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Jávea / Xàbia
Das Rohr, mit dem die am Arenal-Strand das Regenwasser ins Meer geleitet wird, wurde im Januar-Sturm 250 Meter vor der Küste beschädigt. Das Land Valencia beschloss jetzt die Eilreparatur für 265.000 Euro.





















Die Stadt Jávea, die als einzige der Region ihre Abgaben und Steuern nicht durch SUMA eintreiben lässt, hat die Verschiebung der Müllgebühren und Kfz-Steuern von Ende April bis Ende Juli angekündigt (Anm. der Redaktion: Diese Ankündigung macht Ende Mai weniger Sinn als sie im April gemacht hätte...) und den Zeitraum für die Bezahlung der kommunalen Immobiliensteuer IBI (eigentlich August bis Anfang Oktober) bis Anfang Dezember verlängert.

Beim Zusammenstoss zweier "furgonetas" auf der Landstrasse CV-747 in Jávea-Cansalades zwischen Arenal und Pinosol gab es am Donnerstag, 21. Mai 2020, einen Verletzten: Ein 46-Jähriger erlitt Quetschungen des Brustbereiches. Der Mann kam ins Krankenhaus.

Nach der Einführung der Teil-Fussläufigkeit des I. Muntanyar-Steinstrandes zwischen Hafen und Arenal von Jávea fordern die Oppositionsparteien PP und Ciudadanos von der Gemeindeführung eine sichere und akzeptable Alternative für den Autoverkehr ein. Beide Parteien sind grundsätzlich mit der Teil-Fussläufigkeit einverstanden, betonen aber, dass Bürgermeister José Chulvi (PSOE) es versäumt habe, die Meinung der Bürger einzuholen und sich um eine praktikable Alternative für den umlaufenden Verkehr zu bemühen.

Die Fussläufigkeit von Teilen der Muntanyar-Steinstrände und des Umfeldes der Markthalle im Zentrum von Jávea hat die Oppositionspartei Compromís vorgeschlagen. Zu Stosszeiten solle in Zukunft die Regel gelten, das rechts gelaufen und gefahren werde, um weniger unerwünschte Begegnungen zu haben. Die Verbesserung des Busdienstes, die Erweiterung der Fahrradspuren und Parkplätze in etwas mehr Entfernung von den Stränden sollen ein alternatives Fortbewegungskonzept erweitern.

Nach rund zwei Stunden war am Mittwoch Nachmittag, 13. Mai 2020, ein Waldbrand im Ortsteil Rebaldí von Jávea unter Kontrolle, der in der Höhe Río Palancia ausgebrochen war. Der schnelle Einsatz von Löscheinheiten zu Lande und aus der Luft sorgte dafür, dass es bei rund 2.000 Quadratmeter verbrannten Pinienbestandes blieb. Niemand musste evakuiert werden.
In dieser Zone hatte es vor rund zwanzig Jahren gebrannt, seither war ein dichter Wald entstanden.

Die konservative Jáveaner Oppositionspartei PP fordert die sozialistische Stadtspitze auf, bei der Genehmigung von touristisch genutzten Immobilien den Fuss von der Bremse zu nehmen. Eine Regelung erfolgte bereits vor zwei Jahren, erwies sich jedoch als unvereinbar mit den Vorgaben des künftigen Flächennutzungsplanes von Jávea. Ein Kompativbilitätsvorschlag der PP sei seinerzeit abgelehnt worden, und jetzt wolle Bürgermeister José Chulvi (PSOE) für 16.000 Euro ein Gutachten mit der Prämisse in Auftrag geben, die neuen Genehmigungen für touristisch zu vermietende Immobilien restriktiv anzugehen, so die Partido Popular.
Die Aktivität der touristischen Vermietung, die 85 % der Unterbringung in der Gemeinde ausmache, dürfe schon gar nicht in den Zeiten grösster Probleme für den Sektor behindert oder gar gefährdet, sondern müsse durch das Ayuntamiento gefördert werden.

Zu 6 Monaten Gefängnis wurde ein Mann aus Jávea verurteilt, der seiner Freundin im Streit in einem Park der Stadt mit einem Stein ins Gesicht geschlagen hatte. Er darf sich der Frau und deren Wohnung anderthalb Jahre lang nicht auf 300 meter nähern und sich nicht mit ihr in Verbindung setzen. Ein Jahr lang darf er keine Waffen besitzen, und er muss die Kosten für das Berufungsverfahren tragen, das er angestrengt hatte.

Im kommenden Sommer fallen in Jávea nicht nur die Fiestas Moros y Cristianos aus, sondern auch der Lebendschach-Event sowie die Musikfestivals Àgora Actual Percussió, Música a l’Estiu und Xàbia Jazz. Die frei werdenden Finanzmittel sollen -zum Teil- in die wirtschaftliche Wiederbelebung nach der Corona-Krise gesteckt werden.






















Das Rathaus von Jávea hat seinem Sozialamt 620.000 Euro für die erste Zeit im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise bereit gestellt. Weitere 2,2 Mio Euro, so die spanische Presse, stehen dem Ayuntamiento zur Verfügung, um die sozialen Auswirkungen der Pandemie in der Gemeinde abzufedern.

Nach mehrwöchiger Pause haben die Fischerboote des Hafens von Xàbia damit begonnen, wieder auszulaufen. Aber mit gebremstem Schaum, nämlich nicht alle auf mal, sondern abwechselnd. Es geht darum, den -gegenüber Vorkrisenzeiten stark reduzierten- Bedarf der Stände in der Markthalle (morgens geöffnet) und im Hafen (nachmittags geöffnet) zu decken. Bis Mitte April, so die spanische Presse, war die Dénianer Fischereiflotte im Hafen geblieben, während die aus Calpe weiter ausgelaufen war.

Die Trinkwasserfirma "Amjasa" von Jávea hat einen Fond von einer Million Euro eingerichtet, aus dem Familien und Firmen bei der Bezahlung ihrer Wasserrechnung unterstützt werden können, die dies nötig haben. Ausserdem beschloss Amjasa, dass die Stützmauer am Río Gorgos sowie die Leitung dort so bald wie möglich in Angriff genommen werden sollen. Den Auftrag erhielt für 120.000 Euro die Firma Pavasal.

Mit 1.000 Euro hat die Jáveaner Oppositionspartei PP dem örtlichen Caritas 70 % ihrer Aufwandsentschädigungen für den Monat April gespendet.

Die Ortspolizei von Jávea bringt den Schülern, die über keinen Computer verfügen, ihre Hausaufgaben nach Hause. Diese Initiative ist mit dem Bildungsamt der Stadt abgesprochen.

Die Stadt Jávea hat die Verlegung ihrer Fogueres-Fiestas mit Höhepunkt der Sonnwendnacht zum 24. Juni auf den Oktober verlegt. In der Zeit vom 2. bis 12.10. werden die beiden Feiertags-"Brücken" zum valencianischen Regional- und zum spanischen Nationalfeiertag am 9. und am 12.10. genutzt.

Mehrere Mitglieder der Ruderabteilung des Club Náutico von Jávea haben aus Segeltuch zwei Dutzend Schutzschürzen genäht und dem Kreiskrankenhaus in Dénia zur Verfügung gestellt. Sie sind mit Wasser und Lejía zu reinigen, können über der normalen Schutzkleidung getragen werden und brauchen nicht nach einem Gebrauch fortgeworfen zu werden. Es handele sich um eine "Ergänzung" des allzu knappen Angebotes Schutzkleidungs-Angebotes.





















Eine Familie mit drei Kindern und Kindermädchen wurde von der Polizei am (Nacktbade-)Strand "Ambolo" von Jávea erwischt und angezeigt. Die Begründung "Die Kinder müssen ja mal raus" ersparte den Eltern nicht eine Anzeige wegen Verletzung der Ausgangssperre. Ob diese zusätzlich teuer ausfiel, weil seit Jahren bereits der Zugang zu diesem Strand wegen Steinschlags verboten ist, wurde nicht bekannt.
Bei knapp tausend Kfz-Kontrollen und 550 Personenüberprüfungen in den Strassen bis zum 26. März 2020 hatte die Ortspolizei von Jávea 50 Anzeigen wegen Bruchs der Regeln der Ausgangssperre verhängt. Ein Autofahrer wurde verhaftet, der sich anzuhalten geweigert hatte. Der Grund für den Fluchtversuch stellte sich bald heraus: Der Wagen hatte eine grosse Menge Marihuana geladen.

Das teuerste Haus in der Comunitat Valencia befindet sich mit 10 Zimmern, 12 Bädern und einem Preis von 12,5 Mio Euro an der Küste von Jávea. Und hat damit, zumindest laut dem Immobilien-Portal "Idealista" die mit 10 Mio E bewertete "Rote Mansion" von Dénia-Las Rotas abgelöst. Lediglich in Madrid, Barcelona, Balearen und Costa del Sol macht das Portal teurerere Wohnimmobilien in Spanien aus. Laut Pisos.com befinden sich 8 Immobilien an der Costa del Sol unter den 10 teuersten in Spanien, dazu eine in Sitges und eine auf den Balearen. Die Nummer 10 der Liste wird mit 13,5 Mio E bewertet.

Die Ortspolizei von Jávea verzeichnete 2019 Einsätze wegen Lärmbeschwerden wegen Fiestas, Hundegebell ode Baustellen. 130 Mal waren Brandmeldungen Auslöser fürs Ausrücken. 360 Unfälle ohne und 80 mit Verletzten waren aufzunehmen. In dem von grossen Waldbränden gezeichneten Jávea gingen 2019 bei der Polizei 130 Brandmeldungen ein, während knapp 30 Mal vandalische Aktionen gemeldet wurden. Fast ein Drittel der 7.500 Polizeieinsätze, davon 700 mit sozialem, kulturellem, gesundheitlichen oder sportlichen Hintergrund, wurden über die Notnummer 112 angefordert. Mit zwei neuen Jeeps, einer davon mit Defibrillator, startete die Policía Local von Jávea ins neue Jahr. Die Stadtspitze versprach Aufstockung des Polizeipersonals.

Im Ortsteil Ombria in Cansalades von Javea hat die Müllabfuhr jetzt einen ausgetrockneten toten Bären in einem Container gefunden. Das Tier wurde auf die Mülltrennungsanlage Ramblars gebracht, wo die Einstufung des aussergewöhnlichen Fundes ("einen Fuchs, Storch oder Vögel hatten wir hier schon, aber dieser Bär übertrifft alles Dagewesene") schwierig fiel. Vor wenigen Wochen entsorgte ein Mörder sein Opfer, seine Freundin, in einem Abfallcontainer von Moraira-Tabaira.

Das Rathaus von Javea wird mitsamt seiner Nebenstellen ab Montag, 16. März 2020, im Zuge der Corona-Massnahmen bis auf Weiteres geschlossen. Das berichtete die lokale Internet-Zeitung "El Periodic de Xabia". Nach Möglichkeit wird den Rathausangestellten die "teletrabajo" angeboten. Für dringende Angelegenheit bleibt die Oficina de Atencion al Ciudadano (OAC) geöffnet. Bürgermeister Jose Chulvi forderte die Menschen auf, nach Möglichkeit zuhause zu bleiben.
Telefonisch steht das Ayuntamiento unter 965790500 zur Verfügung, im Internet unter:
WEB: www.ajxabia.com
DIRECTORIO: http://ajxabia.com/ver/2973/ayuntamiento.html
Die Polizei: 112 o 96 579 0081
Auf der Webseite der Stadt war jedoch -zumindest auf den ersten Blick- keine Direktiven zum Corona-Virus zu finden, und auch die Terminabsagen sind hier nicht berücksichtigt.

Mit Steinen attackierte ein 23-Jähriger zwischen Plaza de la Constitución und Parque de Montaner eine Polizeipatrouille. Ausserdem bedrohte er die Beamten, die Verstärkung riefen, mit einer abgebrochenen Glasflasche. Schliesslich wurde der junge Mann überwältigt und verhaftet.

Am Südende des Hafenviertels Aduanas von Jávea ist Ende Februar 2020 die 57 Jahre alte Triana-Brücke abgerissen worden. Die Überschwemmungen von 2007 zeigten, dass die Brücke dem Klimawandel und häufigeren Überschwemmungen des Gorgos-Flusses nicht würde standhalten können, der Sturm vom vergangenen September gab ihr den Rest. Die neue Brücke über die Mündung des Gorgos-Flusses soll in 12 Wochen für eine halbe Million ohne Pfeiler gebaut werden. Zugabe der Baufirma: Beleuchtung für die Brückengeländer sowie die Anpassung der Fusswege für Rollstuhlfahrer.

Einen vor mindestens zwei Jahrzehnten in La Plana Justa auf dem Montgó von Jávea "entsorgten" Seat 124, Baujahr 1968, hat jetzt ein Trupp aus Umwelt-Mitarbeitern des Naturparks Montgó, Feuerwehr und Ortspolizei zunächst zerlegt und dann abgefahren. Vier Stunden dauerte die Bergung des Schrotthaufens, das letzte Montgó-Schrottauto war vor zwei Jahren am Camí de la Colonia "eingesammelt" worden,

In der Nacht zum Samstag, 29. Februar 2020, wurde in der Calle Fray Jaime Ibañez im Hafen von Jávea ein neuer Pkw angezündet. Nach einer lauten Explosion waren Polizei und Feuerwehr so schnell zur Stelle, dass nur ein benachbartes Fahrzeug leicht betroffen wurde.






















Mit den Ausschreibungsbedingungen für die -mit mehreren Jahren Verspätung angepeilte- neue Müll- und Strassenreinigungskonzession ist nach Auffassung der Jáveaner Oppositionspartei PP ein ordentlicher Service nicht zu erwarten. Er garantiere zum Beispiel nicht die Reinigung aller Strassen mit Druckwasser, ziehe von April bis September die einzige einschlägige Maschine für das Giessen von Bäumen ab anstatt dafür eine zweite zu fordern. Auch die wöchentliche Reinigung der Müllcontainer sei nicht vorgesehen, ebenso wie die Reinigung von Kanalisation und Barrancos vor der Regensaison. Die Stadt habe die Vorschläge der Opposition nicht aufgenommen und mache sich so von dem guten Willen der sich bewerbenden Firmen abhängig, mit eigenen Verbesserungsvorschlägen ihre Position im Vergabeverfahren zu verbessern. Die PP versteht unter anderem nicht, warum die Ausschreibung nicht ein Minimum an Angestellten für Müllabfuhr und Strassenreinigung vorsehe.

Das Rathaus von Javea hat die beiden Tiefgaragen mit je fünf Ladestellen für Elektro-Fahrzeuge ausgestattet. Die Aufladung erfolgt kostenlos. Die Stadt hat sich die Installation mehr als 12.000 Euro kosten lassen. Seit 2018 erlässt die Gemeinde den Besitzern von E-Autos 75 % ihrer Kfz-Steuern.

Um rund zwei Drittel hat die Stadt Xàbia seit 2011 ihre jährlichen Stromkosten auf 210.000 €uro gesenkt, zuletzt um 15 %, und das, obwohl das Rathaus immer neue Strassenlaternen anschliesst und die Strassen in neuen Promotionen übernimmt. Energiesparen durch LED-Birnen durch geförderte Projekte, nach unten angepasste Zählerpotenzen und Herunterhandeln der immer weniger Stromverträge (zuletzt von 170 auf 15).

An der Bürgerstein-Pflasterung entlang der Avenida del Pla von Javea wird die Vertragsfirma wahrscheinlich nicht mehr viel verdienen. Sie hat auf Anweisung des Rathauses mit der zweiten Runde begonnen. Diese ist notwendig geworden, weil die Firma nicht mit den vertraglich festgelegten Materialien gearbeitet und das Ayuntamiento deshalb die Annahme der Arbeiten verweigert hatte.

64 Frauen in Jávea werden durch Guardia Civil und Ortspolizei in der einen oder anderen Form vor (Ex-)Partnern oder anderen Männern geschützt, die sie in psychischer oder physischer Weise bedrängen und bedrohen. Ein Fall wird als mit hohem Risiko behaftet eingestuft. Zwei Polizisten widmen sich ausschliesslich diesen Delikten und ihrer Vorbeuge. Seit 2013 gehört Jávea dem Netz der Gemeinden an, die der Bekämpfung der machistischen Gewalt besonderes Augenmerk widmen, so Bürgermeister José Chulvi (PSOE).

Mit weissen Polystyrol-Kügelchen ist laut "Levante" die Sardinera-Küste von Jávea bedeckt, zu der man nur zu Fuss oder über das Meer gelangen kann. Das Material kommt u.a. in den Obstbehältern der Supermärkte vor, reichert sich leicht mit Giftstoffen an und ist deshalb für die Meeresfauna gefährlich, abgesehen davon, dass die Kügelchen von Steinen und Pflanzen nur schwer zu entfernen sind.

Vom PSOE-Bürgermeister José Chulvi ausgetanzt fühlt sich die konservative Jáveaner Oppositionspartei PP, die vorgeschlagen hatte, in Valencia und Madrid schnelle Anträge für eine rasche Entschädigung der Unwetter-Geschädigten sowie auf Gutachten für die notwendigen Vorbeugemassnahmen gegen eine Wiederholung zu stellen. Chulvi habe diese aus parteipolitischem Kalkül abgelehnt, auf Zeit gespielt, spätere Wiedervorlage vorgeschlagen, mit dem Risiko, dass die überörtliche Hilfe ebenso lange auf sich warten lasse wie bei Stürmen von 2017 oder 2019.

Am Morgen des Samstag, 1. Februar 2020, kam bei leichtem Regen ein Jeep auf rutschiger Fahrbahn der Carretera del Pla von Jávea ins Rutschen und kippte um, nachdem er auf den Bürgersteig geraten war. Die Insassen wurden nicht verletzt, obwohl das Fahrzeug auf dem Dach zu liegen kam.





















Das Rathaus von Jávea hat die Schäden durch den Sturm Gloria an öffentlichem Eigentum in der Gemeinde mit 440.000 Euro angegeben. Ein Drittel dieser Summe entfiel allein auf die Strandpromenade "David Ferrer" und weitere 50.000 auf städtische Gebäude, vor allem auf das Museum "Casa del Cable" an der Hafen-Promenade (20.000 E). 200 Zwischenfälle mit der Notwendigkeit, das öffentliches Rettungspersonal einschreiten musste, wurden während des Unwetters in Jávea registriert.

Zum Abriss einer illegal an der Ambolo-Steilküste gebauten Treppe zum Meer hat das Rathaus von Jávea einen privaten Hausbesitzer offiziell aufgefordert. Die Umweltschutzorganisation IROX (Institut de Recerca Oceanogràfica de Xàbia) hatte im April die Treppe auf dem alten Angler-Pfad Pesquera de Pinet angezeigt.

Als "unmittelbar bevorstehend" hat das Rathaus von Jávea den Bau von zwei Kreisverkehren auf der Strasse CV-734 nach Gata de Gorgos bezeichnet. Sie werden die Zufahrten zum Beerdigungsinstitut und zur Grünmüll-Anlage Ramblars verbessern. Die Vorarbeiten an der Fahrbahnen fanden bereits statt. Auch die Zufahrt nach Catarroges wird durch die Massnahme verbessert.

Der Sturm "Gloria" hat die Strandpromenade "David Ferrer" am Arenal-Strand von Jávea zerstört. An einigen Restaurants in 1. Linie entstanden Schäden nicht nur an den Verglasungen, sondern wurden Restaurants überschwemmt. Auch vom 1. Montañar-Steinstrand wurden erhebliche Schäden an Häusern und Geschäften sowie der Uferstrasse gemeldet.
Mehrere Videos zu der erheblichen Gewalt, mit der Wind und Wellen die Küstenlinie von Jávea bearbeitet haben, finden sich in der Internet-Zeitung "Marina Plaza":
http://lamarinaplaza.com/2020/01/20/video-fotos-el-litoral-de-xabia-sepultado-por-el-mar/
Das Rathaus richtete eine Notherberge ein, sperrte die Zufahrten zur Küste und die Wege über den auf Grund starker Regenfälle im Hinterland stark angewachsenen Gorgos-Fluss, der über die Ufer zu treten droht. Der Wind wehte die Uhr von der Altstadtkirche.

Zwei junge Leute aus Javea haben einen Beamten der Guardia Civil angezeigt, weil dieser sie bei einer Kontrolle zwingen wollte Castellano zu sprechen ("Wir sind hier in Spanien"). Wenn sie darauf bestünden, Valenciano zu sprechen, werde mit dem Warten auf einen Übersetzer auf der Wache viel Zeit vergehen, so seine Drohung. Zudem habe er die beiden schikaniert. Dabei habe jeder Bürger im Umgang mit Vertretern der Staatsorgane im Land Valencia das Recht, zwischen den Amtssprache Valenciano und Castellano zu wählen.
Der Polizist wies die Vorwürfe zurück.

Im Hafen von Javea brach am Mittwoch, 15. Januar 2020, auf einem Fischerboot ein Brand aus. Ursache war ein Kurzschluss. Die Fischer hatten beim Eintreffen der Feuerwehr den Brand bereits gelöscht.

Mindestens ein Mal pro Monat oder ab tausend Tonnen muss die Anlage für die Bearbeitung von Grünabfällen von Xàbia-Els Ramblars geleert werden. Das sehen die Vergabe-Richtlinien des Rathauses für die Anlage in der Nähe des Gorgos-Flusslaufes vor. Dort steht ebenfalls, dass sie dem Ayuntamiento maximal Kosten von 990.000 Euro in zwei Jahren verursachen darf, wie die Zeitung Información berichtete. Die Konzessionsfirma muss über die notwendigen Häcksel-Maschinen, Bagger und Lkw verfügen.

Das Land Valencia soll den Haupt- und Abschlusstag der Loreto-Feiern im Hafen von Jávea den Status des "touristischen Interesses" verleihen. Diesen Antrag zu stellen hat jetzt das Rathaus-Plenum beschlossen. Besonders hervorzuheben an dem Tag der Patronin "Mare de Déu del Loreto" ist das um Mitternacht vom Wasser aus gestartete Feuerwerk.

Gegen den Bau einer Billig-Tankstelle rund hundert Meter von der Jáveaner Grundschule Trenc d´Alba versuchen jetzt die Eltern der Kinder sowie Anwohner sich öffentlich ins Zeug zu legen. Sie liefern wissenschaftliche Argumente von der Uni Murcia und der Weltgesundheitsbehördee, so die spanische Presse, dass zu grosse Nähe zu einer Tankstelle gesundheitsschädlich sei, wenn der Mindestabsand von hundert Metern unterschritten sei. 800 Unterschriften wurden gegen den neuen Betrieb gesammelt. Das Rathaus von Xàbia hält dagegen, dass mit der Genehmigung der Low-Cost-Gasolinera alles in Ordnung sei, auch vom Land Valencia sei kein Einspruch gekommen.

Kurz angemerkt:
Bemerkenswert eigentlich, aber nicht so sehr in Jávea: Die Genehmigung wurde durch den sogenannten "silencio administrativo" vergeben, also dadurch, dass die Verwaltung nicht fristgerecht Einspruch einlegte. Hinterher jedoch, so laut spanischer Presse die von der Verwaltungspleite am 2. Montanar-Steinstrand bekannte Baustadträtin Isabel Bolufer (PSOE), sei die Genehmigung auch explizit erteilt worden. Es habe keine Handhabe bestanden, auch der Minimalabstand zu Wohngebiet und Schule sei eingehalten. Naja, aber erst mal wieder eine Genehmigung "zweiter Klasse", so dass die betroffenen Bürger zumindest mal hellhörig werden und -wirklich nicht zum ersten Mal- der Eindruck entsteht, dass die Interessen der Allgemeinheit in Sachen Baugenehmigungen auf dem Bauamt von Jávea nicht mit dem allergrössten Nachdruck vertreten werden.
-cgb-






















Nur ein Fuenftel der 150 Teilnehmer an der von der linken Oppositionspartei Podemos lancierten Internet-Umfrage zu einer Umbenennung des Kirchplatzes von Javea in Plaza de los Derechos Humanos (Menschenrechte) sprach sich fuer eine Veraenderung aus. Damit ist fuer Podemos die Sache vom Tisch, der Antrag wird nicht gestellt.

Die durch wiederholte Starkregen-Episoden gelockerten Felsen an den Steilküsten von Jávea erschweren zunehmend den stählernen Haltenetzen ihre Arbeit. So ergoss sich jetzt in Südgranadella eine kleine Gerölllawine aus einer Steilwand über einen Weg, weil gelockerte Steine das Haltenetz dort zerstört hatten. Ähnlich sieht es in der offiziell -eben wegen Steinschlagsgefahr- geschlossenen Ambolo-Bucht aus und in der Cala Tangó beim Hafen.

Das Rathaus von Jávea erwägt laut Zeitung "Información" den Kauf des zum Kulturgut (BIC) erklärten Portitxol-Turmes. Dort gab es bis vor Kurzem ein "Se-vende"-Schild der privaten Eigentümer. Das gesamte Grundstück mit dem Turm aus dem 14. Jahrhundert stand demnach für 15 Millionen Euro zum Verkauf. Zunächst habe die Stadt an einen Erwerb durch Grundstückstauch gedacht, diese Option jedoch verworfen. Die Anwohner haben sich wenig begeistert über die Möglichkeit gezeigt, dass der Turm zu einem Besucherziel werden könnte. Aber ein Privatverkauf eines BIC komme auch nicht so einfach in Frage, ohne dass das zuständige Land Valencia darüber informiert werde.

Das Rathaus von Jávea hat auf der Kreuzung zwischen Strasse nach Benitachell und Camí Vell de Teulada das Creu Armella in die Strassenmitte versetzt. Weil es nicht ganz mittig stand, war es zuletzt immer häufiger von Lkw angefahren und zuletzt sogar umgelegt worden. Das Armella-Kreuz ist eines von anderthalb Dutzend seiner Art aus Tosca-Stein, die sich über das Gemeindegebiet von Xàbia verteilen.

Der Magistrat von Jávea hat den Neubau der Triana-Brücke am Südende des Hafenviertels Aduanas für knapp 500.000 Euro an die Firma Vilor, S.L., vergeben. Die Bauzeit beträgt 12 Wochen und beinhaltet, als Zugabe, Beleuchtung für die Brückengeländer sowie die Anpassung der Fusswege für Rollstuhlfahrer. Die altersschwache Brücke war seit einigen Jahren für Lkw und seit einigen Monaten für Pkw gesperrt.

Bis auf Rang 3 der Weltrangliste im Tennis und sieben Jahre lang unter die besten 10 schaffte es der Jáveaner Tennisprofi David Ferrer. Er trat nach dem Ranglistenturnier von Madrid im Frühjahr zurück. Am Samstag, 14. Dezember 2019, klinkt sich "Ferrus" Heimatstadt Xàbia in die Serie der Ehrungen ein, um 12.30 Uhr auf der Arenal-Strandpromenade, die seit einigen Jahren den Namen des berühmtestens Sohnes von Jávea trägt.
Auch dieses deutschsprachige Internet-Portal http://costa-info.de hat oft über Ferrers Erfolge berichtet, im Jahr 2012 war ein Fotoalbum über die Teilnahme des Tennisidols an der lokalen Sportgala dabei. Aber eines der ersten von Hunderten von Fotoalben in bisher 14 Jahren costa-info.de war im Dezember 2006 das einer Tennis-Begegnung des damals bereits bereits berühmten Tennis-Profis mit zig Tennis-Kindern aus der Region, auf der Anlage am Balcón al Mar von Jávea (siehe Fotos 2-5):
http://www.costa-info.de/galerie/main.php?g2_itemId=3702


Das Rathaus von Jávea hat zwischen der Urbanisation Toscamar und dem Naturschutzgebiet Montgó eine 25 Meter breite Brandschneise eingerichtet. Auf diesem knapp sieben Hektar grossen Gebiet bestand eine erhöhtes Feuerrisiko, so dass einer Ausdehnung von möglichen Waldbränden auf dem benachbarten Montgó in das Wohngebiet hinein nun auf diese Weise vorgebeugt worden ist. Das haben die Brandepisoden in den letzten Jahren nahe gelegt, bei denen Evakuierungen notwendig wurden. Die Rodungsarbeiten an der Nordseite von Toscamar wurden vom Land Valencia genehmigt, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza".

Zu einem Jahr Suspendierung von Arbeit und Gehalt hat das spanische Tribunal Supremo einen Guardia Civil von Jávea verurteilt, den ein Vorgesetzter im August 2017 nach Konsum von Kokain im Dienst erwischt hatte. Das Verteidigungsministerium hatte die ursprüngliche Bestrafung von vier auf ein Jahr gsenkt, der Mann sich aber gerichtlich mit dem schliesslich zurückgewiesenen Argument gewehrt, er habe die Drogen drei oder vier Tage vorher genommen.

"Hier sollte nicht der beste Kandidat ausgesucht werden, sondern ein Mitglied der Bürgermeisterpartei PSOE." Die Oppositionsparteien von Jávea lehnen die Auswahlkriterien für die Besetzung des Chefpostens in der städtischen Trinkwasserfirma "Amjasa" ab. Sie seien bereits 2015 auf den dann auch zum Amjasa-Chef gemachten Sozialisten José Luís Henarejos angewandt worden, und jetzt wiederhole sich das unwürdige Schauspiel, um das PSOE-Mitglied im Amt zu halten. Amjasa fordere bei der Einstellung von Verwaltungspersonal konkrete Titel, aber ausgerechnet bei der Besetzung des Chefpostens werde dies nicht getan.

Rippenbruch, Brustprellung und Ertrinkungserscheinungen wies ein 57-jähriger Mitarbeiter auf einem Fischerboot von Jávea auf, als er nach einem Schlag vom Schiff fiel. Seine Kollegen bargen den Mann aus dem Wasser, riefen die Ambulanz und traten eilig den Heimweg an.






















Seit vielen Jahren angekündigt, jetzt erteilte die Stadt Jávea der Pfarrgemeinde die Genehmigung für die ersten Notreparaturen an der undichten gotischen Wehrkirche "Sant Bertomeu" in der Altstadt. Das Projekt hat der Konservateur der Kathedrale von Valencia entwickelt.

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