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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die auf die Konservierung von Mittelmeer-Flora und -Faune ausgerichtete "Fundem"-Stiftung "Jardí de l´Albarda" aus Pedreguer-La Sella hat nach einem Bericht in der spanischen Presse für 47.000 Euro ein 130.000 qm grosses wertvolles Waldstück in Muxika in der baskischen Provinz Vizcaya gekauft. Dort sollen, zusammen mit dem benachbarten Grundstück einer weiteren Stiftung, ortsübliche Rotbuchen angepflanzt werden. Der vorherige Landbesitzer wollte holzwirtschaftlich rentable Eukalyptus anbauen.

Unter den 70 gotischen Kirchenglocken, die jetzt das Land Valencia zu schützenswerten Kulturgütern (Bienes de Interés Cultural = BIC) erklärt hat, befinden sich zwei aus der Marina Alta: die 570 Jahre alte, 25 cm hohe und 21 Kilo schwere ehemalige Glocke der Kapelle Santa Llúcia an der Strasse über den Montgó von Jávea nach Dénia (ursprünglich in der San-Juan-Kapelle,jetzt im Archäologie-Museum von Xàbia) sowie die gleich alte und hohe und zwei Kilo schwerere der Kapelle Sant Joanet de Mosquera (jetzt in der Kirche) der Hinterlandgemeinde Alcalalí.

Im Hinterland-Dörfchen Sanet y Negrals hat das rasche Eingreifen der Feuerwehr am Nachmittag des Donnerstag, 6. Dezember 2018, das Ausbreiten eines Brandes am Ufer des Girona-Flusses verhindert. Es blieb bei einer Feuerlänge von 50 Metern entlang des Flussbettes.

Die Feuerwehr musste am Sonntag Morgen, 2. Dezember 2018, die Fahrerin eines Pkw aus ihrem Kfz befreien, das auf der Landstrasse CV-700 von Pego Richtung Dénia von der Fahrbahn abgekommen war und auf der Seite zu liegen gekommen war. Die Strasse musste während dieser Arbeiten gesperrt werden.

Einen Abenteuerpark richtet die teilunabhängige Gemeinde La Xara im Pinienwald “El Pinaret” ein. Dazu steuert die Provinz Alicante fast 30.000 Euro bei. Im vergangenen Jahr wurden bereits 75.000 Euro in die Reinigung der Zone sowie die Einrichtung einer Picknickzone mit Tischen, Barcacoas und Toiletten investiert.





















Bei einem 53-jährigen spanischen Patienten im Kreiskrankenhaus von Dénia-La Xara ist nach einem Bericht der Zeitung "Las Provincias" Diphtherie diagnostiziert worden. Er war am 15. November in die Notaufnahme gekommen und von dort gleich auf die Intensivstation. Sowohl bei ihm als auch bei seiner Familie und seinem sozialen Umfeld seien Präventivmassnahmen getroffen worden, um eine Verbreitung der Krankheit zu unterbinden. Der Mann war in den letzten Jahren nicht in Länder mit signifikantem Diphtherie-Aufkommen gereist. Er ist nach wie vor isoliert, entwickelt sich jedoch positiv, so die Zeitung.

Die letzten Wochen haben in der Marina Alta den Anschein eines guten Regenjahres entstehen lassen, immerhin wurden bei der letzten Gota Fría bis zu 180 Liter pro Quadratmeter gemessen. Die Stadt Calpe verkündete, dass der "Lucifer"-Brunnen in Vall de Laguar (Foto) sich mittlerweile so weit erholt habe, dass die Trinkwasser-Versorgung der Peñónstadt für das ganze nächste Jahr garantiert sei. Allerdings ist dieser Brunnen nicht repräsentativ für die anderen in der Marina Alta, weil er auch langsam durchsickerndes Wasser aus dem undichten Isbert-Stausee erhält, der oberhalb gelegen ist.
Allgemein jedoch liegt die gemessene Regenmenge etwa auf dem Niveau der Jahre 2017 und 2015 und noch rund 300 l/qm unterhalb denen von 2016, das mit Gesamtniederschlägen von 1.000-1.100 l/qm eine Ausnahme in dem Trockenzyklus des Kreises darstellt. Im laufenden Jahr 2018 wurden bisher in Benigembla 840, in Jávea 780 und in Vall de Laguar 660 Liter pro Quadratmeter verzeichnet, noch knapp unterhalb den Werten des Vorjahres.

Die europäischen Klienten sind nach einem Bericht der spanischen Presse diejenigen, die in den Bestattungsinstituten der Marina Alta sowohl die bis dahin hier kaum angewandte Feuerbestattung in den letzten anderthalb Jahrzehnten salonfähig gemacht als auch heuer dafür sorgen, dass diese einen erheblichen Anteil unter den Beerdigungsformen in den hiesigen "tanatorios" ausmacht. Diese Methode erlaube es den Hinterbliebenen, die Asche der Verstorbenen zuhause aufzubewahren oder an einem von ihm vorbestimmten Ort auszustreuen. Die Spanier hingegen seien nach wie vor mehrheitlich der klassischen Beerdigung verschrieben, wenn auch mit kürzeren Messen als früher.
Die Kosten seien bei dieser Wahl nicht ausschlaggebend, so die Bestattungsunternehmen: Sie variieren nicht so sehr zwischen der klassischen Beerdigung mit Nische und der Verbrennung (Beispiele Dénia: 4.700 mit Nische vs. 4.000 Einäscherung) wie zum einen zwischen den Orten und in einigen Orten die Preisdifferenzen beim Kauf von Nischen verschiedener Kategorien: am billigsten die oberen und am teuersten die ohne Leiter zugänglichen. Beispiel Pego: zwischen 300 und 1.800 Euro; Jávea: zwischen 450 und 1.400 E. Gegenbeispiele Teulada Moraira und Dénia mit Nischen-Fixpreisen von 500 E und 1.650 E.
In den letzten Jahren hat sich dem Bericht zufolge die Dauer der Totenmessen von über 25 Minuten auf knapp über 10 Minuten halbiert.

Die Jungsozialisten (Joves Socialistes) der Marina Alta haben einstimmig den Stadtrat Enrique Chover aus Vergel zum Generalsekretär gewählt. Präsidentin und Sekretär wurden die Kenianer Sandra Gertrud und Ángel Serrano. Benjamin im neuen Juso-Vorstand des Kreises ist Lucía Morales aus Teulada. Die Rückeroberung des "Europas der Rechte und Freiheiten" steht im Mittelpunkt der politischen Absichtserklärungen der Jones Socialistes der Marina Alta.

Das Land Valencia schuldet einer Anwohnerin von Vergel noch heute die ihr zustehende Beihilfe für die Überschwemmungsschäden der Flut vom Oktober 2007. Der Landes-Ombudsmann (Síndic de Greuges) beklagte nach einem Bericht der Zeitung "Marina Plaza", dass er auf seine entsprechenden Anfragen in Valencia keine Antwort erhalte und die Generalitat sogar gegen das Strafgesetzbuch verstossen könnte.

Bei einer an der Nationalstrasse N-332 gelegenen Firma in Pedreguer versuchte nach einem Bericht in der Zeitung "Información" eine bereits von der Guardia Civil ausgehobene Bande irischer "Asphalt-Betrüger" unlängst ihr Glück. Ein Vertreter machte mit der Firma die Asphaltierung von 100 Quadratmetern Parkplatz für einen Sonderpreis von 1.000 Euro aus, weil man "gerade in der Nachbarschaft ein Projekt abgeschlossen" und Material übrig habe. Dann wurden, so die Zeitung, mit gefälschtem Massband in der Hand 4.000 Euro verlangt und die Forderung mit Drohungen untermauert. Aber vor der herbeigerufenen Polizei nahmen die Vertreter der formell in Barcelona ansässigen und mit einem Bankkonto in der Slowakei ausgestatteten Asphalt-Firma reissaus. Es stellte sich heraus, dass der irische Clan mit diesem Trick an etlichen anderen Stellen in Spanien bereits erfolgreich war. Der vor dem Geschäft in Pedreguer ausgebrachte Asphalt stellte sich schnell als von minderer Qualität heraus und brach unter dem Gewicht der ersten Autos schnell auf, so der Bericht.

Die Baufirma des geplanten Golfplatzes bei Pego hat für die Umsetzung des Projektes, die eigentlich zwischen 2013 und 2018 stattgefunden haben sollte, eine Fristverlängerung von zwei Jahren beantragt. Dies ist laut Vergabebedingungen für den Teilbebauungsplan PAI möglich. Es soll ein Golfplatz mit 18 Löchern, einem Klubhaus sowie einem Hotel entstehen. Die einst vorgesehenen 1.300 Häuser und Wohnungen bleiben aussen vor. Die Stadt Pego fordert von der Firma einen detaillierten Projektvorschlag bis zum Jahresende.
Die valencianistische Partei Compromís allerdings, die von Anfang an gegen das "spekulative" Bauprojekt war, will dem Stadtparlament vorschlagen, den PAI Golf-Pego als beendet zu erklären und das Gebiet wieder als ländlich einzustufen.

Die Gemeinde Ondara hat in den Strassen Dénia und Pintor Sorolla die mehrmals havarierten unterirdischen Müllcontainer durch oberirdische ersetzt. Damit und mit einem verbesserten Abholungssystem, so die städtische Müllfirma SINMA, soll die Gestankprobleme behoben werden.

Das für eine Strassenreparatur im Hinterland-Ort Vall de Gallinera vorgesehene Geld von der Provinz Alicante sei so gut wie weggeworfen, mahnt die sozialistische Oppositionspartei PSOE. Denn zuvor müsse die Kanalisation des Regenwassers in Benialí geregelt werden, das nach der unglaublicherweise nicht bestraften Intervention eines Privatmannes vor fünf Jahren nicht mehr über einen Barranco ablaufe, sondern mitten über die mit starkem Gefälle versehene Dorfstrasse. Immerhin sei im Rahmen des Projektes der Austausch der alten mit Asbest verseuchten Beton-Wasserleitung eine sinnvolle Massnahme, so die PSOE.





















Bei einer illegalen Jagd, nämlich an einem Werktag, im Naturschutzgebiet Pego-Oliva beim jüngsten Vollmond wurden mindestens sechs Exemplare geschützter Vogelarten geschossen und noch vor Ort das verwertbare Fleisch abgetrennt und die Reste fortgeworfen. Das zeigte die Umweltschutzorganisation "Acció Ecologista Agró" bei der Polizei an. Die möglichen Strafen reichen von hohen Geldbussen bis hin zu einer möglichen Gefängnisstrafe, so die spanische Presse.

Ein Gericht hat einen Mann zu 2 Jahren Gefängnis und 5 Jahren "überwachter Freiheit" verurteilt, der vor anderthalb Jahren auf einem Landhaus in Dénia-Jesús Pobre versucht hatte, seine Freundin zu vergewaltigen. Die Frau war geflohen, und der Mann versuchte eine zweite Vergewaltigung. Er gestand vor Gericht diese Versuche ein und erreichte eine Aussetzung der verhängten Gefängnisstrafe über drei Jahre, wenn er in dieser Zeit nicht straffällig wird.

Um zwei offiziell anerkannte Kulturgüter (BIC = Bien de Interés Cultural) reicher ist jetzt der Marina-Alta-Kreis: Das Land Valencia hat den Baños de la Reina zwischen Arenal-Strand und Hafen von Calpe und der Isla del Portitxol von Jávea diesen Schutzstatus verliehen. Der Antrag aus Jávea ist noch relativ jung, der erste aus Calpe stammt aus dem Jahr 1996.
Ein Teil der römischen Fundstelle, deren Höhepunkt im 2. Jahrhundert nach Christus lag, so teilte das Land 2016 mit, sei durch die Einrichtung von Strassen zu den Apartment-Türmen zerstört worden. Der neue Schutzstatus sollte, so die spanische Presse, der Stadt den Erwerb von 15.000 Quadratmetern erleichtern, um sie vor der durch den früheren Bebauungsplan genehmigten Bebauung zu schützen. Als Ausgleich für die Bebauung bei den Baños könnten die Grundstücksbesitzer Baurechte an anderen Stellen im Gemeindegebiet erhalten. Bei reinem Kauf der Grundstücke, deren Wert mit neun Millionen Euro angegeben wird, könnten nach der BIC-Erklärung sich auch das Land Valencia und der spanische Staat einbringen.
Auch die 8 Hektar grosse Portitxol-Insel vor dem Barraca-Strand von Xàbia bietet archäologische Beweise für frühe Besiedlung auf, in diesem Fall in der phönizischen und ebenfalls der römischen Epoche, später in der "periodo andalusí". Die Insel ist eine der wenigen unbebauten Zonen an der valencianischen Küste.

Auf der Basis von bisher über 4.000 Detail-Fotos rekonstruieren Wissenschaftler der Universitäten von Barcelona und Valencia die 22.000 Jahre alte Comte-Höhle von Pedreguer. Ausserdem haben sie mit einer neuen Ausgrabungsphase begonnen. An den Kosten für die Erforschung sind neben der Cirne-Kulturstiftung aus Javea die Stadt Pedreguer und die Provinz Alicante beteiligt.

Die Staatsanwaltschaft des Provinzgerichtes von Alicante fordert zum Prozess gegen einen 34-jährigen Deutschen 13 Jahre Haft für dessen Mordversuch an seinem -ebenfalls deutschen- Freund in dessen Haus an der Strasse von Jávea nach Gata de Gorgos vor 16 Monaten. Dieser hatte seinen Freund aus Kindertagen einen Monat lang beherbergt, als der jetzt Angeklagte ganz unvermittelt mit einem Katana-Schwert mit einer Klinge von 70 Zentimetern auf ihn losging. Schwer verletzt gelang dem Opfer die Flucht auf die Strasse.

Bis zu 6.000 Fahrzeuge durchfahren auf den beim neuen Kreiskrankenhaus gelegenen Dénianer Ortsteil La Xara pro Tag. Und viele halten sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Stundenkilometern. Der Gefährdung der Fussgänger will das Land Valencia mit zehn erhöhten Zebrastreifen Abhilfe schaffen, die zum Bremsen zwingen werden. An diesen Stellen sollen ausserdem die Bürgersteige verbreitert werden, um den Fussgängern besseren Überblick zu verschaffen und sie für die Autofahrer sichtbarer zu machen.

Mit den Abwasserleitungen aus der Kläranlage der Urbanisation Montepego beschäftigt sich in diesen Tagen der Petitionsausschuss des Europaparlaments. Dort beschreiben Anwohner, die die jahrlangen Einleitungen und die Passivität der Stadtverwaltung von Pego und der Landesregierung von Valencia angezeigt haben, die "Geschichte aus fehlender Kontrolle, Unfähigkeit und Passivität der zuständigen Behörden", so die EU-Abgeordnete der spanischen Linkspartei Esquerra Unida, Marina Albiol: "Messungen der Generalitat haben gezeigt, dass die Abwässer das Feuchtgebiet schädigen", das immerhin ein offizieller Naturpark ist.

Die Gemeinde Els Poblets hat den Zwist mit Dénia um den 700 Meter langen Almadrava-Strand, der seit fast einem Vierteljahrhundert dauert, vor einem halben Jahr in die Hände von Anwälten gelegt und schliesst den Gang vor Gericht nicht aus. Der Ursprung liegt in einem schriftlich zu Gunsten Dénias fixierten Wegerecht aus dem 14. Jahrhundert für den Transport des vor Almadrava gefangenen Thunfischs in die heutige Kreishauptstadt der Marina Alta. Die Anwohner zahlen ihre Steuern in Els Poblets, aber Dénia ist unter anderem für die Strandreinigung zuständig und nimmt diese Pflicht den Anwohnern zufolge nicht ernst genug, obwohl in diesem Sommer Strandrettung gestellt wurde.
Die Anwohner zahlen ihre Steuern an Els Poblets, aber Dénia lehne die Abtretung der Rechte an dem Strandstreifen ein ums andere Mal ab, so Els Poblets´ Bürgermeister Salvador Sendra. Nachdem die Forderung in Els Poblets schon lange in etlichen Wahlprogrammen stehe, so die Bürgervertreter von Almadrava, die sich laut spanischer Presse "vernachlässigt" fühlen, habe Sendra diesmal mit Verweis auf die Anwaltskanzlei ernsthaftes Bemühen zugesagt - ohne jedoch den Stand der Dinge konkretisieren zu wollen, die "ihre Zeit brauchen". Ein Anlauf von 2009, der auf dem Argument des gestiegenen Meeresspiegels fusste, scheiterte, ebenso wie weitere Versuche.
Sendra sagte, dass in puncto der von den Bürgern beklagten Kontamination des Girona-Flusses Kontakte zwischen den beiden beteiligten Rathäusern bestehen.

Kurz angemerkt:
Dass die benachbarten Rathäuser von Els Poblets und Dénia in 23 Jahren, die der Streit um den "Besitz" dauert, keine Lösung zumindest für die Gewährleistung der notwendigen Dienstleistungen für die Anwohner und Besucher des Almadrava-Strandes gefunden haben, ist ein Armutszeugnis - für beide. Schliesslich ist nicht der nominelle Besitz das Wichtige, sondern die ordentliche Erfüllung der damit verbundenen Aufgaben. Und wenn die Eigentümerin Dénia für ihre Leistungen keine Kompensation erhalten kann, weil Steuern und Abgaben der Anwohner in ein anderes Stadtsäckel fliessen, darf ihre Folgerung nicht sein, die notwendigen öffentlichen Dienstleistungen auf Sparflamme zu kochen. Und die Nicht-Besitzerin Els Poblets sollte sich ebenso wenig hinter einem allzu simplen "solange der Strand nicht uns gehört" verstecken, sondern ernsthaft mit Dénia über eine Formel verhandeln, von der Anwohner und Besucher von L´Almadrava profitieren, um die es schliesslich in der Hauptsache gehen sollte.
-cgb-


Die Stadt Jalón hat einen weiteren Schritt in Richtung der von ihr seit anderthalb Jahrzehnten geforderten Sekundarschule getan: Mitte September wurden für 85.000 Euro die Arbeiten an der Kanalisation auf dem vorgesehenen Grundstück zwischen Camí Institut und Camí del Cementeri ausgeschrieben. Sie sollen im Januar 2019 abgeschlossen sein. Damit sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Neuaufnahme des Schulprojektes des Landes Valencia getan, dass seinerzeit aus verschiedenen baurechtlichen Gründen nicht zum Erfolg geführt habe.





















Die spanische Internet-Zeitung "Marina Plaza" hat ein Video veröffentlicht, auf dem ein Geländewagen auf einem Landweg im Feuchtgebiet "Marjal" bei Pego in relativ hoher Geschwindigkeit eine Reihe von flüchtenden jungen Wildschweinen überfährt. Ein Landmaschine -vielleicht ein Mähdrescher-, von der aus die Aufnahmen gemacht wurden, scheuchte die Tiere auf, aber es handelte sich wohl um wesentlich mehr als erwartet, vor allem um ein gutes Dutzend Nachwuchstiere. Als plötzlich der BMW-Geländewagen ins Bild kommt, erwischt dieser "nur noch die Nachhut", einige der jungen Wildschweine.
Das Video sorgte im Internet für Furore und geriet so wohl auch an die Zeitung. Diese berichtete, das einige Bürger sich bei der Leitung des Naturparks "Marjal" beschwerten, von dort aber auf die eher geringen Erfolgsaussichten hingewiesen worden seien.
Interessant sind die Leserbeiträge in der Zeitung, in der sich ebenso entsetzte Menschen über die Tötungsaktion beklagen wie andere auf die Wildschweinplage hinweisen, die vor allem den Landwirten Kopfschmerzen bereite.
Hier finden Sie das Video:
http://lamarinaplaza.com/2018/09/10/video-coche-atropella-manada-jabalies-marjal-pego/
Zum Thema auch die neue costa-info.de-Umfrage auf unserer <a href="http://costa-info.de">HOMEPAGE</a>


In El Verger, genauer, in der Calle Almàssera, ist ein Testlauf für die neuen dreidimensionalen Zebrastreifen gestartet, über die aus anderen Ländern berichtet wurde. Die in diesem Ort für die Strassenbeschilderung zuständige Firma "Serovial" hat in dieser Strasse zur Grundschule und den Sportanlagen zwei Zebrastreifen auf eine Art angemalt, dass der Eindruck entsteht, sie seien dreidimensional, was die Autofahrer automatisch zum Bremsen animiert.

Über den seit anderthalb Jahrzehnten bestehenden "Escándalo de los Avales" in der 1.500 Häuser umfassenden Urbanisation Monte Pego auf halbem Weg zwischen Vergel und Pego hat jetzt die spanische Presse berichtet: Wer neu oder umbaut, muss beim Rathaus für den Ersatz möglicher Schäden an öffentlicher Infrastruktur durch die Bauarbeiten eine Garantiezahlung leisten. Diese behält die Stadtverwaltung von Pego seit 2003 ein, so die Anwohnervereinigung "Pro Monte Pego". Das Ayuntamiento führe ins Feld, dass dieses Geld "in der Zukunft einmal für die Reparatur der Infrastruktur der Urbanisation" genutzt werden müsse.
Hintergrund des Skandals ist ein uralter Streit zwischen der Stadt und der Promotionsfirma "Monte Pego, S.A.". Die Stadt wartet seit 12 Jahren darauf, dass die Firma die Beendigung der Erschliessungsarbeiten der Urbanisation erklärt. Und bis dahin könne das in Einklang mit dem valencianischen Baugesetzt kassierte Geld nicht zurückgezahlt werden. Die Behauptung der Bürger, dass die Stadt keine Informationen über die einbehaltenen Summen herausgebe, stimme nicht, so das Ayuntamiento von Pego: Sie seien im Stadthaushalt vermerkt, der Jahr für Jahr vom Gemeindeparlament verabschiedet werde, und auf gerichtliche Anfragen an die Justiz übersandt worden.
Die Anwohner fühlen sich trotzdem von der Stadt Pego hinters Licht geführt, die Garantiezahlungen für eine nach wie vor private Urbanisationen kassiere (und einbehalte) und obendrein für neu gebaute Häuser hinten heraus die offizielle Bewohnbarkeitsbescheinigung verweigere.

Die Polizei hat eine sechsköpfige Bande von Drogenhändlern zwischen 20 und 45 Jahren ausgehoben, darunter eine Frau, die unter anderem in der Nähe der Grundschule von La Xara agierten. Bei der Operation wurden 4 Kilo Marihuana in Kugeln, hundert Kilo Marihuana-Pflanzen und 5 Gramm Kokain sowie mehrere Messer sichergestellt. Anwohnern hatten Anzeigen gemacht, die Polizei observierte und durchsuchte schliesslich mehrere Wohnungen in La Xara, Ondara und Pedreguer.

Beileibe noch kein konkretes Projekt, aber immerhin eine gemeinsame Absichtserklärung: Spaniens Regierung in Madrid erklärte sich mit dem Vorschlag des Landes Valencia und der Städte Gata de Gorgos und Pedreguer einverstanden, die chronisch überlastete und ausnehmend unfallträchtige Nationalstrasse N-332 zwischen Gata und der Autobahnzufahrt Ondara auf vier Spuren auszubauen. Diese Lösung sei einer neuen Autobahnabfahrt zwischen Pedreguer und Gata vorzuziehen. Mit Sicherheit aber wird erst einmal die Auswirkung der Autobahn-Freigabe ab 2020 abgewartet, um ein neues Strassenprojekt zu definieren.

Der valencianische Ombudsmann "Síndic de Greuges" hat die Stadt Dénia offiziell aufgefordert sich mit der staatlichen Wasserverwaltung "Confederación Hidrigráfica del Júcar" (CHJ) auf eine Lösung für das stinkende stehende Wasser an der Mündung des Girona-Flusses zu einigen. Denn dies sei den Anwohnern nicht mehr länger zuzumuten, und beide Organismen kämen ihrer Verantwortung nicht nach. Der Dénianer Umweltstadtrat, so die spanische Presse, habe zugesichert, dass Massnahmen zur Reinigung des Flussbettes getroffen werden, wenn dies nötig werde. Das jedoch reicht Anwohnern und mit ihnen dem Bürgeranwalt nicht, deshalb die Aufforderung, "den Flusslauf immer sauber zu halten".

Eine spektakuläre Windhose war am Donnerstag Morgen, 6. September 2018, gegen 8.30 Uhr über dem Meer vor den Küsten zwischen Oliva und Dénia zu sehen. Die Bilder wurden von dem Boot Astraleta gemacht. Die Wetterabteilung der Universidad de Alicante deutete an, dass in den nächsten Tagen vielleicht weitere Phänomene dieser Art zu beobachten sein werden.
Das Video ist in der Zeitung "Información" zu sehen:
https://www.diarioinformacion.com/marina-alta/2018/09/06/forma-espectacular-manga-marina-frente/2059966.html


Ein Feuer hat in der Hinterlandgemeinde Benidoleig in der Zone Camí Real Ende August 3.000 qm Schilfgelände verbrannt. Es brach nachts um 2 Uhr aus, war mit Hilfe der Feuerwehren aus Dénia und Torremanzanas um 5 Uhr gelöscht. Ein zunächst bedrohtes Haus brauchte nicht evakuiert zu werden.





















Ein Feuer verbrannte bei der Hinterland-Gemeinde Beniarda rund 25 Hektar Pinienbestand und Unterholz, bevor die Feuerwehr es unter Kontrolle bringen konnte. Der Brznd war am Mittwoch ausgebrochen, Regen half am Donnerstag bei den Löscharbeiten.

Die Provinz Alicante hat im Gemeindegebiet von Llíber für 60.000 Euro eine Behelfsbrücke über den Gorgos-Fluss gebaut, die für die Zeiten, in denen der Fluss viel Wasser führt, die Isolierung der Anwohner des Ortsteils Font d´Aixa beendet.

Zwischen Alcalalí und Xaló brach in dieser Woche das dritte Feuer dieses Sommers im und beim Flussbett des Rio Gorgos aus und verbrannte drei Hektar Landes. Ein Dutzend Feuerwehrleute aus Dénia und Benissa sowie 20 Helfer sowie zwei Einheiten aus der Luft löschten den Brand. Die anderen beiden hatten in Parcent und ebenfalls in Alcalalí stattgefunden.

20 Städte und Gemeinden der Marina Alta nehmen an dem Provinz-Programm zur Sterilisation freilegender Katzen teil. Damit soll die Katzenpopulation unter Kontrolle gehalten werden.
Folgende Beihilfen wurden gezahlt:
Gemeinden bis 1.000 Einwohner:
Jesús Pobre 822,37 Euro; Llíber 328,94; Murla 657,89; Sanet y Negrals 822,37; Senija 822,37
Gemeinden bis 5.000 Einwohner:
Beniarbeig 1.081,08; Benidoleig 1.081,08; El Poble Nou de Benitatxell 1.081,08; Els Poblets 1.081,08; El Verger 410,81; Xaló 756,76
bis 15.000 Einwohner:
Benissa 1.236,94; Gata de Gorgos 1.236,94; Ondara 643,21; Pedreguer 1.236,94; Pego 791,64; Teulada 1.236,94; bis 50.000 Einwohner:
Calp 2.320,78; Dénia 2.320,78; Xàbia 2.320,78


Ein 4-Jähriger hatte in der Ferienschule Granja Escuela von Beniarbeig mittags keine Lust mehr zu warten, bis ihn seine Eltern abends abholen würden, machte sich vom Acker und lief die 700 Meter allein nach Hause. Seine Mutter hatte zum Glück an dem Tag frei, und es blieb bei einem grossen Schrecken allerseits. Die Eltern hatten ihn abends noch nie zu Fuss, immer nur mit dem Auto abgeholt, der Kleine hatte seiner Lehrerin schon seit Tagen angedeutet, so die Zeitung "Información", dass er wisse, wo lang es nach Hause gehe.
Der Leiter der Ferienschule entschuldigte sich bei den Eltern: "Wir hätten die Absicht des Kindes entdecken und ernst nehmen müssen. Dies ist uns in 35 Jahren zum ersten Mal passiert. Wir werden besser aufpassen müssen, aber einzäunen ist nicht die Lösung."

Nach einem Feuer im Hinterland half einen Tag später, Ende der ersten August-Woche 2018, auch in Jávea, am Rande des Naturparks Montgó, der erstmals einsetzende Regen der Feuerwehr beim Löschen eines Waldbrandes. Die Löscher waren mit Einheiten zu Lande und aus der Luft angerückt.

Ein Blitz löste am Donnerstag Nachmittag, 9. August 2018, einen Brand in den Bergen der Hinterland-Gemeinde Vall de Laguar aus, in der Nähe des Wanderweges im "Barranc de l´Infern". Das Feuer entstand ziemlich nahe eines Berggipfels, hatte deshalb in seiner Ausbreitung nach oben nicht mehr allzu viel Nahrung. Regen von mehr als 15 Litern pro Quadratmetern half der Feuerwehr bei der Löschung des Brandes.

Bei zwei kleinen Bränden in Alcalalí und Ondara war am Sonntag, 5. August 2018, die Feuerwehr aus Dénia jeweils so schnell vor Ort, dass es nicht zu grösseren Schäden kam. In Alcalalí brannte es beim Gorgos-Fluss und in Ondara in der Nähe der Autobahn-Auffahrt.

Die Rathäuser des Marina-Alta-Kreises haben von 2012 bis Ende 2017 ihre Schulden um rund 60 % von fast 160 auf weniger als 70 Millionen Euro gesenkt. Mehr als die Hälfte der 33 Kommunen hat keine Bankschulden mehr, und die Grossschuldner Calpe, Dénia und Jávea sorgten für den Löwenanteil der abgeschmolzenen Schuldenlast und wiesen zum Jahresende "nur" noch Aussenstände von 25, 20 und 8 Millionen Euro aus und sind auf dem Weg, diese Hypothek hinter sich zu lassen. Entscheidend dazu beigetragen hat der 2012 vom staatlichen Finanzminsterium diktierte Sparplan, der nur noch Investitionen ohne stark belastende Folgekosten zuliess, im Gegenzug dafür seinerzeit jene Sonderkredite gewährte, die den Bankrott der Gemeinden verhinderten. Von diesen Einschränkungen wollen sich jetzt die meisten Rathäuser befreien.
Die Verschuldungder Marina-Alta-Gemeiden im Dezember 2017 laut spanischem Finanzministerium:
L’ATZÚBIA 157
ALCALALÍ 0
BENIARBEIG 261
BENIGEMBLA 0
BENIDOLEIG 0
BENIMELI 0
BENISSA 1
BENITATXELL 59
CALP 25.762
CASTELL DE CASTELLS 0
DÉNIA 20.333
GATA DE GORGOS 747
LLÍBER 404
MURLA 0
ONDARA 1.649
ORBA 975
PARCENT 0
PEDREGUER 905
PEGO 5.400
ELS POBLETS 0
EL RÀFOL D’ALMÚNIA 27
SAGRA 0
SANET I NEGRALS 0
SENIJA 0
TEULADA 0
TORMOS 0
LA VALL D’ALCALÀ 0
LA VALL D’EBO 0
LA VALL DE GALLINERA 0
LA VALL DE LAGUAR 0
EL VERGER 2.463
XABIA 7.991
XALÓ 0


Das Oberste Spanische Gericht (Supremo) hat jetzt die 11-jährige Haftstrafe für den 60-jährigen Carlos César N. N. aus Gata de Gorgos bestätigt, der zwischen 2014 und 2016 seinen heute 10-jährigen Stief-Enkel missbrauchte, wenn dieser ihn besuchte. Dafür nutzte der Mann Besuche auf seinem Landgrundstück mit Lagerhütte, bis er vor zwei Jahren von dem Freund der Mutter auf frischer Tat ertappt wurde.
Das Tribunal Supremo bestätigte die Strafe, die vom Provinzgericht und vom Oberlandesgericht verhängt worden war.





















Das Rathaus von Dénia hatte im April 2018 am Bassetes-Strand in Las Marinas den Bau eines 200 qm grossen Chalets durch die Frau des ehemaligen Bürgermeisters von Ondara (2001-2015), Ximo Ferrando, gestoppt, weil es dafür keine Genehmigung gibt. Es sollte an Stelle einer Casita von 70 qm entstehen, so die Zeitung "Las Provincias", die ergänzt: "Auf der Baustelle wird derzeit gearbeitet". Ferrandos Gattin versuchte es über Tricks, das Projekt als "obra menor" (Pool und Aussenzaun) zu deklarieren und die Verdreifachung des Bauvolumens durchzuschummeln und stiess auf das Njet der Dénianer Stadtverwaltung. Der Plan der Bürgermeistersfrau, die mit ihrem Mann drei Immobilienfirmen teile, sei gewesen, das geplante Luxuschalet mit einem 20 Meter langen Privatweg zum Strand zu verkaufen. Einem Interessenten sei die Baustelle bereits gezeigt worden.

In der Nacht zum Donnerstag, 26. Juli 2018, war um 23.45 Uhr in der Marina Alta, vor allem aber in Calpe, Benissa und Teulada-Moraira, ein Erdbeben der Stärke von 3,1 auf der Richter-Skala zu spüren, dessen Epizentrum im Meer vor dem Peñón de Ifach lag. Auf den Polizeiwachen gingen zahlreiche Anrufe ein. Um 1.05 und 1.25 Uhr wurden Nachbeben der Stärken 2 und 2,2 verzeichnet. Schäden wurden nicht registriert.

Anwohner des Camí de les Guadianes von Els Poblets wollten vom Rathaus wissen, warum seit einigen Wochen die begonnenen und halb fertigen Erschliessungsarbeiten an ihrer Strasse nicht mehr voran gehen. Anwohner sind genervt, Geschäftsleute ob bereits erlittener Verluste besorgt. Das Ayuntamiento beantwortete der spanischen Zeitung "Información" diese Frage: Man warte auf die Trinkwasserfirma "Aqualia", die bis Ende August an derselben Stelle Leitungsarbeiten und -erneuerungen durchführen müsse. Es gehe darum, den Asphalt der Strasse nicht kurz nacheinander zwei Mal aufreissen zu wollen, bat die Stadt die Anwohner um Geduld.

Kurz angemerkt:
Das Problem ist ein kommunikatives. Warum teilt die Gemeindeverwaltung diese Planungen den Betroffenen und der Öffentlichkeit nicht mit? Dann würde die Kritik an der Verzögerung, wenn nicht verstummen, so doch erheblich gemässigter ausfallen. Und sich auf die Frage "beschränken", warum zwischen der ersten Phase der Erschliessungsarbeiten und den Arbeiten von Aqualia ein wochenlanger Stillstand sein musste und ob überhaupt die Arbeiten im Sommer stattfinden müssen.
Carl-Georg Boge


Am Montag, 16. Juli 2018, brach im "Pinaret" von La Xara, Dénia, ein Feuer aus. Die Feuerwehr war schnell mit Einheiten aus der Luft und zu Lande zu Stelle und brachte den Brand in der Nähe des Naturparks "Montgó" bald unter Kontrolle. Die Besucher eines nahe gelegenen Behinderten-Tageszentrums durften ihre Einrichtung während einer ganzen Weile nicht verlassen. Mehrere Anwohner mussten eine Weile ihre Häuser verlassen.

Die Gemeinde Pedreguer restauriert ihr mittelalterliches Castillo Ocaive mit einem Finanzaufwand von 340.000 Euro. Etwa 40 % dieser Kosten werden in diesem und dem nächsten Jahr von der Europäischen Union aus den FEDER-Entwicklungsfonds beigesteuert. Die Burg ist vom Einsturz bedroht. Das Erhaltungs- und Restaurationsprojekt soll in den nächsten Monaten entworfen und noch vor Ende des Jahres angegangen werden. 2016 wurde das Castillo ins Register der Kulturgüter (BIC) aufgenommen, im vergangenen eingehend topografisch erfasst und dokumentiert.
Der Ocaive-Berg wurde bereits in der Bronzezeit besiedelt, die architektonischen Strukturen auf dem oberen Teil stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, die tiefer gelegenen Brunnen aus noch früheren Jahrhunderten.

Die Polizei von Denia hat zwei Männer im Alter von 23 und 29 Jahren verhaftet, die Touristen betrogen, die über das Internet bei ihnen über gefälschte Webseiten Ferienwohnungen in Calpe, Benissa, Teulada-Moraira, Denia und Alicante mieten wollten und die Anzahlungen behielten ohne die Unterkünfte zu liefern. Ausserdem werden den beiden Männern rund 20 von Touristen bewohnte Ferienunterkuenfte in der Marina Alta zur Last gelegt. Dabei machte das umtriebige Duo Beute im Wert von mehr als 60.000 Euro.

Dem schnellen Eingreifen der Löschkräfte aus der Luft und der Verfügbarkeit von Wasserdepots zu diesem Zweck auf dem Montgó war es zu verdanken, dass am Sonntag Nachmittag, 8. Juli 2018, ein Brand in dem Naturpark, an der Gemeindegrenze zwischen Dénia und Jávea (wir berichteten), in nur drei Stunden gelöscht war. Den ganzen Montag über wurden weitere Lufteinsätze geflogen, um ein erneutes Ausbrechen der Flammen zu verhindern. Mit einer Wärmebildkamera wurden aus der Luft besonders stark aufgeheizte Stellen identifiziert.

Ein Waldbrand ist am heutigen Sonntag Nachmittag, 8. Juli 2018, im Naturpark Montgó ausgebrochen, in der Nähe der Camell-Höhle an der Grenze der Gemeindegebiete von Dènia und Jàvea. Die Feuerwehr bemüht sich mit Einheiten aus der Luft und am Boden darum, das vom Wing begünstigte Feuer unter Kontrolle zu bringen.

Ein 14-jähriger Ausflügler musste am Mittwoch, 4. Juli 2018, wegen eines Hitzschlags mit Hilfe eines Hubschraubers aus der Serra de Sègaria evakuiert werden. Der Junge aus Madrid war mit seinem Vater unterwegs, als er begann, sich schlecht zu fühlen und zu zittern. Nach einem Anruf an 112 war in kurzer Zeit der Helikopter zur Stelle und kurze Zeit darauf der Junge im Krankenhaus.
Die Feuerwehr erinnerte daran, dass anstrengende Aktivitäten und Ausflüge zu dieser Jahreszeit nichts für die Mittagszeit sind. Und für eine Vormittagsroute in die Berge solle man drei Liter Flüssigkeit pro Person dabei haben. Gute Wegkenntnisse seien ebenfalls vonnöten.

Im Rahmen eines Schüleraustausches mit der Sekundarschule von Pedreguer verbrachte eine Schülergruppe aus dem baden-württembergischen Nagold im Juni eine Woche in der Gemeinde. Besonderes Gedenken galt bei der Willkommensfeier dem Nagolder Lehrer Jürgen Kuppinger: Der gute Geist hinter dem Austauschprogramm war vor Kurzem nach langer Krankheit gestorben.





















Der Klassiker zum Auftakt der sommerlichen Schwimmwettbewerbe (Circuito de Aguas Abiertas) an den Küsten der Marina Alta wurde in diesem Jahr ernsthaft vom Amtsschimmel bedroht: Fast die ganze Woche vor der "Milla Verde" über musste Benissas Sportstadtrat Xavi Tro (Compromís) bei der Küstenverwaltung in Alicante nachfragen und Druck machen, um die Rücknahme der zunächst erteilten Absage das zum 7. Mal organisierten Rennens zwischen Fustera-Strand und Club Naútico Les Bassetes zu erwirken. Ein besonders wichtiger Verwaltungsfunktionär in Alicante pochte auf die verschärften Küstenumweltschutzregeln des sogenannten "Pativel"-Planes und liess sich, so Tro, nur sehr mühsam überzeugen.
Davon wussten nur wenige der knapp 200 Schwimmer, die bei perfekten Wasserbedingungen in zwischen 20 und 40 Minuten die 1,6 Kilometer zurücklegten. Dafür brauchten Xavi Martínez (Ferca, 20.20 Min.), Alberto López (UPV) und Antoni Guardiola (Ondara) sowie Maite Bañuls (Ondara, 22.50 Min.), Sandra Ortolà (Adrenalin Sport) und Blanca Salvador (UPV) am wenigsten Zeit (zweites Foto).
Für den gastgebenden Schwimmklub Benissa (drittes Foto) belegten Alejandro Ferrer, Ricardo Esteve, Isabel Rodenas und Ana Baydal vordere Plätze in ihren Altersklassen.
Das nächste Rennen des Circuito findet am Sonntag, 1. Juli 2018, am I. Montañar-Steinstrand in Richtung Hafen statt, das dritte am 29.7. in Moraira (Portet-Ampolla), das vierte am 26. August in Els Poblets (Almadrava) und der Abschluss am 8. September in Dénia-Marineta Cassiana.

Auf 70 Wanderer und Kajakfahrer pro Tag will die Leitung des Naturparks Montgó die tägliche Besucherzahl in der Meereshöhle "Cova Tallada" an der Küste zwischen Dénia und Jávea begrenzen. Die bis zu mehrere Hundert Menschen betragende Besucherschwemme der letzten Jahre hat der offiziell auch durch die Europäische Union "geschützte" Höhle arg zugesetzt, sogar Kontamination des Meerwassers durch Sonnencreme wurde festgestellt.
Das Problem der Besucherbegrenzung, die schon in diesem Sommer in Kraft treten soll, wird die Kontrolle sein. Es sollen Tickets vergeben und "Schwarz-Einschleicher" mit Strafen belegt werden. Jetzt wird festzulegen sein, wer das Personal stellt und die Kosten trägt. In der spanischen Presse wurde auch angedeutet, dass überlegt wird, den Tallada-Besuchern einen Obolus abzuverlangen.

75 % der Wasserzähler in der Hinterland-Gemeinde Xaló sind "intelligent" und helfen dabei, den Verlust von Trinkwasser schnell zu bemerken und deshalb einzuschränken. Diese Investition hat sich das Rathaus seit Ende 2015 eine Viertel Million Euro kosten lassen. Dazu komme, so das Ayuntamiento, dass man in den vergangenen zwei Jahren mit Nachdruck an der Behebung von Wasserlecks gearbeitet habe.

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