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Land Valencia / Spanien
Am 21. Mai 2017 will die oppositionelle spanische sozialistische Partei PSOE ihre neue Parteiführung, nachdem im vergangenen Jahr Wahlverlierer Pedro Sánchez vom Parteiapparat entmachtet und durch eine "gestora" abgelöst worden war. Im Vorfeld wird die Partei eine Debatte zwischen den Kandidaten organisieren. Favoritin ist die andalusische Ministerpräsidentin Susana Díaz, die am letzten Märzwochenende einen sehr grossen Teil der Parteiströmungen und nicht zuletzt historische Parteigrössen wie Felipe González und Alfonso Guerra um sich versammelte.
Diáz wird sich behaupten müssen gegen eben jenen 2016 abgelösten Pedro Sánchez, der die Partei nach links öffnen und nicht noch einmal zum Steigbügelhalter für die PP machen will, und gegen den ehemaligen baskischen Ministerpräsidenten Patxi López, der sich als neutrale dritte Kraft und mit dem Argument präsentiert, dass nach dem erlebten Streit zwischen Díaz und Sánchez nicht einem der beiden die Verantwortung zufallen könne, die Partei für die nächsten Wahlen in Stellung zu bringen.
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Im verangenen Jahr ist die Anzahl der im Ausland lebenden Spanier nach Auskunft des Nationalen Statistischen Instituts (INE) um 100.000 auf 2,4 Millionen gestiegen. Damit gibt es gegenüber dem Beginn der Krise vor acht Jahren netto etwa eine Million Spanier mehr im Ausland. Zwei Drittel der "neuen" Auswanderer sind allerdings streng genommen nicht solche, sondern bereits im Ausland geboren, besitzen jedoch die spanische Nationalität.
Knapp zwei Drittel der Auslandsspanier leben in Amerika, ein Drittel in Europa und nur 3,5 % im Rest der Welt.
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Bei einer grossen Aktion der Policía Nacional in der Comunidad de Madrid wurden fast 50 Mitglieder von georgischen Mafias verhaftet und 600 Schmuckstücke aus Diebstählen in Privathäusern und -wohnungen in Madrid und Murcia sicher gestellt. Mindestens 40 Einbrüche wurden aufgeklärt. Die Polizeiaktion wurde vor einem Jahr eingeleitet.
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Auf eine Ausweitung der Marktanteile von 6 % der deutschen Touristen am ausländischen Tourismus in der Comunidad Valenciana setzt der sozialistische Landesvater Ximo Puig. Mit Verweis auf die durch den Brexit zu erwartenden Unsicherheit müsse sich das Land Valencia um einen grösseren Anteil an deutschen Besuchern bemühen, für die ja immerhin Spanien das erste Auslandsziel darstelle. Den als vermögende Touristen interessanten Deutschen müsse man die Vorzüge der Region jenseits von "sol y playa" nahebringen, um sie von den Balearen oder Kanaren herüberzulocken. Ein deutsches Kollektiv, dem sich die valencianische Delegation bei der Internationalen Tourismus Börse (ITB) von Berlin besonders gewidmet hat, ist das der Schwulen, Lesben und Transsexuellen.
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In der Nacht zum heutigen Montag, 13. März 2017, ist zum x-ten Mal der Winter, dem auf dem Kalender nur noch eine Woche bleibt, zurückgekehrt in die Comunitat Valenciana und die Provinz Alicante. Bis zm Morgen wurden beispielsweise in Ondara über 90 Liter Niederschläge gemessen und in Jávea 70, in La Nucía 30 (siehe Foto). Das Wetteramt hat offizielle Wetterwarnungen für Niederschläge (bis 100 l/qm innerhalb von 12 Stunden, Schnee ab 800 Metern, Alcoy und andere höher gelegene Zonen sind bereits zugeschneit), Wind (bis 90 Km/h) und Wellen (über 4 Meter) für die nächsten beiden Tage gegeben, vor allem aber den heutigen Montag. Die Temperaturen sind gegenüber dem Samstag um mehr als 10 auf einige Grad unter 10 Grad gefallen, gegenüber den Höchstwerten in Alicante vom Freitag (mit fast 35 Rekord für Temperaturmessung im Winter in unserer Region) um fast 20 Grad.
In Valencia mussten etliche der bereits aufgestellten Falla-Monumente vor Regen und Wind geschützt werden, das tägliche Krachfeuerwerk wurde für den 13.3. abgesagt.
Der Norden der Provinz Alicante, also genau unsere Region, befindet sich im Epizentrum des brüsk zurückgekehrten Winterschlechtwetters, dessen Niederschläge allerdings eine erhebliche Hilfe gegen den Pinien- und Zypressenstaub sind und der Austrocknung des Bodens nach den letzten windigen Wochen entgegen wirken. Die Trinkwasser-Probleme des vergangenen Sommers waren ja schon durch die Regenfälle von Dezember und Januar zumindest für die nächsten zwei Jahre in den Hintergrund gedrängt worden.
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Die Tierschutzpartei PACMA hat kritisiert, dass im Rahmen eines vom Land Valencia und den Provinzen Valencia und Castellón subventionierten Stierkampf-Kongress Kurse für Kinder gibt, bei denen diese unter anderem in der Stiertreiben-Modalität des "toro embolado" (mit Feuer auf den Hörnern) unterrichtet werden. Den Kindern werde, mit Hilfe öffentlichen Geldes, die Idee von Tieren als Gegenstände nahe gebracht, die man zum Spass quälen dürfe. Das sei nicht der Wandel, den die neue linke Landesregierung in Valencia versprochen habe.
"Toro embolado" ist in den letzten beiden Jahren von mehreren Rathäusern in unser Region verboten worden. Einen Tag vor den Fallas von Valencia, am 18. März um 11.30 Uhr, organisiert PACMA eine Protest-Demonstration in Valencia, auf der Plaza Manises, vor dem Sitz der Provinz Valencia. Denn dieser untersteht die Stierkampfarena von Valencia, in der pro Jahr laut PACMMA "mehr als 50 Stiere bis zum Tode gequält" werden.
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Die Anzahl der neuen Hypothekenkredite ist in Spanien im vergangenen Jahr um 14 % auf 280.000 gestiegen. Nach 7 mageren Jahren des ständigen Rückgangs kam es erstmals 2014 zu leichten Fortschritten und 2015 mit plus 20 % zu einem kleinen Boom. Die durchschnittliche Hypothek betrug zuletzt 110.000 Euro. Die Anzahl der mit einer Hypothek versehenen Immobilien in Spanien stieg 2016 um 7 % auf 400.000.
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Das Land Valencia hat für das Jahr 2018 schärfere Sicherheitsbedingungen für die zu fast allen Patronatsfeierlichkeiten gehörenden Stiertreiben in den Strassen angekündigt. Die Massnahmen sollen allerdings noch mit den Vereinigungen der "bous a la mar" abgestimmt werden. Die Absperrungen und Triibünen (cadafals) sollen verbessert werden, unter anderem in Wänden verankert werden, wo dies möglich ist. Die Kontrolle durch die Landespolizei soll verschärft werden. Die Ausstattung des medizinischen Notdienstes soll verbessert werden, um besser auf typische Verletzungen bei Stiertreiben eingehen zu können. Ausserdem soll ein Tierarzt ins Protokoll der "bous al carrer" aufgenommen werden, der adäquate Transportbedingungen, angemessene Bedingungen im "corral" und den Tod des Stieres in einem Schlachthaus bestätigt sowie die Festleitung über Zwischenfälle informiert, die z. B. mit dem Tierschutz nicht vereinbar sind.












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Die spanische Küstenwache hat am Sonntag, 26. Februar 2017, im "Mar de Alborán" in der Nähe der andalusischen Küste bei Málaga drei Boote mit knapp 160 Flüchtlingen aus Nordafrika aufgegriffen. Unter ihnen befanden sich Frauen und Minderjährige. Die Flüchtlinge, deren Boote von der marokkanischen Küste zwischen Alhucemas und Kariat kamen, wurden medizinisch versorgt.
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