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Dénia
Die Guardia Civil hat in Dénia eine Sammlung von 220 zum Teil sehr wertvollen archäologischen Fundstücken sicher gestellt, die im Internet illegal versteigert werden sollten. Drei Personen wuren verhaftet. Die Versteigerung von Keramiken, Silber, Bronze, Schmuck, Kupferteilen, Glasstücken etc. war von einem Antiquitätengeschäft in Dénia organisiert worden. Darunter befanden sich Stücke aus der iberischen und der romanischen Epoche, einige stammten aus Alcalalá de Henares, Israel oder vom Balkan.
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Mit dem Musical "No más ‘bullying’. Combátelo con arte” und der anschliessenden Erzählung der zugrunde liegenden realen Geschichten der Protagonisten machen im Oktober und November 2019 die Dénianer Grund- und Sekundarschulen die Kinder zwischen 10 und 14 Jahren auf das Problem aufmerksam und bieten den Schülern Gelegenheit, Bullying-Episoden zu berichten.
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Mit einem Vermögen von 300 Millionen Euro ist der Dénianer Unternehmer Adolfo Utor, Chef des längst internationalen Fährunternehmens Baleària, in die Forbes-Liste der hundert reichsten Personen in Spanien aufgenommen worden. Er bekleidet Position 88. Auf Rang 1 liegt der Gründer der Bekleidungsfirma Inditex, Amancio Ortega, mit einem Vermögen von 63 Milliarden Euro, gefolgt von seiner Tochter Sandra mit 6 Milliarden.
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Die lange Warteliste hat das Kreiskrankenhaus von Dénia veranlasst, zunächst für einen Monat eine mobile Station für die Durchführung von Magnetresonanzen und Computer-Tomographien (TAC) zu mieten, die hinter dem Hospital geparkt ist. Die Station wird zunächst für eine Weile von morgens 8 Uhr bis mitternachts im Einsatz sein. Das krankenhaus selbst hat nur zwei TAC-Apparate und eine für die Resonanzen, letztere nach Auskunft aus dem Krankenhauspersonal "schon ziemlich antiquiert", so die spanische Presse.
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Die Beschränkung des täglichen Besucherkontingents in der Küstenhöhle "Cova Tallada" zwischen Dénia und Jávea hielt der von übertriebener Publikumsbegeisterung überforderten Touristenattraktion im vergangenen Sommer rund 3.500 Menschen vom Leib. Diese hielten sich an die Anweisung der 2019 erstmals eingerichteten Kontrollstelle, die im Juli und August insgesamt 10.000 Besuchsanwärter registrierte. Allerdings hielt sich jeder sechste nicht an die von Sanktionsdrohungen begleiteten Anweisungen und besuchte die Höhle trotz Verbotes. Denn die lediglich von 9 bis 14 Uhr anwesenden Kontrolleure des Landes Valencia durften nur informieren, aber niemand am Durchgang hindern. Sie teilten mit, dass nur die Hälfte der Ankömmlinge mit einer im Internet zu erreichenden Anmeldung ausgestattet waren.












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Mindestens sechs "Express-"Einbrüche von 5 bis 10 Minuten verübten in einer Nacht Ende Oktober Unbekannte in Häusern von Jesús Pobre und Gata de Gorgos. Die Anwohner waren sämtlich abwesend, Fenstergitter und Alarmanlagen wurden zerstört, so die Polizei.
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Mit 7 Kilometern verfügt Dénia über einen der längsten Seegras-Strände im gesamten Mittelmeer, vom Marge Roig bis zur Punta dels Molins. Dies streicht die Arbeitsgruppe zum Dénianer Hafen heraus, die den wichtigen Beitrag der "posidonia" zur Vermeidung von Stranderosion und Konservierung der Artenvielfalt in der Küstenzone betont, nachdem aufgrund wachsender Kritik an der lückenhaften Strandreinigung im und nach dem Sommer die angespülten Reste der Seegraswiesen als "Algen" in Verruf gekommen waren. Die "posidonia" weist auf gute Qualität des Meereswassers hin. Der schlechte Geruch, so die Arbeitsgruppe, kommt von einer sogenannten "invasiven Alge", von der sie begleitet wird und die schnell verfault.
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Von einer kleinen Invasion von Flugameisen in den Zonen Joan Fuster, París Pedrera und Les Roques hat die spanische Lokalpresse berichtet. Mancher Fussgänger und Radfahrer hat unangenehme Begegnungen mit den Tieren erlebt. Der Oktober mit sinkenden Temperaturen und Herbstniederschlägen, welche den Boden aufweichen und ihnen den Nestbau erleichtern, koinzidiert mit ihrer Paarungszeit.
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Ein russischer Gewalttäter hat am Dienstag Morgen, 22. Oktober 2019, in Dénia seine ehemalige Partnerin mit dem Messer getötet. Der Mann, der im Februar dieses Jahres wegen mehrfacher Übergriffe gegen die Frau und die elfjährige Tochter der beiden zu einer niedrigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war, die er nicht anzutreten brauchte, und der eine Distanz-Anordnung von 300 Metern von seiner Ex hatte, stieg durch ein Fenster in die Wohnung seines Opfers ein. Er schnitt ihr im Beisein der Tochter die Kehle durch und wurde anschliessend festgenommen. Das Rathaus organisierte ad hoc eine Protestdemonstration inklusive Schweigeminute (siehe Foto) für das 7. Opfer machistischer Gewalt im Land Valencia in diesem Jahr, 5 davon in der Provinz Alicante.
Das Opfer Elena befand sich in Betreuung des städtischen Sozialdienstes für misshandelte Frauen, wurde regelmässig begleitet, die letzte Evaluation ihrer Sicherheits-Situation durch die Policía Local fand vor drei Wochen statt, wobei es keine Anzeichen für die kommende Tragödie gab, ihr Alarmknopf betätigte sie seit Februar nicht. Die ermordete Frau habe seit dem Urteil im Februar keine Bedrohungssituation mehr gemeldet. Bürgermeister Vicente Grimalt (PSOE) forderte eine Änderung der einschlägigen Gesetze zum besseren Schutz der Frauen vor machistischer Gewalt. Aber zunächst werden die beteiligten städtischen Instanzen untersuchen, ob das Sicherheitsprotokoll nicht doch Lücken aufgewiesen habe.

Anm.:
Zumindest offenbar die eine, die vielleicht tatsächlich gesetzlich zu schliessen wäre: Einen zweiten, nicht ohne Aufmerksamkeit zu erregen entfernbaren, Alarmsender sollte der wegen Misshandlung verurteilte Mann tragen, so dass bei Annäherung an den Alarmknopf der Frau von weniger als (auf jeden Fall mehr als jenen festgelegten lächerlichen) 300 Metern die Polizei sofort auf den Plan gerufen wird.
cgb

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