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Dénia
Drei Unterwasser-Wilderer hat Ende Juni der Wachdienst für das Meeres-Naturschutzgebiet "Cap de Sant Antoni" in flagranti ertappt. Der von Stadt und Land gemeinsam verwaltete Wachdienst wurde von einem aufmerksamen Bürger angerufen, befand sich gerade bei einer Übung mit einem Rettungshubschrauber. Aus der Luft gelangen eindeutige Aufnahmen von den Wilderern, die ihre Harpunen wegwarfen, als die Schutzkräfte sich näherten. Auch die Harpunen wurden als Beweismaterial gesichert und eine Menge illegal getöteter Fische sichergestellt (einige obendrein noch unterhalb der selbst ausserhalb des Naturparks fischbaren Grösse) und im Seniorenheim abgegeben. Das Jagdgerät und auch das Boot wurden den illegalen Fischern beschlagnahmt, die eine Anzeige zu erwarten haben.
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Mit einem Dutzend zusätzlicher Ortspolizisten will bis Ende August die Stadt Dénia, die im Sommer ihre Bevölkerung fast verdreifacht, die Sicherheit im Gemeindegebiet verbessern. Einer der Schwerpunkte, so Sicherheitsstadtrat Javier Scotto, werden die Alkohol- und Drogenkontrollen von Autofahrern sowie die intensive Beobachtung der Hafenzone, um dort die Entstehung von Saufgelagen unter freiem Himmel öfter zu verhindern. Auch im Naturpark will die Polizei, in Koordination mit dem Zivilschutz, verstärkte Präsenz zeigen, um ihren Beitrag zur Verhinderung von Waldbränden zu leisten.
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Die polizeiliche Mehrheitsgewerkschaft SPP hat von "schwarzen Schafen" bei der Dénianer Policía Nacional und von "deliktiven Verhaltensweisen" berichtet. SPP verteidigte den Polizeichef Antonio Cabeza gegen die öffentlichen Forderungen der kleineren Gewerkschaften CEP und UFP nach seinem Rücktritt. SPP ist der Meinung, dass Cabeza sich deren Feindschaft mit seiner harten und kompromisslosen Haltung gegenüber den "Schwarzen Schafen" verdient habe und mit seinem Kampf gegen anti-disziplinäres und gesetzeswidriges Verhalten einiger seiner Polizeibeamter. An die Öffentlichkeit gelangt ist die Anzeige gegen zwei Polizisten, die ausser Dienst einem jungen Paar eine heftige Tracht Prügel verpasst haben und dann geflüchtet sein sollen. Die Wiedererkennung sei eindeutig ausgefallen.
SPP berichtet, dass Polizisten verhaftet und beschuldigt worden seien, Drogen und Wertgegenstände aus durchsuchten Immobilien mitgehen lassen zu haben. Ein weiterer Polizist sei zu einem Drogentest völlig rasiert erschienen, damit man von ihm kein Haar nehmen für den Test nehmen konnte. Andere wiederum hätten sich auf dem Kommissariat eingeschlossen und geschlafen, anstatt auf Patrouille zu fahren. In jener Nacht habe es in Dénia keine Patrouille gegeben.
Insgesamt handele es sich um einige wenige Beamte, so SPP. Die Gewerkschaft will in den entsprechenden Gerichtsverfahren gegen diese Polizisten die Nebenklage übernehmen.
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Die Stadt Dénia hat vom Land Valencia den Schutz der Dünen am Strand von Les Deveses und des "Cementerio de los Ingleses" beim Strand Marineta Cassiana gefordert. Diese Gebiete sollen nach Wunsch des Ayuntamiento in den Katalog der durch den sogenannten PATIVEL-Plan geschützten Zonen aufgenommen werden.
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Eine 75-Jährige ist am Freitag, 16. Juni 2017, am Strand von Las Marinas in Denia beim Baden gestorben. Die Rettungskräfte konnten nichts mehr für sie tun.
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Im zweiten Jahr hintereinander hat der Künstler David Escarabajal aus Alcoy den Schnellmal-Wettbewerb von Dénia und damit den Hauptpreis von 700 Euro gewonnen. Jutta Kuenen wurde als beste lokale Teilnehmerin an dem Wettbewerb ausgezeichnet. Knapp zwei Dutzend Maler aus der Marina Alta, Gandia, Cullera, Albacete, Bilbao und Murcia nahmen an dem Wettbewerb teil.
Die besten Werke sind bis Ende Juni in der Casa de Cultura von Dénia ausgestellt.
Weitere Fotos vom Schnell-Malwettbewerb Dénia

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Ein 15-Jähriger stürzte in der schwer zugänglichen Höhle "Cova Tallada" und brach sich beide Handgelenke. Er wurde von einem Rotkreuz-Boot evakuiert und anschliessend zum Krankenhaus nach La Xara gebracht. Im vergangenen Sommer mussten zahlreiche Rettungsaktionen gefahren werden, weil etliche Besucher die Komplikationen der Höhle unterschätzten. Im Winter hat das Rathaus an einigen Deckenlöchern Gitter angebracht. Die Rathäuser von Dénia und Jávea sowie die Verwaltung des Naturparks Montgó haben sich für eine Begrenzung der täglichen Besucherzahl der allzu beliebtem Höhle ausgesprochen.
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Eine Piruette eines Wals vor der Küste von Dénia sind in einem Kurz-Video in der spanischen Tageszeitung "Información" zu sehen. Er wurde in der Nähe des Cabo de Sant Antoni aufgenommen am Samstag, 3. Juni 2017, durch Nicolás de la Iglesia:
http://www.diarioinformacion.com/marina-alta/2017/06/06/piruetas-ballena-rorcual-denia/1902902.html

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Der Dénianer Fährbetrieb "Baleària" hat sich dem umweltverträglicheren Betrieb seiner Flotte verschrieben. Präsident Adofo Utor verkündete in Dénia den Bau drei neuer Fähren, die mit Naturgas betrieben werden anstatt mit der dreckigsten Version von Dieselöl, für insgesamt 320 Millionen Euro, eines davon in Bilbao und zwei in Venedig. Dieser Betrag entspricht dem Umsatz des Rekordjahres 2016. Die Energiewende zum Gas und zur Nutzung von Solarenergie hat schon bei der zwei Dutzend Schiffe starken Flotte deutlich messbare Spuren hinterlassen: Trotz 13 % mehr Meilen (1,05 Millionen) aufgrund der neuen Routen von Melilla nach Almería und Málaga sowie Valencia-Mostaganem sowie einer neuen Tochtergesellschaft in Algerien wurde erheblich weniger kontaminiert als im Jahr zuvor. Insgesamt, so Utor, habe die Baleària-Flotte, die 2016 neben 320.000 Trailern mit 5 Millionen laufenden Metern Fracht sowie 3,5 Mio Passagiere transportierte, die CO2-Emissionen um 40 %, die von Stickstoff um 85 % und die von Schwefel und anderen Partikeln gänzlich eliminiert.
Baleària hat knapp 1.400 Angestellte aus fast 40 Ländern. Utor: "Die interkulturellsten Besatzungen sind die wettbewerbsfähigsten". Die Gesellschaft arbeitet mit knapp 6.000 Lieferanten, "85 % davon jeweils lokal". Das internationale Geschäft des Dénianer Fährriesen stieg 2016 um 15 % auf 700.000 Passagiere auf 3 Routen. Hier sieht Utor das grösste Wachstumspotential: Er möchte den internationalen Anteil am Baleària-Umsatz von derzeit 20 auf 50 % steigern.
Vor zwei Monaten hat Baleària die offizielle Zertifizierung des Hafens von Dénia als Kreuzfahrthafens in Angriff genommen und dafür einen Erweiterungs- und Verbesserungs-Investitionsplan von zwei Millionen Euro vorgestellt.
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Mit der Yacht "Zoë" hat der Segler Wito Kühn in der Klasse Performance 2 bei der 11. Regatta "Banco de España" des Sporthafens "Marina de Dénia" den ersten Platz belegt. Die Performance-1-Kategorie ging an Eduardo Genovés, Cruiser 1 und 2 an Rafael Navarro und Manuel Illanes. Insgesamt waren mehr als 50 Boote mit über 420 Besatzungsmitgliedern am Start. 2.000 Euro der Startgelder gingen an die Stiftung Aladina.
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