Lokales - Kritisch beobachtet
Da kommt Freude auf. Es war ja dringend notwendig, dass die anderthalb Fahrradfahrer von Dénia endlich beigebogen bekommen, dass sie beim Überholen anderthalb Meter Sicherheitsabstand ein- und an der roten Ampel anzuhalten haben. Spätestens seit dieser Initiative weiss jeder Dénianer, warum die Stadt einen Sicherheitsstadtrat auf der Gehaltsliste hat. Und wer sich diesem Thema kabarettistisch-humoristisch nähern möchte, der wird sich über Sicherheits-Meister Llobells Steilvorlage freuen.
Und wenn Llobell dann noch Bilanz zieht über die Anzeigen wegen Lärmbelästigungen, dann wird sich in Dénia vor allem einer freuen: der Discotheken-Besitzer Francois Cardona.
Der war bisher nämlich nicht der Meinung, dass die Stadt Dénia im Allgemeinen und Polizeistadtrat Llobell im Besonderen sich ausreichend für die Einhaltung der Lärmschutzverordnung einsetze. Cardona ist der Meinung, dass Bars und Pubs in Dénia die Sperrstunden "ohne Einschränkungen überziehen" und sich dadurch in "illegale Diskotheken" verwandeln. Im Mai hatte Cardona Llobell und den Magistrat von Dénia deswegen bei Gericht und bei der Landespolizei angezeigt und jetzt diese Anzeige öffentlich bekannt gegeben.
Aber, wer weiss? Vielleicht hat ja Llobell den Löwen Cardona mit seiner Anti-Lärm- (und Anti-Piesel-)Bilanz beruhigt?
Carl-Georg Boge (15. August 2010)
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Meldung kommentierenUnd wenn Llobell dann noch Bilanz zieht über die Anzeigen wegen Lärmbelästigungen, dann wird sich in Dénia vor allem einer freuen: der Discotheken-Besitzer Francois Cardona.
Der war bisher nämlich nicht der Meinung, dass die Stadt Dénia im Allgemeinen und Polizeistadtrat Llobell im Besonderen sich ausreichend für die Einhaltung der Lärmschutzverordnung einsetze. Cardona ist der Meinung, dass Bars und Pubs in Dénia die Sperrstunden "ohne Einschränkungen überziehen" und sich dadurch in "illegale Diskotheken" verwandeln. Im Mai hatte Cardona Llobell und den Magistrat von Dénia deswegen bei Gericht und bei der Landespolizei angezeigt und jetzt diese Anzeige öffentlich bekannt gegeben.
Aber, wer weiss? Vielleicht hat ja Llobell den Löwen Cardona mit seiner Anti-Lärm- (und Anti-Piesel-)Bilanz beruhigt?
Carl-Georg Boge (15. August 2010)
Diese Angelegenheit hat zwei Seiten. Gegen die ständige und an dieser Stelle besonders starke Sand-Erosion am Fossa-Strand von Calp, direkt beim Hotel Esmeralda, ist kaum ein Kraut gewachsen. Die vom Ayuntamiento aufgeschütteten Algen sollen weitere Erosion bremsen, sind im Winter ein probates Mittel dafür, stellen aber für Sommer-Badegäste keinen angenehmen Strand-Begleiter dar. Akut bleibt wahrscheinlich nur die Alternative, ein paar Lkw Sand aufzuschütten (woher so schnell nehmen und dann: wie aufschütten, ohne zu belästigen?) oder die Algen abzufahren und das fragliche Strandstück für den Sommer steinern zu lassen. Schwieriges und schon gar nicht billig zu lösendes Dilemma.
Carl-Georg Boge (11. August 2010)
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Im Código Penal noch nicht vorgesehen und fertig? Das war's? Dass der Betrugs-Aufsteiger Málaga vom Verband nie belangt wurde und der Fall unterm Teppich gelandet ist; dass der Hércules-Skandal vom Mai 2010 ohne Folgen bleiben soll, weil der Kauf von Fussballspielen noch bis Dezember 2010 ein "Kavaliersdelikt" ist; dass sich um die illegalen Spieler-Wetter nie jemand ernsthaft "gekümmert" hat; dass es bei den "prämiierten" Spielen nicht etwa um finanzielle Anreize an Dritte zum Siegen ging, sondern zum Verlieren; dass der THW Kiel in der Handball-Champions-League mitspielen durfte und darf, obwohl bekannt wurde, dass er sich im Jahr zuvor eine gekauft hatte (es geht nicht um Länder, sondern ums Prinzip) - dass ich diese offenbar ziemlich selbstverständlichen Dinge nicht verstehen und schon gar nicht akzeptieren kann, hat mich an den Anfang der 70er Jahre zurückschauen lassen:
Als kleiner Münsterland-Bengel hatte ich, wie die meisten in meiner Region, gute Chancen, Schalke-Fan zu werden, zumal Klaus Fichtel mein Lieblingsspieler war. Aber dann verkauften der und ein paar andere Schalker (und Bielefelder und Duisburger, darunter der heute an der Costa Blanca ansässige Nationaltorwart Manfred Manglitz) ein paar Fussballspiele. Von Schalke habe ich mehr Bundesligaspiele im Stadion gesehen (nicht viele), als von jedem anderen Verein, aber Fan - unmöglich. Trotz Raúl...
Ich glaube, dass ich mir einiges von dem enttäuschten Jungen bewahrt habe, der auch vier Jahrzehnte später nicht glauben will, dass man mit offenbarem Schummeln durchkommen soll und kann, ohne dass alle aufstehen, mit dem Finger auf den Schummelanten zeigen und sagen: Wir machen lieber ohne dich weiter. Dir kann man nicht trauen.
Carl-Georg Boge (29. Juli 2010)
Meldung kommentierenAls kleiner Münsterland-Bengel hatte ich, wie die meisten in meiner Region, gute Chancen, Schalke-Fan zu werden, zumal Klaus Fichtel mein Lieblingsspieler war. Aber dann verkauften der und ein paar andere Schalker (und Bielefelder und Duisburger, darunter der heute an der Costa Blanca ansässige Nationaltorwart Manfred Manglitz) ein paar Fussballspiele. Von Schalke habe ich mehr Bundesligaspiele im Stadion gesehen (nicht viele), als von jedem anderen Verein, aber Fan - unmöglich. Trotz Raúl...
Ich glaube, dass ich mir einiges von dem enttäuschten Jungen bewahrt habe, der auch vier Jahrzehnte später nicht glauben will, dass man mit offenbarem Schummeln durchkommen soll und kann, ohne dass alle aufstehen, mit dem Finger auf den Schummelanten zeigen und sagen: Wir machen lieber ohne dich weiter. Dir kann man nicht trauen.
Carl-Georg Boge (29. Juli 2010)
Natürlich hat das Rathaus von Benidorm mit der Sache zu tun, auch wenn es dies grundsätzlich bestreitet. Nicht nur, weil dies das zweite prestigeträchtige Konzert nach Paulina Rubio im Mai ist, das in Benidorm sang- und klanglos abgesagt wird. Das Serrat-Konzert ist gross angekündigter Bestandteil des städtischen Kulturprogramms von Benidorm. Und ist es noch, weil sich im verschlafenen Kulturamt von Benidorm offenbar niemand darum kümmert, im Programm und in der Webseite die Absage zu veröffentlichen. Es verdichtet sich mit dem Scheitern solcher Events der Eindruck, dass Benidorm immer noch in einer Liga mitspielen möchte, die für seine Kulturverantwortlichen schlicht eine Nummer zu gross ist. Und wenn es nur darum geht, welche Veranstaltungen welcher Privatfirmen man vollmundig ins offizielle Kulturprogramm der Stadt Benidorm aufnimmt.
Carl-Georg Boge (28. Juli 2010)
Meldung kommentierenCarl-Georg Boge (28. Juli 2010)
So, so, eine Kommission...
Die spanische und die Landesverwaltung sind in dem Thema genau so weit wie vor vielleicht zwanzig Jahren. Stimmt nicht: weiter zurück, und das nach alljährlichen Ankündigungen, dieses Thema endlich ernst nehmen zu wollen, die sich regelmässig als heiseres Brüllen eines unfähigen Papiertigers entpuppt haben.
Ich habe gelegentlich das Beispiel eines sehr "deutsch angehauchten" spanischen Vermietungs-Unternehmers (der jetzt in Rente geht) aus Moraira genannt: Ständig sassen ihm die Kontrolleure im Nacken, aber mit den zahlreichen Schwarzvermietern beschäftigt sich nie jemand ernsthaft. Zwei illustrative Beispiele hat mir der Mann erzählt, der nach und nach Teile seines Geschäftes aus dem angemeldeten in den Schwarz- und Graubereich verlagert hat, weil er schlicht "die Faxen dick" hatte:
1. Die Inspektion:
Einmal kam ein Kontrolleur für den Standard seiner angebotenen Ferien-Chalets. "Suchen Sie sich eines aus, und kontrollieren Sie mal schön, ob alles da und in Ordnung ist. Hier die Schlüssel", sagte unser Mann im Selbstbewusstsein eines leicht pedantisch veranlagten Firmenchefs, der selbst die letzte Kaffeekanne im achtundzwanzigsten seiner Ferienhäuser am rechten Fleck weiss.
Allein, er, genauer: der Vertreter eines spanischen Beamtenapparates, der in dreieinhalb Jahrzehnten den Quantensprung von einer halben auf dreieinhalb Millionen Mitglieder vollzogen hat, stolperte denn doch über eine Kaffeekanne. Die folgende Kommunikation zwischen Behörde und Unternehmer fiel kafkaesk aus, denn bei einer schlichten mündlichen Bemerkung: "Die Kaffeekanne in der Wohnung xyz ist kaputt und sollte ausgetauscht werden" konnte es der "funcionario" nicht belassen. Das wäre denn doch eine zu magere Selbst- und Rechtfertigung einer halbtägigen Dienstreise gewesen. Die Folge: Unser Unternehmer aus Moraira nahm keine neuen Ferienimmobilien mehr auf in das Inspektionsprogramm und gliederte nach und nach seine bestehenden aus, fuhr zunehmend auf "Minimalschiene".
2. Die andere Inspektion:
Unser Mann aus Moraira, nennen wir ihn für diesen Zweck einmal Herrn "abc" zeigte einen besonders dreisten Schwarzvermieter aus Calp (Herr "xy") an, lieferte der Aufsichtsbehörde sogar die Adresse. Er erbat sich natürlich, im Verlaufe eines möglichen Inspektionsverfahrens nicht genannt zu werden.
Der Inspekteur taperte also eines Tages durch die fragliche Calper Urbanisation, fragte nach Herrn "xy". Ja, denn kenne er, erhielt der Beamte von einem freundlichen, der spanischen Sprache mächtigen, Ausländer zur Antwort. Was er denn von dem wolle? Ja, also, da gebe es doch diese Anzeige wegen angeblichen Schwarzvermietens gegen "xy" von Herrn "ab" aus Moraira, und der müsse er mal nachgehen.
Dieses Nachgehen ging aus wie das Hornberger Schiessen, so sagte mir "ab". Als ursprünglich regel- und gesetzestreuer Vermietungsunternehmer zieht er zu seinem Berufsabschied ein vernichtendes Fazit über die Teile des Beamtentums, mit denen er es zu tun bekommen hat. Während die "Inspektion" für Schwarzvermieter "xy" aus Calp beruflich folgenlos blieb, habe sich dieser anschliessend bei ihm, "ab", in Moraira gemeldet, um sicherzustellen, dass derlei "Denunziation" nicht noch einmal vorkommen möge.
Die Antwort dürfte ihn beruhigt und nicht von der Fortsetzung seines wettbewerbsverzerrenden Geschäftsgebahrens abgebracht haben: Zu derlei Experimenten war "ab" nach dieser Episode die Lust gründlich vergangen.
Aber jetzt hat ja der spanische Unternehmerverband eine Kommission gegründet. Jetzt wird ja bestimmt alles gut...
Carl-Georg Boge (20. Juli 2010)
Meldung kommentierenDie spanische und die Landesverwaltung sind in dem Thema genau so weit wie vor vielleicht zwanzig Jahren. Stimmt nicht: weiter zurück, und das nach alljährlichen Ankündigungen, dieses Thema endlich ernst nehmen zu wollen, die sich regelmässig als heiseres Brüllen eines unfähigen Papiertigers entpuppt haben.
Ich habe gelegentlich das Beispiel eines sehr "deutsch angehauchten" spanischen Vermietungs-Unternehmers (der jetzt in Rente geht) aus Moraira genannt: Ständig sassen ihm die Kontrolleure im Nacken, aber mit den zahlreichen Schwarzvermietern beschäftigt sich nie jemand ernsthaft. Zwei illustrative Beispiele hat mir der Mann erzählt, der nach und nach Teile seines Geschäftes aus dem angemeldeten in den Schwarz- und Graubereich verlagert hat, weil er schlicht "die Faxen dick" hatte:
1. Die Inspektion:
Einmal kam ein Kontrolleur für den Standard seiner angebotenen Ferien-Chalets. "Suchen Sie sich eines aus, und kontrollieren Sie mal schön, ob alles da und in Ordnung ist. Hier die Schlüssel", sagte unser Mann im Selbstbewusstsein eines leicht pedantisch veranlagten Firmenchefs, der selbst die letzte Kaffeekanne im achtundzwanzigsten seiner Ferienhäuser am rechten Fleck weiss.
Allein, er, genauer: der Vertreter eines spanischen Beamtenapparates, der in dreieinhalb Jahrzehnten den Quantensprung von einer halben auf dreieinhalb Millionen Mitglieder vollzogen hat, stolperte denn doch über eine Kaffeekanne. Die folgende Kommunikation zwischen Behörde und Unternehmer fiel kafkaesk aus, denn bei einer schlichten mündlichen Bemerkung: "Die Kaffeekanne in der Wohnung xyz ist kaputt und sollte ausgetauscht werden" konnte es der "funcionario" nicht belassen. Das wäre denn doch eine zu magere Selbst- und Rechtfertigung einer halbtägigen Dienstreise gewesen. Die Folge: Unser Unternehmer aus Moraira nahm keine neuen Ferienimmobilien mehr auf in das Inspektionsprogramm und gliederte nach und nach seine bestehenden aus, fuhr zunehmend auf "Minimalschiene".
2. Die andere Inspektion:
Unser Mann aus Moraira, nennen wir ihn für diesen Zweck einmal Herrn "abc" zeigte einen besonders dreisten Schwarzvermieter aus Calp (Herr "xy") an, lieferte der Aufsichtsbehörde sogar die Adresse. Er erbat sich natürlich, im Verlaufe eines möglichen Inspektionsverfahrens nicht genannt zu werden.
Der Inspekteur taperte also eines Tages durch die fragliche Calper Urbanisation, fragte nach Herrn "xy". Ja, denn kenne er, erhielt der Beamte von einem freundlichen, der spanischen Sprache mächtigen, Ausländer zur Antwort. Was er denn von dem wolle? Ja, also, da gebe es doch diese Anzeige wegen angeblichen Schwarzvermietens gegen "xy" von Herrn "ab" aus Moraira, und der müsse er mal nachgehen.
Dieses Nachgehen ging aus wie das Hornberger Schiessen, so sagte mir "ab". Als ursprünglich regel- und gesetzestreuer Vermietungsunternehmer zieht er zu seinem Berufsabschied ein vernichtendes Fazit über die Teile des Beamtentums, mit denen er es zu tun bekommen hat. Während die "Inspektion" für Schwarzvermieter "xy" aus Calp beruflich folgenlos blieb, habe sich dieser anschliessend bei ihm, "ab", in Moraira gemeldet, um sicherzustellen, dass derlei "Denunziation" nicht noch einmal vorkommen möge.
Die Antwort dürfte ihn beruhigt und nicht von der Fortsetzung seines wettbewerbsverzerrenden Geschäftsgebahrens abgebracht haben: Zu derlei Experimenten war "ab" nach dieser Episode die Lust gründlich vergangen.
Aber jetzt hat ja der spanische Unternehmerverband eine Kommission gegründet. Jetzt wird ja bestimmt alles gut...
Carl-Georg Boge (20. Juli 2010)
Einmal mehr als inkompetent haben sich die Behörden-Schlafmützen in der Küstenverwaltung für die Provinz Alicante geoutet. Erst sollten harmlose Fest-Traditionen zu San Juan an den Küsten verboten werden, jetzt werden der Fiesta "Moros y Cristianos" von Moraira ähnliche Bürokraten-Knüppel zwischen die Beine geworfen. Die Begründung in beiden Fällen gleich absurd: "Diese Veranstaltung stellt keine Aktivität dar, die auf Grund ihrer Beschaffenheit nicht anderswo stattfinden könnte, also nicht auf öffentlichem Küstengelände".
So muss man einem um seine touristische Attraktivität bemühte Küstenort gegenüber argumentieren, wenn man seine bürokratische Überflüssigkeit und Ahnungslosigkeit demonstrieren will. Grundsätzlich ist es gut, wenn eine übergeordnete Instanz aufpasst, dass die Kommunen nicht Schindluder mit den Küsten treiben. Aber ein bisschen Kenntnis der Verhältnisse vor Ort sollte man schon verlangen dürfen, damit nicht jetzt wegen dieser hoffentlich nicht einzulösenden Drohung ein überflüssiges öffentliches Hin und Her und ein bürokratisches Geschiebe entstehen muss.
Und der Lösungsansatz will mir ein bisschen lächerlich vorkommen. Ist ja schön, dass die Teuladiner PSOE-Opposition im Sinne der richtigen Sache bei ihren Parteifreunden an der Spitze der Küstenbehörde vorsprechen wollen. Aber die negative Botschaft, die damit -einmal mehr- 'rübergebracht wird, ist die, dass, statt ordentlich vorgetragener Argumente von Kommune zu übergeordneter Behörde, einzig der kleine parteipolitische Dienstweg Erfolg dabei verspricht, eine wahrhaft dümmliche Entscheidung von der Gemeinde Teulada-Moraira abzuwenden.
Carl-Georg Boge (12. Juli 2010)
Zu den costa-info.de-Fotoalben von den Moros y Cristianos von Moraira
Umfrage zum Thema: Stimmen Sie ab!
4 Kommentare
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Und der Lösungsansatz will mir ein bisschen lächerlich vorkommen. Ist ja schön, dass die Teuladiner PSOE-Opposition im Sinne der richtigen Sache bei ihren Parteifreunden an der Spitze der Küstenbehörde vorsprechen wollen. Aber die negative Botschaft, die damit -einmal mehr- 'rübergebracht wird, ist die, dass, statt ordentlich vorgetragener Argumente von Kommune zu übergeordneter Behörde, einzig der kleine parteipolitische Dienstweg Erfolg dabei verspricht, eine wahrhaft dümmliche Entscheidung von der Gemeinde Teulada-Moraira abzuwenden.
Carl-Georg Boge (12. Juli 2010)
Zu den costa-info.de-Fotoalben von den Moros y Cristianos von Moraira
Umfrage zum Thema: Stimmen Sie ab!
Eine gute Initiative, grundsätzlich, der man die Akzeptanz wünschen würde, die sie verdient. Ich hoffe, dass die Fahrzeiten des neuen Stadtbusses Teulada-Moraira mit denen der alten L-3-Linie Teulada-Moraira-Calp abgestimmt sind.
Für eine halbwegs aussagekräftige Bilanz über den "Rufbus" ist es nach zwei Monaten, also Mitte September, natürlich viel zu früh. Dann erst beginnt -und das ist seit Jahrzehnten bekannt- die Rückkehr der zahlreichen Residenten der Urbanisationen, die über den Sommer vor der Hitze in ihre Heimatländer geflüchtet sind.
Wenn man, nach einigem Rühren der Werbetrommeln, Mitte November befinden würde, dass die Nachfrage nach dem Rufbus den Aufwand nicht rechtfertigt, dann war es even einen Versuch wert gewesen. Träfe man diese Entscheidung bereits im September, dann würde ich denken, dass es von Anfang an nicht ernst gemeint war.
Carl-Georg Boge (8. Juli)
Meldung kommentierenFür eine halbwegs aussagekräftige Bilanz über den "Rufbus" ist es nach zwei Monaten, also Mitte September, natürlich viel zu früh. Dann erst beginnt -und das ist seit Jahrzehnten bekannt- die Rückkehr der zahlreichen Residenten der Urbanisationen, die über den Sommer vor der Hitze in ihre Heimatländer geflüchtet sind.
Wenn man, nach einigem Rühren der Werbetrommeln, Mitte November befinden würde, dass die Nachfrage nach dem Rufbus den Aufwand nicht rechtfertigt, dann war es even einen Versuch wert gewesen. Träfe man diese Entscheidung bereits im September, dann würde ich denken, dass es von Anfang an nicht ernst gemeint war.
Carl-Georg Boge (8. Juli)
Die These, die costa-info.de und WOCHENPOST vertreten haben, als das Thema formelles Eigentum an der Wahrkirche Sant Bertomeu von Xàbia in die Schlagzeilen kam, ist die, dass die Kirche vor allem die Nase voll hatte von jahrelangen millionenschweren und leeren Versprechungen der Politik, vor allem der Landesregierung in Valencia, dass die dringend notwendige Sanierung u. a. des Kirchendachs unmittelbar bevorstehe. Da wurden für Wahlkämpfe sogar erlogene Schilder über einen unmittelbar bevorstehenden Baubeginn an der Kirche angebracht...
Jetzt in einen sterilen, weil verlorenen und obendrein überflüssigen Eigentumsstreit einzusteigen, wäre ein Weg, den man der politischen Führung von Jávea leider durchaus zutrauen muss. Wir werden es ja erleben, ob Bürgermeister Monfort diese mögliche Ablenkung von einer wahren Lösung dieses Problems (Zusammenraufen der juristischen Voll- und der meinetwegen moralischen Miteigentümer) und zahlreicher anderer seiner Ortsregierung nutzt, um vor den nächsten Wahlen eine vielleicht stimmenträchtige "Kampagne um die Kirche des Volkes" ins Feld zu führen.
Carl-Georg Boge (6. Juli 2010)
Meldung kommentierenJetzt in einen sterilen, weil verlorenen und obendrein überflüssigen Eigentumsstreit einzusteigen, wäre ein Weg, den man der politischen Führung von Jávea leider durchaus zutrauen muss. Wir werden es ja erleben, ob Bürgermeister Monfort diese mögliche Ablenkung von einer wahren Lösung dieses Problems (Zusammenraufen der juristischen Voll- und der meinetwegen moralischen Miteigentümer) und zahlreicher anderer seiner Ortsregierung nutzt, um vor den nächsten Wahlen eine vielleicht stimmenträchtige "Kampagne um die Kirche des Volkes" ins Feld zu führen.
Carl-Georg Boge (6. Juli 2010)
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