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Dénia
Mit einem organisierten Ausflug von fast 90 Segway-Ausflüglern in Dénia hat die Firma "Segway Trip Dénia" sich um einen Eintrag ins Guiness-Buch der Rekorde bemüht. Sie schickt Filmaufnahmen von den 87 Segway-Fahrern plus einem guten Dutzend Begleitern -ebenfalls auf dem gleichen Fortbewegungsmittel unterwegs- im Sporthafen "Marina de Dénia" an die Guiness-Verwaltung.
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Bis zum Jahresende legt die Stadt Dénia im Rathaus (mo.-fr., 9-14 und 17-19 Uhr) den Entwurf für den künftigen Flächennutzungsplan aus, den "Plan General Estructural de Dénia". Die Dokumente sind auch im Internet einzusehen unter: http://www.denia.es oder unter: http://territoridenia.paisatge.org
Das maximal zu erlaubende Bebauungswachstum für die kommenden 20 Jahren soll bei 80 Hektar = 2.900 Häuser/Wohnungen liegen: 65 ha = 2.500 neue Wohnungen im Westen (Strand-Torrecremada) und Süden (Alqueries), 9 ha = 150 Häuser/Wohnungen, die bereits vorgesehen waren, in Marquesa IV sowie Deveses I und III. Dazu kommen La Xara mit weiteren 5 ha = 140 Wohnungen und Jesús Pobre mit 2,5 ha = 65 Wohnungen.
Der Plan Estructural wird am 24. Oktober um 19 Uhr in der Casa de Cultura vorgestellt, in Jesús Pobre am 2. November um 19 Uhr und in La Xara am 8. November um 19 Uhr, in den jeweiligen Rathaus-Aussenstellen. Dazu kommen zwei Debatten, jeweils um 19.30 Uhr in der Casa de Cultura von Dénia: am 15. November über das "modelo urbano" und am 29. November über "Umwelt und Verkehr".
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Zum zweiten Mal nach 2014 machte am dritten Oktoberwochenende 2017 das 200 Meter lange Kreuzfahrtschiff "Amadea" Station vor dem Hafen von Dénia. 500 mit der Bonner Firma "Phoenix" angereiste deutsche Kreuzfahrer liessen sich in den Hafen von Dénia übersetzen, der selbst für ein mittleres Kreuzfahrtschiff nicht tief genug ist. 2014 hatte die Stadtspitze unter Bürgermeisterin Ana Kringe ein grosses Hallo organisiert, aber für ziemlich wenige Gäste, für eine Öffnung der Haupt-Touristenattraktion "Castillo" an einem Sonntag reichte es allerdings nicht.
Diesmal machte die Stadt kein Fass auf für die deutschen, schweizerischen und österreichischen Gäste, war allerdings auch erst wenige Tage vor deren Ankunft avisiert worden. Eine Hälfte verbrachte den Tag in Dénia und Umgebung, die andere begab sich auf Exkursionen zu weiter weg gelegenen Zielen. Am Abend legte das Schiff in Richtung Tarragona wieder ab.
Ebenfalls Mitte Oktober 2017 wurde in der spanischen Presse berichtet, dass "Pullmantur" die Stadt Alicante aus ihrem Kreuzfahrtprogramm streichen wolle.
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Die Stadt Dénia senkt für das Jahr 2018 ihren kommunalen Hebesatz für die Immobiliensteuer IBI um 5 % von 1 auf 0,95. Diesen Beschluss wird das Stadtparlament in diesen Tagen treffen. Auf den Bescheiden für die weiterhin 125 Euro umfassende Jahresgebühr für die Müllabfuhr wird ab dem kommenden Jahr informativ ausgewiesen, welcher Anteil der Gebühr für die Einsammelung und Transport der Abfälle aufgewendet wird (knapp 90 E) und welcher für Behandlung und Eliminierung (gut 35 E).
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Zwei "Schwarze Flaggen" hat die Umweltschutz-Vereinigung "Ecologistas en Acción" für zwei Projekte vergeben, die ihrer Meinung nach an Stränden der Marina Alta grossen Schaden anrichten. Das ist zum einen der Sieg für das Bauprojekt "Las Olas" am Dénianer Blay Beach von Las Marinas. Dort wird in erster Linie ein 4-Stockwerke-Appartement-Gebäude entstehen, das bei jedem Hochwasser beinahe buchstäblich mit den Füssen im Wasser stehen wird.
Der zweite Fall der "bandera negra" durch die Umweltschützer ist der Strand von El Portet nördlich von Moraira: Dort wurde für eine umfassende Strandregenerierung und -verbreiterung nach den Unwettern zu Beginn des Jahres Sand aus dem Steinbruch genommen. Dieser verfärbte das Meerwasser in Richtung gelb-braun, Farbton, der nach sehr aufband-windigen Tagen immer noch mal auftaucht. Vor allem aber werden, so die "ecologistas", die Seegraswiesen vor der Küste in Mitleidenschaft gezogen. Dies entspreche einfach nicht der Wahrheit, hält diesen Vorwürfen das Ayuntamiento von Teulada-Moraira entgegen, das darauf hinweist, dass für die Strandauffüllung durch die überörtliche Küstenverwaltung die notwendigen Umweltgutachten eingeholt wurden.
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Der Magistrat von Dénia hat die Einrichtung eines (ovalen) Kreisverkehrs an der Kreuzung Avenida Joan Futter mit Calle Diana für 180.000 Euro an die Firma Pavasal vergeben. Die Arbeiten sollen im November beginnen und drei Monate dauern.
Die Avda. Joan Fuster wird mit zwei Fahrbahnen in beide Richtungen ausgestattet.
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In einer schwierigen Rettungsaktion hat am zweiten Oktober-Wochenende ein Provinzhubschrauber eine 30-jährige Wanderern geborgen, die auf dem Montgó fünf Meter tief gestürzt war. Die Frau war bei Bewusstsein, hatte aber Schwierigkeiten, den Rücken zu bewegen. Bei der Bergung bei starkem Wind musste der Hubschrauber 75 Meter Seil auslassen.
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Ein besonders fruchtbares Kapitel Dénianer Handelsgeschichte leiteten zwei insgesamt 17 Seiten lange blumige Briefe des Wesirs Ibn Arqam des Königs von Daniya aus dem 11. Jahrhundert ein, die dieser im Jahr 1054 an Bord eines Bootes voll mit Nahrungsmittelhilfs ins Hunger leidende und von der Pest gebeutelte ägyptische Alexandria schickte. Nicht nur kam ein Boot voller Gold, Edelsteine und Schmuck zurück, sondern war die Eröffnung zahlreicher neuer Mittelmeer-Handelsrouten und wirtschaftlicher Horizonte für die westiberische Metropole mit Hilfe der dankbaren mächtigen neuen Freunde eingeleitet. Die beiden fast tausend Jahre alten Briefe, die im wahrsten Wortsinn Geschichte "machten", sollen jetzt ins Spanische übersetzt und veröffentlicht werden, wie der Dénianer Stadtarchäologe Marcos Gisbert und der Kulturattaché der ägyptischen Botschaft in Spanien, Basel Saleh Daoud, mitteilten. Im nächsten Frühjahr soll eine Vortragsreihe anhand dieser Erkenntnisse das glanzvolle Kapitel der islamischen Vorläuferin Daniya der heutigen Marina-Alta-Kreisstadt Dénia einem grösseren Publikum nahe bringen.
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Gegen eine Sondergenehmigung des Landes Valencia für den Bau einer grossen Privatschule im Ortsteil Jesús Pobre hat sich das Stadtparlament von Dénia ausgesprochen. Ein neues städtisches Gutachten (PSOE und Compromís) entspricht den Bedenken von Anwohnervertretern (mit 900 Schülern mehr tägliche "Gäste" als Einwohner; Projekt grösser als der Ortskern; landschaftlich nicht angepasst) und Stadtteilverwaltung von Jesús Pobre, nachdem die vorherige Dénianer Verwaltung (PP und CU) 2014 das Projekt positiv beschieden hatte. Die Projektbetreiber, die im Stadtrat ebenso zu Wort kamen wie die Anwohnervertreter, kritisierten den Positionswechsel des Ayuntamiento von Dénia.
Podemos-Stadtrat Alex Rodenkirchen befürwortete ein solches Schul-Projekt aus wirtschaftlichen Gründen, schlug jedoch mit Blick auf die Bevölkerungsmeinung in Jesús Pobre die Suche nach anderem Gelände vor. Die Partei GDCU regte eine Volksbefragung in dem Ortsteil an, um zu erfahren wie die Mehrheit denke.
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Einen wirtschaftlichen Kollaps schlimmer als in den drei schwarzen Krisenjahren 2011 bis 2013 sieht die Unternehmervereinigung Dénias und der Marina Alta (CEDMA) für die Kreishauptstadt voraus. Der Grund sei das absolute Scheitern der früheren und der gegenwärtigen Verantwortlichen für die Baupolitik und ihre Richtlinien. Kurz-und mittelfristig haben CEDMA zufolge Promotoren nur die Wahl zwischen Nichtstun und der Illegalität, dem Arbeiten ohne Genehmigungen.
Der Hintergrund: Im Sommer kassierte das Oberste Bundesgericht die seit 2013 geltenden sogenannten Übergangsbestimmungen (RUT), nachdem Bemühungen um einen neuen Flächennutzungsplan seit mehr als vier Jahrzehnten ohne Ergebnis geblieben sind. Und jetzt habe das von PSOE und Compromís geführte Rathaus von Dénia die Entscheidung getroffen, dem durch diese Gerichtsentscheidung vom Sommer 2017 wieder "zuständig" werdenden städtischen Flächennutzungsplan (PGOU) von 1972 (!) seine Gültigkeit zu entziehen. Denn dieser sei kontraproduktiv und anachronistisch, so die Begründung aus dem Ayuntamiento, und man komme bis zu einer Neuregelung besser mit dem Instrument von zeitlich befristeten Neubauverboten aus anstatt einem Wildwuchs à la 1972 Tür und Tor zu öffnen.
Richtlinien-Katalog der Stadt
Die Unternehmer, die einen Firmen-Exodus und Stillstand befürchten und auch der hoch verschuldeten Kommune stark sinkende Einnahmen prognostizieren, wollen jetzt neben öffentlichem Druck auf die Rathausspitze auch beim Land in Valencia um Hilfe bitten, damit Dénia die Katastrophe erspart bleibe.
Das Rathaus mahnte zu mehr Gelassenheit und stellte einen "mit dem Sektor und dem Land" ausgearbeiteten Richtlinien-Katalog für Baugenehmigungen vor: Anträge bis Juni werden genehmigt, wenn sie keine Fehler aufweisen. Neue Anträge werden nach Artikel 44.6 des neuen Landesbaugesetzes behandelt und genehmigt, wenn ein Gutachten über "Einklang mit dem landschaftlichen und baulichen Umfeld" vorliegt oder der Neubau innerhalb eines ausgewiesenen Baugebietes (PAI) liegt, der die Normen vorgibt.













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