COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Raum Benidorm / Provinz Alicante
8 Jahre Amtsverbot hat die Staatsanwaltschaft im Betrugsverfahren "Caso Llíber" um die Genehmigung von fast 300 nicht genehmigungsfähigen Neubauten für Llíbers Bürgermeister José Juan Reus (PP) gefordert und für seinen Vorgänger José Más (PSOE) sowie vier ehemalige Stadträte der beiden Parteien. Für 5 beteiligte Unternehmer und den damaligen Stadtarchitekten beantragt der Staatsanwalt Gefängnisstrafen.
Die Genehmigungen wurden irregulär und in Verletzung der Raumordnungsgesetze für die "Erweiterung oder Rehabilitierung von landwirtschaftlichen Lagern" erteilt und dafür jetzt die Unternehmer und die Politiker für fortgesetzte Verletzung des Raumordnungsnormen von 1999 bis 2003 angeklagt. Reus versucht sich herauszureden, dass die Politik seinerzeit lediglich den Vorgaben der Verwaltung gefolgt sei und sich der Gesetzesverstösse nicht habe bewusst sein können.
Tatsächlich stellte die Partido Popular Bürgermeister Reus trotz des jetzt drohenden Gerichts-Verfahrens wieder als Spitzenkandidaten auf. Und machte auf Platz 3 für den vor einem Monat gewählten Abgeordneten im spanischen Nationalparlament, den ausscheidenden Calper Bürgermeister César Sánchez. Der brabbelte als Begründung etwas von Aufwertung des Hinterlandes und den schönen Strassen des Örtchens Llíber. Dabei geht es um nichts anderes als um einen Sitz für den amtierenden Provinzpräsidenten Sánchez in irgend einem Kommunalparlament der Provincia de Alicante, Voraussetzung für seine mögliche erneute Entsendung ins Provinzparlament. Dort hat er eine Verlängerung seiner Amtszeit in Alicante nicht ausgeschlossen, für die es auch aus der eigenen Partei bereits Gegenwind gab, weil die PP eigentlich diese Ämterhäufung nur in Ausnahmen genehmigen will.
In der zuende gehenden Legislaturperiode gibt es im Gemeinderat von Llíber nur PP-Abgeordnete, vielleicht auch ein Kriterium für den Hinterland-Freund Sánchez.
-cgb-

Meldung kommentieren

Der Hotelierverband der Costa Blanca will die von der spanischen Regierung vorgegebenen Bedingungen für die nächsten vier Jahre des von Madrid subventionierten Senioren-Tourismus ich akzeptieren. Von 21 Euro pro Gast und Tag inklusive Verpflegung und Unterhaltung könne, zumal in zum Teil teuer renovierten Hotels, nichts hängen bleiben. Allein die "Hoteleros" an der Costa Blanca würden durch die vorgegebene Preissenkung um 12 % pro Tag 100.000 Euro verlieren, so die spanische Presse. Und die Preise würden für vier Jahre gelten. Da könne man besser auf das Paket verzichten. Die Hoteliers setzen auf eine neue Verhandlungsrunde mit der spanischen Regierung.
Meldung kommentieren

Die Costa Blanca liegt auch im Jahr 2019 mit 84 "Blauen Umwelt-Flaggen" für die Qualität ihrer Strände und Yachtklubs im Land Valencia vorn, das Land Valencia mit 150 in Spanien und Spanien mit 670 (zwei Dutzend weniger als im Vorjahr, insgesamt 570 an Stränden und 100 für Yachthäfen) seit über drei Jahrzehnten in der Welt an der Spitze. In Dénia holte Les Deveses nach 27-jähriger Unterbrechung die Flagge und Marineta Cassiana nach kürzerer Unterbrechung, in Altea erstmals der noch junge Stadtstrand Espigó. Bau den Häfen taucht erstmals die Marina de Dénia in der Liste auf und nach einer Unterbrechung auch wieder der Club Náutico von Jávea.
Der Comunitat Valenciana folgen Katalonien und Galizien mit je 120 und Andalusien mit 100 Blauen Flaggen. In der Comunitat erreichten 90 % der Strände und Häfen, die eine Blaue Flagge beantragt hatten, diese Auszeichnung.
Die Blauen Flaggen werden seit 1987 jährlich von der Stiftung für Umwelterziehung FEE vergeben und berücksichtigen Wasser- und Sandqualität, Sicherheit und sonstige Infrastruktur und die Information der Besucher.
Die Liste der Strände mit Blauer Flagge in der Marina Alta und in der Marina Baixa:
Denia: Les Bovetes / Les Marines / Molins / Punta Raset / Marineta Casiana / Les Deveses (erstmals seit 1987)
Xabia: La Grava / L ́Arenal / La Granadella
Teulada: El Portet / L ́Ampolla / Les Platgetes
Benissa: Cala Fustera
Benitatxell: Cala Moraig
Calp: La Fossa / Cantal Roig / Arenal Bol
Altea: La Roda / L’Espigó (neu) / Cap Blanc
L’Alfàs del Pi: Racó de L’Albir
Benidorm: Llevant / Mal Pas / Ponent
Finestrat: La Cala
La Vila Joiosa: Varadero / Ciutat (Centro) / La Caleta / Bon Nou / Paradís
El Campello: Carrer de la Mar / Mutxavista

Meldung kommentieren

Die Opposition von Benidorm hat im Stadtrat die Verabschiedung des Jahresetats für das Jahr 2019 verhindert. Der Magistrat nahm angesichts fehlender Stimmenmehrheit den Haushalt von der Tagesordnung, der nun erst nach den Kommunalwahlen von der neuen Mehrheit verabschiedet werden kann.
Meldung kommentieren

In der Cala de Benidorm sind jetzt 300 Parkplätze für Anwohner mit einem entsprechenden Ausweis reserviert worden. Der Vorteil, so die Anwohner: Diese Massnahme werde verhindern, dass Touristen ihre Wagen dort abstellen und erst am Ende ihrer Ferien wieder wegbewegen und dadurch den Platz tage- oder sogar wochenlang blockiert halten.
Erwünschter Nebeneffekt, wie in anderen Ortsteilen von Benidorm auch: Innerhalb von nur zwei Monaten nach Ankündigung der Massnahme verzeichnete das Einwohnermeldeamt 1.200 neu eingeschriebene Bürger.












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

In der Provinz Alicante bestätigten sich weitgehend die Ergebnisse auf gesamtspanischer Ebene (relative Mehrheit für PSOE+Podemos-links im Bund, für deren Regierungsfähigkeit es etwa ein Dutzend nationalistischer Stimmen braucht, im einfachsten Fall ohne die Katalanen) und auf valencianischen Ebene (knapper Sieg für PSOE+Compromís+Podemos-links im Land), sowohl für die Wahlen zum spanischen Bundestag als auch für die Landtagswahlen: Die PP verlor ihre Stimmen und Mandate an Vox und/oder Ciudadanos (siehe unten), die PSOE bediente sich bei Podemos und Compromís.

Stimmen 2019 in der Provinz Alicante zum Bundestag Spanien:
PSOE: 258.592 (28.27%) = 5
PP: 178.740 (19.54%) = 2
Cs: 177.231 (19.37%) = 2
UNIDAS PODEMOS: 127.091 (13.89%) = 2
VOX: 115.011 (12.57%) = 1

Stimmen 2015 in der Provinz Alicante zum Bundestag Spanien:
PP: 329.628 (37.66%) = 4
A LA VALENCIANA (Compromís + Podemos): 193.263 (22.08%) = 3
PSOE: 187.484(21.42%) = 3
CS: 138.517 (15.83%) = 2

Stimmen 2019 in der Provinz Alicante zum Landtag Valencia:
PSOE: 210.752 (25.19%) = 10 Mandate
PP: 165.565 (19.79%) = 7
Cs: 157.995 (18.89%) = 7
VOX: 92.997 (11.12%) = 4
COMPROMíS: 91.283 (10.91%) = 4
UNIDES PODEM: 76.141 (9.1%) = 3

Stimmen 2015 in der Provinz Alicante zum Landtag Valencia:
PP: 224.935 (27.32%) = 11 Mandate
PSOE: 183.946 (22.34%) = 9
Cs: 114.724 (13.93%) = 5
COMPROMÍS: 101.368 (12.31%) = 5
PODEMOS/PODEM: 98.792 (12.0%) = 5

Meldung kommentieren

Mit Hilfe eines Rettungshubschraubers wurde vom Barranco de la Canal von Polop de la Marina eine Wandererin aus dem Baskenland geborgen, die sich bei einem Sturz ein Schienbein gebrochen hatte. Die Frau wurde mit dem Krankenwagen zum Hospital gebracht.
Meldung kommentieren

Das stärkste Unwetter in einem April in den letzten 50 Jahren hat laut spanischem Wetterdienst mit 50 bis 100 Litern Regens in nur einer Stunde in der Nacht zum Karsamstag der Süden der Provinz Alicante sowie die Küste von Murcia verzeichnet. Zuletzt hatte es am Karfreitag 1946 mit solcher Intensität im April an der Costa Blanca geregnet. Die spanische Presse berichtete, dass in der Nacht zum Karsamstag die Feuerwehren in der Provinz Alicante mehr als 80 Mal in Zusammenhang mit Regen- und Sturmfolgen ausrücken musste.
Auch in den Kreisen Marina Alta und Baja regnet es seit dem Gründonnerstag fast ohne Unterlass, aber bei Weitem nicht mit der in der Provinz Valencia und im Süden der Provinz Alicante verzeichneten Intensität, obwohl das stärkere Unwetter zwischen Karfreitag und Karsamstag für den Norden der Costa Blanca vorhergesagt worden war. Der Regen soll bis Ostermontag anhalten und nach einer kurzen Pause am Dienstag Morgen am Dienstag Nachmittag und Mittwoch Morgen -allerdings mit geringerer Wahrscheinlichkeit- noch einmal aufzutreten, um dann ab Ende nächster Woche sonnigerem Wetter Platz zu machen.
Meldung kommentieren

Acht in miserablen Bedingungen lebende Hunde haben der Tierschutz von Benidorm und die Policía Local in Benidorm-Armanello ihren Eigentümern weggenommen. Zunächst, so die Zeitung "Información", nahm der Tierschutz fünf Welpen mit, die an Bettler verkauft werden sollten. Tags darauf nahm die Polizei drei erwachsene Hunde von dem Grundstück mit, die 24 Stunden am Tag angebunden waren und kaum Wasser und Futter bekamen, so die Vereinigung "Somos Gos" laut Información. Dies war die erste Intervention der Polizei in Armanello, so die Tierschützer.
Die Zeitung fügte ihrem Artikel allerdings ein erstaunlich wenig aussagekräftiges <a href="http://www.diarioinformacion.com/benidorm/2019/04/11/rescatados-ocho-perros-criaban-condiciones/2138226.html">Video<://>hinzu.

Meldung kommentieren

Zurück Weiter