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(Raum) Els Poblets (Ondara Pego Vergel Marina Alta
Die Jäger von Pego haben im Jahr 2017 zwischen 250 und 300 Wildschweinen erschossen, bei einer Treibjagd Anfang Dezember wieder ein Dutzend. Die Policía Local berichtet für den gleichen Zeitraum von 30 Verkehrsunfällen mit Beteiligung von "jabalíes" und empfiehlt den Fahrern besonders Vorsicht auf den Strassen nach Oliva und auf der CV-700 Richtung Vergel, besonders in der Zone zwischen der Urbanisation Monte Pego und dem Feuchtgebiet "Marjal". Besonders hier habe sich die Präsenz dieser Tiere in den letzten Monaten erheblich verstärkt, so das Ayuntamiento von Pego.
Die Jäger fordern die Genehmigung für mehr Treibjagden, vor allem in der Variante des "Gancho", an der nicht mehr als 27 Schützen und Treiber sowie 30 Hunde teilnehmen dürfen, auch über die Zeit von Oktober bis Dezember hinaus.

Zu den 13 gefährlichsten Autobahnabschnitten in Spanien gehören mit einem vierfach über dem nationalen Durchschnitt liegenden Index die AP-7-Teilstrecken Pedreguer-Gata de Gorgos sowie Benissa. Zwischen 2011 und 2015 befuhren rund 15.000 Fahrzeuge pro Tag beide Abschnitte, die je 9 schwere Unfälle mit 15 und 18 Toten zu verzeichnen hatten. Konkret geht es um den Kilometer 613, südlich von der Raststelle "Sant Antoni" (Nr. 13 im spanischen Gefahren-Ranking) und den Kilometer 621 in Höhe der Abfahrt Benissa (Nr. 8).
In der Nachbarprovinz befinden sich weitere 4 der 40 gefährlichsten Autobahnpunkte von Spanien und in Castellón einer. Damit wird die Comunitat Valenciana in Sachen Autobahn-Gefahrenpunkte in Spanien nur von Galicia und Katalonien übertroffen.
Die Daten wurden präsentiert von der Vereinigung der Automovilistas Europeos Asociados (AEA), die feststellte, dass es auf beiden Teilstücken keinen Radar gebe. Die spanische Regierung hat sich noch nicht festgelegt, ob die Konzession für die Autobahn AP-7 über das Jahr 2019 hinaus verlängert wird. Die Oppositionspartei EU will der spanischen Regierung im Bundestag unbequeme Fragen zum Thema stellen und Sicherheitsverbesserungen für die AP-7 in der Marina Alta fordern, sprich: die Installation von Radaren.

Jetzt stimmen auch in dem Örtchen Senija bei Benissa die Bürger (600 sind registriert) darüber ab, ob die Variante «bou embolat» des Stiertreibens bei den Ortsfiestas ab, jener Variante mit Fackeln auf den Hörnern also. Abgestimmt wird bis zum 14. Dezember, im Rathaus oder via Internet. Im vergangenen Jahr stimmte Pedreguer, die "Kathedrale des Stiertreibens in der Marina Alta", mit knapper Mehrheit für die Abschaffung des "bou embolat". In vier weiteren Gemeinden ordneten die Bürgermeister die Abschaffung dieser Stiertreiben-Variante aus Tierschutzgründen an: Jávea, Benitachell, Ondara und Jalón.

Aus dem Gorgos-Flussbett bergen musste die Feuerwehr am Mittwoch, 29. November 2017, einen 83-jährigen britischen Autofahrer in der Hinterlandgemeinde Xaló. Der Mann war aus noch ungeklärter Ursache gegen 10 Uhr von der Brücke abgekommen. Die Feuerwehr rückte mit Fahrzeugen aus Dénia und einem von der neuen Zweigstelle in Benissa an.





















Bei der Bolumini-Höhle auf der Sierra de Segària bei Pedreguer musste die Feuerwehr am Samstag Mittag, 25. November 2017, unter Einsatz eines Hubschraubers eine 60-jährige französische Ausflüglerin bergen. Sie hatte auf schwer zugänglichem Gelände einen Schwächeanfall erlitten.
Fast gleichzeitig bargen die "bomberos" in Llíber bei Benissa einen Hund aus einem acht Meter tiefen Brunnen. Das Tier hatte sich trotz des tiefen Sturzes keine Verletzungen zugezogen.

Die Restaurants "El Rodat" in Xàbia und "Audrey's" in Calp haben jetzt ihren ersten Michelín-Stern erhalten. Rodat-Chef Nazario Cano ist vor allem bekannt für seine "Details asiatiatischer Fusion", wie die spanische Presse schreibt, und Rafa Soler vom Audrey´s in Calpe für seine moderne Küche auf mediterraner Basis. Mit diesen beiden Sternen klettert die Provinz Alicante im Guide Michelin 2018 auf ein Dutzend: 3 für Quique Dacosta in Dénia, je 2 für Kiko Moya vom L'Escaleta in Cocentaina und Alberto Ferruz im BonAmb von Xàbia sowie je einer für Monastrell (Alicante), La Finca (Elche) und Casa Pepa in Ondara. Im kommenden Jahr stellt also die Marina Alta 8 der 12 Michelin-Sterne der Costa Blanca.
In den jetzt mit elf Restaurants bevölkerten 3-Sterne-Olymp von Spanien sind "Aponiente" in Puerto de Santamaría (Cádiz) und "ABaC" in Barcelona aufgestiegen.

Der Golfplatz La Sella hat eine Windmühle aus dem 18. Jahrhundert wieder her, die sich zwischen den Löchern 4 und 5 befindet, wieder hergerichtet und funktionstauglich gemacht. Zum 27. Gebursttag des Golfplatzes drehten sich die Räder der Mühle mit der typischen Architektur der Marina Alta nach vielen Jahren zum ersten Mal.

Ein Bogenschütze und eine Ziege sind die Motive von neuen Höhlenmalereien, die jetzt im Barranc de la Canal auf dem Gebiet der Hinterlandgemeinde entdeckt wurden. Ganz in der Nähe hatten drei Pegolinos die erste Gravur entdeckt. Fachleute haben das Alter der Jagd-Darstellungen auf rund 8.000 Jahre geschätzt.
Die Gemeinde will die Malereien als lokales Kulturgut einstufen lassen, um eine genau Untersuchung vornehmen lassen zu können. Die Zeichnungen sollen in den Computer übertragen werden, um sie mit anderen Funden in der Region und anderswo zu vergleichen. Die bisher entdeckten 200 Höhlenmalereien in der Region dürften nach Meinung der Experten nicht die letzten bleiben. Die genauen Fundorte werden nicht veröffentlicht.

Von einem 50 Meter tiefen Sturz eines Pkw in der ersten Novemberwoche 2017 von einer schlecht gesicherten Strasse in der Urbanisation Monte Pego bei Pego berichtete jetzt die spanische Zeitung Información. Der Fahrer hat wie durch ein Wunder überlebt. Die Zeitung griff zu dieser Gelegenheit die Kritik zahlreicher Anwohner an dieser "unfertigen" Urbanisation von 1.300 Häusern auf: Die Infrastrukturen seien defizient, etliche Strassen seien gefährlich und werden von den zuständigen Gemeinden Pego und Denia deshalb nicht abgenommen, die zuständige Promotionsfirma komme in dieser Hinsicht ihren Verpflichtungen nicht nach. Die Leidtragenden seien die Anwohner, sie die Bürgervereinigung Pro Monte Pego.

Die Trinkwasserfirma Aqualia beginnt im November mit den Arbeiten an der Erneuerung von 2,3 Kilometern Trinkwasserleitungen in den Zonen Barranquets und Sorte de la Mar von Els Poblets. Die Kosten betragen 300.000 Euro. Insgesamt, so die Firma, sieht ihr Investitionsplan über die letzten sieben Jahre Ausgaben von insgesamt sechs Millionen Euro in der Verbesserung der Wasser-Infrastrukturen vor.
Im Dezember steht dann die Verbesserung der Trinkwasseranlage vor, so dass bei Havarien die Funktionsausfälle so kurz wie möglich sind. Ausserdem wird in der Anlage eine neue Pumpe installiert, die diese bei starken Regenfällen vor Überschwemmungen schützen soll. Zudem werden Druckmesser und Sand- und andere Filter ausgetauscht.

Die Senkung des kommunalen Hebesatzes der Immobiliensteuer IBI um 4,5 % von 0.70 auf 0.67 hat für das kommende Jahr das Gemeindeparlament von Ondara beschlossen. Damit soll die jährliche Steigerung von durchschnittlich rund 10 % teilweise kompensiert werden, die sich aus der 2013 auf zehn Jahre beschlossenen Katasterreform ergibt. 2016 wurde der Hebesatz um 9 % von 0.80 auf 0.73 gesenkt und im laufenden Jahr um 4 % auf 0.70.
Die oppositionelle PP hatte für 2018 eine Senkung um 10 % auf 0.63 gefordert. Die Ondarenser Regierungskoalition von PSOE und Compromís hielt dagegen, dass mit der beschlossenen Senkung ein Zehntel der 5.000 Häuser und Wohnungen 2018 weniger bezahlen wird als 2017. Bei 80 % der Immobilien beträgt die Steigerung weniger als 25 und nur bei 200 Häusern mehr als 50 €.

Das nach dem Brunnen Corralet II bei Benichembla (für Benissa, Senija und Benigembla) nächste Trinkwasserprojekt der Provinz Alicante in der Marina Alta ist ein bereits genehmigter Brunnen in Alcalalí für 400.000 Euro. Ausserdem werden 800.000 Euro in die Wassernetze von Xaló, Llíber, Gata de Gorgos, Benimeli und Beniarbeig investiert, um die hohen Wasserverluste erheblich zu senken. Schliesslich wird die Filtrierungsanlage von Parcent modernisiert, die für die Gemeinden Alcalalí, Xaló und Llíber zuständig ist.





















Im Bauausschuss des spanischen Parlaments-Unterhauses hat das zuständige Ministerio de Fomento bestätigt, dass in absehbarer Zeit nicht an die seit vielen Jahren geforderte Zugverbindung zwischen Dénia und Gandia gedacht ist: kein Zeitplan gesetzt, kein Haushaltsposten eingerichtet, so die Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Nach langen Jahren leerer Versprechungen, so die Opposition, jetzt allerdings mit einer offiziellen Begründung, so schwach sie auch sei: Zunächst müsse im Bahnabschnitt zwischen dem nördlich gelegenen Cullera und Gandia eine Gleisanpassung stattfinden, für die ebenfalls kein Zeitplan genannt wird. So liegt der sogenannte Küstenzug im Abschnitt Dénia-Gandia auf Eis, obwohl ds Projekt steht, seit Monaten aber auf den Abschluss einer "Umweltverträglichkeitsstudie" wartet.

Die Leitung des Naturparks Pego-Oliva will den Bootsverkehr auf den Flüssen Bullen und Racons begrenzen, um das Eindringen ortsfremder Spezies wie der Wandermuschel zu verhindern oder wenigstens zu begrenzen. Die Parkverwaltung glaubt, dass diese Boote die für das ökologische Gleichgewicht des Feuchtgebietes gefährliche "mejillon cebra" einschleppen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Diese sind sehr anpassungsfähig und haben schon in anderen Küstenregionen wie im Ebro-Delta oder den Flüssen Júcar oder Segura grossen Schaden angerichtet und teure Säuberungsaktionen notwendig gemacht.
Ein Ausschuss mit Vertretern der Stadt Pego, der Tourismusindustrie und Umweltexperten soll sich um Kontrolle und Überwachung des Feuchtgebietes auf investive Spezies kümmern.

Mit einem Brustkrebsfall auf tausend Einwohner liegt der Marina-Alta-Kreis doppelt so hoch wie das nationale Mittel für Spanien. Jedes Jahr registriert die öffentliche Gesundheitsverwaltung von Dénia 150 neue Fälle, so die Zeitung "Marina Plaza". Der Grund dafür ist der hohe Anteil älterer ausländischer Bevölkerung in dieser Region, die zu einem erheblich höheren Anteil von Brustkrebs betroffen ist als die durchschnittlich weitaus jüngere spanische. Allerdings ist auch die sogenannte Überlebensquote in der Marina Alta höher als im nationalen Mittel, so das Landes-Gesundheitsamt, lobt sich für seine spezifischen Vorbeuge- und Früherkennungsprogramme und weist auf die enge Zusammenarbeit mit der Krebshilfe-Organisation AECC hin.

Ein 50-jähriger Motorradfahrer verlor in der dritten Oktoberwoche bei einem Unfall auf der Autobahn AP-7 in der Höhe von Gata de Gorgos sein Leben. Er war aus noch ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abgekommen. Sein Tod wurde noch vor Ort festgestellt.
Mehr Glück hatte ein 18-jähriger Mofafahrer aus Ondara, der mit seinem Fahrzeug morgens um 9 Uhr von der Landstrasse CV-700 zwischen El Verger und Pego abgekommen und in den Strassengraben beim Feuchtgebiet gestürzt war. Die Feuerwehr wurde angerufen, weil man zunächst davon ausging, dass das Unfallopfer eingeklemmt sei. Schliesslich blieb es bei einem gebrochenen Arm, und der Mofafahrer konnte noch am selben Tag das Krankenhaus wieder verlassen.

In einer Bürgerbefragung haben die Anwohner von Gata de Gorgos mit grosser Mehrheit gegen den bestehenden Fahrrad- und Fussweg nach Jesús Pobre gestimmt und für die Wiedereinführung des Autoverkehrs in beide Richtungen. Weder Bürgersteig noch Radweg solle die Strasse bekommen, so das Bürgervotum nach "Mou-te per Gata», einem Seminar-, Vortrags- und Beteiligungsprogramm, das vor allem den Menschen die Vorzüge der Fortbewegung unter möglichst wenig Nutzung des Autos nahebringen wollte. Von 460 Stimmen entfielen 300 auf die Option Autoverkehr in beide Richtungen, und für die Beibehaltung von Fuss-/Radweg nicht einmal 90. Das berichtete die Zeitung Información.

Die Gemeinde Ondara nennt -auf Initiative des Vereins "Ocell"- ihre wichtigsten Gebäude nach illustren Ortskindern: das Auditorium nach Tenor Valeria Gil, der in den USA arbeitete und starb, die Casa de Cultura nach dem Maler Miguel Vaquer, der Kindergarten nach Joaquin Gavilà, der beliebtesten Lehrerin, das Centro Social nach der Tänzerin Trini Reyes, der Prado nach dem modernen Künstler Lluís Bru, der Trinquete nach dem Pelotari Peris d´Ondara. Die Oppositionspartei PP stimmte mit Nein, weil sie glaubt, dass weitere Bürgervereinigungen an de Namensfindung hätten beteiligt werden sollen.

Vier Seglerinnen eines Teilnehmerteams an der Regatta Ibiza-Denia am ersten Oktoberwochenende mussten aus dem Wasser gefischt werden, nachdem sie von Bord gefallen waren. Das Ungewöhnliche: 3 Seglerinnen wurden sofort geborgen, die vierte jedoch bei aufkommendem Seegang zunächst aus dem Auge verloren. Nach einer Stunde wurde dann die Regatta abgebrochen, damit sich alle Bemühungen auf die Suche nach Sonia Mengod konzentrieren konnten, bei der nun such die Küstenwache das schwere Besteck auffuhr. Die Suche u. a. mit Hubschrauber war schließlich erst nach sieben Stunden erfolgreich, kurz vor Einbruch der Dunkelheit.

Die Bürgermeisterin von Gata de Gorgos, Magda Mengual (Compromís), hat dem Baustadtrat ihrer Koalition die Kompetenzen entzogen, Jaume Monfort (Podemos). Ihm wurde vorgeworfen, bei einem Bauprojekt 2015 Irregularitäten begangen zu haben. Diese sollten jetzt bei einem Treffen mit städtischen Fachleuten angesprochen und nach Möglichkeit geklärt werden. Monfort habe sich geweigert. Der Regierungspakt von Gata de Gorgos sei dadurch nicht in die Brüche gegangen, bestehe fort, so die Bürgermeisterin.
Die Anzeige eines Privatmannes hatte das Bauamt auf die Spur seines Architekten gebracht. Dieser habe im Rathaus einen Plan eingereicht, der nicht dem eingereichten Projekt entsprach, sondern dem Ergebnis der Arbeiten, so die spanische Presse.


Die Gemeinde Ondara richtet mit 45.000 Euro von der Provinz Alicante die Wege Tossals und Carretera im Süden der Gemeinde her.





















Das Rathaus von Ondara hat mehrere Massnahmen getroffen, um die gefährliche Kreuzung der Strassen Rei Jaume I und Botànic Cavanilles zu entschärfen: Die Geschwindigkeitsbegrenzung wurde von 30 auf 20 Km/h herabgesetzt, dabei helfen Bremshügel, die -über Stoppschilder geregelte- Vorfahrt ist von der Botanic Cavanilles auf die Rei Jaume I übergegangen. Die Auszeichnung wurde erneuert, an den Ecken soll in Zukunft nicht mehr geparkt werden können, was der Überschaubarkeit der Kreuzung dient.

Rafael Llodrà (PSOE), Bürgermeister der Hinterlandgemeinde Vall d´Ebo, ist am Samstag, 23. September 2017, nach langer Krankheit im Alter von 53 Jahren gestorben. Llodrá war seit zehn Jahren Bürgermeister seiner Gemeinde, von wo aus er jeden Tag zur Arbeit am Gericht nach Gandia fuhr.

Eine 40-Jährige aus El Berger fuhr am Montag Mittag, 18. September 2017, auf der alten Strasse Ondara-Dénia frontal gegen einen Baum. Sie verstarb noch am Unfallort, bei der Fusta-Brücke; von ihrem Fahrzeug blieb nur ein Blechhaufen.

Im Industriegebiet Galgues von Pedreguer wurde am Montag, 18.September 2017, ein 37-jähriger rumänischer Arbeiter schwer verletzt, als er beim Abladen von Fenstern von einem 1,2 Tonnen schweren Paket getroffen wurde. Er trug mehrere Brüche und weitere Verletzungen davon.

Mit einer Landes-Subvention von 40.000 Euro soll in der Hinterland-Gemeinde Orba der Turm des Castellet vor dem Ruin bewahrt werden. Zusätzlich zu den als "Notmassnahme" deklarierten Erhaltungsarbeiten sollen archäologische Erkundungen vor Ort Hinweise darauf zutage fördern, aus welchem Jahrhundert dieser Turm denn nun stammt. Er könnte sogar aus den ersten Jahren der christlichen "Reconquista" durch Jaume I im 13. Jahrhundert stammen.
Das Projekt von Orba ist eine von 30 Fördermassnahmen der Generalitat zur Erhaltung des Kulturschatzes im Land Valencia.

Die Guarcia Civil hat eine fünfköpfige Bande von Bulgaren und Litauern verhaftet, der fünf Einbrüche in eine Werkstatt und Wohnungen in Vergel, Benissa und Teulada zur Last gelegt werden. Dabei scheiterte ein zusätzlicher Autodiebstahl an Benzinmangel. Beim Einbruch in die Werkstatt im Industriegebiet von Teulada wurden die drei Männer aufgezeichnet, einer von ihnen wiedererkannt, weil er wegen Taschendiebstahls schon einmal verhaftet worden war. Er wurde bei einem "besetzten" Haus in Teulada verhaftet. Kurz darauf gingen der Polizei zwei Frauen ins Netz, denen Hehlerei vorgeworfen wird.
Das Quintett wurde dem Haftrichter vorgeführt und sofort wieder -unter Auflagen- auf freien Fuss gesetzt.

Seit seiner Geburt in Dénia im Spanischen Bürgerkrieg wird der spätere gastronomische Botschafter der Marina Alta und ihrer Hauptstadt, Pepe Piera "El Pegolí", der Pegoliner. Von dort waren seine Eltern gekommen und hatten das heute berühmte Strandlokal in Las Rotas so genannt. So verdient hat sich "El Pegolí" um die regionale Gastronomie und den Export ihrer Produkte (z. B. die Gamba Roja) gemacht, dass er jetzt von der Gemeinde Pego zum "Adoptivsohn" ernannt wird. Rund ihm diese Feiern Mitte September findet ihm und dem Pegolliner Feuchtgebiet-Reis "Bomba" zu Ehren eine Gastronomiewoche statt, von der Ernte bis zum Showcooking.

Die Guardia Civil hat in El Verger einen 37-jährigen Spanier verhaftet, der einer Obsthandelsfirma in Pego Geld für 18 Tonnen nicht gelieferter Orangen abgeknöpft hatte. Zunächst hatte er Empfangsquittungen gefälscht, später sogar einen Block mit Blanko-Quittungen gestohlen. Der Mann wurde unter Auflagen freigelassen und wartet nun auf seinen Prozesstermin.

Die Feuerwehr musste im Ortsteil Fleix der Hinterlandgemeinde Vall de Laguar einen Mastín-Hund unter dem Wohnwagen eines 80-jährigen deutschen Ehepaares hervorholen, der dort eine ganze Nacht lang festgesessen hatte. Das Tier hatte sich derart mit seiner Kette unter dem Wohnmobil verheddert, dass die Deutschen es nicht mehr befreit bekamen und am nächsten Morgen bei der Feuerwehr um Unterstützung bitten musste.





















Ein 57-jähriger britischer Wanderer erlag im Barranco del Inferno bei der Hinterland-Gemeinde Vall de Laguart am Mittag des Donnerstag, 24. August 2017, einem Herzinfarkt. Er war mit seiner Tochter unterwegs. Die erste Wiederbelebung bei Fleix gelang, so auch die Evakuierung mit dem Hubschrauber von Fleix nach Orba. Aber eine erneute Herzattacke kurz darauf überlebte der Mann nicht.

Mittags um 14 Uhr ging ueber 112 der Notruf zweier 27-jähriger Engländer vom Montgó bei Dénia ein. Sie waren "platt", wiesen beginnende Symptome eines Hitzschlags auf, einer der beiden hatte sich übergeben muessen. Sie hatten kein Wasser dabei, einer lief mit nacktem Oberkörper, mittlerweile arg verbrannt, beiden fehlte passendes Schuhwerk für eine Bergwanderung und die Orientierung. Bei der Rettung wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

Am Montag Mittag musste die Feuerwehr eine Ausflüglerin aus dem Segaria-Berg bei Ondara retten, weil sie einen Hitzschlag erlitten hatte. Ihre Ausrüstung stimmte, so die spanische Presse (aber die Uhrzeit bei den derzeitigen Temperaturen eher weniger: 14 Uhr). Die Frau war alleine unterwegs und konnte die Rettung 112 anrufen und ein Foto von ihrer Position schicken, weil sie nicht mehr weiter konnte. 4 Feuerwehrleute brachten ihr zu trinken und dann die Mittags-Wandererin zu ihrem Auto zurück.

Einmal mehr ist auf der Bundesstrasse N-332 ein Radfahrer überfahren worden, diesmal auf dem Gemeindegebiet von Gata de Gorgos. Der 51-jährige Sportler liegt auf der Intensivstation des Kreiskrankenhauses von Dénia.

Dafür hatten die Anwohner schon ein paar Jahre gekämpft: Im Ortsteil Pamis von Ondara haben Mitte August die Erneuerungsarbeiten an der Kanalisation begonnen. Sie sollen bis zum Jahresende abgeschlossen sein. Die Provinz Alicante trägt die Kosten von knapp 100.000 Euro.

Der Pilot eines Hubschraubers, der in der ersten Augustwoche über dem Naturpark Marjal von Pego und Oliva abstürzte, blieb bei dem Unfall unverletzt. Die Maschine verrichtete Sprüharbeiten. Es liefen keine Chemikalien aus.

Bei einem neuerlichen Verkehrsunfall auf der Nationalstrasse N-332 im Gemeindegebiet von Oliva, wurden ein Baby und drei Erwachsene verletzt. Ein Pkw und ein Lieferwagen waren Anfang August zusammengestossen, so dass alle vier Insassen ins Krankenhaus mussten.

Mindestens 2 Verletzte gab es am Dienstag Morgen, 1. August 2017, bei einem Frontalzusammenstoss zweier PKW, einem weissen Lieferwagen und einem roten Honda Civic, in der "Garganta de Gata", auf der N-332. Einer der Verletzten musste von der Feuerwehr befreit werden. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, weil zunächst in beide Richtungen gesperrt werden musste.

Die Geschäftsleute von Dénia und der Marina Alta fürchten einem Bericht in der Zeitung "Las Provincias" zufolge für den Monat August eine nochmalige Zunahme der Taschendiebstähle vor allem an den Markttagen, aber mittlerweile in zunehmendem Masse selbst in den Geschäften. Das Problem sei nicht zuletzt ein juristisches, denn wenn die Langfinger denn mal geschnappt werden, so die Klage der Geschäftsleute, so enden die juristischen Bemühungen, sie aus dem Verkehr zu ziehen, meistens damit, dass sie sich für besitzlos erklären - und am nächsten Tag habe man es wieder auf Märkten, in Einkaufszonen und in Geschäften mit ihnen zu tun.
Keine neue Erkenntnisse: Die beliebtesten Zielpersonen für die geschickten Langfinger, die ihr Arbeitsfeld immer mehr auch in die Nähe von Geldautomaten verlagern, sind Touristen und Senioren, am besten eine Kombination aus beidem. Die Dénianer Geschäftsleute sorgen sich um den rufschädigenden Effekt, den diese Episoden für Städte wie Dénia haben.





















Einen Brand im Naturpark Pego-Oliva, der am Donnerstag, 27. Juli 2017, gegen 16 Uhr ausgebrochen war, hatte die Feuerwehr mit Hilfe eines Hubschraubers und eines Flugzeuges schnell unter Kontrolle. Drei Häuser mussten kurzfristig evakuiert werden. Betroffen war eine Zone Unterholzes in der Nähe der Landstrasse CV-715 an der Gemeindegrenze zwischen Pego und Oliva.

Eine 85-jährige Französin wurde am Mittwoch, 27. Juli 2017, von einem auf der Landstrasse Orba- Alcalalí von einem zurücksetzenden LKW angefahren und eingeklemmt. Weil ein Manöver mit dem Wagenheber nicht ausreichte, um die Frau zu befreien, musste die Feuerwehr kommen und den LKW anheben. Die Seniorin wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

Die Firma Hospital Clínica Benidorm (HCB) hat beim Land Valencia und im Rathaus von Dénia den Antrag für den Bau eines grossen Privatkrankenhauses beim Camino de Gandía von Dénia gestellt, in der Nähe des Sportzentrums, unweit der Nordzufahrt nach Dénia. Der Name des Projektes, über das die Internet-Zeitung Marina Plaza berichtet: "Hospital Internacional HCB Dénia".
HCB verfügt über ein Krankenhaus in Benidorm und über Arztzentren in Albir, Calpe und Moraira sowie eine Arztpraxis in Jalón.
Dénias Bürgermeister Vicent Grimalt (PSOE) teilte jedoch mit, dass es derzeit keine Baugenehmigung geben könne, weil der Bebauungsplan der Stadt sich völlig in der Schwebe befinde. Das Stadtparlament hat nach gerichtlicher Aufhebung des Interims"planes" der letzten Jahre jetzt erst einmal die Gültigkeit des Flächennutzungsplanes von 1972 beschliessen müssen. Erneut tut die Verabschiedung eines Übergangsplanes Not. Bis dahin sei an eine Genehmigung für ein Hospital nicht zu denken.

Die Gemeinde Ondara hat ihre Plaza Mayor hergerichtet und hinterher einer Grundreinigung unterzogen. Aber es wurde nicht nur gestrichen, repariert und erneuert, auch die Birnen in Strassenlaternen und Scheinwerfern wurden durch energiesparende LED-Elemente ersetzt. Weitere öffentliche Plätze und Zonen von Ondara sollen ebenfalls auf Vordermann gebracht werden.

Die Stadt Pego muss -nicht zum ersten Mal- gegen sogenannte "invasive Pflanzen" im Feuchtgebiet "Marjal" kämpfen. Im Herbst vergangenen Jahres tauchten in den Flüssen erneut Heusenkräuter auf, 'ludwigia grandiflora', die seither für den Tod von mehreren Dutzend Fischen verantwortlich zeichnete. Die Gemeinde hat mit der Entfernung der Heusenkräuter in der Zone "Ullal" des Bullent-Flusses begonnen. Vorschlägen der Bekämpfung der Pflanzen mit Produkten wie dem umstritten Glyphosat erteilte die Gemeinde Pego eine Absage.
Eine weitere Bedrohung für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt ist die zunehmende Verbreitung der sogenannten Rotohr-Schildkröte, der 'trachemys scripta elegans', Deren Gegenwart hat das Ayuntamiento von Pego der Verwaltung des Naturparks Marjal gemeldet. Die Parkverwaltung habe gegen die Invasoren noch keine Mittel mobilisiert.

Die Policía Nacional hat in Dénia einen 19-Jährigen verhaftet, der in Gandía vier älteren Frauen im April und im Mai in der Nähe ihrer Wohnungen mit Gewalt ihren Schmuck abgenommen hatte. Besonders perfide: Der junge Mann hatte den Seniorinnen ihre Einkaufstúten nach Hause getragen und sie dann in ihren Hauseingängen beraubt, im letzten Fall einer Halskette im Wert von 6.000 Euro. Der letzte Raub fand Ende Mai statt, mittlerweile war in der Bevölkerung erhebliche Unruhe entstanden. Der Täter war zunächst nach Tarragona geflohen und später in einer Kontrolle in Dénia verhaftet worden. Er ist bei der Polizei alles andere als ein unbeschriebenes Blatt.

3 Spanier im Alter von 21, 25 und 40 Jahren stehen unter dem Verdacht, in Vergel fünf Tonnen Orangen gestohlen zu haben. Ihnen wird auch Urkundenfälschung vorgeworfen, um das gestohlene Gut aus zwei Wiederverkaufszentren für Zitrusfrüchte in Vergel an den Mann bringen zu können. Ihnen kam die Spezialeinheit der Guardia Civil auf die Spur, die gegen eben diese in den letzten Jahren immer häufiger gewordenen Diebstähle von Erntegut eingerichtet worden ist.

Die Guarcia Civil hat im Ortsteil Albardera von Pereguer drei Männer zwischen 30 und 35 Jahren verhaftet. In ihrem Haus und Grundstück wurden 260 bis zu zwei Meter grosse Marihuana-Pflanzen sichergestellt sowie 1.000 Gramm Drogen in verkaufsfähiger Verpackung. Die Tarnung der Finca war eigentlich gut, nur ein verdächtiger Schlauch führte die Polizisten, die Hinweise von Landwirten erhalten hatten, zum Ziel.





















Von Polizisten der Guardia Civil widerbelebt werden musste Ende Februar ein 33-jähriger Schweizer in Pego, der an einem Strommast einen gefährlichen Stromschlag und dann einen Herzstillstand erlitten hatte. Der Mann wollte mit einer langen Stange einen Ball von einem Strommast herunterholen, der sich dort verhakt hatte, wobei er ans Starkstromkabel geriet. Zwei Meter wurde der junge Schweizer von dem heftigen Schlag zurückgeworfen, dessen Wiederbelebung sich schwierig gestaltete, zu der ein Defibrillator benutzt werden musste. Der Mann kam ins Krankenhaus und ist mittlerweile längst ausser Gefahr.

Der vor einem Jahr ins Leben gerufene Tierschutzverein "Aprop" von Pego hat in dieser Zeit in der Gemeinde fast 170 Haustiere aufgenommen. Die Hälfte der gut hundert Hunde sei zur Adoption vermittelt worden, ebenso wie 25 von 65 Katzen. Für eine kürzlich hochschwangere Hundedame mit jetzt 8 Babies werden neue Besitzer gesucht. 20 verloren gegangene Hunde konnten ihren Besitzern zurückgegeben werden.
Das vom Rathaus gestellte Gelände sei lediglich eine Notlösung, Strom komme aus einem lauten Dieselgenerator, im Sommer komme von 10 bis 16 Uhr kein Wasser aus dem Kran. Das Rathaus wolle -nach den Ortsfiestas- eine Unterstützungsvereinbarung über 10.000 Euro unterschreiben, die gegen Kostenbelege in Raten ausgezahlt werden soll, und mit Material für notwendige kleine Bauarbeiten.

Am 2. Juli findet in Ondara eine Tanzgala zu Gunsten der Seniorenresidenz Vírgen de la Soledad statt. Unter anderem treten Akteure des Tanzstudieos Salomé Rodríguez. Im zweiten Teil der Veranstaltung wird zu den Klängen der Filmmusik "Schindlers Liste" der Flüchtlinge gedacht. Ausserdem wird moderner Tanz, Hip Hop und Teile des Musicals Chicago zu sehen sein.

Die Zahl der von Cáritas Marina Alta betreuten Hilfsbedürftigen sank 2016 gegenüber dem Vorjahr um 7 % auf 3.100 aus insgesamt 800 Familien. Allerdings sprach Cáritas von einer erheblichen "Chronifizierung", davon, dass es für einen zu grossen Anteil der Gesellschaft auch in wirtschaftlich besseren Zeiten allzu schwer ist, Anschluss an den Arbeitsmarkt zu finden. Drei Viertel der Hilfsbedürftigen waren es auch in den vergangenen Jahren. Der Anteil der Jugendlichen ist gestiegen.
Bemerkenswert: Fast zwei Drittel der von Cáritas Betreuten sind Ausländer.
Cáritas Marina Alta nahm im vergangenen Jahr 205.000 Euro ein, 80 % davon durch Spenden, 4 % von den Rathäusern. Cáritas verfügt im Kreis über fast 300 freiwillige Hilfskräfte, 80 % davon Frauen und die Hälfte älter als 65 Jahre.

Vom Aussterben bedroht ist das Hinterland-Dörfchen Vall d'Ebo bei Pego, das im letzten halben Jahrhundert die Hälfte seiner knapp 500 Einwohner verloren hat. Seit vier Jahren ist hier kein Kind mehr geboren worden. , es gibt nur drei zwischen 5 und 9 Jahren. Die stärkste Altersgruppe ist mit mehr als hundert die zwischen 50 und 60 Jahren. Selbst die lokale Frucht "perello", ein kleine Art süssen Apfels in Birnenform, wird kaum noch geerntet. Einen möglichen Ausweg aus der ökonomischen und demographischen Sackgasse soll der ländliche Tourismus bieten: Es gibt die Rull-Höhle, und es wurden Wanderwege angelegt.

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 23-jähriger Holländer hat am Sonntag Morgen, 11. Juni 2017, um 8 Uhr auf der Nationalstrasse 332 in Oliva einen 23-jährigen Radfahrer totgefahren. Ein zweiter Radler blieb unverletzt, erlitt jedoch einen Nervenzusammenbruch. Der Autofahrer aus Ondara beging Fahrerflucht, wurde jedoch bald in Vergel verhaftet. Das Opfer war der Sohn eines Ortspolizisten aus dem Ort Senija bei Benissa, wo dreitägige Ortstrauer verfügt wurde.
Vor wenigen Wochen fuhr ebenfalls auf der N-332 in Oliva eine junge Frau unter Drogen und Alkohol drei Radfahrer aus Javea tot.

Einen Stock mit 20.000 Bienen hat die Umweltstiftung Enrique Montoliú in ihrem Mittelmeergarten "Albarda" in Pedreguer eingerichtet, in der Nähe des Naturparks Montgó: "Sie sind so wichtig auf der Erde wie das Plankton im Meer". In schwierigen Zeiten für die Imkerei sollen diese Honigbienen einen wesentlichen Beitrag zur Aufrechterhaltung der regionalen Biodiversität leisten. Für die nächsten Wochen, vor allem aber ab Herbst, ist der Besuch etlicher Schulklassen geplant.

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