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Land Valencia / Spanien
Qualität, Umweltschutz, Zugang von 175 Stränden in fast drei Dutzend Kommunen in der Comunitat Valenciana sind jetzt vom Tourismusministerium mit der "Qualitur"-Flagge ausgezeichnet worden. Die Gemeinde Teulada-Moraira beispielsweise erhielt das Distinktiv für seine drei Strände Ampolla, Platgetes und El Portet.
46 Gemeinden der Comunidad Valenciana hatten zuvor ihre Strände für die Vergabe des bekannteren Qualitätsdistinktivs "Blaue Flagge" angemeldet und 45 haben die Auszeichnung erhalten, das ist mehr als ein Fünftel aller Blauen Flaggen in Spanien. Die Provinz Alicante erhielt 78 und ist somit diejenige in Spanien mit den meisten Blauen Flaggen.
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Bei drei Verkehrsunfällen in der Comunitat Valenciana sind an einem Tag des dritten Juni-Wochenendes 2017 vier Radfahrer zum Teil schwer verletzt worden. Die Unfälle geschahen in Castellón, Benaguasil und Sueca. In einem Fall wurde ein junger Radfahrer schwer verletzt, der falsch in eine Einbahnstrasse eingebogen war; in zwei anderen Fällen fuhren Lieferwagen die Radfahrer an.
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Gegen die aufkommenden innerparteilichen Bestrebungen, ihn aus dem Sattel zu heben, wehrt sich der sozialistische valencianische Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) öffentlich. Ihm weht nach dem Sieg von Pedro Sánchez bei der Urabstimmung der spanischen Sozialisten, während der er sich für Sánchez Gegenkandidatin Susana Diaz stark gemacht hatte, der Wind ins gesucht. Puigs innerparteiliche valencianische Gegner erhielten bedeutende Posten im neuen Bundesvorstand, allen voran José Luís Abalós. Puig ("Diese Attacke auf mich macht keinen Sinn") wies darauf hin, dass das innerparteiliche Sägen an seinem Stuhl ihn vor allem als Ministerpräsidenten schwächen würde, was nicht im Sinne der Partei sein könne. Ausserdem: Er selbst, Puig, habe sich seinerzeit stark dafür gemacht, dass Abalós in der valencianischen PSOE einen wichtigen Posten besetzen konnte.
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Die spanische Regierung hat für die frühen Morgenstunden an den Wochenenden stärkere Drogen-, Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen durch die Guardia Civil auf der N-332-Südzufahrt nach Oliva angekündigt. Hier hatten in den vergangenen Wochen mehrmals Fahrer unter Drogeneinfluss Radfahrer totgefahren. Dadurch sollen alkoholisierte oder unter Drogeneinfluss stehende Menschen, die von Fiestas kommen, vom Autofahren abgehalten oder mit grösserer Wahrscheinlichkeit rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen werden.
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Im spanischen Nationalparlament wird am heutigen Dienstag, 13. Juni 2017, das dritte Konstruktive Misstrauensvotum der 40-jährigen jungen spanischen Demokratiegeschichte debattiert: Die Linkspartei Podemos von Pablo Iglesias fordert die Absetzung des PP-Ministerpräsidenten Mariano Rajoy, weil dessen Partido Popular nicht nur nichts gegen die täglich neuen Korruptionsskandale unternehme, sondern seit Jahren mehrheitlich im Mittelpunkt derselben stehe. Ausserdem müsse Schluss damit sein, dass das Vermögen aller zu Gunsten einiger weniger Freunde der Regierenden privatisiert werde. Iglesias weiss, dass er für seine "moción de censura" keine Mehrheit erhält (die PSOE kündigte Enthaltung an), stellte aber in Aussicht, sich einem später in dieser Legislaturperiode eingereichten zweiten Misstrauensvotum zur Ablösung Rajoys für eine echte linke Politik anzuschliessen.
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Das hört sich nach einer eindrucksvollen Massnahme an: Das Land Valencia hat die "Integration der Häfen von Altea, Dénia, Jávea sowie Cullera, Borriana und Viñarós in ihre jeweiligen urbanen Umfelder ausgeschrieben. Für 200.000 Euro. Das finden die Verwalter des Hafens von Altea, die sich von den Häfenverantwortlichen der Generalitat Valenciana gleichsam verfolgt fühlen (Anhebung des Jahresbeitrages auf 350.000 E, neue Ausschreibung der Konzession, die von Altea vor Gericht angefochten wird), kurios: 2014 sei diese "urbane Integration" gesetzlich festgelegt aber drei Jahre lang nicht mit Inhalt versehen worden. Jetzt habe Valencia die unvorbereitete Eil-Ausschreibung aus dem Ärmel gezogen, die lediglich 200.000 Euro aus Steuermitteln in die Kassen einer Privatfirma spülen werde.
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Ende Mai und Anfang Juni hat das Land Valencia für die zahlungsunfähige Waisen- und Senioren-Hilfsorganisation "Emaus" die rund 230 Gehälter der Monate Dezember bis März ausbezahlt. Damit ist bei etlichen von ihnen, die bei bis zu einem halben Jahr ausstehender Löhne angekommen waren, ein wenig Entlastung entstanden. Aber die Furcht um ihre Arbeitsplätze bleibt: Emaus steht nach fast fünf Jahrzehnten fast vor der Auflösung, etliches deutet, obwohl sich die betroffenen Rathäuser vor allem in der Marina Baixa für die Rettung der Organisation aussprechen, darauf hin, dass die von ihr betreuten Kinder, Jugendlichen, Behinderten, misshandelte Frauen und Senioren in Einrichtungen des Landes überführt werden.
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Mit drei Milliarden Euro will die Regierung von Spanien bis 2020 den sogenannten Mittelmeer-Korridor, die durchgehende Zugverbindung zwischen Barcelona und Murcia, fertig gestellt haben. Die Landesregierung von Valencia hat sich mit der Forderung eingeklinkt, dass die Teilstücke Xátiva-Alicante, Monforte-Murcia und Castellón-Tarragona dabei Priorität erhalten sollen. Der Streckenabschnitt Murcia-Algeciras wird nicht vor 2025 abgeschlossen sein.
In den spanischen Mittelmeer-Bundesländern Katalonien, Valencia, Murcia und Andalusien lebt fast die Hälfte der Bevölkerung von Spanien, werden 45 % des Bruttoinlandsproduktes hergestellt (was als unter den EU-Ländern für Platz 7 reichen würde), sind 46 % der Arbeitsplätze und mehr als die Hälfte der Exporte zu finden.












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Die spanische Grossbank Bankia hat seit Anfang Februar rund 34.000 Kunden insgesamt 170 Millionen Euro als Kompensation für zuviel gezahlte Hypothekenzinsen zurückerstattet. Der von den spanischen Banken über Jahre angewandte Hypotheken-Sockelzinssatz wurde von der europäischen Gerichtsbarkeit für illegal erklärt, und die mit Steuermilliarden gerettete Bankia kündigte an, dem Urteil entsprechend im Eilverfahren die Kompensationen auszuzahlen, sobald die Kunden die entsprechenden Anträge stellen. Bankia erinnerte daran, dass die Bank die "cláusulas suelo" bereits seit September 2015 nicht mehr anwende.
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