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Land Valencia / Spanien
Im Fall der von der Justiz der Korruption beschuldigten ehemaligen PP-Bürgermeisterin von Valencia, Rita Barberá, die nicht auf ihren Posten als Senatorin in Madrid verzichten will, hat sich Mariano Rajoy für nicht zuständig erklärt. Sie habe ihr Parteibuch zurückgegeben, deshalb habe er als Präsident der Partido Popular keine Handhabe mehr gegen sie.
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Die spanische Staatsanwaltschaft hat in den letzten acht Jahren eine Datenbasis mit Angaben über 2.250 Waldbrände und die 2.000 dafür Verantwortlichen angelegt. Die von den Ermittlern zusammengetragenen Daten inklusive der Motive (Gewinn, Rache, Leichtsinn, Zertsörungswut etc.) werden von Technikern der Juristischen Polizei und Wissenschaftlern der Psychologie-Fakultät der Universität UAM ausgewertet. Ziel ist unter anderem eine Erhöhung der Aufklärungsquote. Rache ist das Motiv, welches am seltensten auftaucht.
In den Fällen von Feuern ohne ermittelten Schuldigen versuchen die Ermittler aufgrund der gewonnenen Daten Profile über mögliche Täter zu erstellen
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Einmal mehr hat das schnelle Eingreifen der Feuerwehr in der Marina Alta die Entwicklung eines Waldbrandes zu einem Grossfeuer verhindert. Es war am Montag, 12. September 2016, mittags gegen 15 Uhr an der Landstrasse der Hinterlandgemeinde Vall de Gallinera ausgebrochen. Mit 7 Flugzeugen und 8 Fahrzeugen bekämpften die "bomberos" den offenbar durch eine achtlos weggeworfene brennende Zigarettenkippe verursachten Brand erfolgreich.
Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) kündigte die Einrichtung einer Sondereinheit der Polizei an, die sich der Erforschung der Ursachen eines jeden Waldbrandes widmen werde und mit den bestehenden Polizeikörpern zusammenarbeiten werde. Die spanische Regierung dagegen erinnerte daran, dass dies Kompetenz der Guardia Civil sei.
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Der Anteil der als "riskant" bewerteten Banken-Kreditsumme an dem Gesamtvolumen von 122 Miliarden Euro ist in Spanien zuletzt leicht gesunken, auf etwas weniger als 9,5 %. Immerhin bedeutet dies den niedrigsten Stand seit rund drei Jahren. Ende 2013 lag dieser Wert bei über 13,5 %.
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Die Arbeitslosigkeit in Spanien ist im August leicht um 14.000 auf 3,7 Millionen gestiegen, geringerer Anstieg als im Monat vieler auslaufender Sommer-Verträge üblich. Mit über 3.200 zusätzlichen Arbeitslosen wird unter den 51 spanischen Provinzen Alicante nur von Barcelona mit 3.800 "übertroffen".
Übers Jahr beträgt der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Spanien 370.000. Allerdings hat die Seguridad Social von Spanien in dem Monat 145.000 zahlende Mitglieder verloren und zählt noch 17,6 Millionen.
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Das überraschte niemanden: Der Chef der spanischen Übergangsregierung, Mariano Rajoy (Partido Popular), hat im ersten Wahlgang des neuen Madrider Nationalparlaments am Mittwoch, 31. August 2016, nicht die notwendige absolute Mehrheit für eine neue Regierung zusammenbekommen. Seine PP und die "Ciudadanos" sowie eine Partei von den Kanarischen Inseln brachten es zusammen auf 170 Mandate, die Opposition aus PSOE, Podemos und Regionalparteien auf 180.
PSOE-Spitzenmann Pedro Sánchez gab dem Druck auch aus den Reihen bisher nicht nach und liess seine Sozialisten mit Nein stimmen. Das soll auch am Freitag so bleiben, wenn für Rajoy nicht mehr die absolute Mehrheit von 350 Abgeordneten an Ja -Stimmen braucht, sondern nur noch mehr Ja- als Nein-Stimmen.
Mit Spannung wird beobachtet, ob Sánchez jetzt doch einen Schritt auf Podemos zu geht, um vielleicht eine relative Mehrheit für sich zu erreichen, oder ob er von seinem kategorischen Njet gegenüber Rajoy abrückt. Denn er hatte trotz des noch einmal verschlechterten Wahlergebnisses seiner PSOE nach den zweiten Wahlen im Juni gesagt, dass es einen dritten Wahlgang auf keinen Fall geben werde.
Dieser würde im Übrigen, wenn es tatsächlich nicht zu einer Regierungsbildung kommt, am 25. Dezember 2016 stattfinden. Und könnte, darin ist sich ein grosser Teil der Beobachter sicher, ein noch besseres Wahlergebnis für Rajoys Partido Popular bringen.












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An Stränden der Comunitat Valenciana und der Marina Alta, z. B. in Benitachell-Moraig, Dénia-Raset oder -Marineta-Cassiana, Jávea-Granadella, sind in den letzten Wochen die ersten "Burkinis" aufgetaucht. Nichts deutet bisher darauf hin, dass in Spanien die Diskussion aus Cannes und anderen südfranzösischen Küstenstädten über ein Verbot, des Ganzkörper-Badeanzugs nachvollzogen wird, zumindest nicht mit der Vehemenz und mit den Verbots-Folgen wie in dem zuletzt von "islamistischen" Terror-Anschlägen geschüttelten Frankreich. Strandpersonal berichtet von überraschten aber nicht verstörten Badegästen auf diesen bisher ungewöhnlichen Anblick. Bereits Mitte August berichtete die spanische Presse, dass der Burkini im Wasserpark Aqualandia von Benidorm natürlich erlaubt sei.
Daher unsere neue costa-info.de-Umfrage: "Burkini ja oder nein?"

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Um fast ein Drittel auf knapp 8 Milliarden Euro ist das spanische Handelsbilanz-Defitiz des ersten Halbjahres 2016 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gefallen, wie das Madrider Wirtschaftsministerium mitteilte. Die Importe gingen um ein halbes Prozent zurück, während die Exporte um 2,4 % auf den Rekordwert von 128 Milliarden Euro für ein Halbjahr kletterten. Der nicht-energetische Bereich verzeichnete ein Plus von fast 100 Millionen Euro (gegenüber 2,5 Milliarden im Vorjahres-Semester), während die sinkenden Energiepreise für eine Verbesserung des Energie-Saldos von mehr als 40 % sorgte.
Die Exporte in die EU (rund zwei Drittel des gesamten spanischen Exportvolumens) stiegen um 6 %, während die Exporte nach Lateinamerika um 12 % und in den Mittleren Osten leicht sanken. Die Exporte nach China, Chile und Marokko nahmen um 15, 11 und 18 % zu.
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40 afrikanische Immigranten schafften bei einem Ansturm von 150 Nord- und Zentralafrikanern von Marokko auf den Grenzzaun von Melilla den Zugang zu spanischem und damit europäischem Terrotorium. Der Ansturm fand morgens um 7 Uhr statt, von Verletzten auf Seiten der Immigranten und der Guardia Civil gibt es laut spanischer Presse keine Berichte. Die euphorischen 40 Grenzstürmer liessen sich am Centro de Estancia Temporal de Inmigrantes (CETI) von Melilla und in der Jefatura Superior de Policía als Flüchtlinge registrieren. In den meisten Fällen, so die spanische Presse, werden diese Immigranten nicht ausgewiesen, sondern können als "Irreguläre" in Spanien bleiben, weil die Staaten, die sie als Herkunftsländer angeben, sie nicht "zurück"nehmen.
Der letzte grosse Ansturm auf den europäischen Grenzzaun von Melilla fand Ende Juni statt, als ebenfalls knapp 40 afrikanische Flüchtlinge es auf diesem Weg nach Europa schafften, wo dann das Verfahren wegen illegalen Grenzübertritts eingeleitet wurde.
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