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Benitachell / Benitatxell
Mit der Anpflanzung von 300 einheimischen Bäumen hat das Poble Nou de Benitatxell die Regeneration des ehemaligen Schuttabladeplatzes Tossal Gross abgeschlossen. 140 Kinder der Grundschule Maria Magdalena haben sich an dieser Aktion beteiligt, die Teil des Programmes zum Internationalen Tag des Baumes am 21. März ist.
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Der Ortskern des Poble Nou de Benitatxell ist erstmals durch einen 9 Kilometer langen Wanderweg mit der Küste verbunden worden: Eine Beihilfe von 40.000 Euro vom Land Valencia hat den vor Kurzem neu hergerichteten Serp-Wanderweg von der Stadt zum Puig-Llorença-Berg auf dem Cumbre del Sol mit den Buchten Moraig und Llebeig sowie der Route an der Steilküste mit ihren Fischerhäuschen verbunden. Vom Llorença-Gipfel ist von der Dénianer Nordküste bis zum Morro de Toix zwischen Calpe und Altea (dahinter auch die Sierra Helada) fast die gesamte Marina-Alta-Küste zu überblicken. Entlang des neuen Wanderweges sind erklärende Schilder aufgestellt worden, auf den auch QR-Codes für die Mobiltelefone abzurufen sind.

Kurz angemerkt:
Es gibt tatsächlich in der an fantastischen Panoramen reichen Marina Alta wenige so spektakuläre und umfassende Aussichtspunkte wie den Puig Llorença auf dem Cumbre del Sol von Benitachell. Ich fahre mit dem Hund seit einigen Monaten fast jede Woche hinauf, das letzte Stück der Serp-Wanderwegs-Variante fast um den Gipfel herum ist zu empfehlen. Die Infoschilder des Landes-Tourismus-Ministeriums, die dort oben schon länger stehen, hätte allerdings vielleicht lieber jemand mit ein wenig Regionalkenntnis kontrollieren sollen: Die Sierra Helada von Alfaz del Pí/Benidorm mit der Isla de Benidorm zu verwechseln, ist schon ein starkes Stück und das Vertauschen des Morro de Toix von Calpe mit der Sierra Helada auf einem anderen Schild auch, selbst wenn sie vom Puig Llorença fast in einer Linie liegen, auch wenn dies den Hunderten von Radfahrern nicht auffällt, die sich pro Woche die Steigungen von bis zu 25 % hinaufwuchten und dann mit diesen grandiosen Aussichten reichlich belohnt werden. Aber die kleinen Peinlichkeiten auf den Cumbre-Schildern wurde von Leuten gemacht und überwacht, die sich mit dem Tourismus in unserer Region hauptamtlich beschäftigen. Und von den örtlichen Tourismus-Zuständigen offenbar ebenfalls übersehen. Naja.
Carl-Georg Boge


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Die Gemeinde Benitatxell senkt den Hebesatz für die kommunale Immobiliensteuer IBI um etwas mehr als 2 % von 0.85 auf 0.83. Das werde im Gemeindehaushalt zu Mindereinnahmen von knapp 60.000 Euro führen. Diese, so Bürgermeister Miguel Ángel García, werden an anderer Stelle überkompensiert. Firmen mit einem Umsatz von mehr als einer Million Euro sollen künftig einen höheren Satz an IAE-Steuern zahlen. Hier sind dadurch Mehreinnahmen von 40.000 Euro geplant. Die Bedingungen für die Banken und Firmen mit hohen Umsätzen sind nach Auskunft der Stadtspitze in Benitachell immer noch sehr wettbewerbsfähig gegenüber den Nachbargemeinden. Ausserdem werden Abgaben wie die Bausteuer ICIO entsprechend dem Gedanken progressiver Besteuerung umgestaltet, dass der Gemeindekasse Mehreinnahmen entstehen und die Steuergerechtigkeit erhöht werde.
Eine andere Sichtweise hat Garcias Vorgänger und Erzfeind, Oppositionsführer Josep Femenía (RED): Er erinnert daran, dass García vor drei Jahren -unterstützt von zig Bürgerunterschriften- von ihm als Bürgermeister die Senkung des Hebesatzes um ein Fünftel auf 0,68 gefordert habe. Und nun dieser "lächerliche" Abklatsch einer Steuersenkung, so Femenía, den die Immobilienbesitzer kaum bemerken dürften (20 Euro auf einen Katasterwert von 100.000) und der die Stadt um die Möglichkeit bringe, in mehreren Strassen Laternen aufzustellen oder 5 jungen Arbeitslosen Beschäftigung für ein Jahr zu geben.
García blieb die Antwort auf die Kritik seines politischen Widersachers nicht schuldig: Natürlich hätte der jetzt ermittelte Haushaltsüberschuss des vergangenen Jahres von 800.000 Euro eine ehrgeizigere IBI-Senkung möglich gemacht. Das jedoch wäre so kurz vor den Kommunalwahlen die falsche Botschaft gewesen und als Fischen von Wählerstimmen interpretiert worden. Der richtige Weg sei mit der Senkung um etwas mehr als 2 % eingeleitet, die dann am letzten Tag im Februar auch von allen Parteien im Stadtparlament getragen wurde. Die Entscheidung über eine substantielle Entlastung der Steuerzahler obliege der neuen Stadtrats-Mehrheit, die im Mai gewählt werde und vier Jahre Amtszeit vor sich habe.

Kurz angemerkt:
Die Antwort ist wirklich gut, der Gedanke fair. Und die Umsetzung politisch geschickt. García kann für sich in jedem Fall reklamieren, den Weg der Steuersenkung in Benitachell eingeleitet zu haben, verspricht für den Fall des eigenen Wahlsieges eine substantiellere Minderung des IBI-Hebesatzes und nimmt -für den Fall, dass er es nicht wieder an die Gemeindespitze schafft- seinen Nachfolger gleich mit in die Pflicht und für sich einen gewissen politischen Anteil an dessen möglicher Steuersenkung in Anspruch.
-cgb-

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Das Rathaus des Poble Nou de Benitatxell in öffentlichen Gebäuden. wie dem Schwimmbad und der Kinderabteilung im Centro de Salud Wickeltische für das Wechseln von Windeln aufgestellt.












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Das Rathaus von Benitachell hat für die Reparatur und Asphaltierung von mehreren ländlichen Wegen auf 2.700 Metern Länge eine Subvention von knapp 140.000 Euro bei der Generalitat Valenciana beantragt. Es handelt sich um folgende Wege: Camí del Barranc Roig, Camí Yuques, Camí de Xàbia a Teulada, Camí Partida Abiar, Camí de Benicambres und Camí de Costes, sowie Camí de la Partida Abiar und Camí de Benicambres. Ausserdem sind Mauern zu reparieren, Seitenstreifen zu reinigen - insgesamt geht es um knapp 10.000 Quadratmeter.
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Die Ortspolizei informiert die Autofahrer in den Urbanisationen Calistros, Panorama und Les Fonts über die dort bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 40 Stundenkilometer (30 bei den Bremsschwellen). Dies sei die erste Phase, um den stark gestiegenen Verkehr in diesen Zonen zu bändigen, denn immer mehr Autofahrer wählen seit der Eröffnung der privaten Sekundarschule auf dem Cumbre del Sol diesen Umweg, um den zu Stosszeiten (gegen 9 und 16 Uhr) erheblichen Autoschlangen an den Ampeln an der Durchgangsstrasse des Poble Nou de Benitatxell zu entgehen. Als nächstes sollen Radare installiert werden, wenn sich die Situation nicht verbessert, so das Ayuntamiento, das auch Sperrungen betroffener Landwege durch "bolardos" nicht ausschliesst.
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Eine zweite Bürgerveranstaltung für die künftige Gestaltung der Gemeinde El Poble Nou de Benitatxell findet am 2. März um 11 Uhr im Espai Molí, Calle Escoles, statt (siehe Foto 2). In einer ersten Veranstaltung Mitte Februar waren die bestehenden Landschaftsprobleme analysiert worden. Bei einem "Kritischen Spaziergang" (siehe Foto 1 und FOTOALBUM)wurden dabei Stellen in der Innenstadt identifiziert worden, an denen es Gestaltungsbedarf gibt, um das tägliche Leben der Bürger zu verbessern.
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Die kostenlose Teilnahme an einem Englischkurs von Anfang März bis Juni an der britischen Privatschule Lady Elizabeth auf dem Cumbre del Sol ermöglicht erwachsenen Anwohnern von Benitachell eine Vereinbarung zwischen dem Rathaus des Poble Nou de Benitatxell und der Schule. Dafür ist lediglich die Teilnahme an mindestens 80 % der Unterrichtsstunden vonnöten, also 12 der 16 Unterrichtseinheiten. Wer diese Bedingung erfüllt, erhält die anfangs zu hinterlegende Kaution von 100 Euro zurück.
Informationen und Anmeldung (bis 22.2.) unter:
http://bit.ly/2GCYaSv oder: 965 790252 oder: satclub@laudeladyelizabeth.com

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Um eine Subvention von 200.000 Euro von der Provinz Alicante für die Asphaltierung von Strassen und Wegen ist Streit zwischen der Regierung und der Opposition von Benitachell entstanden. Die Opposition von PP und RED (Foto) beschuldigte den parteilosen Bürgermeister Miguel Ángel García, dieses Geld für die Gemeinde verloren zu haben, weil er nicht bis Ende 2018 ein simples Dekret der Annahme dieser Subvention durch das Ayuntamiento unterzeichnet habe. Oppositionssprecherin Myra van’t Hoff forderte sogar den Rücktritt der Gemeinderegierung.
Das sei gelogen, so García: Am 31. Dezember habe der Magistrat das entsprechende Dekret autorisiert. Ein weiterer Versuch der Opposition, die Arbeit der neuen Gemeindespitze zu torpedieren, sei nicht zuletzt dank aufmerksamer Mithilfe von pflichtbewussten Gemeindebeamten gescheitert. Die Subvention, über die costa-info.de und WOCHENPOST berichtet haben, soll den Beginn der Arbeiten im Mai ermöglichen.
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