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Benissa
Die Stadt Benissa will einen dritten Anlauf auf die EU-subventionierten Edusi-Stadtentwicklungspläne nehmen. In einer Investitionsgemeinschaft mit Teulada-Moraira würden für jede der beiden Gemeinden 5 Millionen Euro aus Europa dransetzen, bei eigenen Beiträgen (zu der auch überörtliche Organismen mit Subventionen beitragen können) in der gleichen Höhe. In den neuen Massnahmenkatalog, den am heutigen Montag, 20. November 2017, der Stadtrat von Benissa in einer Dringlichkeitssitzung beschlossen hat, wurde auch die Fussläufigkeit der Innenstadt-Plazas Rey Jaume I und Paseo Dolors Piera aufgenommen. Das Edusi-Massnahmenpaket würde zwischen 2018 und 2023 finanziert. Auch Teulada hatte seine Projekte einstimmig verabschiedet.
Das neue Edusi-Paket von Benissa weise, so das Ayuntamiento, bis auf die genannte Fussläufigkeit der Innenstadt-Plätze wenig Neuigkeiten gegenüber der ersten Teilnahme auf, weil die meisten Projekte aus einem Bürgerbeteiligungs-Prozess im Jahr 2016 stammen. Zu den Parkplatz-Alternativen der schon jetzt als solcher chronisch überlasteten Plaza Rei Jaume I machte das Rathaus keine Angaben. Der verantwortliche Edusi-Stadtrat Xavi Tro (Compromís) betonte dessen Bedeutung für die Geschäfte in der Altstadt von Benissa und die "soziale und wirtschaftliche Regenerierung des Ortes".
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Das Stadtparlament von Benissa hat einstimmig Kfz-Steuererleichterungen von 75 % für Elektro-Autos und 50 % für Hybride beschlossen, ebenso wie Tage zuvor der Stadtrat von Calpe. Die Förderung von Elektrofahrzeugen soll in der Peñónstadt einen Beitrag dazu liefern, den Calper CO2-Ausstoss für das Jahr 2020 um 16.000 Tonnen zu senken.
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Mit einer Bewertung von 9,87 aus 10 hat bei einer Inkognito-Qualitätsprüfung unter 145 Tourismusbüros im Land Valencia im Sommer die "Turist Info" Benissa-Fustera an der Küstenstrasse nach Calpe die Nummer 1 belegt, zum zweiten Mal nach 2002. Die Überprüfung wurde von der Agencia Valenciana de Turismo durchgeführt.
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Benissa hat der Landes-Eisenbahnverwaltung FGV die Übertragung des Bahnhofsgebäudes vorgeschlagen, das aufgrund des elektronischen und Ticket-Verkaufes in den Zügen von der FGV künftig nicht mehr genutzt wird. Bürgermeister Abel Cardona (Reiniciem) und Bahnvertreter waren sich einig über die Notwendigkeit einer guten Beleuchtung des Bahnhofes, wenn dort Ende nächsten Jahres der Zugverkehr wieder aufgenommen wird, sowie die Installation von Sicherheitskameras.
Das mehr als hundert Jahre alte Viadukt "Santa Anna", auch bekannt als "Pont del Quisi" wird im Rahmen der Arbeiten durch Anziehen de Schrauben gesichert, Schweissarbeiten werden kaum nötig, so FGV. Die Brücke, Teil einer laufenden Fotoausstellung im Nordbahnhof von Valencia, wurde vom Internationalen Komitee für die Erhaltung des "Patrimonio Industrial" zu den 100 hervorragenden Elementen der spanischen Industriegeschichte in Spanien gezählt.
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Die Polizeigewerkschaft CSIF hat die seit Anfang des Jahres regierende Linkskoalition aus Reiiniciem, PSOE und Compromís direkt verantwortlich gemacht für eine stark verschlechterte Sicherheitslage im vergangenen Sommer vor allem an der Küste von Benissa: "Die Situation der Policía Local ist seit Amtsantritt des neuen Magistrats immer schlechter geworden, mit direkten Folgen für deren Dienst am Bürger".
So sei der bisher übliche Wachdienst in der Küstenzone in diesem Sommer ausgeblieben. Dieser sei deshalb geprägt gewesen von Einbrüchen, Diebstählen und Belästigungen der Anwohner und Touristen, zudem von illegalen Müllabladungen. Grund dafür, so CSIF: "fehlendes Polizeipersonal". Anders als in allen anderen Touristengemeinden der Zone wurde die Polizei für den Sommer nicht verstärkt. Statt dessen habe Bürgermeister Abel Cardona (Reiiniciem) noch zwei Polizisten nach auswärts "ausgeliehen". Und anstatt übergangsweise Polizistenplätze für junge Leute aus Benissa oder anderen Orten auszuschreiben, habe man versucht, Polizisten aus anderen Gemeinden zu holen - "aber es kam keiner".
Bei Veranstaltungen habe sich gezeigt, wohin die Ankündigung des Bürgermeisters ("kein Geld da") geführt habe, keine Leistungszuschläge und Überstunden für diese Anlässe mehr zu bezahlen: So habe es während zwei Mobildiscos und Kapellenaufführung sowie weiterer Veranstaltungen zum "Mig Any de Quintaes" nur zwei Polizisten für den gesamten Küstenbereich, die Innenstadt von Benissa und diese Veranstaltungen gegeben, ein untragbares Sicherheitsrisiko für alle.
An Allerheiligen konnte die Polizei nur während kurzer Phasen am Friedhof sein, die in früheren Jahren dort immer den Verkehr gelenkt und Stauungen verhindert hatte.
Die Polizeigewerkschaft stellt klar, dass im vergangenen Jahr 33 Polizeibeamte in der Policía Local von Benissa Dienst taten und es derzeit nur 27 sind, während im Haushalt 37 vorgesehen sind.
CSIF fragt: "Wo ist das Geld für die beiden Polizisten geblieben, die in anderen Gemeinden arbeiten und deren Gehälter sich theoretisch die Gemeinde Benissa spart. Und das Geld für die anderen Planstellen, die besetzt sein sollten, es aber nicht sind?"
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In der Nähe des Ayuntamiento hat das Rathaus von Benissa am ersten Novemberwochendende 2017 im alljährlichen Gedenken an die Internationalen Brigadisten des Spanischen Bürgerkrieges eine kleine Plaza auf den Namen des österreichischen Ehepaares Dora Haut und Hans Kaiser getauft. Beide arbeiteten 1937/38 in Benissa als Krankenschwester und Arzt im republikanischen Militärkrankenhaus für rekonvaleszente Soldaten.
Zur Einweihung des Platzes war Juanita Kaiser (erstes Foto, Dritte von rechts) angereist, Tochter der jetzt Geehrten, die 1938 in Benissa geboren wurde. Über das Leben ihrer Eltern berichtete die Historikerin Renée Lugschitz aus Benissa (erstes Foto, Dritte von links) am Vorabend der Einweihung einem interessierten Publikum im Universitätsgebäude. Kaiser ergänzte: "Meine Eltern haben mir immer gesagt, dass die Jahre in Benissa die wichtigsten und nützlichsten ihres Lebens waren, weil sie hier einen Beitrag im Kampf gegen den Faschismus leisten konnten".
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Die Stadt Benissa weiht am Samstag, 4. November 2017, um 12 Uhr beim Franziskaner-Seminar die Plazoleta auf den Namen der Internationalen Bürgerkriegs-Brigadisten Dora Haut und Hans Kaiser aus Österreich ein. Diese Entscheidung hatten vor einem Jahr alle Parteien einstimmig im Kulturausschuss getroffen. Die Gedächtnisfeiern für die Brigadisten beginnen tags zuvor um 20 Uhr im Universitätsgebäude von Benissa mit einem Vortrag der Historiker Renée Lugschitz: "De Viena en Benissa. Solidaridad internacional y compromiso antifascista de los brigadistas Dora Haut y Hans Kaiser".
Das Arzt- und Krankenschwester-Ehepaar arbeitete von September 1937 bis April 1938 im Militärkrankenhaus der Brigadas Internacionales von Benissa und machten sich um mehrere soziale Initiativen z. B. für Flüchtlingskinder verdient. Zur Platz-Einweihung kommt Juanita Kaiser Quinton. Die Tochter des Brigadisten-Ehepaares wurde 1938 in Benissa geboren. Die Gedenktage zum 80-jährigen Jubiläum klingen am Sonntag, 5. November, um 12 Uhr auf dem Friedhof von Benissa mit einem Volksmusik-Konzert zu Ehren der in Benissa gefallenen Internationalen Brigadisten aus, so das Rathaus.
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Die Provinz Alicante hat bei der Hinterlandgemeinde Benigembla mit 240.000 €uro den Trinkwasserbrunnen "Corralet II" erschlossen, der mit bis zu 100 Litern pro Sekunde einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Benissa, Senija und Benichembla leisten wird. Die Leitung des Brunnens, der andere, überlastete Installationen, entlasten soll, die oft am Limit arbeiten, obliegt der Gemeinde Benissa. Die Landwirte können dank der neuen Quelle ihre Felder bewässern, so Provinzpräsident César Sánchez bei der Einweihung, und der Tourismus ohne Engpässe die trockenen Sommermonate problemlos überstehen.












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Das Rathaus von Benissa beruft für Ende Oktober 2017 den Agrarbeirat (Consejo Agrario) ein, weil jetzt auf vier Grundstücken in Pinos und Berdica der gefährliche Pflanzenschädling "Xylella Fastidiosa" offiziell registriert wurde. Der betroffene Landwirt/Grundstücksbesitzer muss gar nichts unternehmen, das zuständige Landwirtschaftsamt der Comunitat Valenciana wird tätig: Absperren, Insektizid-Behandlung, Entfernen der Vegetation in einem Radius von 100 Metern.
Ausser Benissa sind im Marina-Alta-Kreis die Orte Benigembla, Castell de Castells, Murla, Alcalalí und Xaló von dem Schädling betroffen. Erstmals wurde er in Spanien vor einem Jahr auf den Balearen entdeckt und vor einigen Monaten in verschiedenen Kreisen der Provinz Alicante, u.a. in den Gemeinden Beniardá, Fageca, Famorca, Balones, Benifato, Benimantell, Bolulla, Callosa d'en Sarrià, Castell de Guadalest, Confrides, Polop und Tàrbena. Das Rathaus will die Betroffenen über Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Landes Valencia beraten.
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