COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Jávea / Xàbia
Auf der Ferien-Mietplattform Airbnb lag bis Mitte Juni in den spanischen Suchen nach einem Urlaubs-Domizil Jávea vorn. Auf den Plätzen folgten Almería, Girona, Alicante, Pontevedra, Lugo und Gandia.
Meldung kommentieren

Am nördlichen Teil des Arenal-Strandes von Jávea haben Mitte Juni 2022 die Reparaturarbeiten an dem seit etlichen Wochen havarierten Einleitungsrohr für geklärte Abwässer begonnen. Der entsprechende Strand-Abschnitt wurde abgesperrt. Seit drei Wochen forderte die Umweltschutzvereinigung "Ecologistas en Acción" diese Sperrung, und zwar zum Schutz der Badegäste. Das Ayuntamiento von Bürgermeister José Chulvi (PSOE) bezichtigte die Ecologistas des "Alarmismus" mit inkorrekten Daten, während diese den vorübergehenden Entzug der "Blauen Flagge" für den Arenal-Strand anregten und bei Gericht Wasseranalysen einreichten, die den Gefahrenstatus des Badewassers im Bereich des Rohrbruches belegen sollten. Die Ausschreibung der Arbeiten wies auf die Gefahren für Badegäste hin.
Das Rathaus machte der spanischen Presse keine Angaben über die Dauer der Reparaturarbeiten an dem gebrochenen Abwasser-Rohr.
Meldung kommentieren

Die Umweltschutzvereinigung "Ecologistas en Acción" erwägen laut spanischer Presse, bei der Europäischen Umweltstiftung die Aberkennung der "Blauen Qualitätsflagge" für den Jáveaner Hauptstrand "Arenal" zu beantragen. Der Grund sind zwei schwerwiegende Beeinträchtigungen der Wasserqualität: zum einen bei jedem halbwegs starken Regenfall überlaufende Abwässer aus der Kanalisation; zum anderen seit über einem Monat rund um die Uhr die Einleitung von -immerhin geklärtem- Abwasser aus der Station beim Fontana-Kanal. Wer an einer klar definierten Stelle 50 Meter vom Strand, beim Restaurant La Fontana, Wasser schlucke, habe es nicht mehr mit Meerwasser zu tun, sondern mit solchem direkt aus der Kläranlage.
Die Umweltschützer entdeckten nun in den Dokumenten der öffentlichen Ausschreibung für die Leitungsreparatur, dass das vom Sozialisten José Chulvi geführte Rathaus und Abwasser-Organismus des Landes Valencia -entgegen wiederholten öffentlichen Beteuerugen- durchaus wissen, dass es sich bei der Einleitung um eine Gefahr für die Gesundheit der Badenden an dieser Stelle handelt.
Das Rathaus von Jávea bleibt dabei: kein Problem mit der Badewasser-Qualität.
Kurz angemerkt:
Nicht etwa die chronisch verschlafene PP-Opposition von Jávea, die allenfalls mal kurz vor Wahlen auf ein paar schlecht gereinigte Strassen oder schmutzige Müllcontainer hinweist und so natürlich auch Wahl auf Wahl in Jávea verliert, sondern die Umweltschützer von "Ecologistas en Acción" outen die sozialistische Chulvi-Führung im Rathaus direkt als Lügner, denen -selbst zum Beginn der touristischen Hauptsaison- weder die Gesundheit der Badegäste noch der Wert touristischer Qualitätssymbole besonders wichtig sind. Aber Vorsicht: Wenn das Rathaus von Jávea zumindest bis zur Reparatur der Havarie in dem Arenal-Einleitungsrohr nicht von selbst auf die "Blaue Flagge" verzichtet und den entsprechenden Strand-Abschnitt absperrt, dann wird dieses Symbol nicht nur für die "Mir-doch-egal"-Dickhäuter um Bürgermeister José Chulvi (PSOE) in den Schmutz gezogen, sondern auch für alle anderen Träger dieser Auszeichnung abgewertet. Und das sind in der Marina Alta die meisten in der Provinz Alicante, dort die meisten im Land Valencia, dort die meisten in Spanien und dort die meisten in Europa. Weshalb die längst gemeldeten Probleme schnellst abzustellen sind, worauf bei der in Umweltschutzfragen notorisch langsamen bis untätigen Stadtspitze von Jávea (Dauer-Schwelbrand auf der Ex-Müllkippe, chronische Fäkal-Einleitungen schon ab mittleren Regenfällen etc.) kaum jemand eine grössere Summe Geldes setzen dürfte. Das "Blaue-Flaggen"-Epizentrum Marina Alta sollte potentiellen Flaggen-und-damit-Ruf-Beschmutzern wie Chulvi künftig auf die Finger gucken und gegebenenfalls klopfen.
Carl-Georg Boge, Herausgeber WOCHNPOST und costa-info.de

2 Kommentare   |   Meldung kommentieren

"Erstklassige Polizisten, drittklassige Gehälter": Mit lautstarken Protesten von der Strasse unterhalb des Sitzungssaals verliehen die Ortspolizisten von Jávea mit Slogans und Trillerpfeifen während der jüngsten Stadtratssitzung ihren -nicht neuen- Forderungen nach höheren Gehältern so lautstark Nachdruck, dass die Parlamentarier ihre Ohren spitzen mussten. Einen Monat zuvor hatten sie noch still im Sitzungssaal protestiert und sich hinterher die sozialistische Stadtspitze darüber gewundert und über die Ankündigung der Ordnungshüter, aus Protest keine Sondereinsätze mehr durchführen zu wollen. Die Stadtspitze wähnte seinerzeit offenbar eine Einigung mit den Polizeivertretern so gut wie erreicht.












Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

Die Ortspolizei von Jávea hat Mitte Mai 2022 zwei der Lokale am Arenal-Strand versiegelt, gegen die das Rathaus eine Schliessungsverfügung wegen überschrittener Öffnungszeiten (morgens) verhängt hatte, nämlich "Botànico" und "Salt". Drei weitere Lokal waren ebenfalls geöffnet geblieben, ihr Eigentümer hatte vor Gericht nicht nur Einspruch eingelegt, sondern gegen die Schliessungsanordnung zudem eine Einstweilige Verfügung angestrengt. Der Sprecher von "Acqua", "Bambula" und "Achill" drohte der Stadt mit einer Klage, wenn das Rathaus vor einer Entscheidung der Justiz erneut eine Schliessung verfüge.
Aus dem Rathaus wurde bekannt, dass die jetzt geschlossenen Lokale der "Jávea Company" laut städtischen Gutachten legale Defizite aufweisen, die zum Teil weiter als anderthalb Jahrzehnte zurück reichen. Es geht unter anderem um An- oder Umbauten ohne Genehmigung, die über etliche Jahre das Bauvolumen der Lokale erhöht haben, gegen städtische Normen oder solche der Küstenverwaltung. Ein Lokal richtete sich demnach sogar unterhalb der Oberfläche des öffentlichen Raums eine Bar ein, so die spanische Presse.
Meldung kommentieren

Die Guardia Civil hat den Mord an einem 96-jährigen spanischen Chalet-Besitzer in Jávea aufgeklärt, der am 21. Dezember 2021 von seinem kolumbianischen Poolpfleger aus Benitachell erstochen wurde. Dieser nach viermonatigen Ermittlungen Ende April in Benitachell verhaftet. Er war kurz vor Weihnachten bei dem Hausbesitzer eingebrochen, da er zu diesem Zeitpunkt Bargeld bei ihm vermutete. Als das Opfer den Täter überraschte, wurde es von ihm erstochen. Der 58-Jährige erbeutete einen Laptop. Gegen ihn lag in Kolumbien ein Haftbefehl wegen Drogenhandels vor.
Meldung kommentieren

Die Policía Local hat die App "Xàbia Alerta" aktiviert, über die Bürger mit einem Klick sie zur Hilfe rufen können bei Einbruch, Überfall, medizinischem Notfall, Feuer oder sexistischem Übergriff. So wird, sei es als Betroffener oder als Zeuge, bei dem Alarm mit Geolokalisierung die Sprachbarriere abgesenkt. Nach dem Herunterladen gibt man Identifikationsdaten inklusive Telefon ein. Auch besteht die Option, rund um die Uhr Beschädigungen an öffentlichem Eigentum zu melden. Eine Option, sich direkt durchschalten lassen zum Notuf 112, besteht in dieser APP auch ausserhalb des Gemeindegebietes von Jávea. Die Polizei kann, so gibt das Ayuntamiento an, den Teilnehmer nur dann orten, wenn er einen "aviso" schickt.
Meldung kommentieren

Die Stadt Jávea führt für alle Strände ein Rauchverbot ein. Für diese Massnahme stimmten alle Parteine im Stadtrat von Jávea. Immerhin wird dem Rauchen fast ein Drittel der Abfälle an den Stränden zugeschrieben. Ausserdem wird im Sommer eine einheitliche Parkgebühr für das Parken in den Strassen bei den Buchten der Gemeinde gelten. Niedrigere Gebühren für einheimische sieht Bürgermeister José Chulvi (PSOE) juristisch kompliziert, und auch niedrigere Tarife für kürzere Zeiten als den ganzen Tag sind nicht vorgesehen, denn: Es soll keine "Rotation" geben, sondern so wenig Menschen wie möglich in die Buchten kommen, die in den letzten Jahren immer stärker überfüllt waren.












4 Kommentare   |   Meldung kommentieren








Meldung kommentieren

Zurück Weiter