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Dénia
Mit 55 Gramm der als "Reiche-Leute-Drogen" bezeichneten Substanzen "Tucibi"/"2C-B" erwischte Ende Juli die Guardia Civil im Hafen von Dénia einen 31-jährigen Spanier. Er wollte die Fähre nach Ibiza nehmen. Ausserdem führte er einige Gramm anderer Drogen mit sich sowie 7.000 Euro in bar.
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"Obwohl wir der Konzessionsfirma immer wieder sagen, dass die Busfahrer so nahe wie möglich an den Bürgersteig heranfahren sollen, finden wir kein Gehör". Das sagt keine Geringere als die im Rathaus von Dénia für "Städtische Qualität" (Calidad Urbana) zuständige Stadträtin, María Josep Ripoll, so die spanische Presse. Über die fehlgeplante Busstation von Dénia und die notwendigen Manöver der Busfahrer hatten wir bereits berichtet.
Dass die für 280.000 Euro neu gebaute Busstation von Dénia deshalb ein gewisses Gefahrenpotential beim Einsteigen und Gepäckeinladen bietet, ist bekannt, Beobachter warten auf den ersten schwereren Zwischenfall, obwohl laut Ayuntamiento alles in Ordnung sei.
Aber im Sommer bieten die unter dem modernistischen Gebäude platzierten Bänke keinen Schatten, weshalb sie oftmals nicht genutzt werden können. Und im Herbst, wenn der Regen kommt, wird man merken, dass bei etwas seitlichem Wind, auch dagegen nicht für ausreichend Schutz gesorgt ist. Nachbesserungsbedarf ist angemeldet...
Kurz angemerkt:
Wenn Planer und Entscheider sich offenbar mit anderen Dingen beschäftigen als mit den Gegenständen ihrer Planung, dann wird es hinterher teuer für den Steuerzahler. Wenn sie hinterher ihre Irrtümer, die sie vielleicht nicht begehen würden, wenn sie mit eigenem Geld hantieren müssten, nicht einmal zugeben mögen, dann wird es obendrein auch noch peinlich.
-cgb-

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Das richtige Chaos wird erst im Herbst ausbrechen, wenn Tausende von Residenten aus ihren Heimatländern an ihren Zweitwohnsitz Dénia zurückkehren und merken, dass sie ihre Post seit Anfang Juli bei Correos in der Stadt abholen müssen, weil die Briefkastenbatterien in dieser Form nicht mehr bedient werden. Die Post ist seit Juli ist erst einmal weg, weil sie nur zwei Wochen lang vorgehalten wird, ab September/Oktober wird man sich an veritable Schlangen und Wartezeiten gewöhnen müssen. Dies gilt für die Anwohner der Dénianer Wohngebiete Rotas, Montgó, Pedrera, Deveses und Marinas, die seit einigen Jahren über einen Buzón in den Sammelbriefkästen verfügen und im Februar durch Correos über die notwendige Anpassung informiert wurden. Das theoretisch nicht zuständige Rathaus von Dénia hatte Aufschiebungen erreicht, aber zum Termin Anfang Juli die notwendige Umorganisierung der Briefkastenbatterien nicht geschafft. Die auf Bundesebene beschlossene Kürzungs- und Einsparungsmassnahme und die dadurch notwendige Umorganisierung wurde 2016 bekannt gegeben.
Wer bislang in diesen Wohngebieten über Hauszustellung der Post verfügte, hat -ebenfalls nach mehreren Aufschiebungen- eine Gnadenfrist bis Ende Oktober. Die Stadt Dénia arbeitet an der Aufstellung von 16 neuen Briefkastenbatterien nach der neuen Norm für diese bisher einzeln belieferten Häuser. Ein Gegenvorschlag der "Vecinos del Montgó", die glauben, dass die Pläne der Stadt nicht ausreichen werden, wurde abgelehnt, u. a. weil Briefkastenbatterien nicht auf privatem Gelände stehen dürfen. Mehr als 2.000 Anwohner haben einen Briefkasten beantragt, der zwischen 40 und 100 Euro kosten wird, je nach Nachfrage. Die vom Rathaus Dénia so wie von den anderen Ayuntamientos in unserer Region auch, nicht besonders nachdrücklich kommunizierte Antragsfrist ist jetzt -wie so viele andere residenten-relevanten Angelegenheiten auch- mitten im Sommer zuende gegangen.

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Das Land Valencia hat für 500.000 Euro die Arbeiten an der Einrichtung eines Ortsgeschichte-Museums in der Casa de la Marquesa Valero de Palma in der Calle Cavallers vergeben. Die Arbeiten, welche die Einrichtung eines neuen Zugangs von der Calle Ramón y Cajal beinhalten, sollen acht Monate dauern und in dieser Woche beginnen. Das neue Museum, das neben dem Ethnologischen Museum von Dénia liegt, wird behindertengerecht ausgestattet sein.
Das Geld stammt aus dem Anti-Krisen-Investitionsfonds der Generalitat Valenciana von vor zehn Jahren. Den hatte die Stadt Dénia viele Jahre nicht in Anspruch genommen, weil sie sich auf die Finanzierung eines Luxus-Theaters im Hafen aus diesen Mitteln versteift hatte, ein Projekt, das bereits in der Planungsphase krachend scheiterte.

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Das vierte Feuer in der Marina Alta in nur zehn Tagen verbrannte bei der Autobahn AP-7 und der Nationalstrasse N-332 in der Nähe des Naturparks Montgó drei Hektar kultivierten Geländes. Die Feuerwehr war schnell zur Stelle, unterstützt von 3 Flugzeugen, so dass vor allem die nahe gelegenen Tankstellen nicht wirklich bedroht wurden.
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Im Jahr 2017 wurden in Dénia in 360 Iglus mehr als 1,7 Tonnen Altglas gesammelt. Das sind statistisch 40 Kilo auf jeden offiziell gemeldeten Einwohner, von denen sich 115 einen Container teilen. Über den Sommer führt die zuständige Firma Ecovidrio eine Informationskampagne in den Restaurants und Bars durch, weil sie den grössten Beitrag beim Sammeln von Altglas leisten können. Es werden 100 Sammeleimer ausgegeben, mit denen die Zahl der Ausflüge zum nächsten Container vermindert werden. Die Besitzer der Restaurants, die sich beim Altglas-Sammeln hervortun, erhalten im Herbst eine "Master Class" von dem Dénianer Sternekoch Quique Dacosta.
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Der Magistrat von Dénia hat die vorzeitige Amortisation von 5,5 Millionen Euro städtischer Schulden beschlossen. Knapp die Hälfte dieses Betrages entsprach der letzten Rate von insgesamt knapp 15 Millionen Euro, die 2012 von der spanischen Zentralregierung gewährt werden mussten, damit die Stadt ihre Lieferanten bezahlen konnte. Der Rückzahlungsplan war bis 2022 ausgelegt und durch erhebliche Sparmassnahmen in den laufenden Ausgaben ermöglicht worden, ist aber vier Jahre vor der Zeit abgeschlossen, so Finanzstadtrat Paco Roselló.
Heute betragen die Aussenstände der Stadt Dénia bei Lieferanten nur noch 800.000 Euro und die Bankschulden sollen von 20 Mio Euro zu Beginn des Jahres auf 15 Mio E zum Ende 2018 gesenkt werden.
Damit erhalte das Ayuntamiento die Möglichkeit, Haushaltsüberschüsse in "finanziell tragbare Massnahmen" zu investieren, also solche ohne (z. B. personelle) Folgekosten. Dazu gehören Massnahmen für Verbesserungen im Verkehr, öffentlichen Gebäuden und Parks und Infrastrukturen.












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Zu einem Jahr Gefängnis wurde in Dénia der Besitzer eines Lamborghini Murciélago verurteilt, der vor sechs Jahren den Diebstahl seiner Luxuskarosse vortäuschte, die er zuvor bei einem Unfall vollständig zersägt hatte, und für die er von seiner Versicherung eine Viertelmillion Euro ergaunern wollte. Tage nach dem Unfall in Toledo schloss Luis R.O. eine Vollkasko-Versicherung ab und stellte dabei ein identisches Modell vor. Nach einem halben Jahr meldete er einen Diebstahl, und als die Versicherung Zweifel anmeldete, fälschte er einen Anzeige bei der Guardia Civil, in der diese den Diebstahl "zweifelsfrei" bestätigte.
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Bei Grabungsarbeiten für die Installierung von unterirdische. Müllcontainern an der Kreuzung der Strassen La Mar und Foramur sind wichtige Ausgrabungsstücke aus der Zeit des "Reino de Taifa de Dénia" aus dem 11. Jahrhundert und eine Grabinschrift aus der römischen Zeit zutage getreten. Spätrömische Besiedlung Dénias in den Jahrhunderten 5 bis 7 wurde bereits zwischen den Calles Temple de Sant Telm Cándida Carbonell nachgewiesen.
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Die Stadt Dénia stellt während der Stiertreiben ins Meer (bous a la mar) während der Patronats-Fiestas einen abgegrenzten Bereich für Rollstuhlfahrer zur Verfügung. Zu diesem Zweck wurde eine Übereinkunft mit der Fischervereinigung getroffen, die über diesen Raum neben der mobilen Arena verfügen, in der das nicht behinderte Publikum das Stierspektakel im Hafen verfolgt. Beginn des als "Fiesta de Interés Turístico Nacional" eingestuften "bous a la mar" von Dénia ist der 7. Juli.
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