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Dénia
Insgesamt 120 Segler gingen Mitte Februar vor Dénia in den Laser-Klassen 4.7 und Radial sowie bei den Windsurfern an den Start. Bei den 4.7ern siegten zwei Segler aus Torrevieja, bei den Radiales lag Lucas Sala aus Campello vorn. Schnellste Windsurfer der Klasse "Bic Tecno 293, Sub 17" waren Victor Ruiz aus Valencia vor Gonzalo Boronat aus Jávea, auch die Siege bei den Plus (3.: Theo Saur) und Sub 15 an Wettkämfer aus Valencia.
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Mit einer Batterie unbequemer Fragen zum desaströsen Kanalisationsprojekt Montgó-Les Rotes und dem Verbleib von 5,7 Millionen Euro bombardiert jetzt die Bürgervereinigung "Veïns del Montgó" das Rathaus von Dénia. Warum die Stadt zuallererst die Reduzierung des Projektes des staatlichen Wasserwirtschaftsamtes CHJ um drei auf 11 Millionen akzeptiert und die Bereitstellung eigener Mittel zur Fertigstellung der Nebenanschlüsse zugesagt habe, wollen die Veïns wissen. Und dann: Warum die -"gut bezahlten"- Bauamtstechniker bei der fürchterlichen Ausführung der Arbeiten inklusive Zerstörung zahlreicher Strassen offenbar nicht ausreichend hingesehen und interveniert haben. Warum die Stadt keine erfolgreichen Forderungen auf Schadensersatz gestellt habe und sich jetzt obendrein -nach Verhandlungen- mit 700.000 Euro für die Fertigstellung der schlecht ausgeführten Abwassersammler zufrieden stellen wolle, so Veïns.
Vor allem aber möchte man wissen, wenn von den vorgesehenen 11,4 Millionen Euro seinerzeit 5 abgerechnet wurden und jetzt 0,7 Mio "nachgelegt" werden sollen, wo dann jene 5,7 Millionen Euro verblieben oder versickert seien, die an der übel riechenden Kanalisationsrechnung noch fehlen. Warum die im besten Falle unfähige Baufirma sich so weit von den Vorgaben der Umwelt-Kommission der Europäischen Union entfenen durfte und bestenfalls 44 % der Planungsvorgaben erfüllte. Warum, so zusammenfassend gefragt, die Stadt Dénia nicht die Durchführung der Kanalisation so einfordere, wie sie geplant war und sich jetzt mit Brosamen abspeisen lasse, die das Problem nicht lösen und höchstens dem zuständigen Wasserwirtschaftsamt als Feigenblatt dienen dürften. Vor allem aber: Wer kommt für den Schaden auf, und wer bringt die Mittel auf, damit die Kanalisation endlich zu fertig gestellt werde, damit die bisher investierten Millionen nicht völlig nutzlos weggeworfen bleiben?
Die Anwohnervereinigung schliesst scharf: "Wir werden nie erfahren, ob mit den verschwundenen Millionen Kommissionen bezahlt wurden oder ähnliches. Fest steht nur, dass die Kontaminierung des Grundwassers weiter geht, weil wir immer noch keine Abwasser-Kollektoren und kein Geld haben, dafür aber eine Reihe zerstörter Strassen und Politiker, die die Bürger zwingen, sich zu untragbaren Kosten an ein nicht funktionierendes Netz anzuschliessen, sowie eine Verwaltung, die nicht in der Lage ist, ihre Bürger zu verteidigen...".

Kurz angemerkt:
Das Kanalisationsdesaster ist eines von mehreren einer nefasten Erbschaft aus der Ära der PP-Bürgermeisterin Ana Kringe in Dénia. Und die Veïns del Montgó haben mit ihrer Breitseite gegen das Rathaus gut anderthalb Jahre gewartet, wohl um zu sehen, ob die im Mai 2015 gewählte neue Ortsregierung aus PSOE und Compromís entscheidende Fortschritte in der Kanalisationsfrage zustande bringt. Oder sich zumindest öffentlich spürbar darum bemüht. Nach fast 20 Monaten im Amt ist das nicht der Fall, deshalb hat sich die "neue" Dénianer Koalition das Recht auf Anwesenheit in dem Politiker- und Verwaltungs-Sack erworben, auf den jetzt die Veïns del Montgó schonungslos und offenbar mit einiger Berechtigung eingeknüppelt haben.
-Carl-Georg Boge, Hsg. costa-info.de und WOCHENPOST-

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Mit dreifacher Vertretung durch Präsident Klaus Tornsäufer und die Aktivgruppenleiter Ingrid Lechner und Edith María Ruf machte am vorletzten Februar-Wochenede der Euro Club Dénia (ECD) beim Karneval des Deutschen Clubs Costa Blanca (DCCB) in Teulada seine Aufwartung. Das berichtete das Ayuntamiento von Teulada-Moraira. Mit von der Partie auch Teulada-Morairas Ausländerstadträtin Laura Hillstead, die im Chor mitsang, der das Programm auflockerte. Am kommenden Wochenende erwidern DCCB-Vertreter den Besuch beim ECD-Karneval in Dénia.
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Die Restaurants Quique Dacosta und El Faralló befinden sich im neuen Ranking des gastronomischen Blogs "Cuaderno Matoses" unter den besten 40 Restaurants der Welt: Dacosta (in Las Marinas) auf Rang 4 und Faralló (in Las Rotas) auf Platz 36. Zum ersten Mal ist die Marina Alta in den Top 50 des erlauchten Restaurant-Rankings mit zwei Establissements vertreten. Dacosta war 2014 bereits Fünfter gewesen, im Jahr darauf jedoch aus der Matoses-Weltelite verschwunden.
Weitere Matoses-Jahrespreise, in denen Restaurants aus Dénia weit vorn landeten: Quique Dacosta als Finalist in 4 Kategorien: bester Koch, beste Bedienung und Mannschaft, bester Oberkellner, bester Somelier. Faralló erreichte in der Kategorie "Cancerbero" des Jahres das Finale.
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Nach 8 (acht) Jahren hat das Gericht von Dénia die Klage gegen die ehemalige sozialistische Bürgermeisterin Francisca Viciano und zwei ihrer Stadträtinnen wegen des Vorwurfs der Korruption und Bereicherung im Amt zu den Akten gelegt. Es ging um den Vorwurf, ob sich eine Gemeindeangestellte, die beiden concejalas und die Stadtchefin sich die Veruntreuung von Erlösen aus den Mitgliedskarten des Jugendzentrums Llùnatics hatten zu Schulden kommen lassen. Diese Anzeige erstattete die Regierungskoalition von PP, GD, CU, PSD und PSOE-Überläufer Juan Collado im Jahr 2009, sie verlief jetzt, wie andere im Sande, so die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza". Es gebe keine Beweise für eine Straftat, so die Begründung des Gerichts für die "Archivierung" des Falles. Bereits 2012 war er bereits zu den Akten gelegt, dann jedoch von der Staatsanwaltschaft wieder eröffnet werden, dann jedoch "nur "noch gegen Ex-Jugendstadträtin Bixquert (sie war lange vorher zurückgetreten) und die Stadtangestellte. Auf die erneute Archivierung der Vorwürfe aus Mangel an belastbaren Beweisen hat es in der möglichen Frist keine Einsprüche mehr gegeben, so dass diese Entscheidung jetzt definitiv ist.
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Nach der Verlegung der Stadtgasleitung in der touristischen Fussgänger-Strasse Loreto von Dénia sind sich Anwohner, Geschäftsleute und Rathaus einig: Das über der Leitung verlegte neue Pflaster entspricht nicht dem restlichen in der Strasse, die Steine sind wesentlich kleiner, das Bild sei nicht dem "touristischen Kern einer touristischen Stadt würdig". Deshalb hat jetzt das Ayuntamiento die Gasfirma aufgefordert, das Pflaster einheitlich neu zu verlegen, so dass sich ein homogenes Bild ergibt. Aber nicht nur ästhetisch, auch funktionell haben die Gasverleger bei der Versiegelung ihrer Baustelle eine echte "chapuza" abgeliefert, an einigen Stellen ist eine kleine Buckelpiste aus der Calle Loreto geworden.
Das gleiche Schicksal drohe jetzt der Calle Sant Narcís, die ähnliche Charakteristiken aufweist wie Loreto und als nächstes von der Neuverlegung der Stadtgasleitung betroffen ist. Deshalb warne man die Gasfirma vorzeitig, damit sie gar nicht erst auf die Idee komme, auch hier mit einer Pfuscharbeiten aufwarten zu können.
Auf einer Versammlung mit Gastronomen und Anwohnern der Calle Loreto deutete Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) an, dass in Zukunft die Schliesszeit von 1.30 Uhr für die Bar-/Restaurant-Terrassen in der Strasse eingehalten werden müsse und es mit Rücksicht auf die Anwohner nicht bei der faktisch gewährten Extrastunde bis 2.30 Uhr bleiben könne. Ausserdem werde es keine Genehmigungen mehr für neue Restaurationsbetriebe im Barrio Les Roques mehr geben, wohl aber für andere Arten von Geschäften, was zur wirtschaftlichen Diversifizierung beitragen solle.
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Mit 100.000 Unterschriften im Gepäck wurde jetzt das lesbische Paar María José Torres und Brenda Kelleher aus Beniarbeig im Nationalparlament von Spanien vorstellig, im Congreso de los Diputados. Die Gesetzgeber sollen ein Problem lösen, das sich im Umgang des Standesamtes von Dénia mit der Einschreibung des Sohnes Lennon der beiden Frauen auftat: Die Registrierung des Kindes auf den Namen des Paares könne erst erfolgen, wenn sie schriftliche Beweise für eine künstliche Befruchtung beibrächten. Das brachte sie auf die Palme: "Klare Diskrimination. Keinem heterosexuellen Paar wird irgend ein Nachweis über den Ursprung einer Schwangerschaft abverlangt, auch kein genetischer Vaterschaftsnachweis." Das Paar aus der Hinterlandgemeinde Beniarbeig wird unterstützt vom spanischen Bundesverband der Lesben, Gays, Bi- und Transsexuellen (FELGTB).
Die Leser von costa-info.de waren in einer Umfrage vor wenigen Monaten zu zwei Dritteln der Meinung, dass die Forderung des Dénianer Standesamtes Unsinn sei, weil die Lesben-Ehe seit 2005 in Spanien legal ist und Heteros auch keine Empfängnis nachweisen müssen. Ein Viertel der User dagegen meinte: 2 Mütter ist nicht der vorgesehene Normalfall. Vaterschaft bescheinigen lassen ist richtig.
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Aufgrund von Arbeiten am städtischen Wassernetz im Raum Las Rotas wird dort am heutigen Dienstag, 7. Februar 2017, zwischen 8 und 14 Uhr das Trinkwasser abgestellt. Eine neue Strasse wird ans Wassernetz angeschlossen.
Info: 902.18.60.18
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Einen 50-jährigen Deutschen, der vor 16 Jahren in Lloret de Mar seine 6-jährige Tochter getötet hatte und vor vier Jahren trotz seines Status als Freigänger geflohen war und seither mit europäischem Haftbefehl gesucht worden war, nahm jetzt die Policía Local in einem Hotel in Dénia verhaftet.
Nach dem Mord hatte sich der damals 34-Jährige, dessen Frau ein halbes Jahr zuvor gestorben war, mit Schnitten an den Handgelenken der Polizei von Lloret de Mar gestellt und die Kindstötung gestanden. Er wurde in Spanien verurteilt, 2006 nach Deutschland überstellt, in eine psychiatrische Anstalt.
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Am Samstag, 13. Mai 2017, findet im Centro Social das grosse Finale des Ersten Tanzwettbewerbs für Senioren statt, den das Ayuntamiento von Dénia ausgeschrieben hat. Die Anmeldefrist geht vom 30. Januar bis zum 24. Februar, anschliessend werden 12 Finalisten ausgewählt und erhalten bis Mai Unterricht im Tanzen und Auftreten. Informationen gibt es im Seniorenbüro in der Calle Calderón 4, Tel.: 966426 165.












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