehen, sind nach wie vor innerhalb von vier Jahren zu erheben. Wer sich der amtlichen Aufforderung widersetzt, seine Baumassnahme an die geltenden Normen anzupassen, muss mit Strafen zwischen 600 und 3.000 Euro rechnen. Für Abriss oder Legalisierung eines illegalen Baus jedoch stehen künftig 15 Jahre zur Verfügung. Ausserdem, so die Zeitung "Información", können die Ayuntamientos in besonders schweren Fällen von Schwarzbaumassnahmen die Immobilie enteignen.
Das Gesetz sieht vor, die vor 1975 gebauten illegalen Häuser zu legalisieren.
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Von einem durch die Trockenheit geradezu beflügelten Schädling, der die Pinien in der Comunitat Valenciana bedroht, hat jetzt die spanische Presse berichtet. Experten gehen davon aus, dass sich das Problem im Herbst noch verstärkt, weil sich dann der "tomicus perforador" reproduziert. In einigen valencianischen Gemeinden mussten bereits etliche vertrocknete Exemplare gefällt werden. Der Schädling kann bis zu 5.000 Löcher in die Pinie bohren, befällt zunächst die Äste und hinterher den Stamm. Die Trockenheit schränkt die Harzproduktion der Bäume ein, und damit die natürliche Verteidigung gegen den Schädling.
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56.000 Familien im Land Valencia, davon ein gutes Drittel in der Provinz Alicante, sind offiziell als kinderreich eingestuft, haben drei oder mehr Kinder. In der Provinz Alicante sind 1.400 Familien besonders kinderreich, haben 5 oder mehr Kinder. Für kinderreiche Familien gibt es im Land Valencia gewisse Steuervorteile und Vergünstigungen bei der Nutzung öffentlicher Transportmittel oder kultureller/sportlicher Angebote. Einige Gemeinden gewähren diesen Familien Nachlässe bei Trinkwasser- oder anderen Abgaben sowie in der Immobiliensteuer IBI.
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