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Raum Benidorm / Provinz Alicante
Von einer Verdreifachung der Reservierungen von ländlichem Tourismus in der Provinz Alicante, in allein stehenden Häusern mit Grundstück und Schwimmbad, berichtete Ende Mai die spanische Presse. Sie berief sich auf einschlägige Internet-Portale.

90 % der Anwohner der Comunitat Valenciana und der Provinz Alicante haben sich während der ersten beiden des auf fast drei Monate verlängerten Alarmzustandes an die jeweiligen geographischen Beschränkungen gehalten, zunächst in den eigenen vier Wänden, dann in einem Kilometer Abstand und zu konkreten Zeiten. Dies ergab eine Studie auf Basis von Mobil-Telefondaten, die vom Land Valencia in Auftrag gegeben wurde.
Das Land Valencia hat die mögliche Beantragung der dritten Phase der Deeskalation ("Fase 2") wegen erhöhter Fallzahlen in Regionen, die zuerst mehr Freiraum bekommen hatten, um mindestens eine Woche verschoben.

Das während der akuten Phase der Covid-Krise unter öffentliches Kuratel gestellte Privatkrankenhaus Clínica Benidorm (HCB) seit zwei Wochen langsam in den alten Rhythmus zurück. Die ambulanten Fachärzte-Sprechstunden und bevorzugte Operationen sind reaktiviert. Patienten, deren anstehende Termine, Untersuchungen und Behandlungen verschoben werden mussten, erhalten jetzt Nachricht, wann sie an der Reihe sind. Die grössere Zahl an Intensivbetten für Corona-Patienten wird jedoch noch eine Weile vorgehalten werden müssen. Aber die Arbeitsbereiche für Covid und "No-Covid" wurden streng getrennt.
Fragen werden mehrsprachig beantwortet unter:
Tel.: 96 585 38 50
oder: hospital@clinicabenidorm.com


Die Steuer-Behörde der Provinz Alicante (mit Ausnahme von Jávea), SUMA, hat die eigentlich bis Anfang Mai angesetzte Bezahlfrist für Kfz-Steuer und andere durch sie abzuwickelnden städtischen Gebühren wie Trinkwasser bis zum 15. Juni verlängert. Ausserdem besteht die Möglichkeit, telefonisch, per Post oder per Mail eine Stundung oder die Einrichtung von Teilzahlungen zu beantragen.
Info: http://www.suma.es/periodo-pago-voluntario






















Die Supermarkt-Kette Masymas hat der Nahrungsmittelhilfe (Bancos de Alimentos) der Provinzen Alicante, Valencia und Castellón 20 Tonnen Nahrungsmittel und weitere Produkte des Grundbedarfs gespendet. Auch im südlichen Nachbarbundesland der Comunidad Valenciana, in Murcia, hat sich die Firma von Juan Fornés aus Pedreguer an einer gross angelegten Lebensmittel-Spendenaktion beteiligt.

Die Costa Blanca soll(te) 2020 die erste spanische Urlaubsregion auf dem Festland mit Qualitätssiegeln der Internationalen Vereinigung der Golf-Reiseveranstalter (IAGTO) werden. Als erste Golfplätze erhielten Torrevieja, Algorfa, Orihuela und die beiden Villas Aitana von Benidorm diese Auszeichnung. Im Frühjahr sollten nun die anderen Golfplätze der Region durch die IAGTO nach 15 Bewertungskriterien getestet werden, um weitere Distinktive zu vergeben. Das Projekt muss warten.

Bei der Provinzverwaltung in Alicante gibt es eine Stelle, die sich, zuständig für knapp 340.000 ausländische Residenten, nach einem Monat Corona-Krise erstmals öffentlich mit einer Verkündigung zu Wort gemeldet hat. Sie koordiniere, mit Unterstützung von Konsuln und Rathäusern, etwaige notwendige Hilfe für die Residenten, wobei es insgesamt bisher für diese keine besonders grossen Probleme gegeben habe, und das, obwohl der Anteil von Senioren bei den Residenten überdurchschnittlich hoch ist. Gelöst wurden bisher Fälle von auslaufenden Visa und in einzelnen Fällen Unterbringung oder Notfallunterstützung.
Den grössten Anteil der Residenten machen die Briten mit knapp 70.000 aus, gefolgt von Marokkanern (40.000), Rumänen (25.000) sowie Algeriern, Russen und Deutschen mit je 15.000 (Zahlen von 2018).
Unter den Kommunen mit dem grössten Residenten-Anteil sticht das kleine Örtchen Llíber bei Benissa mit fast 70 % hervor.

Die Stadt Benidorm will einen Teil des Restaurants auf der "Isla de Benidorm" abreissen, um dort ein Infozentrum über den Meeres-Naturpark Sierra Helada einzurichte. Über die Illegalität des Baus wird noch vor Gericht entschieden werden müssen. Das Gebäude soll nun in seinen ursprünglichen Zustand versetzt werden und die Einrichtung eines "Centro de Interpretación" helfen, eine Genehmigung durch die überregionale Küstenverwaltung zu erhalten.

Durch die Reisebeschränkungen sind bis zu 40 % der Ernten in diesem Jahr bedroht, so die Agrar-Vereinigung ASAJA der Provinz Alicante. Arbeiter aus Rumänien, Polen oder Marokko können wegen geschlossener Grenzen nicht anreisen. Auf den ersten Blick fehlen fast 60 % der Arbeitskräfte. ASAJA fordert die Flexibilisierung der besonderen Arbeitsschutzbedingungen, die für die Corona-Krise bekanntgegeben wurden, damit die Integration von Arbeitskräften anderer Sektoren in die Landwirtschaft leichter falle.






















Mit 450 (tags zuvor: 270) neuen Fällen in nur einem Tag erreichte das Land Valencia am Mittwoch, 25. März 2020, eine neue "Qualitätsstufe" in der Corona-Pandemie. Und die Provinz Alicante mit 230 davon erst recht. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungen in der Comunitat Valenciana beträgt mehr als 2.600 (davon knapp 500 aus Gesundheitsberufen), die der Toten 143, fast die Hälfte davon in der Provinz Alicante.

Eine der vor vielen Jahren aufgegebene Makrodiscos an der alten Ausfallstrasse von Benidorm Richtung Süden wurde jetzt von einem Feuer heimgesucht. Von Vagabunden und Drogenabhängigen, die auf dem zugemüllten Gelände regelmässig zu finden waren, berichtete die spanische Presse. Deshalb mussten Polizei und Feuerwehr zunächst einmal sicherstellen, ob sich auch niemand in den Innenräumen befand, bevor sie sich ans Löschen machten.

Das Land Valencia hat die Fallas Fiestas in Valencia, Denia, Pego und Calpe sowie allen anderen Städten vom 16. bis 19. Maerz abgesagt. Grund dafür ist das Corona-Virus. Ein Ausweichtermin wurde nicht genannt.
Die meisten Kommunen zogen nach: Die meisten Veranstaltungen werden zunächst erst einmal für die nächsten Tage aber mit Sicherheit doch für eine längere Zeit ausgesetzt.
Der valencianische Fussballverband verordnete seinen Ligen zunächst eine zweiwöchige Zwangspause.

Das Rathaus von La Nucía hat den für den 22. März 2020 anberaumten Internationalen Tag im Sportzentrum abgesagt. Etliche teilnehmende Vereinigungen hatten, so das Ayuntamiento, der Stadt die Aussetzung des Events bis zur Klärung de "Situation um den Corona-Virus" nahe gelegt.





















Schlimme Blüten treibt der Medien-Hype um das Corona-Virus: Im Kreiskrankenhaus von Villajoyosa wurden in der letzten Februarwoche 2020 über 2.000 Gesichtsmasken und 500 Einheiten Desinfektionsalkohols gestohlen. Der Wert beträgt 2.000 Euro, die Masken sind eigentlich, so das Hospital, für die Diebe nicht nützlich, stehen nun aber kranken Menschen nicht zur Verfügung, die sie brauchen könnten.

Der Provinz-Organismus für die Eintreibung kommunaler Steuern und Abgaben, SUMA, streckt den Städten und Gemeinden zu Beginn des Jahres 283 Millionen Euro auf die Zahlungsphasen von März bis Anfang Mai und von August bis Anfang Oktober vor. Fast 130 haben bereits den "anticipo" beantragt. SUMA nimmt für diese Auszahlungen mehrere Kredite auf, die beinahe zinslos sind.

Im schlechtesten Januar seit acht Jahren ist die Arbeitslosigkeit in der Provinz Alicante um 3.300 gestiegen. Der Verlust von 11.000 Beitragszahlern in der Seguridad Social ist die höchste Zahl für die Costa Blanca in einem Januar seit 2012.

Was zu erwarten war, seit vor über einem Jahrzehnt die Polizei sieben Verdächtige eines Mordkomplotts aus politischen und finanziellen Motiven gegen den Bürgermeister von Polop ueberhastet verhaftet hatte, obwohl nur die Aussage eines später geschützten Zeugen aus dem "Milieu" vorlag: Das Schoeffengericht sprach fast zwölfeinhalb Jahre nach dem Mord alle Angeklagten aus Mangel an Beweisen frei.





















Die Benidormer Trink- und Abwasserfirma "Hidraqua" will in den nächsten acht Jahren 26,5 Millionen Euro in Leitungserneuerungen und weitere Infrastrukturen investieren. Ein Viertel dieser Investitionen soll bereits 2020 getätigt werden. Begonnen wird mit der Verbesserung des Wassernetzes in einem Bereich von Ametlla de Mar.

Spezial-Taucher bargen am Mittwoch Morgen, 22. Januar 2020, die Leiche eines 67-Jährigen in La Nucía aus dem Algar-Fluss in Callosa d´En Sarrià. Der Mann ist das 4. Todesopfer des Unwetters Gloria, dass 33 Provinzen betraf, aber besonders die valencianische Küste verheerte (wir berichteten). Das Unwetter ereilte den Senioren auf dem Weg von Benidorm zu seinem Landhäuschen in Callosa. Das Auto war zuvor in einer vollständig überschwemmten Zone auf dem Gemeindegebiet von La Nucía gefunden worden.

Der Prozess gegen das des Mordes am Bürgermeister der Hinterlandgemeinde Polop de la Marina vor zwölfeinhalb Jahren verdächtige siebenkoepfige Komplott unter Führung von Ponsodas Vorgänger und Nachfolger an der Gemeindespitze steuert vielen langjährigen Beobachtern des Falles auf Freisprueche zu. Wenn nicht noch eine grosse Überraschung passiert, so langjährige Beobachter des Falles, basiere die Anklage ausschließlich auf der Aussage eines "geschützten Zeugen" mit neuer Identität, dem seinerzeit der Mordauftrag angeboten worden sein soll und der kurz darauf das Komplott im Bordell Mesalina in Finestrat gehört haben will. Allerdings verfügt die Verteidigung über zahlreiches Polizei-Abhörmaterial aus Drogenhandel-Untersuchungen, aus dem laut spanischer Presse hervor gehe, dass der Mann seinerzeit gar nicht im Mesalina arbeitete, wie er angegeben hat.
Das Problem: Seinerzeit fasste die Polizei offenbar zu schnell zu, weil einer der Verdächtigen eine Geschäftsreise nach China plante, die für einen Absetzversuch gehalten wurde. In der folgenden mehrjährigen Untersuchungshaft gab es keinerlei Geständnis oder weiteres Belastungsmaterial. Mehrere Untersuchungsrichter brachten den Fall über die Jahre nicht weiter.
-cgb-


Vor einem Schwurgericht der Audiencia Provincial von Alicante wird in der zweiten Januarhälfte 2020 der Mord an dem Bürgermeister von Polop de la Marina, Alejandro Ponsoda, im Oktober 2007, verhandelt. Hundert Zeugen sind vorgeladen. Die Staatsanwaltschaft fordert insgesamt 180 Jahre Haft für 7 Beteiligte an einem Mordkomplott unter Führung des Ponsoda-Vorgängers und Nachfolgers und PP-Parteifreundes Juan Cano. Weil seinerzeit die Polizei zu schnell zufasste und keiner der Verdächtigen in der mehrjährigen Untersuchungshaft gestand, bleibt als Beweis der Anklage offenbar wenig mehr als die Aussage eines kriminellen "geschützten Zeugen", dem zuvor der Auftragsmord angeboten worden sein soll und der die erneuten Mordpläne in dem Bordell eines der Angeklagten gehört haben will.

Mit einer dünnen Schneedecke wurden zum zweiten Januar-Wochenende 2020 die höheren Lagen der Sierra de Aitana überzogen. Schon tags darauf blieb nur noch etwas Schnee auf dem Waldweg zwischen Font de l´Arbre und Font de Forata übrig.

Der Flughafen Alicante-Elche will ein System für Zweitnutzung von Wasser installieren, mit dessen Hilfe sich mehr als ein Sechstel des Wasserverbrauchs einsparen lässt, pro Jahr das Äquivalent von sieben olympischen Schwimmbecken. Sowohl das genutzte Wasser aus den Waschbecken soll gereinigt und neu verwendet werden, ebenso das Kondenswasser aus den Klimaanlagen des Flughafens, der pro Jahr von rund 14 Millionen Passagieren genutzt wird. Die Sekundärnutzung findet in den insgesamt 350 Toiletten des Komplexes statt.

Mit einer Zunahme von bis zu 30 % des Verkehrs auf der (erstmals seit 40 Jahren) seit 1. Januar 2020 kostenlosen Autobahn AP-7 von Alicante bis Tarragona rechnet die spanische Regierung. Die Folge werde eine Verminderung der Unfälle und der Verkehrstoten auf der alternativen Nationalstrasse N-332 sein, die sich besonders in der Marina Alta durch eine grosse Gefährlichkeit auszeichnet, so Infrastruktur-Minister José Luís Ábalos (PSOE).
Die Bürger sparen auf der AP-7 zwischen Alicante und Tarragona Nutzungsgebühren von 230 Millionen Euro ein, so die spanische Presse, die Regierung vergibt einen Wartungsauftrag von einem Zehntel dieser Summe, was ein Schlaglicht auf die Rentabilität des Autobahnbetriebes wirft.













An den Kuesten der Provinz Alicante landeten ueber Weihnachten mehr als 80 nordafrikanische Bootsfluechtlinge, darunter ein Dutzend in Calpe, waehrend vor Javea eine "patera" mit anderthalb Dutzend Fluechtlingen aufgegriffen wurde.

Für das Haushaltsjahr 2018 hat die Stadt Benidorm einen Überschuss von 30 Millionen Euro verabschiedet. Das Rathaus teilte mit, dass dieses Dokument auch einer unabhängigen Institution zur Prüfung vorgelegt worden sei. Für 2017 betrug der Überschuss 17,5 Mio Euro. Die Bankschulden Benidorms wurden 2018 von fast 50 auf 36 Millionen Euro gesenkt.

Mit einer verblüffend einfachen -und noch verblüffend spät entschiedenen- Massnahme hat die valencianische Eisenbahnverwaltung zur Entschärfung der Verkehrssituation an der Benidormer Zufahrts- und Ausfahrtsstrasse Avenida Beniardà beigetragen, wie die spanische Presse jetzt berichtet hat: Die Schranken des höhengleichen Bahnübergangs werden demnach jetzt nicht mehr 7 sondern nur noch 2 Minuten gesenkt...

Die Trinkwasser-Versorgung im Marina-Alta-Kreis ist für das Jahr 2020 gesichert. Nach den jüngsten Regenfällen liegen die Stauseen Guadalest und Amadorio mit 9 und 7,5 Hektokubikmetern bei 80 und 60 % ihrer Kapazitäten. Zudem sind wichtige Brunnen wie die von Polop und Beniardá aufgefüllt worden.

Nach mehrmonatigen archäologischen Arbeiten ist Ende November die Plaza del Castell von Benidorm wieder für Besucher geöffnet worden. Von den Baukosten von 1,2 Mio Euro trug die Europäische Union 500.000. Die Zone der späteren Festung, eingerichtet im 16. Jahrhundert, war den Ausgrabungsergebnissen zufolge erstmals im 13. Jahrhundert besiedelt. Was dem Projekt noch fehlt ist die Beleuchtung und Massnahmen gegen die Bildung von Feuchtigkeit, so Benidorms Bürgermeister Toni Pérez. Am spanischen Verfassungstag 6. Dezember soll erstmals ein Ratsplenum auf dem Gelände des Castillo zwischen den Hauptstränden der Tourismusmetropole abgehalten werden.

Unter den Augen des Rathauses von Benidorm war auch in der abgelaufenen Sommersaison das ohne städtische Öffnungsgenehmigung betriebene Restaurant auf der Isla de Benidorm geöffnet. Seit Jahren zuckt laut spanischer Presse das Ayuntamiento unter dem sozialistischen Bürgermeister Navarro und unter seinem PP-Nachfolger Pérez die Achseln: "Zuständigkeit der staatlichen Küstenverwaltung". Jetzt hat die Valencianische Agentur gegen den Betrug bei der Staatsanwaltschaft ein Gutachten eingereicht mit möglichen Vergehen durch die Eigentümer des seit über 50 Jahren auf nicht privat nutzbarem Gelände geöffnetem Lokal, zudem auf der Insel im Naturpark Serra Gelada.





















Nach einer Verfolgungsjagd nahm die Policía Nacional von Benidorm drei junge Leute, zwei davon Minderjährige, fest, die in einen Pub eingebrochen waren. Die Polizei war zu einer Schlägerei gerufen worden, die sich bereits aufgelöst hatte und entdeckte die drei Einbrecher. Die Kasse der Bar hatten die Fliehenden bei einem Spielplatz weggeworfen.

Sieben ist die Zahl der "denominaciones de origen", der gesetzlich geschützten Produkt-Ursprungsmarken der Alicante, die ein besonderes Qualitäts-Distinktiv darstellen und ohne die konkrete geographische Herkunft nicht denkbar wären: Vinos (Weine) de Alicante,
4 Bebidas (Getränke) Espirituosas de Alicante, Anís Paloma de Monforte del Cid, Uva (Weintraube) Embolsada (in Tüten, vor allem für den Silvesterbrauch der 12 Trauben) del Vinalopó, Kirschen aus den Bergen von Alicante, Nísperos (Mispeln) aus Callosa d´Ensarrià und 18 weiteren Gemeinden der Marina Baixa, Turrón aus Alicante und Jijona, Granada Molla aus Elche.

Gescheitert ist an der Promenade des Poniente-Strandes von Benidorm das Experiment mit einer Holzbühne im unteren Bereich. Nach zahlreichen Reparaturen werden jetzt die 5.400 Quadratmeter durch einen Beton ausgetauscht, der ein ähnliches Aussehen wie Holz haben wird.

Mit dem Hotel Tryp Valencia Feria verleibt der Benidormer Hotel-Unternehmer das sechste Hotel in drei Jahren seiner Kette Port Hotels ein, das zweite in der Hauptstadt des Landes Valencia. Mayors Ziel, so die spanische Presse, besteht in einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro.

Die Stadt Benidorm will im Bebauungssektor 2/1 oberhalb des Poniente-Strandes eine Aussichtsplattform und einen Parkplatz für 450 Fahrzeuge genehmigen. Die Kosten von 950.000 Euro für das Projekt gehen zu Lasten der Bebauungsfirma TM Grupo Inmobiliario. Es bedeutet die endgültige Zusammenführung der Avenida Vicente Pérez Devesa mit dem Paseo Marítimo. Vor allem im Sommer leidet die Zone seit vielen Jahren unter chronischem Parkplatzmangel.

Um ein Zehntel sind zuletzt die Exporte der Provinz Alicante im Sektor Obst und Gemüse gestiegen. Mit mittlerweile 1,5 Milliarden Euro pro Jahr untermauert das Exportvolumen der Landwirtschaft, das seit zehn Jahren kontinuierlich wächst, nach den Schuhen Platz 2 bei den Exportprodukten der Costa Blanca. Abzuwarten bleibt, welchen Schaden die Gota Fría vor allem im Süden der Provinz angerichtet hat.

In 9 von 10 Fällen ziehen die Angehörigen von verstorbenen ausländischen Residenten in der Marina Alta die Verbrennung der normalen Bestattung vor. Das liegt nicht am Preis, der zum Beispiel in Dénia mit 4.000 zu 4.500 Euro nicht solch einen grossen Unterschied bedeutet. Vielmehr, so berichtete die Zeitung Las Provincias nach Befragung von mehreren Beerdigungsunternehmen, ist Grund der, dass ein Fünftel bis ein Viertel der Ausländer die Asche ihrer Toten mit in das Heimatland nimmt, wie es zuvor die Betroffenen angeordnet hatten.
Bei den Spaniern liegen Verbrennung und Bestattung in etwa gleich auf, Tendenz seit einigen Jahren Richtung Kremation.

Nur jeder dritte Grundschullehrer in der Provinz Alicante, so berichtet die spanische Zeitung "Información", ist ausreichend vorbereitet, den für das laufende Jahr beschlossenen mehrsprachigen Unterricht durchzuführen, zu dem gewisse Kenntnisse in Englisch gehören.

Fast 80 Sammelgräber aus den Zeiten des Spanischen Bürgerkrieges und der Franco-Diktatur sind in der Provinz Alicante bisher identifiziert worden. Erstmals werden jetzt aus den "fosas comunes" menschliche Überreste ausgegraben und identifiziert, damit sie von ihren Familien ein ordentliches Begräbnis erhalten können.





















Eine Beibehaltung der Autobahngebühren auf der AP-7 im Land Valencia für weitere 40 Jahre fordert der spanischen Presse zufolge die Handelskammer der Provinz Alicante. Die Bundesregierung in Madrid hatte entschieden, dass die Nutzung der Autobahn ab Januar 2020 gratis sein soll. Der Vorschlag der Cámara de Comercio sieht Vergünstigungen für Anwohner der an der AP-7 gelegenen Städte und für Transporteure von Waren vor.

Das Land Valencia hat die Städte und Gemeinden der Provinz Alicante gemahnt, Vorsichtsmassnahmen gegen eine neue Gota Fría zu treffen, die ab Montag, 21. Oktober 2019, angekündigt ist. Ab Montag Nachmittag und Dienstag ist demnach mit lokal starken und andauernden Regenfällen zu rechnen. Besondere Vorsicht ist in der Nähe von Flüssen und "barrancos" geboten, die sehr schnell anschwellen oder plötzlich viel und reissendes Wasser führen können.

Von der geplanten Einrichtung von WiFi auf dem 1.400 hohen Berg Puig Campana von Finestrat im Hinterland der Marina Baixa hat die spanische Presse berichtet. Die Massnahme soll die Sicherheit der Wanderer verbessern, die mittels einer App leichter zu lokalisieren sein werden, welche "avisos" direkt an die Polizei weiterleitet. Ausserdem soll die verbesserte Internet-Verbindung bei der Brandverhütung helfen.

Der Teilbebauungsplan "Ensanche Levante" von Benidorm sieht für die nächsten beiden Jahrzehnte den Bau von bis zu 20 Wohnblocks und Hotels vor, womit das Unterbringungsangebot der Stadt um bis zu 15 % steigen könnte. Zwei Drittel der Fläche von insgesamt 600.000 Quadratmetern wird Strassen und anderen öffentlichen Zwecken gewidmet, auf gut 200.000 wird unter Beibehaltung des "Modelo Benidorm" vertikal gebaut, um am Boden Fläche zu gewinnen, so die Zeitung "Información".

In den Farben der Landesflagge ("senyera") erstrahlten am valencianischen Landesfeiertag 9. Oktober Hotels der Benidormer Hotelgruppe "Servigroup", wie die Zeitung "Información" berichtete. Das Beleuchtungssystem für die Fassade, das zum Beispiel am Hotel Calypso installiert wurde, stammt aus Las Vegas.

In 72 Städten und Gemeinden der Provinz Alicante und zweien der Provinz Valencia ist mittlerweile der Mandelschädling "Xyllela fastidiosa" (Feuerbakterie) vertreten. Alle almendros im Umkreis von hundert Metern eines betroffenen werden auf Grund der europäischen Richtlinie vernichtet. Landwirte aus dem bergigen Hinterland sind trotz dieser rigiden Politik der Meinung, dass "die Xylella in 5 bis 10 Jahren alle almendros vernichtet haben wird". Denn der Schädling nutze auch andere Pflanzenarten, bei denen keine Massnahmen getroffen werden. In anderen Ländern sind bereits Olivenbäume betroffen.
Deshalb, so die Bauern in der Zeitung "Información", solle man sie wenigstens noch die Früchte tragenden Exemplare nutzen lassen. "Nicht einmal das Holz lässt man uns nutzen, und der Winter ist lang hier oben in den Bergen." Die Entschädigung entsprechend einer Jahresproduktion eines Baumes greife viel zu kurz.
Die "komplett" von der Feuerbakterie betroffenen Kommunen:
Alcalalí, Almudaina, Altea, Balones, Benasau, Beniarbeig, Beniardá, Benidoleig, Benifato, Benigembla, Benillup, Benimantell, Benimarfull, Benimassot, Benimeli, Benissa, Bolulla, Callosa d'En Sarrià, Calp, Castell de Castells, Dénia, El Castell de Guadalest, Benitachell y El Ràfol d'Almúnia. También El Verger, Els Poblets, Facheca, Famorca, Gata de Gorgos, Gorga, La Nucia, La Vall d'Alcalà, La Vall de Laguar, Llíber, Millena, Murla, Ondara, Orba, Parcent, Pedreguer, Polop, Quatretondeta, Sagra, Sanet y Negrals, Senija, Tàrbena, Teulada, Tollos, Tormos, Jávea und Xaló.
Teilweise betroffen:
L'Atzúbia, Alcocer de Planes, Alcoleja, Beniarrés, Benidorm, Benilloba, Cocentaina, Confrides, Finestrat, L'Alfàs del Pi, L'Alqueria d'Asnar, Lorcha, Muro de Alcoy, Orxeta, Pego, Penàguila, Planes, Sella, La Vall d'Ebo, Vall de Gallinera y Villajoyosa.
Und in der Provinz Valencia: Oliva und Villalonga.

Die Polizei hat sieben Flüchtlinge aus Nordafrika aufgegriffen, deren Boot ("patera") am Almadrava-Strand von Benidorm gefunden worden war. Vier Personen wurden im Naturpark Serra Gelada mit Hilfe eines Drons entdeckt.

Einen Umschlag mit 4.430 Euro hat der Alicantiner Taxifahrer Vladimir Macia der Polizei übergeben. Den hatte er nach seinem Arbeitstag am Freitag, 13. September 2019, auf dem Rücksitz gefunden. Auf einem begleitenden Papier stand 3.700 Euro, die der taxista seiner Zentrale meldete, wo sich der eventuelle Verlierer melden würde. Später zählte er nach und fand heraus, dass die Summe noch höher war. Als sich zwei Wochen niemand gemeldet hatte, übergab der Taxifahrer das Geld der Ortspolizei von Alicante.





















Mehr als 18.000 Menschen über 70 arbeiten laut offizieller Statistik in der Provinz Alicante. Ziel ist meistens, eine niedrige Rente aufzubessern. Die Anzahl der bei der Sozialversicherung über ihr Pensionierungsalter hinaus in der Seguridad Social als aktiv Gemeldeten stieg in der Provinz in einem Jahr um 15 %, so die Zeitung Información.

Einen von knapp zwei Dutzend geschätzten überlebenden Albino-Tiger der Welt entdeckte das Ayuntamiento von Alicante im Stadtteil El Rebolledo, in einem privaten Chalet. Jetzt, so die spanische Presse, wird untersucht, wie das Tier -illegal- dorthin kam und -illegal- dort gehalten wurde.

Portugal ist das Land, aus dem -nach Grossbritannien- die zweitmeisten ausländischen Touristen nach Benidorm kommen. Mit intensiven Werbebemühungen versucht die Stadt Benidorm den Rückgang der britischen Besucher durch Franzosen und eben Portugiesen aufzufangen. Zumindest eine Minderung des Touristenrückganges hat sich in der bisherigen Saison dadurch erreichen lassen, so die lokale Benidormer Presse.

Die Policía Nacional rettete am Freitag, 13. September 2019, morgens um 4 Uhr bei KM Playa von Benidorm einen Kolumbianer aus dem Meer, der mit dem Gesicht nach unten bei starker Welle an unübersichtlicher Stelle auf dem Wasser trieb. Als der Mann gleich anschliessend wieder ins Wasser wollte, hielten ihn die Polizisten auf und wurden darauf hin von ihm angegriffen, unter anderem mit Tritt gegen das Schienbein. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest und hatten ihre liebe Mühe mit der Frau, die sie zunächst im Hilfe angerufen hatte und sie nun beleidigte und lautstark die Freilassung ihres Begleiters forderte. Die Frau wurde ebenfalls angezeigt.


Dem Klimawandel hat die spanische Zeitung "Información" die Steigerung der normalen Niederschlagsmenge in der Provinz Alicante zwischen September 2018 und August 2019 zugerechnet. Dabei konzentrierte sich dieser Regen fast vollständig auf drei grosse Episoden.

Die Diputación de Alicante hat die neue Reihe der Online-Spanisch-Kurse für Ausländer freigeschaltet. In den letzten Jahren haben 7.000 Personen an den kostenlosen Kursen teilgenommen, in denen zu Beginn jeder Teilnehmer seinen Kenntnissen entsprechend eingestuft wird. Zur Teilnahme für Menschen, die in einer der Städte und Gemeinden der Provinz Alicante gemeldet sind, sind lediglich ein Computer mit Internetanschluss, ein Mikro und Kopfhörer vonnöten. Die Kurse dauern etwa ein Jahr und sind zu erreichen unter:
http://www.ciudadanosextranjeros.es


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