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Land Valencia / Spanien
Mit knapp 11.000 fanden im ersten Halbjahr 2017 fast doppelt so viele Flüchtlinge den Weg -vor allem über das Meer und über den Zaun in der spanischen Afrika-Enklave Ceuta y Melilla- nach Spanien wie im gleichen Vorjahreszeitraum. Allein im Juni versuchten 2.200 Personen die Überfahrt an der Meerenge von Gibraltar in 85 Booten. Dramatischster Vorfall war der Tod von 50 Flüchtlingen im Mar de Alborán im Südosten von Spanien.
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Die Sondereinheiten der Guardia Civil gegen Einbrüche und Erntediebstähle auf dem Land zeigen Wirkung: Um mehr als ein Drittel ging im ersten Halbjahr 2017 die Zahl dieser Delikte in der Comunidad Valenciana gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum auf 1.200 zurück. Ausserdem wurden knapp 280 Delikte aufgeklärt und dabei 340 Personen verhaftet.
In der Nordprovinz Castellón betrug der Rückgang der Erntediebstähle und weiteren Vergehen sogar mehr als 50 %, auf 120. In Alicante wurden bis Juni 200 Delikte registriert, ein Drittel weniger als ein Jahr zuvor.
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Der neue AVE-Hochgeschwindigkeitszug zwischen Madrid und Alicante hat in seinem vierten Jahr mit 100.000 zusätzlichen Passagieren die Zwei-Millionen-Marke geknackt. Fast 1,3 Mio von ihnen fuhren die ganze Strecke zwischen den beiden Städten. Damit ist die Gesamtzahl der Nutzer des AVE Madrid-Alicante auf 7,5 Mio geklettert. Mon- und Freitage sind diejenigen mit der stärksten Nutzung.
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Nach einem Anstieg um 1 % im Jahr 2015 betrug das durchschnittliche Gehalt in Spanien 23.000 Euro. Die Schere der Entlohnung zwischen Männern und Frauen beträgt 23 %: 26.000 gegenüber 20.000 Euro durchschnittlicher Verdienst. Rechne man jedoch den Faktor unterschiedlicher Verträge und Arbeitszeiten heraus, um etwa ähnliche Arbeitsumstände (z. B. Voll-/Teilzeit) miteinander zu vergleichen, komme, so da Nationale Statistische Institut von Spanien, eine wesentlich geringe Lohndifferenz heraus. Allerdings ist eine andere Zahl aussagekräftig: 18 % der Frauen verdienen weniger als das gesetzlich definierten Mindestlohn (salario mínimo interprofesional, SMI), gegenüber 7,5 % der Männer.
Die Hälfte der Gehälter in Spanien liegt je über und unter 19.500 Euro, so die Studie. Jeder zehnte Mann verdient mehr als das Fünffache des SMI, aber nur jede 20. Frau.
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Mit fast 4 % den höchsten Anstieg seit dem ersten Krisenjahr 2007 erfuhr 2016 der Preis für neu gebaute Immobilien in Spanien, wie die "Sociedad de Tasación" in einer Studie ermittelte. Die Tendenz setzte sich im ersten Halbjahr 2017 mit knapp 2 % fort. Eine Faktor könne dabei die Steigerung der Mieten in touristisch attraktiven Städten wie Madrid, Barcelona oder Palma sein, die sich aus dem zunehmenden Markt über Internet-Portale organisierter touristischer Vermietung ergebe. Die Studie wurde in 400 spanischen Städten erstellt, darunter alle 51 Provinzhauptstädte. Unter diesen ist beim Wohnungsneubau Barcelona mit 3.600 Euro pro Quadratmeter das teuerste Pflaster, gefolgt von San Sebastián (3.350) und Madrid (3.050), während der spanische Durchschnitt mit 2.150 €/qm angegeben wurde, so die Bewertungsgesellschaft "Sociedad de Tasación". Die drei valencianischen Provinzhauptstädte Valencia, Alicante und Castellón liegen mit 1.570 €/qm unter dem Durchschnitt, die preiswertesten Neubau-Immobilien gibt es in Extremadura (1.150) und in Murcia (1.200).












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Nach fünfmonatigen Auseinandersetzungen haben sich jetzt die Gewerkschaften der spanischen Hafenarbeiter mit ihren Arbeitgebern geeinigt, so dass die für Anfang Juli vorgemerkten Streiks abgeblasen werden können. Es ging darum, wie die von der Europäischen Union geforderte Liberalisierung des Sektors umgesetzt wird, vor allem in der Organisation der Arbeitsbeziehungen. Die Arbeitgeber garantierten die Beschäftigung, die Gewerkschaften fügen sich der Öffnung der Arbeitsverhältnisse ihres Sektors nach den Vorgaben der EU.
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Qualität, Umweltschutz, Zugang von 175 Stränden in fast drei Dutzend Kommunen in der Comunitat Valenciana sind jetzt vom Tourismusministerium mit der "Qualitur"-Flagge ausgezeichnet worden. Die Gemeinde Teulada-Moraira beispielsweise erhielt das Distinktiv für seine drei Strände Ampolla, Platgetes und El Portet.
46 Gemeinden der Comunidad Valenciana hatten zuvor ihre Strände für die Vergabe des bekannteren Qualitätsdistinktivs "Blaue Flagge" angemeldet und 45 haben die Auszeichnung erhalten, das ist mehr als ein Fünftel aller Blauen Flaggen in Spanien. Die Provinz Alicante erhielt 78 und ist somit diejenige in Spanien mit den meisten Blauen Flaggen.
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Bei drei Verkehrsunfällen in der Comunitat Valenciana sind an einem Tag des dritten Juni-Wochenendes 2017 vier Radfahrer zum Teil schwer verletzt worden. Die Unfälle geschahen in Castellón, Benaguasil und Sueca. In einem Fall wurde ein junger Radfahrer schwer verletzt, der falsch in eine Einbahnstrasse eingebogen war; in zwei anderen Fällen fuhren Lieferwagen die Radfahrer an.
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Gegen die aufkommenden innerparteilichen Bestrebungen, ihn aus dem Sattel zu heben, wehrt sich der sozialistische valencianische Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) öffentlich. Ihm weht nach dem Sieg von Pedro Sánchez bei der Urabstimmung der spanischen Sozialisten, während der er sich für Sánchez Gegenkandidatin Susana Diaz stark gemacht hatte, der Wind ins gesucht. Puigs innerparteiliche valencianische Gegner erhielten bedeutende Posten im neuen Bundesvorstand, allen voran José Luís Abalós. Puig ("Diese Attacke auf mich macht keinen Sinn") wies darauf hin, dass das innerparteiliche Sägen an seinem Stuhl ihn vor allem als Ministerpräsidenten schwächen würde, was nicht im Sinne der Partei sein könne. Ausserdem: Er selbst, Puig, habe sich seinerzeit stark dafür gemacht, dass Abalós in der valencianischen PSOE einen wichtigen Posten besetzen konnte.
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