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Benissa
Eine Aussenstelle des Rathaus-Bürgerbüros OAC richtet die Stadt Benissa Anfang des Jahres 2020 in der Aula del Mar an der Küstenstrasse von La Fustera ein. Das gab Bürgermeister Arturo Poquet (PP) auf einer von 60 Küstenresidenten besuchten Bürgerversammlung in La Fustera bekannt. Die Präsenz der Stadtverwaltung an der Küste solle in Zukunft z. B. mit Vertretern des Sozialamtes verstärkt werden.

Die Ausdehnung des städtischen und bisher nur sommerlichen Busdienstes "Benibús" auf das Winterhalbjahr fordert laut spanischer Presse eine Vereinigung europäischer Residenten in Benissa. Benibús verzeichnete im Sommer 2018 6.700 Nutzer und wurde 2019 auf die Zeiten des Patronatsfestes, der Wahlen und bis Ende September ausgedehnt. Wenigstens zwei Mal pro Woche müsse der Bus funktionieren, damit Residenten ohne Führerschein für Rathaus-Themen, zum Einkaufen oder zum Gesundheitszentrum in die Stadt kommen können. Ausserdem möge der Benibús auch Hinterlandgemeinden wie Llíber, Xaló, Alcalalí und Parcent mit Benissa verbinden, und zwar über das ganze Jahr, so die Residenten vor Kurzem in einem Treffen mit Bürgermeister Arturo Poquet (PP) und Stellvertreter Isidor Mollà (CIBE).
Zu entscheiden wäre auch, ob der bisher kostenlos angebotene "Benibús" Gebühren erheben soll.

Die Stadt Dénia hat den einstimmigen Beschluss im Gemeinderat von Benissa kritisiert, dass für die neue Quisi-Eisenbahnbrücke eine neue Lücke gesucht werden müsse. Denn ein neues Projekt für die Brücke oder eine Alternative würde die sowieso schon seit drei Jahren und mindestens bis 2020 dauernde Aussetzung des Eisenbahnverkehrs zwischen Calpe und Dénia weiter verlängern. Die Parteien von Benissa, einschliesslich seiner eigenen, die sich jetzt gegen die neue Brücke aussprächen, so Dénias sozialistischer Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE), haben vor bereits dafür votiert.

Ein Treffen des Benissaner Bürgermeisters Arturo Poquet (PP) mit Anwohnern der Küstengegend findet am Dienstag, 15. Oktober 2019, um 16.30 Uhr in der Aula del Mar an der Küstenstrasse von La Fustera statt. Ziel des Treffens, so Poquet: "für die Küstengegend interessante Themen, erste umgesetzte Aktionen, Initiativen, Vorschläge, zukünftige Projekte usw. besprechen."

An der elften Küstenreinigung von Benissa nahmen fast hundert Personen teil, darunter 30 Schüler der Privatschule "Lady Elizabeth" aus Benitachell und zwei Dutzend Taucher. Rund 100 Kilo Mülls wurden abgefahren und rund 2.000 Zigarettenkippen. Die geringe Müllmenge deutet auf eine saubere Küste von Benissa hin. Bürgermeister Arturo Poquet (PP) kündigte an, den Zigarettenkippen and en Stränden Massnahmen entgegen zu setzen: "Alle müssen sich am Erhalt unseres Paradieses beteiligen".

An der Landstrasse CV-749 von Benissa auf den Bèrnia-Berg will die Firma Bella Vall, S.L. ein Hotel in einem Landhaus und einen angeschlossenen Campingplatz einrichten. Dafür wäre auf 11.000 der insgesamt 27.000 Quadratmeter des Geländes eine vom Rathaus beantragte "Declaración de Interés Comunitario" (DIC) für Projekt auf eigentlich nicht bebaubarem Gelände notwendig, so die Intenet-Zeitung "Marina Plaza". Auf 700 qm sollen Hotelzimmer entstehen, auf 5.000 Parzellen für Wohnwagen sowie 2.400 für Wege und Parkplätze.
Die von der Firma beantragte DIC für 30 Jahre würde knapp 80.000 Euro kosten. Bella Vall beantragte die Halbierung dieser Kosten und ihre Streckung auf 30 Jahresraten von 1.300 Euro.

Das Stadtparlament hat auf Vorschlag der Oppositionspartei Compromís einstimmig einen Baustopp für die neue Eisenbahnbrücke über den Barranco del Quisi gefordert, weil sie eine erhebliche Beeinträchtigung des Landschaftsbildes zwischen Stadt und Küste bedeuten und das künftige Baudenkmal der ausgemusterten 100 Jahre alten Eisenbrücke (zweites Foto) quasi "zudecken" würde. Das berichtete die spanische Presse. Das Problem: Eine neue Lösung müsste erst gefunden und geplant werden, das würde die Ausfallzeit der TRAM-Linie Calpe-Dénia -bereits seit drei Jahren und mindestens anderthalb weitere: Gerade wurde der Streckenteil Teulada-Dénia für 35 Mio Euro ausgeschrieben- noch weiter verlängern.
Kurz angemerkt:
Hat das Ayuntamiento von Benissa -mit Compromís im Magistrat- bereits vorher Einspruch gegen das seit einer Weile bekannte Neubauprojekt eingelegt? Wenn ja, warum war er nicht erfolgreich? Und: Wie stehen die Chancen für das neue Veto? Und: Wie viel reale Verzögerung über die sowieso noch für Teulada-Dénia mindestens benötigten anderthalb Jahre hinaus und welche Verteuerung würde das Umschwenken auf eine neue Lösung tatsächlich bedeuten? Das sollte längst zumindest ansatzweise geklärt sein, wenn sich alle Benissaner Parteien in der Ablehnung der neuen Brücke jetzt einig sind.
-cgb-

Weil die stetig sinkenden Schülerzahlen für die beiden öffentlichen Grundschulen der Hintelandgemeinden Llíber und Alcalalí nicht mehr reichen, sind sie administrativ im sogenannten Colegio Rural Agrupado CRA Terra de Riuraus zusammengefasst worden. Sie umfasst für insgesamt 175 Kinder zwischen 3 und 12 Jahren zwei Vorschulklassen für drei Altersstufen sowie 5 für die Klassen 1-6. Die Räume der bisherigen beiden Schulen in den beiden Dörfern werden weiter genutzt. Das CRA Llíber/Alcalalí ist nach dem von Rectoria das zweite in der Marina Alta, das 7. in der Provinz Alicante und das 46. in der Comunitat Valenciana.





















Ein 49-jähriger Rumäne ist am Freitag, 27. September 2019, gegen 8 Uhr auf der Durchgangsstrasse N-332 in Benissa von einem Auto überfahren und schwer verletzt worden. Er musste kurz nach dem Unfall vom Krankenhaus in Dénia mit dem Hubschrauber dem Hospital de Manieses nach Valencia geflogen werden, wo er seinen Verletzungen erlag.
Das Auto kam mit grosser Geschwindigkeit, das mit seinem Hund Spazieren gehende Opfer war offenbar vom Telefon abgelenkt. Kalim war ein ausgesprochen beliebter, optimistischer und mit seiner vierköpfigen Familie (Söhne von 21 und 25 Jahren) sehr gut integrierter Wahl-Benissaner, nicht nur im Fussballverein viele Jahre lang ein Aktivposten.

Rund 60 Senioren oder Menschen mit Behinderungen erhalten vom Rathaus Benissa Hilfe bei der Erledigung ihrer täglichen häuslichen Verrichtungen. Für diese Betreuung erhält auch in diesem Jahr das Sozialamt der Gemeinde Benissa von der Provinzverwaltung in Alicante einen Zuschuss von 24.000 Euro.

Die Stadt Benissa erhält vom Land Valencia und der Europäischen Union eine Subvention von 130.000 Euro für die Modernisierung der Strassenbeleuchtung in der Innenstadt und im Bereich Alcudia. Neue LED-Beleuchtung soll für eine erhebliche Energieeinsparung sorgen, so Benissas neuer Bürgermeister Arturo Poquet (PP).

Mit der Nazi-Schmiererei eines Hakenkreuzes auf der Stirn des PP-Chefs und der Pseudo-Beleidung "maricon" (etwa: "schwule Sau") bedachten laut "Benissa Digital" Unbekannte unlängst das Porträt von Bürgermeister Arturo Poquet am Parteibüro der Partido Popular von Benissa. Poquet kommentierte lakonisch: "Freiheit und Demokratie werden immer über die Intoleranz triumphieren".

Der neue Benissaner Gleichstellungs-Beirat (Consell de Igualdad) schliesst sich dem Aufruf der Plataforma Feminista de Alicante zu einer Demonstration in allen Städten am Freitag, 20. September 2019, um 20.30 Uhr, gegen den "machististischen Terrorismus" an. In Benissa wird die manifestación unter dem identifizierenden violetten Licht auf der Plaza Rei Jaume I ein stiller Protest hinzugefügt.
Der Gleichstellungsbeirat von Benissa schliesst sich dem Manifest an, dass in Sachen machistischen Terrors von den schlimmsten Monaten Juli und August seit zehn Jahren spricht. Mehr als 40 Frauen wurden in den ersten acht Monaten des Jahres von ihren (ehemaligen) Partnern ermordet. Die Vereinten Nationen stellen fest, dass jede dritte Frau in der ganzen Welt irgendwann in ihrem Leben physische und sexuelle Gewalt durch ihren Partner erlitten hat. In 30 Ländern der Welt sind rund 200 Millionen Frauen und Mädchen Opfer der Ablation geworden.

11.9., 14.45 Uhr:
Der Unterricht in allen Schulen von Benissa fällt am morgigen Donnerstag, 12. September 2019, aufgrund der provinzweiten Warnung vor Starkregen aus. Bereits heute, 11.9., stellen die städtischen Sportschulen von Benissa bis morgen, 12.9., ihre Aktivitäten aus diesem Grund ein. Das gab das Ayuntamiento vor zehn Minuten bekannt.
Aus Teulada ist bisher lediglich der Ausfall der Sportschulen bereits seit Dienstag bekannt geworden. Benissa und Jávea richteten Einsatzzentren ein, Benitachell reinigte zusätzlich zum normalen Programm Regenwasserabflüsse, stellte an Orten mit Steinschlaggefahr Absperrgitter bereit, um diese im Bedarfsfall schnell platzieren zu können und gab den Ausfall von Unterricht und Veranstaltungen bekannt. Jávea errichtete am Arenal einen Schutzdeich, um die Überschwemmung der Strandpromenade zu verhindern.

Das Rathaus hat in den letzten Ferienwochen die beiden Benissaner Grundschulen Padre Melchor und Manuel Bru sowie die Sekundarschule Josep Iborra für den Beginn des neuen Schuljahres am Montag, 9. September 2019, durch die städtische Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls" herausputzen lassen. Im Instituto Iborra sind 880 Schüler angemeldet, in den beiden Colegios sind es je 425, im Manuel Bru aus zwei Dutzend Nationalitäten.

Über 170 Kilometer beinhaltet das Bergrennen "Ultra Trail Mont Blanc" 10.000 Meter Höhenunterschied. Unter den 2.300 Extremsportlern, die den französischen Alpengipfel in zwei Tagen umrunden wollen, 4 aus Benissa: Kiko Molines, Jaki Martínez und Carlos Pineda von der "Grup de Muntanya Margalló" sowie Encarna Cardona und aus Jalón Salva Mas. Auf die "kleine" Variante von 145 Km beschränkt sich Miguel Santacreu vom Club de Atletisme Benissa.

Ein Feuer in der Benissaner Urbanisation Pedramala rief in der Nacht zum Sonntag, 1. September 2019, die Feuerwehr mit je 2 Löschflugzeugen und -wagen auf den Plan. Kurz vor Mitternacht war der Brand gelöscht.




















Für die Fiestas des nächsten Jahres wie Wahl der Königin, Bergfest, Moros y Cristianos und Patronatsfest will die Stadt Benissa die Zahl der Freiwilligen erhöhen, an denen belästigte oder bedrohte Frauen und Mädchen Hilfe und Beratung erhalten könen. Oberstes Ziel ist, sichere Stellen für junge Frauen zu schaffen.

Die Purissima Xiqueta von Benissa, die Weinfelder von Jalón, das Gruendungsdatum von Parcent, der Sonnengipfel von Benitachell und natuerlich der imposante Peñón de Ifach von Calpe und so fort - Die Moderatoren der Liveuebertragung des wichtigsten Radrennens von Spanien und des drittwichtigsten in Europa gaben sich grosse Muehe, die touristischen Vorzuege der Marina Alta bei jeder sich bietenden Gelegenheit hervorzuheben. Da waren dem spanischen Staatsfernsehen TVE bei frueheren Vuelta-Etappen in der Region erhebliche Versaeumnisse vorgeworfen worden. Die fantastischen Hubschrauber-Aufnahmen bekamen also diesmal Unterstuetzung aus der Reporterkabine.
Einen sportlichen Ueberraschunssieger hatte die hart umkaempfte 2. Vuelta-Etappe in dem Kolumbianer Nairo Quintana vom einheimischen Team Movistar.

Das Rathaus von Benissa hat in den vergangenen Monaten Strassen in den Küsten-Urbanisationen Montemar, Baladrar, Almendros, Buenavista, Finca Paquero und Fanadix erneuert. Von den Gesamtkosten von 400.000 Euro steuerte die Provinz Alicante drei Viertel bei. Die Arbeiten dauerten insgesamt rund zwei Monate. Benissas neuer Bürgermeister Arturo Poquet (PP) kündigte weitere Investitionen in der Küstenzone an.

Ein Auditorium, den Umbau der ehemaligen Schule (Escoles Velles) gegenüber den Polizeiwachen zu einem grossen Rathaus, eine Leichtathletik-Bahn sowie die Erneuerung des Kunstrasens des Fussballplatzes - diese Wunsch- und Projektliste eröffneten Bürgermeister Arturo Poquet und Stadtrat Jorge Ivars (beide PP) dem neuen Präsidenten der Provinz Alicante bei dessen Antrittsbesuch in Benissa.

Vor zwei Jahren rissen einem B-Jugend-Fussballer der städtischen Sportschulen von Benissa bei einem Spiel die Kreuzbänder im Knie. Der Valencianische Fussballverband und die Stadt Benissa schoben die Verantwortung so lange hin und her, bis die Elten den Jungen auf eigene Kosten untersuchen, operieren und nachbehandeln liessen. Die damalige PP-Opposition kritisierte die Entscheidung des Rathauses, die Kosten aus verwaltungstechnischen Überlegungen nicht übernehmen zu wollen. Und hat jetzt, unter Bürgermeister Arturo Poquet an der Ortsregierung, nach wenigen Wochen im Amt, der Familie die Auslagen von 10.000 Euro inklusive Verzugszinsen erstattet.

Zwei Tage lang war das Kranwasser in der Hinterlandgemeinde Jalón nicht trinkbar. Der Grund dafür war der Schaden an einer Pumpe am Brunnen von Parcent, die von der Landwirte-Vereinigung, wie in jedem Sommer, einige Meter abgesenkt worden war. Alcalalí hat einen trinkwasserfähigen Alternativ-Brunnen, Llíber rettete sich mit seinem Vorhalte-Depot über die zwei für die Neuinstallation der Pumpe von Parcent notwendigen Tage, aber Xaló wurde während seiner Fiesta-Haupttage und mit einer auf 5.000 verdoppelten Bevölkerung auf dem falschen Fuss erwischt. Diese musste sich zwei Tage lang mit dem zum Trinken zu salzigen Wasser aus dem "Definitiva"-Ausweichbrunnen bescheiden. In der Solana wurde sogar vor möglichen Abstellungen gewarnt.

Das Ayuntamiento von Benissa hat nach dem Hallenbad vor einer Weile nun auch das Freibad mit einer Plattform ausgestattet, mit der auch behinderte Personen Zugang zum Schwimmecken haben. Sportstadtrat Adrián Cabrera (PP) erinnerte daran, dass am Fustera-Strand Amphibien-Fahrzeuge zur Verfügung stehen, mit deren Hilfe Behinderte im Meer baden können. Ziel sei es, alle Sportinstallationen von Benissa "adaptadas" zu machen.
Das Freibad im südlich gelegenen Aussenbezirk von Collao (an der Strasse nach Jalón) ist von Ende Juni bis Anfang September geöffnet und wird vor allem von Jugendlichen genutzt, für die ein kostenloser Busdienst von der Gemeinde aus zur Verfügung steht.

Auf einem sehr kleinen Steinplateau des Kieselstrandes von Benissa-Baladrar landete Anfang August ein Rettungshubschrauber der Provinzfeuerwehr. Ein Strandbesucher war aus ungeklärter Ursache zusammengebrochen und musste so schnell wie möglich ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Urlaubsgast filmte den Abflug des Helikopters:
http://lamarinaplaza.com/2019/08/02/evacuada-en-helicoptero-una-persona-en-la-cala-del-baladrar-de-benissa/


Nach 50 Jahren hat der ehrenamtliche, aber offizielle Stadtchronist von Benissa, Joan Josep Cardona, sein Amt im Alter von 65 Jahren aufgegeben. Er kündigte an, dem Stadtarchiv 16 Kisten mit 50 Jahreschroniken, Artikelsammlungen und anderen Dokumenten über das Leben in Benissa, sowie das Buch "Décadas de la historia de la villa de Benissa. 1969-2019", 33 vom Rathaus bei ihm angeforderte Gutachten sowie drei Dutzend von ihm verfasste oder mitproduzierte Bücher und 1.500 von ihm veröffentliche Artikel zu stiften.





















Das Rathaus von Benissa hat am heutigen Mittwoch, 31. Juli 2019, mitgeteilt, dass es wegen Arbeiten am Wassernetz ab heute morgen zu Wasserabstellungen in der Zone Benimarraig-Pinaret kommen wird. Sie werden andauern, bis die Havarie repariert ist, so die Gemeinde.

Die Gemeinde Benissa hat im Juli den Beschwerden zahlreicher Anwohner und einer eigens gegründeten Vereinigung nachgegeben und den Hundestrand von La Llobella als solchen geschlossen. Der Grund: Immer mehr hatte sich der Strand wegen mangelnder Reinlichkeit zu einem Gesundheitsproblem für Menschen und sogar der Hunde selbst werden lassen, wie ein Gutachten der Umweltabteilung der Universität Alicante bestätigte. Dies sei auch der Vorgänger-Regierung bekannt gewesen, so Bürgermeister Arturo Poquet (PP): "Sie hätte den Hundestrand längst schliessen müssen". Von Seiten vieler Hundebesitzer jedoch regnete in den sozialen Netzwerken Kritik auf die Gemeinde für die Entscheidung, ihren ersten Hundestrand nach nur einem Jahr schon wieder zu schliessen.
Er war erst vor einem Jahr auf Beschluss des Magistrats eröffnet worden.

Die Wache der Policía Local von Benissa ist ab sofort wieder rund um die Uhr geöffnet. Das teilte der neue Bürgermeister Arturo Poquet (PP) mit und setzt damit eines der wichtigsten Wahlversprechen seiner Partido Popular um. Weitere Massnahmen seien geplant, um die Sicherheit der Bürger nicht zuletzt an der Küste zu verbessern. Die Ausrüstung der Polizeibeamten soll verbessert werden, so der zuständige Stadtrat Ximo Nadal. Benissa zähle rund um die Uhr zwei Polizeipatrouillen: "Benissa ist eine sichere Stadt".

Der Jahreshaushalt der rund tausendköpfigen Hinterland-Gemeinde Llíber liegt bei einer Million Euro. Etwa jeder zehnte davon wandert in die Taschen der Politiker der Ortsregierung von der Partido Popular. Bürgermeister Juan José Reus, auf den noch ein Revisionsverfahren wegen des Betrugs- und Bestechungsfalles an 300 britischen Häuslebauern vor anderthalb Jahrzehnten wartet, genehmigte sich ein Monatsgehalt von 2.800 Euro (14 Mal), mit Abstand das höchste weit und breit für ein Oberhaupt von Gemeinden in der Grösse von Llíber. Sein Vize Jose Miguel Reus "begnügt" sich mit etwas mehr als der Hälfte, ebenfalls für einen Teilzeitjob im Ayuntamiento. 3 der 7 PP-Gemeinderäte lassen es bei Aufwandsentschädigungen von 90 Euro pro Ratssitzung und für Sitzungen des monatlich tagenden Magistrats bewenden, in den die PP ausser dem Bürgermeister nicht etwa ihre mit einem Gehalt ausgestatteten Politiker entsendet, sondern genau die anderen, "aus rein retributiven Motiven", so die Oppositionspartei Compromís (2 Sitze).
Die PSOE, die zuvor zwölf Jahre mit Juan Bautista Reus (ebenfalls unter den Angeklagten) den Bürgermeister von Llíber gestellt hatte, war zu den Kommunalwahlen nicht angetreten.
Etwas anders verläuft die Politiker-Entschädigung in dem 400-Seelen-Hinterlanddorf Benimeli. Dort setzte sich die neue Bürgerpartei "Units per Benimeli", die nach 36 Jahren die Partido Popular ablöste, ein Maximum von 4.500 Euro für jeden der 7 Politiker, die für die Gemeinde arbeiten. Sie erhalten 12 Euro pro nachgewiesener Arbeitsstunde, bis zur genannten Obergrenze - pro Jahr. Hätte er sich ein Gehalt genehmigt, wären für den Alcalden der 400-Seelen-Gemeinde Benimeli nach den gesetzlich festgelegten Höchstgrenzen bis zu 31.000 Euro pro Jahr möglich gewesen.

Eine Frau hat bei Gericht in Denia eine brutale Tracht Pruegel an, die sie nach einem der Umzuege der Fiestas Moros y Cristianos Ende Juni in Benissa von 3 Maennern in einer Bar von Benissa bezogen habe. Dort habe zufaellig eine fruehere Lebensgefaehrtin getroffen, der Angriff sei offenbar homophob gewesen, sie kannte die Taeter nicht, die sie nicht einmal angesprochen hatten. Ihre Ex-Freundin sei dieweil von 2 Barangestellten nach draussen gebracht und dort festgehalten worden.

Ein Gericht in Benidorm hat die Stadt Benissa dazu verurteilt, eine in der kommunalen Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls" gleichsam ans Abseits gestellte Angestellte im Bereich Personalverwaltung nicht nur sofort wieder an ihren vorherigen Arbeitsplatz zurückzuversetzen und ihr die entsprechenden Kompetenzen zurückzugeben, sondern sie wegen "Verletzung ihrer physischen und psychischen Unversehrtheit" mit 25.000 Euro zu entschädigen. Der neue Bürgermeister Arturo Poquet (PP) kündigte ein Gespräch mit der Angestellten zur "Wiederherstellung des sozialen Friedens" an und sparte nicht mit Kritik an seinem Vorgänger Abel Cardona (Reiniciem), in dessen Amtszeit 2017 die Ereignisse fielen.

Die Benissaner Athletin Irina Garcia holte in ihrer Altersklasse "benjamines" (8/9 Jahre) mit ihrer Partnerin Katya Truckacheva vom Club Les Marines Calpe in Zaragoza die spanische Meisterschaft in Gimnàstica Rítmica. Über tausend Sportlerinnen aus hundert Klubs nahmen in mehreren Altersklassen an den Meisterschaften teil.

Die Partido Popular hat, wie schon in der vergangenen Legislaturperiode, Benissas Ex-Bürgermeister Juan Bautista Roselló zu einem ihrer Abgeordneten im Parlament der Provinz Alicante gewählt. Eigens zu diesem Zweck hatte sich Roselló in dem Hinterland-Ort Ràfol d´Almunia in den Gemeinderat wählen lassen, weil es auf der Benissaner PP-Liste keinen Platz mehr für ihn gab.
2015 hatte Roselló seinen Sitz in der Diputación Provincial an den Calper Bürgermeister und jetzigen spanischen PP-Bundestagsabgeordneten César Sánchez abgetreten, der ihn wiederum zum gut dotierten Berater machte. Zu Rosellós Stellvertreter in Alicante bestimmte die PP den Bürgermeister von Llíber, trotz seiner juristischen Probleme wegen seiner Rolle in dem Bestechungsskandal um zahlreiche illegale Baugenehmigungen an vor allem britische Residenten.

Nicht nur in den grossen und mittleren Gemeinden und Städten werden die in den meisten Fällen nicht unerheblich gestiegenen Bürgermeistergehälter kontrovers diskutiert. Aber im Hinterland von Benissa haben jetzt auch die Chefs der kleinen Gemeinden einschlägig auf sich aufmerksam gemacht. Der Compromís-Bürgermeister Garcés von Xaló (2.600 Einwohner) steigerte sein Gehalt um fast 8 % auf 38.000 Euro brutto pro Jahr. In Parcent (900 Einwohner) erreichte "Junts per Parcent" eine absolute Mehrheit von 5 Stadträten zu 2 der PP. Der neue Bürgermeister Joan Ripoll verdient mit einem "Dreiviertel"-Job 31.500 Euro pro Jahr, wo es sein Vorgänger Màxim Revilla bei 6.500 Euro belassen hatte, so die Zeitung Marina Plaza.
Der neue Compromís-Bürgermeister von Senija (600 Einwohner) setzte sein Gehalt auf 30.000 Euro pro Jahr fest, knapp unterhalb des gesetzlichen Maximums für Gemeinden unter tausend Einwohner und 30.000 Euro mehr als sein Vorgänger Josep Ivars, ebenfalls von der valencianistischen Compromís-Partei.

Die C-Jugend-Basketballerinnen der städtischen Sportschule Benissa haben das Finale um den Valencianischen Verbandspokal in einem bis zum Schluss spannenden Finale gegen den Club de Baloncesto Dénia gewonnen. Die Benissanerin Laura Ausino, die mit einem Dreier in der Schlussminute das Finale zugunsten der von Rafa Termin und David Smits trainierten Benissanerinnen entschied, wurde zur besten Spielerin gewählt. Die Mannschaft hatte vor einem Monat bei den Minijocs der Marina Alta die Silbermedaille gewonnen.
<a href="http://costa-info.de/galerie/main.php">Fotoalbum vom Finalsieg der Benissaner Basketballerinnen</a>






















Der neue Bürgermeister von Benissa, Arturo Poquet (Partido Popular), hat seine neue Regierungsmannschaft und die jeweiligen Aufgaben der Magistrats-Stadträte vorgestellt. Der neue erste Vizebürgermeister Isidoro Molla (CIBE) sei der einzige Oppositions-Stadtrat, der sein Angebot zur Übernahme von Verantwortung angenommen habe, so Poquet. Molla, dessen Stimmabgabe für sich selbst die PP-Regierung aus der Minderheit von 8 von 17 Stadträten möglich gemacht hat, ist zuständig für die Küste, für die städtische Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls" und das Kapitel Stadtplanung.
Poquet selbst ist für das Bauamt, für Dienstleistungen, Umwelt, Trink- und Abwasser sowie Investitionen zuständig. Ximo Nadal übernimmt die Bereiche Bürgersicherheit, Notfälle, Fiestas sowie Integration und Internationale Beziehungen. Isabel Bou zeichnet verantwortlich für Gesundheit, Handel, Beschäftigungs- und Wirtschaftsförderung sowie Creama, Rosa Pino für Kultur, Bürgerbeteiligung, Senioren und Vereine.
Sport, Erziehung, Volkshochschule, Transparenz und Vertragsabschlüsse übernimmt Adrian Cabrera, Lorena Ivars die Bereiche Soziales, Jugend und Kinder, Gleichstellung, Tierschutz, Juristische Dienste. Veteran Jorge Ivars kümmert sich um Bürgermeisteramt, Tourismus, OAC, OMIC, Verwaltungs-Modernisierung, Neue Technologien, EU-Projekte und das
Centro de Excelencia, Adrian Ivars um Finanzen, Inneres, Landwirtschaft und Aussenbereiche, Friedhof.

Die Bewegung ging von Alcalalí aus und hat zahlreiche Rathäuser der Marina Alta erreicht, darunter Benissa und Teulada: Am Freitag, 28. Juni 2019, demonstrieren um 20 Uhr vor den Rathäusern betroffene Landwirte und Bürger gegen die rigide Politik des Landes Valencia gegen den Mandel-Schädling "Xylella Fastidiosa". Es müsse an weniger definitive Lösungen gearbeitet als an dem von der Europäischen Union vorgegebenen Ausriss nicht nur der betroffenen Bäume, sondern an der Vernichtung aller gesunden "almendros"-Bäume im Umkreis.

Das Rathaus von Benissa hat die Oberfläche der unterirdischen Wertstoff-Container bei der Seniorentagesstätte in der Calle Bilbao so repariert und erneuert, dass eine 20.000 Euro teure Neuinstallation vermieden wurde. Ausserdem können jetzt grössere Mülltüten eingeworfen werden, ohne dass welche an der Oberfläche der Plattform bleiben, was wegen der zweifelhaften Ästhetik für Unstimmung gesorgt hatte.

Mit Beginn der touristischen Hauptsaison Anfang Juli soll an der Küste von Benissa, im Tourismusbüro an der Küstenstrasse, die neue öffentliche Arztpraxis eröffnet werden. Die seit mehreren Monaten laufenden Arbeiten befinden sich laut Rathaus Benissa auf der Zielgeraden. Das neue "centro auxiliar" soll nach dem Sommer auch den Residenten an der Küste zur Verfügung stehen, so dass für diese etliche Fahrten zum Centro de Salud von Benissa entfallen können.

Das Rathaus von Benissa will die Herrichtung der Parkplätze an der Peripherie des Ortes in Angriff nehmen. Dabei geht es zunächst um folgende "aparcamientos": Avenida Constitución, Doctor Crespo (Notaría), Escoto (Seminario) und Calle Calpe (Capella), sowie weitere. Sie sollen asphaltiert, angestrichen, beleuchtet und ausgewiesen werden und der Entlastung des Stadtkerns vom Autoverkehr dienen. Die meisten der Parkplätze gehören der Stadt selbst.

Sa., 15.6., 15 Uhr:
Arturo Poquet (erstes Foto) von der Partido Popular ist seit zwei Stunden neuer Bürgermeister von Benissa. Er wurde vom neuen Benissaner Stadtrat (zweites Foto) mit den acht (von 17) Stadtrats-Mandaten der PP gewählt, während es sein Gegenkandidat Abel Cardona ebenfalls auf 8 brachte, die von seiner Partei Reiniciem (5), PSOE (2) und Compromís (1). Ex-Bürgermeister Isidoro Mollà (CIBE) stimmte für sich selbst, so dass bei Stimmengleichheit der Kandidat der Partei mit den meisten Wählerstimmen Bürgermeister wurde.
Poquet weiss, dass er Stadtchef nicht zuletzt von Mollà Gnaden ist: Wie über seinem Ende 2017 ausgeschiedenen PP-Vorgänger Juan Bautista Roselló schwebt das Damokles-Schwert des Konstruktiven Misstrauensvotum über ihm, dass Mollà jederzeit aktivieren kann - wenn die anderen Linksparteien sich "zu einem homogenen Regierungsprojekt" zusammenraufen können.

In Benissa bleibt wahrscheinlich bis zum Samstag, 15. Juni 2019, dem Tag der Wahl der neuen Bürgermeister in den spanischen Kommunalparlamenten, alles offen. Die Bürgermeisterpartei Reiniciem will bis zum Schluss mit den möglichen Koalitions- oder Duldungspartnern PSOE, Compromís und CIBE (Isidoro Mollà) verhandeln, obwohl Compromís sich über fast nicht vorhandene Gespräche enttäuscht zeigte und die PSOE noch nicht entschieden hat, ob sie mitregieren oder in die Opposition will, worüber sich die Partei nach dem Rücktritt ihrer gewählten Stadträte und Spitze uneinig zeigte.
Die konservative Volkspartei PP halte sich in der Öffentlichkeit bedeckt, so die spanische Presse, habe aber CIBE/Mollà "ein Angebot" gemacht.

Auf der Landstrasse CV-750 von Benissa nach Xaló wurde vor Kurzem ein 16-jähriger Fahrradfahrer von einem Auto angefahren. Der Unfall geschah vor 8 Uhr morgens, der Verletzte wurde ins Krankenhaus nach Dénia gebracht.

40 Kilo Müll sammelten Anfang Juni 50 Freiwillige in den Buchten Fustera, Pinets, Llobella, Advocat und Baladrar von Benissa. Die “Limpieza Litoral”, zu der der Rotary Club Benissa-Teulada aufgerufen hatte, sollte zudem Kindern und Jugendlichen das Problem der Verschmutzung von Landschaften bewusst machen, so Rotarier Xavi Estupiñá. Mit einer Paella klang der Arbeitstag aus.

Bis Ende September verbindet der Sommer-Bus der Stadt Benissa die Stadt täglich um 10, 12, 14, 16, 18 und 21.20 (!) Uhr (ab Els Molins am Südende) mit der Küste. Die Fahrt geht über eine halbe Stunde via Avda. País Valencia, Bar Frau, Plaza Benimarco, Baladrar, Advocat und Bushaltestelle Pinets nach La Fustera und von dort direkt (also ca. 10.30, 12.30, 14.30, 16.30, 18.30 und 21.50 Uhr) zurück. Ab Ende Juni kommt eine Busverbindung zum Freibad in Collao (11, 15, 17 und 19.30 Uhr) hinzu. Im vergangenen Sommer nutzten 6.700 Fahrgäste den behindertengerechten "Benibus".
Der Fahrplan ist zu finden unter: http://benissa.net/benibus

Mit 115 Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2005 un 2006 traten die städtischen Sportschulen von Benissa bei der Schüler-Kreisolympiade "Minijocs de la Marina Alta" in Dénia an. Laura Vargas holte Silber in der 4x100-Meter-Staffel. Die weiteren Medaillengewinner aus Benissa: Basketball Mädchen: Silber; Volleyball Mädchen: Bronze; Handball: Gold; Schach: Bronze; Pádel: Silber.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php">Benissas "medallistas" bei den Minijocs 2019</a>


Die Stadt Benissa reinigt von Mai bis September 180 Kilometer ländlicher Wege von Unkraut und Bewuchs. Zuerst erledigt ein Traktor die Grobarbeiten, dann erledigen Fusstrupps den Rest. Die Arbeiten richten sich nach den jeweiligen Sommerfesten in den ländlichen Bezirken.
Die ungefähre Reihenfolge: Oltà, Canor, Bonaire, Lleus, Pinos, Paratella, Trons, Bolufers, Llenes, Pedramala, Biasner, Quisi, Grumers, Cornetes, Bellita, Tros Vell, Serrallonga, Orxelles, Vinyent, Canelles, Pou Roig, Benimallunt, Berdica, Racó Carabou, Collao, Pensí, Osalba, Coet, Benimarraig, Benimarco, Les Albes und weitere. Eine frühere Reinigung der Wege würde nach Auskunft der städtischen Dienstleistungsfirma "Benissa Impuls" wenig Sinn machen, weil dann der Bewuchs bis zum und im Sommer wiederkommen würde.





















Mit dem Schrecken kam der Besitzer der Reitanlage "Hípica Benissa" davon, als in einem Stall am Dienstag, 28. Mai 2019, ein Feuer ausbrach. 5 Pferde wurden evakuiert, keines verletzt, die Feuerwehr rückte mit zwei Wagen aus, der Schaden hielt sich in Grenzen. Die Tiere konnten noch am selben Tag in ihre Boxen zurück. Ursprung des Feuers war eine Batterie eines Solarpaneels. Die anderen Batterien wurden nach Löschung des Brandes zur Vorsicht abmontiert.

Zur Unabhängigkeit von der Partei CIBE des Ex-Bürgermeisters Isidoro Mollà fehlen dem Linkspakt im Rathaus von Benissa nur 4 Wählerstimmen. Mit 4 zusätzlichen Wählern hätte nicht nur der langjährige Compromís-Stadtrat Xavi Tro seinen Sitz im Stadtrat behalten, sondern die Koalition aus der gestärkten Bürgermeisterpartei Reiniciem (von 3 auf 5), den gegen den Trend geschrumpften Sozialisten (von 3 auf 2) und Compromís (4 Stimmen zu wenig für den 2. Sitz) die notwendigen 9 Mandate für eine Mehrheit im Gemeinderat erreicht. Denn der verlorene 2. Compromís-Sitz ging an die Partido Popular, die 300 Stimmen, aber kein Mandat verloren hat.
So kommt der vom 29. Mai bis 1. Juni dauernden Auszählung der Stimmen der im Ausland lebenden Benissaner eine besondere Bedeutung zu, die normalerweise wegen geringer Zahl am Ergebnis nichts ändern. Nun hält -zumindest bis zum Samstag- das politische Benissa noch einmal den Atem an, so die spanische Internerzeitung Marina Plaza.

Die Benissaner Bürgermeisterpartei Reiniciem von Abel Cardona hat mit einem Plus von fast 300 Stimmen, 6 % und zwei Stadtrats-Mandaten (jeweils eines von PSOE und CIBE) ihre Position theoretisch erheblich verstärkt, aber im Prinzip bleibt alles beim Alten: Der Schlüssel der Regierbarkeit von Benissa bleibt weiterhin bei Isidoro Mollà, der mit 240 Wählerstimmen für CIBE (180 weniger als vor vier Jahren für Ciudadanos) seinen absoluten Tiefpunkt, aber genug für den entscheidenden 17. Sitz erreicht hat. Die PP von Arturo Poquet hingegen verlor 300 Stimmen und 6 % und damit die Möglichkeit, eine absolute Mehrheit zu erreichen.
Das Ergebnis der Kommunalwahl 2019 in Benissa:
PP: 1.659 Stimmen = 37.88% = 8 Sitze
Reiniciem: 1.136 (25.94% = 5 Si.)
PSOE: 602 (13.74% = 2)
COMPROMIS: 411 (9.38% = 1)
CIBE: 240 (5.48% = 1, )
Podemos: 191 (4.36% = 0)
Ciudadanos: 115 (2.63% = 0)
Votantes: 4.418 / Abstención: 48.84% / Blancos: 26 / Nulos: 38
Zum Vergleich 2015:
PP: 1.950 (43.86% = 8)
Reiniciem: 863 (19.41% = 3)
PSOE: 672 (15.11% = 3)
COMPROMÍS: 503 (11.31% = 2)
Ciudadanos: 417 (9.38% = 1)
Votantes: 4.502 / Abstención: 45.46% / Blancos: 41 / Nulos: 56



Die Einrichtung eines 24 Stunden lang an 365 Tagen im Jahr geöffneten Studienraumes schlägt die Benissaner Bürgermeisterpartei Reiniciem vor. Zugang gibt es mit einer Genehmigung der Stadt und automatischer Türöffnung. Der Raum wird mit Videoüberwachung ausgestattet und von Polizei oder Stadtangestellten kontrolliert. Die Gemeinde Benissa, so Bürgermeister und -kandidat Abel Cardona, verfügt über mehrere geeignete Lokale.

Das Ayuntamiento von Benissa setzt am Wahltag 26. Mai den Stadtbus ein. Der Benibús startet seine Routen um 10 Uhr am südlichen Ortseingang von Benissa, in Els Molins. Die Fahrzeiten des Buses vom Ortskern über Benimarco nach La Fustera und zurück sind auf den Haltestellen und in den sozialen Netzwerken der Stadt zu finden.
Vom 31. Mai bis 29. September verkehrt der behindertengerecht ausgestattete Benibús zwischen Innenstadt und Küste sowie dem Freibad Collao.
Am Wahltag 26.5. bietet das Rathaus eigener Auskunft zufolge ausserdem einen Abholdienst für Wähler an, die nicht zu Fuss zum Wahllokal im Taller d´Ivars kommen können. Info: 608 012 347.

Wenn es nach der Bürgermeisterpartei Reiniciem geht, soll in den nächsten Jahren das Ayuntamiento von Benissa umziehen in das historische Gebäude der Escuelas Viejas an der Durchgangsstrasse, in der Nähe der Wachen von Ortspolizei und Guardia Civil. Dieses historisch bedeutsame Bauwerk, das 1936 eingeweiht wurde, steht seit mehreren Jahrzehnten leer, wurde 2017 und 2018 mit einem neuen Dach versehen und stabilisiert. Jetzt will Reiniciem, wenn die Wählergemeinschaft von Stadtchef Abel Cardona denn das Bürgermeisteramt halten kann, in zwei bis drei Jahren weitere 1 bis 1,5 Millionen investieren, um die ganze Stadtverwaltung auf den 2.800 Quadratmetern der Escuelas Viejas unterzubringen, unabhängig davon, ob vielleicht noch Subventionen von übergeordneten Körperschaften ausgehandelt werden können.
Derzeit, so die Begründung von Reiniciem für ihren Wahlkampfschlager, sei die Verstreuung der Verwaltung in acht Gebäuden, unter denen sich die von Privatleuten für zusammen 40.000 Euro pro Jahr gemieteten "dependencias" an der Costera del Pobil (Wasser und Bauamt) und in der Casa de Cultura (OAC) befinden.

Ein dem Kampf gegen Umweltverschmutzung verschriebenes "Transformer"-Auto steht im Mittelpunkt des gleichnamigen Kurzfilms, den Schüler der Sekundarschule "IES Josep Iborra" von Benissa im Rahmen des Bildungsprojektes MOMO gedreht haben. Bei der Verbesserung der Welt sucht das Elektroauto "Transformer" nicht den grossen Wurf, sondern die kleinen Veränderungen im persönlichen Umfeld der Menschen und zwar über den Umweg des Gewissens der Personen. Der Film, dessen Entstehung wochenlange Lernprozesse über Medientechnologie und -techniken vorausgingen, wird erstmals am 24. Mai in der Escuela Politécnica Superior de la Universidad de Alicante vorgeführt, zusammen mit zwei Dutzend Kurzfilmen aus Sekundar- und Primarschulen aus der ganzen Provinz.

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