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Land Valencia / Spanien
Das umstrittene Referendum über die (Selbstbestimmung über die) Unabhängigkeit Kataloniens von Spanien wurde vom katalanischen Ministerpräsidenten Artur Mas (CiU) für den 9. November anberaumt. 5,4 Millionen Katalanen wären an die Urnen gerufen. Die Madrider Zentralregierung reagierte wie erwartet: Das Referendum werde auf keinen Fall stattfinden. Es sei illegal, weil die spanische Verfassung für eine solche territoriale Entscheidung nur ein bundesweites Referendum vorsieht.
Unsere neuen User-Umfrage stellt die Frage, ob das Referendum stattfinden sollte. Vor einem halben Jahr befürwortete eine Mehrheit der User Kataloniens Unabhängigkeit.
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Von Januar bis August 2014 haben über 45 Millionen Ausländer Spanien besucht, 7 % mehr als im Vorjahr. Im August allein stieg die Zahl der Besucher gegenüber dem Vorjahr um 9 % auf über 9 Millionen, die höchste Zahl, die bisher jregistriert wurde, so das Ministerium für Industrie, Energie und Tourismus. Den grössten Anteil an den Einreisen hatten mit knapp einem Viertel die Briten, gefolgt von den Franzosen mit 7,5 Mio (und besonders starkem Wachstum), Deutschen mit 7 Mio (Wachstum: 7 %). Auf den Plätzen folgten die als eine Einheit gruppierten skandinavischen Länder, Italien, Belgien, Holland und die Schweiz. Der russische "Markt" jedoch schrumpfte auf Grund der Abwertung des Rubels auf rund eine Million Touristen bis August.
Katalonien vereinte ein Viertel der Besucher auf sich, gefolgt von den Balearen mit 8,5 Mio und den Kanaren mit 7,5 Mio. Auf den Plätzen folgten Andalusien mit 6 Mio und die Comunidad Valenciana mit 4,5 Mio. Besuchern.
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Mehr als 50 Personen, darunter drei Anwälte, wurden im Sommer im Rahmen einer Aktion gegen den organisierten Betrug mit Anzeigenverkauf für falsche oder gar nicht existente Polizeizeitungen in Spanien festgenommen. 150.000 Opfer wurden um insgesamt 15 Millionen Euro erleichtert. Das Zentrum dieses Betrugssystems, das über ein Dutzend Jahre existierte, lag in Elche.
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Spanien wird bei der Europäischen Zentralbank (EZB) 30 Milliarden Euro für Kredite beantragen, die vor allem an kleine und mittlere Firmen vergeben werden sollen. Das teilte Wirtschaftsminister Luís de Guindos mit, der zugleich für die spanische Wirtschaft ein Wachstum von 0,5 % im dritten Quartal 2014 ankündigte. Gleichzeitig mahnte de Guindos, der es nicht in die EU-Regierung von Jean-Claude Juncker schaffte -anders als der frühere spanische Landwirtschaftsminister Miguel Arias-Cañete-, dass das Wachstum noch schwach und wenig robust sei. Er glaube jedoch nicht an einen dritten Rückfall in eine europäische Rezession im Verlauf der Krise.
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Nach Zahlen der Zeitarbeitsfirma Randstad und des Nationalen Statistischen Institutes INE wurde im ersten Quartal 2014 unter den 17 spanischen Bundesländern in der Comunidad mit 131 Stunden pro Monat die wenigsten "effektiven Arbeitsstunden" geleistet, 4 % weniger als im Jahr 2008 (136,4). Das spanische Mittel liegt der Studie zufolge bei 135 "effektiven Wochenstunden", 1,2 % niedriger als vor sechs Jahren mit 136,7 Stunden/Monat. Die meisten "effektiven Stunden" werden der Untersuchung zufolge in Madrid (141 Stunden/Monat), Galicien und Castilla La Mancha (je 137) geleistet.
Am Tabellenende leisten Andalusien (131) und -kurioserweise- das Baskenland und Navarra den Valencianos Gesellschaft, sowie Aragón, Asturien und Castilla y León, alle mit 132 Stunden pro Monat, was zu gewisser Vorsicht im Umgang mit den Zahlen einlädt (Quelle: Las Provincias):
Land - 1. Quartal 2008 - Diff. 2008-14
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Andalucía 131,0 135,4 -3,20
Aragón 131,8 137,1 -3,90
Asturias 132,0 134,4 -1,80
Baleares 132,7 134,7 -1,50
Canarias 133,1 139,7 -4,70
Cantabria 134,0 138,0 -2,90
C. y León 131,8 136,0 -3,10
C.-La Mancha 137,0 137,9 -0,70
Cataluña 136,3 139,7 -2,40
C. Valenciana 131,0 136,4 -4,00
Extremadura 132,6 138,9 -4,50
Galicia 137,0 137,1 -0,10
Madrid 141,4 141,2 0,10
Murcia 134,0 136,3 -1,70
Navarra 131,9 132,4 -0,40
País Vasco 131,9 130,4 1,20
La Rioja 135,1 136,7 -1,20
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Nationaler Durchschnitt: 134,9 137,5 -1,9%

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Im Alter von 79 starb mit Emilio Botín überraschend der einflussreichste Banker in Spanien. Er leitete seit fast drei Jahrzehnten die Banco Santander und führte sie durch eine Politik grosser Fusionen und internationaler Expansion an die Spitze der spanischen und in die Nobeletage der globalen Bankenlandschaft. Santander, die in Spanien unter anderem Banesto und BCHA schluckte und unter anderem die Royal Bank of Scotland und die Abbey National Bank ihrer Gruppe zurechnet, ist nach Börsenwert die siebtgrösste Bank der Welt, nach Gewinnen sogar die Nummer 3.
Die Zeitschrift Forbes schätzt das Vermögen von Botín auf 1,1 Milliarden Dollar. Die juristischen Auseinandersetzungen, die sich für Botin aus der Leitung seiner Bank ergaben, gingen fast durchweg zu seinen Gunsten aus. Für die spanische Politik war Botin auch während der Regierungszeit des Sozialisten José Luís Zapatero ein wichtiger Ansprechpartner. In der Formel 1 ist die Banco Santander seit 2007 präsent, bis 2010 als Sponsor von McLaren-Mercedes seither und (bis 2017) Ferrari, das jetzt mit dem Rauswurf von Luca de Montezemolo die ersehnte Trendwende des Alonso-Rennstalls herbeiführen will.
Tochter Patricia, eines von sechs Botín-Kindern und Chefin von Santander UK, soll die Familientradition fortsetzen und wird nach Botins Grossvater, Vater und Botin selbst die vierte Santander-Präsidentin der Familie.
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Das Tourismuspatronat der Costa Blanca und die "La Fundación de Turismo de Benidorm" verstärken im Herbst noch einmal ihre Bemühungen um russische Touristen, bei denen es schon in diesem Sommer nach Auskunft der Flughafenverwaltung von Alicante Zuwächse von bis zu 32 % (im Juli, auf 28.000) gegeben hat. In Benidormer Hotels hat sich die russische Präsenz in der ersten Augusthälfte gegenüber dem Vorjahr auf 12.000 Übernachtungen verdoppelt.
Trotzdem ist Katalonien, das mit 60 % das grösste Stück vom russischen Tourismus-Kuchen bekommen hat. Dies zu ändern haben sich die Tourismus-Vertreter der Provinz Alicante vorgenommen: Sie nehmen vom 8. September bis 25. Oktober in anderthalb Monaten an vier Tourismus-Messen in Russland teil, darunter in Sankt Petersburg an der grössten russischen Reisemesse.
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Das spanische Erbschafts- und Schenkungssteuer-Gesetz verletzt das Europäische Recht. So urteilte jetzt der Europäische Gerichtshof auf einen Einspruch der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2012 gegen das Gesetz. Das Urteil sieht die EU-Norm verletzt, weil das Gesetz den Nicht-Residenten nicht erlaube, von den Regionalregierungen angebotene Steuervorteile in Anspruch zu nehmen. Insofern werden Residenten und Nichtresidenten, die Immobilien in Spanien besitzen, nicht gleich behandelt, ebenso, wie eine Unterscheidung gemacht werde zwischen Residenten, die eine Immobilie in Spanien besitzen und solche, die eine im Ausland ihr eigen nennen.
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Die spanische Wirtschaft ist von Juli 2013 bis Juni 2014 um 1,2 % gewachsen, im zweiten Quartal dieses Jahres um 0,5 %. Damit hat die spanische Wirtschaft zum ersten Mal in den letzten drei Jahren über einen Zeitraum von einem Jahr zugelegt. Für das Jahr 2014 geht Wirtschaftsminister Luis de Guindos von einem Wachstum von 1,5 % aus. Der Verbrauch der Privathaushalte ist zu einem wesentlichen Teil dafür verantwortlich, legt seit mehr als einem Jahr von Quartal zu Quartal zu.
Die Inflationsrate war zuletzt negativ, die Preise gingen im Durchschnitt um ein halbes Prozent zurück.
Das spanische Parlament verabschiedete ein Massnahmenpaket zur Unterstützung des Wirtschaftswachstums, darunter die Teilprivatisierung der Flughafenverwaltung (AENA) und Vergünstigungen für Unternehmer, die Arbeitslose unter 25 Jahren einstellen.












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