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Calpe / Calp
Gegenüber vom Kindergarten "Escuela Infantil Silene de Ifac" im Ortsteil Gargasindi hat das Ayuntamiento von Calpe mit der Einrichtung eines Freizeitparks auf 12.000 Quadratmetern begonnen. Hier können die Ortsvereine Veranstaltungen durchführen, wofür eine Bühne eingerichtet wird und Verkehrungen für die bedarfsweise Aufstellung von Festzelten getroffen werden. Hier sollen z. B. Feste wie das Oktoberfest, der Día de las Quintas oder der Tag der Casa de Andalucía stattfinden. Ausserdem ist ein Kinderspielplatz geplant, Toiletten, Bäume und andere Bepflanzung. Die Provinz Alicante steuert zur Einrichtung des Veranstaltungsparks knapp eine Viertel Million Euro bei.












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Die Stadt Calpe richtet die Grünzonen der Urbanisationen Enginent und Garrofers her. Das Geld dafür, 60.000 Euro, stammt aus der Kasse der Provinz Alicante.
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Das Gemeindeparlament von Calp hat die Einsprüche und Verbesserungsvorschläge zur Neufestlegung des öffentlichen Raumes an der Küstenlinie von Calpe (Dominio Público Marítimo Terrestre) angenommen. Das Rathaus teilte mit, dass die entsprechenden Angaben in Kürze am Aushangbrett der Stadt ausgehängt werden.
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Die Calper Stadträte, die 2011 für die jetzt von Gerichts wegen für illegal erklärten Entlassungen von 14 städtischen Angestellten stimmten, müssen sich nicht mit ihrem Privatvermögen an den auf rund eine Million geschätzten Entschädigungskosten beteiligen. Ein entsprechender Antrag der Oppositionspartei Compromís, so das Ayuntamiento, der Teile der finanziellen Verantwortung auch auf die spanische Bundesregierung wälzen wollte, wurde vom Stadtparlament auf der Basis eines juristischen Gutachtens abgelehnt. Die PSOE zog ihren Antrag auf Feststellung der finanziellen Verantwortung für die anfallenden Entschädigungen zurück, um ihn unter anderem in einer späteren Sitzung wieder einzubringen.
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55 von 100 Touristen in Calpe im vergangenen Jahr waren Spanier, im Sommer sogar 80 %. Die "Jagd" nach den ausländischen Touristen, so die spanische Presse, sei trotz regelmässiger Präsenz auf internationalen Tourismus-Messen in BElgien, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, London, Leeds, Kopenhaken, Paris, Oslo, Kortrijk etc. nicht so erfolgreich, wie es sich die Peñónstadt wünschen würde. "Perdido el turismo alemán" (der deutsche Tourismus ist verloren), lautete eine Schlussfolgerung der Internet-Zeitung "Marina Plaza" aus dem Bericht der unabhängigen Firma "PG Turística" über den Tourismus in Calpe.
Daraus einige Zahlen und Folgerungen:
Mit 16.000 Mietplatz-Angeboten und gut 3.500 Hotelbetten liege Calpe in der Marina Alta vorn und in der Provinz Alicante an dritter Stelle. Die meisten spanischen Besucher kommen aus Madrid und der Comunidad Valenciana, die meisten Ausländer aus Frankreich, Belgien und Grossbritannien, 55 % aus Spanien, insgesamt 40 % aus anderen EU-Ländern, eher älteren Semesters als die "nacionales". Nicht verwunderlich: Die Strände sind für 98 % der Besucher die Hauptattraktion der Peñónstadt, die Kultur für 10 %, die Attraktionen 13 %.
Die Tourismus-Werbung der Stadt Calpe erreicht (z. B. über Plakate in Madrid und anderen Grossstädten) erheblich besser die Spanier als die Ausländer, die öfter über andere Kanäle kommen. Jeder dritte Gast besucht die Tourismusbüros oder Info-Punkte von Calp, um sich über das Angebot in der Stadt zu informieren. Beliebteste Fiesta sind die Moros y Cristianos, mit dem Stiertreiben bei den Patronatsfiestas können dagegen die Touristen relativ wenig anfangen.
Eine Gesamtnote von 8,4 aus 10 erteilten die Gäste der Peñónstadt, positiv bewertet wurden vor allem "Familien-, Gastronomie- und Landschaftstourismus" in einer "modernen Tourismusstadt", negativ vermerkt am meisten die "Massifizierung".
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Entsprechend dem Entscheid des Obersten Gerichts von Spanien stellt die Stadt Calp 14 vor fünf Jahren widerrechtlich Entlassene Arbeiter wieder ein. Aber nur für kurze Zeit, wie die spanische Presse berichtet. Auf diese angeordnete Wiedereinstellung werde die (aus "Gründen der Kohärenz" entschiedene) sofortige Wiederentlassung folgen, auch wenn dies die zu zahlenden Entschädigungen (die Löhne für die 5 Jahre sind -mit Zinsen- nachzuzahlen) nicht unerheblich erhöht, um bis zu einem Drittel eines Jahresgehaltes. Abzuziehen sein werden die in den fünf Jahren von den Arbeitern erzielten anderweitigen Einkünfte. Trotzdem geht die Oppositionspartei Compromís von einer Gesamt-Entschädigungssumme von bis zu einer Million Euro aus und bezeichnete den Umgang von Bürgermeister César Sánchez (PP) mit den Gemeindefinanzen als unverantwortlich. Nicht einmal auf die Idee, einige der jetzt wieder zu Entlassenden für Aufgaben in der anstehenden Oster- und Sommersaison einzusetzen und so die Entschädigungssumme zu senken, komme die Stadtspitze, so Compromís. Statt dessen werden dafür neue Aushilfskräfte eingestellt. Mit ihrem eigenen Geld oder mit dem einer Privatfirma wären, so mutmasst laut spanischer Presse die Oppositionspartei, die Stadtregenten sicherlich vorsichtiger umgegangen.
Entsprechend forderten die Oppositionsparteien im Stadtrat nicht nur die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses über die Angelegenheit, sondern auch, dass die Stadträte, die für die jetzt als illegal eingestuften Entlassungen gestimmt haben, mit ihrem Privatvermögen für die Kosten von zwischen ein und zwei Millionen Euro aufkommen, die der Stadtkasse aus der Aktion entstanden seien. Die Zeitung Informacion berichtete, dass Bürgermeister Cesar Sanchez, der am Wochenende zuvor auf dem Bundesparteitag der PP in die Bundesvertretung der Madrider Regierungspartei gewählt wurde, die Sitzung des Calper Gemeindeparlaments verlassen und besonders seine Parteifreunde ziemlich überrascht zurückgelassen habe.
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Ein 70-jähriger Brite musste am Freitag Morgen, 10. Februar 2017, mit dem Hubschrauber vom Gipfel des Peñón de Ifach gerettet werden, nachdem er kurz vor der Spitze des Berges ausgerutscht und 40 Meter bergab gekullert war. Der Mann war während der gesamten Rettungsaktion bei Bewusstsein, konnte sich wegen der zahlreichen Verletzungen nicht bewegen und wurde ins Krankenhaus gebracht.
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Die Firma PG Turística hat für das Tourismusamt von Calpe ein Profil der rund 340.000 jährlichen Besucher der Peñónstadt erstellt. Erste Priorität sind Sonne und Strand, sie bleiben durchschnittlich 17 Tage, 2/3 von ihnen benutzen das Tourismus-Bähnchen, Stierkämpfe und -treiben sind nicht sonderlich beliebt. Die Ausländer mögen das Bierfest, die valencianischen und Manchego-Besucher weitaus weniger. Die Moros y Cristianos sind ebenfalls vor allem bei den Ausländern beliebt.
Die Belegungsquote ist zuletzt von 60 auf durchschnittlich fast 70 % gestiegen.
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Einen fast schon verzweifelten Appell zur (Wieder-)Eintragung ins Einwohnermelderegister von Calpe hat jetzt Bürgermeister César Sánchez (PP) vor allem an die europäischen Ausländer in der Peñónstadt gerichtet. In den letzten fünf Jahren ist die offizielle, die eingeschriebene Bevölkerung von Calpe um ein Drittel auf 19.500 gesunken und geht bis Mai aufgrund weiterer zuletzt nicht erfolgter Wieder-Einschreibungen noch einmal um rund tausend zurück. Denn ausländische Residenten müssen seit 2012 ihre Einschreibung ins kommunale Melderegister alle fünf und Nicht-Residenten/Langzeiturlauber sogar alle zwei Jahre erneuern, sonst fallen sie heraus. Auf diese Weise hat die Peñónstadt in den letzten vier Jahren 2,7 Millionen Euro an Schlüsselzuweisungen von der spanischen Bundesregierung in Madrid verloren. In den nächsten zehn Jahren würden noch einmal 14 Millionen Euro verloren gehen, wenn die Meldezahlen sich nicht bald und erheblich erhöhen.
Dabei fehlt es nicht an faktischer Bevölkerung, für die zudem das städtische Dienstleistungsprogramm aufgebracht werden muss: Zwischen 40.000 und 45.000 Menschen leben mehr als 7 Monate pro Jahr in Calpe, im Sommer sind es sogar mehr als 100.000. Die Wahl-Calpinos seien jetzt gefordert, ihrer Stadt aus der Bedrouille zu helfen, die das Absinken unter die 20.000er-Marke bedeuten würde wenn bis Ende April nicht von den über 20.000 inoffiziellen Calpinos sich 1.500 überwinden und ihre (Wieder-)Anmeldung im Rathaus betreiben.
Und diese (Wieder-)Anmeldung ist nicht kompliziert: mit Eskritura, dem letzten IBI-Bescheid oder Mietvertrag sowie Pass, Personalausweis oder NIE im "Oficina de Atención al Ciudadano" (OAC) im Untergeschoss des Rathauses vorstellig werden. Bei Erneuerung des "empadronamiento" ist nur Pass, Ausweis oder NIE notwendig. Ausländer-Stadträtin Hilde Backaert stellt sich persönlich zur Beratung und Information für all diejenigen zur Verfügung, die über das Verfahren Beratung benötigen und auch beruhigende Informationen über die Unterschiede zwischen Steuerpflichten und Finanzamt auf der einen und Anmeldung im Rathaus auf der anderen Seite.
Wer "empadronado" ist, parkt für das halbe Geld in den Blauen (und roten) Parkzonen, fährt billiger im lokalen Bus, hat Zugang zu den Dienstleistungen des Seniorenzentrums (Gymnastik, Kurse, Reisen etc.), Senioren-Karte mit Rabatten in Lokalen und Geschäften der Peñónstadt, kostenlose Teilnahme an den Spanischkursen für Ausländer, kommt günstiger ins Hallenbad, kann im Bedarfsfall häusliche Hilfe in Anspruch nehmen sowie "Teleasistencia domiciliaria" und Essen auf Rädern.
Backert stellt den zwischen 2013 und 2016 erlittenen Verlust von 2,7 Millionen Euro in der Stadtkasse anschaulich dar: 20 Ortspolizisten in allen vier Jahren, Asfaltierung von 12 Kilometern Urbanisationsstrassen in jedem dieser Jahre, 2.000 neue Strassenlaternen in jedem dieser Jahre.
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