COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Land Valencia / Spanien
Die meisten valencianischen Kommunen verletzen systematisch das Tierschutzgesetz, so befindet die Tierschutzpartei "Partido Animalista". Zu wenige Städte und Gemeinden verfügen über die notwendigen Einrichtungen für die Aufnahme ausgesetzter Haustiere. In vielen Fällen sei diese Dienstleistungen an Privatfirmen vergeben, die mit "Extermination von Tieren" ihren Raibach machen. Die Animalisten fordern, dass Haushaltsmittel für die Umsetzung der Vorgaben des Tierschutzgesetzes bereit gestellt werden und schlägt dafür vor, sich der Mittel zu bedienen, die beim Verzicht auf die Unterstützung von Aktivitäten rund um das -"ebenfalls gesetzeswidrige"- Stiertreiben frei würden.
Meldung kommentieren

Die Zeit der Ankündigungen ist vorbei: Am Mittwoch, 6. September 2017, hat das katalanische Landesparlament das Gesetz für ein Unabhängigkeitsreferendum am 1. Oktober verabschiedet. Die Opposition verliess den Landtag und beklagte, dass das illegale Gesetz über eine illegale Volksabstimmung (laut spanischer Verfassung dürfen keine Landesteile über die Abspaltung von Landesteilen abstimmen) obendrein auf illegale Weise durchgepeitscht worden sei.
Jetzt wendet sich die spanische Rajoy-Regierung ans Verfasungsgericht, das in wenigen Tagen (gegen das nicht verfassungskonforme Referendumsgesetz) entscheidet und die Regierung mit Massnahmen zur Verhinderung des Referendums beauftragen wird. Rajoy hat betonte ein ums andere Mal, dass dieses nicht stattfinden werde, sieht sich der Unterstützung der Sozialisten (PSOE) und Ciudadanos versichert. Die katalanische Regierung hingegen fordert die Katalanen zur Standhaftigkeit auf.
Parallel dazu hat der spanische Rechnungshof vom ehemaligen katalanischen Ministerpräsidenten Artur Mas und weiteren Spitzenpolitikern und -funktionären die Hinterlegung von 5 Millionen Euro bis zum 23. September gefordert, die im Zusammenhang mit dem von ihm 2014 organisierten gescheiterten Referendum stehen, für das er sich wegen Amtsmissbrauchs vor Gericht verantworten muss. Aus den Reihen der "independentistas" wurden für den Fall staatlicher Verhinderungsaktionen des Referendums Massenmobilisierungen angekündigt. Dafür wird es einen wichtigen Probelauf am 11. September geben, dem katalanischen "Diada"-Landesfeiertag, der in den letzten Jahren mit zunehmender Beteiligung exklusiv unter dem Motto des Weges zur Unabhängigkeit begangen wurde.
Den von der PP-Bundesregierung angenommenen PSOE-Vorschlag einer Parlamentskommission zur Debatte über ein neues Konzept für die spanischen Nationalitäten lehnten die katalanischen Nationalisten ab, für die die spanischen Gesetze nicht mehr gelten und für die ein solcher Ausschuss im Bundesparlament obsolet ist.
Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig eines Staatsstreiches, die Verhinderung einer legitimen Abstimmung über die eigene Zukunft auf der einen und die Verletzung der spanischen Verfassung (Rajoy: "Demokratie ohne die Befolgung der Gesetze ist keine Demokratie") auf der anderen.
Zwar wurde parallel zum Referendumsgesetz eines mit Massnahmen zur "desconexión" verabschiedet aber gleichzeitig vom Lager der Unabhängigkeitsbefürworter betont, dass sowohl eine sehr niedrige Beteiligung am Referendum des 1. Oktober als auch eine Niederlage für die "independencia" diese Bemühungen für lange Zeit erst einmal auf Eis legen würde.
Meldung kommentieren

In den ersten acht Monaten des Jahres sind in Spanien mit 375 Menschen 50 mehr ertrunken als vor einem Jahr und fast 100 mehr als von Januar bis August 2015. Allein im Juli 2017 ertranken täglich drei Menschen in Spanien. Im Vergleich der spanischen Bundesländer lag nur Andalusien (65) vor dem Land Valencia und Canarias mit je 55 Opfern, gefolgt von Galicia (50) und Cataluña (40) sowie Cantabria und Baleares (je 20).
Das klassische Profil des Ertrunkenen ist ein spanischer Mann über 35 Jahre, an einem unbewachten Strand.
Meldung kommentieren

Warnungen des US-Geheimdienstes CIA über ein möglicherweise bevorstehendes Attentat auf den Ramblas von Barcelona hat jetzt die katalanische Zeitung "El Periodico" veröffentlicht. Diese seien von katalanischen und spanischen Sicherheitsbehörden gewogen und für zu leicht befunden worden, obwohl man hinter den Kulissen die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt habe. Die katalanische Regierung sprach -einen Monat vor dem mit Spannung erwarteten Versuch eines Unabhängigkeits-Referendums- von einer gezielten Diskreditierungskampagne gegen sie und ihre Sicherheitsorgane und bezeichnete das veröffentlichte Dokument als "Montage".












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

Das staatliche Wetteramt hat für das Land Valencia und insgesamt mehr als die Hälfte der spanischen Provinzen für Dienstag und Mittwoch, 29. und 30. August 2017, Sturm- und Starkregenwarnungen herausgegeben. Auch die Provinz Alicante ist betroffen, allerdings weniger an der nördlichen Küste. Dagegen werde der landesinwärtige Teil der Provinz Valencia besonders betroffen sein, so die Vorhersage.
Meldung kommentieren

Mangelhafte Koordination spanischer Behörden hat die Presse im Falle des für das Attentat von Barcelona zuständigen Imam der katalanischen Gemeinde Ripoll ausgemacht, das das Terror-Wochenende nicht überlebte. Der Mann war bereits wegen Drogenhandels zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die Justiz gab an, dass sie von der Verwaltung nicht über die Gefährlichkeit von Abdelbaki Es Satty informiert worden sei, dessen Rauswurf aus dem Land beschlossene Sache war, was jedoch von einem Gericht in Castellón zurückgewiesen wurde. Gegen dieses Urteil, so die spanische Presse, legte die Regierung keine Revision ein.
. Ebenfalls wurde berichtet, dass von der belgischen Polizei die Bitte an die Kollegen in Spanien erging, "so viel wie möglich" über den längst auffällig gewordenen Imam zu erfahren, der über mehrere Jahre hinweg in Ripoll die Terrorzelle aufbaute, deren mehrfache Explosionspläne lediglich von zu explodierenden Gasflaschen durchkreuzt wurden. Er war als radikaler Salafist als gefährlicher Häftling eingestuft worden.
Meldung kommentieren

Mit dem Tod des 22jährigen Todesfahrers auf der Rambla von Barcelona ist nach Angaben der katalanischen Polizei die 12-köpfige IS-hörige Terrorzelle von Katalonien deaktiviert, alle Mitglieder entweder tot oder verhaftet. Den Fahrer des Lieferwagens, Younes Abouyaaqoub, wurde in der Zone Altos de Subirats bei Vilafranca del Penedès (Barcelona) gesehen, gemeldet und kurz darauf von der katalanischen Polizei erschossen.
Die Radikalisierung der jungen Männer geschah nicht über Nacht. Der dafür hauptverdächtige Imam Abdelbaki Es Satty wurde tot in dem Haus in der Gemeinde Alcanar in Katalonien gefunden, das einen Tag vor den Attentaten von Barcelona in die Luft geflogen war, weil dort grosse Sprengstoffanschläge vorbereitet wurden, seit einem halben Jahr, ohne dass die Terrorzelle in dem Ort Verdacht weckte.
Der Todesfahrer Younes war der spanischen Presse zufolge als guter Schüler, Fussballfan und Autonarr bekannt.
30 Kommentare   |   Meldung kommentieren

Ein bereits vom sogenannten "Islamischen Staat" reklamiertes Attentat mit einem Lieferwagen auf den Ramblas von Barcelona forderte am Nachmittag des Donnnerstag, 17. August 2017, nach Kenntnisstand vom selben Abend um 22 Uhr mindestens 13 tote und über 80 Verletzte, 15 davon sehr schwer. Einer der beiden verdächtigen Attentäter starb bei einem Schusswechsel mit der Polizei, ein zweite (und, je nach Quelle, dritter) Terrorist wurde(n) verhaftet.
Meldung kommentieren

Die Lebenserwartung im Land Valencia ist von 2000 bis 2015 um über drei Jahre gestiegen, auf 82,3 Jahre. Bei den Männern (plus 3,8 Jahre auf 79,5) war offensichtlich mehr Luft nach oben als bei den Frauen (plus 2,6 Jahre auf 85,1). Die Lebenserwartung in Spanien beträgt 83,3 Jahre, gegenüber 82,1 Jahren in Europa.
Die Marina Alta liegt Angaben des Landes-Gesundheitsamtes mit fast 81 Jahren Lebenserwartung der Männer unter den Landkreisen der Comunidad Valenciana ganz vorn.
Meldung kommentieren

Zurück Weiter