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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Mit dem Monat Juni ist mit der gesamten Comunitat Valenciana auch die Marina-Alta in die Phase 2 der Auflockerung des Alarmzustandes eingetreten. Bis Ende März meldete der Landkreis 270 positiv auf Corona Getestete und 19 Todesfälle, davon 6 in Dénia (von 70 Patienten), 4 in Pedreguer (von 20), 3 in Calpe (von 30) und je 2 in Jávea (von 30), Benissa (von 10) und Benitachell (von 4). Ins Hinterland der Marina Alta drang das Virus mit Ausnahme von Beniarbeig und Benidoleig bisher kaum vor, unter den grösseren Gemeinden fällt Teulada mit nur 4 Ansteckungen auf.
Seit Montag, 1. Juni 2020, sind die Strände freigegeben, die Städte und Gemeinden müssen die Durchsetzung der Kontaktvermeidungs-Regeln durchsetzen. Die zu kleinen Strände bleiben geschlossen, an den grösseren werden mit Öffnung für den Tourismus ab Juli "Türsteher" freie Plätze zuweisen und die Respektierung der neu ausgewiesenen Strandzonen für Spaziergänger (4, 5 oder 6 Meter am Wasser, siehe Foto, immer rechts laufen, will heissen: Wassertreten im Zweifelsfalle Richtung Norden), Sonnenbader (immer zwei -Moraira: 4- Meter Abstand vom Nachbarn, auch im Wasser) und Sporttreibende (in extra Zonen) durchsetzen. Die Kinderspielzonen bleiben gesperrt, wo sie nicht abgebaut sind.
Ab Juli können Strandbesucher in Orten wie Calpe sich über eine App zuvor über die aktuelle Auslastung der Strände informieren.
Die Corona-Fall- und Totenzahlen bis Ende Mai in der Marina Alta:
Ort / Positive PCR / Tote
L’ATZÚBIA 1 0
ALCALALÍ 1 0
BENIARBEIG 5 0
BENIDOLEIG 3 0
BENIGEMBLA 0 0
BENIMELI 0 0
BENISSA 9 2
CALP 29 3
CASTELL DE CASTELLS 0 0
DÉNIA 68 6
POBLE NOU BENITATXELL 4 2
ELS POBLETS 3 0
GATA 2 0
LLÍBER 0 0
MURLA 0 0
ONDARA 4 0
ORBA 1 0
PARCENT 0 0
PEDREGUER 19 4
PEGO 2 0
RÀFOL 1 0
SAGRA 0 0
SANET I NEGRALS 0 0
SENIJA 0 0
TEULADA 4 0
TORMOS 0 0
VALL D’ALCALÀ 1 0
VALL D’EBO 0 0
VALL DE GALLINERA 0 0
VALL DE LAGUAR 0 0
EL VERGER 5 0
XÀBIA 20 2
XALÓ 1 0


Eine 24-jährige Autofahrerin wurde in der letzten Maiwoche 2020 bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn AP-7 schwer verletzt, der durch ein Wildschwein verursacht wurde. Die Frau musste ins Krankenhaus.




















Die ersten zwei Wochen der Öffnungsphase 1 brachten dem Marina-Alta-Kreis 30 neue Ansteckungsfälle (auf 255) gegenüber 20 neuen in den zwei Wochen zuvor. Allerdings liegt die Comarca damit noch immer unter den Werten der anderen Gesundheitsbezirke im Land Valencia. Wegen der neuen Anstiege in Bezirken wie Dénia hat die Comunitat Valenciana den Antrag auf den Beginn der Phase 2 hinausgezögert. Dieser wurde jedoch für das gesamte Land Valencia für Anfang Juni genehmigt. Diese bringt ab Montag, 1. Juni 2020, für 33 Millionen Spanier, darunter die Anwohner der Costa Blanca, unter anderem Bewegungsfreiheit in ihrer Provinz.

Die Hälfte der mit 17.500 angegebenen Unternehmen in der Marina Alta mussten ihre Aktivitäten während der harten Phase des Alarmzustandes völlig einstellen, drei Viertel büssten erheblich an Umsätzen ein. Lediglich 5 % gaben an, keine wesentlichen Einschränkungen erlebt zu haben, während der Alarmzustand für jedes 30. Unternehmen eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage brachte. Diese Ergebnisse zeitigte eine Umfrage des Wirtschaftsförderungsinstitutes Creama der Marina Alta zwischen dem 25. April und dem 10. Mai.

Die Arbeitslosigkeit ist im April gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres um 30 % auf 13.150 gestiegen. Gastgewerbe und Handel stellen mit 3.700 und 2.300 fast die Hälfte der "parados", insgesamt der Sektor Dienstleistungen über 10.000. 4.400 Arbeitsverträgen im April 2019 stand ein Viertel dieser Zahl im April 2020 gegenüber. Dazu kommen fast 12.400 Kurzarbeiter.

An der Costa Blanca gehen fast 40 % der Immobilienkäufe auf das Konto von nichtresidenten Ausländern. Das weist eine Studie der Banco de España aus. Entsprechend mit am härtesten ist unter den spanischen Provinzen Alicante von dem Einbruch des Verkaufs von Wohnungen und Häusern durch die Corona-Krise betroffen, der bereits in dem technisch fast als "Vor-Krisen-Monat" geltenden April rund 30 % betrug. Und nicht nur in der Provinz Alicante sondern in ganz Spanien ist der Marina-Alta-Kreis die am meisten von den Immobilien-Käufen durch nicht-residente Ausländer abhängig.

Mit dem bewährten Konzept der "Solidarischen Einkaufswagen" wollen die Rotarier in den Supermärkten "Masymas" von Benissa, Teulada, Moraira, Benitachell und Jalón zur Hilfe für bedürftige Familien in der Covid-Krise beitragen. Diese "caritos" stehen in der Nähe der Kassen und können von den Einkäufern mit nicht verderblichen Lebensmitteln bestückt werden, die sie vorher erworben haben. Denn die Hilfsorganisation Cáritas, die sich um die Verteilung von Lebensmittelhilfen kümmert, hat bereits mitgeteilt, dass sie den stark gestiegenen Bedarf nicht mehr aus den normalen Beständen decken kann.
An den "caritos" gibt es aber auch Konto-Informationen für alle diejenigen, die Cáritas in dieser Arbeit mit Geldbeträgen unterstützen möchten.
Der Rotary Club hatte die "Solidarischen Einkaufswagen" mit grossem Erfolg angesichts der verheerenden Immobilien- und Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren ins Leben gerufen.

An der 30.000 Familien umfassenden epidemiologischen Covid-19-Studie für ganz Spanien nehmen in der Marina Alta 90 Familien teil. Die Studie wird im Auftrag des nationalen Gesundheitsministeriums vom Mikrobiologischen Institut Carlos III durchgeführt. Orte und Teilnehmer wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Studie dauert insgesamt zwei Monate, die Tests werden in den jeweiligen Gesundheitszentren organisiert. Calpe nimmt mit 20 Familien teil, dazu kommen Anwohner von Denia, Pego und Benigembla. Die Teilnahme ist freiwillig.

Der 21-jährige bulgarische Fahrer örgelte morgens um 8 Uhr seinen schwarzen ML-Mercedes auf der auf 80 Stundenkilometer begrenzten Haupt-Ortszufahrt CV-735 auf 200 Km/h hoch, filmte sich dabei und gab auf seinem Twitter-Account mit dieser Grosstat an. Weil ein Twitter-User das Video der Polizei und der Guardia Civil schickte, wird dem Mann jetzt eine schwerwiegende Verletzung der Verkehrssicherheit zur Last gelegt. Das dürfte ihn teuer zu stehen kommen und ihn zudem etliche Punkte kosten. Der Bulgare hat sein Twitter-Konto gelöscht.

Das spanische Militär hat in Beniarbeig eine Seniorenresidenz desinfiziert, nachdem eine Person dort auf Covid-19 getestet werden musste. Der Test war negativ, aber die Desinfektion der Sondereinheit aus dem valencianischen Rabasa sollte die Sicherheit der Anwohner erhöhen.

Mit einem Drittel liegt beim Anteil des an Corona-Virus erkrankten Personal des Gesundheits-Bereiches die Marina Alta unter den Landkreisen der Comunitat ganz vorn. Das ergab eine Studie der Gewerkschaft der Krankenpfleger.
Spanien liegt in diesem Indikator mit rund 20 % im globalen Vergleich weit vorn, wenn auch andere Länder wie Kanada unter dem Kauf undichter Masken zu leiden haben. 40 Mediziner sind Regierungsdaten zufolge bisher in Spanien an Covid-19 gestorben.
Insgesamt verzeichnete die Marina Alta bis Ende April offiziell etwas mehr als 200 Infizierte und fast 20 Tote, Spanien über 210.000 (davon mehr als die Hälfte geheilt) mit mehr als 24.000 Toten, mittlerweile weniger als 300 pro Tag.





















Das Land Valencia überlässt den Gemeinden die Entscheidung über die Genehmigung von Wochenmärkten für Obst und Gemüse. Das Land erlegt den Kommunen bei der Durchführung Sonderbedingungen auf, um die Ansteckungsgefahr zu verringern.


Um mehr als die Hälfte wird die Kirschernte in den "Valls" der Marina Alta nach Angaben der Landwirt-Vereinigung "Unió de Llauradors" in diesem Frühjahr niedriger ausfallen als in den letzten Jahren. Wenn dies nicht zu einer ausserordentlichen Preissteigerung führen sollte, die ausgleichend wirkt, dann würden in diesem Bereich in der Provinz Alicante Verluste von fast acht Millionen Euro entstehen und zwar nicht so sehr aus Personalmangel, sondern aus klimatischen und dann aus krisenbedingten logistischen Gründen, so zitiert die spanische Presse die "Unió".

Ein 30-jähriges spanisches Ehepaar wurde Mitte April in Els Poblets unter dem Vorwurf verhaftet, auf einer Baustelle zu stehlen versucht zu haben. Es ging um den Neubau eines Schweizers, der sich in der Schweiz befindet. Nachbarn informierten die Polizei. Der Einbrecher widersetzte sich obendrein der Polizei, die das Paar obendrein wegen vorheriger Verletzungen der Ausgangssperre auf dem Zettel hatte.

Eine 40-jährige Rumänin wurde in Gata de Gorgos von der Guardia Civil verhaftet, weil sie ihren 52-jährigen spanischen Mitbewohner mit zwei Messerstichen in den Hals zu töten versucht hatte. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er auf die Intensivstation kam. Die beiden waren nicht miteinander verheiratet.

Mit zwei Corona-Toten am Karfreitag stieg die Gesamtzahl auf 16 in der Marina Alta. Gleichzeitig wurde ein Anstieg der Falllzahl auf 100 gemeldet. Damit ist dieser Kreis mit einer Todesfallquote von 58 pro 100.000 nicht mehr der Landkreis der Provinz Alicante mit der niedrigsten Rate, liegt aber mit Baix Segura weit unter dem Schnitt der anderen "comarcas" der Costa Blanca.

Mit 160 als geheilt entlassenen Corona-Patienten erreichte die Provinz Alicante am Gründonnerstag 2020 den höchsten Wert seit Beginn des Ausnahmezustandes. Dem stehen 110 gemeldete Neuansteckungen und 8 Todesfälle, im Land Valencia 29. In Spanien liegt bei knapp 160.000 gemeldeten Fällen die offizielle Sterblichkeitsrate bei 10 % (die Tages-Todeszahl war am Gründonnerstag mit 600 die niedrigste seit zwei Wochen), während der Anteil der Geheilten bei einem Drittel liegt. Weltweit sind die entsprechenden Zahlen: 1,6 Millionen / 95.000 / 350.000.
Der Arbeitgeberverband des Einzelhandels der Provinz Alicante schätzt den Anteil der Geschäfte/Unternehmen, die während und im Gefolge der Corona-Krise schliessen müssen, auf ein Fünftel. Die öffentlichen Hilfen seien nicht ausreichend und kommen zu spät, so der Verband Confecomerç.

Die Laborfirma, die bei der Konzessions-Gesundheitsfirma Marina Salud der Marina Alta unter Vertrag steht, hat eine angekündigte Entlassung von Personal zurückgenommen. Die Gewerkschaften hatten das Gesundheitsministerium des Landes Valencia aufgefordert, ihren Einfluss auszuüben, diese Kürzungen um ein Viertel der Arbeitszeit und des Gehaltes zu verhindern.

21 Opfer des Corona-Virus meldete die Provinz Alicante am 2. April 2020 für die letzten 24 Stunden, 48 das Land Valencia, wo in diesem Zeitaum fast 400 neue Fälle registriert wurden, davon 170 an der Costa Blanca. Die Krankenhäuser der Provinz verzeichnen 770 Corona-Patienten, 140 davon die Intensivstationen.
Von den bisher gemeldeten 6.000 Corona-Infektionen in der Comunitat Valenciana betrifft jede 6. Angehörige des Gesundheitssektors. Von den fast 450 registrierten Corona-Toten des Landes stammt mehr als ein Viertel aus Senioren-Wohnheimen.
Spanien verzeichnet bislang bei 110.000 Fällen (Italien: 110.000; Welt: 930.000) 10.000 Tote (13.000; 47.000), auf dem Höhepunkt der berüchtigten Kurve fast tausend pro Tag, aber auch bislang 27.000 Geheilte (17.000; 185.000).
In der Provinz Alicante sind seit Beginn des Alarmzustandes 45.000 Arbeitsplätze verloren gegangen, in Spanien im Monat März 830.000.
Die spanische Sozialversicherung hat in der zweiten Märzhälfte 2020 knapp 900.000 Beitragszahler verloren. Deren Zahl fiel mit 18,4 Millionen auf das Niveau von vor zwei Jahren. Die Arbeitslosigkeit stieg in Spanien im März 2020 offiziell um 300.000, wobei rund 600.000 Betroffene von Zeitarbeitsplatzabbau über das Arbeitsamt noch nicht berücksichtigt sind. 3,6 Millionen "parados" waren Ende März 2020 registriert, so viele, wie zuletzt vor drei Jahren und davor im Frühjahr 2009.






















Weit entfernt vom Zusammenbruch befindet sich die Lage der öffentlichen Gesundheit im Marina-Alta-Landkreis laut Konzessionsfirma "Marina Salud". Der Corona-Virus sei in dieser Region in eine Phase langsamen Wachstums eingetreten, "die Ausgehsperre scheint Ergebnisse zu zeitigen", so die Firma. Vom Höhepunkt der Pandemie sei man in diesen Breiten nicht mehr allzu weit entfernt. Die vergleichsweise hohe Ansteckungszahl unter den Gesundheitsmitarbeitern in der Marina Alta lasse sich mit der gegenüber anderen Regionen hohen Zahl der Tests erklären, die durchgeführt worden seien.
Auch seien, so ein Firmensprecher, die Zeiten fehlender Materialien und Schutzbekleidung zur Bekämpfung des Virus vorbei. Derzeit seien keine weiteren Spenden vonnötig.
750 neue Corona-Fälle wurden Ende März 2020 binnen 24 Stunden in der Comunitat Valenciana registriert, davon über 400 in der Provinz Alicante. Insgesamt liegt die Zahl der Fäll im Land Valencia bei rund 5.500 (rund 2.200 in Krankenhäuser Eingelieferte), davon 2.000 (800) an der Costa Blanca. Die Zahl der Todesfälle im Land Valencia liegt pro Tag bei 35, insgesamt bei 350, davon 150 in der Provinz Alicante.

Auf einheimische Produkte hat sich seit Jahren die Wurstmesse (Feria del Embutido) des Hinterlandtales Vall de Pop in Gemeinden wie Llíber, Jalón, Parcent oder Castell de Castells spezialisiert. Produktvorstellungen und -verköstigungen wurden mit Veranstaltungen kombiniert, um die regionale (kulinarische) Kultur kenenzulernen. In Llíber wurde der Dénianer Gastronom Pep Romany wegen seines Einsatzes für die regionalen Produkte zum "Torraor d’Honor 2020" gekürt.
<a href="http://www.costa-info.de/galerie/main.php?g2_itemId=41339">Fotoalbum von der Wurstmesse Vall de Pop 2020</a>


Zur Herstellung von Atemmasken für das Gesundheitspersonal in der Marina Alta hat der Rotary Club Dénia die Anwohner des Kreises aufgefordert. Diese sollen dann zu den Apotheken gebracht werden. Informationen unter:
#CoseParaEll@s


Das Prädikat der besten Kirschblütenlandschaft von Spanien, noch vor dem berühmten Jerte-Tal im südspanischen Extremadura (3.), hat die Reisezeitschrift Conde Nast Traveler jetzt dem Vall de Gallinera im Hinterland der Costa Blanca gegeben. Auf den Plätzen 3, 4 und 5 folgen Alfarnate en Málaga, El Hornillo in Ávila und das Valle de las Caderechas von Burgos.

Das Land Valencia hat die Zahl der Gemeinden in der Marina Alta, die von Bevölkerungsschwund und sogar Aussterben bedroht sind, auf fünf erweitert: Vall d´Alcalà mit 170, Vall d´Ebo (220), Sagra (410), Castell de Castells (450) und Vall de Gallinera (570). Bis auf Sagra weisen alle weniger als 10 Einwohner pro Quadratkilometer auf, gegenüber 230 im Kreis-Durchschnitt, 660 in Dénia und 960 in Calpe. Kurioser Weise befinden sich vier der bedrohten Gemeinden mit zwischen 10.600 bis 9.000 € unter den 5 Kommunen mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen in der "comarca" (Schnitt: 8.400 €). Valencia lobt Beihilfen für Unternehmerprojekte ab 300.000 Euro aus, die mindestens 5 Arbeitsplätze schaffen.

Die Benissaner Immobilienfirma VAPF hat nach einem Bericht der Internet-Zeitung "Marina Plaza" die im Krisen-"Winter" 2008 gescheiterte Makrourbanisation Penya Roja bei Pego reaktiviert. VAPF hatte unlängst bei einer Versteigerung über die eigens dafür gegründete Firma "LifeStyle Marina Homes" die Grundstücke der damaligen Pleitefirma "Martinsa Fadesa" erworben und will rund 1.200 Häuser erstellen. Die ersten Einheiten sollen im Sommer 2021 in den Verkauf gehen, die erste Bauphase Ende 2022 übergeben werden. Das Gesamt-Investitionsvolumen wird mit 200 Mio Euro angegeben, die bebaubare Fläche mit 170.000 Quadratmeter. Unmittelbar nebenan liegt, ebenfalls mit Blick auf den Naturpark "Marjal", das Baugebiet "Pego Golf". Auch hier befindet sich laut Pegos Bürgermeister Enrique Moll die VAPF in Verhandlungen mit den Grundstückseignern.

Die Staatsanwaltschaft fordert für eine spanisch-kolumbianisch-hondurenisch-venezolanische Bande von Drogenhändlern, die in Pedreguer verhaftet worden war, Haftstrafen zwischen 8 und 10 Jahren. Die Polizeiuntersuchungen waren nach Klagen von Anwohnern des Ortes über den starken Marihuana-Geruch aus einer Wohnung aufgenommen worden. Wohnungen in Dénia, Pedreguer und Sagra wurden für die Züchtung, Lagerung und Verteilung der Drogen genutzt, in Pedreguer wurde obendrein das Stromnetz illegal angezapft. Bei Wohnungsdurchsuchungen traten 30 Kilo "María", 660 Gramm sehr reines Kokain, ein Revolver und Substanzeb zur Streckung der Drogen zutage.

In der Karnevalsnacht hoffte eine Bande lichtscheuen Gesindels auf gute Beute in der Karnevals-Hochburg Pego, die Tausende Besucher aus der Umgebung anzieht. In mindestens fünf Häuser drangen Räuber in dieser Nacht zwischen 19 und 24 Uhr ein und liessen vor allem Geld, Schmuck und Tablets mitgehen. Ein Anwohner überraschte Ganoven bei dem Versuch, seinen Wagen zu stehlen, um damit zu fliehen. Die Einbrüche geschahen im Südosten des Stadtzentrums und trugen durchweg eine rustikale Handschrift: herausgerissene Gitter, eingeschlagene Türen etc. Wo es Hindernisse gab, gingen die Einbrecher direkt zu einem benachbarten Objekt über.

Windwarnung von bis zu 90 Stundenkilometern gab des Wetteramt für die Marina Alta am Montag, 2. März 2020. Die Höhe der Wellen soll auf zwei bis drei Meter (bei Gloria im Februar waren es 8 Meter) beschränkt bleiben, weil die Windrichtung von zunächst südwestlichen Richtungen auf Nordwest dreht, von quer zur Küste auf mehr oder weniger ablandig. Einige Rathäuser trafen Sicherheitsvorkehrungen wie die Absperrung des Raumes um die Sporthalle in Benissa, die Absage der Sportveranstaltungen in Teulada Moraira und die Schliessung des Torrecremada-Parks in Dénia.






















Die Bürgermeisterin von Els Poblets, Carolina Vives (PSOE), hat den Abgeordneten der "Partido Independiente de Residentes Europeos" (PIREE) aus der Regierungskoalition geworfen, behält aber die -jetzt mit 6-5 zugunsten PSOE und Compromís knappe- Mehrheit im Gemeinderat. PIREE-Mann Francisco Pérez sieht den Grund für seinen Rauswurf in seiner Weigerung, ein Projekt ohne juristisches Gutachten aus Valencia zu verabschieden, "was illegal hätte sein können". Denn das Ayuntamiento habe von einigen Anwohnern -entgegen einer Entscheidung des Oberlandesgerichtes TSJCV- die Zahlung hoher Summen für städtische Arbeiten fordern wollen. "Sollte meine Stimme dagegen der Grund für den Vertrauensverlust der Bürgermeisterin und meinen Rauswurf sein", so Perez, "dann bekenne ich mich schuldig".
Stadtchefin Vives übernimmt den Bereich Strände und Handel, ihr Partner und Vorgänger Salvador Sendra Müllabfuhr, Strassenreinigung und Umwelt.

Für das Jahr 2020 hat sich die drittgrösste Supermarkt-Kette des Landes Valencia, die aus Pedreguer verwaltete "Masymas", die Steigerung ihres Umsatzes von 300 auf 310 Millionen Euro vorgenommen. Das Personal soll auf 2.600 Mitarbeiter gesteigert werden. Zwei neue Filialen sollen 2020 in Alicante und Murcia eröffnet werden. Die modernisierten Geschäfte sollen Energieeinsparungen bis zu 30 % ermöglichen, so die Internet-Zeitung "Marina Plaza".

An der auf 20.000 Teilnehmer geschätzten Protestdemo der valencianischen Landwirte Mitte Februar in der Landeshauptstadt nahmen auch etliche Landwirte aus Marina-Alta-Gemeinden wie Pego, Pedreguer oder Ondara teil, einige davon mit ihren Traktoren.Diese drei Orte organisierten Busse für "ihre" Demonstranten in Valencia. Etwa tausend landwirtschaftliche Gefährten legten das Zentrum Valencias lahm. Motto der Demo: Genug des Betruges an Bauern und Viehzüchtern.

Auf der Nationalstrasse N-332 ist seit Freigabe der Autobahn AP-7 der Autoverkehr um ein Viertel gesunken, konkret gemessen auf der N-332 in Höhe von Ondara von 16.000 auf unter 12.000. Auf der Autobahn AP-7 wurde zwischen Valencia und Alicante gleichzeitig eine Verdoppelung des Verkehrsaufkommens gemessen.

Die Arbeitslosigkeit ist im Monat Januar 2020 in der Marina Alta um knapp 350 auf 11.200 Personen angestiegen. Nichts Ungewöhnliches, denn im Januar des Vorjahres war die Zahl der "parados" um 320 auf 11.400 geklettert. Im Schnitt der Comunitat Valenciana fiel der Januar-Anstieg der Arbeitslosigkeit etwas geringer aus als in unserem Landkreis.

Fast ein Drittel der 760 Quadratkilometer des Marina-Alta-Kreises geniesst einen Schutzstatus, darunter die Naturparks Peñón de Ifach, Montgó und Marjal Pego mit 34 Km2. 45 % der 12.000 Hektar Anbauflächen sind den Zitrusfrüchten gewidmet. Die grösste Bevölkerungsdichte (insgesamt 920 Anwohner pro Km2 in der Marina Alta) weist Calpe auf, die geringste das Hinterlanddörfchen Vall d´Ebo mit 7. Der Gorgos (Vall de Pop, Xaló, Gata de Gorgos, Jávea) ist mit 39 Km der längste Fluss, die Sierra Serrella von Castell de Castells mit knapp 1.400 Metern der höchste Punkt.

In Gata de Gorgos wurde in der Annahmestelle Calle Constitución Ende Januar bei der Lotterie "Euromillones" das Los Nr. CFX12466 verkauft, das seinem Eigner mit den Zahlen 1, 19, 27, 31 38 sowie Sterne 4 und 5 einen Gewinn von einer Million Euro beschert. Aber in den ersten Tagen forderte niemand seinen Gewinn ein.

Für das absichtliche Töten einer Hündin und den Tötungsversuch an einer zweiten im Hinterlandort Murla bestätigte Ende Januar 2020 das Provinzgericht in Alicante die in erster Instanz verhängte Gefängnisstrafe von siebeneinhalb Monaten für zwei 78- und 74-jährige Jäger. Ausserdem dürfen sie zwei Jahre keinen Beruf oder Geschäft mehr mit Tieren ausüben und müssen die Eigentümer der Tiere mit 500 Euro entschädigen.





















Mit mehr als 55.000 von 175.000 Einwohnern ist die Marina Alta die drittstärkste an Ausländern im Land Valencia und in der Provinz Alicante die Nummer 1 sowohl an Ausländern über 65 Jahre und mit 45 beim Durchschnittsalter. Von den 46 Marina-Alta-Anwohnern mit 100 und mehr Jahren leben 18 in Jávea. Unter den 50 fremden Nationalitäten in der Marina Alta sind die Briten mit fast 30 % vorn.


10 Videos der Zeitung "Marina Plaza", welche die Auswirkung des Meeressturmes "Gloria" auf die Küste der Marina Alta dokumentieren:
http://lamarinaplaza.com/2020/01/21/los-10-videos-que-resumen-el-historico-temporal-que-se-cebo-con-denia-xabia-calp-benitatxell-benissa/
Und ein Drohn-Video des Fernseh-Senders "Telecinco" über die Schäden in Dénia-Les Deveses und Jávea-Arenal, allerdings mit Werbung vorweg:
http://www.telecinco.es/informativos/sociedad/imagenes-devastadoras-costa-alicantina-captadas-dron_18_2887770265.html
Der regionale Klima-Experte Jorge Olcina kommentierte: "Solche virulenten Meeresstürme werden wir durch den Klimawandel öfter bekommen. Es muss damit begonnen werden, die Häuser in erster Linie von der Bewohnung zu räumen."

Seit etwa einem Vierteljahr setzt die Verwaltung des Naturparks Montgó Drohnen in der Kontrolle der und im Kampf gegen illegales Verhalten der BMX-Radfahrer ein. Radfahren auf den ausgewiesenen Wegen ist nämlich erlaubt, Querfeldein-Abkürzungen aber nicht. Die Parkverwaltung streicht die Bereitschaft der Ortspolizei zur Mitarbeit heraus, das bisherige Ergebnis sei "sehr zufriedenstellend".

Auf dem vorletzten Platz der Landkreise der Comunitat Valenciana liegt mit einem Pro-Kopf-Einkommen von unter 12.000 €uro die Marina Alta. Dabei verzeichnen nur drei "comarcas" im Land eine niedrigere Arbeitslosenquote als die hiesigen 10 %, so das "Observatorium Marina Alta". Und auch bei den Immobilien-Transaktionen pro Quartal lag sie Ende 2019 mit 1.200 im Vorderfeld, Dénia mit 325 auf Rang 10 der Städte in der Comunitat.
Ganz vorn lag Ende 2018 der Kreis mit 9 je tausend Einwohner bei den Bars und Restaurants, Tendenz steigend, so das "Observatori", aber ebenso in der gastronomischen Spitze mit 11 von 25 valencianischen Michelin-Sternen.

Für 150.000 €uro aus der Stadtkasse und aus Valencia hat Pedreguer im Industriegebiet "Galgues" des Sonntags-Flohmarktes die Beleuchtung und die Strassenauszeichnung verbessert. Ausserdem wurde eine 12 Meter breite Fussgänger- und Autobrücke über den "Barranco del Marx" eingerichtet.

José und Josefa sind die Vornamen, die am meisten vorkommen in der Marina Alta. Das wird nicht so bleiben, weil längst andere Namen ihnen an Popularität den Rang abgelaufen haben. Marc und Martina beispielsweise waren 2018 die am häufigsten gewählten für die Neugeborenen im Landkreis zwischen Vergel und Calpe, wie das "Observatori Marina Alta" mitteilte.

Dank einer Subvention von 10.000 Euro des Landes Valencia verfügt seit Jahresbeginn 2020 auch Pedreguer über eine Ladestation für Elektro-Fahrzeuge. Sie wurde auf der Plaza Mayor eingerichtet.

Der Landkreis Marina Alta hat seit 2017 mehr als 5.000 gemeldete Einwohner gewonnen und zählt zum Anfang des Jahres 2020 über 175.000 Seelen. Fast die Hälfte des Zuwachses geht auf das Konto von Calpe, das mehr als 2.000 "empadronados" hinzugewann und nun fast wieder 23.000 offizielle Anwohner verzeichnet. Calpe hatte bei der staatlich verordneten Eliminierung der Karteileichen aus den Bevölkerungsstatistiken des Jahres 2012 mit über 10.000 seiner vormals 30.000 gemeldeten Bürger am meisten Federn lassen, die Marina Alta "schrumpfte" durch krisenbedingte Aus- und Rückwanderung sowie die Registerbereinigung um fast ein Fünftel auf 165.000 und erholt sich seit ein paar Jahren langsam wieder.
Bevölkerungsspitzenreiter bleiben Dénia und Jávea mit 42.000 und 27.000 "Gemeldeten". Auf den Plätzen schaffte zuletzt auch Teulada Moraira eine gewisse Erholung, in zwei Jahren immerhin um 10 % auf 11.000, wo Benissa seit einiger Zeit verweilt. Benitachell legte dabei um mehr und Beniarbeig um etwas weniger als 200 zu, auf 4.300 und 2.100.
Die meisten der knapp drei Dutzend Marina-Alta-Kommunen beteiligte sich an dem jüngsten Einwohnerzuwachs, lediglich einige kleiner Orte mussten zuletzt Federn lassen, darunter Els Poblets immerhin fast ein Zehntel auf 2.700, dazu Alcalalí, L’Atzúbia, Benidoleig, Llíber, Murla, Vall de Gallinera und Vall d’Ebo.













In 32 der 33 Städte und Gemeinden des Marina-Alta-Kreises starben im Jahr 2018 mehr Menschen als geboren wurden, und zwar unter dem Strich fast 50 % mehr, fast 1.800 zu knapp 1.200. Ein positives "vegetatives Wachstum" verzeichnete mit 56 Geburten und 48 Todesfällen lediglich Ondara. Die Kreisstadt Dénia verzeichnete nur einen minimalen Sterbefall-Überhang, wie die erste Tabelle der Zeitung Marina Plaza zeigt, während im Hinterland kaum Babies geboren werden und an der Küste der hohe Anteil betagter ausländischer Residenten die Zahl der Sterbefälle in die Höhe treibt.
Auf eine Periode von mehr als 20 Jahren gerechnet (2. Tabelle) bestätigt sich der Befund von 2018: Nur Dénia und Ondara können mit einem -leichten- "vegetativen Wachstum" aufwarten.

Tabelle 1: MUERTES Y NACIMIENTOS DURANTE 2018
Ort / Geburten / Todesf. / Bilanz
DÉNIA 333 342 -9
CALP 167 227 -60
XÀBIA 159 256 -97
TEULADA 80 129 -49
PEGO 72 106 -34
BENISSA 67 117 -50
ONDARA 56 48 +8
PEDREGUER 53 84 -31
GATA 44 52 -8
EL VERGER 35 53 -18
BENITATXELL 21 54 -33
BENIARBEIG 19 29 -10
ELS POBLETS 10 26 -16
XALÓ 10 19 -9
ORBA 7 27 -20
LA VALL DE LAGUAR 5 31 -26
SENIJA 5 12 -7
SAGRA 4 7 -3
PARCENT 4 12 -8
LLÍBER 4 9 -5
SANET 3 6 -3
BENIGEMBLA 2 7 -5
VALL DE GALLINERA 2 11 -9
MURLA 2 9 -7
RÀFOL 2 6 -4
ALCALALÍ 1 11 -10
VALL D’ALCALÀ 1 3 -2
BENIMELI 1 15 -14
TORMOS 1 3 -2
BENIDOLEIG 1 15 -14
L’ATZÚVIA 0 9 -9
LA VALL D’EBO 0 3 -3
CASTELL DE CASTELLS 0 12 -12
TOTAL 1.166 1750 -584

Tabelle 2: BALANCE 1996-2018: Natürliches Wachstum in Prozent
ONDARA: +0,16%
DÉNIA: +0.15
CALP: -0,01
XÀBIA: -0,07
GATA:-0,11
BENIARBEIG: -0,13
TEULADA:-0,14
PEDREGUER: -0,19
BENISSA:-0,22
EL VERGER:-0,22
PEGO:-0,25
BENITATXELL: -0,28
XALÓ:-0,3
RÀFOL:-0,42
LLÍBER:-0,43
ELS POBLETS: -0,44
PARCENT: -0,51
SENIJA:-0,56
SANET I NEGRALS: -0,56
L’ATZÚVIA:-0,61
BENIDOLEIG:-0,62
ORBA:-0,73
ALCALALÍ: -0,74
MURLA:-0,78
VALL D’ALCALÀ:-0,85
TORMOS:-0,86
SAGRA: -0,92%
BENIGEMBLA: -1,05
BENIMELI:-1,7
VALL DE GALLINERA:-1,14
VALL D’EBO:-1,28
CASTELL DE CASTELLS:-1,86
LA VALL DE LAGUAR:-2,33










Das Gesundheitsamt der Marina Alta macht in jedem Jahr etwa ein Dutzend neuer AIDS-Fälle aus (in Spanien: 3.500-4.000), während sich die Zahl der behandelten HIV-Infizierten im Kreis auf 300 beläuft, in Spanien rund 160.000. Davon sind 80 % Männer und davon wiederum unterhalten homosexuelle Geschlechtsbeziehungen. Knapp ein Fünftel weiss nicht, dass sie infiziert sind. Ein weiteres Problem, das vor allem bei jungen Homosexuellen auftritt und nach Rückgang bei den Neuansteckungen deren leichten Wiederanstieg mit sich gebracht hat, so die Weltgesundheits-Behörde WHO, ist die mit der Risikowahrnehmung gesunkene Bereitschaft zu geschütztem Verkehr, weil die heutigen Behandlungen effizient sind.

Die Unternehmervereinigung der Marina Alta fordert die Haltestelle fuer den geplanten Tren de la Costa anstatt in Denia-La Pedrera in Ondara einzurichten, in der Naehe der Autobahnabfahrt. Denia solle dann mit einer Tranvia-Linie angebunden werden. Diese Loesung wuerde weniger Landschaft in der Naehe des Montgo zerschneiden und fuer alle anderen Marina-Alta-Gemeinden die bessere Loesung darstellen. Einen entsprechenden Aenderungsvorschlag legen die empresarios beim Ministerium in Madrid vor. Alle politischen Parteien sehen das anders und fordern die Denia-Loesung.

Das "Observatori" der Marina Alta registrierte im Jahr 2018 fast zwei Dutzend Waldbrände im Gebiet des Landkreises, bei denen 27 Hektar vernichtet wurden, die Hälfte davon in Dénia. Zwar bedeutete dies gegenüber 2017 eine Verdoppelung der verbrannten Fläche, blieb aber weit hinter den Grossbränden von 700 Hektar in Benitatxell und Jávea aus den vorherigen Jahren zurück. Die meisten Brände, nämlich vier, verzeichnete 2018 Jávea. Die Marina Alta verfügt über 30 Löschbecken.

Zwischen Januar und Oktober 2019 fielen in der Marina Alta Niederschläge von durchschnittlich knapp 700 mm pro Quadratmeter. Am wenigsten bekam Calpe mit 275 mm ab, am meisten die Hinterland-Gemeinde Vall de Gallinera mit fast 1.400. In den gut 30 Marina-Alta-Kommunen sind 160 öffentliche Wasserdepots registriert, aus denen sich die Gemeinden versorgen, mit einem Gesamtvolumen von 230.000 Kubikmetern, wovon die -regenärmste- Stadt Calpe Zugriff auf die grösste Menge von allen Städten hat.

Ein Silvesterfest der besonderen Art will die selbst ernannte Gruppe "Adéu AP-7" all denjenigen bieten, die am Neujahrstag um 00.01 Uhr als erste an der "dann ehemaligen" Zahlstelle Ondara von der Freigabe der Autobahn AP-7 profitieren wollen. Man trifft sich, auf gutes Wetter hoffend und von Süden (Benissa) kommend, zum improvisierten Silvesteressen auf der Raststätte "San Antonio". Kurz vor Mitternacht setzt sich dann der Konvoi -immerhin haben laut spanischer Presse schon 300 Personen Interesse an dem ungewöhnlichen Silvesterplan bekundet- Richtung Ondara in Bewegung, um erstmals seit vier Jahrzehnten die Autobahn kostenlos zu benutzen und die Freigabe gebührend und besonders früh zu feiern. An anderen Stellen der Comunitat Valenciana sind ähnliche Initiativen geplant.
Der Konzessionsfirma "Aumar" geht nach Angaben der spanischen Presse eine veritable Gelddruckmaschine verloren: Demnach brachten ihr die Autobahnen AP-7 Alicante-Tarragona und AP-4 Sevilla Cádiz bei Einnahmen von 2,8 Milliarden Euro Gewinne von 950 Mio E. Allein 2018 seien seien die Gewinne gegenüber dem Vorjahr um ein Viertel auf fast 150 Mio Euro gestiegen.

Zu anderthalb Jahren Gefängnis wegen Urkundenfälschungen in den Jahren 2004 und 2005 wurde Anfang Dezember 2019 vom Provinzgericht in Alicante die ehemalige PP-Bürgermeisterin (2003-2007) der Hinterland-Gemeinde Parcent verurteilt, Mari Carmen López. Sie hatte sowohl die Einrichtung eines Parkplatzes als auch später dessen Asphaltierung und Einzäunung für je 16.000 Euro bestätigt, für den die Gemeinde eine Provinz-Subvention von 2x12.000 Euro erhielt. Dabei flossen nur 9.500 Euro aus dem ersten Auftrag an die Firma. Das Geld wurde anderen Zwecken zugeführt. Der damalige Baustadtrat von Parcent und der Verantwortliche der Baufirma wurden freigesprochen.
Staatsanwaltschaft und Rathaus Parcent als Nebenkläger hatten 6 Jahre Haft für die Ex-Alcaldesa gefordert. Strafmildernd wirkte sich aus, dass es um Straftaten von vor anderthalb Jahrzehnten ging.

Der Wal-Korridor im Mittelmeer, von dem die "Reserva Marina Cabo San Antonio" von Jávea und Dénia Bestandteil ist, soll einen erweiterten Schutzstatus im Rahmen des "Abkommens von Barcelona" erhalten. Diese Entscheidung wurde auf der "Conferencia 21" im Rahmen der UNO-Vereinbarungen über den Klimawandel bei einem Treffen in Neapel getroffen. Es geht dabei insgesamt um einen 46.000 Quadratkilometer grossen, durchschnittlich 85 Kilometer breiten Meeresstreifen zwischen den Küsten von Kataloniens und des Landes Valencia und den Balearen-Inseln.
Auf Grund dieser Schutzvereinbarung, so die spanische Presse, werde man Senkung der Geschwindigkeit für Schiffe in Angriff nehmen können und werde ein endgültiger Schutz gegen die vor einigen Jahren noch befürchteten Probebohrungen nach Öl gewährt.

Die private Autobahnfirma Aumar hat 7 Gemeinden in der Marina Alta informiert, dass sie ab Januar keine kommunale Immobiliensteuer aus dem Gelände der Autobahn AP-7 zu erwarten haben. Mit der AP-7-Freigabe müssen z. B. Benissa auf 230.000, Gata auf 120.000, Ondara auf 90.000 und Vergel auf 40.000 E pro Jahr verzichten, Els Poblets, Pedreguer und Calp auf kleinere Beträge.

Mit einem Anstieg der Anzahl der Unternehmen von 3 % auf 16.750 im Jahr 2018 lag die Marina Alta unter den Landkreisen des Comunitat Valenciana an zweiter Stelle. Knapp 13.000 der Marina-Alta-Firmen stammen aus dem Sektor Dienstleistungen, 3.300 aus dem Baugewerbe und nur 650 aus der Industrie. Auch in der südlichen Nachbar-Comarca Marina Baixa wuchs 2018 die Zahl der Firmen um fast 3 %, auf 15.000.
In absoluten Zahlen allerdings sind die bevölkerungsreichsten Kreise València, l’Alacantí, el Baix Segura, l’Horta Oest, el Baix Vinalopó und Plana Alta für mehr als die Hälfte der 356.000 Firmen des Landes Valencia (Zuwachs 2018 von knapp 2 %) verantwortlich.













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