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Land Valencia / Spanien
Mit "sauberen" Listen wollte die valencianisch Regierungspartei PP in die Kommunal- und Landtagswahlen gehen. Dafür müsste die Partei allerdings bald ihren für das Bürgermeisteramt von Xàtiva und die Provinz Valencia aufgestellten bisherigen PP-Parteichef der Provinz Valencia loswerden: Die spanische Presse veröffentlichte die Aufnahme einer Konversation im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal "Imelsa", in der Rus beim Zählen grosser Geldscheine zu erkennen ist. Das passe nicht in die "neue PP", so begründete PP-Landeschef Alberto Fabra seine Forderung an den vorläufig von der Parteimitgliedschaft entbundenen Rus, von seiner PP-Kandidatur zurückzutreten und den Weg für Personal zu machen, für das man sich nicht schämen müsse. Von Gerichts wegen ist Rus noch nicht belangt.
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Das Fährschiff "Sorrento" fing am Dienstag Mittag, 28. April 2015, 20 Meilen südwestlich von Palma de Mallorca auf dem Weg nach Valencia Feuer. Die knapp 160 Passagiere und Besatzungsmitglieder wurden -fast ausnahmslos unverletzt- evakuiert, aber an der Rettungsaktion kam bald Kritik auf: Zwar habe das "Trasmediterránea-Acciona"-Personal sehr gut funktioniert, allerdings sei die materielle Rettungsausstattung der Fähre obsolet gewesen und habe für grossen Schrecken unter den Passagieren gesorgt und die Evakuierung zu einer "drittweldwürdigen Erfahrung" gemacht, so Betroffene. Die Anlandung der Geretteten am späten Abend im Hafen von Palma bedeutete eine kleine Attraktion für die Passagiere des am Westpier ankernden Kreuzfahrtschiffes Aida.
Der Brand war in der Garage der Sorrento ausgebrochen. Jetzt gelte es, so die Behörden, den Umweltschaden durch die noch brennende Fähre in Grenzen zu halten, die 750 Tonnen Kraftstoff an Bord hat und sich in einer der wichtigsten Zonen "mariner Biodiversität" befindet. Am Mittwochnachmittag soll ein Abschleppboot am Ort des Geschehens eintreffen.
Bei den Kanarischen Inseln arbeiten Spezialkräfte dieweil an der Versiegelung mehrerer Lecks in den Tanks des russischen Fischerbootes, das Mitte April brennend aus einem Hafen geschleppt wurde und vor den kanarischen Küsten auf rund 2.000 Meter Tiefe versank.
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Der spanische Regierungschef Mariano Rajoy kündigte seine Spitzenkandidatur für die konservative Regierungspartei PP für die Wahlen zum spanischen Nationalparlament Ende des Jahres an, unabhängig davon, wie die Kommunal- und Landtagswahlen im Mai ausgehen. Für diese wird der PP in fast allen Bundesländern, nicht zuletzt in der Comunidad Valenciana, ein grosser Einbruch und ein möglicher Verlust der Regierungsverantwortung vorausgesagt. Mancherorts könnte es noch knapp für ein Bündnis zwischen PP und der neuen Partei Ciudadanos von Albert Rivera reichen. Dieser Option steht rechnerisch eine mögliche Zusammenarbeit von sozialistischer PSOE, der neuen Linken "Podemos" sowie der alten Linken IU, die vom Einbruch der Mehrheitsparteien PP und PSOE nicht profitieren kann, und linken regionalistischen Alternativen wie "Compromís" in der Comunitat Valenciana.
Rajoy kündigte für 2015 und 2016 ein Wirtschaftswachstum von je 2,9 % an und für das laufende Jahr -trotz der eher bescheidenen Entwicklung am Arbeitsmarkt im ersten Trimester- 500.000 neue Arbeitsplätze.
Dieweil wird seine Partei an der echten und an der scheinbaren Korruptionsfront von einer schlechten Nachricht nach der anderen eingeholt. Der Fall "Rato" wird in den letzten Tagen von einer neuen Nebenverdienst-Debatte von Bundestags-Parlamentarierern eingeholt, bei der die PP mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Federico Trillo und ihrem Sprecher Vicente Martínez Pujalte die ersten Exponenten stellen. Die Forderung, dass die politische Moral den rechtlichen Vorgaben mindestens einen Schritt voraus gehen müsse, konterte der auf die Rechtmässigkeit seines Beraterhonorars von 75.000 Euro für eine Baufirma hinweisende Pujalte damit, dass der neue PSOE-Spitzenmann Pedro Sánchez aufgrund seiner parteipolitisch motivierten Mitgliedschaft im Aufsichtsgremium der damalige Sparkasse Caja Madrid ein niedrigverzinsliches Hypothekendarlehen erhalten habe. "Aufgrund seiner Kondition als Politiker wird Sánchez zeit seines Lebens weniger Zinsen für seine Bankia-Hypothek zu zahlen haben als die normalen Kunden". Er täte also besser daran, den Ball moralischer Lektionen flach zu halten", so Pujalte über seinen PSOE-Widersacher.
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Erst mit 29 Jahren verlassen junge Spanier im Schnitt ihr Elternhaus, drei Jahre später als der EU-Durchschnitt. In den südlichen Mittelmeerländer (Kroatien: 32 Jahre, Italien, Griechenland) findet die Abnabelung fast ein Jahrzehnt später statt als im Norden. Die jungen Frauen ziehen im Mittel etwas eher zuhause aus als die Männer.
Eine Hochrechnung von Eurostat ergibt, dass um 2050 Spanien sich unter den fünf EU-Ländern mit der geringsten Zahl an Jugendlichen befinden könnte. Schon jetzt hat mehr als ein Fünftel der Paare keine Kinder, Zahl und Anteil der Ein-Personen-Haushalte steigt ständig an.
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Die Landes-Regierungspartei PP geht mit einer auf 70 % der Plätze erneuerten Liste in die Landtagswahlen am 24. Mai. Die Zahl von Männern und Frauen ist "ungefähr gleich". Spitzenkandidat ist Ministerpräsident Alberto Fabra, auf Rang 2 folgt sein Vize José Ciscar, ehemaliger Bürgermeister von Teulada-Moraira und PP-Chef der Provinz Alicante. Auf den weiteren Listenplätzen aus der Provinz Alicante folgen: Eva Ortíz, José Juan Zaplana, César Sánchez (Bürgermeister und -kandidat in Calpe), Elisa Díaz, Manuel Pérez Fenoll, María Remedios Yáñez, José Salas, María Teresa Parra und Antoni Joan Bertomeu (Bürgermeister, aber nicht erneut -kandidat in Teulada-Moraira).
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Die Polizei hat am Abend des Donnerstag, 16. April 2015, in Madrid den ehemaligen spanischen Finanzminister und Chef des Internationalen Währungsfonds (IMF), Rodrigo Rato (PP, unter dem Verdacht der Steuerhinterziehung festgenommen und sein Haus durchsucht. Die Durchsuchung seiner Büroräume dauert am Freitag, 17. April 2015, noch an, während Rato wieder auf freien Fuss gesetzt wurde. Rato, der an Amnestie des Jahres 2012 für Steuersünder teilgenommen hatte, wird zudem der Geldwäsche im Ausland verdächtigt.
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Mit einer Durchschnittstemperatur von 12 Grad fiel der März 2015 in der Comunitat Valenciana etwas wärmer aus als der normale Durchschnitt für diesen Monat. Bei der Niederschlagsmenge jedoch gab es einen grossen Unterschied: Da lag der März 2015 mit über 140 Litern pro Quadratmeter vier Mal so hoch wie ein normaler März der letzten Jahrzehnte. Allerdings entfiel ein überdurchschnittlich hoher Anteil dieser Feuchtigkeit auf die Nordprovinz Castellón. Dagegen waren Dezember und die beiden ersten Monate des Jahres mit 70 l/qm im Land Valencia nur halb so niederschlagsintensiv wie der gleiche Dreimonatszeitraum in anderen Jahren.
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22.000 Hypothekenkredite wurden nach Angaben der Zeitung "Provincias" im Jahr 2014 in der Comunitat Valenciana unterzeichnet, zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Im selben Zeitraum waren die Hypotheken in ganz Spanien um knapp 2 % auf 200.000 geklettert.
Das Volumen der 2014 konzedierten valencianischen Hypotheken lag mit 1,75 Milliarden Euro um ein Achtel höher als im Vorjahr, gegenüber 4 % Steigerung auf 21 Milliarden in Spanien. Allerdings liegen diese Daten unterhalb derer von 2012, so das Nationale Statistische Institut INE.
Im letzten Vorkrisenjahr, 2007, lag das Volumen der abgeschlossenen Hypothekenkredite mit 24 Milliarden Euro weit über dem aktuellen in ganz Spanien (damals: 185 Milliarden). Die durchschnittliche Hypothek lag damals in der Comunidad Valenciana bei 135.000 Euro und heute bei 80.000, in Spanien heute bei 100.000.
Der Kauf von Grundstücken via Hypothek geht weiter zurück, lag 2014 mit 700 und 8.000 in Valencia und Spanien um jeweils 20 % unter dem Niveau von 2013.
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Um 60.000 Personen ist im Monat März die Arbeitslosigkeit in Spanien gesunken, auf 4,45 Millionen, 350.000 weniger als im März 2014. In der Comunidad Valenciana sank die Zahl der "parados" um fast 8.000 gegenüber dem Vormonat auf 510.000, beinahe 45.000 weniger als vor einem Jahr. In der Provinz Alicante fiel die Arbeitslosigkeit um mehr als 4.000 auf unter 200.000.
Alle spanischen Bundesländer verzeichneten Ende März weniger Arbeitslose als Ende Februar, mit Ausnahme des Baskenlandes, das in der Arbeitslosenstatistik bereits seit einer Weile besser dasteht als die meisten Regionen Spaniens.
Die Zahl der "contribuyentes" zur Seguridad Social stieg im März um 160.000, um fast 550.000 im letzten halben Jahr, auf jetzt 17 Millionen.
Die Arbeitgebervereinigung betonte, dass als Folge der Arbeitsmarktreform jetzt schon ab einem Wirtschaftswachstum von 0,4 % Arbeitsplätze geschaffen werden, wo zuvor 2 % Wachstum benötigt wurden. Die Gewerkschaften merkten an, dass ein Grossteil der neuen Arbeitsplätze zeitlich beschränkt und oft von "minderer Qualität" seien.
Der Anteil unter den 4,45 Millionen Arbeitslosen, die staatliche Unterstützung erhalten, ist seit einem Jahr um 7 auf unter 50 % gefallen.
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