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Land Valencia / Spanien
Die Regierung des Landes Valencia hat die Einführung einer Covid-Ausweispflicht für sechs konkrete Umstände von Anfang Dezember 2021 bis zunächst Anfang nächsten Jahres beschlossen, die jedoch zunächst von der Justiz abgesegnet werden muss. Dies Bemühung ist in verschiedenen spanischen Bundesländern verschieden ausgegangen, in einigen genehmigt, anderswo nicht.
Der Impf- oder Genesungsstatus wird nachgewiesen/kontrolliert werden müssen: in Gastbetrieben mit einer Kapazität über 50 Personen, Nacht- und Unterhaltungslokalen, Spielsalons/Casinos mit Bewirtung, bei Patientenbesuchen im Krankenhaus oder in Seniorenheimen. Veranstaltungen, Feiern und Musikfestivals sowohl in geschlossenen Räumen als auch unter freiem Himmel, wenn man nicht durchgängig Masken tragen kann.
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Das Land Valencia zahlt über 250 Städten und Gemeinden mit touristischem Status pro Jahr insgesamt eine Kompensation von insgesamt über sechs Millionen Euro für Mehrausgaben, die durch den Tourismus verursacht werden. Jede betroffene Kommune, darunter auch zahlreiche abseits der Küsten, erhält ein Fixum von knapp 7.000 Euro und weitere Zuwendungen in Funktion der Übernachtungszahlen. Im Marina-Alta-Kreis beispielsweise kommt knapp die Hälfte der 33 Orte und Städte in den Genuss dieser Landes-Beihilfe.
Calpe liegt mit 165.000 Euro vor Jávea mit 155.000 und Dénia mit 140.000, gefolgt von Teulada Moraira (80.000) und Benissa (55.000).
In der Comunitat Valenciana erhalten nur Benidorm mit fast 400.000 E sowie Valencia (250.000) und Peñíscola (170.000) mehr Geld aus diesem Topf als Calpe und Jávea.
Die Tourismus-Beihilfen des Landes in der Marina Alta:
Calp: 164.886
Xàbia: 153.508
Dénia: 139.155
Teulada Moraira: 78.267
Benissa: 55.484
Poble Nou de Benitatxell: 48.570
Pego 38.452
Els Poblets: 37.453
Xaló: 16.848
Gata de Gorgos: 15.057
Benidoleig: 14.066
Alcalalí: 13.583
Llíber: 13.201
Parcent: 10.303
Castell de Castells: 8.473

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Die spanische Regierung hat die Fertigstellung des sogenannten "Corredor Mediterráneo", der Breitspur-Zugverbindung von der französischen Grenze zunächst bis zum nordandalusischen Almeria bis zum Jahr 2026 angekündigt. In den letzten drei Jahren seien Arbeiten im Wert von zwei Milliarden Euro durchgeführt worden, und für 2022 seien weitere Investitionen von 1,7 Mrd. in diesem Zusammenhang geplant. Im Jahr 2023 sollen die drei Provinzen des Landes Valencia untereinander und mit Murcia mit Hochgeschwindigkeitszügen auf dem breiten internationalen Gleisstandard verbunden sein.
Mehr als tausend in Madrid vesammelte Unternehmer kritisierten die langen Verzögerungen bei dem "Corredor". Immerhin lebe die Hälfte der spanischen Bevölkerung entlang der Mittelmeer-Achse, die für die Hälfte des spanischen Tourismus und 45 % der nationalen Wirtschaftsleistung verantwortlich sei.
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Die der deutschen Rentenreform mit Anhebung des Eintrittsalters von 66 auf 68 Jahre nachempfundene spanische Anpassung des Rentensystems an die Babyboomer-Jahre der frühen 60er reicht absehbar nicht aus, um das drohende riesige Rentenloch auch nur annähernd überschaubar zu halten. Deshalb hat jetzt die spanische Regierung aus Sozialisten und Podemos eine Erhöhung der Sozialbeiträge von 0,6 ("für zunächst zehn Jahre") ins Spiel gebracht. Davon sollen die Arbeitgeber zwei Drittel tragen und die Arbeiter ein Drittel.
Zunächst einmal musste jedoch für die akute Auffüllung der in den letzten zehn Jahren von 60 Milliarden auf eine Reserve von 2 Milliarden Euro geschrumpften Rentenkasse ein Sonderkredit von 5 Milliarden Euro beschlossen werden.
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Die spanische Regierung plant ein Gesetz für die zeitliche Festlegung von Staatsgeheimnissen. Dabei soll für die höchste Stufe "top secret" eine Geheimhaltung von 50 Jahren festgelegt werden, wenn durch ihre vorzeitige Veröffentlichung Staatsinteressen auf grundsätzliche Weise bedroht wären. Das bisher gültige "Ley de Secretos Oficiales" aus dem Jahr 1968 legte keinen Maximalzeitraum für die Geheimhaltung fest, weshalb eine Freigabe überhaupt nicht vorgesehen war.












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Fast eine halbe Million Besucher aus allen anderen spanischen Provinzen verbrachten den Nationalfeiertag 15. August an der Costa Blanca, ein Drittel davon aus Madrid. Mitte Juli betrug die Zahl der spanischen Gäste in der Provinz Alicante 380.000. Diese Zahlen wurden anhand der anonymisierten Daten der Mobiltelefone ermittelt und vom spanischen statistischen Institut INE mitgeteilt.
Am 15. August befanden sich im Gegenzug 230.000 Alicantinos auf Reisen innerhalb von Spanien, die meisten in Valencia, Murcia und Barcelona.
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Am dritten Oktoberwochenende 2021 sind in der Comunitat Valenciana die Corona-Fälle um 500 und damit um mehr als zwei Drittel gestiegen. Das teilte am Montag, 18. Oktober 2021, Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) mit. Er schloss jedoch aus, dass es sich um den Beginn der "sechsten Welle" handele.
Allein in der Provinz Alicante wurden am Wochenende 10 Personen mit der Diagnose Covid in Krankenhäuser eingeliefert. Von den jetzt 75 Covid-Patienten in den Hospitälern an der Costa Blanca belegen 30 die Intensivstationen.
90 % der Menschen in Spanien haben eine Impfdosis erhalten, die Inzidenz liegt knapp über 40.
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Mit der Übernahme der Kompetenzen für das "Cercanías"-Eisenbahnnetz von der spanischen Bundesregierung will das Land Valencia unter anderem das alte Problem der seit Jahrzehnten vergeblich geforderten Zugverbindung zwischen Dénia und Gandia lösen. Diese Übertragung sei unvermeidlich, so Landes-Ministerpräsident Ximo Puig, weil selbst die zig-millionenschweren Investitionen in die Verbindung Alicante-Dénia das Cercanías-Nadelöhr Dénia-Gandia nicht überwunden haben. Allerdings werden Eisenbahn-Anhänger auch für diesen Lösungsansatz eine etliche Jahre dauernde Geduldsprobe überstehen müssen.












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