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Dénia
Das Wassernetz im Hafen von Dénia verfügt nicht über ausreichenden Druck für die wirksame Bekämpfung von Bränden. Deshalb schreibt das für den Hafen zuständige Land Valencia ein Projekt für die Einrichtung eines "brandfähigen" Wassernetzes mit den zugehörigen Hydranten aus, unabhängig vom bestehenden Trinkwassernetz. Es soll mit Meerwasser und Pumpen funktionieren. Der Maximalabstand zwischen den Löschwasser-Hydranten wird mit 40 Metern angegeben.

Die Stadt hat sich für die Monate Oktober bis Januar die Neuerschliessung der Glorieta im Zentrum von Dénia vorgenommen. Anschliessend kommt die Calles Cop, Ramón y Cajal und Vicent Andrés Estellés an die Reihe. Das Gros der Massnahme soll bis Ostern abgeschlossen sein, im zweiten Quartal des Jahres die Abschlussarbeiten. Den Baubeginn verkündete Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) auf einer Bürgerversammlung für den 3. Oktober. Die Kosten sollen 930.000 Euro plus IVA betragen.

Im Rahmen des offiziellen Walsichtungs-Programmes "Cabo Rorcual" der Stadt Dénia und der Politechnischen Universität von Valencia mit rund hundert Freiwilligen wurden in den Monaten Juni bis August 2022 über 90 gesichtete Wale gemeldet.

Unter dem Vorwurf des versuchten Totschlags bei einem Raubüberfall hat Anfang September 2022 die Policía Nacional in Dénia einen 38-jährigen Spanier verhaftet. Es ging um ein Päckchen Tabak, welches das Opfer nicht aushändigen wollte, wofür es mit einem Messerstich in die Brust "belohnt" wurde. Zuvor hatte der Mann einen anderen so fest von hinten gestossen, dass er zu Boden fiel und sein Telefon verlor. Als das Opfer sich weiter weigerte, Telefon und Rucksack aufzugeben, erhielt es einen Stich ins Bein. Mit Hilfe von Zeugenaussagen stellte die Polizei eine Verbindung zwischen beiden Überfällen her und nahm den Verdächtigen fest, dessen Opfer im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Seit Jahrzehnten kommt die Familie von Maria Luisa Bonilla aus Madrid jeden Sommer in den Sommerferien nach Dénia. Ab 2023 vielleicht nicht mehr. Der 18-jährige Sohn wurde morgens um 6 bei der Diskothek Condado im Zentrum von Dénia brutal und ohne Vorwarnung von mehreren Jugendliche zusammengeschlagen, mehrere Zähne weg und ein teilweiser Gedächtnisverlust. Auswertungen von Überwachungskameras der Zone führten zu nichts, die Erkenntnis aus Zeitungsberichten und Gesprächen, dass sich der Bereich um das Condado zu einem Herd von Schlägereien und Gewalt entwickelt hat, brachten auch keine Erleichterung, von Seiten des Rathauses und der Sicherheitsbehörden lediglich Achselzucken. Und der Gedanke, dass es noch viel schlimmer hätte kommen können, wenn nicht eine Kellnerin zufällig herausgekommen wäre und dadurch die Aggressoren von dem 18-Jährigen abliessen.
Mutter Bonilla: "Wir führen uns so ohnmächtig. Nächstes Jahr vielleicht nicht mehr nach Dénia"...




















Zunächst ging es der Wasserwacht Ende August nur darum, einem Schwimmer ausserhalb des Bojenbereiches vor dem Dénianer Bassetes-Strand anzuzeigen, dass er in geschützten Bereich müsse. Als er jedoch einen Beutel zu verstecken versuchte, entdeckten die misstrauischen Agenten, dass er illegal gefischt hatte. Sie nahmen seine Daten auf und kündigten ihm eine Anzeige an, eine von vielen, die in diesen Sommerwochen vor der Küste von Dénia wegen illegalen Fischens geschrieben wurde, allerdings in den meisten Fällen innerhalb des Meeres-Schutzgebautes Cabo San Antonio. Dort hatte ein Fischer, dessen Reaktion ebenfalls deutlich machte, dass er sich der Illegalität seines Tuns bewusst war, sich dem Zugriff der Wasserwacht durch Flüchten zu Fuss entziehen wollen - vergebens. Der konfiszierte Fang geht ans Seniorenheim oder die Dénianer Tafel, den -zuletzt zahlreichen- Meeres-Wilderern geht eine Strafanzeige des Landes-Umweltministeriums zu.

Das Stadtparlament hat der Umwandlung der in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts gebauten und Anfang der 70er aus Umweltschutzgründen geschlossenen Portland-Zementfabrik von Dénia in ein Hotel und eine Seniorenresidenz zugestimmt. Die Firma IBE-2 S.L. sieht auf der 14.500 qm grossen Parzelle im Stadtteil Santa Paula eine Bebauung von rund 4.000 qm vor. Dabei soll so viel Bausubstanz der Ruine "wie möglich erhalten bleiben", vor allem der grosse Schornstein, kurioser Weise das einzige offiziell geschützte Element des Dénianer Industrie-Denkmals. Dem Land Valencia obliegt die letzte Entscheidung über die Duchführung des mit Investitionen von 4,5 Mio €uro bewerteten Projekts.

Das Rathaus von Dénia hat für die Innenstadtstrassen Colón, Calderón und Cándida Carbonell das gebührenpflichtige Parken "Zona Azul" aktiviert. Dies war vor vier Jahren auf Wunsch von Geschäftsleuten und Anwohnern, so die spanische Presse, beschlossen worden, um dem Dauerparken entgegen zu wirken. Die Umsetzung erfolgt aber erst jetzt, und dies zu den geringsten Parkgebühren zu Geschäftszeiten in der Provinz Alicante, 1 Cent pro Minute, so das Ayuntamiento.

Proteste von Anwohnern der allabendlichen Sommerkirmess an der Avenida Miguel Hernández richten sich über die spanische Lokalpresse an das Rathaus. Der Hauptvorwurf, dass die Feria erst um 1 Uhr und nicht, wie vorgesehen, um 12 Uhr schliesse, wird von der Stadtspitze zurückgewiesen. Überhaupt werden, so Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE), alle Bedingungen und Vorgaben, z. B. zur Lärmbelästigung eingehalten.
Die Anwohner ziehen einen weiteren Trumpf: 200 Meter von der Burgmauer, eingestuft als Patrimonio Histórico Español, dürfe es eine solche Kirmess gar nicht geben. Sie fordern die Stadtverwaltung auf, sie in den Hafen zu verlegen, damit die rund 1.200 Anwohner nicht mehr den allabendlichen Lärm- und Lichtbelästigungen ausgesetzt seien.

Ein neues Instrument im Kampf gegen die besondere Hitze dieses Sommers hat erstmals Ende Juli das Rathaus von Dénia im Garten auf dem grossen Plaza-Jaume-I-Kreisel angewandt: Die Bewässerungsanlage für den Rasen steht auch den Menschen, die dies wünschen und sich an die richtige Stelle begeben, für eine spontane Erfrischung zur Verfügung.

Die Calle Foramur führt im Zentrum von Dénia an der Stadtmauer entlang, was einen Teil der Fahrbahn in den Schatten bringt. Der Bürgersteig liegt weiter entfernt von der Mauer und ist deshalb der Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Die Fussgänger stimmen in den letzten heissen Wochen immer häufiger "mit den Füssen" ab und haben den der Schatten spendenden Mauer am nächsten liegenden Fahrbahnteil kurzerhand zum Bürgersteig umfunktioniert. Die Gefahr der Hitze wird offenbar höher eingeschätzt als die durch Fahrzeuge.





















Das spanische Umweltamt in Madrid hat die Arbeiten für die Regeneration der Dünen am Deveses-Strand von Dénia-Las Marinas für 1,5 Mio € ausgeschrieben. Die Strandzugänge sollen reduziert werden und künftig über Stege erfolgen, so dass dazwischen die Dünen eine Minimalbreite von acht Metern auf dem rund 30 Meter breiten Strand schaffen sollen. Das gesamte Strandprojekt für knapp 15 Mio € umfasst zudem die Einrichtung von 3 Querdeichen, bei der Mündung des Río Racons, ein zweiter als Verlängerung des bestehenden und der dritte im Zentrum von Deveses.

Innerhalb von weniger als 24 Stunden musste am vorletzten Juli-Wochenende 2022 die Feuerwehr zwei Mal zu einem Feuer beim Assagador del Palmar in Dénia-Las Marinas ausrücken. Beim ersten Mal mussten sogar Löschkräfte aus der Luft eingreifen, beim zweiten Feuer, an der Kreuzung mit dem Camí de Pego wurden lediglich 1.200 Quadratmeter verbrannt.

Gertrudis Sommer Fischer starb 2005 in Dénia. Es tauchten keine Erben auf, das Land Valencia erhielt den Nachlass, wie es nach einem Dekret von 2019 mittlerweile weit über hundert Mal pro Jahr geschieht, und verwendet die Erlöse zu zwei Dritteln für soziale und zu einem Drittel für kulturelle Zwecke. Sommer hinterliess ausser Wertpapieren und Aktien im Wert von einer halben Million Euro und drei Immobilien in Dénia eine Goldmünzen-Sammlung vom Ende des österreichisch-ungarischen Kaiserreiches, die für 30.000 € versteigert wurde. Aber für mehrere hohe Orden aus dem deutschen NS-Reich und der Franco-Diktatur fand sich bei der Versteigerung kein Interessent. Sie verbleiben bei der Generalitat Valenciana, wenn sich binnen eines Jahres kein Interessent für 3.000 € findet.

Die Hitzewelle Mitte Juli 2022 führte in der Marina-Alta-Kreisstadt Dénia zu zwei kleinen Bränden an einem Tag, die von der Feuerwehr trotz starken Windes schnell gelöscht wurden: In der Innenstadt-Strasse Ramón Ortega brannte eine Palme und an der Carretera de las Marinas ein unbebautes Grundstück in der Höhe von Almadrava. Auch in Benissa musste am selben Tag die Feuerwehr schnell einschreiten, als es auf einem bebauten Privatgrundstück in Berdica zu einem Feuer kam.

Das Ayuntamiento von Dénia hat Anfang Juli 2022 die mit 35.000 € von der Europäischen Union eingerichtete digitale Einkaufsplattform http://deniaonline.com vorgestellt. 40 Dénianer Geschäft haben sich bereits angeschlossen. Sie können wählen, ob sie die Plattform lediglich zur Vorstellung ihrer Produkte nutzen wollen oder auch zum Verkauf. Auf der Plattform gibt es zusätzliche Rabatte.
Die Vertreterin der Geschäfte der Markthalle von Dénia streicht die Vorteile für ihre Mitglieder heraus, weil sie nur eine ziemlich begrenzte Öffnungszeit anbieten können.

Seit dem 7. Juli 2022 ist das neue Privatkrankenhaus der Gruppe "Hospital Clínica Benidorm" (HCB) in Dénia-Las Marinas in Betrieb. Es weist eine 24-Stunden-Notaufnahme ebenso auf wie eine Röntgen-Abteilung, Labor, 54 Krankenhaus-Betten, Intensivstation mit 7 Boxen, OP-Säle, Physiotherapie und Reha sowie einen umfassenden Dienst von 18 "consultas externas" durch Fachärzte, insgesamt also über 40 medizinische Dienste und "especialidades", begleitet von einem vielsprachigen Übersetzungsdienst.

Mit fast 45.500 Wohn-Immobilien übersteigt ihre Zahl diejenige der offiziell registrierten Einwohner von Dénia, deren Zahl zum vergleichbaren Zeitpunkt, Ende 2020, mit 43.000 angegeben wurde. Dieses extreme Verhältnis hat vor allem mit der grossen Zahl an Zweitwohnsitzen in Dénia zu tun. Der zweitgrösste Posten der knapp 64.000 Immobilien in Dénia sind solche für das Abstellen von Fahrzeugen und Lagergebäude mit 12.500. 40 % der Dénianer Immobilien entstand in der ersten Dekade des neuen Jahrhunderts.

Drei Schulen von Dénia nehmen an dem vom Rathaus der Stadt nach Vorbild des europäischen Projektes "Euronet 50/50 Max" ausgerufenen Energiespar-Wettbewerb teil. Dabei wird die eingesparte Energie gemessen und das entsprechende Geld den Schulen für Investitionen in ihre Installationen zur Verfügung gestellt. Das waren für das Colegio Llebeig im abgelaufenen Schuljahr 3.500 und für das Pou de la Muntanya 1.800 €.
Schulen und öffentliche Gebäude machen mehr als 60 % des städtischen Energieverbrauches aus. Deshalb sollen unter Mithilfe von Schülern und Lehrern Energiesparmassnahmen erarbeitet und umgesetzt werden.

Die Nationalpolizei hat in Dénia zwei Beteiligte an einem möglichen millionenschweren Einbruch in die Villa des Fussballstars Marco Verratti vom französischen Meister Paris Saint Germain verhaftet. Sie waren mit der Fähre nach Dénia gekommen und wurden hier wenige Stunden nach dem Überfall auf die Villa in Ibiza festgenommen. Sie hatten 10.000 € in Bargeld und Schmuck und Uhren mit einem möglichen Wert von bis zu drei Millionen Euro erbeutet.






















Nach Daten des Katasteramtes sind fast 30 % der bebaubaren Fläche von Dénia in der ersten Dekade des neuen Jahrtausends bebaut worden. Das berichtete die Internet-Zeitung "Marina Plaza". In dem Jahrzehnt nach dem Platzen der Immobilien-Blase, also zwischen 2020 und 2019, lag der entsprechende Wert bei nur 2 %.

Die Stadt Dénia hat mitgeteilt, dass die wegen mehrfacher vandalischer Akte geschlossenen Toiletten der Busstation nicht wieder geöffnet werden: "Sie würden dann doch nur wieder zerstört werden, und die Investition ginge erneut verloren". Toiletten werde es erst wieder mit dem definitiven Anschluss-Bahnhof für Züge und Busse geben, "einer Priorität unseres Magistrats". Daran ändern auch die zahlreichen Klagen von Reisenden nichts.
Kurz angemerkt:
Kann es sein, dass Vandalen bestimmen, ob es eine (besonders für Reisende) so wichtige Dienstleistung gibt oder nicht? Mit Polizei-Patrouillen und Kameras kann man der Zerstörer nicht habhaft werden? Was für eine Kapitulation ist das denn? Dazu auch unsere Internet-Umfrage unter http://costa-info.de
-cgb-


Die Zeiten der städteplanerischen Hybris von Dénia Anfang des Jahrtausends sind vorbei, als ein -gescheiterter- Flächennutzungsplan neben einem Flughafen für die Zukunft eine Einwohnerzahl von bis zu 120.000 vorsah. Der Entwurf des neuen "Plan General" beschränkt das Wachstum der Marina-Alta-Kreisstadt für die nächsten zwei Jahrzehnte auf 7.000, eine maximale offizielle Anwohnerzahl von 50.000. Im Jahr 1960 betrug sie 12.000.
60 % des Bodens soll in Zukunft vor Bebauung geschützt bleiben, teilte das Ayuntamiento mit. Unter anderem wird Boden für eine zweite Sekundarschule und ein viertes Colegio, eine Vía Parque als Zufahrt zum Hafen und ein "gemischter Bahnhof" für regionale Eisenbahn und lokalen öffentlichen Transport.

Die Stadt Dénia hat den öffentlichen Parkplatz in Las Rotas, auf dem Gelände des früheren Minigolfplatzes, von 140 auf 160 Stellplätze (plus 5 für Wohnwagen, 4 für Behinderte und 12 für Motorräder) erweitert und zeitig zum Beginn der Sommersaison zur Benutzung freigegeben. Gleichzeitig ist die Sperrung des letzten Abschnittes des Steinstrandes wieder aufgenommen werden.

Am Freitag, 10. Juni 2022, rutschte in der Calle Roure in der Zone Montgó von Dénia ein Butano-Lkw mit Gasflaschen von der Fahrbahn den Abhang hinunter. Der zum Glück an dieser Stelle nicht so steil war wie an anderen in der Nähe. Niemand wurde verletzt. Zunächst mussten die Gasflaschen auf einen zweiten Lkw umgeladen werden, dann sammelte ein grosser Kran das havarierte Fahrzeug ein.

Das Rathaus von Dénia hat an acht Rettungsstationen seiner Strände die Flaggen durch solche ersetzt, die durch homologisierte Symbole auch für farbenblinde Menschen den Zustand des Meeres erkennbar machen: die rote Warnflagge mit Innendreieck, die gelbe "Vorsicht"-Flagge mit einem Diagonalstreifen und die grüne "Alles-in-Ordnung"-Flagge mit beiden Zeichen. Auf den Türmen und den Hochsitzen der Retter bleibt es erst einmal bei den herkömmlichen Flaggen ohne zusätzliche Symbole. Die Fortschritt im Sinne der Farbenblinden ist von der Vergabe-Organisation für die "Blauen Qualitäts-Flaggen" für Strände empfohlen worden. Betroffen sind vornehmlich Männer (bis zu 8 % mit angeborener Farbsinnstörung), weil die meisten dafür verantwortlichen Gene auf X-Chromosomen liegen, weshalb nicht einmal ein halbes Prozent der Frauen farbenblind oder farbensehgschwächt sind.
Weitere Verbesserungen an den Stränden von Dénia: grössere Trenet-Frequenz in Les Rotes, Überwachung der Besucher(zahlen) in der Tallada-Höhle, zwei Strandbibliotheken, Elektro-Roller für die Rettungskräfte. Dénia lässt sich seine Strände pro Jahr zwei Millionen €uro kosten.

Die Staatsanwaltschaft des Provinzgerichtes geht in diesen Tagen mit der Forderung von viereinhalb Jahren Gefängnis in den Prozess gegen einen Mann aus Dénia, der vor zwei Jahren bei einer Diskothek in der Stadt einem anderen vier Zähne ausschlug und den Kiefer zertrümmerte. Er glaubte, dass dieser seiner Freundin das Mobiltelefon gestohlen habe. Das Opfer ging aufgrund der Schläge zu Boden und brauchte ein halbes Jahr, um sich von den Verletzungen zu erholen.

Das Rathaus von Dénia hat in den letzten Mainächten 2022 die Auszeichnung der Parkpläze auf mehreren Strassen wie Sagunt, Diana und Montgó auf das Format zurück geändert, wie es vor der Pandemie war, also von "Reihe" zurück zu "Batterie" . Das bedeutet mehr Parkplätze zu Lasten von Raum für die Fussgänger, weil die Abstandsregeln weggefallen sind.




















Mit Falschgeld, vor allem gefälschten Zwanzig-Euro-Noten, haben in der letzten Zeit Jugendliche verschiedene Essens-Ausfahrer betrogen. Als diese den Betrug bemerkten und im Gremium bekannt machten, stellte eines der potentiellen Betrugsopfer seinen "Kunden", der Hals über Kopf das Weite suchte. Die Polizei ermittelt.

Aus einem der drei verbleibenden "besetzten" Häuser in der Dénianer Skandal-Urbanisation "La Siesta" beim Montgó musste am Dienstag, 24. Mai 2022, eine Wachfrau zwei kleine Kinder retten. Im und bei dem Haus sorgten Müll und Pflanzenreste für einen spektakulären Brand. Der spanische Fernsehsender "Antena 3" berichtete, dass die Wachfrau in das Haus eindrang, um die beiden Kinder herauszuholen, nachdem eine Anwohnerin versucht habe, mit Trinkwasser-Karaffen zu löschen. Als die Polizei kam, waren die Kinder in Sicherheit, niemand wurde verletzt. Für diese und zwei weitere Familien werden nach der grossen Siesta-Räumung vor einigen Monaten noch neue Unterkünfte gesucht.
In der folgenden Nacht brach in einer Wohnung im ersten Stock an der Explanada Cervantes ein Feuer aus, so dass Fensterscheiben zerbarsten. Polizei und Feuerwehr räumten die betroffene und eine Nachbarwohnung. Eine Frau musste mit Rauchvergiftung behandelt werden.

1.700 Immobilien in erster Küstenlinie von Dénia werden nach den Vorgaben des neuen Küstengesetzes künftig auf "öffentlichem Grund" stehen; viele Eigentümer könnten ihre Wohnhäuser verlieren, weil die Küstenlinie aufgrund der Regression neu definiert wird. Auf diese "Ungerechtigkeit" weist laut spanischer Presse die Vereinigung "Vecinos Playas Norte" hin. Denn die künftige "Konzession" für die Eigentümer auf dem neu definierten Küstenstreifen des "dominio público" könnte entzogen werden, wenn diese Immobilie in einer Unwetter-Risiko-Zone liegt. Die Vecinos versuchen, über politische Parteien Initiativen zur Abfederung des Ley de Costas in die Landtage von Valencia und Madrid einzubringen.
Die Vereinigung beschuldigt die staatliche Küstenverwaltung der Landverluste an den Stränden von Dénia, die mit der seit Jahren mangelnden Ausbringung von Sedimenten durch die Flüsse zu tun habe, wofür nun die nicht verantwortlichen Hausbesitzer bestraft werden anstatt die dafür zuständige Politik. Auch Sandauffüllung an gefährdeten Stellen bringen die Vecinos ins Spiel.

Mit bis zu 3.000 € Strafe für die Freier will künftig das Rathaus von Dénia die Prostitution bekämpfen. Die normale Strafe wird mit 1.500 € angegeben, und bei einer Distanz von weniger als 200 Metern zu einer Schule oder anderen Treffpunkten von Kindern sowie Sport- oder Fest-Events verdoppelt. Strafen für di Prostitutierten sind nicht vorgesehen, vielmehr sollen ihnen Aufklärung und berufliche oder Ausbildungs-Angebote zum Ausstieg zuteil werden, weil es sich bei ihnen um Opfer der geschlechtlichen Gewalt handele.
Die entsprechende Verordnung soll keinen Zweifel über ihre Absicht lassen und deshalb "Ordenanza Municipal Abolicionista" heissen, so der zuständige Stadtrat Javier Scotto. Werbung für Prostitution soll mit 750 € bestraft werden.

Das Ayuntamiento von Dénia hat den Strand Marineta Cassiana in südlicher Nachbarschaft vom Yachthafen von den Seegras-Überrestn befreit, die über den Winter die Erosion des Strandes aufzuhalten geholfen haben. Jetzt aber, mit dem abzusehenden Start in die touristische Hauptsaison, müssen die gemeinhin als "Algen" bezeichneten Pflanzenreste weichen, weil sie die Touristen stören.

Die beiden Dénianer Altstadt-Viertel Baix la Mar und Les Roques haben in den letzten Jahren einen Zuwachs von je rund zwei Dutzend Ferienwohnungen verzeichnet, so die spanische Lokalpresse. Gleichzeitig verzeichnete das Bauamt der Stadt rund 30 Wohnungsrenovierungen, in den meisten Fällen wohl genau zum Zweck touristischer Vermietung.

Das Ajuntament de Dénia hat die Restaurierung des Torre del Galliner und des Verger Baix des Castillo vür 800.000 € ausgeschrieben. Dazu steuert die spanische Bundesregierung aus ihrem Kulturfonds eine halbe Million für die Jahre 2022 und 2023 bei. Für eine spätere Phase ist für den Turm ein Aufzug für die Besucher angedacht.

Um weit mehr als die Hälfte haben der Profi-Segler Alex Pella und sein Vorschoter Lalou Mouti am Mittwoch, 4. Mai 2022, Pellas 15 Jahre alten Segel-Rekord Dénia-Ibiza von 5 Stunden 20 Minuten auf 2:15 gesenkt, diesmal in der Gegenrichtung, mit Ziel in Dénia. Damit war Pellas Trimaran-"Rennziege" "Arkema" aus 100 % recycelbarer Resina fast so schnell wie die täglich auf dieser Strecke verkehrende Fast Ferry.

An der Nordseite des Castillo von Dénia ist es, wohl in Folge der starken und ständigen Regenfälle der letzten beiden Monate, zu Steinschlägen am ehemaligen Steinbruch in Baix la Mar gekommen, in Folge des Teileinsturzes einer Mauer. Die Situation sei derzeit nicht gefährlich, so das Rathaus, und eine Intervention sei nicht dringlich. Aber es sei geboten, dass die für das Kulturgut BIC zuständige Generalitat Valenciana in absehbarer Zeit eine Inspektion des Ortes starte, damit weiteren Schäden vorgebeugt werden könne.





















Die Stadt Dénia hat ihre wichtigsten Zufahrtsstrassen mit radargestützten Geschwindigkeitsanzeigern für die ankommenden Autofahrer ausgestattet, so dass diese unübersehbar auf grünem und rotem Untergrund darüber Bescheid bekommen, ob und wie viel sie zu schnell unterwegs sind. Gemessen wird auf dem ersten Kreisverkehr auf der Strasse von Ondara, in Las Marinas auf der Kreuzung Consolat del Mar und Ausiàs March. Neue Strafen sind in diesen ausgewiesenen 40 Km/h-Zonen vorerst nicht vorgesehen, zunächst geht es um Info-Kampagne, "wie sie erfolgreich in anderen Städten funktioniert", so das Ayuntamiento von Dénia.
Quasi als "statistischen Beifang" liefern die Radare Daten über einfahrende Kfz und deren durchschnittliche Geschwindigkeit, die bei künftigen Massnahmen zur Verkehrskontrolle helfen können.

Seinen eigenen, 15 Jahre alten, Segelrekord von 5 Stunden und 18 Minuten für die Strecke Ibiza-Dénia, wollen der Profi-Segler Alex Pella und sein Partner Lalou Multi in der ersten Maiwoche verbessern. Sie bereiten die ersten Mai-Tage ihre Trimaran-"Rennziege" "Arkema" auf den Rekordversuch vor und warten auf günstige Wind- und Wellenbedingungen.
Pella gewann 2014 die prestigeträchtige Regatta "Ruta del Ron" in knapp 17 Tagen und 2017 mit "Arkema" die Transatlantik-Regatta "Jacques Fabre" von Le Havre und Salvador de Bahía in knapp 11 Tagen und damit Rekordzeit.

Das im September vergangenen Jahres durch das Rathaus von Dénia eingeführte Carpooling über die App "Hoop Carpool" spart nach Angaben der Stadt werktäglich 45 (mal 2) Autofahrten ein, also rund 23.000 pro Jahr, was mit einer CO2-Einsparung von 125.000 Kilogramm bewertet wird. Die Stadt belohnt den Mitnehmer mit einem Benzingutschein von 10 €uro für je 10 geteilte Fahrten.
Der Link zur App: http://apphoop.page.link/denia


Ds Ayuntamiento von Dénia hat zwanzig Bushaltestellen behindertengerecht ausgestattet: Nicht ist jetzt an allen ein eigener Stellplatz für Rollstühle ausgewiesen. Zudem haben sie Bänke mit besonderen Charakteristiken erhalten, die behinderten Personen das Hinsetzen, Sitzen und Aufstehen erleichtern.

Am Freitag Nachmittag, 9. April 2022, stießen auf der Kreuzung von C/ Diana mit der Avda. Marquesado von Dénia ein Motorrad und ein PKW zusammen. Der Motorradfahrer wurde verletzt, und das Auto musste abgeschleppt werden.

Im April in Dénia - HCB-Gruppe eröffnet zweites Kankenhaus
Eine ausserordentliche Erfolgsgschichte in der privaten Gesundheitsversorgung unserer Region findet im Monat April mit der Eröffnung des zweitens Krankenhauses der Benidormer HCB-Gruppe (HOSPITAL CLÍNICA BENIDORM), nämlich in Dénia, am Camino de Gandia 45, seinen vorläufigen Höhepunkt. HCB Dénia startet mit 40 medizinischen Fach-Dienstleistungen auf grosszügigen und lichtdurchfluteten 6.500 Quadratmetern und 30 Betten, die auf über 60 erweitert werden sollen.
Das neue Kankenhaus verfügt, seinem Schwerpunkt der Versorgung ausländischer Patienten entsprechend, über eine Mannschaft internationaler Übersetzer, Operations-Säle, 24-Stunden-Notaufnahme und Intensivabteilung UCI sowie (bisher knapp 20) angeschlossene Facharztpraxen, Physiotherapie und Rehabilitation und Cafetería.
Das Abenteuer begann 1986 der Vater der heutigen HCB-Chefin Dra. Ana Paz Brown (seit 2012), Dr. Carlos Paz Figueroa, mit dem Stamm-Krankenhaus an der Avenida Alfonso Puchades, 8, auf der Basis der touristischen Expansion im Raum Benidorm und dem immer grösser werdenden Reservoir an versorgungsbedürftigen ausländischen Residenten. Dieser Zielgruppe ist in den letzten Jahren HCB mit neuen Facharztzentren in Albir, Moraira und schliesslich Calpe entgegen gekommen, "ohne unsere familiäre Essenz aufzugeben".
Vor zwei Jahren wurde HCB mit dem höchsten Qualitätssiegel ausgzeichnet, das international auf dem Gesundheitssektor vergeben wird, die "Joint Commission International".

Ein -zumindest vorläufige- Ende der erheblichen Telefon-Empfangs-Probleme in Las Rotas: Das Rathaus hat der Firma Movistar erlaubt, auf dem öffentlichen Parkplatz des Minigolfs erlaubt, eine Übergangs-Antenne zu installieren, was bereits geschehen ist. Jetzt geht es darum, dass Movistar eine dauerhafte Lösung für die Aufstellung einer Antenne findet, denn die bisherige hatte offenbar nicht den richtigen Standort.





















Von der ersten "umweltgerechten Finanzierung" eines Fährunternehmens hat die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" berichtet: Die Dénianer Firma "Baleària" nimmt bei einem von der CaixaBank geleiteten Kreditverbund 80 Millionen Euro auf, wobei sich der Zinssatz an zwei Umwelt-Indikatoren ausrichtet: Anzahl der umweltgerecht betriebenen (mit Gas, Wasserstoff, elektrisch oder mit Sonnenenergie) und ausgestatteten Booten sowie Zahl der Schiffe mit elektrischer Aufladekapazität im Hafen.
2021 stellte Baleària seine erste Fast Ferry mit dualen Gasmotoren und elektrischer Verbindung im Hafen, die in ihrem ersten Monat mit Hilfe der Nutzung von Biomethan die erste "kohlenstofffreie" Fahrt eines Fährschiffes in Europa absolvierte. Bis 2026 will die Firma 15 % ihrer Flotte mit elektrischer Aufladung ausgestattet haben.

Die beiden Dénianer ukrainischen und litauischen Anwohner Antanas Raugala und Vasyl Kuryndashe haben jetzt auf eigene Faust einen schwer kranken bettlägerigen Angehörigen und seine Tochter aus der Ukraine abgeholt, nachdem ein Treffen mit einem Krankenwagen in Polen nicht möglich war. Einen besonders starken Eindruck hinterliessen bei den Männern die langen Schlangen an der polnischen Grenzen mit Ukrainern, die quasi von einem Tag auf den anderen ihr ganzes bisheriges Leben aufgeben mussten, um sich auf eine Reise in eine ungewisse Zukunft in der Fremde zu machen.

Aus Protest gegen die hohen Spritpreise haben die Fischer von Dénia ihre Pause wegen schlechten Wetters und hohen Dieselpreisen aus der vergangenen Woche verlängert, zunächst bis Mitte der letzten Märzwoche, und jetzt ausgewiesen als offizieller Protest dagegen, dass die spanische Regierung keine Lösung für das Problem anbietet. In Folge des Streiks eines Teils des spanischen Transportgewerbes haben erste Firmen wie Danone und Volkswagen für den Fall, dass es keine schnelle Lösung gibt, bereits Produktionsstopps angekündigt.

Um 1,6 auf 7,2 Millionen Euro hat im ersten Pandemie-Jahr 2020 das Rathaus von Dénia seine Ausgaben für Personen gesteigert, die von sozialem Ausschluss bedroht waren, um mehr als ein Viertel also.

Im Hospital de Dénia wurde am 11. März 2022 das erste Baby einer aus der Ukraine geflüchteten Frau geboren. Es handelt sich um den knapp 3 Kilo schweren Sohn der 44 Jahre alten Mariia aus Strutyn in der Nähe der ukrainische Grenze mit Polen. Sie war zu ihrer Schwester nach geflohen, wo diese seit über zwei Jahrzehnten lebt. Mutter und Kind sind wohlauf.

Die hohen Spritpreise sowie die besonders rauhe See mit Wellen von 3 Metern und Wind bis zu 7 Beaufort-Stärken liessen am Montag, 14. März 2022, die Fischereiflotten von Dénia, Xàbia und Calp in den Häfen verbleiben. Die cofradías de pescadores warten auf angekündigte Beihilfen der spanischen Regierung, welche die exorbitanten Anstiege der Dieselpreise aufgrund des Ukraine-Krieges abfedern helfen sollen. Bei vertretbaren Spritkosten, so verlautete es aus dem Sektor, hätte wahrscheinlich rund die Hälfte der Boote den widrigen Wetterumständen getrotzt.
Die adversen klimatischen Bedingungen sollen laut Wetterdienst AEMET bis Mittwoch andauern. Entlang des ganzen spanischen Mittelmeeres war am Montag eine erheliche Einschränkung der Fischerei-Aktivität zu beobachten.

Jede zweite der 460 Reklamationen, die beim Dénianer Verbraucherschutzamt OMIC im vergangenen Jahr einginge, ging zugunsten der Beschwerdeführer aus, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza". Dabei seien immerhin 50.000 € für Verbraucher herausgesprungen, die vor allem Telefon-Gesellschaften und Banken zurückzahlen mussten. Ein Drittel der Beschwerden wurden abgelehnt, der Rest an andere Organismen weitergeleitet wie Servicios Territoriales, Arbitraje.
Insgesamt wandten sich 2021 fast 1.500 Personen an OMIC, die Hälfte direkt, die andere via Telefon oder Mail.

Das Stadtparlament von Dénia beantragt beim Land Valencia eine ausserdentliche Genehmigung für einen Campingplatz für Wohnwagen, Zelte und mit Fertighäusern auf einem Grundstück in Las Marinas-Bovetes zwischen Küstenstrasse und Camí de Gandia. Vor einem Monat hatte die Stadt für einen Wohnwagen-Campingplatz eine Genehmigung mit Declaración de Interés Comunitario (DIC) beantragt, das fünfte Genehmigungsverfahren der Stadt Dénia für eine touristische Anlage ausserhalb des Raumordnungsplanes in einem Jahr.

Für die Schaffung einer Webseite mit Lageplänen und Informationen über die anliegenden Firmen, Massnahmen zur Erleichterung der Orientierung der Kunden und Asphaltierung verschiedener Wege im Industriegebiet Madrigueres an der Ortsausfahrt von Dénia Richtung Autobahn beantragt das Ayuntamiento von Dénia beim Land Valencia eine Subvention von 160.000 €uro. Das beschloss der Stadtrat mit den Stimmen aller Parteien.





















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