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Land Valencia / Spanien
Nach zwölf Jahren im Gefängnis wurde in Palma der Niederländer Romano Liberto van der Dussen entlassen, nachdem das Oberste Gericht von Spanien eine von drei Strafen von 6 Jahren für drei Vergewaltigungen in Málaga aufgehoben hatte. Ein DNA-Beweis hatte ergeben, dass zumindest eine der Vergewaltigungen von einem Briten verübt wurde, der wegen anderer Straftaten in seinem Land einsitzt. Van der Dussen war aufgrund der Aussagen der Opfer verurteilt worden, obwohl es keinen ADN-Beweis für seine Schuld gab.
Aufgrund bürokratischer Unzulänglichkeiten (der ADN-Beweis des Briten liegt seit vielen Jahren vor, wurde aber nicht abgeglichen) blieb der Niederländer trotz seiner wiederholten Unschuldsbeteuerungen in Haft. Er habe seiner Mutter nicht in ihren letzten Lebensmonaten in Holland beistehen können. Van der Dussen will jetzt in Sanien bleiben, bis sein Name vollständig von den Vergewaltigungsvorwürfen befreit sei.
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Auf den niedrigsten Wert seit 2013 ist am Montag, 8. Februar 2016, der spanische Börsenindex Ibex 35 gefallen, um 4,5 % an einem einzigen Tag. Auch das Zinsdifferential mi Deutschland kletterte mit 1,5 % auf einen lange nicht gekannten Wert.
Dieweil machen in Madrid die Regierungs-Pakt-Verhandlungen zwischen den linken Parteien PSOE und Podemos erste Fortschritte. Auf eine Aufweichung der von Europa oktroyierten Defizitvorgaben werde man sich wohl einigen können, damit es keine weiteren Sozialkürzungen mehr geben müsse.
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Die Ausgaben der ausländischen Besucher in Spanien siegen 2015 gegenüber dem Vorjahr um fst 7 % auf einen neuen Höchstwert von 68 Milliarden Euro. Das teilte das Nationale Statistische Institut (INE) mit. Die Comunitat Valenciana belegt in der Bundesländerstatistik mit 5,6 Milliarden Euro und einem Zuwachs von 4 % den sechsten Rang.
Die Zahl der ausländischen Besucher in Spanien war 2015 um 5 % auf 68 Millionen gestiegen.
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Im Jahr 2015 wurden im Land Valencia rund 3.000 Autofahrer wegen Vergehen gegen die Verkehrssicherheit verhaftet. Diese Zahl lag vor drei Jahren noch bei 3.800. Aber mittlerweile haben sich die Autofahrer an die vor einem knappen Jahrzehnt eingeführten hohen Strafen für Verkehrsvergehen gewöhnt, die nicht zuletzt zu einer erheblichen Senkung der Verkehrstoten geführt haben. Verkehrsgefährdung wird jetzt mit bis zu fünf Jahren Gefängnis bestraft. Verhaftet wird, wer unter dem Einfluss von Drogen oder mit mehr als 0,6 Promille Alkohl im Blut erwischt wird oder die innerstädtischen Geschwindigkeitsbegrenzungen um 60 Km/h überschreitet oder die ausserstädtischen um 80. Mehr als zwei Drittel der am Steuer Verhafteten hatten zu viel getrunken, ein Drittel fuhr ohne gültigen Führerschein.
Die Zahl der Verkehrstoten auf den Strassen des Landes Valencia sank 2015 um ein Zehntel auf unter 100, obwohl das Jahr einen erheblichen Zuwachs der Fahrzeuge und der gefahrenen Kilometer gebracht hatte. Diese Zahl lag vor im Schreckensjahr 2003 noch bei 450. Gesamt-Spanien verzeichnete 2015 rund 1.100 Verkehrstote, so wie im Vorjahr auch. Vor einem halben Jahrzehnt lag diese Zahl noch fast doppelt so hoch. Die gefährlichsten Monate waren und sind Juli und August.












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Im Finale der Handball-Europameisterschaften von Polen treffen am Sonntag, 31. Januar 2016, die Nationalmannschaften von Spanien und Deutschland aufeinander. Sie besiegten ihre Halbfinalgegner Kroatien klar und Norwegen nach einem Handballkrimi mit 33:29 und 34:33 (nach Verlängerung). Beiden Finalteams ist gemein, dass sie relativ ausgeglichen besetzt sind und nicht so sehr abhängig wie z. B. Dänemark oder Frankreich von einzelnen Kernspielern. Favorit für das Finale ist Spanien.
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Im Rahmen des jüngsten polizeilich verfolgten Korruptionsskandals mit der Valencianer PP im Mittelpunkt hat jetzt der Antikorruptions-Staatsanwalt die Einlieferung ins Gefängnis des ehemaligen Provinz-Präsidenten von Valencia, Alfonso Rus (PP), und seines inneren Zirkels gefordert, darunter Provinz-Vize Máximo Caturla, und Emilio Llopis (Kabinettschef von Rus und Bürgermeister von Genovés). Auch für die ehemalige Sekretärin der PP-Fraktion in der Landeshauptstadt Valencia, Carmen García Fuster, fordert die Staatsanwaltschaft Haft, aber diesem Antrag wurde nicht stattgegeben.
20 weitere Verhaftete in dem grossen Schlag der Antikorruptions wurden nach ihren Aussagen vor dem Richter zum Teil mit und zum Teil ohne Auflagen wieder freigelassen. Die geforderten "fianzas" z. B. für einen Angestellten der Provinzverwaltung und vier ebenfalls verhaftete Unternehmer bewegen sich zwischen 200.000 und 500.000 Euro, so die spanische Presse.
Dem ehemaligen Landessekretär für Sport, David Serra aus Benissa, wurde laut "Información" eine Bürgschaft von 15.000 Euro abverlangt.
P.S.: Rus braucht -vorerst- doch nicht ins Gefängnis. Er wurde vom Untersuchungsrichter denn doch gegen eine Kaution von 2 Millionen Euro auf freien Fuss gesetzt.
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Der Verkauf von Häusern und Wohnungen in Spanien ist im dritten Quartal des vergangenen Jahres um 15 % gestiegen, in der Comunidad Valenciana um 14 %, wie eine Erfassung des Nationalen Verbandes der Notare ergeben hat. Dieser Statistik zufolge sind die Verkaufspreise für Häuser und Wohnungen im ganzen Land um 3 % gestiegen, in der Comunitat Valenciana hingegen um fast 5 %.
Unter den spanischen Bundesländern verzeichnete lediglich Navarra 2015 Rückgänge beim Verkauf von Wohnimmobilien, während Murcia (plus 40 %), La Rioja (+ 34 %) und Kantabrien (+ 30 %) die höchsten Zuwächse aufwiesen.
Auch die Anzahl der Hypothekenkredite stieg in dem genannten Zeitraum stark an, um fast 30 %. Der durchschnittliche Kreditumfang stieg um 5 % auf 126.500 Euro.
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Auch im vergangenen Jahr verlor Spanien einen kleinen Teil seiner Bevölkerung: mit 150.000 Anwohnern weniger allerdings ein nur halb so starker Rückgang wie 2014. Rund ein Zehntel der 46,5 Millionen gemeldeten Bürger in Spanien sind Ausländer. Ihr Anteil ist in den vergangenen Jahren durch den Rückgang vor allem vieler Südamerikaner erheblich gesunken, um eine Million in den letzten fünf Jahren.
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Eine Studio für das spanische Umwelt- und Landwirtschaftsministerium bezifferte die Zahl der in Spanien (lebenden) Hunde mit rund 5 Millionen, die der Katzen mit gut 2,3 Millionen. Mit Vorsicht zu geniessende Zahlen, so das Ministerium selbst in einer Tagung mit den Organismen und Vereinigungen, die mit Haustieren zu tun haben, weil diese Daten auf Ebene der Bundesländer erhoben werden und der Tod registrierter Tiere in der Regel nicht gemeldet wird. Zur Illustration: Die Register von elf der 17 spanischen Comunidades Autónomas kommen zusammengerechnet auf 7,5 Millionen Hunde. Bei den Katzen verhält es sich anders: Die 11 erfassten Bundesländer melden offiziell rund 450.000, die geschätzte Zahl liegt bei dem Fünffachen, weil Katzen viel seltener gemeldet werden.
Quintessenz aus der Studie, die für die durchschnittlichen Kosten eines Haustieres und die Umsatzentwicklung des Sektors Tiernahrung und -produkte direkt einmal Zahlen lieferte, die sich kaum unter einen Hut bringen lassen (weshalb wir an dieser Stelle auf sie verzichten), ist, an einer nationalen Harmonisierung der Registrier- und anderen Daten zu den Haustieren zu arbeiten sowie an der Erarbeitung von nationalen Mindeststandards um Umgang mit den Tieren. Man war sich einig, dass die geschätzte Zahl von 400 pro Tag in Spanien ausgesetzten Hunden -Spitzenwert in Europa- gesenkt werden müsse, wobei vor allem die Wahrnehmung als Spielzeug (zu Weihnachten unterm Baum, zum Ferienbeginn an der Autobahn) bekämpft werden müsse. Dabei sei besonders wichtig, den Menschen vor der "Anschaffung" eines Haustieres die Option Adoption aus einem Tierheim und ihre Vorteile nahezubringen. Die Zahl der von Tierschutzvereinen aufgenommenen Tieren war in den Jahren 2006 bis 2008 stark gestiegen und ist seither jeweils leicht gesunken, so die Daten der Studie.
Die Zahl der juristischen Vorgänge um Tiermisshandlung pro Jahr hat sich zwischen 2008 bis 2014 auf 700 verachtfacht, während sich die Zahl der jährlichen Verurteilungen auf 60 versechsfachte. Dabei ist die Frage nicht eindeutig zu beantworten, ob es tatsächlich mehr Misshandlung gibt als vorher, oder ob mehr Misshandlung gemeldet wird und die Tiere zumindest im Tierheim landen und die Behörden mehr gegen die Täter unternehmen.
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