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Land Valencia / Spanien
Seit 27 Jahren führt Spanien die Weltrangliste der Organspendenationen an und hat mit 3.300 Nierentransfers im vergangenen Jahr einen Weltrekord aufgestellt. Mit 5.300 Organtransplantationen 2018 hat Spanien eine Steigerung von mehr als einem Drittel in 5 Jahren übertroffen. Die durchschnittlich 40 Organspender pro Million Einwohner verteilten sich jedoch nicht gleichmässig über das Land, Kantabrien und La Rioja lagen mit fast 80 weit vorne. Allerdings: Die Anzahl der "Totalverweigerer" ist zuletzt gewachsen, auf 15 %.
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Die Kältetage in der zweiten Wochenhälfte haben auch im Energieverbrauch ihre Spuren hinterlassen. Die Provinz Alicante verbrauchte am Donnerstag, 10. Januar 2019, dem des grossen Temperatursturzes auf bis zu minus 8 Grad in der Provinz Alicante (Villena und Banyeres) und bis zu minus 13 Grad in der Provinz Valencia (Bocairent), offiziellen Angaben zufolge 28.800 Megawattstunden, 4 % mehr als am Tag zuvor und 7 % als am 11. Januar des Vorjahres.
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Nach 36 ununterbrochener Regierungstätigkeit im bevölkerungsreichsten spanischen Bundesland, Andalusien, muss die Sozialistische Partei das Szepter an die konservative Volkspartei PP übergeben: Die PP einigte sich mit Ciudadanos und Vox auf ein Regierungsprogramm, so dass in der nächsten Woche PP-Spitzenkandidat Juan Manuel Moreno vom andalusischen Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt werden kann.
Für das Land Valencia sehen neueste Meinungsumfragen einen bis vor Kurzem unwahrscheinlich erscheinenden Umschwung Richtung eines Machtwechsels von PSOE/Compromís zu PP/Ciudadanos als möglich. Wichtiger Faktor könnte auch hier sein, ob es die spanische Rechtsaussenpartei Vox über die 5-%-Hürde hinweg in den Landtag von Valencia schafft. Das sehen die Meinungsumfragen mit zwischen 3 und 4 % noch nicht, aber auch in Andalusien wurden dieser neuen Partei bis zum Wahltag nur halb so viele Stimmen zugetraut wie sie dann an den Urnen holte.
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Einer Studie der Barceloneser Immobilienfirma "Fincas Blancas" zufolge sind die Mietpreise in Barcelona mit 17 Euro pro Quadratmeter die höchsten in Spanien. Besonders teuer sind die Stadtteile Sarrià-Sant Gervasi, Les Corts, Eixample und Ciutat Vella. Der Mietpreis für eine Standardwohnung von 75 Quadratmetern mit 1.250 €uro angegeben, während für ein Einzimmer-Appartement rund 400 Euro aufgerufen werden.
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Zwar fiel mit 50.000 die Reduzierung der Arbeitslosigkeit in Spanien im Monat Dezember geringer aus als in den letzen sechs Jahren und mit 210.000 niedriger als in den letzten vier. Aber immerhin ist nach Zahlen des spanischen Arbeitsamtes INEM die Zahl der "parados" seit mehr als einer halben Dekade konstant zurückgegangen, auf jetzt 3,2 Millionen, während es von 2007 bis 2012 nur Zuwächse in der langen Liste der Arbeitssuchenden gegeben hatte.
Die stärksten Rückgänge in der Arbeitslosigkeit verzeichneten 2018 die spanischen Bundesländer Andalusien (36.500), Madrid (30.500), Katalonien (25.000) und Valencia (21.500). Nur jeder zehnte der 2018 in Spanien unterschriebenen 22,3 Millionen Arbeitsverträge war zeitlich unbefristet.
Die Zahl der Einzahler in die Seguridad Social hat Ende 2018 nach einem Jahreszuwachs von über einer halben Million wieder die Schwelle von 19 Millionen von vor einem Jahrzehnt erreicht.
Nach Angaben des Staatlichen Institutes für Soziologische Umfragen sank im Verlauf des vergangenen Jahres der sogenannte Verbraucher-Vertrauensindex, der die Erwartungen der Menschen in die Wirtschaftsentwicklung in Spanien messen soll, um ein Zehntel auf 90. Dies ist eines der Daten, die darauf hindeuten, dass das spanische Wirtschaftswachstum in den nächsten Monaten geringer ausfallen könnte als in den letzten Jahren.
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Bars und Restaurants im Land Valencia müssen, wenn ein von der Linkspartei "Podemos" eingebrachter Gesetztesanhang an das neue Müllvermeidungs- und -verwertungsgesetz der Comunidad Valenciana eine Mehrheit findet, ihren Kunden Kranwasser im Glas kostenlos reichen, wenn es verlangt wird. Das teilte der Podemos-Ortsverein von Alfaz del Pí mit.












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Auch die schärfsten politischen Gegner des früheren valencianischen Ministerpräsidenten Eduardo Zaplana (PP) haben sich zuletzt öffentlich für die Entlassung des schwer an Blutkrebs erkrankten Untersuchungshäftlings aus humanitären Gründen nach Hause ausgesprochen, wie zum Beispiel Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) oder Podemos-Chef Pablo Iglesias. Derzeit befindet sich der unter Korruptionsverdacht stehende Zaplana, Begründer der an den Urnen extrem erfolgreichen, aber von Korruption und Misswirtschaft durchtränkten PP-Regentschaft von Mitte der 90er Jahre bis 2015.
Jetzt aber raten auch die behandelnden Ärzte im Hospital La Fe, in dem er laut spanischer Presse als isolierterer Häftling keinen Besuch von Angehörigen erhalten könne, seine Entlassung nach Hause an, wogegen sich Berichten zufolge die zuständige Richterin und Staatsanwalt weigern. Sollte sich sein Gesundheitszustand verbessern, so wird berichtet, müsste Zaplana sogar wieder ins Gefängnis zurück.
Zaplana beteuerte dieweil erneut seine Unschuld ("habe niemals eine Kommission genommen oder eine einzige Peseta veruntreut") und verneinte eine mögliche Fluchtgefahr.
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Mit mehr als 3.000 stuft eine in Katalonien vorgestellte "EuroRAP-Studie 2018" jeden achten von 25.000 Bundesstrassen-Kilometer in Spanien als "sehr gefährlich" ein, immerhin 2 % weniger als im Vorjahr. Die Hälfte des Autoverkehrs wird über diese Strassen abgewickelt, in die Bewertung gingen die schweren Verkehrsunfälle zwischen 2015 und 2017 ein. Die gefährlichsten Bundesstrassen befinden sich demnach in Huesca, wo mehr als die Hälfte der Bundesstrassen-Kilometer ein hohes oder sehr hohes Unfallrisiko bergen. Auf den Plätzen folgen Teruel (43 %) und León und Lleida mit je 31 %. Die gefährlichsten Bundesstrassen befinden sich der Studie zufolge in Aragón mit 35 % gegenüber 12 % im spanischen Mittel, gefolgt von Asturien und Galicia mit je 15 %.
Doppelstrassen sind naturgemäss erheblich sicherer als solche mit nur einer Fahrbahn in jede Richtung, die zu mehr als einem Fünftel ihrer Kilometer ein hohes oder sehr hohes Risiko für schwere Unfälle bergen.
Von den für Motorradfahrer gefährlichsten Streckenabschnitten befinden sich 5 in Barcelona und 2 in Valencia.
Zwischen 2010 und 2017 ging die Zahl der Verkehrstoten in Spanien um mehr als ein Viertel zurück.
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Der brutale Mord an einer jungen Joggerin im südspanischen Huelva befeuert nicht nur seit Tagen die spanische Medienlandschaft, sondern hat im Internet auch die Nutzung der neuen App "Sincronizadas" für gemeinsames Laufen von Frauen zu komplizierten Uhrzeiten wie am frühen Morgen oder am späten Abend in die Höhe schnellen lassen. 9 von 10 Joggerinnen, so die spanische Presse, fühlen sich belästigt oder verfolgt, wenn sie alleine laufen, Autofahrer, die zu nahe heranfahren und starren, dunkle Strecken, die vermieden werden müssen, Laufzeiten, die ständig verändert werden müssen - "die Unsicherheit läuft immer mit", Probleme bei de Ausübung des Sports, "über die sich die Männer nicht einmal Gedanken machen müssen". Die Forderung auf zahlreichen der von Frauen in spanischen Städten organisierten Protestdemonstrationen für mehr Sicherheit: "Wir wollen nicht mutig sein, sondern frei".
Auch die Politik liess den Mord an der Lehrerin Laura Luelmo nicht ungenutzt: Der neue PP-Spitzenmann machte sich für die Beibehaltung der Rechtsfigur des Einsperrens auf Dauer für besonders gefährliche Verbrecher stark. Luelmos Mörder war nach 17 Jahren Gefängnis wegen eines Raubmordes und zwei weiteren Jahren wegen Raubes erst zwei Monate in Freiheit. Die Antwort von PSOE und Podemos: "Infame Ausnutzung des frischen Schmerzes von Opfern und Gesellschaft für politische Zwecke. Die von der PP verteidigte Rechtsform hat das den Mord nicht verhindert."
Regierungschef Pedro Sánchez (PSOE) versprach "Massnahmen für die Verbesserung der Sicherheit der Frauen". Die Regierung kündigte an, besonders gefährliche Verurteilte auch nach ihrer Freiheit besonderer Überwachung unterziehen zu wollen, sprach sich aber gegen die -noch vom Verfassungsgericht zu entscheidende- Sicherheitsverwahrung aus.
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