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In einer Bürgerbefragung haben die Anwohner von Gata de Gorgos mit grosser Mehrheit gegen den bestehenden Fahrrad- und Fussweg nach Jesús Pobre gestimmt und für die Wiedereinführung des Autoverkehrs in beide Richtungen. Weder Bürgersteig noch Radweg solle die Strasse bekommen, so das Bürgervotum nach "Mou-te per Gata», einem Seminar-, Vortrags- und Beteiligungsprogramm, das vor allem den Menschen die Vorzüge der Fortbewegung unter möglichst wenig Nutzung des Autos nahebringen wollte. Von 460 Stimmen entfielen 300 auf die Option Autoverkehr in beide Richtungen, und für die Beibehaltung von Fuss-/Radweg nicht einmal 90. Das berichtete die Zeitung Información.

Die Gemeinde Ondara nennt -auf Initiative des Vereins "Ocell"- ihre wichtigsten Gebäude nach illustren Ortskindern: das Auditorium nach Tenor Valeria Gil, der in den USA arbeitete und starb, die Casa de Cultura nach dem Maler Miguel Vaquer, der Kindergarten nach Joaquin Gavilà, der beliebtesten Lehrerin, das Centro Social nach der Tänzerin Trini Reyes, der Prado nach dem modernen Künstler Lluís Bru, der Trinquete nach dem Pelotari Peris d´Ondara. Die Oppositionspartei PP stimmte mit Nein, weil sie glaubt, dass weitere Bürgervereinigungen an de Namensfindung hätten beteiligt werden sollen.

Vier Seglerinnen eines Teilnehmerteams an der Regatta Ibiza-Denia am ersten Oktoberwochenende mussten aus dem Wasser gefischt werden, nachdem sie von Bord gefallen waren. Das Ungewöhnliche: 3 Seglerinnen wurden sofort geborgen, die vierte jedoch bei aufkommendem Seegang zunächst aus dem Auge verloren. Nach einer Stunde wurde dann die Regatta abgebrochen, damit sich alle Bemühungen auf die Suche nach Sonia Mengod konzentrieren konnten, bei der nun such die Küstenwache das schwere Besteck auffuhr. Die Suche u. a. mit Hubschrauber war schließlich erst nach sieben Stunden erfolgreich, kurz vor Einbruch der Dunkelheit.

Die Bürgermeisterin von Gata de Gorgos, Magda Mengual (Compromís), hat dem Baustadtrat ihrer Koalition die Kompetenzen entzogen, Jaume Monfort (Podemos). Ihm wurde vorgeworfen, bei einem Bauprojekt 2015 Irregularitäten begangen zu haben. Diese sollten jetzt bei einem Treffen mit städtischen Fachleuten angesprochen und nach Möglichkeit geklärt werden. Monfort habe sich geweigert. Der Regierungspakt von Gata de Gorgos sei dadurch nicht in die Brüche gegangen, bestehe fort, so die Bürgermeisterin.
Die Anzeige eines Privatmannes hatte das Bauamt auf die Spur seines Architekten gebracht. Dieser habe im Rathaus einen Plan eingereicht, der nicht dem eingereichten Projekt entsprach, sondern dem Ergebnis der Arbeiten, so die spanische Presse.


Die Gemeinde Ondara richtet mit 45.000 Euro von der Provinz Alicante die Wege Tossals und Carretera im Süden der Gemeinde her.





















Das Rathaus von Ondara hat mehrere Massnahmen getroffen, um die gefährliche Kreuzung der Strassen Rei Jaume I und Botànic Cavanilles zu entschärfen: Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde von 30 auf 20 Km/h herabgesetzt, dabei helfen Bremshügel, die -über Stoppschilder geregelte- Vorfahrt ist von der Botanic Cavanilles auf die Rei Jaume I übergegangen. Die Auszeichnung wurde erneuert, an den Ecken soll in Zukunft nicht mehr geparkt werden können, was der Überschaubarkeit der Kreuzung dient.

Rafael Llodrà (PSOE), Bürgermeister der Hinterlandgemeinde Vall d´Ebo, ist am Samstag, 23. September 2017, nach langer Krankheit im Alter von 53 Jahren gestorben. Llodrá war seit zehn Jahren Bürgermeister seiner Gemeinde, von wo aus er jeden Tag zur Arbeit am Gericht nach Gandia fuhr.

Eine 40-Jährige aus El Berger fuhr am Montag Mittag, 18. September 2017, auf der alten Strasse Ondara-Dénia frontal gegen einen Baum. Sie verstarb noch am Unfallort, bei der Fusta-Brücke; von ihrem Fahrzeug blieb nur ein Blechhaufen.

Im Industriegebiet Galgues von Pedreguer wurde am Montag, 18.September 2017, ein 37-jähriger rumänischer Arbeiter schwer verletzt, als er beim Abladen von Fenstern von einem 1,2 Tonnen schweren Paket getroffen wurde. Er trug mehrere Brüche und weitere Verletzungen davon.

Mit einer Landes-Subvention von 40.000 Euro soll in der Hinterland-Gemeinde Orba der Turm des Castellet vor dem Ruin bewahrt werden. Zusätzlich zu den als "Notmassnahme" deklarierten Erhaltungsarbeiten sollen archäologische Erkundungen vor Ort Hinweise darauf zutage fördern, aus welchem Jahrhundert dieser Turm denn nun stammt. Er könnte sogar aus den ersten Jahren der christlichen "Reconquista" durch Jaume I im 13. Jahrhundert stammen.
Das Projekt von Orba ist eine von 30 Fördermassnahmen der Generalitat zur Erhaltung des Kulturschatzes im Land Valencia.

Die Guarcia Civil hat eine fünfköpfige Bande von Bulgaren und Litauern verhaftet, der fünf Einbrüche in eine Werkstatt und Wohnungen in Vergel, Benissa und Teulada zur Last gelegt werden. Dabei scheiterte ein zusätzlicher Autodiebstahl an Benzinmangel. Beim Einbruch in die Werkstatt im Industriegebiet von Teulada wurden die drei Männer aufgezeichnet, einer von ihnen wiedererkannt, weil er wegen Taschendiebstahls schon einmal verhaftet worden war. Er wurde bei einem "besetzten" Haus in Teulada verhaftet. Kurz darauf gingen der Polizei zwei Frauen ins Netz, denen Hehlerei vorgeworfen wird.
Das Quintett wurde dem Haftrichter vorgeführt und sofort wieder -unter Auflagen- auf freien Fuss gesetzt.

Seit seiner Geburt in Dénia im Spanischen Bürgerkrieg wird der spätere gastronomische Botschafter der Marina Alta und ihrer Hauptstadt, Pepe Piera "El Pegolí", der Pegoliner. Von dort waren seine Eltern gekommen und hatten das heute berühmte Strandlokal in Las Rotas so genannt. So verdient hat sich "El Pegolí" um die regionale Gastronomie und den Export ihrer Produkte (z. B. die Gamba Roja) gemacht, dass er jetzt von der Gemeinde Pego zum "Adoptivsohn" ernannt wird. Rund ihm diese Feiern Mitte September findet ihm und dem Pegolliner Feuchtgebiet-Reis "Bomba" zu Ehren eine Gastronomiewoche statt, von der Ernte bis zum Showcooking.

Die Guardia Civil hat in El Verger einen 37-jährigen Spanier verhaftet, der einer Obsthandelsfirma in Pego Geld für 18 Tonnen nicht gelieferter Orangen abgeknöpft hatte. Zunächst hatte er Empfangsquittungen gefälscht, später sogar einen Block mit Blanko-Quittungen gestohlen. Der Mann wurde unter Auflagen freigelassen und wartet nun auf seinen Prozesstermin.

Die Feuerwehr musste im Ortsteil Fleix der Hinterlandgemeinde Vall de Laguar einen Mastín-Hund unter dem Wohnwagen eines 80-jährigen deutschen Ehepaares hervorholen, der dort eine ganze Nacht lang festgesessen hatte. Das Tier hatte sich derart mit seiner Kette unter dem Wohnmobil verheddert, dass die Deutschen es nicht mehr befreit bekamen und am nächsten Morgen bei der Feuerwehr um Unterstützung bitten musste.





















Ein 57-jähriger britischer Wanderer erlag im Barranco del Inferno bei der Hinterland-Gemeinde Vall de Laguart am Mittag des Donnerstag, 24. August 2017, einem Herzinfarkt. Er war mit seiner Tochter unterwegs. Die erste Wiederbelebung bei Fleix gelang, so auch die Evakuierung mit dem Hubschrauber von Fleix nach Orba. Aber eine erneute Herzattacke kurz darauf überlebte der Mann nicht.

Mittags um 14 Uhr ging ueber 112 der Notruf zweier 27-jähriger Engländer vom Montgó bei Dénia ein. Sie waren "platt", wiesen beginnende Symptome eines Hitzschlags auf, einer der beiden hatte sich übergeben muessen. Sie hatten kein Wasser dabei, einer lief mit nacktem Oberkörper, mittlerweile arg verbrannt, beiden fehlte passendes Schuhwerk für eine Bergwanderung und die Orientierung. Bei der Rettung wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

Am Montag Mittag musste die Feuerwehr eine Ausflüglerin aus dem Segaria-Berg bei Ondara retten, weil sie einen Hitzschlag erlitten hatte. Ihre Ausrüstung stimmte, so die spanische Presse (aber die Uhrzeit bei den derzeitigen Temperaturen eher weniger: 14 Uhr). Die Frau war alleine unterwegs und konnte die Rettung 112 anrufen und ein Foto von ihrer Position schicken, weil sie nicht mehr weiter konnte. 4 Feuerwehrleute brachten ihr zu trinken und dann die Mittags-Wandererin zu ihrem Auto zurück.

Einmal mehr ist auf der Bundesstrasse N-332 ein Radfahrer überfahren worden, diesmal auf dem Gemeindegebiet von Gata de Gorgos. Der 51-jährige Sportler liegt auf der Intensivstation des Kreiskrankenhauses von Dénia.

Dafür hatten die Anwohner schon ein paar Jahre gekämpft: Im Ortsteil Pamis von Ondara haben Mitte August die Erneuerungsarbeiten an der Kanalisation begonnen. Sie sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Die Provinz Alicante trägt die Kosten von knapp 100.000 Euro.

Der Pilot eines Hubschraubers, der in der ersten Augustwoche über dem Naturpark Marjal von Pego und Oliva abstürzte, blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Maschine verrichtete Sprüharbeiten. Es liefen keine Chemikalien aus.

Bei einem neuerlichen Verkehrsunfall auf der Nationalstrasse N-332 im Gemeindegebiet von Oliva, wurden ein Baby und drei Erwachsene verletzt. Ein Pkw und ein Lieferwagen waren Anfang August zusammengestossen, so dass alle vier Insassen ins Krankenhaus mussten.

Mindestens 2 Verletzte gab es am Dienstag Morgen, 1. August 2017, bei einem Frontalzusammenstoss zweier PKW, einem weissen Lieferwagen und einem roten Honda Civic, in der "Garganta de Gata", auf der N-332. Einer der Verletzten musste von der Feuerwehr befreit werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, weil zunächst in beide Richtungen gesperrt werden musste.

Die Geschäftsleute von Dénia und der Marina Alta fürchten einem Bericht in der Zeitung "Las Provincias" zufolge für den Monat August eine nochmalige Zunahme der Taschendiebstähle vor allem an den Markttagen, aber mittlerweile in zunehmendem Masse selbst in den Geschäften. Das Problem sei nicht zuletzt ein juristisches, denn wenn die Langfinger denn mal geschnappt werden, so die Klage der Geschäftsleute, so enden die juristischen Bemühungen, sie aus dem Verkehr zu ziehen, meistens damit, dass sie sich für besitzlos erklären - und am nächsten Tag habe man es wieder auf Märkten, in Einkaufszonen und in Geschäften mit ihnen zu tun.
Keine neue Erkenntnisse: Die beliebtesten Zielpersonen für die geschickten Langfinger, die ihr Arbeitsfeld immer mehr auch in die Nähe von Geldautomaten verlagern, sind Touristen und Senioren, am besten eine Kombination aus beidem. Die Dénianer Geschäftsleute sorgen sich um den rufschädigenden Effekt, den diese Episoden für Städte wie Dénia haben.





















Einen Brand im Naturpark Pego-Oliva, der am Donnerstag, 27. Juli 2017, gegen 16 Uhr ausgebrochen war, hatte die Feuerwehr mit Hilfe eines Hubschraubers und eines Flugzeuges schnell unter Kontrolle. Drei Häuser mussten kurzfristig evakuiert werden. Betroffen war eine Zone Unterholzes in der Nähe der Landstrasse CV-715 an der Gemeindegrenze zwischen Pego und Oliva.

Eine 85-jährige Französin wurde am Mittwoch, 27. Juli 2017, von einem auf der Landstrasse Orba- Alcalalí von einem zurücksetzenden LKW angefahren und eingeklemmt. Weil ein Manöver mit dem Wagenheber nicht ausreichte, um die Frau zu befreien, musste die Feuerwehr kommen und den LKW anheben. Die Seniorin wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Firma Hospital Clínica Benidorm (HCB) hat beim Land Valencia und im Rathaus von Dénia den Antrag für den Bau eines grossen Privatkrankenhauses beim Camino de Gandía von Dénia gestellt, in der Nähe des Sportzentrums, unweit der Nordzufahrt nach Dénia. Der Name des Projektes, über das die Internet-Zeitung Marina Plaza berichtet: "Hospital Internacional HCB Dénia".
HCB verfügt über ein Krankenhaus in Benidorm und über Arztzentren in Albir, Calpe und Moraira sowie eine Arztpraxis in Jalón.
Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) teilte jedoch mit, dass es derzeit keine Baugenehmigung geben könne, weil der Bebauungsplan der Stadt sich völlig in der Schwebe befinde. Das Stadtparlament hat nach gerichtlicher Aufhebung des Interims"planes" der letzten Jahre jetzt erst einmal die Gültigkeit des Flächennutzungsplanes von 1972 beschliessen müssen. Erneut tut die Verabschiedung eines Übergangsplanes Not. Bis dahin sei an eine Genehmigung für ein Hospital nicht zu denken.

Die Gemeinde Ondara hat ihre Plaza Mayor hergerichtet und hinterher einer Grundreinigung unterzogen. Aber es wurde nicht nur gestrichen, repariert und erneuert, auch die Birnen in Strassenlaternen und Scheinwerfern wurden durch energiesparende LED-Elemente ersetzt. Weitere öffentliche Plätze und Zonen von Ondara sollen ebenfalls auf Vordermann gebracht werden.

Die Stadt Pego muss -nicht zum ersten Mal- gegen sogenannte "invasive Pflanzen" im Feuchtgebiet "Marjal" kämpfen. Im Herbst vergangenen Jahres tauchten in den Flüssen erneut Heusenkräuter auf, 'ludwigia grandiflora', die seither für den Tod von mehreren Dutzend Fischen verantwortlich zeichnete. Die Gemeinde hat mit der Entfernung der Heusenkräuter in der Zone "Ullal" des Bullent-Flusses begonnen. Vorschlägen der Bekämpfung der Pflanzen mit Produkten wie dem umstritten Glyphosat erteilte die Gemeinde Pego eine Absage.
Eine weitere Bedrohung für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt ist die zunehmende Verbreitung der sogenannten Rotohr-Schildkröte, der 'trachemys scripta elegans', Deren Gegenwart hat das Ayuntamiento von Pego der Verwaltung des Naturparks Marjal gemeldet. Die Parkverwaltung habe gegen die Invasoren noch keine Mittel mobilisiert.

Die Policía Nacional hat in Dénia einen 19-Jährigen verhaftet, der in Gandía vier älteren Frauen im April und im Mai in der Nähe ihrer Wohnungen mit Gewalt ihren Schmuck abgenommen hatte. Besonders perfide: Der junge Mann hatte den Seniorinnen ihre Einkaufstúten nach Hause getragen und sie dann in ihren Hauseingängen beraubt, im letzten Fall einer Halskette im Wert von 6.000 Euro. Der letzte Raub fand Ende Mai statt, mittlerweile war in der Bevölkerung erhebliche Unruhe entstanden. Der Täter war zunächst nach Tarragona geflohen und später in einer Kontrolle in Dénia verhaftet worden. Er ist bei der Polizei alles andere als ein unbeschriebenes Blatt.

3 Spanier im Alter von 21, 25 und 40 Jahren stehen unter dem Verdacht, in Vergel fünf Tonnen Orangen gestohlen zu haben. Ihnen wird auch Urkundenfälschung vorgeworfen, um das gestohlene Gut aus zwei Wiederverkaufszentren für Zitrusfrüchte in Vergel an den Mann bringen zu können. Ihnen kam die Spezialeinheit der Guardia Civil auf die Spur, die gegen eben diese in den letzten Jahren immer häufiger gewordenen Diebstähle von Erntegut eingerichtet worden ist.

Die Guarcia Civil hat im Ortsteil Albardera von Pereguer drei Männer zwischen 30 und 35 Jahren verhaftet. In ihrem Haus und Grundstück wurden 260 bis zu zwei Meter grosse Marihuana-Pflanzen sichergestellt sowie 1.000 Gramm Drogen in verkaufsfähiger Verpackung. Die Tarnung der Finca war eigentlich gut, nur ein verdächtiger Schlauch führte die Polizisten, die Hinweise von Landwirten erhalten hatten, zum Ziel.





















Von Polizisten der Guardia Civil widerbelebt werden musste Ende Februar ein 33-jähriger Schweizer in Pego, der an einem Strommast einen gefährlichen Stromschlag und dann einen Herzstillstand erlitten hatte. Der Mann wollte mit einer langen Stange einen Ball von einem Strommast herunterholen, der sich dort verhakt hatte, wobei er ans Starkstromkabel geriet. Zwei Meter wurde der junge Schweizer von dem heftigen Schlag zurückgeworfen, dessen Wiederbelebung sich schwierig gestaltete, zu der ein Defibrillator benutzt werden musste. Der Mann kam ins Krankenhaus und ist mittlerweile längst ausser Gefahr.

Der vor einem Jahr ins Leben gerufene Tierschutzverein "Aprop" von Pego hat in dieser Zeit in der Gemeinde fast 170 Haustiere aufgenommen. Die Hälfte der gut hundert Hunde sei zur Adoption vermittelt worden, ebenso wie 25 von 65 Katzen. Für eine kürzlich hochschwangere Hundedame mit jetzt 8 Babies werden neue Besitzer gesucht. 20 verloren gegangene Hunde konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden.
Das vom Rathaus gestellte Gelände sei lediglich eine Notlösung, Strom komme aus einem lauten Dieselgenerator, im Sommer komme von 10 bis 16 Uhr kein Wasser aus dem Kran. Das Rathaus wolle -nach den Ortsfiestas- eine Unterstützungsvereinbarung über 10.000 Euro unterschreiben, die gegen Kostenbelege in Raten ausgezahlt werden soll, und mit Material für notwendige kleine Bauarbeiten.

Am 2. Juli findet in Ondara eine Tanzgala zu Gunsten der Seniorenresidenz Vírgen de la Soledad statt. Unter anderem treten Akteure des Tanzstudieos Salomé Rodríguez. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird zu den Klängen der Filmmusik "Schindlers Liste" der Flüchtlinge gedacht. Ausserdem wird moderner Tanz, Hip Hop und Teile des Musicals Chicago zu sehen sein.

Die Zahl der von Cáritas Marina Alta betreuten Hilfsbedürftigen sank 2016 gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 3.100 aus insgesamt 800 Familien. Allerdings sprach Cáritas von einer erheblichen "Chronifizierung", davon, dass es für einen zu grossen Anteil der Gesellschaft auch in wirtschaftlich besseren Zeiten allzu schwer ist, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Drei Viertel der Hilfsbedürftigen waren es auch in den vergangenen Jahren. Der Anteil der Jugendlichen ist gestiegen.
Bemerkenswert: Fast zwei Drittel der von Cáritas Betreuten sind Ausländer.
Cáritas Marina Alta nahm im vergangenen Jahr 205.000 Euro ein, 80 % davon durch Spenden, 4 % von den Rathäusern. Cáritas verfügt im Kreis über fast 300 freiwillige Hilfskräfte, 80 % davon Frauen und die Hälfte älter als 65 Jahre.

Vom Aussterben bedroht ist das Hinterland-Dörfchen Vall d'Ebo bei Pego, das im letzten halben Jahrhundert die Hälfte seiner knapp 500 Einwohner verloren hat. Seit vier Jahren ist hier kein Kind mehr geboren worden. , es gibt nur drei zwischen 5 und 9 Jahren. Die stärkste Altersgruppe ist mit mehr als hundert die zwischen 50 und 60 Jahren. Selbst die lokale Frucht "perello", ein kleine Art süssen Apfels in Birnenform, wird kaum noch geerntet. Einen möglichen Ausweg aus der ökonomischen und demographischen Sackgasse soll der ländliche Tourismus bieten: Es gibt die Rull-Höhle, und es wurden Wanderwege angelegt.

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 23-jähriger Holländer hat am Sonntag Morgen, 11. Juni 2017, um 8 Uhr auf der Nationalstrasse 332 in Oliva einen 23-jährigen Radfahrer totgefahren. Ein zweiter Radler blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Nervenzusammenbruch. Der Autofahrer aus Ondara beging Fahrerflucht, wurde jedoch bald in Vergel verhaftet. Das Opfer war der Sohn eines Ortspolizisten aus dem Ort Senija bei Benissa, wo dreitägige Ortstrauer verfügt wurde.
Vor wenigen Wochen fuhr ebenfalls auf der N-332 in Oliva eine junge Frau unter Drogen und Alkohol drei Radfahrer aus Javea tot.

Einen Stock mit 20.000 Bienen hat die Umweltstiftung Enrique Montoliú in ihrem Mittelmeergarten "Albarda" in Pedreguer eingerichtet, in der Nähe des Naturparks Montgó: "Sie sind so wichtig auf der Erde wie das Plankton im Meer". In schwierigen Zeiten für die Imkerei sollen diese Honigbienen einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der regionalen Biodiversität leisten. Für die nächsten Wochen, vor allem aber ab Herbst, ist der Besuch etlicher Schulklassen geplant.

Ein 61-jähriger Fahrradfahrer verletzte sich am Freitag Morgen, 2. Juni 2017, bei einem Sturz auf der Carretera de Las Marinas schwer am Kopf und an anderen Stellen des Körpers. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Hospital nach Dénia-La Xara gebracht.

Der 59-jährige Carlos César N. N. aus Gata de Gorgos wurde zu elf Jahren Gefängnis veurteilt, weil er zwischen 2014 und 2016 den 6-8-jährigen Enkel seiner Lebensgefährtin
sexuell missbraucht hatte. Dazu nutzte er Aufenthalte mit dem Kleinen auf einem Landgrundstück der Familie oder in seinem eigenen Haus. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe, wollte sich auf das eine oder andere Gespräch mit sexueller Thematik mit ihm beschränkt haben. Aber im August 2016 hatte der Freund der Mutter des Kleinen den Grossvater in unmissverständlicher Pose mit dem Achtjährigen erwischt. Dieser bestätigte, dass die sexuellen Übergriffe während zwei Jahren mehrere Male stattgefunden hatten.





















Der niederländische Besitzer der fünf Kampfhunde aus Beniarbeig, die im Februar eine 75-Jährigen Nachbarn zerfleischten, wurde jetzt ins Gefängnis eingeliefert. Der Grund: Nach mehr als drei Monaten gingen jetzt bei Gericht die Ergebnisse der DNA-Analysen der Hunde an, die beweisen, dass diese Tiere Spuren von dem Getöteten aufwiesen, wie die spanische Presse berichtete. Der Mann, der seinerzeit einen der Hunde gewaschen hatte, um Spuren zu verwischen, wird der fahrlässigen Tötung und der Tiermisshandlung beschuldigt. Die nicht registrierten Kampfhunde wiesen Verletzungen von Kämpfen untereinander auf.

Anmerkung der Redaktion:
Der Fall hatte für grosses Aufsehen gesorgt, auch wir berichteten mehrfach. Aber nicht ein Wort ist bisher in spanischen Medien über mögliche Konsequenzen für das Rathaus oder die Polizei von Beniarbeig gefallen, wo es bereits mehrere Zwischenfälle mit Kampfhunden des Holländers gegeben hatte, in die Nähe dessen Hauses sich Spaziergänger schon länger kaum noch getraut hatten. Erstaunlich mag auch -nach über drei Monaten- eine der beiden Begründungen für die Inhaftierung anmuten (neben der Fluchtgefahr): Es bestehe die Gefahr der Beeinflussung von Zeugen. Dafür reichten also die überwältigenden Indizien nicht aus und war erst eine dreimonatige Wartefrist vonnöten? Nur gut, dass tatsächlich an den Tieren und in ihrem Speichel noch Spuren des Toten nachgewiesen werden konnten.
Wäre der Fall etwa nicht zu lösen gewesen, wenn dem jetzt Inhaftierten das Waschmanöver besser gelungen wäre? Hätte man sich dann juristisch etwa mit dem zweiten Angriff von drei der Tiere "begnügen" müssen? Sie waren aus den "betreuten" Zwingern in Els Poblets, wo sie von der Polizei untergebracht wurden, ausgerissen (hatten einen der Aufpasser gebissen) und hätten in diesem Ort fast einen zweiten älteren Mann getötet, der nur durch einen zufällig vorbeikommenden Autofahrer vor den attackierenden Kampfhunden gerettet wurde.
Carl-Georg Boge, Herausgeber costa-info.de und WOCHENPOST


Die Bundes-Wasserverwaltung hat den Bau einer 120 Meter langen Schutzmauer entlang der Girona-Mündung zwischen Dénia und Els Poblets beschlossen. Dadurch wird den Häusern auf der Uferseite von Els Poblets der Schutz zuteil, den die Besitzer seit 9 Jahren gefordert hatten. Mit "Das wurde aber auch Zeit" wurden in diesen Tagen zwei Vertreter der spanischen Regierung im Land Valencia von den betroffenen Anwohnern begrüsst. Zunächst wird das Schilf entfernt, dann die Mauer gebaut, deren Kosten mit fast 85.000 Euro angegeben werden.

In Els Poblets brannte Ende vergangener Woche ein Landhaus vollständig aus. Das Feuer brach gegen 10.30 Uhr aus, und obwohl die Feuerwehr schnell zur Stelle war, konnte sie die Immobilie nicht mehr retten. Das Dach stürzte ein, es bestand Einsturzgefahr für das ganze Gebäude. Die komplizierten Löscharbeiten waren erst gegen 14 Uhr beendet, so die spanische Presse.

Der Geschäftsbericht der Wirtschaftsförderungsagentur des Marina-Altta-Kreises (Creama) weist für 2016 mehr als 38.000 Aktionen aus, wie bei der jüngsten Hauptversammlung in Calpe bekannt gegeben wurde. Der Organismus habe an der Schaffung von 125 Firmen mit 200 direkten Arbeitsplätzen mitgewirkt, bei 650 Arbeitsplatzangeboten 1.400 Bewerbungsgespräche geführt. In Zusammenarbeit mit dem Landes-Arbeitsamt wurden 3.400 Ausbildungsstunden für knapp 1.300 Schüler/Aus-/Fortzubildende durchgeführt. 30 Ausbildungsbereiche wurden in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Servef und anderen Institutionen abgedeckt. Insgesamt war 2016 aus Sicht von Creama ein ordentliches Jahr, man hoffe jedoch auf weitere Fortschritte im Kampf gegen fortbestehenden Ausschluss zu vieler Menschen vom Arbeitsmarkt. Creama will sich der Initiative zugunsten einer Zugverbindung mit dem nördlichen Nachbarkreis "La Safor" anschliessen.

Zum Motorbrand eines Pkw wurde am Sonntag Morgen, 14. Mai 2017, die Feuerwehr aus Dénia nach La Xara, in die Avenida del Mar gerufen. Der Fahrer hatte sein Auto unverletzt verlassen können. Innerhalb von einer halben Stunde war der Brand gelöscht.

Vielleicht muss vor Gericht geklärt werden, ob das Steinkreuz, das ein Bürger aus Dénia vom Stadtarchäologen schätzen liess und dann an das Ayunamiento von Oliva verkaufte, seiner vorherigen Besitzerin Elisa Gilabert in Dénia gestohlen wurde oder ob es, wie der des Diebstahls Bezichtigte jetzt zu Protokoll gab, ihm gestiftet wurde. Weil die Frau den Wert des Steinkreuzes nicht kannte, hatte sie kein Interesse daran, es zu erhalten und erlaubte ihm, es mitzunehmen. Er sei kann Antiquitäten-Experte, teilte der geschäftstüchtige Mann der spanischen Presse mit.

Von grosser Präsenz der Politik und Institutionen bei der Demonstration in Dénia für eine Zugverbindung zwischen Gandia und Dénia und relativ geringer Präsenz von Bürgern hat die Zeitung "Información" berichtet. Diese Verbindung wurde im Jahr 1974 geschlossen, und die Forderungen nach Wiedereinrichtung sind ebenfalls schon wieder mehrere Jahrzehnte alt. Auch die ehemalige PP-Bürgermeisterin von Dénia, Ana Kringe, machte in den Medien und wohl auch hinter den Kulissen einigen Betrieb zugunsten dieser Zugverbindung, aber ausser guten Worten kam aus Madrid nichts. Und weil das Thema schon so oft -ohne Konsequenzen- in die Schlagzeilen gehoben worden ist, gestaltet die Zuglinie zwischen Calpe und Dénia seit einem Jahr unterbrochen ist und in verschiedenen Abschnitten bis 2020 modernisiert und wieder freigegeben werden soll.

Strategiewechsel bei der Plattform für den vorzeitigen Rückkauf der öffentlichen Gesundheitskonzession des Landes Valenca für die Marina Alta von der Firma "Marina Salud": Anstatt einer Demonstration mit ungewisser Beteiligung in Valencia am 7. Mai wird in alle 33 Stadt- und Gemeinderäte ein entsprechender Antrag an die Generalitat Valenciana eingebracht. Da werden dann, so die Plattform, alle Parteien Farbe bekennen, und, wenn alle Kommunen mitmachen, ein erheblich grösserer Druck auf die sozialistisch-valencianistische Landesregierung aufgebaut. Die Bürgermeister sollen dann diese Petition gemeinsam in Valencia abgeben, begleitet von so vielen Bürgern wie möglich. "Dadurch bekommen wir bis zu 180.000 Menschen hinter unsere Forderung und nicht nur 2.000 oder 3.000 bei einer Demo".
Allerdings wies Dénias PSOE-Bürgermeister Vicent Grimalt auf die finanziellen Schwierigkeiten des Landes für einen vorzeitigen Rückkauf der in 5 Jahren auslaufenden Konzession hin, weil "wir das von Madrid am schlechtesten finanzierte Bundesland in Spanien sind".

Innerhalb von fünf Jahren hat die Gemeinde Pedreguer ihre Verschuldungsquote von 75 afu 28 % des Haushaltsvolumens reduziert. Dazu trug ein Rekord-Haushaltsüberschuss 2016 von einer Million Euro bei. 2012 erwirtschaftete die Gemeinde erstmals seit dem Krisenjahr 2007 Überschüsse. In zwei Jahren, so heisst es aus dem Ayuntamiento von Pedreguer, soll die Schuldenfreiheit erreicht sein.
Seit 2011 ist die Zeit, die dafür gebraucht wird, Lieferanten-Rechnungen zu bezahlen, im Rathaus von Pedreguer von 13 Monaten auf 17 Tage gesunken.




















90 Freiwillige zahlreicher Vereinigungen aus der Marina Alta holten an einem einzigen Tagen 4,5 Tonnen Müll aus dem Naturpark "Marjal" von Pego und Oliva. Besonders bemerkenswert, so die Veranstalter, die eine starke Zunahme der Verschmutzung des Naturparks konstatierten: 3 tote Schafe, zahlreiche Autoreifen und viele achtlos fortgeworfene Säcke von Material für den im Marjal stattfindenden Reisanbau - in unterschiedlichen Zersetzungsstadien.
Vorher war der Umgang mit dem Müll im Marjal Sache der Parkverwaltung, jetzt obliegt sie den beiden Rathäusern, mit offenbar eher bescheidenen Ergebnissen.

Die Guardia Civil hat die beiden Mitglieder einer spanisch-bulgarischen Mesalliance verhaftet, die für 50 Einbrüche in der Urbanisation "Gata Residencial" und den Verkauf der Beute auf dem Schwarzmarkt verantwortlich ist. Der 25-jährige spanische Einbrecher in nicht bewohnte Häuser und Wohnungen bei Gata de Gorgos wurde in seinem Wohnort Oliva festgenommen. Der 42-j¨ährige Bulgare -ebenfalls aus Oliva- kaufte ihm die Beute en Gros ab und verscherbelte sie auf Floh- und Wochenmärkten. Der Schaden pro heimgesuchtem Haus lag bei rund tausend Euro.
Nach dem Termin beim Richter wurde das Duo wieder auf freien Fuss gesetzt.
Der Einbrecher hatte auch in ländlichen Bereichen von Pedreguer, Orba, Benidoleig und Pego sein Unwesen getrieben, wo ihm weitere 40 Einbrüche zur Last gelegt werden.

Dank eines erneuten Haushalts-Abrechnungsüberschusses vom vergangenen Jahr kann die Gemeinde Ondara in diesem erstmals Geld für die Reduzierung ihrer Schulden bei den Banken abzweigen, deren Gesamthöhe nicht genannt wurde. In den vergangenen Jahren mussten die Überschüsse jeweils für die Rückzahlung eines staatlichen Kredites aus dem Jahr 2012, mit dem die Schulden bei Lieferanten beglichen wurden, verwendet werden. Nach endgültiger Tilgung jener Last bleibt von dem 2016er Überschuss von 1,8 Mi noch eine halbe Million Euro für die Tilgung von Bankschulden übrig.
Die angepeilten Haushaltsansätze von Ondara für die kommenden Jahre liegen zwischen 6,5 und 6,7 Millionen Euro.

Die Rettungsexperten der Feuerwehren on Dénia, Benidorm und Cocentaina mussten in der zweiten April-Woche schon nach Einbruch der Dunkelheit zwei junge Kletterer aus Gandia aus der Sierra de Segària bei Ondara bergen. Diesen war beim Abstieg die Zeit davon gelaufen, und weil sie kein Telefon dabei hatten, gaben sie Lichtzeichen und riefen um Hilfe. Ortspolizisten aus Ondara bekamen dies mit und leiteten die Rettungsaktion ein. Auch vom Montgó bei Dénia berichteten Anwohner am Anfang der Woche, aber mittags, von einer Rettungsaktion, die mit dem Hubschrauber durchgeführt wurde.

Im Alter von 50 Jahren ist der Bürgermeister der 300-Einwohner-Hinterlandgemeinde Tormos, Vicente Javier Ripoll (PP), gestorben. Er wurde auf dem Landgrundstück der Familie gefunden, die nach ihm suchte, weil er nicht zum Essen gekommen war. Die spanische Presse geht von natürlicher Todesursache aus, weil Ripoll unter Herzproblemen litt. Ripoll war 2015 von den Wählern als Gemeindeoberhaupt bestätigt worden.

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