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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die städtische Grünzone auf der rechten Seite des Gorgos-Flusses von Gata de Gorgos trägt seit Anfang März 2019 den Namen von Josep Ferrandis, des Bürgermeisters zu Beginn des Spanischen Bürgerkrieges. In den Tagen nach dem Militärputsch Francisco Francos gegen die spanische Republik am 18. Juli 1936 verhindert den Historikern zufolge Ferrandis, dass die sogenannte "Pepa" politisch Rechtsgesinnte und Sympathisanten des Putsches töten konnte. Die "Pepa" war ein Lkw mit "unkontrollierten Milzionären", die in den ersten Tagen des Bürgerkrieges im Marina-Alta-Kreis politische Gegner töteten, so die Zeitung "Marina Plaza". Eine Plakette ehrt neben Ferrandis, "der sein Leben riskierte, damit niemand getötet wurde", auch seine Nachfolger Francisco Boluter und Antonio Soler, "aus dem selben Grund". Ferrandis starb im französischen Exil.
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45 Minuten lang setzte Mitte Februar eine aus ihrem Stall entlaufene Kuh einer Gruppe von Wanderern auf der "Río-Girona"-Wanderroute bei Orba zu. Immer wieder griff das Tier an, verletzte einen britischen Wanderer schwer und mehrere leicht, bevor schliesslich die Eigentümer auftauchten und das Hornvieh unter Kontrolle brachten. Der Schwerverletzte wurde mit dem Krankenwagen ins Hospital nach Dénia und von dort nach Alzira gebracht.
Die Guardia Civil nahm ein Protokoll auf. "Es hätte noch schlimmer ausgehen können", so der Präsident der Wandervereinigung Baladre Explorer, Toni Expósito. Der Rucksack des am Boden liegenden Wanderers fing einen Hornstoss des wütenden Huftieres auf. Ein Paar flüchtete sich auf einen Mandelbaum.
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Ein 68-jähriger Fussgänger aus Beniarbeig wurde Ende der zweiten Märzwoche in der Calle Adolfo Suárez in der Nähe des ITV-Kreisverkehres bei Ondara überfahren. Der Mann starb sofort. Der 39-jährige Autofahrer musste mit einem Nervenzusammenbruch ins Krankenhaus.
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Alicante hat in den letzten Jahren mit 5,5 % den stärksten Bevölkerungsrückgang der 51 spanischen Provinzen verzeichnet, auf Anfang des Jahres 1,85 Millionen Menschen in den kommunalen "padrones". Die stärksten Verluste verzeichneten der Zeitung Las Provincias zufolge seit 2013 Torrevieja und Umland mit 20 sowie Dénia mit 15 und Orihuela und Jávea mit je 12 %, so die Zeitung "Las Provincias". Der Grund wird mit der Krise vor allem im Bausektor und mit dem offiziellen Wegzug von ausländischen Residenten angegeben, weil diese seit 2012 aus den Gemeinderegistern gestrichen werden, wenn sie nicht alle 5 Jahre ihre Anmeldung bestätigen (bei Langzeiturlaubern ist es alle 2 Jahre).
Allerdings -wir berichteten mehrfach- sind längst nicht alle aus den padrones verschwundenen Anwohner wirklich weg. Mit einigem Erfolg haben sich Kommunen wie Calpe oder Teulada-Moraira (bei denen der prozentuale Schwund noch höher lag als in Dénia und Jávea) um die Wiederanmeldung von Residenten und Langzeiturlaubern bemüht und den Schwund zuletzt aufgehalten. Trotzdem wird als notwendiges Ziel angegeben, den realen Residentenschwund zu kompensieren.
Unter den spanischen Provinzen verzeichnete der Nordwesten mit Zamora, León, Ourense oder Lugo ähnlichen -aber realen- Schwund wie die Alicantiner Küstenorte. Vielleicht jedoch zeichnete sich 2018 ein gegenläufiger Trend ab: erster -kleiner- Bevölkerungszuwachs an der Costa Blanca seit 5 Jahren.
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In der Nähe eines Wohngebietes brach Ende Februar auf einem vernachlässigten Orangenfeld an der Strasse von Vergel nach Ondara mittags ein Feuer aus. Weil die Feuerwehr schnell zur Stelle war, blieb es 500 verbrannten Quadratmetern ohne nennenswerte Schäden, einschliesslich eines verlassenen Pkw.
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Mehr als fünf Stunden verschwunden waren während und nach dem populären Floss-Rennen zu Karneval auf dem Bullent-Fluss von Pego im Naturpark "Marjal" zwei junge Teilnehmer. Sie hatten sich offenbar "verfahren" und mussten mit einigem Aufwand gesucht werden, weil für die Nacht unangenehme Temperaturen drohten. An der Suche, die erst kurz vor 22 Uhr endete, nahm sogar die Feuerwehr teil. Eine Nacht im Freien hätte mehr als ungemütlich werden können.












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Rinninnekartoffelnrausaussekartoffeln - Das Golf-Hotel von Pedreguer-La Sella, unterhalb des Naturparks Montgó, das seit Mitte Dezember geschlossen ist und renoviert wird und sich vor einer Weile aus der Marriott-Kette verabschiedet hatte, eröffnet Anfang Mai neu - unter den Fittichen eben dieser internationalen Hotelkette. Es verfügt über 180 Zimmer und 8 Suites. Teil des "bike-freundlichen" Komplexes beim 27-Löcher-Golfplatz ist ein neues Gebäude nicht zuletzt für Sportteams, "Suites Residences La Sella", mit über 50 Einheiten für 1, 2 oder 3 Schlafzimmer.
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Die Beteiligung an mindestens sechs Überfällen auf Tankstellen Anfang Januar 2019 im südspanischen Granada wird einem 23-Jährigen zur Last gelegt, der in Pedreguer verhaftet wurde. Dorthin war er unter die Fittiche der Familie seiner Freundin geflüchtet, als die beiden anderen Mitglieder seiner wegen ihrer Gewalttätigkeit gefürchteten Bande "Q5" (nach ihrem Audi-Fluchtfahrzeug benannt) von der Guardia Civil Mitte Januar verhaftet wurden. Dem in Pedreguer verhafteten Gewaltverbrecher werden ausserdem Überfälle auf Tankstellen im März und August 2018 zur Last gelegt.
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Eines der Symbole der Grossmannssucht des ehemaligen Pegoliner Bürgermeisters Carlos Pascual ("Barret", amtierte von 1995 bis 2003, wurde von einer grossen Koalition aller anderen Parteien abgewählt und verbrachte sieben Jahre wegen Umweltvergehen im Naturschutzgebiet im Gefängnis) verschwindet in den letzten Wochen von der Zufahrtsstrasse nach Pego: der überdimensionierte Kreisverkehr, auf dem lediglich in den ersten beiden Jahren eine grosse Wasserfontäne funktionierte. Vor zwei Jahren schliesslich rauschte ein Lkw aus Hamburg in das ostentative Bauwerk, dessen schäbige Reste jetzt bis Mitte März von städtischen Arbeitern abgeräumt werden. Die Kosten betragen 12.500 Euro.
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