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Land Valencia / Spanien
Drei Viertel der Krankenschwestern und -pfleger im Land Valencia hat einer Umfrage der Sektor-Gewerkschaft SATSE zufolge bei der Arbeit einen sogenannten "biologischen Unfall" gehabt, hat sich also mit einer Kanüle gestochen, sich geschnitten oder Patientenblut abbekommen, wie die Zeitung "Las Provincias" berichtete. Zwei Drittel der Befragten hält den beruflichen Stress und die Arbeitsüberlastung für die Ursache der hohen Unfallrate. Je 40 % halten ausserdem mangelhaften Platz und fehlende Beleuchtung sowie inadäquates Arbeitsmaterial für verantwortlich. Mehr als ein Fünftel der Befragten gab an, nie Informationen über das Verhalten bei solchen Unfällen erhalten zu haben, ein weiteres Fünftel hat sich diese autodidaktisch besorgt. Immerhin gaben vier von fünf Befragten an, dass an ihrem Arbeitsplatz ein Protokoll für biologische Unfälle existiert.
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Über einen Beamten in der Provinz Valencia, der in den letzten zehn Jahren rund 50.000 Euro pro Jahr kassiert hat aber nicht zur Arbeit erschienen ist, hat jetzt die spanische Presse berichtet. Jetzt wird nach der Formel gesucht, den 2006 unter PP-Provinzpräsident Fernando Giner eingestellten Mann aus dem Staatsdienst zu entlassen, ohne dass Schadensersatzansprüche entstehen. Auch die für Carles Recio zuständige Chefin des Provinzarchivs wird untersucht, ob sie in diesem Fall ihre Dienstaufsichtspflichten verletzt habe und, wenn ja, wie dies zu bestrafen sei. Auch wird zu kontrollieren sein, wie Recio tag-täglich die zum Arbeitsantritt und -ende notwendigen biometrischen Kontrollen "bestehen" konnte, die seine regelmässige Anwesenheit ausweisen. Recio selbst gab auf Befragung zu, dass er seit zehn Jahren nicht gearbeitet habe. Ebenfalls noch zu klären sein wird, wie er an seinen Arbeitsplatz im Provinzarchiv kam.
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Die Comunitat Valenciana zählt knapp 1,2 Millionen registrierte Haustiere. Das zuständige Ministerium subventionierte im vergangenen Jahr Tierschutzvereine mit 150.000 Euro. Ausserdem wird seit einiger Zeit mit Info-Kampagne in Schulen und Vereinen verstärkt auf die Inhalte des Tierschutzgesetzes hingewiesen.
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Das Finanzamt denkt über Bestrafung jener Firmen nach, die ihre Rechnungen nicht in den gesetzlich vorgeschriebenen 60 Tagen bezahlen. Diese Massnahme hatte -unter zahlreichen anderen- die Partei Ciudadanos zur Bedingung für die Wiederwahl von Mariano Rajoy (PP) zum Regierungschef Spaniens gemacht. Es gehe nicht an, so Finanzminister Cristóbal Montoro (PP), dass die grossen Firmen den kleinen ungerechte und ausbeuterische Zahlungsbedingungen aufoktroyieren.












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Auf einen bisher lediglich im Jahr 2013 unterbotenen Wert von 16 Milliarden Euro ist in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres das Handelsdefizit von Spanien gefallen, um mehr als ein Viertel des gleichen Vorjahreszeitraums. Dazu trug ein Absinken der Importe von fast einem Prozent auf 250 Milliarden Euro ebenso bei wie ein Anstieg der Exporte noch oberhalb der Werte von Deutschland (0,8 %) und Italien (0,7 %), gegenüber Export-Rückgängen von 0,6 % in der gesamten EU (Frankreich: -1,8 %, Grossbritannien: -1,5 %), so die Zeitung "Euro Weekly".
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Mit dem 41. Rang unter 176 Ländern bekleidet Spanien in der jüngsten Transparenz-Liste der Organisation "Transparency International" eine so schlechte Position wie noch nie zuvor, einen Rang über Georgien, aber noch hinter Uruguay, Vereinigte Arabische Emirate und Katar. Auf der Liste, die von Dänemark und Neuseeland angeführt wird, liegt Deutschland auf Rang 10. Der schlechte Schutz von Whistleblowern war mit für das schlechte Abschneiden von Spanien verantwortlich.
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Das Weisse Haus in Washington hat als eine der ersten Amtshandlungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump den spanischen Teil seiner Webseite gelöscht. Natürlich sei dies eine US-amerikanische innere Angelegenheit, aber die spanische Regierung bedaure diese Löschung, die sie für falsch halte, so Aussenminister Dástis (PP).
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Mehr als 90 % der Steuerhinterziehung des Jahres 2015 wurde von den Finanzämtern in Spanien nicht aufgedeckt. Zu diesem Ergebnis kommt die Vereinigung der Experten des "Ministerio de Hacienda" (Gestha). Gesha zeigt die Alternativen für eine Erfüllung des Defizit-Zieles von 3,1 % des Bruttoinlandsproduktes für 2017, wozu das Defizit um 16 Milliarden Euro gesenkt werden müsste und dazu die öffentlichen Rekordschulden von 1,1 Billionen Euro gesenkt: Steuererhöhungen oder substantielle Senkung der Steuerhinterziehung.
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Die in diesem Jahr besonders früh registrierte Grippewelle hat bis Mitte Januar nach einem Bericht der Zeitung "El Mundo" schon mehr als 50 Todesopfer gefordert. Die Krankenhäuser sind vielerorts überfüllt. Die Weihnachtsferien haben mit ihren zahlreichen Personalausfällen im Gesundheitswesen nicht zur Entspannung der Lage beigetragen. Der Höhepunkt der Grippewelle wird erst in einigen Wochen erwartet. Ärzte der Notaufnahme in einem Krankenhaus von Toledo haben den Kollaps des Hospitals bei Gericht angezeigt.
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