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Land Valencia / Spanien
Mit 6,5 Millionen ausländischen Besuchern in den ersten beiden Monaten des Jahres 2015 hat Spanien nicht nur den gleichen Vorjahreszeitraum um mehr als vier Prozent übertroffen, sondern einen Rekord aufgestellt. Unter den wichtigsten Tourismuszielen für Ausländer hatte lediglich die Comunitat Valenciana gegenüber Januar und Februar einen (kleinen) Rückgang zu verzeichnen. Die besucherstärksten Bundesländer Spaniens zum Jahresanfang waren die Kanaren mit zwei Millionen, vor Katalonien (1,6 Mio), Andalusien und Madrid (0,7 Mio).
Fast ein Fünftel der ausländischen Besucher in Spanien kommt aus Grossbritannien, je rund eine Million aus Frankreich und aus Deutschland, dass unter den "Grossen" mit 3,5 % das grósste Wachstum zu verzeichnen hatte. Während Italien ebenfalls stark zulegte (auf 400.000), brach Russland stark ein (minus 20 % auf 80.000) und gingen die Besucherzahlen aus Skandinavien und Holland moderat zurück.
Zwei Drittel der ausländischen Touristen übernachteten in Hotels, fünf von sechs kamen im Flugzeug.
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Im vergangenen Jahr haben 125.000 Spanier das Land verlassen, 6 % mehr als im Vorjahr. Damit leben offiziellen Statistiken zufolge fast 2,2 Millionen Menschen spanischer Nationalität im Ausland. Allerdings: Ein grosser Teil dieser Emigranten waren Ausländer mit spanischer Nationalität, im Jahr 2014 zum Beispiel hatten zwei von drei emigrierten Spaniern eine doppelte Staatsbürgerschaft, der grösste Anteil von ihnen im "arbeitsfähigen Alter" zwischen 16 und 64 Jahren.
Die Rückkehr Zigtausender Immigranten, die in den Boomjahren zu Beginn des Jahrtausends gekommen waren, in ihre Heimatländer geht also weiter.
Zwei Drittel der 2014er Emigranten ging nach Amerika, fast der komplette Rest blieb in Europa, nur wenige wählten Asien (3.000), Afrika (1.000) oder Ozeanien (750), womit in etwa die neuen Heimatkontinente aller 2,2 Millionen Auslandsspanier widergespiegelt sind.
Argentinien beherbergt mit 420.000 die meisten Auslandsspanier, gefolgt von Frankreich (220.000) und Venezuela (190.000). Auf Rang 4 dieser Statistik folgt Deutschland mit 130.000 Spaniern. Die stärksten Zuwächse verzeichneten Argentinien (20.000), Kuba und die USA (je 10.000).
Die Auslandsspanier sind zu einem Drittel in Spanien geboren und zu 60 % in ihren aktuellen Wohnländern.
Die spanischen Regionen mit der stärksten Emigration 2014 waren Madrid (25.000) und Katalonien (20.000) sowie Andalusien und, in Relation zur absoluten Bevölkerung überdurchschnittlich repräsentiert, Galicien mit je 15.000. Galicien hat überhaupt eine starke Auswanderungs-Geschichte, stellt als relativ kleines unter den 17 spanischen Bundesländern mit fast 500.000 das grösste Kontingent unter den Auslandsspaniern, gefolgt von den bevölkerungsstärksten Comunidades Autónomas Madrid (320.000), Andalusien und Katalonien mit je 250.000.
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Die spanischen Immobilienpreise sind im vergangenen Jahr nach Angaben der Regierung in Madrid um 0,3 % gesunken. Gegenüber dem Rückgang von 30 % aus den vorherigen fünf Jahren bedeutet 2014 also wohl den Übergang zu erstmals seit Krisenbeginn Ende 2007 wieder steigenden Preisen für Wohnimmobilien: Im letzten Quartal 2014 legten die Preise immerhin schon um ein halbes Prozent zu, auf durchschnittlich rund 1.460 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen auf dem freien Markt.
Erste durchschnittliche Steigerungen wurden in der Hälfte der spanischen Bundesländer registriert, vor allem in Kantabrien (3,6 %), auf den Balearen (2,5 %) sowie in Madrid, Valencia und auf den Kanaren (0,5 %).
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Eine Bande aus Spaniern und Rumänen hat mit der Methode des "Phishing" via Internet über 170 Ausländer verschiedener Nationalitäten in Spanien um insgesamt mindestens eine halbe Million Euro betrogen. Die Bande erlangte über die Computer ihrer Opfer vermittels "Phising" (Experten-Empfehlung: niemals verdächtige Begleitarchive oder Archive verdächtiger Mails öffnen) Daten ihrer Konten im Ausland und veranlasste von dort Geldüberweisungen auf Konten der Bande in Spanien. Dort wurde es sofort abgehoben und nach Rumänien weitergeleitet, entweder in bar oder über private Geldverschickungs-Dienste. Die Polizei nahm 65 Bandenmitglieder fest, die unter anderem in den Provinzen Alicante, Valencia, Castellón, Barcelona und Jaén tätig waren.
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Sechs Monate nach dem Mord an seiner 76-jährigen Partnerin Rosemary Broadwell in San Miguel de Salinas im Süden der Provinz Alicante gestand der 75-jährige Brite Charlie Bevill-Warcup bei seiner zigsten Vernehmung durch die Polizei das Verbrechen. Er hatte die Frau am 15. September 2014 mit einem Stock erschlagen und dann in der Nähe einer Autobahnabfahrt bei einer Tankstelle unter Pflanzenresten versteckt. Dort fand, nach den Angaben des Täters, jetzt die Polizei die mumifizierte Leiche.
Die Polizei hatte den Mann bald in Verdacht, weil seine Vermisstenmeldung mehrere nicht stimmige Details enthielt. Die Suche nach der Frau, die in einer Urbanisation von Ciudad Quesada lebte, war erfolglos geblieben, der Mann wurde ein ums andere Mal verhört worden.
Die Tochter des Opfers, die mehrere Male nach Spanien gekommen war, um herauszufinden wie es um die Ermittlungen um das Verschwinden ihrer Mutter stand, sagte jetzt, dass ihr der Partner ihrer Mutter von Anfang an kein Vertrauen eingeflösst habe.
Es wurde bekannt, dass der Mann den Leichnam einen Tag in seinem Haus hatte, bevor er ihn "entsorgte".
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Die spanische Tierschutzpartei PACMA (Partido Animalista contra el Maltrato de Animales) wird am Freitag, 13. März 2015, um 12 Uhr dem Landtag von Valencia 20.000 Unterschriften gegen die Fiesta-Spektakel "Bous al Carrer" (Stiertreiben in den Strassen, oder in den Häfen) übergeben. Ziel ist es zu verhindern, dass die valencianische Landesregierung das Stiertreiben in das am 25. März zur Verabschiedung anstehende Gesetz über die Valencianische Identität (Ley de Señas de Identidad) aufnimmt. Damit, so die Tierschützer, würde das Gesetz der organisierten Tierquälerei den gleichen kulturellen Status zukommen lassen wie beispielsweise dem historisch bedeutsamen Kloster "Real Monasterio Santa María de El Puig".
Dem Protest von PACMA ist ein tierärztliches Gutachten beigefügt, dass die Tierquälereien dokumentiert, denen die Tiere bei einem Grossteil der fast 7.700 "Bous-al-Carrer"-Veranstaltungen in den drei Provinzen der Comunitat Valenciana im vergangenen Jahr ausgesetzt waren.
Die Übergabe der Protest-Unterschriften findet am 13.3., um 12 Uhr, bei den Corts Valencianes an der Plaça Sant Llorenç, 4, in Valencia statt.
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Die Konservative Volkspartei PP hat nach langer Wartezeit schliesslich doch den valencianischen Ministerpräsidenten Alberto Fabra als Spitzenkandidaten für die Landtagswahlen im Mai benannt. Für das Amt des Bürgermeisters in der Provinzhauptstadt Alicante nominiert die PP die Landes-Sozialministerin Asunción Sánchez Zaplana (auf dem Foto bei einem Termin in dieser Woche in Teulada) als Kandidaten, so dass Übergangsbürgermeister Miguel Valor ("Ich hätte sehr gern weitergemacht") die Segel streichen muss.
Den ehemaligen Bürgermeister von Teulada-Moraira, Landesvize José Ciscar, sieht die spanische Presse in der PP-Liste für das Stadtparlament von Alicante, so dass er von dort den Sprung an die Spitze der Provinzverwaltung von Alicante ansetzen und in diesem Amt Luisa Pastor beerben könnte.
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Den Versuch, bei den Verhandlungen im Februar eine Einigung zwischen den europäischen Institutionen und Griechenland zu sabotieren, hat jetzt der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras den Ländern Spanien und Portugal zugewiesen. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy (Konservative Volkspartei, PP) wolle die linke griechische Regierung schwächen, um die Chancen für einen Sieg der (neuen) Linken bei den spanischen Nationalwahlen Ende 2015 zu mindern.
Die iberischen Regierungen wiesen den Vorwurf zurück, während die linke spanische Oppositionspartei "Izquierda Unida" ins gleiche Horn stiess: Rajoy habe sich der "Achse des Bösen" aus Angela Merkel und François Hollande angeschlossen, mit der zunächst Griechenland attackiere und dann gegen das eigene Volk vorgehe.












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Der spanische Ölmulti Repsol hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn auf 1,6 Milliarden Euro verachtfacht. Das Ergebnis von 2013 war allerdings von ausserordentlichen Sanierungsmassnahmen nach der Enteignung der südamerikanischen Filiale YPS durch die argentinische Regierung betroffen. Der Zuwachs des reinen Geschäftsgewinnes wird mit knapp 30 % angegeben, obwohl Repsol 2014 seine Aktivitäten in Libyen unterbrechen und einen Effekt von minus 600 Millionen Euro durch den Verfall der Ölpreise hinnehmen musste. Kompensation dafür waren strategische Beteiligungen in Peru und Brasilien. Repsol förderte 2014 mit täglich 350.000 Barrel rund 2,5 % mehr als im Vorjahr.
Ein Drittel der drei Dutzend Probebohrungen war erfolgreich, ein ungewöhnlich hoher Wert. Dazu gehört jedoch nicht die Ölsuche vor den Kanarischen Inseln, die erst unlängst aufgegeben wurde.
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