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Land Valencia / Spanien
Knapp jede 30. Spanierin heisst María, knapp jeder 35. Spanier José. Die am häufigsten vorkommenden Einzelnamen sind laut Nationalem Statistischem Institut jedoch mit knapper Mehrheit Antonio und María Carmen. Das ist bezeichnend, denn während spanische Frauenvornamen mit einem "Maria"-Bestandteil (allein oder eben z. B. mit Carmen, Ana, Pilar, Dolores, Teresa, Ángeles, Isabel, José, Luisa, Rosa, Jesús, Mar, Josefa, Mercedes, Victoria, Concepción, Elena, Antonia, Nieves, Soledad, Cristina etc.) sich auf über 15 % der weiblichen Namensverteilung erstrecken.
Bei den Männern liegt José einzeln an zweiter Stelle hinter Antonio (mit über 700.000 der häufigste aller spanischen Namen), kommt aber einzeln oder in Zusammensetzung (mit Antonio, Luis, Manuel, Maria, Juan, Francisco, Miguel, Carlos, Ángel, Ignacio etc.) etwa in jedem zehnten spanischen Männervornamen vor.
Die vorderen 20 Plätze des Rankings der spanischen Frauen-Vornamen: María Carmen (mit knapp 700.000), María, Carmen, Josefa, Isabel, Ana María, María Pilar, María Teresa, Ana, Laura, Francisca, María Angeles, Cristina, Antonia, Marta, Dolores, María Isabel, María José und Lucía (mit knapp 200.000 rund 0,8 %). Auf dem 100. Platz liegt Daniela mit knapp 0,2 % der weiblichen Bevölkerung.
Die ersten 20 Plätze bei den Männernamen: Antonio, José, Manuel, Francisco, Juan, David, José Antonio, José Luis, Javier, Francisco Javier, Jesús, Daniel, Carlos, Miguel, Alejandro, José Manuel, Rafael, Pedro, Ángel, Miguel Ángel (mit knapp 230.000 rund 1 %).
Dies ist allerdings die Gegenwartsbeschreibung, die Zukunft entwickelt sich hin zu den Alejandros, Daniels und Pablos bei den Männern, während im Kreise der Lucías und Paulas auch bei den aktuellen Namensgebungen für Mädchen die Marías eine Position in der Spitzengruppe behaupten.
Auf dem Vormarsch, wenn auch seit einem halben Jahrzehnt mit weniger Verve, ist auch in Spanien der Vorname Mohamed mit rund 800 Babies mit diesem Namen im Jahr 2013. Noch ist das Mehrheitsverhältnis aber noch nicht "gekippt" wie in der norwegischen Stadt Oslo, wo mittlerweile Mohammed mit knapp 5.000 als der häufigste männliche Vorname angegeben wird.
Neueste Tendenzen bei den Vornamen deuten die mittlerweile über 600 Shakiras und -durchschnittlich ein Jahr alten- vierzig Neymars (dagegen nur insgesamt 20 Messis, Leo Messis, Leonel oder Lionel Messis, Iniestas, Andrés Iniestas, María Iniestas oder Maradonas).
Namen wie Prepedigna oder Afrodisia deuten auf ein hohes Alter hin, im Durchschnitt über 80 Jahre. Die ältesten Männer heissen Edward, Albert, Reginald, John, Albert William und Ronald Frederick.
Der längste einfache Frauenname ist Transfiguración und kommt 120 Mal vor, der längste Name aus mehreren Bestandteilen -María Inmaculada Concepción- fast doppelt so oft.
Die Südamerikaner wählen für ihire Söhne als häufigsten Namen Juan Carlos aus.
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Montag, 25. Mai, 9 Uhr:
Mehrere Ohrfeigen erteilten die spanischen Wähler der in fast allen der 13 zur Entscheidung anstehenden Comunidades Autónomas. Die grösste Niederlage setzte es, wie erwartet im Land Valencia. Im Epizentrum der spanischen Korruptionsskandale der letzten Legislaturperioden: Die PP fiel von 55 auf 31 Mandate und muss nun der Linken aus PSOE (23), Compromís und Podemos (je 13) bei der Bildung einer neuen Regierung zuschauen. Auch in Madrid ging die absolute PP-Mehrheit verloren, aber immerhin nicht die relative, die mit Unterstützung von Ciudadanos gehalten werden kann.
In Castilla La Mancha droht der PP (16 Mandate) durch ein 14+3-Bündnis von PSOE und Podemos ebenfalls der Absturz von der absoluten Mehrheit in die Opposition.
In Murcia verlor die PP knapp die absolute Mehrheit, kann aber mit Ciudadanos weiter regieren, ebenso wie in La Rioja und in Castilla y León.
Etwas unübersichtlicher wird es mit mehreren regionalistischen Parteien in Aragón, wo es PSOE und Podemos wohl etwas leicher haben den notwendigen dritten Partner zu finden.
Auch auf den Balearen, wo die PP ebenfalls eine absolute Mehrheit verliert, sind 3 oder sogar 4 Parteien für ein Bündnis auf der einen oder der anderen Seite notwendig.
In Navarra siegte die regionale Partei UPN und spielen die nationalen Parteien höchstens eine Rolle als Juniorpartner.
Im Süden hat die PSOE die relative Mehrheit in Extremadura zurückerobert und bereitet sich auf ein Bündnis mit Podemos vor, das den Einzug in alle Landesparlamente geschafft hat. Auf den Kanaren führt kein Weg vorbei an der Coalición por Canarias, die sich Richtung PP oder PSOE orientieren kann.
Es ist grosse Bewegung in die spanische politische Landschaft geraten, sowohl die beiden zur Ader gelassenen grossen Parteien als auch die beiden neuen Mehrheitsbeschaffer Ciudadanos und Podemos outen sich als Wegbereiter für den neuen "cambio" (Wandel), der sich auf der spanischen Landkarte herauszukristallisieren beginne und bis zu den Bundestagswahlen zum Jahresende nach dem Willen der vier Parteien die Form gefunden haben soll, die ihnen entgegen kommt.
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Montag, 25. Mai 2015, 7.30 Uhr:
Trotz Stimmenverlusten von mehr als 10 % bleibt die Konservative Volkspartei bei den spanischen Kommunalwahlen mit 6 Millionen Stimmen (2,5 Mio weniger als 2011), 27 %, und fast 23.000 Stadträten die meistgewählte Option. Mit Abstand von fast einer halben Million Stimmen und 2 % folgt mit 21.000 Stadträten die Sozialistische Partei, die seit 2011 3 % Wählerzuspruch verloren hat ud mit 25 % der Wählerstimmen ihr bisher schlechtestes Ergebnis für Kommunalwahlen erzielt. Die Wahlbeteiligung sank in ganz Spanien bei diesen Kommunalwahlen nur um ein auf 65 %, während sie an unseren Alicantiner Küsten durch zunehmend wahlmüde ausländische Wahlberechtigte zum Teil auf Werte von 55 % gesenkt wird. In der Provinz Alicante fällt der Vorsprung der PP gegenüber der PSOE mit 30:25 % und 630:510 Stadträten deutlicher aus als in Gesamtspanien.
Dritte Partei bei den Kommunalwahlen ist in Spanien nach erzielten Mandaten die katalanische CiU mit 3.300, wofür die Partei nur 700.000 Stimmen brauchte. Dagegen braucht die spanische Vereinigte Linke für 2.200 Mandate, mehr als eine Millionen Stimmen, doppelt so viele wie die Katalanische Linke ERC für 2.400 Mandate.
Ciudadanos bereichert mit 1,5 Millionen Stimmen das Panorama, wird dafür jedoch nur mit 1.500 Stadtratsitzen belohnt, von denen jedoch etliche die Partei zu Koalitionspartnern vornehmlich von PP-Mehrheiten machen werden, die nur noch in wenigen Kommunen absolut ausgefallen sind. Die Valencianische Partei Compromís hatte mit 190.000 Stimmen einen besonders starken Auftritt und wird dafür in der Comunidad Valenciana mit mehr als 700 Sitzen in Gemeinde- und Stadtparlamenten belohnt. In unserer Region der nördlichen Costa Blanca wird mit ihren Ergebnissen Compromís ihren bestehenden Bürgermeisterposten den einen oder anderen hinzufügen. Die noch im letzten Jahr als Hoffnungsträgerin in der politischen Mitte bezeichnete Partei UPyD erlebte ein erneutes Debakel, so dass Parteichefin Rosa Diéz das Handtuch warf.
Podemos-Chef Pablo Iglesias hingegen beglückwünschte seine Formation dazu, in etlichen verschiedenen Schattierungen bei den Kommunalwahlen Repräsentation erlangt und einen ersten Beitrag für den Wandel in Spanien und die für das Jahresende vorgesehene Schlussetappe der Ära Rajoy mit eingeläutet zu haben.
In der spanischen Hauptstadt Madrid zum Beispiel hat die PP erstmals seit einem Vierteljahrhundert ihre absolute Mehrheit verloren, ebenso wie in Valencia, wo Rita Barberá ("ein schlechtes Ergebnis für Valencia und die PP") 7 Mandate an der absoluten Mehrheit fehlen. In Madrid reicht es rechnerisch für eine Mehrheit von PSOE und Podemos-Ableger Ahora Madrid. Auch in Barcelona sorgte eine neue Linke für Furore, nämlich die Formation Barcelona en Comú von der 15-M-Aktivistin Ada Colau. Sie stellt mit 25 % der Stimmen und 11 von 41 Mandaten die stärkste Fraktion. Sie löst damit CiU-Bürgermeister Xavier Trias ab, dessen Partei 4 Mandate verlor und wird die erste Bürgermeisterin in der Geschichte Barcelonas. In Barcelona, wie überhaupt in Katalonien, belegen die beiden grossen spanischen Parteien PP und PSOE nur hintere Plätze. In San Sebastián verlor die ETA-nahe Partei EH/Bildu das Bürgermeisteramt zugunsten der bürgerlichen baskischen Nationalisten von PNV.


Total Estatal Imprimir Recargar Datos de las 4:09del 25 de Mayo de 2015 Escrutado 99,47%
Resultados definitivos 2011
Concejales a elegir en 2015: 67.611
Alcaldes a elegir en 2015: 8.093
2015
Total votantes 22.669.649 64,94%
Abstención 12.240.792 35,06%
Votos nulos 349.581 1,54%
Votos en blanco 369.583 1,66%
2015 - Concejales a elegir: 67.611
2015
Candidaturas Municipios con mayoría Votos Concejales
Absoluta Relativa Empate
PP 2.768 (34,24%) 656 1 6.032.496 27,03% 22.750
PSOE 1.937 (23,96%) 538 2 5.587.084 25,03% 20.824
CiU 344 (4,26%) 97 1 667.683 2,99% 3.324
ERC-AM 188 (2,33%) 55 512.263 2,30% 2.388
IU 77 (0,95%) 44 1.054.781 4,73% 2.216
C's 48 (0,59%) 21 1.461.258 6,55% 1.527
EH BILDU 90 (1,11%) 21 1 308.396 1,38% 1.195
EAJ-PNV 70 (0,87%) 47 360.024 1,61% 1.019
PAR 150 (1,86%) 27 59.267 0,27% 916
COMPROMÍS 18 (0,22%) 22 381.349 1,71% 722
BNG 13 (0,16%) 4 189.106 0,85% 468
CUP-PA 9 (0,11%) 4 222.207 1,00% 374
ENTESA 5 (0,06%) 14 366.008 1,64% 358
P.R.C. 24 (0,30%) 6 71.049 0,32% 325
PA 10 (0,12%) 5 150.467 0,67% 319
CCa-PNC 6 (0,07%) 18 150.654 0,67% 300
UPN 17 (0,21%) 15 79.472 0,36% 281
CHA 15 (0,19%) 1 41.933 0,19% 163
UPL 11 (0,14%) 16.946 0,08% 139
UPyD 3 (0,04%) 3 231.819 1,04% 129
AHORA DECIDE 18 (0,22%) 1 5.633 0,03% 115
MÉS-APIB 3 (0,04%) 4 52.219 0,23% 108
eXtremeños 5 (0,06%) 5 14.111 0,06% 94
NC-FA 1 (0,01%) 3 74.745 0,33% 90
EL PI 4 (0,05%) 2 31.892 0,14% 90
FAC 4 (0,05%) 2 65.463 0,29% 83
IU-EQUO 3 (0,04%) 2 55.881 0,25% 79
PCAS-TC:PACTO 11 (0,14%) 8.368 0,04% 75
FIC 3 (0,04%) 3 7.305 0,03% 66
PR+ 9 (0,11%) 9.704 0,04% 61
GBAI 3 (0,04%) 1 29.177 0,13% 59
ADEIZA 3 (0,04%) 2 4.258 0,02% 55
SON 1 (0,01%) 2 21.252 0,10% 51
UCIN 3 (0,04%) 1 12.042 0,05% 50
IdSELVA 5 (0,06%) 1 6.565 0,03% 43
CxG-CCTT 1 (0,01%) 17.592 0,08% 41
COMPROMISO CON ARAGON 8 (0,10%) 4.665 0,02% 41
CI-CCD 4 (0,05%) 1 13.593 0,06% 40
CB 1 (0,01%) 1 7.846 0,04% 38
SSP 2 22.337 0,10% 34
TEGA 1 14.279 0,06% 29
Moviment d'Esquerres 1 (0,01%) 1 6.576 0,03% 29
SÍ SE PUEDE! ACM 25.224 0,11% 28
IRABAZI 37.103 0,17% 27
CDA-PNA 4 (0,05%) 1.985 0,01% 25
CAMBIAR 8.133 0,04% 24
ASG 2 (0,02%) 1 4.287 0,02% 24
ARAGONSIPUEDE 5.702 0,03% 23
ICXH 2 (0,02%) 1 3.173 0,01% 23
RESTO 406 (5,02%) 136 4 3.430.496 15,37% 6.179


Concejales a elegir en 2011: 68.286
Alcaldes a elegir en 2011: 8.151
Total votantes 22.968.281 66,16%
Abstención 11.745.532 33,84%
Votos nulos 387.161 1,69%
Votos en blanco 584.469 2,59%
Candidaturas Votos Concejales
P.P. 8.476.138 37,54% 26.507
P.S.O.E. 6.275.314 27,79% 21.766
CiU 779.188 3,45% 3.867
I.U. 1.437.061 6,36% 2.249
ESQUERRA-AM 271.503 1,20% 1.392
BILDU-EA-ALTERNATIBA 313.238 1,39% 1.139
PAR 77.593 0,34% 991
E.A.J.-P.N.V. 327.184 1,45% 882
B.N.G. 261.466 1,16% 589
PA 230.492 1,02% 469
ICV-EUiA-E 242.021 1,07% 400
CC-PNC-CCN 202.720 0,90% 392
BLOC-C.M. COMPROMÍS 180.832 0,80% 344
U.P.N. 88.156 0,39% 323
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Einen bemerkenswerten Schlussspurt legt im spanischen Kommunal- und Landtagswahlkampf die allenthalben von Korruptionsskandalen gebeutelte konservative Regierungspartei PP nach Umfragen des Meinungsforschungsinstitutes "Sigma Dos" für die Zeitung "El Mundo" hin. Zu einer absoluten Mehrheit werde es wohl in keinem Bundesland mehr reichen, der Stimmenverlust in fällt den Herzstücken des PP-Korruptionsatlases, den Comunidades de Valencia und Madrid, besonders heftig aus. Aber auf der Zielgeraden der Wahlkampagne hat laut Sigma Dos die PP mit dem Argument der wirtschaftlichen Erholung das eine oder andere Prozent wieder gut gemacht, so dass es z. B. in der Comunidad Valenciana mit der neuen Partei "Ciudadanos" als Juniorpartner zumindest rein rechnerisch für eine knappe Mehrheit reichen könnte: Denn hier wird der PP zwar der Verlust von 20 seiner 55 Mandate vorhergesagt, aber das reicht für den Nachfolger des vor drei Jahren für den unter juristischem Druck mehreren Korruptionsaffären zurückgetretenen Francisco Camps, Alberto Fabra, zu Platz 1 und würde mit den möglichen 16 Mandaten von Ciudadanos für eine Mehrheit reichen. Die Chancen der Linken um PSOE (25 vorhergesagte Landtagssitze), Podemos (13) und Compromís (8) hängen wohl vor allem davon ab, ob die Esquerra Unida die Fünf-Prozent-Hürde schafft und, wenn nicht, ob sie viele linke Stimmen mit ins politische Abseits nimmt.
Allerdings ist auf Landesebene in Valencia, so wie in anderen Comunidades Autónomas, eine Koalition von PP und Ciudadanos nicht überall dort eine Selbstverständlichkeit, wo sie sich arithmetisch ergäbe. Die valencianische Ciudadanos-Spitzenkandidatin Carolina Punset aus Altea erteilte einer gemeinsamen Regierung mit einer nicht von korrupten Elementen gereinigten Formation eine Absage. Und während des Wahlkampfes kommen zu den bekannten alten Skandalen fast täglich neue hinzu, nicht nur, aber vor allem in der Comunidad Valenciana. Punset hat mit ihrer ökologisch ausgerichteten Partei CIPAL allerdings die letzten vier Jahre mit der PP von Miguel Ortiz, einem -immerhin unter der Macht der Krise geläuterten- früheren Exponenten der Bau- und Verschwender-Fraktion der Partido Popular koaliert, die südliche Version von Schwarz-Grün, von der die Mascarat-Tunnel nach den Kommunalwahlen 2011 eingerahmt wurden.
In der Comunidad de Madrid (absolute Mehrheit) wäre eine linke Mehrheit eine noch grössere Überraschung, geht an "Ciudadanos" (23 prognostiziert) eigentlich gar kein Weg vorbei, mit denen es für die PP (46) und -was schwer vorstellbar ist- für die linken Parteien (rund 60, davon 27 die PSOE) reichen würde. Das Vorgehen nach dem 24. Mai wird auch mitbestimmt von dem Kalkül der Auswirkungen auf die Wahlen zum spanischen Bundesparlament im November oder Dezember 2015. Da mag Ciudadanos in so manchem Fall die Tolerierung einer Minderheitsregierung um den Preis der Erfüllung von politischen Grundforderungen in Sachen politischer Hygiene (wie jetzt angemeldet in Andalusien) besser zu Gesicht stehen als aufreibendes Mitregieren.
In den beiden anderen grossen Bundesländern wird am Sonntag nur kommunal gewählt: In Andalusien, wo im März gewählt wurde, hat die Sozialistin Susana Diaz bis zum Kommunalwahltag niemanden gefunden, der ihre Minderheitsregierung tolerieren mag, zumal sie ihre -politisch für die jahrelange millionenschwere Korruption Misswirtschaft bei Fortbildungskursen zuständigen- Vorgänger Chavez und Griñán nicht zur Aufgabe ihrer Senatsposten überreden kann oder will. Und in Barcelona findet die von den regierenden Nationalisten von der CiU zum Plebiszit über die Unabhängigkeit erkorene dritte Landtagswahl in vier Jahren im September 2015 statt.
In Castilla La Mancha wurde die Zahl der Parlamentssitze drastisch vermindert, mithin faktisch eine 9-%-Klausel eingeführt. Sie verschafft der regierenden PP mit prognostizierten weniger als 40 % der Stimmen die Aussicht auf eine knappe absolute Mehrheit im Landtag von Castilla-La Mancha.
Im Rathaus der spanischen Hauptstadt ergibt sich nach weiterer Aufholjagd der PP eine klare rechnerische Mehrheit für PP und Ciudadanos, während im andalusischen Sevilla ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen PP + Ciudadanos und den stark zersplitterten linken Kräften erwartet wird, die von einer PSOE angeführt werden, die fast ebenso stark ist wie die PP.
Diese beiden grossen spanischen Parteien haben in der katalanischen Metropole Barcelona wenig zu melden, liegen den Prognosen zufolge abgeschlagen auf den Plätzen vier und fünf. Im Kampf um die Führungsposition scheint sich Amtsinhaber Bürgermeister Xavier Trias von der CiU einen kleinen Vorsprung erarbeitet zu haben vor der links-alternativen "Barcelona en Comú", gefolgt von Ciudadanos, PSOE und PP.
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Im Land Valencia wurden im vergangenen Jahr rund 17.000 Delikte häuslicher Gewalt bestraft. Das berichtete die Zeitung "Las Provincias". Und ergänzte: Fast 2.000 Frauen verzichteten im Laufe des Verfahrens im letzten Jahr auf die gegen ihren Peiniger eingeleitete Strafverfolgung. Jeder 4. "häusliche Gewalttäter" erfüllt nicht die Auflagen, die ihm bei seiner Verurteilung gemacht worden sind, so die Zeitung weiter.
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Spanische Wissenschaftler haben am Centro Nacional de Investigaciones Oncológicas (CNIO) "die Achillesferse" des Krebses entdeckt. Spanische Medien berichteten, dass eine von der Regierung und von der Stiftung "Botín" bezahlte und von der Universidad Complutense aus Madrid begleitete Studie über die Blockade der für die unkontrollierte Zellteilung essentiellen Chromosomenenden (Telomere) drastische Verbesserungen bei an Lungenkrebs erkrankten Mäusen erzielt haben. Die in der Fachzeitschrift "EMBO Molecolar Medicine" veröffentlichte Studie beschreibt die Folgen der an den Telomeren unterbrochenen Zellteilung und die Beschränkung dieser Blockade durch Verkürzung der Telomere auf Krebszellen. Als Angriffspunkt hatten sich die Wissenschaftler das Schutzprotein TRF1 ausgesucht.
Kernerkenntnis: Die begleitenden Vergiftungen geringeren Ausmasses konnten die Versuchstiere gut verarbeiten, haben sich also als tolerabel herausgestellt.
Lungenkrebs ist bei den Menschen die tödlichste Variante der Krankheit. Für das Experiment in Madrid schufen die Forscher eine Maus mit einem besonders aggressiven Lungenkrebs, gegen die bisher bekannte Tumor-Unterdrücker sich als unwirksam erwiesen hatten.
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15 von 17 spanischen Bundesländern (Ausnahmen: Murcia und die Balearen) haben im vergangenen Jahr Bevölkerung verloren, allen voran das Land Valencia mit knapp 30.000, gefolgt von den beiden Castillas mit je mehr als 20.000. Das Nationale Statistische Institut (INE) bescheinigt Spanien für 2014 einen Bevölkerungsverlust von 170.000, das dritte Minusjahr hintereinander. Dazu trug vor allem die Rückkehr von Ausländern in ihre Heimatländer bei, vor allem aus Madrid (minus 70.000), Katalonien (minus 65.000) und Valencia (minus 40.000). Die relativ höchsten Ausländerschwund verzeichneten mit je 9 % Extremadura, Castilla La Mancha und Kantabrien.
Jeder zehnte gemeldete der 46 Millionen Einwohner von Spanien ist Ausländer, mit den höchsten Anteilen in Balearen /17 %) sowie Murcia und Valencia (je 14 %), gegenüber je 3 % in Extremadura, Galizien und Asturien.
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Die spanischen Arbeitsamter zählten im April 120.000 Arbeitslose weniger als im Monat zuvor. Das ist der stärkste Rückgang seit vielen Jahren. Nach drei Monaten zurückgehender Arbeitslosigkeit liegt die offizielle Zahl bei 4,3 Millionen. Die spanische Sozialversicherung "Seguridad Social" registrierte im April 2015 einen Zuwachs von 175.000 Mitgliedern. Regierungschef Mariano Rajoy (PP) verkündete vollmundig, dass zum Ende der kommenden Legislaturperiode, die nach den nationalen Parlamentswahlen im November beginnt, die Zahl der von der Seguridad Social registrierten Menschen in Spanien von jetzt 17 auf wieder 20 Millionen gestiegen sein könnte, wo sie vor Beginn der Krise vor acht Jahren gelegen hatte.
Die Gewerkschaften beklagten, dass weniger als jeder zehnte neue Arbeitsplatz auf Dauer geschaffen werde und dass weniger als jeder zweite Arbeitslose eine Leistung vom Staat erhalte.
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Mit "sauberen" Listen wollte die valencianisch Regierungspartei PP in die Kommunal- und Landtagswahlen gehen. Dafür müsste die Partei allerdings bald ihren für das Bürgermeisteramt von Xàtiva und die Provinz Valencia aufgestellten bisherigen PP-Parteichef der Provinz Valencia loswerden: Die spanische Presse veröffentlichte die Aufnahme einer Konversation im Zusammenhang mit dem Korruptionsskandal "Imelsa", in der Rus beim Zählen grosser Geldscheine zu erkennen ist. Das passe nicht in die "neue PP", so begründete PP-Landeschef Alberto Fabra seine Forderung an den vorläufig von der Parteimitgliedschaft entbundenen Rus, von seiner PP-Kandidatur zurückzutreten und den Weg für Personal zu machen, für das man sich nicht schämen müsse. Von Gerichts wegen ist Rus noch nicht belangt.












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