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Land Valencia / Spanien
Die in diesem Jahr besonders früh registrierte Grippewelle hat bis Mitte Januar nach einem Bericht der Zeitung "El Mundo" schon mehr als 50 Todesopfer gefordert. Die Krankenhäuser sind vielerorts überfüllt. Die Weihnachtsferien haben mit ihren zahlreichen Personalausfällen im Gesundheitswesen nicht zur Entspannung der Lage beigetragen. Der Höhepunkt der Grippewelle wird erst in einigen Wochen erwartet. Ärzte der Notaufnahme in einem Krankenhaus von Toledo haben den Kollaps des Hospitals bei Gericht angezeigt.
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Die Vergabe der öffentlichen Gesundheitsverwaltung in private Hände hat in der Marina Alta keineswegs zu Einsparungen geführt. Im Gegenteil, so das Ergebnis einer vergleichenden Studie der Gewerkschaft SIMAP: Die Gesundheitsausgaben pro Kopf liegen demnach im Kreiskrankenhaus und der gesamten privatisierten öffentlichen Gesundheitsverwaltung der Marina Alta um fast 70 Euro höher als im Schnitt der öffentlichen Krankenhäuser in der Comunitat Valenciana. Die Gewerkschaftsstudie beziffert die Zusatzkosten für die Marina Alta im Jahr 2015 mit fast 65 Millionen Euro. "Mit diesem Geld hätte man 1.300 Mediziner Vollzeit beschäftigen oder ein 300-Betten-Krankenhaus bauen können", wie die Zeitung "La Marina Plaza" die Gewerkschaft zitiert.
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Nach Angaben der öffentlichen Bewertungsgesellschaft Sociedad de Tasación sind in Spanien im im zweiten Halbjahr 2016 die Neubaupreise um fast zwei Prozent gestiegen, im ganzen Jahr um 3,3 %, auf zuletzt mehr als 2.100 Euro pro Quadratmeter in den Provinzhauptstädten und 1.600 E/qm in den anderen Kommunen. Dabei liegen die Preise in Madrid und Barcelona mit 3.000 und 3.500 E/qm am höchsten. Die Studie umfasste 400 Städte, darunter alle Provinzhauptstädte von Spanien. Umgerechnet muss ein Spanier 7,5 Jahresgehälter für den Kauf einer durchschnittlichen Wohnung von 90 Quadratmetern für 190.000 Euro aufwenden.
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Im Jahr 2016 ist in Spanien die Arbeitslosigkeit um 350.000 Menschen auf 3,7 Millionen zurückgegangen, im vierten Jahr hintereinander. In drei Jahren ist die Arbeitslosigkeit um eine Million gesunken, die Anzahl der Einzahler in die Seguridad Social um 1,5 Millionen gestiegen, davon ein Drittel im vergangenen Jahr. Ihre Zahl ist mit fast 18 Mio so hoch wie seit 2009 nicht mehr.
20 Millionen Arbeitsverträge wurden 2016 in Spanien unterzeichnet, was eine Ahnung davon liefert, wie zunehmend prekär die Arbeitsverhältnisse werden. Vor der Krise betrug die Durchschnittsdauer der befristeten Arbeitsverhältnisse fast 80 Tage, heutzutage sind es 50. Der Anteil der unbefristeten Arbeitsverträge ist zuletzt ganz leicht gestiegen, liegt jedoch mit weniger als zehn Prozent sehr niedrig.
Auf dem Höhepunkt der Krise im Jahr 2012 waren fast fünf Millionen Menschen in Spanien arbeitslos gemeldet.
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Das spanische Nationalparlament hat die Entsendung von 150 weiteren Soldaten in den Irak für ein Jahr genehmigt, das verlängert werden kann. Derzeit beträgt das militärische Kontingent Spaniens im Irak 370 Personen.












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In der Comunidad Valenciana wurden im Jahr 2015 pro Kopf 8,5 Kilogramm Plastikabfälle gesammelt (Steigerung von knapp 3 %) und 11 Kilo Altpapier. Das teilte die Fachfirma Ecoembes mit. Mit Hilfe von 35.000 gelben und blauen Containern haben 99 % der Valencianos Zugang zu getrennter Abfallentsorgung.
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Die grösste Lotterie der Welt, der spanische "Gordo" brachte zu Weihnachten 20 Millionen Euro in 15 Städte und Gemeinden der Provinz Alicante, drunter 8 Millionen nach Elche. Knapp 3 Millionen Euro entfielen auf die 400-Seelen-Gemeinde Bolulla im Hinterland von Benidorm. Auch in Benidorm selbst wurden mehrere Preise im Gesamtwert von 4 Millionen Euro verteilt.
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Mehr als vier Milliarden Euro könnten die Folgen des Europäischen Gerichtshofes zum "Sockelklausel" bei Hypothekenkrediten die sowieso in den letzten Jahren gebeutelten spanischen Banken kosten, denen bereits vor drei Jahren mit 100 Milliarden Euro aus der Klemme geholfen wurde. Der EuGH verurteilt die Sockelklausel, die aus Sicht der Banken die Zinsen der Hypothekenkredite gegen fallendes Zinsniveau nach unten "absicherte" grundsätzlich als "missbräuchlich" und deutet an, dass die zuviel gezahlten Summen von Anfang zurückerstattet werden müssen.
Bei rund zwei Mio Hypothekenkrediten könnten durchschnittlich 3.000 Euro zu viel gezahlt worden sein, bei rund einem Drittel der in Spanien unterzeichneten Verträge. Verschiedene Kalkulationen gehen von fälligen Rückzahlungen zwischen 3 und 4 Milliarden Euro aus. An der Börse verloren betroffene spanische Banken am ersten Tag nach Bekanntwerden des bahnbrechenden Urteils bis zu 11 % und zogen die Börse ins Minus.
Drei Kunden der Banken BBVA, Popular und Cajasur hatten mit Klagen gegen abusive Klauseln in ihren Hypothekenkrediten (Sockelzins unabhängig von sinkendem Zinsniveau) geklagt und jetzt vor der europäischen Justiz Recht bekommen.
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Das spanische Wirtschaftswachstum des zuende gehenden Jahres macht es möglich: Die Verschuldung der öffentlichen Verwaltungen in Spanien ist im dritten Quartal 2016 um 1,4 Milliarden auf 1,1 Billionen Euro gestiegen, dabei jedoch von 101 auf 100,3 % des Bruttosozialproduktes gesunken. Bis zum Ende dieses Jahres soll die Staatsverschuldung auf unter 100 % des BIP gesunken sein, so die Vorhersage der Regierung.
Dabei sind die Schulden von Bundesländern und Kommunen leicht gesunken und die der Zentralregierung gewachsen.
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