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Calpe / Calp








Das Sozialamt von Altea hat in den Corona-Monaten April und Mai Nothilfen von 210.000 Euro gewährt, Lebensmittel und Produkte des Grundbedarfs für die Ärmsten. Ausserdem erstellte das Sozialamt während der beiden Monate 700 Gutachten, erteilte 90 Mal juristische Auskunft und führte sein normales Unterstützungsprogramm für Opfer häuslicher Gewalt weiter.

Das seit einigen Jahrzehnten immer wieder mal angekündigte Industriegebiet "Pou Roig“ in der Nähe der Umgehungsstrasse N-332 ist nach Auskunft der Stadtverwaltung von Calpe einen Schritt näher gerückt: Im Provinz-Anzeiger wurde das entsprechende Baugebiet "Plan Parcial La Marina de Ifach" veröffentlicht. Jetzt liege es an den Grundeigentümern, das Gelände zu erschliessen und mit Strassen und Infrastrukturen zu versehen.

Die Stadt Calpe hat mit der Erweiterung des Parkplatzes zwischen der Strasse Llibertad und der Avenida del Norte begonnen. Dazu mussten zunächst einige Installationen abgerissen werden, die das Ayuntamiento zu diesem Zweck aufgekauft hatte, wobei das Auftauchen von Asbest-Dächern den Abriss-Prozess verzögerte. Der Ort soll als Zwischenlösung für den Samstags-Wochenmarkt dienen. Langfristig ist eine Tiefgarage mit einer Plaza an der Oberfläche geplant.

Die Rathäuser von Calp und Xàbia lassen in den nächsten zwei Wochen durch die Firma "Global Omnium" an signifikanten Punkten im Abwassernetz auf der Suche nach Spuren des Corona-Virus Proben entnehmen und untersuchen. Das Unternehmen trägt die Kosten selbst und will so an der Erforschung der Verbreitung des Covid-19-Virus mitwirken.

Die Stadt Calpe öffnet ab 23. Mai 2020 ihren Samstagsmarkt für Obst und Gemüse auf der Plaza Mayor. Wie in anderen Gemeinden gibt es Zu- und Ausgang, Abstände zwischen Ständen und Besuchern, Maximalbelegung und Hygieneregeln für Besucher und Standbesitzer. Nach Auslaufen des Alarmzustandes -voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli- soll der Wochenmarkt wieder im Casco Antíguo stattfinden.
In öffentlichen Gebäuden von Calpe, z. B. in der Casa de Cultura oder im Rathaus, sind Masken Pflicht.
Ausserdem beschloss der Magistrat die Fussläufigkeit der Strassen Pintor Sorolla und Corbeta (zwischen Doctor Fleming und Avenida Ejércitos Españoles) für die Installierung von Terrassen für Bars und Restaurants.

Wo denn in Calpe die in den Nachbargemeinden längst durchgeführte Wiedereinführung des Obst- und Gemüsemarktes vom Samstag bleibe, fragt die Oppositionspartei PSOE. Und schlägt zugleich vor, es als neuem Austragungsort mit der Plaza Mayor zu versuchen.

Die Stadt Calpe hat innerhalb der 1. Entspannungsphase zum Corona-Virus-Alarmzustand die Hauptstrände Arenal und La Fossa sowie den Park der Salinen für Spaziergänge freigegeben. Sonnenbaden im Sand und Baden im Wasser bleibt jedoch verboten. Am Borumbot-Strand wird ein Kanal für Surf und Kitesurf geöffnet, am Muntanyeta-Strand einer für Vereinsschwimmer. Die Strände Racó beim Penyón und Puerto Blanco bleiben Wassersportlern (Stand-Up-Paddel, Rudern etc.) vorbehalten.
Das Rathaus arbeitet an der Einrichtung von Fussgängerzonen, um Aussenterrassen von Restaurants erweitern zu können. Auch der Friedhof ist wieder geöffnet und Beerdigungen wieder mit (einer streng begrenzten Zahl von) Besuchern erlaubt.

Die städtische Trinkwasser-Firma Aguas de Calpe hat den Abwasser-Sammler an der Hafenzufahrt repariert. Dort war vor Kurzem ein Stück einer in drei Metern Tiefe liegenden Betonleitung aus den 70er Jahren in sich zusammen gefallen und hatte für ein Loch im Strassenasphalt gesorgt. Der Kollektor musste auf 25 Metern erneuert und ein neuer Registrierbrunnen eingerichtet werden.

Am Bol-Steinstrand zwischen Arenal und Hafen ist Anfang Mai ein Strandhaus von 1945 abgerissen worden. Die spanische Presse spricht von einem Verkaufspreis von 5 Millionen Euro für das Häuschen und seine 1.700 Quadratmeter grosse Parzelle (zweites Foto) und setzt dem nach Kalkulation der Umweltvereinigung ACEC ein mögliches Geschäftsvolumen von bis zu 20 Mio Euro entgegen. Direkt nebenan steht auf einem 750-qm-Grundstück ein Appartement-Turm mit 16 Etagen.

Die Nutzung ihrer Terrassenflächen vor Bars und Restaurants soll in diesem Jahr für das Gastgewerbe von Calpe von den üblichen kommunalen Gebühren befreit werden. Dies will die sozialistische Oppositionspartei PSOE im nächsten Stadtratsplenum beantragen. Es soll an den Strandpromenaden mehr Platz dafür zur Verfügung gestellt werden, ohne dabei die Fussgänger zu behindern.
Ausserdem soll das Ayuntamiento von Calpe jenen Geschäftsleuten, die durch den Corona-Virus beeinträchtigt sind (Schliessung während der Ausgangssperre oder Umsatzeinbussen von 75 %), im ersten Halbjahr 2020 die Müllgebühren erlassen. Fast zwei Monate sind die Geschäfte geschlossen, trotzdem ist das Kassieren der kompletten Müllgebühren 2020 für Mitte Juni (anderthalb Monate später als normal) angekündigt worden, so greift die PSOE die Kritik von betroffenen Unternehmern an der einschlägigen Untätigkeit der Stadt Calpe auf.

Das Rathaus von Calpe bietet allen Einwohnern der Gemeinde kostenlos je 3 Gesichtsschutzmasken an. Ausgenommen sind die Senioren oder chronisch Kranken, die bereits über das Sonderprogramm des Landes Valencia kostenlos Masken in den Apotheken erhalten können. Schwangere haben Vorrang. Ausserdem hat das Ayuntamiento 2.000 Schutzkits mit Maske, Handschuhen und Desinfektionsmittel für die Teilnehmer an dem "sozialen Nothilfeprogramm" vorbereitet.
Info/Bestellung unter: sanidad@ajcalp.es / WhatsApp: 673.244.688





















Die elektrisch betriebenen Fortbewegungsgeräte wie Segways oder Roller dürfen in Calpe nur auf Strassen oder Radwegen genutzt werden, auf Paseos und in Parks nur durch Körperbehinderte. Das Rathaus von Calpe verabschiedete die erste Verordnung für diese Elektrofahrzeuge zwischen 6 und 25 Stundenkilometern. Touristische Segway-Führungen müssen auf genehmigten Routen stattfinden und sechs Teilnehmer nicht überschreiten.
Pflicht ist Versichung und Helm, Mindestalter 16 Jahre, für Jüngere gilt aber auch der Mofa-Führerschein. Geparkt werden darf nur an ausgewiesenen Fahrradparkplätzen, Anbinden an Bäumen oder Ampeln wird bestraft, so wie andere Regelverstösse auch, zum Beispiel Fahren zu zweit, mit zwischen 750 und 3.000 Euro, wie das Rathaus von Calpe mitgteilt hat.

Für 90.000 Euro repariert die Calper Trinkwasserfirma Aguas de Calpe auf 12 Metern den vom Wintersturm "Gloria" beschädigten Wassersammler am Fossa-Strand. Rohre von 80 Zentimetern wurden verlegt.

In der Woche nach Ostern sind zwar insgesamt die Anzeigen der Policía Local von Calp zurückgegangen, aber der Schwerpunkt bestand in den ersten Tagen in der Warnung und Bestrafung von Anwohnern von Edificios mit Gemeinschaftsschwimmbädern, die diese nutzten oder zum Beispiel die Kinderspielplätze. Bei der Zahl der Anzeigen fiel auf, dass in den ersten Nach-Ostertagen die Zahl der Ausländer über der der Spanier lag.

Die Stadt Calpe will ihre Stromrechnung um 40 % senken. Dazu soll das selektive Ausschalten von Strassenlaternen einen grossen Beitrag liefern, zum Beispiel an jenen Stellen, die derzeit sowieso nicht besucht werden dürfen, wie Strandpromenaden. Die Beleuchtung an der Penyón-Südseite (Príncipe de Asturias) wird ganz ausgeschaltet, an anderen Paseos sowie anderen Strassen zum Beispiel jede dritte Laterne. Welche dieser Massnahmen nach einem Ende der Ausgangssperre beibehalten werden sollen, wurde nicht mitgeteilt.

Die Policía Local von Calpe hat über die Osterfeiertage knapp 5.400 Personen kontrolliert und 90 Anzeigen wegen Verletzung der Ausgangssperre geschrieben. Die befürchtete Anreise von Touristen und/oder Besitzern von Zweitwohnungen zu Ostern fand kaum statt. Wie alle anderen Gemeinden der Region auch hatte sich Calpe mit zahlreichen Zusatzkontrollen an allen möglichen Ortszufahrten dagegen gewappnet. Parks und Strände blieben leer, die angezeigten kleineren Ausnahmen fanden vor allem durch Angehörige der Altersgruppen zwischen 30 und 40 sowie 70 und 80 Jahre statt.
Am Ostermontag-Nachmittag mit den gelockerten Bestimmungen verteilte der Calper Zivilschutz 600 Masken für die Firmen, die am Dienstag wieder die Arbeit aufnehmen durften. Und ab Dienstag werden am Busbahnhof Masken an Pendler verteilt.

Die Erstattung bezahlter aber aufgrund der Corona-Krise nicht erbrachter Leistungen wie Kindergarten oder Belegung von Bürgersteigen durch Restaurants hat das Ayuntamiento von Calpe bekannt gegeben. Diese Massnahme ergänzt die Aussetzung des Kassierens von städtischen Gebühren und Steuern bis zum Ende des Ausnahme- und Alarmzustandes, alle laufenden Fristen werden entsprechend verlängert.
Auch der Provinz-Organismus SUMA für das Kassieren kommunaler Steuern und Abgaben hat die Zahlung der Kfz-Steuer und der Müllgebühren ausgesetzt. Die Fristen werden um die -noch nicht abzusehende- Dauer des Ausnahmezustandes verlängert.

Das Personal der Müllabfuhr- und Strassenreinigungsfirma in Calpe hat einen angekündigten Streik für die Osterwoche abgesagt. Es ging um die Forderung nach zwei Ruhetagen pro Woche, deren Erfüllung die die Firma bisher verweigert hat.

Als Kompensation für die derzeit brachliegende Bauwirtschaft wird das Ayuntamiento von Calpe während des Sommermonats August die bislang zum Schutz der Touristen verbotenen Bauarbeiten erlauben, zumindest aber das Verbot lockern. Die entsprechenden Formeln für August sollen noch erarbeitet werden, um die Baufirmen für die durch den Ausnahmezustand verlorenen Arbeitszeiten ein wenig zu entschädigen.

Das Ayuntamiento von Calpe hat Ende März 2020 einen virtuellen Corona-Ratgeber auf der Rathaus-Webseite http://www.calp.es installiert. Der Chatbot "Carina" sei in der Lage, fast 9 von 10 der ihm gestellten einfachen Fragen, wie Ansteckung, Symptome, Vorbeuge, Risikozonen zum Covid-19 zu beantworten und erhöhe mit der Zeit seine Beantwortungskapazität.
Auf der fast identischen Tourismus-Webseite der Stadt http://www.calpe.es jedoch taucht der Ratgeber nicht auf. Von dort gibt es nicht einmal an prominenter Stelle einen Link zur offiziellen Rathaus-Webseite, und die letzten Veröffentlichungen zum Covid-19 stammen von Mitte März.





















Mithilfe einer Haushaltsänderung will die Stadt Calpe eine Million Euro für die Abschwächung der Folgen der Corona-Krise bereit stellen. Zunächst soll mit Sofortmassnahmen den ärmsten Familien geholfen werden, deren Lage sich durch die aktuelle Lage noch weiter verschlechtert hat. Ausserdem soll betroffenen Geschäften und frei Schaffenden geholfen werden, um die örtliche Wirtschaft so schnell wie möglich wieder ans Laufen zu bekommen.
Städtische Abgaben und Steuern wie IBI, Kindergartengebühren u.a. werden bis zum Ende der Ausgangssperre ausgesetzt, so Bürgermeisterin Ana Sala.

Ein erschreckendes Video vom vernachlässigten südlichen Calper Sporthafen "Puerto Blanco" hat jetzt die Internet-Zeitung "Marina Plaza" veröffentlicht. Vor vier Jahren wurde er vom Land Valencia geschlossen, weil die Konzession ausgelaufen war. Das Gelände von Müll übersät, die Gebäude in ruinösem Zustand, die verbliebenen Boote bereit für die Verschrottung - ein veritables Trauerspiel und ein Argument für die Frage nach der Zuständigkeit der Sporthäfen in der Comunitat Valenciana.

Anfang der letzten Märzwoche 2020 nehmen in Calpe neun neue Ortspolizisten den Dienst auf. Sie sollen bei der Durchsetzung der Ausgangssperre helfen. Bürgermeisterin Ana Sala (PP) kündigte an, dass die Gemeinde auf haushaltlich vorgesehene Investitionen verzichten werde, um "all denen zu helfen, die dies benötigen", so die spanische Presse.
Des Weiteren wurde gemeldet, dass die chinesische Gemeinde von Calpe 15.000 Atemmasken und weitere Schutzprodukte gespendet habe. Im Rathaus werden künftig die Mitarbeiter des Bürgerbüros (Oficina de Atención al Ciudadano) durch eine Glaswand vor Ansteckungen durch die Bürger geschützt. Die Schliessung städtischer Gebäude wird für deren Desinfizierung durch Fachfirmen genutzt.

Mit der neuartigen Desinfektionsmethode "Elektrostatische Sprühung" ist jetzt der städtische Calper Kindergarten "Escola Infantil Silene d’Ifac" behandelt worden. Die Reichweite dieser Methode ist grösser als die der traditionellen Desinfektion und bedeutet, so das Ayuntamiento, "keine Gefahr für die 165 Kinder zwischen 4 Monaten und 3 Jahren sowie das Personal.

Die Calper Oppositionspartei PSOE hat der Bürgermeisterpartei PP vorgeworfen, mit städtischen Geldern Image-Werbung für Bürgermeisterin Ana Sala zu betreiben. PSOE-Sprecher Marco Bittner bezog sich auf zwei Rechnungen von 3.000 und 4.000 Euro für den Fernsehsender "Televisión del Mediterráneo" und deutete an, dass es sich dabei um "publireportajes" und eine Art Landschaftspflege mit Blick auf künftige Wahlkampagnen gehandelt haben dürfte. Bittner glaubt, dass die PP das valencianische Gesetz des Jahres 2018 über "institutionelle Werbung" längst nicht umgesetzt habe, im Gegenteil, so keult Bittner, in der Höhe der Summe wohl ein wenig unrealistisch: "Es gibt millionenschwere Verträge zwischen dem Ayuntamiento von Calpe und verschiedenen Medien, die diesem Gesetz nicht entsprechen".
Bittner kritisierte die überzogenen Ausgaben für die Tourismus-Messe "FITUR", wo trotz Gerichtsurteilen gegen frühere illegale Ausgaben in diesem Bereich gegen PP-Verantwortliche nach wie vor agiert werde, als ob es sich nicht um eine Tourismusmesse handele, sondern um einen "politischen Kongress" und dort Ausgaben getätigt wurden wie 2.400 Euro für ein Live-Radioprogramm von FITUR. Eindeutig zu sehen sei, so die PSOE, dass hinter diesem Konzept von "publicidad institucional" bei der Calper PP nach wie vor ein Werkzeug für Klientelismus und die Bezahlung von Gefallen in gefälligen Medien gesehen werde und nicht die Bereitstellung nützlicher Informationen als solche für die Bürger.

Anmerkung der Redaktion:
Es ist ja nicht so, dass die gegenüber früheren Jahren in ihrer Zahl ganz enorm gewachsenen Presse-Verantwortlichen in der Stadtverwaltung keine Angst vor Schrittfehlern bei der "publicidad institucional" hätten. Wo offenbar ausreichend Geld für Fitur-Reportagen und weitere politische PP-PR-Gimmicks vorhanden ist, fällt zum Beispiel ein viele Jahre lang geleisteter Beitrag der Stadtverwaltung zur Veröffentlichung der Termine bei costa-info.de und WOCHENPOST fürs Erste durchs Rost, dort, wo nie ein Millimeter in für den Leser sinnlose Polit-PR verschwendet wurde.
Carl-Georg Boge, Herausgeber WOCHENPOST und costa-info.de



Das Ayuntamiento de Calp stellt in den nächsten zwei Monaten 4 Elektro-Fahrräder für jene Mitarbeiter zur Verfügung, die damit nach Hause und wieder zur Arbeit fahren wollen. Während der Arbeitszeit müssen sie allen städtischen Angestellten für etwaige Wege zur Verfügung stehen. Nur diese beiden Nutzungsvarianten sind erlaubt, so das Rathaus, das den Bedarf ermitteln und Fahrräder als Fortbewegungsmittel populärer machen will.

Grosser Schreck für einen Autofahrer auf der Zufahrt zur Mole im Fischereihafen von Calpe: Unter einem seiner Vorderreifen sackte urplötzlich der Strassenbelag weg - und nicht nur der. So tief war das entstandene Loch, dass fast der gesamte Vorderreifen darin versank. Grund für das Loch waren Bauarbeiten in unmittelbarer Nähe. Zum Glück und wie durch ein Wunder ging das Fahrzeug "unverletzt" aus der Episode hervor.

Mit der Freigabe der noch "Strasse J" genannten künftigen Avenida Felipe VI. zwischen Avda. Generalitat und Gargasindi werden die Durchgangsstrassen Diputación und Ejércitos Españoles und damit die Innenstadt von Calpe entlastet. Denn jetzt gibt es eine Alternative von der Bundesstrasse N-332 zum Fossa-Strand und dem nördlichen Ortsausgang Richtung Moraira. Auch der stauträchtige Verkehr zu Schulbeginn und -ende um das Schulen- und Sportzentrum herum wird entlastet. Die Kosten von einer Million Euro übernimmt zu drei Vierteln die Provinz Alicante, das Rathaus trägt 250.000 Euro. Die Calper Innenumleitung soll bis 2022 mit zwei weiteren Teilstücken abgeschlossen sein.

Unter dem Verdacht von 15 Einbrüchen in Häuser und Wohnungen von Calper Urbanisationen hat die Guardia Civil in Calpe einen Mann verhaftet, der nicht nur 21 verschiedene Identitäten benutzt hat, sondern gegen den ein gerichtlicher Haftbefehl vorlag. Denn auch in El Campello, zwischen Benidorm und Alicante, hatte er Einbrüche in Privathäuser begangen.

In Calpe kam der städtische Beirat der ehemaligen Bürgermeister mit Stadtchefin Ana Sala (PP) zusammen. Ihr direkter Vorgänger César Sánchez (PP) sowie der wegen Verbreitung von Kinderpornographie vor Gericht stehende Luís Serna (PSOE) fehlten. Francisco Camañez (CDS), Violeta Rivera (PSOE), Javier Morató (PP) und Ximo Tur (Bloc) waren sich mit Sala einig, dass es den Gemeinden wichtigen Aspekten wie Küste, Häfen oder Strassen an Entscheidungskompetenz fehle.





















In durchschnittlich drei Tagen zahlt heutzutage das Rathaus von Calpe die Rechnungen seiner Lieferanten. Das teilte das Ayuntamiento mit und wies darauf hin, dass 2015 die Zahlungsfrist bei 45 Tagen und 2011 sogar bei tausend Tagen lag. Gesetzlich ist mittlerweile ein Maximum von 30 Tagen vorgeschrieben.

Acht Jahre Haft fordert die Staatsanwaltschaft für den ehemaligen sozialistischen Bürgermeister von Calpe (2007 und 2008), Luis Serna, dem Konsum und Verbreitung von Kinderpornographie vorgeworfen wird. Serna war 2018 verhaftet und sein Haus durchsucht worden, ohne dass dies an die Öffentlichkeit geriet. Dabei wurden über ein Dutzend Datenträger mit Kinderpornographie (sogar Vergewaltigung von Babies, so die spanische Presse) sicher gestellt, die er auch weiter verbreitet habe. Anlässlich seines Prozesses vor dem Provinzgericht in Alicante berichtete jetzt die spanische Presse von dem Fall. Serna hatte sich zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, verliess auch die Partei PSOE, gab seinen Beruf als Arzt und zuletzt seine Aufgaben als Kunstlehrer ab. Er galt als Politiker guter Umgangsformen, hielt sein Privatleben von der Öffentlichkeit abgeschirmt.

Ein Hundebesitzer, der einen anderen Ende 2014 in Calpe ins Gesicht geschlagen hatte, erhielt für diesen Angriff jetzt vom Provinzgericht in Alicante eine Strafe von vier Monaten Gefängnis aufgebrummt. Das Opfer hatte im Streit seinen Hund mit dem Fuss beiseite geschubst, als der sich seinem Tier zu sehr näherte, so das Urteil. Die Strafe wurde auf Grund der langen Verzögerung des Verfahrens von anderthalb Jahren auf vier Monate verringert. Ausserdem ist eine Entschädigung von 2.000 Euro fällig.

Nicht ein abgeschleppter Parksünder bezahlt derzeit in Calpe die einschlägige Vertragsfirma, sondern das Rathaus und damit die Allgemeinheit. Dies teilte im Rahmen seiner Kritik an den schlechten Finanzierung und Ausstattung der Ortspolizei von Calpe deren Gewerkschaftsvertreter mit. Der Grund liege in der fehlenden Vergabe des Abschleppdienstes durch die Rathausspitze. Am Markttag beispielsweise werden mindestens fünf Pkw abgeschleppt, um den Markt aufbauen zu können, so der Gewerkschaftsmann. Weil sie wissen, dass die Allgemeinheit bezahlen müsse, täten sich die Polizisten mit dem Anrufen des 120 Euro teuren Abschleppdienstes schwer.

"Die Lage der Ortspolizei von Calpe ist untragbar. Die Urbanisationen sind vom Polizeidienst verlassen. Manchmal können wir auf Hilferufe aus der Bevölkerung nicht mit den notwendigen Mitteln reagieren, weil sie nicht zur Verfügung stehen". Ein katastrophales Bild von der Lage einer sowohl personell als auch von den Sachmitteln her minderbemittelten Policia Local von Calpe zeichnete in der spanischen Presse ein Vertreter der Polizeigewerkschaft. Die Nachtdienste werden nicht mehr vergütet, die Pkw sind veraltet, die persönlichen Ausrüstungen schon längst, es gibt nicht einmal eine Damentoilette. Das Gebäude ist nicht überall dicht und schon gar nicht behindertengerecht, Ratten wurden gesichtet, Die Ortspolizei von Calpe zählt 62 "agentes".

Die Oppositionspartei "Defendamos Calpe" schlägt zur Vorbeuge gegen Sturmschäden wie im Januar 2020 durch "Gloria" und die "alltägliche" Sanderosion die Einrichtung eines Deiches unter der Wasseroberfläche vor dem Fossa-Strand vor. Das solle, nach Vorbild wie Städten wie Barcelona, Tarragona oder Algeciras den auf die Küste auftreffenden Wellengang mindern und damit auch die Menge des Frühjahr für Frühjahr nachzuschüttenden Strandsandes. Ausserdem würde eine Art künstliches Unterwasser-Riff der Meeres-Flora und -Fauna beim Gedeihen helfen.
Die Idee eines künstlichen Riffs vor dem Calper Levante-Strand kam schon in den frühen 90er Jahren auf, wurde aber nicht weiter verfolgt. Defendamos Calpe regt aber auch die Beschäftigung mit anderen Küstenschutzmassnahmen an und fordert konkrete Aktionspläne für Sturmphänomene.

Das Ayuntamiento von Calpe ist unter den spanischen Rathäusern mit 840 die Nummer 3 in der Zahl der Abonnenten des Intenet-Kommunikationskanals "Telegram", hinter Vall d´Uixo und Sueca mit 1.700 und 1.500 und vor Städten wie Girona, Sevilla und Badalona. Allerdings haben sich bisher erst 70 Rathäuser in Spanien dem Dienst angeschlossen. Anmeldungen unter:
t.me/AyuntamientodeCalp


Zwei Firmen aus Jávea werden nach Meinung der Calper Opposition durch Erhöhungen von Bauvolumen in erster Strandlinie durch das Rathaus begünstigt: Construcciones Europa S.L. darf in 1. Linie in La Calalga (Levante) insgesamt 70 Meter (20 Stockwerke, 6 mehr als für die Stelle vorgesehen) hoch bauen, weil sie in La Manzanera, am anderen Ende der Stadt, den Club Social La Manzanera herrichtet. Und Gearing One S.L., Eigentümerin des Pinienwäldchens von La Manzanera, erhält ebenfalls zusätzliche Bebauungshöhe an mehreren Stellen in Calpe, weil sie das Wäldchen unbebaut lässt. Die Oppositionspartei "Defendamos Calpe" hat entdeckt, dass beide Firmen sich in der Calle Benimeli von Jávea ein Büro teilen, "zu den bestehenden Verdachtsmomenten in den Hoch-Baugenehmigungen ein weiterer hinzu".
Die sozialistische Oppositionspartei PSOE kündigte an, die Calalga-Höhenfreigabe bis 70 Meter bei der "Agencia Antifraude" anzeigen zu wollen.

Nach mehrwöchigen Ermittlungen nahm Ende Januar die Guardia Civil in Calpe einen 49-jährigen Spanier fest, der Anfang des Monats aus Rache auf dem "Jovima"-Parkplatz an der Avenida Diputación ein Motorrad in Brand gesteckt haben soll. Dabei nahm er eine Tragödie in Kauf, weil es in unmittelbarer Nähe zwei Tankstellen mit mehr als 400.000 Litern Treibstoff gibt. Der Verdächtige wurde unter Auflagen freigelassen, bis ihm der Prozess gemacht wird.

Eine "Aussen"stelle für Anwohner der Altstadt von Calpe hat das (direkt bei der Altstadt angesiedelte) Ayuntamiento an der Altstadt-Plaza Mosquit eingerichtet. Das Büro ist bis April mittwochs von 17-19 Uhr geöffnet. Das teilte die für "Dinamización del Casco Antiguo" zuständige Stadträtin Pilar Cabrera (PP) mit. Termine gibt es in der (ebenfalls bei der Altstadt gelegenen Casa de Cultura), unter 965839123 oder infocultura@ajcalp.es.

Das Rathaus von Calpe hat für das Jahr einen Kalender mit touristischen Foto-Motiven aufgelegt. Die 5.000 Exemplare werden sowohl bei Tourismus-Messen und -Workshops verteilt als auch in den Tourismusbüros an der Altstadt-Plaza del Mosquit und gegenüber von den Salinen. Die Motive hatte der Fotoklub bereit gestellt.





















Das Rathaus von Calpe hat die am Levante-Strand entstandenen Schäden durch den Januar-Sturm "Gloria" mit 1,35 Millionen Euro angegeben. Von den Regierungen in Valencia und Madrid wurde die Erklärung der Zone zum Katastrophengebiet gefordert, damit überregionale Hilfen leichter fliessen können.

Mit 4.000 kostenlos zu verteilenden Wasserflaschen gegen den Hundeurin in der Stadt und mit Strafandrohung von bis zu 650 €uro für die Nichtentfernung von Exkrementen und Urin der Vierbeiner sowie einer Info-Kampagne startet die Stadt Calpe eine neue Offensive im Kampf gegen die einschlägige Verunreinigung des Stadtbildes. Die Stadtverordneten-Versammlung hat Mitte Januar die kommunale Verordnung des Zusammenlebens entsprechend aktualisiert, vor allem aber das Strafmass hochgeschraubt, um einen grösseren Abschreckungseffekt bei den Nicht-Entfernern der Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner zu erzielen.

Ein Youtube-Video von einem Törn von Seglern des Yachtklubs Calpe begleitet von Delphinen von Anfang Januar 2020 hat jetzt die Zeitung "Información" veröffentlicht:
http://www.diarioinformacion.com/marina-alta/2020/01/23/navegando-delfines-penon-ifach/2227032.html

Das Ayuntamiento von Calp hat erneut die vor einigen Monaten ausgelaufene Verwaltung der insgesamt 2.150 kostenpflichtige Stellplätze umfassenden Parkzonen ausgeschrieben, inklusive Abschleppdienst. Die Blaue Zone gilt montags bis samstags, die Grüne montags bis freitags vormittags, die Orangene Zone bei den Stränden im Juli und August und eine Gemischte Orangene von Mai bis Oktober zwischen 18 und 21 Uhr in der Altstadt. In die Grüne Zone werden neu aufgenommen die Avenida Masnou und die Calles Benissa, Murillo und Isaac Peral.
Die zonas "azul" und "verde" kosten 90 Cent pro Stunde und die Hälfte für Geschäftsleute und Anwohner, die "naranja" 1 €uro/50 Cent, die "naranja mixta" pauschal 5 Euro. Elektrofahrzeuge und Behinderte parken kostenlos. In folgenden Strassen können Geschäftsleute bis zu 4 tarjetas für preiswerteres Parken für Anwohner beantragen: Portalet, Almendros, Azorín, Navío, Delfín, Huelva, Oscar Esplá, Goleta, Blasco Ibáñez, Benidorm und Plaza Ifach.

Unter den zahlreichen Sturmschäden vom Sonntag, 19., und Montag, 20. Januar 2020, strich das Rathaus von Calpe die Beschädigungen am Levante-Strand "La Fossa" heraus, der besonders exponiert für die aus Nordosten heranrollenden Wellen liegt. Die Mauer der Fossa-Promenade wurde zerstört, ebenso Bänke und das Infohäuschen für Touristen. Das Wasser schaffte es hinauf bis in einige der Restaurants und Geschäfte in 1. Linie und sorgte dort für Unbill. Die Avda. Juan Carlos I parallel zu diesem Strand musste, wie üblich bei Meeresstürmen, vorübergehend gesperrt werden.
Schäden entstanden auch an den Sporthallen, auch in Calpe fielen Schulunterricht und Sportveranstaltungen aus.
In Puerto Blanco erwischte und verletzte eine grosse Welle eine fünfköpfige Gruppe holländischer Touristen, die auf die Mole geklettert waren, um Fotos von der aufgebrachten See zu machen. Einer der Touristen brach sich bei der Aktion ein Bein.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php">Fotoalbum von den Sturmschäden am Fossa-Strand von Calpe</a>


Einen von einem Gericht offiziell gesuchten 52-jaehrigen Autoknacker nahm die Guardia Civil Ende der zweiten Januarwoche in Calpe fest. Er war in verdächtiger Weise auf einem von der Polizei überwachten Parkplatz unterwegs, in dessen Nähe zuletzt Fahrzeuge gestohlen worden waren. Aber nach dem Termin beim Richter kam der Algerien wieder auf freien Fluss, gegen den laut spanischer Presse e benfalls ein Ausweisungsverfahren läuft.

Zwei 12 Jahre alte Mädchen wurden an einem Schultag betrunken auf der Toilette der Sekundarschule von Calpe gefunden. Sie hatten sich den "Stoff" in einem nahe gelegenen Supermarkt besorgt. Eines der Kinder musste mit Ethylkoma ins Krankenhaus gebracht werden. Die angeforderte Ambulanz war erst nach über einer Stunde vor Ort, so die spanischen Medien.

Bei der nächtlichen Anzündung eines Motorrades Anfang der zweiten Januarwoche 2020 an der Avenida Diputación von Calp handelte es sich um einen Racheakt, wie die Polizei ermittelte. Die Feuerwehr verhinderte eine Tragödie, nämlich das Übergreifen des Brandes in Richtung der beiden anliegenden Tankstellen mit zusammen 400.000 Litern Sprit.

Der Kampagne der spanischen Vereinigung für Wasserver- und Abwasser-Entsorgung gegen das so genannte "Kloaken-Monster" hat sich jetzt auch das Rathaus von Calpe angeschlossen. Dabei handelt es sich um Feuchttücher, die in die Toiletten geworfen, zu grossen Umweltproblemen führen, weil sie die Kläranlagen überlasten und oft sogar in Flüssen und im Meer landen. Und im besten Fall für grosses Geld zu entsorgen sind.
115 Vereinigungen und drei Dutzend Rathäuser in ganz Spanien haben sich der Kampagne angeschlossen, die den Bürgern bei der Nutzung ihres WC die 3 exklusiven "P" ans Herz legt: "pipí, popó und papel higiénico" (Klopapier). Wer die Toilette mit dem Mülleimer verwechselt, so Calpes Bürgermeisterin Ana Sala, bürde der Allgemeinheit grosse Kosten auf und trage nicht unerheblich zur Umweltverschmutzung bei.

Unter den Städten mit weniger als 25.000 Einwohnern des Landes Valencia ist Calpe mit Einnahmen von 40 Millionen Euro vor allem durch die überdurchnittliche Zahl an Immobilien mit einem Abstand von 10 Mio E vor Cullera die unangefochtene Nummer 1. Die Oppositionspartei "Defendamos Calpe" kritisiert, dass sich diese Rekordeinnahmen nicht etwa in bessere Dienstleistungen übersetzen, sondern lediglich ein dauerhaftes Rezept sind, die aus ineffizienter und sogar illegaler Verwaltung der kommunalen Finanzen seit Jahrzehnten durch die PP entstandenen Defizite auf die Steuerzahler abzuwälzen.
Defendamos weiter: Der Calper Etat 2020 sehe 15 Mio E für Personalkosten vor, während vergleichbar grosse Gemeinden wie Altea oder Alfaz del Pí mit rund 8 Mio auskommen, grössere und ebenfalls touristische Kommunen wie Xàbia und Campello mit je 28.000 Einwohnern 12,5 und 10,5 Mio für Personal veranschlagen und San Vicente und Elda bei gleichen Personalkosten wie Calpe mehr als zweieinhalb Mal höhere Einwohnerzahlen verzeichnen.


Mehr als hundert Menschen mussten am Mittag des Neujahrstages 2020 in der Altstadt von Calpe ihre Wohnungen wegen eines Brandes von drei Wohnungen im Edificio "Las Murallas" in der Nähe des Ayuntamiento räumen. Die Feuerwehren aus Benissa und Benidorm waren rund zwei Stunden mit der Bekämpfung des heftigen Feuers und der anschliessenden Belüftung des Gebäudes beschäftigt. Der Besitzer der Wohnung im zweiten Stock, in der das Feuer ausgebrochen war -die Anzeichen deuten auf das Bügeleisen als Auslöser hin-, musste mit leichten Brandverletzungen an den Händen behandelt werden.























Mit Rolltreppen in den Strassen Murillo und Alcalde Vicente Pastor soll der Zugang in die Altstadt von Calpe erleichtert werden. Das umstrittene Projekt einer elektrischen "Rampe" für die lange Avenida Gabriel Miró mit Hilfe des europäischen "Edusi"-Fonds ist vom Tisch, aber die kleine Lösung soll im nächsten Jahr in Angriff genommen werden, so Bürgermeisterin Ana Sala (PP). Dieses und weitere Edusi-Projekte wie Erneuerungsmassnahmen am Fossa-Strand sollen Mitte Januar vorgestellt werden.

Die Stadt Calpe hat in den Sommermonaten des Jahres 2019 die Altglas-Sammlung um 3 % auf über 430.000 Kilo gesteigert. Dafür klopfte das Land Valencia Vizebürgermeister Juan Manuel del Pino bei der Verleihung der "Grünen Flaggen" des Altglas-Recyclers "Ecovidrio" auf die Schultern, weil eine besondere Mobilisierung des Hotelsektors gelungen ist. Ohne diese geht besonders beim Altglas nicht sehr viel.

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