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Teulada-Moraira
Alles in Ordnung mit der sehr modernen und erst vor drei Jahren für sechs Millionen Euro um eine Kläranstufe für die mögliche landwirtschaftliche Nutzung des geklärten Abwassers erweiterten "depuradora" von Moraira. Zu dieser Klarstellung sah sich das Ayuntamiento von Teulada Moraira genötigt, nachdem in einer Meldung über eine millionenschwere EU-Strafe für Spanien wegen fehlender Abwasser-Klärung in 17 Kommunen auch die Gemeinde Teulada aufgetaucht war und mehr als ein spanisches Medium die notwendige Klarheit bei der Wiedergabe vermissen liess. Denn der Kernpunkt ist und fehlt allerdings auch in der Meldung der Gemeinde: Die Strafe bezieht sich auf den abgelaufenen Ultimatums-Stichtag Ende Juli 2013. Längst wurden die meisten Städte, deretwegen Spanien jetzt bestraft wird, mit den geforderten Anlagen ausgestattet, so auch Teulada-Moraira.
Warum das für die "depuradora" zuständige Land Valencia nicht sofort nach Erscheinen der Meldung für die notwendige Klarstellung gesorgt habe, fragt das Rathaus Teulada Moraira. Jetzt werde man selbst mit einem Brief an die EU-Kommission die Situation aufklären.
Kurioser Weise hatte die politische Opposition von Teulada-Moraira erst vor Kurzem kritisiert, dass ein Grossteil des mit der höchsten Stufe geklärten Abwassers, das auch für Gärtenbewässerung genutzt werden kann, ungenutzt ins Meer fliesst.
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Nach Meinung der sozialistischen Oppositionspartei PSOE ist Teulada-Morairas Bürgermeister Carlos Linares für die Verzögerung beim Bau des neuen Freibades verantwortlich, das in diesem Sommer nicht zur Verfügung werde. Das ursprüngliche Projekt sei von einem externen Techniker durchgewunken worden, aber nur 9 Tage später habe die im Oktober 2017 beauftragte Baufirma (angepeilte Bauzeit: 6 Monate) Fehler entdeckt, die zu einer Verteuerung von rund 100.000 Euro wegen substantieller Änderungen geführt habe.
Die Gemeindespitze habe von Anfang an versagt, hätte die Aufsicht über das Projekt der hauseigenen "Oficina de Supervisión de Proyectos del Ayuntamiento" übertragen oder spätestens nach Auftreten der Probleme den Vertrag kündigen müssen. Erst jetzt, wo das Kind im Brunnen liege, werden Gutachten von den Bauamts-Technikern angefordert, so Teuladas PSOE-Sprecher Hector Morales (Foto).
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Einen neuen, auf das Modernste ausgestatteten, Unfall-Krankenwagen hat das Rote Kreuz von Teulada in Dienst genommen. Die Anschaffung wurde durch die Zusammenarbeit von Rathaus, Vereinigungen, Institutionen und Unternehmen möglich. Bürgermeister Carlos Linares und RK-Präsident Pau Buigues sangen ein Loblied auf die zentrale Rolle der freiwilligen Helfer des Roten Kreuzes im Dienst der Allgemeinheit.
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Ein 13-jähriger holländischer Tourist stürzte am Samstag Abend, 21. Juli 2018, aus 10 bis 15 Metern in die Tiefe, als er über den Balkon in sein Zimmer an der Playa del Portet von Moraira gelangen wollte. Er hatte seinen Schlüssel vergessen. Der Junge wurde mit schweren Veletzungen, darunter einer starken Gehirnerschütterung, mit dem Rettungshubschrauber abgeholt und ins Krankenhaus nach Alicante gebracht.
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Die wichtigste Aufgabe des mit Freiwilligen besetzten Zivilschutzes von Teulada Moraira ist seit Anfang Juli und bis Ende des Sommers die Vorbeuge von Waldbränden. Besonders gefährdete Strassen und Gebiete werden immer wieder kontrolliert und einige Zonen in Zusammenarbeit mit der städtischen Dienstleistungsfirma Teumo Servicios nach Bedarf gewässert. Bürgermeister Carlos Linares wünscht sich mehr freiwillige Helfer für Protección Civil seiner Gemeinde.
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Das neue Freibad im Sportzentrum von Teulada ist zum angekündigten Termin fertig geworden, wie das Rathaus Ende Juni auf seiner Webseite kommunizierte. Es sei "für mehr Sicherheit" ein abgeändertes Projekt notwendig geworden, das aber keine Verteuerung bedeute. Das alte Schwimmbad bei der Sporthalle sollte eigentlich bis zur Einweihung des neuen geöffnet bleiben, so das Kommuniqué, habe aber aus Sicherheitsgründen abgerissen werden müssen: Die Terrasse war einsturzgefährdet. An dieser Stelle entsteht ein neues Gemeindegebäude. Die Freunde der sommerlichen Schwimmkurse sollen sich für Informationen ans städtische Sportbüro wenden.
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Mit Hilfe der höchsten Subvention, die Teulada-Moraira von der Europäischen Union je erhalten hat, werden der Wachtturm "Cap d´Or" oberhalb von Moraira-El Portet und sein archäologisches Umfeld hergerichtet. Die Hälfte der Gesamtkosten von rund einer Million Euro werden aus dem EU-Topf FEDER stammen. Das Geld wird dazu verwendet, die Höhle La Cendra, den Torre Vigía, die Zisterne und das iberische Dorf zu restaurieren sowie den Zugang zum Cap d’Or zu verbessern.
Die mit zusätzlichem Schutzstatus zu versehende, aber leichter für geführte Ausflüge zugänglich zu machende archäologische und kulturelle Stätte einschliesslich Höhle soll eine der wichtigsten an der Mittelmeerküste werden, so das Ayuntamiento von Teulada Moraira. Stadtrat Raúl Dalmau habe mit einem Besuch beim Vizepräsidenten des Europaparlaments im Januar in Brüssel den Subventionsantrag entscheidend vorangetrieben.
Das Rathaus beschreibt das Vorhaben:
"Die Cendra-Höhle wird einen besseren Zugang erhalten, Eingangstür und Eisengitter werden ausgewechselt, um den Eingang abzusichern und das Höhleninnere wird verbessert, um Besuchern Eintritt zu gewähren. Es wird eine Holzplattform errichtet, die geführte Touren ermöglicht. Die archäologischen Forschungen werden im bestehenden Hohlraum natürlich weitergeführt, aber auch in dem noch unerforschten Hohlraum, auf den verschiedene Studien hinweisen, und das Ganze wird zur archäologischen Herausforderung. Die Beleuchtung und die Wasserversorgung werden verbessert. Es gilt darauf aufmerksam zu machen, dass die Höhle als eine der wichtigsten archäologischen Stätte der Mittelmeerküste betrachtet wird, ist sie doch auf das Paläolithikum zurückzuführen.
Der Torre Vigía wird komplett restauriert, das heisst Stein um Stein abbauen, und dann wird der Turm identisch rekonstruiert. Die Umgebung des Turms wird ebenfalls verbessert, wird u.a. mit einem Holzgeländer versehen und einem Bodenbelag, der der Natur angepaßt wird.
Die Zisterne ist in sehr schlechtem Zustand, muß gereinigt und restauriert werden.
Gemäss archäologischen Studien gibt es in der Nähe des Torre Vigía und der Zisterne ein iberisches Dorf. Bis zum heutigen Tag wurden noch keine archäologischen Aktivitäten unternommen. Aus diesem Grund sind Studien geplant, die einen Endruck davon geben werden, was es in etwa kosten würde und welche Arbeiten empfohlen würden, um das Dorf auszugraben."

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Das Land Valencia hat Teulada-Moraira als Durchführungsort für Kurse der "Escuela Oficial de Idiomas, EOI) gestrichen. Etliche Anfragen der Gemeinde blieben, so das Rathaus, unbeantwortet, sie fühlt sich vom Bildungsministerium der Generalitat Valenciana regelrecht geschnitten und ausgebremst, auch im Zusammenhang mit anderen Projekten.
Teulada-Moraira sei wohl aufgrund seiner gegenüber anderen EOI-Zentren relativ geringen Einwohnerzahl wegen gestrichen worden, aber dabei werden die Nachbarorte übersehen und allen bisherigen Teilnehmern erhebliche weitere Wege zugemutet. Der zuständige Stadtrat Daniel Ibanco (PP) will sich für die Rückholung der EOI-Kurse einsetzen.
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Wegen Arbeiten am Leitungsnetz wird am 10. Juli in den Calles Trípoli, Tánger, Bagdad und Riad von Moraira das Trinkwasser zwischen 8 und 15 Uhr abgestellt. Das teilte die Gemeindeverwaltung mit.
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Die auch für diese Saison von der Europäischen Stiftung für Umwelterziehung verliehenen Blauen Flaggen wurden jetzt von Teulada-Morairas Bürgermeister Carlos Linares und der zuständigen Stadträtin Nieves Rodríguez an den Stränden L’Ampolla, El Portet und Platgetes gehisst. Die Comunitat Valenciana ist das spanische Bundesland mit den meisten dieser Auszeichnungen.
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