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Dénia
Nirgendwo im Land Valencia sind im Jahr 2016 mehr Wale und Delfine gesichtet worden als vor den Küsten von Dénia, vor allem Finnwale. Auf ihrer "Wanderung" von Italien Richtung Strasse von Gibraltar und Atlantik kommen sie ab Mai auf diese Küste zu, um hier "links abzubiegen". Dann sind diese Tiere oft auch von Land aus zu beobachten.
Bei einer Studienausfahrt der von Land und Stadt gemeinsam betrieben Küsten-Umweltwache im März entdeckten die Forscher bereits nach wenigen Minuten vor Las Marinas ein Delfin-Paar und wenige Stunden später vor Las Rotas, in Höhe des Restaurants Mena, eine Gruppe von mindestens zehn Delfinen, die Richtung Norden schwammen. Auch mehrere Seevögel wie Kormorane oder Basstölpel wurden gesichtet.
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Das Rathaus von Dénia hat Sanktionen gegen einen Promotor angekündigt, der in Les Rotes zwei Chalets -zu gross- weiterbaute, obwohl das Bauamt für beide Häuser in der Calle Capricorni Baustopp verfügt hatte. Nachbarn hatten das Ayuntamiento darauf hingewiesen, dass weitergebaut wurde. Die zuständige Stadträtin María Josep Ripoll wies darauf hin, dass mit jedem Verstoss die Strafe grösser werde und beklagte, dass wenige schwarze Schafe unter den Bauherren ein schlechtes Licht auf den Sektor werfen, weshalb das Amt vor allem wiederholte Verstösse mit harten Sanktionen ahnden werde.
Die Nachbarn fürchten allerdings, dass die angedrohten Multas dem Promotor als ein Witz vorkommen könnten, schliesslich handele es sich um Projekte von drei Millionen Euro. Sie regen an, dass weitere Massnahmen die Entschlossenheit der Verwaltung unterstreichen könnten, gegen dreiste und andauernde Bauverstösse vorgehen zu wollen: Information an die Staatsanwaltschaft, Verweigerung der ersten Bezugsgenehmigung bis hin zum Abriss, wie die Stadträtin selbst erwähnte. Die Anwohner verlangen, vom Bauamt auf dem Laufenden gehalten zu werden und wollen der Verwaltung "erst einmal die Gunst des Zweifels" gewähren.
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Die Schweizer Hauptangeklagte Silvia C.K. und alle anderen Angeklagten des Prozesses wegen des Mordes an der Kolumbianerin Sandra Franco im April 2010 in Dénia sind aus Mangel an Beweisen von der Audiencia Provincial in Alicante freigesprochen worden, wie die Zeitung "Información" berichtete. Weder konnte, nach Meinung des Schwurgerichts, dem Polen Jerzy K. (er verbrachte 20 Monate in Untersuchungshaft und wurde jetzt, nach Verbüssung einer anderen Haftstrafe, von Polen für den Prozess ausgeliefert wurde) den Auftragsmord an der Geliebten von Silvia C's Ehemann Norbert nachgewiesen werden, noch die Auftragserteilung durch die Schweizerin, der 28 Jahre Haft drohten, noch den beiden Polen Darius F. und Witold F., in deren Haus die Hauptangeklagte mehrere Tage verbracht hatte, die Vermittlung des Mordauftrages und logistische Unterstützung bei seiner Ausführung.
Nicht einmal dem Ehemann von Sivia C.K., Norbert C,, konnte der unerlaubte Waffenbesitz nachgewiesen werden, für den die Staatsanwaltschaft 20 Monate gefordert hatte. Mit dieser Pistole, die von der Hauptangeklagten zur Verfügung gestellt worden sei, sei der Mord ausgeführt worden, so die These der Staatsanwaltschaft, für die es vor Gericht keine Beweise gab. Die Waffe war nicht gefunden worden.
Die Zeitung berichtete weiter, dass die beiden angeklagten Polen Darius F. und Witold F. vor Gericht angaben, für die Immobilienfirma von Norbert C. Maurer- und Klempnerarbeiten durchgeführt zu haben, aber sich nicht dem Eintreiben von Schulden in dessen Kreditgeschäft gewidmet hätten. Einer von diesen beiden hatte seinerzeit den der Tatausübung angeklagten Jerzy K. belastet, diese Aussage jedoch zurückgezogen und angegeben, dass ihn die Polizei zu dieser Belastung gedrängt hatte. Ausserdem habe er damals ein schlechtes Verhältnis zu ihm gehabt, und man habe sich gestritten. Die Polizei hat jetzt laut "Información" der Richterin und der Staatsanwaltschaft eine Beobachtung über ein offenbar stark verbessertes Verhältnis zwischen den drei Polen gemeldet: Einer der beiden F.'s habe Jerzy K. Geld in die Tasche gesteckt.
Allerdings ist die Angelegenheit, unabhängig von einer möglichen Berufung der Staatsanwaltschaft in der Hauptsache, juristisch für die Hauptangeklagte Silvia C.K. noch nicht zuende: Das Schwurgericht bezeichnete es als erwiesen, dass sie das Mordopfer mehrere Male bedroht hatte, sollte die kolumbianische Kellnerin ihren Mann nicht verlassen.
Zum Kurzkommentar von costa-info.de

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Im Dénianer Ortsteil La Pedrera stürzte am Mittwoch Abend, 22. März 2017, ein 70-jähriger Brite beim Aussteigen aus seinem Wagen auf einer abschüssigen Strasse auf den Asphalt. Die Polizei schloss ein Verbrechen aus, als sie am Morgen zu dem Leichnam gerufen wurde. Allerdings wird eine Autopsie vorgenommen, um endgültige Klarheit zu erhalten.
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Ein modernes Vorhersagesystem für Wellengang an der Hafeneinfahrt, das als erster Hafen in Spanien die "Marina de Dénia" installiert, wurde in Dénia vorgestellt. "Meteoport" gibt die Möglichkeit, bereits vor Ankunft eines Sturmes die Wellenhöhe und -richtung anzukündigen und entsprechende Empfehlungen zu geben und Vorsichtsmassnahmen zu treffen, vor allem für aus- und einfahrende Boote. Immerhin, so Gabriel Martínez, Direktor des privaten Sporthafens an der Südseite des Hafenkomplexes, sei Dénia diejenige Stadt am Mittelmeer sei, die pro Einwohner die höchste Freizeitboot-Liegeplatzdichte aufweise.
http://www.meteoport.com/es/

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Ein sechs Mann starkes Rettungsteam musste in Denia einen Wanderer kurz vor Mitternacht vom Montgo bergen, der sich bei der Cova Ampla verirrt hatte und a einem Abgrund weder vor noch zurück konnte. Er dirigierte die Retter mit Mobiltelefon und Taschenlampe zu seinem Standort.
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Dénias Finanzstadtrat Paco Roselló stellte die Haushaltsabrechnung des Jahres 2016 mit einem Überschuss von 7,5 Millionen Euro vor. Je die Hälfte dieses Geldes wird für die vorzeitige Verringerung der allgemeinen städtischen Bank-Schulden von 26 Mio E und für die Reduzierung der Sonderschulden aus dem Zahlungsplan für offene Lieferanten-Rechnungen um die Hälfte verwendet.
Ausserdem steht für das Jahr 2017 ein genereller Überschuss von einer halben Million Euro zur freien Verwendung durch das Ayuntamiento vor.
Die Einsparungen waren 2016 vor allem bei laufenden Ausgaben und Dienstleistungen erzielt worden, z. B. 300.000 Euro allein in der Stromrechnung. Bei den Finanzierungskosten wurden 350.000 E gespart. Die Erlöse aus Bau- und Projekt-Steuern fielen mit gut einer Million Euro doppelt so hoch aus wie veranschlagt.
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Erneut hat sich ein Gerichtsurteil unzweifelhaft gegen den Bau eines Chalets in den sogenannten "Colonias Agrícolas" del Montgó ausgesprochen und dessen Abriss verfügt. Dies ist nicht das erste Urteil in diesem Sinn, bereits urteilte das Oberlandesgericht in Valencia entsprechend und schloss jede Wohnbebauung auf dem 1922 für die Landwirtschaft erschlossenen Gelände aus. Das neuere Urteil in der selben Sache bezieht sich auf eine Anzeige der Umweltschutz-Vereinigung "Agró", denn der Eigentümer einer der "Colonias" hatte diese so umgebaut, dass sie mit Landwirtschaft und dem Erhalt dieses kulturellen Ursprungs nichts mehr zu tun hat, sondern schlicht zu einem Wohnhaus geworden ist. Bereits im Jahr 2006 hatte das Rathaus einen entsprechenden Bauantrag abgelehnt. Auch der Nutzungsplan des Naturparks "Montgó" lässt keine Wohnbebauung an Stelle der landwirtschaftlichen Kolonien zu.
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Regenfälle von bis zu 100 Litern pro Quadratmetern innerhalb eines halben Tages in der Zone haben Morgen des heutigen Montag, 13. März 2017, die Evakuierung der in "barracones" untergebrachten Grundschule von Dénia-La Xara notwendig gemacht. Das Falla-Programm des Tages wurde ausgesetzt, das Aufstellen der Falla-Monumente wurde auf Mittwoch verschoben. An der Carretera de les Planes zwischen Dénia und Xàbia stürzte eine Mauer ein und behindert den Verkehr. Die überschwemmten Strassen Llavador und Bota mussten gesperrt werden. Am Montag Morgen konnte die Hubschrauber-Suche nach zwei Wanderern, die sich am Sonntag Nachmittag auf dem Montgó verirrt hatten, abgebrochen werden. Die beiden hatten laut spanischer Presse gegen 11 Uhr den Berg unverletzt zu Fuss verlassen.
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Als Strassenbahn wird in der Innenstadt von Dénia, zwischen dem künftigen Bahnhof am Stadtrand und der Calle Diana die Verlängerung der Zuglinie Alicante-Dénia in das Zentrum der Kreisstadt der Marina Alta funktionieren. Dafür wird das Land Valencia zwei Millionen Euro ausgeben, die erste Phase beginnt schon 2017. Dadurch werden zwei höhengleiche Bahnübergänge zu Kreisverkehren oder Kreuzungen mit Ampelregelung umfunktioniert und die Avenida Joan Fuster zu einer zwei-mal-zweispurigen Hauptstrasse ausgebaut.
In einer zweiten Phase wird diese Strassenbahnlinie bis zum geplanten neuen Busbahnhof verlängert, wofür 2,3 Mio Euro aus dem Landesetat bereit gestellt werden sollen.
Die Verbesserungen der "Tram-Linie 9" von Alicante nach Dénia soll vor Wiederfreigabe im Jahr 2019 mit 43 Millionen von der Generalitat Valenciana finanziert werden, ebenso wie der Austausch der ab Benidorm verkehrenden Diesel-Züge durch solche, die sowohl elektrisch als auch mit Diesel betrieben weden können und durch abgesenkte Abteile leichter zugänglich sein sollen, wofür 50 Mio eingeplant sind.
Diese Zahlen wurden bei einem Besuch der zuständigen Landesministerin mit mehreren hohen Ministerialbeamten in Dénia bekannt gegeben.
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