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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Ein 5 Stockwerke hoher Hotelkomplex von insgesamt 4.600 Quadratmetern entsteht an der Einfahrt der Urbanisation von Pedreguer-La Sella auf einem Grundstück von 7.700 qm. Es wird eines der ersten spezifischen Sportler-Hotels in Spanien sein und von dem ehemaligen Radprofi Alexandr Kolobnev betrieben, Besitzer eines Trainingszentrums für Spitzensportler in Jávea.
Das Hotel kann von Profi- und Amateurteams genutzt werden. Es bietet 45 Doppelzimmer, ein Drittel davon simuliert Höhen-Luftbedingungen, um eine verstärkte Produktion roter Blutkörperchen anzuregen und damit die Ausdauer zu fördern. Pool, Spa und Physiotherapie gehören zum Angebot. Nachbarn beklagten sich in der spanischen Presse über das Fällen zahlreicher Bäumen und damit die Vertreibung von Tieren für die "Errichtung eines Betonklotzes", der nur einigen wenigen nützen werde.
Kurz angemerkt:
Der eine oder andere Tierfreund hat wahrscheinlich vergessen, dass für seinen -sicherlich etwas kleineren- Wohn-Betonklotz wahrscheinlich auch irgendwann einmal Tiere weichen mussten. Wenn sich heraus stellen sollte, dass z. B. zu viel auf zu kleiner Fläche gebaut oder gar ein solches Projekt an dieser Stelle gar nicht entstehen dürfte, dann sollte es fundierte Einsprüche geben, und zwar schnell, damit keine Fakten geschaffen werden.
-cgb-


22 von 23 Rumänen, denen Einbrüche in Dénia, Xàbia und 12 weiteren Städten zwischen 2008 und 2009 zur Last gelegt wurden, sind jetzt vom Gericht in Dénia gleich am ersten Tag des angepeilten Makroprozesses freigesprochen worden. Die anderen acht anberaumten Prozesstage wurden abgesagt. Der Grund für die Freisprüche: Der Richter hat die zu den Festnahmen in El Verger und Ibiza führenden Abhörmassnahmen für illegal erklärt. Lediglich neun der Angeklagten waren zum Prozess erschienen, lediglich einer konnte wegen Fingerabdrücken auf einer Dose zu 15 Monaten verurteilt werden, aber dieser hatte schon ausreichend Untersuchungshaft abgesessen.
Die Staatsanwaltschaft hatte Strafen zwischen zwei und fünf Jahren gefordert und dazu Entschädigungen von 400.000 Euro für Beute und Schäden in Geschäften und Privathäusern.

Ein Wanderer-Paar von 32 und 30 Jahren stürzte am Sonntag Morgen, 13. Oktober 2019, im Barranco del Infierno im Hinterland der Marina Alta in die Tiefe und wurden mit Hilfe von Hubschrauber und Ambulanzen schwer verletzt in Krankenhäuser von Dénia und Valencia gebracht.

Auf gut 4.000 Beratungen und Behandlungen werden die Psychiater des öffentlichen Gesundheitswesens im Marina-Alta-Kreis bis zum Ende dieses Jahres gekommen sein. Sie berichten von einem Anstieg der so genannten "trastornos mentales". Dabei erfülle nur jede 40. diagnostizierte Depression die Kriterien für eine schwere Depression. Bei dem Rest handele es sich um mangelhafte Anpassung an schwierige, stressreiche oder auch tragische Lebensumstände. Die Chef-Psychiaterin des Kreiskrankenhauses sprach von einer "Pathologisierung und Medikamentalisierung unserer emotionalen Antwort auf und Anpassung an die schwierige Veränderung von Lebensumständen". Lediglich 1 % der behandelten Bevölkerung weise tatsächlich schizophrene Komplikationen auf, während Alzheimer oder vaskuläre oder gemischte Demenz sich tatsächlich auf dem Vormarsch befinde.
Die psychiatrische Abteilung am Gesundheitszentrum von Jávea sprach der Zeitung ""Marina Plaza" gegenüber davon, dass ein Viertel der Bevölkerung irgendwann im Leben sich einem mentalen Leiden werde stellen müssen und dass mehr als die Hälfte der Menschen eine mentale Krankheit mit intellektuellem Defizit verwechsle.
Die Zeitung ergänzt ein Datum der Weltgesundheitsbehörde: Alle 40 Sekunden bringt sich in der Welt eine Person um, pro Jahr ca. 800.000 Menschen. In der Comunidad Valenciana, die kürzlich eine Info-Kampagne zum Thema Suizid organisierte, tötet sich jeden Tag ein Mensch.

El Poble Nou de Benitatxell hat beim jüngsten Treffen der Bürgermeister des Marina-Alta-Kreises die Einrichtung einer gemeinsamen Tourismus-Marke angeregt und dafür das Beispiel Toskana genannt, immerhin mit so wohl klingenden Städtenamen wie Florenz und Pisa darin. Die Hälfte der etwas über 30 Gemeindeoberhäupter der "comarca" war erschienen, Benitachell zum ersten Mal. Erneut forderte das Gremium die Anschiebung des in einer Schublade des Bundes-Umweltministerium schlafenden Küstenzug-Projektes, einer fast vierzig Jahre alten Forderung aus der Marina Alta. Auch beim Trinkwasser sei eine regionale Strategie gefragt, wie die notwendigen sommerlichen Zukäufe von Benitachell und Teulada aus Jávea erneut gezeigt haben.

Die spanische Polizei hat nach langen Ermittlungen eine Bande von 33 Scheckfälschern und Postdieben in ganz Spanien verhaftet, die auch in Dénia und Altea tätig war. Insgesamt werden den Mitgliedern der Bande über 1.600 Straftaten zur Last gelegt, allein in der Provinz Alicante von Anfang 2017 bis Mitte 2018 zwei Dutzend. In den meisten Fällen ging es um gestohlene Post, um vor allem mit Daten von Firmen Schecks und "pagarés" zu fälschen und einzulösen. Der entstandene Schaden beträgt insgesamt eine Dreiviertel Million Euro, knapp ein Zehntel davon an der Costa Blanca.






















Das Observatorio der Marina Alta hat im März und April eine Umfrage unter 230 Firmen des Kreises über deren Internet-Affinität durchgeführt. Nur jedes 20. Unternehmen verfügt nicht über einen Computer und nutzt das Internet nicht. Drei Viertel sind in den Sozialen Netzwerken vertreten, zwei Drittel haben eine eigene Webseite. Vier von fünf arbeiten mit Tablets oder anderen "dispositivos", gut die Hälfte nutzt die Cloud, aber nur 40 % kaufen/verkaufen online.
Nicht einmal jede fünfte Firma im Kreis verfügt selbst über einschlägige Experten oder nimmt den Dienst entsprechender Firmen in Anspruch, so das Observatorio.

Seit Ende 2018 hatte die Guardia Civil den von seinen Kunden so genannten "Kokain-Opa" aus Els Poblets, seine Frau, seine Tochter und seinen Schwiegersohn als Drogenhändler im Visier. Jetzt, nach Monate langer Beobachtung und Sammelns von Beweisen, schlugen die Ordnungshüter zu. und nahmen die ganze Familie aus Els Poblets fest. Von Konsumenten erfuhr die spanische Presse, dass der 61-jährige Drogenhändler sich aufgrund seines grossen Stammkundenkreises von über hundert Kokain-Konsumenten vor allem aus Vergel und Els Poblets sicher fühlte, mit denen er und seine Familienmitglieder seit Jahren ihre täglichen Geschäfte entweder in ihrem ausserhalb gelegenen Haus, auf Supermarkt-Parkplätzen oder in Bars der Orte tätigte, so die spanische Presse. Seine Familienmitglieder bedrohten Drogenabhängige, die ihre Schulden nicht rechtzeitig beglichen, mit "erheblichen Verletzungen" durch Dritte.
Ende August wurde das Haus durchsucht und zunächst der "Abuelo de la coca" und seine Frau (55 Jahre) verhaftet, zwei Wochen später Tochter (37) und Schwiegersohn (33). Das Gericht schickte den Bandenchef ins Gefängnis, die anderen drei unter Auflagen nach Hause.

Die Nebenkläger in dem Verfahren gegen vier Jugendliche zwischen 14 und 16 Jahren, denen die Vergewaltigung eines 14-jährigen Mädchens in der Marina Alta zur Last gelegt wird, fordern neben Jugendstrafen von 5 Jahren eine Entschädigung von 100.000 Euro. Das berichtete die spanische Presse. An die Zeit in Jugendheimen sollen sich nach Meinung der Anklage drei Jahre "überwachter Freiheit" anschliessen. Ihnen wird sexuelle Aggression, Geheimnisverrat und Bedrohung des Opfers vorgeworfen. Die Vergewaltigung und die Aufnahme davon in einem Video fand im Juli vergangenen Jahres statt, wurde aber erst im März angezeigt.

Zwei Tote gab es bei dem Absturz eines kleinen Flugzeuges am Castell d´Aixa von Pedreguer Mitte September 2019. Wanderer hörten den lauten Aufprall des Fluggerätes und informierten die Rettung. Aber von dem Flugzeug, das Teil einer in Castellón gestarteten Rallye nach Muchamiel war, waren nur noch Bruchstücke zu finden, und die Insassen wurden tot geborgen. Schlechte Sichtverhältnisse am Absturztag trugen offenbar zu dem Unglück bei.

Eine verlassene Flüchtlings-"patera" griff in der zweiten Septemberwoche 2019 laut spanischer Presse ein Fischerboot aus Jávea 15 Meilen vor dem Cabo de San Antonio auf. Der Kapitän geht davon aus, dass die patera gelandet und von den Insassen zurückgelassen und erneut aufs Meer hinaus getrieben worden sei. Im Sommer waren bereits zwei Flüchtlingsboote in der Ambolo-Bucht entdeckt worden.

Mit bis zu 20 Litern pro Quadratmetern (Jávea, Pego) entluden sich die Vorboten der ab Mittwoch Nachmittag, 11. September 2019, angekündigten Unwetter in der Marina Alta. An den üblichen Stellen (Caminos Llavador und Bota) oder beim Colegio Cervantes sowie in Las Marinas waren Dénianer Strassen schon durch diese Regen-Vorhut überlastet. Die Strasse Dénia-Ondara musste vorübergehend wegen eines umgefallenen Baumes gesperrt werden, denn es wurden Windböen von bis zu 80 Km/h registriert.
Der Schulunterricht wurde in der Marina Alta für den 12. September abgesagt, ebenso die meisten Kultur- und Sportveranstaltungen und -kurse.
Extrem-Wetter mit bis zu 90 l/qm pro Stunde und bis zu 180 l/qm in 12 Stunden wird in der Marina Alta und in der Marina Baixa für den 12.9., zwischen 0 und 12 Uhr vorhergesagt. Danach geht es auf hohes Unwetter-Risiko zurück mit bis zu 40 l/qm pro Stunde und bis zu 140 l/qm in 12 Stunden, so der staatliche Wetterdienst. Starker Wind wird für die Dauer der Unwetter vorhergesagt und schwere See noch mindestens einen Tag länger.

Die Arbeitslosigkeit in der Marina Alta ist im August 2019 gegenüber dem Juli um 700 auf 9.250 angestiegen, die gleiche Zahl wie vor einem Jahr. Der August-Anstieg ist der stärkste seit elf Jahren, dem Beginn der grossen Krise, und das nach Jahren kontinuierlicher jährlicher Rückgänge der Arbeitslosenzahlen. Besonders schlimm traf es die Kreisstadt Dénia, die seit August 2018 sogar 700 "parados" hinzu"gewonnen" hat. Der kurzfristige Anstieg hat seine Begründung wohl nicht zuletzt in den diversen Bauverboten, die in mehreren der touristischen Marina-Alta-Städte im Monat August gelten, damit sich die Lärmbelastung für die Touristen in Grenzen hält. Was die Beobachter mehr in Sorge versetzt, ist die gestoppte Tendenz der sinkenden Arbeitslosigkeit von Jahr zu Jahr, die seit 2012 das Bild in der Marina Alta beherrscht hatte.

Die Rathäuser von Els Poblets teilen sich die Arbeiten zur Befreiung der Mündung des Flusses Girona von Algen und schlechtem Geruch. Wozu sich zuletzt noch tote Fische gesellten, was die Klagen der Anwohner lauter und auf eine Lösung drängender werden liess. Das regionale Wasserwirtschaftsamt CHJ genehmigte den Transfer von rund tausend Kubikmeter Kiesel aus dem Fluss an dessen Mündungsbereich bei gleichzeitiger Reinigung des Flusslaufes von Bewuchs durch das Rathaus von Els Poblets. Dem Ayuntamiento von Dénia obliegt der Arbeitsteilung des Projektvolumens von 25.000 Euro die Reinigung der Mündung vom angeschwemmten Seegras und der Einrichtung eines Mündungskanales, durch den der Fluss bei Regen sein Wasser ins Meer abgeben kann.

Die Gemeinde Ondara hat die Einrichtung von drei doppelten Aufladestellen für Elektro-Fahrzeuge an die Stromfirma "Iberdrola" vergeben. Zwei Ladestellen, die Mitte September zur Verfügung stehen und vier Jahre lang von Iberdrola betrieben werden sollen, kommen in das Geschäftszentrum "La Marina", eine weitere auf die Südseite der Durchgangsstrasse Avenida de Alicante. Die Parkplätze sind grün gestrichen. Jede der neuen Schnell-Ladestellen weist eine Potenz von 100.000 Watt auf. Die bisherigen Stellen in Pego verfügen nicht über Schnell-Ladekapazität.





















Seit 20 Jahren habe es in der Marina Alta nicht mehr so wenige Moskatell-Weintrauben gegeben wie in diesem Jahr. Das berichtete die Zeitung "Información" und machte dafür die Trockenheit und den Klimawandel verantwortlich. Hitzewellen ab Mai haben demnach die Weinstöcke geschwächt und werden für eine "unregelmässige" Ernte sorgen.

Auf den zweiten Level orange wurde durch den spanischen Wetterdienst die fuer heute, Dienstag, 27. August 2019, gegebene Unwetterwarnung mit Starkregen in der Marina Alta angehoben. In einer Stunde werden bis zu 40 Liter pro qm vorhergesehen.

Zahlreiche der Kommunen im Landkreis Marina Alta haben für das Jahr 2019 keinen Haushalt zu Stande gebracht. In den meisten Fällen hat dies mit instabilen politischen Verhältnissen zu tun, deretwegen zum Beispiel Benissa sogar noch mit dem Etat von 2017 arbeiten muss. Andere Gemeinden mit "verlängerten" Haushalten sind Alcalalí und Gata de Gorgos (von 2016), Teulada (trotz absoluter PP-Mehrheit bis zu den Wahlen im Mai diesen Jahres), Benitachell, Pego, Parcent, Jesús Pobre oder Llíber (von 2018).
Kurioser Weise steht auch Jávea mit einem "alten" Gemeindehaushalt zu Buche, dem des Jahres 2017. Dabei verfügte hier die Sozialistische Partei von Bürgermeister José Chulvi von 2015 bis 2019 über die grösste absolute Mehrheit der Region und selbst jetzt noch über eine komfortable absolute Mehrheit.
Ähnlich liegt der Fall im südlichen Nachbarkreis Marina Baixa mit Alfaz del Pí, wo die absolute Mehrheit der PSOE von Wahl zu Wahl gewachsen ist und trotzdem in diesem Jahr mit dem Etat von 2018 gearbeitet wird.

Starke Sommer-Regenfälle erlebte der Norden des Marina-Alta-Kreises in der Nacht zum Mittwoch, 21. August 2019. Die Hinterlandgemeinde Vall d´Ebo verzeichnete 180 Liter pro Quadratmeter, Pego 150 (ein Drittel davon in einer einzigen Stunde) und der Deveses-Strand im Norden von Dénia über 140, Els Poblets und Pedreguer um die 80. Im Stadtzentrum von Dénia dagegen wurden nur 20 Liter gemessen, am Montgó 40. Auf der Jáveaner Seite des Montgó gingen rund 65 Liter Niederschläge pro Quadratmeter nieder, weiter südlich an der Küste des Kreises waren es immerhin noch bis zu 40.

Seit drei Jahren ist die Eisenbahnlinie Calpe-Dénia wegen Modernisierungsarbeiten stillgelegt. Das 40 Kilometer lange Teilstück wird mit dem Bus bedient. Den Andeutungen, dass zumindest die Freigabe der TRAM-Strecke Calpe-Teulada noch in diesem Jahr oder Anfang des nächsten erfolgen könnte, geht die erneute Vergabe des Eisenbahn-Ersatzbusses zwischen Calpe und Dénia für zwei Jahre durch die Landesregierung in Valencia entgegen, die jetzt erfolgt ist, so die Zeitung "Información".

Wenn man während der langen Orangensaison das Kilo bei Aldi oder Lidl für 50 oder weniger Cent erwirbt, darf man sich gern auch mal an die Folgen der Ausquetschungspolitik bei den Produzenten erinnern. Wer in den letzten Wochen der auslaufenden Naranja-Zeit auf der Landstrasse CV-731 durch die Hinterland-Gemeinde Benidoleig fährt, erhält auf einem Schild vor einem Orangenhain Nachhilfe: "Wenn du kostenlose Orangen willst, nimm sie dir" hat ein Landwirt seiner Resignation Ausdruck verliehen. Die Übersetzung: Es lohnt nicht. Wenn er die Früchte von Fremden abpflücken lässt, verliert er weniger Geld, als wenn er es selber täte und sie zu verkaufen versuchte. Der Grundstücksbesitzer hat bereits vor zwei Jahren die Bewirtschaftung aufgegeben, so die Zeitung "Marina Plaza": "Die Ministerien in Madrid und Valencia scheren sich nicht darum, was für Landwirte zu erleiden haben. In einigen Fällen sind die Produzentenpreise um bis zu 80 % gefallen".
-cgb-


Die römische Ausgrabungsstätte in Els Poblets-Almadrava, direkt an der Küstenstrasse, hat mit einer Beihilfe von knapp 100.000 Euro von der Provinz Alicante eine neue Überdachung erhalten. Das war aus Sicherheitsgründen notwendig geworden, weshalb es bisher in diesem Sommer auch keine geführten Besuche der Anlage geben konnte. Diese sollen jetzt ebenso beginnen wie die geplanten Kurse für Kinder mit archäologischem Hintergrund. Der Austausch des Daches sollte bereits im Frühjahr stattfinden, verzögerte sich jedoch aus administrativen Gründen.

Schon 15 Wettlokale sind mittlerweile in der Marina Alta für das Publikum geöffnet, das jüngste in der Avenida Juan Carlos I von Jávea. Das macht eines dieser Lokale mit Namen wie Codere, Sportium oder Ordens auf je rund 12.000 Anwohner. In Dénia gibt es 4, in Jávea jetzt 3, in Benissa und Calpe je 2, in Pego, Ondara und Gata je eines. Bald kommt eine dieser modernen "Spielhöllen" in Pedreguer dazu.
Suchtbekämpfung-Organismen wie Unidad de Prevención Comunitaria en Conductas Adictivas warnen vor dem zerstörerischen Potential der Wettindustrie für suchtanfällige Menschen, vor allem unter den jüngeren.

Zwischen 2008 und 2012 verloren die Häfen der Marina Alta, Dénia (jetzt 26), Jávea, Calpe (je 18) und Moraira (3), mehr als 20 ihrer knapp 90 registrierten Fischerboote. Seither hat sich die Zahl auf 65 eingependelt. Die Zahl der im Fischereisektor Beschäftigten fiel von 310 auf 250. Das Volumen der gemeldeten Fänge sank von 5.000 Tonnen im Jahr 2008 auf 3.500 fünf Jahre später und pendelte sich dort ein. Einen im Vergleich zu den Booten überproportionalen Anteil an Fischern und Fängen verzeichnet Jávea.


In der 650-Seelen-Hinterlandgemeinde Ràfol d’Almúnia in der Marina Alta hat die Gemeindespitze beschlossen, sich keine Gehälter und nicht einmal Sitzungsgehälter zu beschliessen. Allein Kilometergeld oder Aufwandsentschädigungen auf Reisen im Dienst der Gemeinde oder z. B. für den Besuch von Veranstaltungen oder Kursen können die Mitglieder der Gemeinderegierung der Partei Compromís anmelden.
Allein das Gehalt des Bürgermeisters von Ràfol, Josep Vicent Rovira (Compromís) hätte bis zu 32.000 Euro betragen können. In der Tausend-Seelen-Gemeinde Llíber hat sich die PP-Gemeindespitze Gehälter von zusammen 85.000 Euro genehmigt, fast ein Elftel des Gemeindeetats, wovon allein der wegen Korruption Anfang des Jahrtausends vor Gericht zitierte Bürgermeister fast die Hälfte einstreicht.





















Vor genau drei Jahren schloss die Landesregierung von Valencia die Trenet-Eisenbahnlinie in der Marina Alta. Anfang 2019, so die Ankündigung, werde die Schienenverbindung Calpe-Dénia als TRAM wieder hergestellt sein. Dann kamen unvorhergesehene technische Komplikationen wie die über hundert Jahre alte Quisi-Brücke bei Benissa, die sich als zu schwach für die neuen Dual-Züge erwies. Dieses Problem und überhaupt der Streckenteil Calpe-Teulada (11 Kilometer) könnte, so heisst es jetzt, 2020 "provisorisch mit Diesel-Zügen" befahren werden.
Die Streckenteile Dénia-Gata und Gata-Teulada stehen jedoch erst jetzt vor der Ausschreibung (17 Kilometer, 36 Mio Euro), so dass die "vorübergehende" Abdeckung der Strecke Calpe-Dénia mit Bussen zumindest ab Teulada noch bis 2021 andauern wird, vielleicht sogar noch bis 2022. Dann wäre ein halbes Dutzend Jahre ohne Zug durch die Marina Alta voll, erstmals seit 1884, als die Verbindung Dénia-Carcaixent eröffnet wurde (1974 geschlossen), der 1915 der 2016 aus Sicherheitsgründen geschlossene "Trenet de la Marina" folgte.
Immerhin: Wenn das Teilstück Calpe-Dénia die TRAM-Linie Alicante-Dénia vervollständigt, wird die Eisenbahnmodernisierung in der Marina Alta rund 130 Millionen Euro gekostet haben, inklusive 45 Mio E für sechs neue Züge, sowohl Diesel als auch elektrische.
Die Nordanbindung der Marina Alta per Zug ist zumindest bis Mitte des nächsten Jahrzehnts nicht vorgesehen: Der Küstenzug Dénia-Oliva taucht in den Infrastrukturplänen von Generalitat und Madrider Ministerium bis 2025 nicht auf, so die spanische Presse.

Als Initiative des neu eingerichteten Amtes für Frauen und Gleichstellung bieten die Ortsfiestas von Els Poblets Anfang August erstmals Massnahmen gegen sexuelle Übergriffe. 20 Freiwillige helfen dabei, informieren, nicht zuletzt über den "punto violeta" auf der Wache der Policía Local, der bedrohten oder betroffenen Frauen und Mädchen Sicherheit und Zuflucht und die Möglichkeit einer direkten Anzeige bieten soll.
<a href="http://www.costa-info.de/cgi-bin/wopo/termin/termine.pl?programm=10">Zum Festprogramm von Els Poblets</a>


Ein 70-jähriger regelmässiger Badegast am Molines-Strand im Norden von Dénia ist drei Tage nach seinem Verschwinden fast zehn Kilometer nördlich vor dem Ferienkomplex Oliva Nova Golf von einem Angler entdeckt worden. Alle Yachtklubs und Rettungsstationen zwischen Jávea und Gandia waren nach der ersten erfolglosen Suche, inklusive mit Helikopter, nach dem Mann, der immer mit Sicherheitsboje schwamm, alarmiert worden.

Mitte Juni fuhr ein Gaswagen von Repsol Denia in der Calle Gironets von Els Poblets einen Stromkasten kaputt. Appelle der Anwohner bei Repsol Denia und Madrid, die Gefahrenstelle mit offenen Kabeln zu beseitigen, fuehrten bisher zu keinem messbaren Ergebnis. Bei Starkregen entstehen im Umfeld schnellnUeberschwemmungen.
Auch das Rathaus habe noch nicht eingegriffen. Nach dem Unfall fiel in der Zone der Strom aus. Erst ein privat von den Anwohnern bezahlter Elektriker stellten ihn wieder an.

Die Zahl der Kfz ist in den letzten fünf Jahren im Marina-Alta-Kreis um gut 15.000 auf über 170.000 gestiegen. Das teilte das "Observatorio Marina Alta" mit. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der Elektrofahrzeuge in der Comarca verdreieinhalbfacht - auf 140.

Gegen das massive Ausreissen gesunder Mandelbäume in der Nähe von Brutstellen des Schädlings "Xylella Fastidiosa" (Feuerbakterie) haben sich in parallelen Demonstrationen in einem Dutzend Hinterlandgemeinden des Marina-Alta-Kreises (Pedreguer, Gata, Xaló, Orba, Beniarbeig, Alcalalí, Parcent, Llíber, La Vall de Laguar, Senija, Murla, Castell de Castells und Benigembla) plus Benissa (Foto) Landwirte und Gemeindevertreter ausgesprochen. Zig Hektar sind der von der Europäischen Union vorgegebenen und vom Land Valencia durchgesetzten bereits zum Opfer gefallen, die Entschädigungen sind für die Betroffenen nicht mehr als ein Tropfen auf dem heissen Stein.

Mit 18 Jahren ist Álex Waylet der jüngste Stadtrat im Marina-Alta-Kreis. Der Wirtschaftsstudent wurde über die Liste Gent del Canví der mittlerweile ersten Bürgermeisterin des Hinterland-Ortes Sagra gewählt. Der Sprössling aus einem britisch-spanischen Haushalt würde sich in seinem Ort gern um "Fiestas und Cultura" kümmern, sieht aber die Priorität in der Arbeit für die Subventionen, deren Antragsfrist vor dem Ablaufen steht.

Ein Ortspolizist schoss am Sonntag, 30. Juni 2019, in Pedreguer einem jungen Mann ins Bein, der einen alten Mann überfallen und sich dann seiner Verhaftung durch Umsichschlagen mit einem Nagelbrett widersetzte. Dabei traf der 22-jährige Angreifer einen Polizisten heftig am Kopf, der im Krankenhaus operiert werden musste. Ein Anwohner-Ehepaar hatte den Überfall auf den Senioren beobachtet und eingegriffen und die Frau dabei selbst einen Schlag ins Gesicht bekommen, mit dem sie ins Krankenhaus nach Valencia musste.






















Die Zahl der von Cáritas betreuten armen Familien ist im vergangenen Jahr im Marina-Alta-Kreis erneut leicht angestiegen, auf insgesamt fast 2.600 unterstützte Personen. Drei Viertel der Cáritas-Schützlinge sind Frauen, ein Drittel Minderjährige, und die Hälfte bat im vergangenen Jahr zum ersten Mal um Hilfe.

In der Gemeinde Els Poblets wird in der Nacht vom heutigen Donnerstag, 27., zum 28. Juni das Trinkwasser abgestellt. Der Grund: Reparaturarbeiten zwischen 0 und 4 Uhr. Es wird ein Bypass der Hauptleitung von Mirarrosa eingerichtet, so die Vertragsfirma Aqualia.

Der Boxer Ilko Kirimov vom Club Global Sport aus Els Poblets hat in der Gewichtsklasse "Superschwergewicht" ("ab 91 Kilo) die valencianische Landesmeisterschaft gewonnen. Sein Finalgegner gab in der zweiten Runde auf.

Mit den knapp errungenen Bürgermeisterämtern in Calpe (Koalition mit Ciudadanos) und Benissa (bei Mandatsgleichheit mit dem Reiniciem-Kandidaten zählte die grössere Anzahl der Wählerstimmen) musste in den grossen und mittelgrossen Gemeinden des Marina-Alta-Kreises sich die Partido Popular bescheiden. Die neue Situation in den wichtigsten Gemeinden vor allem an der Küste haben wir am Tag der Bürgermeisterwahlen beschrieben (siehe Sonder-Newsletter "Bürgermeister").
Und in Vergel wurde Ximo Coll von der PSOE als Bürgermeister mit Minderheitsvotum gewählt; in Pego wurde der Sozialist Enrique Moll wiedergewählt, mit den Stimmen seiner Partei sowie CdP und Ciudadanos. Mit José Ramiro erhält auch Ondara einen PSOE-Bürgermeister, unterstützt von Compromís. Diese Partei schaffte in Pedreguer die absolute Mehrheit und wählte ihren Kandidaten Ferrús zum Bürgermeister. In Gata wählten PSOE und Compromís Josep Signes zum Gemeindeoberhaupt.

Ein 75-jähriger Mofafahrer kam am zweiten Juni-Wochenende bei einem Verkehrsunfall auf der Nationalstrasse N-332 durch Ondara ums Leben. Bei Km 197 Km sein Fahrzeug von der Fahrbahn ab, er stürzte und erlag seinen Verletzungen.

Seine erste Bürgermeisterin erhält der Ort Els Poblets am Samstag, 15. Juni 2019, mit der Sozialistin Carolina Vives. Die entsprechende Koalitionsvereinbarung treffen der spanischen Presse zufolge am heutigen Donnerstag, 12.6.2019, die Parteien PSOE, Compromís und PIREE. Für die stärkste Fraktion im Gemeinderat, die Partido Popular (4 Mandate), bleibt, wie in den vergangenen 4 Jahren, wieder nur die Rolle der Opposition.
Weil die PSOE mehr Stimmen erreichte als die Partei Compromís des ausscheidenden Bürgermeisters Salvador Sendra wechselt das Bürgermeisteramt.

Das Aufbrechen und Ausrauben von mindestens 30 Luxus-Kfz in Dénia, Xàbia, Calp, Moraira, Pedreguer und Verger wird einem 25-jährigen Litauer zur Last gelegt, der jetzt von der Guardia Civil verhaftet worden ist. Auch in Gemeinden von Nachbarkreisen wie Altea, Oliva, Gandia und Cullera hatte der Automarder sein Unwesen getrieben. In seinem Heimatland wurde er wegen sexueller Übergriffe und Verletzung gesucht.

5 Mitglieder der rumänischen Uhren- und Schmuckräuber-Bande auf offener Strasse sind von der Guardia Civil im Mai in Dénia und Calpe verhaftet wurden. Ältere Semester mit teuren Uhren an den Handgelenken oder wertvollem Schmuck am Körper sollten bei allzu freundlichen fremden jungen Damen, die zu netten Ansprachen auch mal eine Umarmung springen lassen, Vorsicht walten lassen. Aber auch wer seine Wertsachen festhält, ist nicht auf der sicheren Seite: Da gibt es von der jungen Rumänin oder ihrem plötzlich auftauchenden Komplizen auch schon mal ein Knie in den Bau, um nachzuhelfen. Die letzten dieser Überfälle fanden in Calpe, Benissa und Dénia statt, für die eine oder andere Umarmungsräuberin war die Verhaftung im Mai bei Weitem nicht die erste aus dem gleichen Grund.

Für zwei Tage durfte die Partido Popular von Els Poblets sich nach den Kommunalwahlen Hoffnungen auf eine mögliche Koalition mit der unabhängigen Partei PIREE (1 Sitz) machen: Die Wahlaufsicht hatte wegen Formfehlern im Protokoll das Ergebnis eines der Wahltische annulliert, was der PP ihr 5. (von insgesamt 11) Mandat gebracht hätte, zu Lasten von Compromís. Aber der -von Auszählungsergebnissen begleitete- Einspruch der gemeinsamen Wahlsieger PSOE und Compromís (je 3) gegen diese Annullierung wurde angenommen. Die beiden Linksparteien können nun ohne PIREE koalieren, aber mit umgekehrten Vorzeichen: mehr Wähler bei den Sozialisten, wenn auch gleiche Sitzzahl, während bisher Compromís den Bürgermeister stellte. Denkbar ist, wie in Nachbargemeinden vorexerziert, die Halbierung der Bürgermeister-Zeit in je 2 Jahre für die Koalitionspartner.





















In relativ gutem Zustand wurde nach zwei Tagen bei Jalón eine 85-jährige Deutsche gefunden. Die Alzheimer-Patientin hatte bei einem Spaziergang in der Solana die Orientierung verloren. An der Suche beteiligen sich die Guardias Civiles von Calpe Benissa, Xaló und Vergel, die Ortspolizei sowie ein Suchhundführer und ein Suchhubschrauber aus Valencia. Von diesem aus wurde schliesslich die Frau in einem Graben in der Nähe ihres Hauses gesichtet.

War es vor vier Jahren noch ein "unnatürlicher" Dreier-Pakt aus Compromís, PSOE und PIREE, der den Wahlsieger PP um das Bürgermeisteramt von Els Poblets brachte, so gibt es nach der Kommunalwahl an dem Wahlsieg der linken Zweier-Koalition aus PSOE und Compromís mit je 3 von insgesamt 11 Mandaten nichts mehr zu deuteln. Mit veränderten Vorzeichen allerdings: Während die Bürgermeisterpartei Compromís trotz insgesamt 100 zusätzlicher Wähler in Els Poblets leicht verlor, legten die Sozialisten stark zu und setzten sich knapp an die Spitze des Links-Duetts, so dass eine Amtsteilung (jeder 2 Jahre) möglich scheint, wie sie bereits in anderen Gemeinden der Region praktiziert wurde.
Die unabhängige PIREE verliert nicht nur die Hälfte ihrer Wähler (allerdings keinen Sitz), sondern mit einem von 5 Oppositions-Mandaten erheblich an politischer Bedeutung. Die PP von Ex-Bürgermeister Jaume Ivars Mut erlebte mit minus 70 Stimmen einen ziemlichen Einbruch. Die erhoffte Mobilisierung ausländischer Wähler durch Barbara Brockmann (schafft es als Nr. 4 der Liste ins Gemeindeparlament) sowie Heather Crowe und Jürgen Wichmann (auf 6 und 7) blieb aus.
PP: 354 (37.26% = 4)
PSOE: 272 (28.63% = 3)
COMPROMIS: 242 (25.47% = 3)
PIREE: 76 (8.0% = 1)
Votantes: 965 / Abstención: 45.51% / Blancos: 6 / Nulos: 15
* * *
Die Kommunalwahl 2015 in Els Poblets:
PP: 421 (40.1% = 5 Sitze)
COMPROMÍS: 260 (24.76% = 3)
PSOE: 205 (19.52% = 2)
I-PIREE: 145 (13.81% = 1)
Votantes: 1.062 / Abstención: 44.49% / Blancos: 19 / Nulos: 12


Gata de Gorgos und Beniarbeig sowie Altea und Finestrat befinden sich unter den 50 valencianischen, 500 spanischen und 3.500 europäischen Kommunen, die im April für 50 Millionen Euro im Rahmen des EU-Programmes WiFi4EU Finanzierung für die Einrichtung kostenlosen WiFis in öffentlichen Räumen wie Rathäusern, Bibliotheken, Museen, Parks oder Plazas erhalten haben.
Die Liste der begünstigten Städte und Gemeinden in der Comunitat Valenciana: Albalat dels Sorells, Alberic, Alborache, Alcora, Alcoy, Alginet, Altea, Andilla, Aras de los Olmos, Beniarbeig, Benicasim, Benifaió, Beniflá, Buñol, Burjassot, Canet d'En Berenguer, Carcaixent, Carlet, Castellón de la Plana, Chilches, Finestrat, Gandia, Gata de Gorgos, Gátova, Gestalgar, Herbés, Manises, Marines, Massalfassar, Los Montesinos, Mutxamel, Nules, Onil, Orihuela, El Palomar, Paterna, Peniscola, Quartell, Rafelbunyol, Real de Gandía, San Antonio de Benagéber, San Vicente del Raspeig, Sant Mateu, Senyera, Serra, Tales, Utiel, Valencia, Villar del Arzobispo, Villena, Xirivella.
Bereits Ende 2018 war durch das gleiche Programm in fast 3.000 EU-Gemeinden das kostenlose öffentliche WiFi erweitert worden. 2020 wird das Programm erneut aufgelegt.

Die Unabhängigkeit von Dénia hat die valencianistische Partei Compromís für den teilunabhängigen Ortsteil Jesús Pobre gefordert. Und wenn dies nicht zu erreichen sei, so die Partei bei der Vorstellung ihres Wahlprogramms, müsse es wenigstens für mehr medizinische Präsenz durch das Landes-Gesundheitsamt in dem Ort reichen, unter anderem durch einen Kinderarzt. Auch Bürgerbeteiligung und Müllabfuhr seien zu verbessern.

Im Jahr 2018 stiegen die Immobilienverkäufe um 7 % auf 6.000, wie die spanische Regierung mitteilte. Das ist der siebte moderate Jahresanstieg seit dem schlechtesten Jahr der Krise, als 3.550 Transaktionen verzeichnet wurden. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des Immobilienbooms wurden 2006 in der Marina Alta fast 11.000 Verkäufe registriert. Der grosse Absturz um 4.000 Einheiten erfolgte 2008, auf 4.700.

Mit der Verhaftung einer sechsköpfigen maghrebinischen Einbrecherbande hat die Guardia Civil mehr als 40 Einbrüche in Els Poblets und Hinterland sowie in La Ribera (Valencia) aufgeklärt. Der algerische Haupttäter lebte mit den Papieren eines Landsmannes illegal in Spanien, die anderen 5 arbeiteten ihm zu und fuhren erst ihn zu den Einbruchsorten (und holten ihn mehrere Stunden später dort mit Beute ab) und später die Beute in die Heimat. Drei weitere Personen sind der Hehlerei verdächtig und werden von der Polizei untersucht.
Im Norden der Marina Alta war die Gruppe, der vier Fahrzeuge beschlagnahmt wurden, neben Els Poblets in den Hinterlandorten Beniarbeig, Benidoleig, Benimeli, Rafol de Almunia, Sagra, Tormos, Orba und in Monte-Pego aktiv.
Von den fünf Verhafteten bleibt nur der Haupttäter in Haft, seine Zuarbeiter wurden unter Auflagen freigelassen.

Zu Gefängnisstrafen zwischen anderthalb und drei Jahren und Multas zwischen 100 und 4.500 Euro wurden 5 Personen vom Provinzgericht in Alicante verurteilt, die 2011 vier Monate lang Marihuana, Amphetamin und Kokain in Els Poblets, Ondara und Vergel verkauft hatten.

Seit Wochen bastelten Politiker und Wasserverwaltung an einer Lösung für die Geruchsbelästigung an der Mündung des Girona-Flusses zwischen Els Poblets und Dénia. Weggespült durch den Osterregen, der in wenigen Stunden "Algen"-Reste und andere Gestanksproduzenten ins Meer beförderte und im Flusslauf nach ein paar Tagen klares Wasser zurückliess.

Bei einer Urbanisation von Pego kam ein 57-jähriger Schwede ums Leben, als der Wagen, den er mit grosser Geschwindigkeit an einem Abhang entlang fuhr, in die Tiefe stürzte. Das berichtete die spanische Presse.





















Das Land Valencia hat die einseitige vorzeitige Beendigung der Konzession für das Kreiskrankenhaus und das gesamte öffentliche Gesundheitswesen der Marina Alta an die Firma Marina Salud angekündigt. "Der Prozess ist eingeleitet und nicht mehr aufzuhalten", verkündete der sozialistische Landes-Ministerpräsident Ximo Puig in Dénia. Die Verhandlungen über einen vorzeitigen Rückkauf der Konzession waren an den unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen der Firma und der Generalitat Valenciana gescheitert. Puig sagte, dass er sich bewusst sei, dass die Angelegenheit -vor allem der finanzielle Aspekt- vor Gericht landen könnte.
Die Oppositionspartei PP, die seinerzeit die Privatisierung vorgenommen hatte, kritisierte die einseitige Massnahme der Landesspitze und "ein ähnliches Desaster wie bei der Entprivatisierung des Hospital de Alzira" voraus, wo laut PP-Kandidatin Isabel Bonig die Wartelisten um 1.000 % und auch die Zahl der durch Vitamin B Eingestellten stark zugenommen habe. Sie berief sich auf ein Gutachten des Rechnungshofes, nach dem die in Konzession verwandelten Krankenhäuser ein Viertel weniger Kosten verursachen.

Eine ONCE-Losverkäuferin aus Pego hat gegenüber der Guardia Civil von Jávea zugegeben, einen Überfall mit vorgehaltenem Messer auf sich vorgetäuscht zu haben, um sich 2.600 € an Einnahmen unter den Nagel zu reissen. Die Frau hatte der Polizei gegenüber mit etlichen Details den angeblichen Überfall eines Mannes einschliesslich Verletzungen am Bauch geschildert, der ihr auf dem Weg zur Bank das Geld abgenommen habe. Die Gesetzeshüter checkten die Angaben, befragten mögliche Zeugen und bekamen schnell Zweifel. Was angesichts der Daten nicht schwierig war: Der Überfall sollte am 20. März in Pego stattgefunden haben, die Anzeige erfolgte am 5. April auf der Wache der Guardia Civil von Xàbia.

Eine starke Gots Fría mit bis zu 100 Litern pro Stunde pro Quadratmeter suchte am Ostersonntags-Nachmittag die Marina Alta heim. Es kam zu erheblichen Überschwemmungen. Der Starkregen dauerte am frühen Ostermontagsmorgen noch an. Die Sturmwarnung gilt noch bis Montag Abend, die Regenwahrscheinlichkeit fällt laut Wetterdienst erst ab abends unter 100 %.

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