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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Konstanter Bevölkerungsverlust bedroht 13 Dörfer im bergigen Hinterland der Costa Blanca mit dem Aus. Auf weniger als 2.300 Einwohner bringen es Alcoleja, Almudaina, Balones, Benasau, Benifallim, Castell de Castells, Confrides, Quatretondeta, Facheca, Famorca, Tollos, Penáguila und Vall de Ebo zusammen genommen. Tollos und Famorca, wo Mitte des vergangenen Jahrhunderts je rund 200 Menschen lebten, schaffen es nicht mehr auf 60 Bürger. Absolute "Mangelware" sind in diesen aussterbenden Orten vor allem Kinder. Jetzt will das Land Valencia eine Agentur gegen die Entvölkerung ins Leben rufen. Sie soll die Vorzüge des landwirtschaftlichen Lebens und des Tourismus im Hinterland hervorheben und sich den spezifischen Transport-, Bildungs-, Gesundheits- und Versorgungsproblemen der Hinterlanddörfer widmen. Landes-Ministerpräsident Ximo Puig (PSOE) sprach gar von mehr als 70 Orten in der Comunitat Valenciana, denen das Verschwinden von der Landkarte droht. Mittelfristig will Valencia den zweiten Plan der Finanzierung der "Entidades Locales" mit 20 Millionen Euro auflegen. Dabei solle auch die Europäische Union mit entsprechenden Programmen eine wichtige Rolle spielen.
Die Bürgermeister der Nester Tolls und Famorca haben zusätzlich noch eine andere Empfehlung für Valencia, wo "viel geredet und wenig getan" werde: regelmässige und pünktliche Zahlungen der vereinbarten Subventionen für das Seniorenheim (Tolls) und das Beschäftigungsprogramm für 2 Arbeiter (Famorca).

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Für den Monat Mai hat die Banco Sabadell die Schliessung von 40 der bestehenden 250 Zweigstellen in der Provinz Alicante vorgesehen. In ganz Spanien sollen bis zum Ende des ersten Halbjahres 2017 mehr als 190 Sabadell-Filialen geschlossen werden. Die Begründung: die Zunahme der elektronischen Kanäle für Bankgeschäfte. In kleinen Gemeinden wie Relleu, Orxeta oder Sella haben Anwohner bereits Unterschriften gesammelt, damit dort nicht die Präsenz einer Bankzweigstelle verloren gehe. Immerhin hat Sabadell öffentlich garantiert, die Bankautomaten beibehalten zu wollen, damit niemand mehrere Kilometer fahren braucht, um Geld abzuheben oder einzuzahlen, so die spanische Presse. Im Vergleich mit CaixaBank mit 150 und BBVA mit 140 Filialen in der Provinz Alicante sieht sich CAM-Nachfolger Sabadell mit künftig 90 "sucursales" an der Costa Blanca gut aufgestellt.
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Eine Ausweitung der kostenpflichtigen Parkzonen (zonas azules) erwägt das Rathaus von Benidorm. Ausserdem überlegt man, so die Zeitung Informacion, "die Tarife für Besucher zu erhöhen", die Sommer-Parkzonen auch über Ostern gebührenpflichtig zu gestalten, aber such die Sparkarte für Anwohner auf alle Parkzonen in der Stadt auszudehnen.
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Ein Preis von knapp einer Million Euro der europaweiten Lotterie "Euromillones" brachte jetzt knapp eine Million Euro nach Benidorm.
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Von wild durcheinander abgestellten Fahrrädern berichten die spanischen Regionalmedien aus Benidorm. Das Problem seien die fehlenden organisierten Fahrradstellplätze.
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Mit 830.000 Besuchern ist der ausländische Tourismus in der Comunitat Valenciana im Januar und Februar um ein Viertel gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum gestiegen. Drei Viertel der Gäste aus dem Ausland wählte die Costa Blanca als Reiseziel. Jeder Dritte stammte aus Grossbritannien, jeder Siebte aus Frankreich, knapp jeder Zehnte aus den skandinavischen Ländern, mit den Franzosen der am stärksten gewachsene Sektor. Einen überdurchschnittlichen Zuwachs verzeichnete der Flughafen von Valencia.
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Vor einem Paar, das in Benidorm im Haus-zu-Haus-Modus als Spendensammler für die Alzheimer-Vereinigung aufgetreten ist, warnt eben diese AFA-Marina Baixa und hat Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Alzheimer-Vereinigung stellte klar, dass sie nur am Welt-Alzheimertag 21. September auf der Strasse sammelt, und zwar vermittels identifizierten Freiwilligen an Infotischen, niemals Haus zu Haus. Wer also Besuch von -in jedem Fall falschen- Alzheimer-Spendensammlern erhalte, solle gleich die Polizei rufen.












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Seit zwei Monaten ist ein 4 Kilometer langes Teilstück der Landstrasse CV-755 zwischen den Hinterland-Orten Callosa d'Ensarrià und Guadalest gesperrt. Die heftigen Regenfälle im Januar hatten die Fahrbahn auf weiten Strecken unter- oder sogar ganz weggespült oder Steine und Erde in grossem Ausmass auf die Strasse gespült. Die Kritik der betroffenen Anwohner an der Untätigkeit der Verwaltung wird lauter, so die spanische Presse. Sie fühlen sich vergessen, weil auf der anderen Seite die ebenfalls betroffene Landstrasse CV-70 im Guadalest-Tal bereits wieder hergestellt sei. Der Verweis auf notwendige Studien für die Reparatur der CV-755 stellt diejenigen nicht zufrieden, die Umwege von bis zu 5 Kilometern zu ihren Häusern in Kauf nehmen müssen.
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Sogar die Krankenwagen stehen einem Bericht der spanischen Presse zur Überlastung des Kreiskrankenhauses der Marina Baixa an dessen Notaufnahme Schlange (bis zu acht wurden gezählt), bevor die Kranken in die medizinische Betreuung übergeben werden können. Stundenlange Wartezeiten in "Urgencias" gehört sowieso zum Standardprogramm. Die Montage sind besonders betriebsame und damit für die Patienten schlechte Tage. Die Personalvertreter haben keine Zweifel, woran es liegt: mangelhafte personelle und materielle Ausstattung. Die geplante Erweiterung sei längst überfällig, führe jedoch ins Leere, wenn sie nicht von der notwendigen Personalaufstockung begleitet werde.
Am Montag, 27. März 2017, waren in Urgencias des Hospital de la Marina Baixa von 8 bis 13 Uhr 105 Patienten zu behandeln, während es an einem kompletten ganzen Tag rund 160 sind. Dazu kommt, dass ein grosser Teil der Notfallpatienten Senioren sind, bei denen oft mehrere Tests und Explorationen zu machen sind, die viel Zeit in Anspruch nehmen. So müssen sich die leichteren Fälle in der Notaufnahme auf Wartezeiten von sieben bis acht Stunden gefasst machen. Und in touristischen Hoch-Zeiten, wie sie zu Ostern zu erwarten sind, könne der chronische Patient Urgencias zu einem echten Notfall-Patienten werden. Das Personal: "Unser Krankenhaus ist das einzige in der Provinz, das in den letzten 30 Jahren nicht erweitert worden ist,"
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