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Land Valencia / Spanien
Der spanische Ölmulti Repsol hat im vergangenen Jahr seinen Gewinn auf 1,6 Milliarden Euro verachtfacht. Das Ergebnis von 2013 war allerdings von ausserordentlichen Sanierungsmassnahmen nach der Enteignung der südamerikanischen Filiale YPS durch die argentinische Regierung betroffen. Der Zuwachs des reinen Geschäftsgewinnes wird mit knapp 30 % angegeben, obwohl Repsol 2014 seine Aktivitäten in Libyen unterbrechen und einen Effekt von minus 600 Millionen Euro durch den Verfall der Ölpreise hinnehmen musste. Kompensation dafür waren strategische Beteiligungen in Peru und Brasilien. Repsol förderte 2014 mit täglich 350.000 Barrel rund 2,5 % mehr als im Vorjahr.
Ein Drittel der drei Dutzend Probebohrungen war erfolgreich, ein ungewöhnlich hoher Wert. Dazu gehört jedoch nicht die Ölsuche vor den Kanarischen Inseln, die erst unlängst aufgegeben wurde.
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Keinen Schaden richtete am Montag, 23. Februar 2015, ein Erdbeben der Stärke von 5,4 Grad auf der Richter-Skala an, dessen Epizentrum in Albacete lag. Die Erschütterungen waren auch in Valencia und Madrid mehrere Sekunden lang zu spüren, so die spanische Presse. Das Erdbeben kam aus der selben Erdfalta wie jenes vom Mai 2011, das in Lorca (Murcia) neun Menschen tötete und mehr als 300 verletzte und für grosse materielle Schäden sorgte.
2012 hatte es an der Atlantikküste vor Pontevedra ein Erdbeben der Stärke 5,6 gegeben.
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Einem Bericht der Anti-Korruptionspolizei zufolge hat die valencianische Filiale der Konservativen Volkspartei PP dem korrupten Firmen-Konglomerat "Gürtel" rund 3,4 Millionen Euro ohne Rechnungen für die entsprechenden Dienstleistungen bezahlt. Der Bericht erwähnt ein Geschenk im Wert von 1.500 Euro an den PP-Landtagsabgeordneten Ricardo Costa und der Ausrichtung eines Geburtstags des ehemaligen Direktors des Landesfernsehens RTVV, Pedro García, für 6.000 Euro. Der ehemalige Vizepräsident des Landes Valencia, Víctor Campos (PP), schon im "Fall der Anzüge" und wegen eines Geschenks von 1.000 Euro für seine Frau verurteilt, hat von "Gürtel" eine Uhr im Wert von 5.000 Euro erhalten.
Die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft fordert für die frühere Spitze der valencianischen PP um Ex-Ministerpräsident Francisco Camps acht Jahre Haft wegen mutmasslicher illegaler Finanzierung der Partei in den Kommunal- und Landtagswahlen 2007 und den Bundestagswahlen 2008, wie die spanische Presse berichtet.
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Die spanische Grossbank "Bankia" wirft 3.500 Second-Hand-Häuser und Wohnungen mit Rabatten von bis zu 50 % auf den Markt. 2.800 davon kosten, so die spanische Presse, weniger als 80.000 Euro. Fast 40 % dieses "stocks" befindet sich in der Comunitat Valenciana, gefolgt von Katalonien (800).
Dieweil fordert der zuständige Richter für die der Fälschung von Informationen für den Börsengang verdächtigte frühere Leitung von Bankia Kautionen in Höhe von 800 Millionen Euro.
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Die Leitung der Sozialistischen Partei des Bundeslandes unter dem früheren PSOE-Hoffnungsträger Tomás Gómez hat jetzt der neue PSOE-Bundeschef Pedro Sánchez abgesetzt. Seit Wochen hatte die Parteispitze dem früheren Bürgermeister von Parla, wo er zwei Mal als spanischer Stadtchef grosser Kommunen das beste Wahlergebnis eingefahren hatte, nahegelegt, sein Parteiamt niederzulegen. Der Hintergrund ist ein Bahn-Projekt aus seiner Bürgermeisterzeit, bei dem es zu nicht ausreichend geklärten Mehrkosten kam. Zudem distanzierte sich Gómez nicht von seiner früheren Nummer 2, trotz dessen Problemen mit der Justiz.
Als Sánchez jetzt die Absetzung von Gómez und seiner Führungsriege bekannt gab, kündigte Gómez zunächst einen sogar juristisch auszufechtenden Kampf gegen den "schwachen Parteichef Sánchez" an. Dann aber ruderte er zurück und forderte lediglich Vorwahlen für die Parteikandidaturen, zum Beispiel für die ihm abgenommene Spitzenkandidatur für die Präsidentschaft des Bundeslandes Madrid. Er selbst werde nicht mehr im Weg stehen, so Gómez. Er gab sein Amt im Madrider Landtag zurück.
Die von der Bundespartei kommissarisch eingesetzte neue Madrider Parteileitung liess die Schlösser zum Parteibüro auswechseln. Elf Mitarbeiter wurden per "Burofax"-Mitteilung entlassen.
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Über den Notruf 112 werden täglich etwa zehn Rettungsaktionen im Land Valencia eingeleitet. Das Land Valencia ist an jeder 20. Rettungsaktion direkt beteiligt, wovon die Hälfte in der Provinz Alicante stattfindet und davon wiederum jede vierte auf dem Land oder in den Bergen.
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Die valencianische Supermarkt-Kooperative "Consum" hat für das neue Jahr eine Lohnerhöhung von 1 % für das "operative Personal" (rund 10.000 Angestellte) angekündigt. Für die "oberen 10 %" hingegen gebe es eine Nullrunde. Für die Mitglieder der Kooperative (ab Erreichen des 2. Dienstjahres) beträgt das Durchschnittsgehalt der kleinen Angestellten rund 1.500 Euro, einschliesslich der Ausschüttungen von Unternehmensgewinnen und Leistungsanreizen. Das Mindestgehalt eines "socio trabajador" von Consum liegt um gut 50 % höher als der gesetzlich festgelegte Mindestlohn. In Massnahmen für die bessere Vereinbarung von Arbeits- und Privatleben hat Consum eigenen Angaben zufolge 2013 mehr als fünf Millionen Euro investiert, darunter der ununterbrochene Arbeitstag, bezahlte Säuglingszeit von drei oder vier Wochen, Sonderzahlungen für Behinderte oder behinderte Kinder oder Opfer von häuslicher Gewalt.
Consum steigerte seinen Umsatz im vergangenen Jahr um 5 % auf knapp zwei Milliarden Euro.
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Um mehr als ein Drittel sind in Spanien seit Beginn der Wirtschaftskrise 2007 die Mieten im Durchschnitt auf unter 7 Euro pro Quadratmeter und Monat gefallen. Mit einem Minus von 42 % führt Aragón diese Statistik an, gefolgt von Kantabrien und der Comunitat Valenciana mit einem Minus von je 37 %. Aber das Absinken des Mietniveaus fällt zuletzt langsamer aus, die Talsohle scheint erreicht. In Madrid und Katalonien stieg erstmals seit 2009 der Mietspiegel wieder, auf jetzt 9 E/qm, gegenüber 5 E/qm im Land Valencia, so die Zeitung "Las Provincias", die sich auf eine Studie von fotocasa.es beruft. Barcelona mit 11,5 E/qm und Madrid (10,5) sind die teuersten Städte in Spanien. Die teuersten Viertel in den beiden Kapitalen sind Ciutat Vella und Sarrià-Sant Gervasi auf der einen und Salamanca und Chamberí auf der anderen mit rund 13 Euro pro Quadratmeter Monatsmiete.
Insgesamt hat das Krisenumfeld zu einer erheblichen Bedeutungssteigerung des Mietmarktes beigetragen.
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Die absolute Mehrheit der Partido Popular hat im Landtag der Comunidad Valenciana die Forderung der Opposition nach verschiedenen Untersuchungsausschüssen abgelehnt: zum Skandal um die Formel-1-Jahre in Valencia, die sich für das Land zum Millionengrab erwiesen haben, die öffentlichen Stiftungen, über die Steuergeld an das Geflecht des Königsschwiegersohnes Iñaki Urdangarin flossen, der sich nun vor Gericht zu verantworten haben wird, und über die Rolle der Mutter aller valencianischen Bestechungsskandale, des Gürtel-Konglomerats, über das bereits eine Reihe von Landes- und Regionalpolitikern der PP ins politische und juristische Abseits gestolpert sind, beim Papst-Besuch 2006 in Valencia.
Die PP verteidigte das Vorgehen der Landesregierung in Sachen Formel 1 und beschuldigte die Opposition mit ihren Forderungen nach Untersuchungsausschüssen, nur auf wahlkampftaktische Vorteile aus zu sein. Das Gleiche gelte für die Kreditkarten in der Ferie de Valencia, deren Nutzung die Opposition in Frage stellte, während es sachlich in dieser Frage keine Beanstandungen und keine Beunruhigung in der Bevölkerung gebe.












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