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Land Valencia / Spanien
Die Überführung des in Konzession durch die Privatfirma "Marina Salut" (DKV) verwalteten Kreiskrankenhauses der Marina Alta bei Dénia unter die Fittiche der Generalitat Valenciana soll in dem nächsten halben Jahr geschafft sein. Das kündigte der sozialistische Landes-Ministerpräsident Ximo Puig im Landtag von Valencia an. Mit dem Krankenhaus von La Xara werde das gesamte öffentliche Gesundheitssystem des Marina-Alta-Kreises bis zum Ende der Legislaturperiode (gewählt wird im Mai) von der Konzessionsfirma wieder in die direkte Verwaltung des Landes-Gesundheitsministeriums überstellt sein. Puigs Ankündigung fand den Applaus der Abgeordneten aller Parteien in den Cortes Valencianas.
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Einen kleinen Aufschub während der Erntezeit gewährt das Land Valencia den Besitzern von Mandelbäumen, die von dem Schädling "Xylella" (Feuerbakterie) befallen sind: Das Programm der Vernichtung dieser Bäume wird während der Erntezeit ausgesetzt, die Mandeln dürfen zuerst abgeerntet werden. Die "Infektion kann nicht geheilt werden", deshalb müsse es dann, so die Generalitat, mit dem Ausreissen und Vernichten der befallenen Bäume in der Marina Alta und Baixa weiter gehen, damit sich die Seuche nicht weiter ausbreiten könne.
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Um 150 % auf fast 600 ist in den zehn Jahren seit Ausbruch der Wirtschaftskrise im Jahr 2007 die Anzahl der Superreichen in Spanien gestiegen, die auf ihren Steuererklärungen 2016 einen Besitz von mehr als 30 Millionen Euro angaben. Sie machen weniger als ein Drittel Prozent eines Prozents der rund 18 Millionen Einkommensteuer-Erklärungen in Spanien aus.
Fast 40 % dieser Superreichen wird in Katalonien verortet und je rund ein Zehntel in der Comunitat Valenciana, Andalusien und Madrid.
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Die Adoptiveltern eines indischen Mädchens haben dieses "zurückgegeben", nachdem sie festgestellt hatten, dass das Kind nicht, wie in den Papieren angegeben 7, sondern 13 Jahre alt war. Nun muss das bereits adoptierte und deshalb mit der spanischen Nationalität ausgestattete Kind, das bereits vor einem halben Jahr nach Spanien kam, entscheiden, ob es in Spanien bleiben oder nach Indien zurückkehren will. Derzeit wird es vom Landesjugendamt des Bundeslandes Aragón betreut.














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In der Provinz Alicante ist das Verhältnis von Beschäftigten pro Rentner mit 2,3 etwas günstiger als im spanischen Durchschnitt mit knapp 2,2. Im Rest des Landes Valencia fällt das Verhältnis mit 2,0 besonders schlecht aus. Die Unterschiede fallen auf nationaler Ebene zwischen den Provinzen noch erheblicher aus: zwischen fast 3,5 Arbeitern pro Pensionär auf den Balearen zu einem in der galizischen Provinz Ourense.
Auf 8,7 Millionen Rentner kommen derzeit in Spanien fast 19 Mio Beschäftigte. In den Zeiten des Booms vor der Wirtschaftskrise lag in Spanien die Ratio bei 2,5 und fiel in der Krise im Jahr 2013 unter 2,0, fast auf den Wert 1,9 von Anfang der 90er Jahre.
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Das seit vielen Jahren von landwirtschaftlichen Einleitungen "überernährte" "Mar Menor" von Murcia wird sauberer: In nur einem Jahr wurde eine Sichtverbesserung unter Wasser von nur einem auf über vier Meter festgestellt, erste Seepferdchen wurden wieder entdeckt, wie der Fernsehsender "Cuatro" berichtete.
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Zum zweiten Mal nach Juli hat das spanische Gesundheitsministerium im August rund ein weiteres Dutzend Bluthochdruckmittel mit dem Wirkstoff Valsartan unter dem Verdacht vom Markt genommen, dass sie Unreinheiten mit möglicherweise krebserregenden Bestandteilen enthalten. Es handelt sich um Generika, die von "Laboratorios Cinfa" und "Pensa Pharma" verkauft werden. Mittlerweile sind fast anderthalb Dutzend Medikamente und Pharmafirmen betroffen, darunter "Ratiopharm España", wie die Zeitung "Información" berichtete.
Das Problem, so eine WOCHENPOST-Leserin aus Moraira, "ist in Deutschland schon länger bekannt" und stellt folgenden Link zur "Zeit" zur Verfügung:
http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-07/valsartan-tabletten-blutdruckmittel-ndma-krebserreger

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10 Jahre nach dem Spanair-Flugzeugunglück auf dem Madrider Flughafen Barajas, der 154 Menschen das Leben kostete, fordert die Vereinigung der Angehörigen der Opfer von der spanischen Regierung die Aufklärung der Tragödie. Dazu soll ein mit grosser Verspätung eingesetzter Untersuchungsausschuss im spanischen Nationalparlament beitragen. Kernforderung ist die Freigabe der Untersuchungsberichte, auf Grund derer seinerzeit den Piloten die Schuld zugeschoben wurde. "Aber es gibt Verantwortung sowohl beim "Ministerio de Fomento" und in der "Comisión de Investigación de Accidentes e Incidentes de Aviación Civil (Ciaiac)", so Opfersprecherin Vera.
Ein Überlebender kommentierte: "Boeing und Mapfre haben sich über den Staat und die Opfer hinweggesetzt. Boeing hat die Herausgabe wichtiger Unterlagen verweigert. Und die Versicherungsgesellschaft Mapfre hat Opfer unter Druck gesetzt".
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Unwetterwarnungen hat das spanische Wetteramt für den Freitag, 17. August 2018, für die Mittelmeerküste herausgegeben. Die Hitzewelle ist abrupt beendet, das Thermometer fiel um bis zu 14 Grad in kürzester Zeit, an einigen Stellen in der Provinz auf Tagestemperaturen unter 20 Grad, was im August in den Zeiten der Wetteraufzeichnungen seit 1939 nur wenige Male vorgekommen ist.
Die "Gota Fría", sturzbachartige Regenfälle durch das Aufeinandertreffen kalter Luftschichten bei hohen Meerestemperaturen, wartet in diesem Jahr -so wie in dem einen oder anderen der vorangegangenen- nicht mehr den September oder Oktober ab, wie es eigentlich im Lehrbuch steht. In den letzten Tagen hatte es -in kurzen Episoden- allenthalben bereits mehr oder weniger stark geregnet. In Altea wurden fast 40 Liter pro Quadratmeter gemessen.
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