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Benissa
Schnell ausgetreten hat Anfang November das Land Valencia die kleine Rebellion in/von Benissa in puncto Eisenbahnbrücken über den Barranco del Quisi. Vor wenigen Wochen hatten alle Parteien im Stadtrat gefordert, auf den Bau der zuvor für notwendig erklärten neuen Eisenbahnbrücke über den Quisi zu verzichten und ein neues Projekt auszuarbeiten. Längst hatte Valencia mitgeteilt, dass die 100 Jahre alte Eisenbahnbrücke die neuen Züge nicht wird aushalten können und Benissa die zweite Brücke akzeptiert. Den Kurswandel Benissas hatte das Rathaus von Dénia als unakzeptabel bezeichnet, weil eine Neuplanung das sowieso bis 2023 terminierte Renovierungsprojekt für die Tram-Linie Calpe-Dénia noch weiter nach hinten geschoben hätte.
Und jetzt sprachen Verantwortliche des Landes in Benissa ein Machtwort und (fast) alle Parteien (bis auf die valencianistische Compromís) im Benissaner Stadtrat akzeptierten, so die spanische Presse.
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Das Rathaus von Benissa hat auf dem Fussballplatz beim Hallenbad das Flutlicht erneuert. Die modernen Lampen helfen in Zukunft Strom zu sparen.
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Keine kurzfristige Lösung wird es für das Fehlen von rund 40 % der nominell vorgesehenen Ortspolizisten-Stellen in Benissa geben. Das Phänomen betreffe, mehr oder weniger, alle Kommunen in Spanien und liege in den Spargesetzen der Bundesregierung bedingt. Nur langsam werde man die Lücken schliessen können, so Sicherheits-Stadtrat Miquel Nadal (PP) auf einer Residenten-Versammlung in der Aula del Mar an der Küstenstrasse (zweites Foto). Die beobachtende und Verdächtiges schnell meldende Einbindung der Anwohner über die Aktivierung des Prinzips "Neighbourhood Watch" (vecinos colaborando) soll die Kriminalität begrenzen helfen.
Trotzdem, so Bürgermeister Arturo Poquet (Bildmitte), solle es schon bald für eine dauerhaft an der Küste eingesetzte Polizeistreife reichen.
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Auch die in der Aula del Mar eingerichtete öffentliche Arztpraxis bleibt zunächst auf die Sommermonate beschränkt. Die Patientenzahl werde sich nach schwachem erstem Sommer steigern, so Poquet, man werde in Valencia weiter auf eine Öffnung übers ganze Jahr drängen.
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In noch weiterer Ferne liegt die Einrichtung einer umfassenden Kanalisation in der "orografisch komplizierten Küstenzone" von Benissa, so Vizebürgermeister Isidor Mollà. Zunächst müssen die einfachsten Zonen identifiziert werden, orografisch und von der "Disposition der Anwohner" her, die schliesslich einen Teil der Kosten werden tragen müssen.












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Einen nicht besonders hohen Anteil von zehn Prozent unter den Volkshochschülern von Benissa machen im jetzt begonnenen Schuljahr die Spanisch lernenden Ausländer aus, davon zehn in La Fustera. 10 und jeweils 20 lernen Deutsch, Englisch und Französisch, je eine Handvoll Digital-Fotografie und Neue Technologien, je ein Dutzend belegen Malen und Keramik, immerhin 20 wollen ihre Sekundarschul-Bildung abschliessen. Fast hundert Benissaner EPA-"alumnos" haben sich in eine der 8 Yoga-Gruppen von dienstags bis donnerstags eingeschrieben.
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Der neue Flächennutzungsplan für Benissa, laut Vizebürgermeister Isidoro Mollà (CIBE, auf dem Foto rechts) "der ökologischste in der ganzen Comunitat Valenciana", 80 % der 72 Hektar Gemeindegebiet endgültig von möglicher Bebauung befreit, soll bis zum Sommer 2020 verabschiedet sein und dem Land Valencia vorgelegt werden. Die Verabschiedung des Entwurfes soll bis zum Jahresende vorgelegt und dann 45 Tage zur Ansicht und Formulierung von Einsprüchen durch die Bürger ausgelegt werden, so Benissas Bürgermeister Arturo Poquet (PP) bei einer Bürgerversammlung an der Küste. Eine der Vorstellungen des Planes soll in der künftigen Rathaus-Aussenstelle in La Fustera stattfinden.
Die zweite Abstimmung und damit die Übersendung des Planes an die Generalitat Valenciana ist für vor dem Sommer vorgesehen.
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Zu einem Bürgerzentrum mit Sprachaustausch, Spanisch- und anderen Kursen, Filmen, Sport, Tanz, Konzerten und weiteren Aktivitäten soll die Aula del Mar an der Küstenstrasse von Benissa werden. Als Träger und Initiator der Aktivitäten solle die ruhende Residenten-Vereinigung "Costa Benissa" wieder mit Leben erfüllt werden, so bei einem Treffen rund 60 Küstenanwohnern im Oktober Bürgermeister Arturo Poquet (PP). Dazu, so die frühere "Aktivistin" in Residentenbelangen, Paloma Hoffman nach der Versammlung etwas skeptisch, müsse neue und jüngere Leute die Initiative übernehmen.
Poquet kündigte an, die Residentenversammlungen häufiger durchführen zu wollen, die nächste Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres, nach Modell von Teulada Moraira in drei "Ausfertigungen" in Spanisch, Englisch und Deutsch. Die erste Bürgerversammlung des neuen Magistrats fand, zum Unwillen eines Dutzends Teilnehmers, nur in Spanisch statt.
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Anfang nächsten Jahres soll die städtische Küsten-Busverbindung "Benibus" dauerhaft und mit zusätzlichen Haltestellen (z. B. beim Supermarkt Perles in Benimarco) und Fahrstrecken wieder kommen. Das kündigte die Gemeindespitze von Benissa (zweites Foto) Mitte Oktober bei einem Treffen mit Küstenanwohnern (erstes Foto) in der Aula del Mar in La Fustera an. Auch soll der Bus unter den Residenten besser bekannt gemacht werden. Vor der Festlegung der neuen Routen und Frequenzen des Benibus sollen die Residenten um Vorschläge gebeten werden.
Auf den Vorschlag einer Ausdehnung des Benibusses Richtung Jalón und Llíber reagierte die Stadtspitze allerdings sehr reserviert.
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Auf Nachfrage von WOCHENPOST und costa-info.de, ob die Gemeinde Benissa Einfluss auf die Konzessionsfirma der Küsten-Buslinie Calpe-Moraira-Teulada habe, über die es in unserem LESERFORUM (zum Thread) bittere Klagen gegeben hat (Bus fährt oft zu früh ab oder kommt gar nicht, ein frech auftretender Fahrer gibt anderen Fahrplan an als die Webseite der Firma etc.), fiel die Antwort negativ aus. Aber Küsten-Koordinator Isidor Mollà (CIBE) versprach, ein Treffen der Rathäuser von Benissa und Teulada Moraira mit der Firma anzuleiern und die Missstände des Küstenbuses anzusprechen. Das schlechte Funktionieren ist vox populi, und einen ausgesprochen frechen Fahrer hat die WOCHENPOST in eigener Anschauung erlebt.
-cgb-

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Aktions- und iniciativos findet die vormalige Benissaner Bürgermeister- und jetzige Oppositionspartei Reiniciem Benissa die aus den Kommunalwahlen im Mai hervorgegangene Ortsregierung von Partido Popular und CIBE. Die wenigen Vorschläge seien allgemein, ambivalent und detailarm. Dagegen sei unübersehbar, dass in den städtischen Mitteilungen den Stadträten zu viel Platz eingeräumt wird. Auch mit der Teilnahme von Stadträten an religiösen Veranstaltungen ist Reiniciem nicht einverstanden.
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Eine Aussenstelle des Rathaus-Bürgerbüros OAC richtet die Stadt Benissa Anfang des Jahres 2020 in der Aula del Mar an der Küstenstrasse von La Fustera ein. Das gab Bürgermeister Arturo Poquet (PP) auf einer von 60 Küstenresidenten besuchten Bürgerversammlung in La Fustera bekannt. Die Präsenz der Stadtverwaltung an der Küste solle in Zukunft z. B. mit Vertretern des Sozialamtes verstärkt werden.
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