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Land Valencia / Spanien
Die katalanische Regierung hat auf die Ankündigung der Aussetzung der Autonomie des spanischen Nordwest-Bundeslandes angekündigt, dass ihre Beamten den Massnahmen nicht gehorchen werden, die in Folge des berühmten Interventions-Artikels 155 erlassen werden. Die offizielle Antwort des "Govern" soll am Donnerstag erfolgen. Dieweil teilte der spanische Bundes-Staatsanwalt mit, dass er eine Verhaftung des katalanischen Ministerpräsidenten Carlos Puigdemont (PdeCat) nicht ausschliesse, wenn er die Unabhängigkeit verkünde. Ihm drohen wegen Rebellion im Amt bis zu 30 Jahre Gefängnis.
Die "spanienfreundliche" katalanische Zivilgesellschaft SCC hat für das Wochenende eine Demonstration in Barcelona angemeldet, um Rückbesinnung auf demokratische Werte und den "Dialog im Rahmen des Gesetzes" zu fordern. Ziel ist, zu zeigen, dass die die Unabhängigkeitsbewegung nicht das Monopol über "die Strasse" ausübt.
Der Vorsitzende der Partei "Ciudadanos", Albert Rivera, ist der Ansicht, dass Ende Januar vermittels des Artikels 155 die Bundesregierung von Spanien Neuwahlen zum katalanischen Landtag anberaumen werde. Er hatte als erster auf Anwendung des Artikels 155 gepocht, aber ausschliesslich für die Ansetzung von Neuwahlen. Die "katalanistischen" Parteien hatten angekündigt, dass für sie derzeit Neuwahlen nicht auf dem Programm stünden. Kein Wunder: Sie hatten bei den Wahlen vor zwei Jahren, die sie selbst als plebiszitär für eine Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien bezeichnet hatten, zusammen mit 48 % keine Mehrheit der Wählerstimmen erreicht, aber eine Mehrheit der Abgeordneten-Mandate im Landtag.
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Die Zahl der Zwangsräumungen von Wohnungen ist in Spanien seit zwei Jahren rückläufig, im zweiten Quartal 2017 mit knapp 17.000 gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal um 8 %. Dabei ist mit minus 20 % die Zahl der Räumungen aufgrund nicht gezahlter Hypotheken (6.000 zwischen April und Juni) besonders stark zurück gegangen, während die Zahl der Räumungen wegen Mitschuldner mit 10.000 konstant blieb.
Vorn bei den Bundesländern mit den meisten Räumungen wegen Hypothekenschulden lagen Andalusien (1.400), Valencia (1.200) und Katalonien (1.000).
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Die Anzahl der zu fast allen Ortsfiestas im Land Valencia gehörenden Stiertreiben "Bous al Carrer" (oder Bous a la Mar) fiel im Sommer (Juli bis September) 2017 mit 6.650 um rund 7 % höher aus als im Vorjahr. Den Löwenanteil hält die kleinste Provinz, Castellón, mit 3.600, gefolgt von Valencia mit 2.300 und Alicante mit knapp 750. Interessante Randnotiz: Die Anzahl der Veranstaltungen mit "bou embolat" (Stier mit Feuer zwischen den Hörnern) stieg gegenüber dem Vorjahr im mehr als 100 auf 1.300, davon über 800 in Castellón. In unserer Region sind die "bous embolat" zuletzt in mehreren Gemeinden aus Tierschutzgründen abgeschafft worden.
Das Land will für das kommende Jahr strengere Richtlinien für die Stiertreiben einführen: Einstellung eines vom Land mit der notwendigen Genehmigung ausgestatteten Veterinärs, der unter anderem den angemessenen Transport und Unterbringung der Tiere bestätigt. Auch die medizinische Ausstattung für etwaige Unfälle soll verbessert werden.
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Den Rücktritt des Beauftragten der spanischen Regierung im Land Valencia, Juan Carlos Moragues (PP), hat der Magistrat de Gemeinde Benissa mit den Stimmen der lokalen Regierungsparteien Reinlichem, Compromís und PSOE gefordert. Moragues sei verantwortlich gewesen für die Sicherheit der Demonstranten am 9. Oktober, die von rechten Schlägergruppen brutal angegriffen worden seien. Die Polizei habe ihre Schutzfunktion für die friedlichen Demonstranten (Motto: "Sí al Valencia" - Ja zum Valenciano), unter denen sich Mitglieder des Benissaner Ortsvereins der valencianistischen Partei Compromís und Studenten und Schüler aus der Stadt befanden, nicht wahrgenommen, und es habe etliche Verletzte gegeben, so Benissas Compromís-Sprecher Francesco Xavier Tro.
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Die Bankschulden des Landes Valencia sind von Mitte 2015 bis Mitte 2017 um fast fünf Milliarden auf 45 Milliarden Euro gestiegen. Das entspricht mit 42 % des valencianischen Bruttoinlandsproduktes der höchsten Schuldenquote unter den 17 spanischen Bundesländern. Die Regierung des Landes aus PSOE und Compromís verlangt von der Bundesregierung in Madrid eine Lösung für die ererbten Schulden und die chronische "Unterfinanzierung" der Comunitat Valenciana und gibt an, dass mehr als die Hälfte der neuen 5 Milliarden Euro Schulden ihren Ursprung in Entscheidungen der Vorgängerregierung unter der PP haben.
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Vom Umzug der einstmals katalanischen Bank "Sabadell" mit ihrem Hauptsitz nach Alicante haben übereinstimmend mehrere spanische Medien berichtet. Auch andere Firmen haben diesen Schritt angekündigt, durchweg mit grosser Zustimmung durch die Börsenanleger, während insgesamt die spanische Börse mit erheblichen Kursverlusten auf die katalanischen Turbulenzen reagieren.
Dieweil eilt die katalanische Krise von einem Höhepunkt zum nächsten: Für den kommenden Montag sind erhebliche Auseinandersetzungen auf den Strassen Barcelonas garantiert, denn die Betreiber der Unabhängigkeit haben Demonstrationen als Antwort auf die Entscheidung des spanischen Verfassungsgerichtes angekündigt, die für den 9. Oktober 2017 angesetzte Sitzung des Landesparlaments zu verbieten. Denn dort sollte die katalanische Unabhängigkeit von Spanien beschlossen werden.
Der Landtag hatte sich bereits über das Verbot des Verfassungsgerichtes des Referendums hinweggesetzt.
Die Wahl des 9. Oktobers als neuer Konfllikttag in Katalonien drängt den valencianischen Landesfeiertag in den Hintergrund, auf dem es vor allem um die Forderung einer gerechteren Finanzierung für die Comunitat Valenciana gehen sollte, die sich seit vielen Jahren "infrafinanziert" fühlt.
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In einem Container aus Panama hat im September im Hafen von Valencia die Guardia Civil 700 Kilogramm Kokain im Wert von 90 Millionen Euro sichergestellt. Obwohl die Operation vorbereitet war, so die Polizei, gab es zunächst noch keine Festnahmen.












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Die spanischen Tierheime haben im Jahr 2016 fast 105.000 Hunde und über 33.000 Katzen aufgenommen, mit Zuwächsen gegenüber dem Vorjahr, nach fast einem Jahrzehnt leicht rückläufiger Zahl ausgesetzter Haustiere in Spanien, so die spanische Presse. Erheblich weniger als die Hälfte der Tiere konnte im selben Jahr nur Adoption vermittelt werden, lediglich bei Welpen hat sich die Vermittlungszeit verkürzt. Jedes achte aufgenommene Tier ging -mit Hilfe des Chips- an den Eigentümer zurück, jedes 13. Fundtier musste getötet werden, so der Bericht der "Fundación Affinity". Vier von fünf ausgesetzten Hunden und neun von zehn Katzen sind nicht reinrassig.
Das "Observatorio Justicia y Derecho Anima" fordert eine Änderung des Gesetzes, das in Spanien den Tieren den Status von Dingen verleihe.
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Ein 27-jähriger Deutscher wurde Mitte September in der Nähe eines Hotels bei der Markthalle von Valencia unter dem Vorwurf verhaftet, seine gleichaltrige, ebenfalls deutsche, Freundin misshandelt zu haben. Diese hatte beim Wachpersonal in der Markthalle Schutz gesucht, welches die Polizei rief, die den Touristen mit gepacktem Koffer beim Hotel verhaftete. Im Krankenhaus wurden die Verletzungen der Frau registriert und behandelt. Sie gab zu Protokoll, schon öfter von ihrem Partner angegriffen worden zu sein.
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