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Marina Alta, Els Poblets, Hinterland
Nach Zahlen des Nationalen Statistische Instituts auf Grund anonymisierter Telefon-Daten verzeichnete in der Marina Alta Calpe mit 15.000 im April die meisten ausländischen Gäste, gefolgt von Jávea und Dénia mit 12.000 und 10.000 sowie Teulada-Moraira und Benissa mit fast 7.000 und 5.500. In Dénia lagen die Deutschen mit 2.200 vor Briten, Franzosen und Holländern, während in Jávea die Briten ein Drittel der Gesamtzahl stellten, gefolgt von Holländern (2.000), Franzosen und Belgiern (je 1.300) und Deutschen mit 1.100. In Calpe dominierten im April Belgier und Briten (je rund 3.500), gefolgt von Deutschen (1.700), Franzosen und Niederländern.
In Teulada-Moraira hatten Briten (2500) und in Benissa Belgien und Holland (zusammen 2.500) die Nase vorn, mit Deutschland (900 / 700) jeweils auf Rang 4.
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Die Stadt Dénia und das Land Valencia haben Anfang Juni 2022 mit täglichen Kontrollfahrten begonnen, die Yachtbesitzer aufscheuchen sollen, die wissender oder unwissender Weise ihre Anker in den geschützten Seegraswiesen vor der Küste von Dénia und dem Meeres-Schutzgebiet Cabo de San Antonio versenken. Das ist nämlich mittlerweile verboten. Allerdings gibt es von den Ankerbojen, die die Yachten vom Ankerwerfen abhalten sollen, nur einen Bruchteil der notwendigen Anzahl. Deshalb begnügen sich fürs Erste die Kontrolleure mit Ermahnungen und der Aufforderung, sich zum Ankern Stellen zu suchen, an denen es keine Seegraswiesen gibt.
Die erste -problemlos befolgte- Aufforderung erging an den Besitzer eines französischen Katamarans.












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Unter dem Vorwurf des Investitionsbetrugs von 100.000 €uro steht Ende Mai 2022 ein Unternehmer vor dem Provinzgericht in Alicante. Er habe 2010 einen Immobilienmakler dazu überredet, ihm 100.000 € als Investition für einen künftigen Sporthafen in Almadrava auf der Grenze zwischen Els Poblets und Dénia zu geben, bei dem ein Profit von 17 Millionen €uro entstehen sollte. Der Betrüger wusste, so der Vorwurf, dass es in dieser Stelle keine rechtliche Möglichkeit für den Bau eines Sporthafens gebe.
Kurz zweierlei angemerkt:
* Wieder ein Prozess über ein Jahrzehnt nach dem Ereignis, kaum eine Veröffentlichung über ein Gerichtsverfahren, bei der dieser Hinweis auf eine viel zu langsame (und deshalb mindestens suboptimale) Justiz keine Rolle spielte. Oft gibt es für diesen Umstand sogar explizit einen Strafnachlass.
* Die Leichtgläubigkeit der Menschen kennt wirklich kaum Grenzen. Sinkt mit der Höhe des zu erwartenden Gewinns die Vorsicht, obwohl es genau anders herum sein sollte? Aber da es einen Immobilienmakler erwischt hat, könnte in diesem Fall eine Höchststrafe für den Geschädigten bedeuten: dass sein Name öffentlich bekannt wird, denn für seinen Job hat er sich mit dieser Demonstration mangelhafter minimaler Kenntnis elementaler Bebauungs- und Nicht-Bebauungsvorgaben in der Region mal so richtig disqualifiziert. Wer würde ihm die Abwicklung eines mehrere Hunderttausend €uro schweren Geschäftes anvertrauen? Nur: Wenn das nicht schwerer wiegt als das verlorene Geld, könnte man vermuten, dass es um seine Makler-Geschäfte nicht allzu doll bestellt ist.
Carl-Georg Boge, Hsg. WOCHENPOST und costa-info.de

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Nach einem kurzen Intermezzo mit Temperaturstürzen von bis zu zehn Grad und erneuten Regenfällen von bis zu 20 Litern pro Quadratmeter im Hinterland der Marina Alta Mitte der Woche kehrt über das letzte Mai-Wochenende die vorsommerliche Hitze mit Tageswerten von 30 Grad an Küste und ins Hinterland des Kreises zurück, so das spanische Wetteramt.
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Am 18. Oktober 2020 hielten eine Neonazi-Demo und die gewaltsame Gegendemo mit Zerstörungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei die Stadt Pego in Atem. Jetzt zeichnen sich die juristischen Folgen ab: Während sich das gute Dutzend der einheimischen Gegendemonstranten, die die auswärtigen Hooligans in das Pegoliner Fussball-Stadion getrieben hatten und sich dann mit der diese vor gewalttätigen Rache der "Antifaschisten" schützenden Polizei eine Schlacht lieferten, vor Gericht mit Gefängnisstrafen von bis zu 9 Jahren auseinandersetzen müssen, bleibt die illegale Ursprungsdemo mit faschistischen Parolen und zahlreichen "Viva Hitler" offenbar juristisch folgenlos. Denn die Polizei hatte zwar die gewalttätigen Gegen"demonstranten" identifiziert, aber nicht die Neonazi-Ultras aus Gandia, die anlässlich eines Fussballspiels durch die Gemeinde Pego gezogen waren und diese mit ihren Parolen und Aufklebern überzogen hatte, was spätestens seit Verabschiedung des "Ley de la Memoria Democrática" unter Strafe steht.
Das Land Valencia will nun von der spanischen Regierung eine Aufstockung der Policía Nacional in der Comunitat Valenciana fordern und diese mit der spezifischen Untersuchung von Verfehlungen gegen das Gesetz der "Memoria Democrática" betrauen lassen. Wenn dies nicht reiche, um das Problem zu lösen, sei auch die Schaffung einer valencianischen Landespolizei eine Möglichkeit.

Kurz angemerkt:
Wie es sie in Katalonien und im Baskenland bereits gibt...

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Den dritten Preis hat bei einem nationalen Talent-Wettbewerb für Digitalisierungs-Projekte die Sekundarschule "Matemàtic Vicent Caselles Costa" von Gata de Gorgos gewonnen. 5 Schüler aus Gata nahmen neben hundert Vertretungen aus ganz Spanien an dem Wettbewerb teil. Ihr Projekt hat die Verbesserung der Gruppendynamik bei elektronischen Spielen zum Ziel.
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Die höchsten Mietpreise in der Marina Alta weist einer Erhebung des Portals "Idealista" mit knapp 11 €uro pro Quadratmeter Moraira auf und liegt dabei über den valencianischen Provinzhauptstädten Valencia (10 €), (Alicante (8) und Castellón (7). In der Marina Alta folgen Jávea und Calpe mit fast 10 und knapp 9 €/qm. Diese von der Inflation und der touristischen Konkurrenz auf neue Rekordhöhen getriebenen Mieten sind für die arbeitende Bevölkerung mit kleinen Einkommen immer schwerer zu stemmen.
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Bis Ende Juli 2022 bietet das Land Valencia die Zugfahrten zwischen Dénia und Alicante kostenlos an. Das gleiche Angebot wie für "TRAM d´Alacant" gilt für TRAM de Castelló und Metrovalencia. Auch die Wochentags-Tarife werden für die Züge in Valencia und Alicante etwa um die Hälfte gesenkt, um dem öffentlichen Transport neue Kundschaft zu erschliessen und die bestehende zu entlasten.
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Mit erneuten Niederschlägen von bis zu 70 Litern pro Quadratmetern am Mittwoch, 4. Mai 2022, ist die Zahl der Marina-Alta-Gemeinden, in denen es in diesem Jahr mehr als 1.000 l/qm geregnet hat (normalerweise eine starke Jahresproduktion), auf 7 angestiegen, angführt von Vall d´Ebo und Val de Laguar mit 1.450 und 1.250. Noch mal so viele Kommunen verzeichnen bisher Niederschläge von zwischen 500 und 1.000 l/qm, darunter vorneweg Orba, Alcalalí und Pego, aber auch Jávea mit noch knapp unter 800 l/qm, allerdings mit einer Besonderheit: Diesen fast 800 l/qm von Toscamar stehen lediglich knapp 300 am Arenal-Strand gegenüber.
Benitatxell, Benissa, Gata und Dénia-Montgó stehen 2022 mit bisher zwischen 470 und 420 l/qm zu Buche.
Die Rangliste der ersten 15:
La Vall d’Ebo: 1437 l/qm
La Vall de Laguar: 1.243
Castells: 1.158
La Vall de Gallinera: 1.261
Benigembla: 1.208
La Vall d’Alcalà: 1.061
Parcent: 1.015
Orba: 913
Alcalalí: 848
Pego (Ambra): 834
L’Atzúvia: 781
Xàbia (Montgó/Toscamar): 776
Ondara: 537
Ràfol: 535
Pedreguer (Patronat): 518

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