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Land Valencia / Spanien
Für mehr als 50 Millionen Euro wird bis 2020 das Land Valencia die sechs Diesel-Züge der Zuglinie Benidorm-Dénia erneuern, die seit 50 Jahren in Dienst stehen. Die Auftragsvergabe soll noch in diesem Jahr erfolgen. Diese Investition ist Teil der Runderneuerung der TRAM-Linie 9, in deren Verlauf auch die Geleise zunächst zwischen Calpe und Teulada und dann bis Gata und schliesslich bis Dénia erneuert werden. Die neuen Züge werden kompatibel mit denen auf der Linie 1 zwischen Benidorm und Alicante sein, so dass das zeitraubende Umsteigen in Benidorm künftig der Vergangenheit angehören soll.
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Bei dem neuen Korruptionsskandal um die spanische Regierungspartei Partido Popular, die jetzt den ehemaligen Präsidenten des Bundeslandes Madrid Ignacio González ins Gefängnis brachte, wurde bekannt, dass auch dessen Verbindungen zu dem ehemaligen valencianischen Ministerpräsidenten Eduardo Zaplana (PP) gerichtlich untersucht werden. Zaplana, der in seiner Zeit in der Politik vom Bürgermeister von Benidorm (dieses Amt erkaufte er sich mit einer Abgeordneten-Stimme von der ein Jahr zuvor bei Wahlen siegreichen PSOE) über Ministerpräsident in Valencia bis hin zum Minister in der Aznar-Regierung in Madrid zahlreiche Freisprüche in Prozessen sammelte, betonte sogleich, dass er sich nichts habe zuschulden kommen lassen und er keine wirtschaftlichen Verbindungen mit González gepflegt und niemandem bei der Verübung von Straftaten geholfen habe.
Bei dem Skandal um die öffentliche (Ab-)Wasser-Dienstleistungsfirma "Canal de Isabel II" wurden die öffentlichen Kassen um zahlreiche Millionen Euro betrogen, die laut polizeilichen Vorwürfen auf privaten Konten und in Parteikassen der PP landeten.
Den aufgezeichneten Gesprächen zufolge, so wurde aus Gerichtskreisen bekannt, habe seinerzeit González dem damaligen Minister Zaplana die Einreichtung einer undurchsichtigen Finanzstruktur im Ausland aufzubauen, um "lang- oder mittelfristig Operationen kanalisieren" zu können.
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Im vergangenen Jahr stieg zwar gegenüber 2015 die Anzahl der Streiks um 30 leicht auf 640 an, aber die Zahl der dadurch verlorenen Arbeitstage und der an den Ausständen beteiligten Personen sanken mit jeweils rund 390.000 und 180.000 auf die niedrigsten Werte seit mehr als 30 Jahren. Der vorherige Tiefststand war 2011 erreicht worden,mit etwa einer halben Million ausgefallener Arbeitstage wie die Universidad de Oviedo ermittelte. Überhaupt sind die in Streiks gemessenen Arbeitskonflikte seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts auf dem Rückgang in Spanien, eine Tendenz, wie sie auch in den meisten anderen europäischen Ländern zu beobachten ist.
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Die irische Fluglinie Ryanair hat für das Frühjahr 2017 einen zusätzlichen Flug pro Woche von Valencia nach Frankfurt am Main aufgenommen. Valencia-Manises ist mit 60 internationalen Zielen verbunden, vor allem in Europa (in Deutschland: Berlin, Köln, Düsseldorf, Weeze, München und Stuttgart; Österreich: Wien; Schweiz: Zürich, Genf; Holland: Eindhoven), aber auch in Nordafrika und dem Nahen Osten.
Von Alicante-El Altet gibt es ab Mai zusätzliche Verbindungen unter anderem mit München (ab Mai, neu), Frankfurt am Main (neu), Düsseldorf, Wien und Zürich sowie Billund in Dänemark. Der Flughafen von Alicante-El Altet transportiert jährlich knapp vier Millionen Passagiere und sorgt für die Erhaltung von fast 3.000 Arbeitsplätzen.
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Da staunte ein Unternehmer aus dem Alteaner Sporthafen "Marina Greenwich", der auf der Autobahn AP-7 bei Oropesa del Mar in der nördlichen Valencianer Provinz Castellón unterwegs war: Plötzlich gewahrte er auf einem Anhänger ein Boot, das ihm in der Nacht zuvor in Greenwich gestohlen worden war. Er informierte sofort die Polizei, und die war in Koordination zwischen Guardia Civil von Oropesa und Verkehrspolizei tatsächlich so schnell zur Stelle, dass die Diebe postwendend verhaftet werden und das 45.000 Euro teure Boot sichergestellt werden konnte. Dessen Identifikationsschild war ebnso geändert worden wie die Seriennummer des Motors. Selbst eine gefälschte Rechnung über den Kauf des Bootes hatten die Diebe vorzuweisen, aber es nutzte ihnen nichts. Sie wurden dem Haftrichter unterstellt. Bei ihnen wurden auch die für Nummernschildwechsel notwendigen Werkzeuge gefunden.
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Mit 14 Euro pro Nacht und Person in Calpe und 16 Euro in Dénia gehören in diesen beiden Marina-Alta-Städten die Ferienappartements in der Osterwoche zu den zehn billigsten Kommunen in Spanien. Auch Ziele wie Torrevieja, Isla Cristina, Oropesa oder Cartagena bieten mit die preiswertesten Ferienappartements an, zumindest nach dem Ranking des Internet-Portals "Wimdu", wie die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtet.
Im europäischen Wimdu-Vergleich liegt die italienische Gemeinde mit 11 Euro pro Person und Nacht ganz hinten, was die Preise für touristische Appartements angeht, noch vor den kroatischen Städten Split und Zadar.
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Bei einer gross angelegten Kontrollaktion der spanischen Verkehrsverwaltung DGT von 300.000 Kfz während der einer Woche im März wurden 3.000 Autoinsassen ohne Sicherheitsgurt erwischt, 250 davon Kinder und davon wiederum ein Viertel auf dem Beifahrersitz. 8 von 10 Verkehrstoten ist nicht angeschnallt, teilt die Polizei den Gurtmuffeln während der Aufklärungskampagne mit.
Von 9.000 Taxifahrern wurden nur 6 angezeigt, von 40.000 Lkw 450 und von 6.500 Autobussen nur knapp zwei Dutzend.
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Mehr als hundert Verdächtige wurden in knapp 40 der gut 50 spanischen Provinzen von der Polizei im Rahmen einer gross angelegten Aktion gegen die Kinderpornografie verhaftet. Dabei stellte die Guardia Civil 450.000 belastende Videos mit sexuellem Missbrauch Minderjähriger sicher. 90 Häuser und Wohnungen wurden durchsucht. Die Festnahmen, darunter ein Schwimmlehrer aus Alicante, erfollgten wegen Herstellung, Konsums und Verbreitung kinderpornografischer Dateien.











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Der vorzeitige "Rückkauf" des im vergangenen Jahrzehnts privatisierten öffentlichen Gesundheitsdienstes der Marina Alta noch in dieser Legislaturperiode durch das Land Valencia scheint unwahrscheinlich. Wo Gesundheitsministerin Carmen Montón vor zwei Monaten noch von der bevorstehenden Auslösung der bis 2014 dauernden Konzession sprach, ist jetzt zunächst nur noch die Rede von "Kontrolle" des Wirkens der Firma "Marina Salud". Zugleich kündigte Valencia die Nichterneuerung der Konzession für das Krankenhaus von Alzira an Ribera Salud an, die in einem Jahr ausläuft.
Gleichzeitig wurde bekannt, dass für die bevorstehende Wiedereröffnung des eigenen valencianischen Radio- und Fernsehsenders (Canal Nou wurde aus Geldmangel -der nach wie vor vorherrscht- auf der Höhe der Wirtschafts- und Finanzkrise von der PP-Landesregierung geschlossen) die ersten Personaleinstellungen vorgenommen worden sind.
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