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Land Valencia / Spanien
Das Frühjahr kommt in diesem Jahr mit Verspätung an die valencianische Mittelmeerküste: Mehr Sonnenstunden und -tage in Berlin, Genf und Paris haben in den ersten 40 Tagen der Ausgangssperre die Meteorologen verzeichnet. Seit Mitte März wurden in Alicante fast 120 Liter Niederschlags pro Quadratmeter verzeichnet, in Valencia 150 und in Castellón sogar 280, während der Osten und Süden Deutschlands unter einer erneuten Dürre ächzt, mit z. B. knapp 6 l/qm in Berlin an lediglich 3 Regentagen, gegenüber 20 in Valencia oder Alicante.
Alicante und Valencia blieben in dieser Quarantäne mit 240 und 160 Sonnenstunden weit hinter Berlin mit 370 sowie Paris und Genf mit je 340 zurück.
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Das Land Valencia hat das Jagdverbot für Kaninchen und Wildschweine aufgehoben. Damit entsprach der "Consell" einm Antrag der Landwirte-Vereinigung angesichts der grossen Schäden, die durch diese beiden Tierarten angerichtet werden, erlegt aber aufgrund der Corona-Krise besondere Vorsichtsmassnahmen auf. Bei Jagdgebieten von weniger als drei Hektar darf nur ein einziger Jäger tätig werden, ohne Treiber und andere Helfer, bei grösseren Gebieten darf höchstens eine Person pro Hektar an der Jagd teilnehmen, Sicherheitsabstände sind zu wahren.
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Die Zahl der gemeldeten Corona-Fälle liegt am Mittag des Dienstag, 14. April 2020, über 170.000 (nach den USA mit 580.000 die Nr. 2 in der Welt), bei 18.000 verbundenen Todesfällen und mittlerweile fast 40 %, welche die Krankheit überwunden haben. In der Comunitat Valenciana sind 9.000 Corona-Patienten erfasst, ein Zehntel gestorben, ein Drittel genesen. In den vergangenen 24 Stunden wurden 570 Corona-Tote in ganz Spanien gezählt.
Die spanische Regierung hat am Ostermontag die Quarantäne insofern gelockert, als nun auch Angehörige nicht-essentieller Bereiche wieder arbeiten gehen dürfen. Bei der Benutzung öffentlicher Transportmittel erhalten sie Masken. In der Marina Alta waren nur die grösseren Städte Dénia, Xàbia, Calp, Benissa und Teulada an der Verteilung von Masken für Nutzer der Bus- oder Tram-Linien beteiligt. 35 Städte waren es insgesamt in der Provinz Alicante (siehe Liste), in der Marina Baixa waren Benidorm, La Nucía, Alfaz del Pí, Finestrat und Altea beteiligt.
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Mit 7.000 sank im vergangenen Jahr die Zahl Embargos wegen geplatzter Hypothekenkredite gegenüber 2018 um mehr als ein Fünftel. In mehr als 5.000 Fällen der Zwangsvollstreckung handelte es sich um die übliche Wohnung der Betroffenen. 60 % dieser zwangsvollstreckten Immobilien waren in den Jahren 2006 bis 2008 gekauft worden. Unter den 17 spanischen Bundesländern lagen Katalonien und die Comunidad Valenciana mit je 12.000 vorn, gefolgt von Andalusien, während am wenigsten in La Rioja (500), Baskenland und Navarra (170) zwangsvollstreckt wurde.












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Die neue linke spanische Regierungskoalition aus PSOE und Podemos leitet eine Senkung der Mehrwertsteuer IVA für tierärztliche Leistungen von 21 auf 10 % und bei Produkten für die Damen-Hygiene von 10 auf 4 %. Dagegen soll die IVA für Tabak und Wetthäuser erhöht werden, so die spanische Presse. Für "digitale Dienstleistungen" soll eine neue Gebühr "Tasa Google" und für finanzielle Transaktionen eine "Tasa Tobin" eingeführt werden.
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Jeder fünfte Infizierte mit dem Corona-Virus in der Comunitat Valenciana, also rund 340 Menschen bis zum vorletzten Märzwochenende 2020, stammen aus dem Gesundheitssektor. Etwa zwei Dutzend Seniorenheime verzeichneten etwa hundert Ansteckungen unter den Insassen und noch einmal halb so viele unter den Angestellten. Im Land Valencia gibt es bisher rund 1.600 (der spanienweit etwa 28.000) Corona-Patienten, in der Provinz Alicante 540, in den letzten 24 Stunden kamen hier 60 dazu, zehn Patienten starben in dieser Zeit in der Provinz. Hier ist die Seniorenresidenz DomusVi in Alcoy mit 70 registrierten Ansteckungen zwischen Anwohnern und Personal (150 befinden sich in Quarantäne) Epizentrum der Krankheit, in dem mehrere der Todesfälle angesiedelt sind.
In der Provinz haben sich bislang 17 Hotels den Gesundheitsbehörden als improvisierte Krankenhäuser für die Behandlung und vor allem Quarantäne von Corona-Patienten zur Verfügung gestellt.
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9 Tote wurden jetzt an einem Tag in der Comunitat Valenciana der Corona-Pandemie zugerechnet und fast 110 Neuansteckungen registriert. Davon entfielen gut 40 auf die Provinz Alicante, die bisher 13 dem Corona-Virus zugerechneten Todesfaelle in de Comunidad Valenciana allerdings wurden nicht nach Provinzen aufgeschluesselt, wie es andere Bundesländer Spaniens doch tun. Damit liegt das Land Valencia bei knapp 500 "aktiven" Corona-Faellen, waehrend in der Provinz Alicante fast 200 registriert wurden.
4 der bis Montag, 16. März 2020, in der Marina Alta registrierten Träger des Corona-Virus befinden sich in ihren Häusern, einer auf der Intensiv-Station des Kreiskrankenhauses.
Die von der spanischen Regierung verfuegte bedingte Ausgangssperre bleibt bis auf Weiteres bestehen, bevor eine Besserung eintritt, wird mit weiterem drastischen Anstieg der Zahlen gerechnet. Nur noch Supermärkte, Apotheken, Optiker, Orthopädie-Geschäfte, Tankstellen, Estancos, Friseure, Reinigungen, Tierläden und Technologie-Geschäfte dürfen geöffnet sein. In den Rathäusern werden nur noch ganz dringende Fälle persönlich behandelt, ansonsten gilt: telematische Verwaltung und Aussetzen der Fristen, Freizeitzonen und Strände sind zum Beispiel in Gemeinden wie Benitachell und Teulada-Moraira gesperrt, vor die Tür darf man nur noch für die notwendigsten Verrichtungen und allein, es sei denn zu Begleitung einer hilfsbedürftigen Person. Menschenansammlungen sind verboten.
In Denia wurden allein am Sonntag 200 Personen durch die Polizei identifiziert und eine Sanktion ausgesprochen, in Calpe waren es laut spanischer Presse mindestens drei und in Teulada-Moraira vier, darunter gegen die Teilnehmer an einer privaten Fiesta auf einer geschlossenen Terrasse und mehrere Schwimmer am Strand. Javea und Benitachell, so die Zeitung, beliessen es bisher bei Ermahnungen.
Die Beschränkungen gelten zunächst bis auf Weiteres, die meisten Rathäuser haben ihre Schliessung bis Ende März verkündet und ihre Kulturprogramme auch schon für April ausgesetzt, darunter das Mitja-Fava-Fest von Benitachell und auch das Patronatsfest Purissima Xiqueta von Benissa Ende April. Die Stadt Benissa bietet für hilfsbedürftige Menschen einen Einkaufs- und Fahrdienst an - dies allerdings nicht erst seit der Corona-Krise, aber jetzt wird speziell daran erinnert.
SUMA hat waehrend der von der Regierung verordneten Ausgehbeschränkung die anstehende Phase der "Freiwilligen Bezahlung" von kommunalen Steuern und Abgaben (vor allem Kfz-Steuer und Wassergebühren) ausgesetzt.
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Als gutes Geschäft für die Regierung des Landes Valencia haben Politiker der Landtragsfraktion der Oppositionspartei Ciudadanos den öffentlichen Hafen von Dénia für das Land Valencia bezeichnet. Einnahmen von 16 Millionen Euro in 4 Jahren stehen demnach Reinvestitionen von lediglich 600.000 Euro im gleichen Zeitraum gegenüber. Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) forderte die Freigabe des Hafens als autonom, damit die Stadt ein Mitspracherecht in den Angelegenheiten des Hafens erhalte und dafür sorgen könne, dass die Investitionen sich erhöhen.
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Die mit den Unregelmässigkeiten im Finanzgebahren des ehemaligen PP-Ministerpräsidenten des Landes Valencia, Eduardo Zaplana, befassten Polizisten der Guardia Civil beschäftigen sich derzeit uner anderem mit zwei Zahlungen über je rund 300.000 Euro von Auslandskonten an seine Töchter in den Jahren 2016 und 2017. Es besteht der Verdacht, dass es sich um die "Repatriierung" von Kommissionen handeln könnte, die Zaplana in seiner Zeit als Landeschef eingestrichen haben könnte. Schon seit 2002 hatte offenbar Zaplana grosse Summen an seine Töchter überwiesen.
In einem Jahr kaufte eine von ihnen eine Wohnung in Madrid ohne nennenswerte Einkünfte auf der Steuererklärung in jenem Jahr; eine andere kaufte -ohne Einkünfte aus irgendwelcher Arbeit- sich in einem Jahr einen Porsche und andere Fahrzeuge, worauf sich die Polizei ihre Kontobewegungen genauer ansah, wie die spanische Presse berichtete.













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