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Benissa
Die Tierschützer setzten sich durch bei der ersten Bürgerabstimmung in Benissa über einen Teil der städtischen Investitionen für das Jahr 2017: Die meisten Stimmen erhielt die Ausstattung des neuen Tierheimes im Industriezentrum mit einer Abteilung für die Aufnahme, Versorgung und schliesslich Vermittlung wilder Katzen. Auf dem zweiten Platz folgte der Austausch der Defbrillatoren im Sportzentrum, im Hallenbad und im Patrouillenwagen der Policía Local durch neue, Ausserdem soll der Brunnen in Benimallunt ans Stromnetz angeschlossen werden, damit die Wasserversorgung garantiert werden kann, ohne dass dafür ein Dieselgenerator benutzt werden muss. Unter den Optionen unter den zwei Dutzend vorgeschlagenen Massnahmen, die die meisten Bürgerstimmen erhielten, befindet sich die Einrichtung von Toiletten für den Kinderspielplatz im Zentrum oder der Kauf eines Kfz für das Sozialamt, für ambulante Versorgung von Behinderten oder Senioren.
Auch für das gemeinsame EDUSI-Stadtentwicklungsprojekt von Benissa und Teulada-Moraira konnte die Bevölkerung Vorschläge machen. Dabei kamen mehr als fünf Dutzend Vorschläge zusammen, die je nach Verfügbarkeit finanzieller Mittel in den nächsten Jahren im Ayuntamiento debattiert werden.
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In der neu festgelegten Koalitions-Gemeinderegierung übernimmt der ehemalige Direktor der Grundschule "Manuel Bru", Manuel Juan (PSOE), die Zuständigkeit für die Küstenzone, ausserdem für die Bereiche Kultur und Bildung, Soziale Akion, Bauwesen und Bürgerbüro OAC. Für die ausländischen Residenten ist Fernando López zuständig, dazu für Finanzen, Investitionen, Auftragsvergabe, Tourismus und Wirtschaftsförderung. Ausserdem ist Juan Sprecher des Magistrats, obwohl bei Pressekonferenzen und offiziellen Empfängen überörtlicher Gäste von jeder Koalitionspartei immer ein Mitglied anwesend sein soll.
Der neue Bürgermeister Abel Cardona (Reiniciem) zeichnet verantwortlich für Personal, Bürgersicherheit, Notfälle und die für Müllabfuhr, Strassenreinigung und Trinkwasser zuständige städtische Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls".
Weitere Zuständigkeiten:
* Belén Ivars (Reiniciem): Gleichstellung, Verwaltungsmodernisierung, Neue Technologien, Bürgerbeteiligung, Transparenz, Inneres
* Doménec Miralles (PSOE): Fiestas, Landwirtschaft, Verbraucherschutz, Inventar Gemeindeeigentum
• Xavier Tro (Compromís): Wirtschaftsförderungsagentur Creama, Beschäftigungsförderung, Trink- und Abwasser, Bauarbeiten und Dienstleistungen, Europäische Projekte, Stadtentwicklungsprojekt EDUSI, Förderung des Valenciano, Sport, Historische Gebäude und Eigentum der Stadt
* Carol Ivars: Jugend, Senioren, Handel, Gesundheit, Centro de Excelencia
* Mari Carme Rondal: Flächennutzungs-Strategie, Verkehrspolitik, Gerechtigkeit, Friedhof, Umwelt, Dokumentation, Kulturelle Einrichtungen
Alle Mitglieder der Ortsregierung haben sich verpflichte, sofort zurückzutreten, wenn ihnen von Gerichts wegen offiziell Korruption, Amtsmissbrauch zur persönlichen Bereicherung, Rassismus, Homophobie oder häusliche Gewalt vorgeworfen wird. Das maximale Gehalt eines Vollzeit-Stadtrates beträgt 25.500 Euro pro Jahr. Entscheidungen kann der Magistrat nur mit der Zustimmung von drei Vierteln der Vertreter des Regierungsbündnisses treffen. Ein Sonderausschuss mit zwei Vertretern jeder der drei Koalitionsparteien überwacht mindestens ein Mal pro Monat die Einhaltung der Koalitionsvereinbarungen.
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Isidoro Mollà habe ihn auf fiese Weise hinters Licht geführt, beklagt nach dem Machtwechsel in Benissa jetzt Ex-Bürgermeister Juan Bautista Roselló (PP). Ihm habe er im vergangenen Jahr die Pistole auf die Brust gesetzt und seinen Rücktritt bis Jahresende gefordert. Ansonsten werde er, Mollà, den drei Linksparteien seine Stimme für ein konstruktives Misstrauensvotum leihen, das die PP in die Opposition befördern werde. Jetzt habe Mollà seine Zusage gebrochen und trotz des rechtzeitigen Roselló-Rücktritts geholfen, der Partido Popular das Bürgermeisteramt zu entreissen.
Seine neue Partei "Ciudadanos" leitete gegen Mollà wegen seiner Unterstützung für die neue Linkskoalition ein Ausschlussverfahren ein, so berichtete die spanische Presse.
Das neue Regierungstriumvirat von Reiniciem-Bürgermeister Abel Cardona (Mitte) und seinen Koalitionspartnern Manuel Juan (PSOE, rechts) und Xavi Tro (Compromís) stellten ihr auf Transparenz, Durchsetzung sozialer Gesetzgebung, Bürgerbeteiligung und Arbeitsbeschaffung ausgerichtetes Regierungsprogramm vor. Ein Ausschuss soll ein Mal pro Monat die vorgegebenen Massnahmen auf ihre Umsetzung kontrollieren. In die Stadtregierung, den Magistrat, soll ein Vertreter jeder im Stadtrat vertretenen Parteien berufen werden.
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Der neue Bürgermeister von Benissa heisst seit Dienstag Abend, 10. Januar 2017, Abel Cardona von der aus einer Bürgerbewegung hervorgegangenen Partei Reiniciem. Er wurde mit den Stimmen von Reiniciem, PSOE, Compromís und Ciudadanos-Stadtrat Isidor Mollà gewählt. Noch vor knapp zwei Jahren hatte dessen Enthaltung im zweiten Wahlgang das Mandat von Juan Bautista Roselló noch einmal verlängert. Nach dem überraschenden Rücktritt von Roselló, nach dessen Kalkül sein Parteifreund Arturo Poquet sein Nachfolger werden sollte, fanden jedoch die drei Linksparteien zueinander und erhielten schliesslich den Segen zum Politik-Wandel von Ex-Bürgermeister und Roselló-Vorgänger Mollà.
Roselló gab sein Mandat im Gemeindeparlament zurück. Es wurde für die Partido Popular von María Ángeles Crespo übernommen.
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Nach 18 Jahren PP-Mandats übernimmt am Abend des morgigen Dienstag, 10. Januar 2017, eine Linkskoalition von Bürgerbewegung Reiniciem, Sozialisten PSOE und Valencianisten Compromís unter Reiniciem-Spitzenkandidat Abel Cardona die Macht in Benissa. Ciudadanos-Stadtrat Isidor Mollà, das Zünglein an der Waage, hat mehreren lokalen und regionalen spanischen Medien zufolge angekündigt, sich dem Bündnis zwar nicht anzuschliessen, ihm aber für die Bürgermeisterwahl die notwendige Stimme zu geben. Die Wahl wird nötig durch den Rücktritt von PP-Bürgermeister Juan Bautista Roselló, der nach 18 Jahren eigentlich den Stab an seinen Stellvertreter Arturo Poquet weiterreichen wollte.
Dann jedoch schafften die drei Linksparteien die Einigung, vor allem weil die PSOE mit ebenso vielen Stadträten wie Reiniciem dieser Partei mit ihrem Vorsprung an Wählerstimmen den Vortritt liess. Nach den Wahlen vor fast zwei Jahren war der Einigungsversuch gescheitert.
Mollà kündigt eine unabhängige und konstruktive Opposition an und fordert von dem neuen Minderheitsbürgermeister und seinen Koalitionspartnern Transparenz, Konsens und Aktion.
Der neue Bürgermeister von Benissa ist 40 Jahre alt, Grundschullehrer von Beruf und trainiert mehrere der Benissaner Basketballmannschaften.
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Die Entscheidung über den vom Stadtrat am Dienstag, 10. Januar 2017, nach dem Rücktritt von Juan Bautista Roselló (PP, seit 1999) zu wählenden neuen Bürgermeister von Benissa liegt bei Rosellós Vorgänger Isidoro Mollà (Ciudadanos, früher CDS, CIBE und Bloc). Seine Enthaltung würde Poquet als Vertreter der stärksten, der PP-Fraktion reichen. Deshalb bemühen sich die drei Linksparteien Reiniciem, PSOE und Compromís, die sich nach den Wahlen vor anderthalb Jahren nicht einig wurden und jetzt auf Reiniciem-Spitzenkandidaten Abel Cardona setzen, um den einzigen Ciudadanos-Stadtrat, Isidoro Mollà. Dieser hatte vor anderthalb Jahren mit seiner Enthaltung seinen Nachfolger und erklärten Erzfeind Roselló den Start in seine fünfte Amtszeit gewährte. Damals wie heute klinkt sich Mollà nicht in die -sowieso auf Sparflamme geführte- öffentliche Debatte ein.
Die Wahl von Cardona würde in der Marina Alta den ersten Stadtchef bedeuten, der aus den neuen politischen Bürgerbewegungen des letzten Jahrzehnts hervorgegangen ist.
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Dolores Caballero aus Rocafort hat in Benissa den 1.000-Euro-Einkaufsgutschein gewonnen, den die Geschäftsleute von Benissa unter den Weihnachts-Einkäufern für die Teilnehmer an der Verlosung ausgelobt hatten, die mehr als 50 Euro in Benissaner Läden ausgegeben hatten. Weitere Preise von 100 Euro gingen an Luz Adriana Pérez Martínez, Josefa Pérez Ferrer, Mª Delfina Ferrer Mezquida, Pascuala Molla Sendra und Mª Carmen Pineda Ivars sowie zehn 50-Euro-Preise. Die Gewinne werden in Käufen in teilnehmenden Geschäften eingelöst.
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Die Benissaner Oppositionspartei Reiniciem hat angeregt, dafür zu sorgen, dass die z. B. an den Schulen bestehenden Sportfelder durch die Kinder der Stadt genutzt werden können. Klingt selbstverständlich, ist es aber spätestens seit Schliessung der Installationen an der Grundschule Padre Melchor nicht, die für Unmut in der Bevölkerung gesorgt hat. Reiniciem wirft der Stadtverwaltung vor, sich nicht um die Erhaltung und damit die Nutzbarkeit der Sportfelder gekümmert zu haben.












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In Benissa ist im Alter von 83 Jahren der Gründer der Immobilienfirma VAPF gestorben, Pedro Soliveres Cabrera. Seine Firma, die im Jahr 1963 entstand und der Vorreiter im Residenz-Tourismus unserer Region ist, hat in mehr als einem halben Jahrhundert mehr als 8.000 Chalets verkauft. Den deutschen Markt erschloss sich die Firma unter anderem mit der Hilfe eines Uhrmachers aus Düsseldorf, wie jetzt die Zeitung "Información" erinnerte.
Unter anderem steht die VAPF für die Urbanisationen Montemar in Benissa, Maryvilla und La Canuta in Calpe, Cumbre del Sol in Benitatxell, Balcón al Mar und Mar Azul in Jávea.
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