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Jávea / Xàbia
Bei einem Brand in seiner gemieteten Wohnung im Edificio Caribe am Arenal von Jávea wurde ein 39-jähriger Brite verletzt. Das Appartement wurde vollständig zerstört, der Mann hatte mit verbrannten Händen, die er sich beim vergeblichen Löschversuch zugezogen hatte, gegen die Türen seiner Mitbewohner geschlagen, um sie zu warnen. Eine 40-jährige Frau, die im oberen Stock fest sass, wurde zunächst von der Polizei beruhigt und dann von der Feuerwehr geborgen. Diese sorgte dafür, dass sich der Brand nicht weiter ausbreitete.
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Im Haushalt des Landes Valencia ist für das Jahr 2019 ein Posten von 500.000 Euro für den Bau eines Kreisverkehrs auf der Strasse von Jávea nach Gata de Gorgos vorgesehen, an der gefährlichen Einfahrt zum Beerdigungsinstitut "Tanatorio". Die Gesamtkosten betragen 1 Mio Euro, weshalb der zweite Teil der Rotonda im Jahr 2020 gebaut werden müsste.
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Das Provinz-Archäologiemuseum MARQ gibt dem städtischen Jáveaner Archäologie-Museum fast 35.000 prähistorische Fundstücke von insgesamt 60 Fundstellen aus dem Marina-Alta-Kreis zurück. Diese Sammlung "Marina 95" mit Teilen aus dem 4. und 3. Jahrtausend vor Christus war vor mehr als zwei Jahrzehnten nach Alicante überstellt worden. Zuvor hatte das Museum von Jávea die illegal von den Fundstätten geborgenen Materialien in seinem Fundus sichergestellt. Später, im MARQ, wurden sie katalogisiert und studiert und fanden 2017 Eingang in das äst 600 Seiten starke Werk "Nuevos datos para el conocimiento de la prehistoria en la comarca de la Marina Alta", gemeinsam erstellt von den Archäologen Soler vom MARQ und Casabó vom Museum Altorta. Das Jáveaner Museum Soler Blasco will damit eine Wanderausstellung für die ganze Marina Alta organisieren.
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Schlecht bestellt ist es um die Tangó-Steilküste beim Hafen von Jávea: Steinschläge häuften sich in den letzten Monaten, an mehreren Stellen, so die spanische Presse, hängen grosse Steine relativ lose über dem Steinstrand. Der Grund: Die von der Küstenverwaltung vor zwölf Jahren installierten grossflächigen Stahlnetze sind an mehreren Stellen gerissen.












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Das spanische Justizministerium hat die Reklamation der Erben des Franco-Ministers Navarro Rubio von 1.000 zusätzlichen Quadratmetern am Tosca-Strand links vom Arenal zurückgewiesen. Die Familie hatte angegeben, dass bei der Einschreibung des ihrer Familie 1959 für 10.000 Pesetas übertragenen Grundstück beim heutigen Parador ein Fehler gemacht worden sei: Laut Katasteramt umfasse es 7.700 qm anstatt der im Eigentumsregister angegebenen 6.700. Das Justizministerium gab jetzt dem Registrateur der Stadt Jávea Recht, der sich weigerte, die zusätzlichen 1.000 qm auf den Namen der Navarro-Erben einzuschreiben. Er sprach von dem Versuch, sich öffentliches Gelände anzueignen, und das Justizministerium bestätigte seine Sicht der Dinge.
Nun müssten die Familie eine Zivilklage anstrengen. Navarro Rubio, der ausser Minister auch Chef der Banco de España war, rettete seine Privilegien aus der Franco-Zeit in die demokratische Zeit: Die Regierung legalisierte im Jahr 1981 die Bauarbeiten an dem Chalet in erster Strandlinie und gewährte seiner Firma "Puntar, S.A." kostenloses und dauerhaftes Nutzungsrecht von Grundstück und Haus. Das Küstengesetz wandelte die Übertragung des grundsätzlich öffentlichen Küstenabschnitts in eine Konzession um, die kurz vor dem Auslaufen stünde, so die Zeitung "Información". Allerdings verlängerte die Abänderung des Ley de Costas der konservativen Rajoy-Regierung die Nutzungsrechte des Chalets um 30 Jahre, die dann noch einmal um 30 Jahre zu verlängern sind.
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Die Opposition im Stadtrat von Jávea hat öffentlich nachgefragt, warum der für Mitte September geplante Baubeginn an der Triana-Brücke an der Ausfahrt von Aduanas Richtung Arenal sich immer wieder verzögere. Wenn sich das mit 400.000 Euro angegebene und auf 3 Monate Bauzeit weiter verzögere -und aus dem Rathaus kommt keine Erklärung dafür-, dann können im nächsten Jahr touristisch intensivere Jahreszeiten in Mitleidenschaft gezogen werden, zum Beispiel die Osterzeit, so die Oppositionspartei PP. Bus und Lkw dürfen die Brücke nicht mehr passieren, an der der Zahn der Zeit erheblich genagt hat.
Das Auditorium sei ein schlechtes Beispiel: In einem Jahr habe es zu nicht mehr als einer Baugrube und der eingeleiteten Vertragsauflösung mit der Baufirma gereicht.
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Tarraula, Covatelles, Valls, Catarroges, Bevenguts, Cansalades, Rebaldí, Morers, La Plana und weitere Ortsteile von Jávea - laut Oppositionspartei PP verhindern von der sozialistischen Stadtspitze von Xàbia vorgebrachte Änderungen für den neuen Flächennutzungsplan, zusammen mit dem neuen Tourismus-Gesetz des Landes Valencia, das in fast der Hälfte des Gemeindegebietes gesetzekonform touristische Vermietung betrieben werden könne.
Die Partido Popular fordert die Einberufung des Stadtentwicklungs-Beirates, der seit einem Jahr nicht mehr getagt hat. Bürgermeister José Chulví (PSOE) habe sich gegen den Vorschlag entschieden, die Comunitat Valenciana zu notwendigen Änderungen am geplanten Gesetz aufzufordern. Er wolle es bei punktuellen Korrekturen des Stadtentwicklungsplanes belassen, weshalb auch danach noch rund die Hälfte von Jávea nicht die Bedingungen für die Vermietung von Ferienhäusern und -wohnungen erfülle. Dies bedeute einen schweren Schlag sowohl für den Tourismus als auch für die davon abhängige lokale Wirtschaft.
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"Wer will, der kann". Besser nach diesem Motto handeln sollen hätte nach Meinung der oppositionellen Partido Popular das Rathaus von Jávea vor der Gota Fría der letzten Tage anstatt sich hinter der Zuständigkeit des überregionalen Wasserwirtschaftsamtes zu verstecken. Es geht, wie in jedem Herbst, um die Reinigung der Trocken-Flussbette (im Falle von Jávea des Rio Gorgos) vor den starken Regenfällen, mit denen dann immer grosse Mengen von Pflanzen und Unrat ins Meer gespült werden, die zuvor nicht weggeräumt worden waren. Andere Gemeinden der Region, so die PP, haben trotz fehlender Zuständigkeit die rechtzeitige Reinigung ihrer Flüsse hinbekommen, warum also nicht Jávea, wird Bürgermeister José Chulvi (PSOE) gefragt.
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Der Arenal-Strand von Jávea hat durh die jüngsten Stürme nicht etwa an Sand verloren, wie das an zahlreichen anderen Stränden der Region an der Tagesordnung ist, sondern sich sogar um einige Meter sandigen Untergrundes verbreitert, vor allem im Südbereich der Bucht. Dazu kommt, dass die grosse Menge an Seegras, das durch die Stürme an Land gespült wurde, ein mögliche folgende Erosion bremsen und behindern und so dem "neuen" Sandstrand bei seiner Konsolidierung helfen, wie die spanische Presse berichtete. Eine Konsolidierung der Strandvergrösserung des Arenal von Jávea sei möglich, aber alles andere als garantiert, denn Sand- und Sedimentverschiebungen durch Stürme, so berichten Arenal-Anwohner, seien keine Seltenheit und vor allem keiner linearen Entwicklung zuzuordnen.
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