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Calpe / Calp
Das Stadtparlament von Calpe hat Ende Septemer die vozeitige Abzahlung der letzten Bankschulden-Tranche von 1,8 Mio € bis zum Jahresende beschlossen. Damit wird das Rathaus die Hälfte des 16-Mio-€-Überschusses aus 2021 zur Ablösung der Rest-Bankschulden verwendet haben. Die zweite Hälfte ging in Investitionen wie Asphaltierungen, Beschäftigungspläne und Abfederung der Krise. Die Opposition hätte eine "effizientere Nutzung der Überschüsse im Sinne der Bürger" der aus "Imagegründen beschlossenen" vorzeitigen Schuldenablösung vorgezogen. Dem hält die Stadtspitze entgegen, dass das Schuldenende der Stadt nicht nur 200.000 € an Zinsen und Kommissionen spare, sondern grössere Beinfreiheit bei Ausgaben, Investitionen und neuer Kreditaufnahme verschaffe.
Ausserdem beschloss der Stadtrat die Aussetzung der Gebühren für eine Geschäftseröffnung in Calpe währnd des Jahres 2023. Das kostet die Gemeindekasse 40.000 €.
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Der ehemalige PP-Bürgermeister von Calpe, Javier Morató, und zwei seiner Parteifreunde im Stadtrat, Juan Roselló und Fernando Penella, wurden jetzt vom Provinzgericht in Alicante wegen Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch im Rahmen des Müll-Skandals zu zweieinhalb Jahren Gefängnis, 13 Jahren verschärftem Amts-Verbot sowie Strafzahlungen verurteilt. Sie verschafften gegen ein Bestechungsgeld von 600.000 € der Firma "Colsur" des bereits vorher skandalumwitterten Untenehmers Ángel Fenoll im Jahr 1998 eine millionenschwere Müllabfuhr-Konzession über 25 Jahre, die bereits zwei Jahre später -ohne das gesetzlich notwendige Procedere und Gutachten- erweitert wurde.
Das Urteil fiel aufgrund der Verfahrens-Verzögerungen niedriger aus, wie das Gericht feststellte. Jahrelang hatten die Angeklagten, ähnlich wie beim Prozess um den grossen Wasser-Skandal, dessen Ausgang noch aussteht, keine Verzögerungs-Taktik ausgelassen, so dass der 2011 beendete Müllskandal erst elf Jahre später mit einem ersten Urteil vorläufig (eine Berufung vor dem Tribunal Supremo ist möglich) juristisch aufgearbeitet ist.
Neben den drei PP-Politikern wurde Roselló-Schwager Artacho (der auch im Wasserskandal eine wichtige Rolle spielte) und Bestechungs-Unternehmer Fenoll verurteilt. Drei weitere Angeklagte wurden aus Mangel an Beweisen freigesprochen, darunter Rosellós Ehefrau, die laut spanischer Presse als Eigentümerin des Grossteils der zahlreichen Immobilien und Fahrzeuge des Ehepaars herausstellte, das ein Reisebüro betrieb.
Das Bestechungsgeld (und dazu erhebliche Profite) holte Colsur durch aufgeblähte Wiegeergebnisse beim Müll wieder herein: Statistisch verbrauchte in jener Zeit jeder Calpino mehr als 7 Kg Müll pro Tag, gegenüber rund 4 z. B. in Dénia.
Die Anklage bezifferte das erzielte Betrugsvolumen mit 4 Mio Euro, obwohl das entsprechende Ziel der Firma bei 12 Mio gelegen habe. Allerdings nutzte die Nach-Morató-Stadtspitze nach Auffliegen des Skandals die restliche Vertragszeit dazu, Zahlungen an die Müllfirma zurückzuhalten und -auf juristisch nicht ganz risikolose Weise- gleichsam mit dem ergaunerten Volumen zu "verrechnen". Zuletzt hatte Colsur seine Müllwagen sogar durchgängig als havariert deklariert.
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Die sozialistische Oppositionspartei PSOE von Calpe schlägt die Installation von Solarpaneelen auf zehn öffentlichen Gebäuden vor. 300 Sonnentage pro Jahr seien dringend in den Dienst der Reduzierung des Klimawandels gestellt werden. Es geht um die Grundschulen, den Kindergarten, das Rathaus, das Behinderten-Tageszentrum, die Casa de Cultura und das Seniorenzentrum sowie die beiden Sporthallen. In einer zweiten Phase könnten das Centro de Salud, die Kläranlage, das Hallenbad und die Polizeiwache an die Reihe kommen.
Die PSOE erinnert daran, dass ihre Idee, die private Installation von Solarpaneelen mit Reduzierung der kommunalen Immobiliensteuer IBI zu belohnen, bereits umgesetzt worden ist.
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"Cherchez la femme". Zunächst machte die Polizei die Freundin von Heldur Piiskop, einem aus Estland stammenden und zu den meist gesuchten Drogenhändlern Europas gehörenden Kriminellen, in Albir aus, und dann zog sich die Schlinge um den 56-Jährigen bald zu, dass er jetzt von der Guardia Civil in Calpe verhaftet werden konnte - natürlich unter falscher Identität. Er war für eine grosse internationale Haschisch-Schmuggler-Bande verantwortlich und organisierte die Logistik des Transports von Spanien nach Estland und anderen nordischen Ländern. Der Este war 2018 zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, flüchtete und befand sich seither auf der "Most-Wanted"-List von Interpol.
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Drei "pädagogische Radare" installiert die Stadt Calp an der Durchgangsstrasse, den Avenidas Diputación, Ejercitos Españoles und Juan Carlos I. Sie zeigen den Autofahrern ihre Geschwindigkeit an und in der Farbwahl die Tatsache, ob sie zu schnell unterwegs sind.
Ausserdem zählt der Radar die Fahrzeuge, erarbeitet Statistiken über Geschwindigkeiten, Daten, die mögliche künftige Massnahmen für eine bessere Verkehrskontrolle liefern können.
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Nach Asphaltierungen von einer Million €uro im Norden von Calpe (Maryvilla, den Canutas, Mascarat und Strasse zum Toix-Aussichtspunkt) hat das Rathaus jetzt eine ebenfalls eine Mio € umfassende Asphaltierung von zunächst zwei mal 20 Strasse im Stadtkern inklusive Avenida del Norte sowie abschliessend der Durchgangsstrasse Ejercitos Españoles in Angriff genommen. In einigen Fällen werden auch Bürgersteige repariert. 2023 geht der ambitionierte Calper Asphaltierungsplan weiter mit der Avenida Juan Carlos I, mehreren Urbanisationen und weiteren Innenstadtstrassen.
Der Plan für 2022: Zunächst: Palmar, San José, Conde de Altea, Capitán Zaragoza, San Isidro, Alicante, Masnou, Maria Jorro, Padre Manjón, Carlos Arniches, Petit, La Font, Plaza El Salvador, Plaza Mosquit, Ermita, Purísima, Grupo Antonio Ramos, Capitán Pérez Jordá und Mare de Dèu del Carme.
Dann: La Pinta, La Sta. María, Blasco Ibañez, Pintor Sorolla, La Pau, Joan de Garay, Doctor Fleming, Corbeta, Maestro Serrano, Málaga, Jazmines, Isaac Peral, Almendros, Limoneros, Navío, Goleta, Av. Valencia, Huelva, Benidorm, Madrid und Balandro.
Zuletzt: Ejercitos Españoles
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Das Rathaus von Calpe vergibt zwischen 6. Oktober und 8. November 2020 eine Viertel Million Euro in Essgutscheinen (BonoCome), als Anreiz für Calper Bürger in Calper Restaurants essen zu gehen. Diese Bonos stellen einen Rabatt dar, den das Rathaus übernimmt. Interessierte Restaurants und Bürger können sich auf der Internet-Plattform der Vereinigung AEMCO über die Bedingungen informieren. Die Kampagne funktioniert ähnlich wie jene mit den Einkaufsgutscheinen in Calper Geschäften, für die das Rathaus 220.000 € veranschlagt hatte.












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Die Stadt Calpe gewährt ab dem kommenden Jahr fünf Jahre lang Nachlässe in der kommunalen Immobiliensteuer IBI für jene Gebäude, an denen Solarpaneele installiert werden: bis zu 50 % in den ersten drei Jahren (maximal je 400 €) und 25 % in den folgenden beiden (max. 200), also mit einem gesamten Maximum von 1.600 €uro.
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Der Calper Ortspolizist Juan Manuel Policarpo verlor während der Gota Fria am vergangenen Wochenende sein Leben. Er wollte einen Autofahrer bergen, der am Barranco del Quisi unterhalb von Calpe-Empedrola stecken geblieben war. Dabei verlor er die Kontrolle und wurde vom Strom mitgerissen. Sein lebloser Körper wurde Stunden später zwei Kilometer entfernt bei den Salinen geborgen. Die Beerdigung fand am Dienstag, 20. September 2022, statt.
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