COSTA INFO - Ein Service der WOCHENPOST
HomeMeldungenTermineDie KüsteWochenpostBranchenbuchLeserforumFotogalerie
Dénia
Ein spektakulärer Verkehrsunfall fand Anfang dieser Woche auf der Haupt-Zufahrtsstrasse von Dénia Avenida de Alicante statt: Auf Grund überhöhter Geschwindigkeit überschlug sich ein Pkw und blieb wie ein Käfer mitten auf der Fahrbahn auf dem Rücken liegen. Wie durch ein Wunder wurde niemand ernsthaft verletzt, obwohl ein Krankenwagen schnell vor Ort eintraf.
Meldung kommentieren

Am Welt-Forum für Ernährung und umweltgerechte Entwicklung der UNESCO nahm als UNESCO-Stadt für Kreative Gastronomie Mitte September Dénia im italienischen Parma teil. 15 Experten von internationalen Organismen hielten Vorträge vor 200 Besuchern. Sie wiesen auf den Einfluss der Nahrungsproduktion auf den Klimawandel hin, weshalb die Nichtnutzung von einem Drittel nicht tolerierbar sei, zumal die zunehmende Flächennutzung für Nahrungsmittelproduktion zu Lasten der bewaldeten gehe.
Die Bedrohung für die Biodiversität durch ein Artensterben in bisher unbekannter Geschwindigkeit gibt es gratis dazu, und obendrein bringe der nicht zuletzt durch Nahrungsmittelproduktion bestärkte Klimawandel Risiken für den sicheren Zugang zu Nahrungsmitteln mit sich, die derzeit rund 2 Milliarden Menschen betreffen.
Für Dénia war der Direktor der "Oficina de la Innovación y la Creatividad" vor Ort, Floren Terrades. Die "Erklärung von Parma", so berichtete das Rathaus von Dénia, bestärkt die Notwendigkeit, die Bindung von Kultur und Ernährung zu stärken und gleichzeitig die Biodiversität zu stärken, ebenso wie eine gesunde Ernährung.
Meldung kommentieren

Zur Zahlung von einer halben Million Euro wurde das Rathaus von Dénia wegen der Nicht-Gewährung eines Baurechtes im Jahr 2006 verurteilt. Finanzstadtrat Paco Roselló (PSOE) erläuterte, dass die Stadt Dénia von insgesamt 34 Millionen Euro aus solchen Urteilen bereits 34 Mio bezahlt habe. Für das jüngste Urteil wird der für diese Fälle in den Haushalt 2019 eingestellte Sonderfonds ausgegeben.
Meldung kommentieren

Nicht gut verdaut hat ein Mofafahrer, der im Zentrum von Dénia gegen ein Geländer auf der Glorieta, gefahren war, seine Ungeschicklichkeit. Zuerst griff er den Sanitäter eines der bald erschienen beiden Krankenwagen tätlich an, dann sogar die Polizeistreife, die den Unfall aufnahm. Schliesslich schaffte des Sanitätspersonal, den obendrein kontinuierlich schreienden Mann mit einer Beruhigungspille "herunterzuholen" und ins Krankenhaus zu bringen, während ein Abschleppwagen sein Mofa abtransportierte.
Die Polizei erstattete Anzeige. Allerdings fielen Tests auf Alkohol- oder Drogenkonsum negativ aus.
Meldung kommentieren

Die Stadt Dénia wird die künstlichen Seen im Bassetes-Park an der Küstenstrasse Las Marinas abdecken und durch Bäume und eine kleine Quelle ersetzen. Das hatten sich 65 Anwohner bei der Abstimmung über den Bürgerhaushalt gewünscht. Die Massnahme wird 15.000 Euro kosten und eine grosse Menge Wassers einsparen sowie die Erhaltungskosten für den Park erheblich senken. Die Zugänge für Behinderte sollen verbessert werden.
Meldung kommentieren

Wieder eine neue Wendung hat die ereignisreiche Ausschreibung des Tierschutzes durch das Rathaus von Dénia erfahren. Beim ersten Anlauf wurde eine Bedingung gefunden, die den neuen Mitbewerber des Vereins APAD eliminierte, welcher bereits seit einem Vierteljahrhundert für die Aufnahme abgegebener streunender Hunde ist. APAD, das im ersten Anlauf an einer bürokratischen Hürde gescheitert schien, befand sich wieder in der "Pole Position". Jetzt, so die spanische Presse, stellte sich heraus, dass APAD nicht die Bedingungen von mehr Personal und der Verfügbarkeit eines Tierarztes rund um die Uhr erfüllen kann. Deshalb sei die Ausschreibung durch die Stadt annulliert worden, so die Zeitung "Información".
Meldung kommentieren

Für zahlreiche und erhebliche Schäden sorgten der Sturm und die Gota Fría in der ganzen Comunidad Valenciana und in der Marina Alta, besonders in deren Hauptstadt Dénia: Windgeschwindigkeiten über 100 Stundenkilometer rissen Bäume (z. B. beim Tennisclub) aus, zerstörten die Sporthalle in Las Marinas und das Restaurant Fernando, wo der Tornado "an Land gegangen" war. Für die vor einem Monat an der Hafeneinfahrt von Dénia aufgelaufene Fähre, die in ihre Bestandteile zerlegt und abtransportiert werden sollte, kam dieses zweite Unwetter mit hohem Wellengang zu früh: Das vor 27 Jahren in Montevideo vom Stapel gelaufene Boot der Fährgesellschaft Baleària ist zerstört und seine Bestandteile reif für den Schrottplatz.
Das Rathaus meldete zahlreiche weitere Schäden, gesperrte Strassen und verlängerte, so wie die meisten Städte und Gemeinden in der Region, den Unterrichts- und Aktivitätenausfall bis zum morgigen Freitag, 13. September. Denn das Unwetter, das in immer neuen Wellen vom Meer kam, ist zunächst einmal Richtung Süden weitergezogen und sorgte dort am Vormittag zum Teil für erhebliche Verwüstungen, dort jedoch vor allem in Form von Hochwasser. Orihuela dekretierte ein Fahrverbot für das gesamte Stadtgebiet, Alicante sperrte unter anderem die Rambla für den Besucherverkehr.
Aber von Entwarnung ist nach der Pause an diesem Donnerstag auch in der Marina Alta nicht die Rede: Für die Nacht zum morgigen Freitag sind auch hier wieder starke Regenfälle, begleitet von gefährlichem Wind angekündigt. Der staatliche Wetterdienst Aemet warnt erneut vor bis zu 90 l/qm in einer und bis zu 180 l/qm in zwölf Stunden sowie vor Wind bis zu 70 Km/h und Wellen bis 7 Metern. Sorge herrscht in den Durchflussgemeinden der Flüsse Gorgos und Girona, wo man sich gut an die Schäden durch das Jahrhundertunwetter vom 12. Oktober 2007 erinnert. Die Übergänge über die Flüsse werden gesperrt, in der Nähe liegende Zonen stellen sich auf Überschwemmungen ein. Es muss sich zeigen, ob die Reinhaltung der Flussbette ausreichend gewesen ist. Zum Glück haben die Gotas Frías der vergangenen Nacht und der vergangenen Wochen hier eine gewisse Vorarbeit geleistet und einen Grossteil des verbleibenden Bewuchses bereits entfernt.
In Dénia und an der Küste der Marina Alta war mit rund 100 Litern pro Quadratmeter die gefallene Wassermenge nicht das Kernproblem, während im bergigen Hinterland bis zu 350 l/qm fielen. In Onteniente im südlichen Hinterland der Provinz Valencia zum Beispiel fiel mit 300 Litern pro Quadratmetern in wenigen Stunden mehr Regen als in jedem Unwetter der vergangenen hundert Jahre. Der über die Ufer getretene Fluss Clariano schleppte zahlreiche Fahrzeuge fort. 50 Menschen mussten am frühen Morgen aus ihren Häusern gerettet werden.
In der Gemeinde Caudete in der Provinz Albacete schaffte es ein 70-jähriges Ehepaar nicht mehr aus seinem Auto und ertrank darin.
costa-info.de: Fotoalbum von den Sturmschäden in Dénia und Calpe
Videos und Fotos sowie "Ereignis-Ticker" in der Zeitung "Información":
http://www.diarioinformacion.com/alicante/2019/09/12/gota-fria-alicante/2185702.html
Berichte, Fotos, Videos bei "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com
Meldung kommentieren

Das Ajuntament von Dénia von Dénia hat aus Madrid für das Jahr 2019 eine Subvention von 24.000 Euro im Rahmen das sogenannten "pacto de estado" gegen häusliche Gewalt erhalten.
Meldung kommentieren

Das Rathaus von Dénia droht Besitzern von 40 Hunden "potentiell gefährlicher" Rassen (insgesamt sind 65 in Dénia registriert) mit Strafen von 2.400 Euro, weil sie die notwendigen Dokumente nicht vorgelegt haben, darunter: Versicherung, Tierpass, Steuerbescheid, Bescheinigung psychologischer Eignung des Eigners und fehlender Vorstrafen.
Meldung kommentieren

Die zuständigen Behörden haben den Plan der Fährgesellschaft Baleària genehmigt, die vor zwei Wochen an der Hafeneinfahrt von Dénia auf Grund gelaufene Schnell-Fähre "Pinar del Río" an Ort und Stelle auseinander zu nehmen anstatt sie abzuschleppen. Der Abtransport, so die Experten der Firma "Ardentia Marine", wäre wegen des geringen Tiefgangs in der Zone und den grossen Steinen der Mole zu riskant gewesen. Auch hatte der Rumpf des Schiffes durch den starken Wellengang in den Tagen nach seiner Havarie zu grossen Schaden genommen.
Die Fähre wird mit einem grossen Kran auf der Mole in ihren Bestandteilen an Land gehoben. Die spanisch-holländische Firma sagte zu, die Sicherheit des Hafenverkehrs während der Arbeiten zu garantieren und hinterher alle Spuren des Unfalls zu beseitigen.
Meldung kommentieren

Zurück Weiter