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Calpe / Calp
Eine komplette eintägige Entführung schwindelte eine 23-Jährige der Guardia Civil in Calp vor, um ihrem Mann nicht beichten zu müssen, dass sie eine flotte Party-Nacht hinter sich gebracht hatte. Er hatte das Verschwinden seiner Frau bei der Polizei gemeldet, die einen Tag lang nicht von ihrer Arbeit nach Hause zurückgekehrt war. Die Frau tischte der Guardia Civil in Benissa am nächsten Morgen eine Entführungsgeschichte auf, für die sie neun Tage später von der Polizei wegen Vortäuschen einer Straftat verhaftet wurde. Die von der Guardia Civil sofort angeordneten ärztlichen Untersuchungen des "Opfers" im Krankenhaus ergaben, dass sie weder sexuell angegriffen noch mit Drogen oder Medikamenten ausser Gefecht gesetzt worden war, wodurch die Geschichte schon bald anfing, faul zu riechen. Trotzdem ermittelten zehn Polizisten noch neun Tage lang, bevor sie das Opfer als Täterin festnahm. Ihr drohen wegen Simulierend einer Straftat zwischen sechs und 24 Monaten Gefängnis.
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Noch vor Ostern werden auf der Nationalstrasse N-332 bei Calpe die beiden neuen Kreisverkehr in Betrieb genommen, die von der Provinz Alicante für 1,5 Millionen Euro gebaut worden sind. Letzte Arbeiten werden dann in den beiden Wochen nach Ostern das Projekt abschliessen. Sie entschärfen den bisher als sehr unfallträchtig geltenden Streckenabschnitt und verbessern die Zufahrt zum Stadtzentrum von Calpe sowie zu den Stränden und zur Küstenstrasse CV-746 nach Moraira.
Die beiden Kreisverkehr haben einen Durchmesser von 60 Meter, befinden sich an der Stadtzufahrt über die Avenida Generalitat Valenciana und an der Carretera dels Lleus etwas weiter im Norden. Die Südzufahrt beim Geschäftszentrum Aitana, beim Bahnhof und der Unterführung bleibt wie sie ist.
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Es gibt neue Hoffnung für die in unserer Region vom Aussterben bedrohte (wir berichteten) “Edle Steckmuschel” (pinna nobilis). Die Firma “Grupo Andrómeda Ibérica” hat von Tausenden von Muschellarven in der Nähe ihrer Fischfarm vor der Küste von Calpe und Altea berichtet, die sich kurioserweise an den neuen Halteseilen gebildet haben.
Da diese Larven eine der Edlen Steckmuschel ähnliche Form aufwiesen, wurde das Umwelt- und Meeres-Wissenschaftliche Institut eingeschaltet, das die Universidad Católica de Valencia im Fischereihafen von Calpe unterhält. Man hofft, dass zumindest ein gehöriger Anteil der Larven der für das Ökosystem so wichtigen pinna nobilis zuzurechnen ist, die bis vor einem Jahr üblicher Weise vor allem in Seegraswiesen zu beobachten war und erwachsen mehr als einen Meter gross werden kann. Und die anderen wären wohl von der “Rauen Schinkenmuschel”, ebenfalls eine bedrohte Art.
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Anfang April beginnt die Stadt Calpe mit der Herrichtung des Strassenbelages in der Calle La Niña und der Avenida Ifach. Die Arbeiten sollen bis Ende Mai abgeschlossen sein. Mit der Reparatur des Pflasterbelages der Haupt-Geschäftsstrasse Avenida Gabriel Miró soll erst im September begonnen werden, nach der touristischen Hauptsaison. Sie soll bis zu den "Moros"-Fiestas Ende Oktober fertig sein. Für die Arbeiten an den drei Strassen stehen 230.000 Euro zur Verfügung, zwei Drittel davon aus der Kasse der Provinz Alicante. "Durch heftige Regenfälle, so das Ayuntamiento, sind die mit Geldern von der Europäischen Union finanzierten Pflasterbeläge in den drei Strassen ziemlich bald ramponiert worden. Aber die Reparatur durfte, eben wegen der Verwendung von EU-Geldern für die ursprüngliche Massnahme, erst frühestens nach fünf Jahren in Angriff genommen werden.

Kurz angemerkt:
Es wurde nicht mitgeteilt, ob die Stadtverwaltung von Calpe versucht hat, eine der ausführenden Baufirmen in Regress zu nehmen. Denn starke Regenfälle als Begründung dafür, dass neu gepflasterte Strassen im Handumdrehen wieder kaputt gehen (am unteren Teil der Gabriel Miró musste schon nach ein oder zwei Jahren herumgedoktert werden...) und dass dafür Geld aus irgend einer (welcher auch immer) öffentlichen Kasse verwendet werden muss, will mir nicht so ganz in den Kopf.
Carl-Georg Boge

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Die Arbeiten an der neuen Abwasserleitung (mit Pumpsystem) unter der Durchgangsstrasse Avenida Ejércitos Españoles zwischen den Kreisverkehren zunächst von Hafen bis Calle Polonia und dann von Policía Local bis Kanal/Calle La Niña sollen noch bis Ende April dauern. Es bleibt die Fahrtrichtung Moraira-Calpe gesperrt. Umleitungen sind eingerichtet, wohl nicht mehr so kompliziert wie in den seit Oktober 2017 dauernden ersten Phasen an der Ejercitos-Fortsetzung Avda. Juan Carlos I, allerdings während der Osterferien keine Erleichterung für die zahlreichen erwarteten Touristen.
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Auf einer der grössten Tourismusmessen der Welt, der Internationalen Tourismus Börse von Berlin (ITB) hat Calper Tourismus-Stadtrat Jan van Parijs die Farben und Interessen der Peñónstadt vertreten. Schwerpunkt der Promotion in Deutschland, das sich in Sachen Tourismuspromotion in den letzten Jahrzehnten nicht als ganz leichter Kunde erwiesen hat, sollen Pakete für mittel- und langfristige Aufenthalte für ältere Menschen sein. Van Parijs hatte ausserdem unter anderem ein Treffen mit dem wichtigen deutschen Reiseveranstalter All Tours auf dem Zettel.
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Als Campus de Excel.lència Empresarial wird nach 1,1 Millionen teuren Umbauarbeiten aus dem Staatshaushalt die Casa Nova von Calpe neu eröffnet. Neben einem grossen Veranstaltungssaal stehen 3 Aulas, Bibliothek, Ausstellungssaal, Cafetería und Büroräume zur Verfügung, nachdem das Rathaus noch einmal 80.000 Euro für die letzten "retoques" und die Elektrifizierung in die Hand genommen hatte. In der Casa Nova sollen künftig vor allem Aus- und Fortbildungsmassnahmen für Unternehmer, Erneuerer und Arbeitslose stattfinden.
Das Rathaus kündigte am 8.3. einen Besuchs- und Einweihungstermin für die Öffentlichkeit am Samstag, 10. März, um 18 Uhr an. Von der Casa de Cultura wird um 17.15 und 17.45 Uhr ein Bus eingesetzt.
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Zu ihrem 50. Geburtstag in Calpe sammelt die Hilfsorganisation "Manos Unidas" für ein Hilfsprojekt gegen Unterernährung von Kindern im peruanischen Palcazú. Der katholische Pfarrer Enrique Garridos rief den Verein in den 60er Jahren als Ableger der "Acción Católica" ins Leben, in Calpe war es Pepita Tur. Heute engagieren sich auf dem Wochenmarkt, zu Weihnachten, San Valentin und anderen Gelegenheiten rund hundert Frauen der Peñónstadt unter Leitung von Pepita Ferrer gegen den Hunger in der Welt. Die Ernährungsmassnahmefür mehr als tausend chronisch unterernährte und anämische Kinder in Palcazú kostet 45.000 Euro. Der Ortsverein Calpe, der in seinem ersten Jahr 15.000 Pesetas sammelte, trägt zu dem Peruaner Projekt mit Selbstgekochtem, -gebackenem oder -gesticktem ein Drittel bei, fast 15.000 Euro.
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Das Stadtparlament hat Ende Februar 2018 den Gemeindehaushalt von knapp 40 Millionen Euro für das Jahr 2018 verabschiedet. 4,5 Mio Euro sind für Investitionen vorgesehen, so Bürgermeister César Sánchez (PP). Unter anderem wird für 130.000 Euro LED-Beleuchtung in Urbanisationen vorgesehen sowie 140.000 E für die Installierung von Briefkästen. Der Strassenbelag in der Avda. Gabriel Miró, der Avda. Ifach und in der Calle La Niña sollen erneuert werden; die Neuerschliessung der Zone 2 in La Manzanera steht mit 110.000 Euro zur Buche. Für die künftige Strasse Felipe VI, die den Verkehr von der Bundesstrasse direkt zu den Stränden bringen soll, ohne dass er über die Avenidas Diputación und Ejercitos Españoles fliessen muss, sind 600.000 Euro vorgesehen.
Das Gebäude für den Musikverein in der Calle Puerto Santa María soll mit 250.000 fertig gestellt werden, für Fassadenerneuerung und Austausch der Sitze in der Casa de Cultura sind je 100.000 E vorgesehen, ebenso die Einrichtung einer Ludothek dort für 350.000 E. Mit fast 1,6 Mio E steht die Sozialpolitik zu Buche.
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Zwei Rumänen, denen mindestens 20 Diebstähle in Supermärkten zur Last gelegt werden, gingen Ende Februar der Guardia Civil auf der Calper Durchgangsstrasse Avenida Juan Carlos I ins Netz. Die Gesetzeshüter hatten die beiden auf dem Schirm, erkannten sie an einer Kreuzung, durchsuchten ihr Fahrzeug. Dabei kamen vor allem teure "Gourmet"-Lebensmittel im Wert von 500 Euro zum Vorschein, für deren Herkunft sie keine Belege hatten. Es stellte sich als Diebesgut heraus, das verkauft werden sollte.
Fast gleichzeitig wurde ein Mann verhaftet, der sich gegenüber einer Polizeipatrouille in der Innenstadt verdächtig verhalten hatte und zu flüchten versuchte. In seinem Auto und später in seiner Wohnung wurden insgesamt 90 Gramm Kokain, 70 Gramm Amphetamin sowie Waffen gefunden und Artikel für das Wiegen, Dosieren und Verschneiden von Drogen.












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