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Land Valencia / Spanien
Mit dem Tod des 22jährigen Todesfahrers auf der Rambla von Barcelona ist nach Angaben der katalanischen Polizei die 12-köpfige IS-hörige Terrorzelle von Katalonien deaktiviert, alle Mitglieder entweder tot oder verhaftet. Den Fahrer des Lieferwagens, Younes Abouyaaqoub, wurde in der Zone Altos de Subirats bei Vilafranca del Penedès (Barcelona) gesehen, gemeldet und kurz darauf von der katalanischen Polizei erschossen.
Die Radikalisierung der jungen Männer geschah nicht über Nacht. Der dafür hauptverdächtige Imam Abdelbaki Es Satty wurde tot in dem Haus in der Gemeinde Alcanar in Katalonien gefunden, das einen Tag vor den Attentaten von Barcelona in die Luft geflogen war, weil dort grosse Sprengstoffanschläge vorbereitet wurden, seit einem halben Jahr, ohne dass die Terrorzelle in dem Ort Verdacht weckte.
Der Todesfahrer Younes war der spanischen Presse zufolge als guter Schüler, Fussballfan und Autonarr bekannt.
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Ein bereits vom sogenannten "Islamischen Staat" reklamiertes Attentat mit einem Lieferwagen auf den Ramblas von Barcelona forderte am Nachmittag des Donnnerstag, 17. August 2017, nach Kenntnisstand vom selben Abend um 22 Uhr mindestens 13 tote und über 80 Verletzte, 15 davon sehr schwer. Einer der beiden verdächtigen Attentäter starb bei einem Schusswechsel mit der Polizei, ein zweite (und, je nach Quelle, dritter) Terrorist wurde(n) verhaftet.
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Die Lebenserwartung im Land Valencia ist von 2000 bis 2015 um über drei Jahre gestiegen, auf 82,3 Jahre. Bei den Männern (plus 3,8 Jahre auf 79,5) war offensichtlich mehr Luft nach oben als bei den Frauen (plus 2,6 Jahre auf 85,1). Die Lebenserwartung in Spanien beträgt 83,3 Jahre, gegenüber 82,1 Jahren in Europa.
Die Marina Alta liegt Angaben des Landes-Gesundheitsamtes mit fast 81 Jahren Lebenserwartung der Männer unter den Landkreisen der Comunidad Valenciana ganz vorn.
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Mit schweren Verletzungen wurde am Freitag, 11. August 2017, ein Motorradfahrer ins Krankenhaus von Denia eingeliefert, der ohne Helm in einer der letzten Kurven auf der Nationalstrasse zwischen Calpe und Benissa ausgerutscht und gestürzt war. Ihm waren drei Polizeiautos aus Altea auf den Fersen. Dort war er Beamten der Policía Local aufgefallen, weil er ohne Helm, Schuhe und Hemd und obendrein blutverschmiert durch den Ort fuhr.
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Als Folge der spanischen Wirtschafts- und Finanzkrise ab 2008 hat sich der Abstand der Einkommen aus Renten und Gehältern in Spanien halbiert, so die Zeitung "Información". 2007 lag das Niveau der Gehälter im Durchschnitt gute 60 % über dem der Renten. Mittlerweile beträgt dieser Abstand nur noch 30 %.
Vor anderthalb Jahren hatte die spanische Presse veröffentlicht, dass in der Provinz Alicante die durchschnittlichen Gehälter und Renten erheblich unter dem spanischen Durchschnittsniveau lagen.
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Mit bislang 250 Verhaftungen hat in diesem Jahr 2017 die Sondereinheit der Guardia Civil in der Comunitat Valenciana gegen die im neuen Jahrtausend überhand nehmenden Diebstähle von Erntegut aufgewartet. Mehr als 1.200 einschlägige Delikte wurden bis Juli durch die "Equipo Roca"aufgeklärt, darunter der Diebstahl von zusammen fast einer Million Kilo Orangen. Viele betroffene Landwirte jedoch sind der Meinung, dass die Strafen nicht hoch genug sind, einige geben nicht einmal mehr Anzeigen auf.
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Das Spanische Verfassungsgericht hat die "Express"-Reform ausgesetzt, mit der die katalanische Landesregierung im Landesparlament den Weg frei machen wollte für den Beschluss des geplanten Unabhängigkeits-Referendums am 1. Oktober 2017. Damit gab das Gericht einem Eilantrag der spanischen Regierung statt und wies die Verantwortlichen im Landesparlament auf persönliche, auch strafrechtliche, Konsequenzen im Falle einer Zuwiderhandlung hin. In der Sache kann es fünf Monate dauern, bis das "Tribunal Constitución" entscheidet, zunächs einmal ist nur die "Express"-Version und damit der Zeitplan der "independentistas" gekippt und der Termin das 1. Oktober das Referendum. Landesministerpräsident Carles Puigdemont verkündete prompt, dass er bereit sei, alle Konsequenzen zu tragen, einschliesslich Gefängnis, aber keinesfalls auf das Referendum am 1. Oktober verzichten werde.












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Mit Forderungen von je 25 Jahren Gefängnis für die 4 Hintermänner und 3 Tatverdächtigen des Mordes an Polop de la Marinas Bürgermeister Alejandro Ponsoda vor zehn Jahren schliesst die spanische Staatsanwaltschaft jetzt die sogenannte Untersuchungsphase des Gerichtsverfahrens ab. Mit der gleichen Forderung will auch die von den Ponsoda-Töchtern vertretene Nebenklage in das bevorstehende mündliche Verfahren gehen, so die spanische Presse.
Die Staatsanwaltschaft geht von einem (bau) politisch motivierten Mord in der Hinterland-Gemeinde bei La Nucía aus, den Ponsodas Vorgänger (und Nachfolger) an der Rathaus-Spitze aus macht- und baupolitischen Differenzen für 50.000 Euro in Auftrag gegeben haben soll. Dabei zählte er demnach auf die Unterstützung des Schuhfabrikanten Salvador Ros und die beiden Besitzer des Bordells "Mesalina" in La Cala de Finestrat. Dort sollen sie den Mord ausgeheckt haben, wie ein geschützter Zeuge -selber bei der Polizei kein unbeschriebenes Blatt- vor Ort gehört haben will. Ihm selbst seien zuvor von dem Quartett für den Mord 35.000 Euro angeboten worden.
Die Polizei nahm die Verdächtigen rund ein Jahr nach der Tat fest, als der Unternehmer auf Geschäftsreise nach China gehen wollte und die Polizei dachte, er wolle sich absetzen. Aber die mehrjährige Untersuchungshaft sorgte nicht für die erhofften Geständnisse, vier Jahre nach der Bluttat wurden als letzte die drei tschechischen und polnischen Tatverdächtigen freigelassen. Die Beweislage wird seither von den spanischen Medien als eher überschaubar beschrieben, es war schon einmal die Rede davon, dass die Anklage nicht auf durchgeführten Mord sondern nur auf Komplott zum Mord lauten sollte.
Ponsoda wurde am 19. Oktober 2007 vor seinem Haus in Polop-Chirles erschossen, als er auf die automatische Türöffnung wartete.
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Die Umweltschutzvereinigung "Ecologistas en Acción" (EA) grätscht jetzt die Gemeinden auch in unserer Region öffentlich ab, die in puncto Wertstoff-Recycling in den letzten Monaten mit gar zu schönen Sammelzahlen an die Öffentlichkeit gegangen waren: Weniger als ein Fünftel des anfallenden Hausmülls werde der Wiederverwertung zugeführt. In Spanien fallen pro Jahr 21 Millionen Tonnen, ein Zehntel davon in der Comunidad Valenciana. Das grosse Problem, so EA, seien die organischen Abfälle, die mehr als die Hälfte des Mülls ausmachen.
Weltweit produzierten vor einem Jahrzehnt, so EA, knapp 3 Milliarden Menschen in den Städten fast 700 Milliarden Tonnen Hausmülls, heute sind 4 Milliarden Städter für fast doppelt so viel Müll verantwortlich.
In Spanien verschärfe sich das Problem im Sommer durch den Tourismus.
Wenn nicht grundsätzlich über Kreislaufwirtschaft nachgedacht werde, in der Abfallanfall bereits im Ursprung zurückgedrängt wird und der Handel mit toxischen und nicht abbaubaren (Verpackungs-)Materialien verboten werde, seien die ökologischen Folgen unabsehbar. Dabei sei es nicht mit der Optimierung des Einsammeln, Sortierends, Behandelns und Vermeidung getan, sondern müsse die Aufklärung verbessert und steuerliche und wirtschaftliche Anreize für eine bessere Müllpolitik geschaffen werden.
Die Europäische Union, daran erinnerte Ecologistas en Acción, hat bis 2030 ein Recyclingziel von 70 % ausgegeben und die Vorgabe, dass nur noch 5 % des gesamten Mülls gelagert werden dürfen.
Spanien fing sich vor Kurzem ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes ein, das die Behörden zieh, den einschlägigen EU-Verpflichtungen nicht nachzukommen und nicht die notwendigen Massnahmen dafür getroffen habe, dass die Abfälle laut Unionsrecht behandelt werden, so dass weder die Gesundheit der Menschen noch die Umwelt gefährdet werden, vor allem Risiken für Wasser, Luft, Boden, Fauna und Flora minimiert werden.
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